Leselaunen Urlaubsvorbereitungen + Pakete

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Viel kann ich noch nicht dazu sagen. Das Setting scheint aber mal etwas anders zu sein als üblich.

Momentane Lesestimmung

Ich hatte wieder mehr Zeit und Lust zu Lesen. Ich habe das Buch “Die Ausreißer – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland” beendet. Anschließend habe ich “Kulturschock! Au-pair USA” gelesen. Und als Donnerstag der letzte Teil von der Sin und Miriam Reihe raus kam, gab es kein Halten mehr. Den letzten Teil habe ich auch verschlungen. Aktuell lese ich nun am meinem ersten Rezensionsexemplar (siehe oben). Nach einem halben Jahr Blog darf man sich ja auch mal beim ersten Verlag vorstellen, oder?

Zitat der Woche:

„Unser Leben ist von Gelegenheiten geprägt.
Auch von den verpassten“ – Michaela Schmitt – Die Ausreißer

 

Und sonst so?

Gelesen habe ich diese Woche deutlich fleißiger, wie ihr oben seht.

Ich bin übrigens nach wie vor fasziniert vom Inhalt des Buches Abenteuer Panamericana. Ich finde klasse was die beiden im Buch gemacht haben. Die Konventionen und Regeln über Bord schmeißen, zwei Jahr abseilen und die Welt bereisen. Ist das nicht viel sinnvoller als irgendwelchen “alle 5 Minuten neu” Prioritäten auf der Arbeit hinterherhetzen? Gibt einem das nicht im hier und jetzt viel mehr Lebensqualität? Allerdings würde ich das glaube ich auch nicht alleine angehen wollen.

Wobei es ja auch einige Beispiele gibt, bei denen Soloweltreisende dabei den Traumpartner gefunden haben. Zwei kenne ich zumindest. Wobei die Chance mit zunehmendem Alter wohl deutlich abnimmt. 😉

Einige Urlaubsvorbereitungen standen noch an und ich habe mir einige Australische Dollar besorgt. Jetzt ist alles da und es kann in 1,5 Wochen losgehen nach Australien (falls hier Einbrecher mitlesen – nein das Haus ist nicht leer – während ich weg bin – ein Besuch ist also nicht ungestörter als sonst auch!).

Mein Hiking Paket aus den USA (ich habe letzte Woche berichtet) ist jetzt seit ca. 2 Wochen unterwegs. Die amerikanische Post kann man komplett vergessen. Wenn es noch günstig gewesen wäre. Bei jedem anderen Transportunternehmen (UPS, DHL, Fedex) bekommt man für den Preis express Service und der Transport von den USA dauert maximal eine Woche.

Bei USPS gibt es in der ersten Woche 1-2x am Tag Updates (your package moved in our network) – danke für die Info. Nach einer Woche haben sie es dann geschafft das Paket vom Einlieferzentrum in Orlando zum Flughafen zu bringen. Dann wurde es relativ schnell nach Bonn geflogen und seitdem weiß ich nicht mehr so genau was passiert. Ein Status zeigt Bonn, ein anderer Frankfurt. Ich bin mal gespannt, ob das Paket überhaupt noch ankommt. Ich habe dank der “hervorragenden” Statusmeldungen auch keine Ahnung, ob die Zollabwicklung erledigt ist oder nicht.

Eigentlich wollte ich ja vor dem Urlaub noch eine Runde drehen mit Rucksack und realistischem Gewicht. Das wird aber wohl nichts mehr. Nach dem Urlaub ist dann schon Winter. Unter Extrembedingungen wollte ich den ersten Test eigentlich nicht machen. Das Gewicht allein sollte schon anspruchsvoll genug sein ohne Minustemperaturen und Regenwetter.

Dumm wäre jetzt, wenn ich das Paket vor dem Urlaub nicht bekomme. Der Zoll (lokale Niederlassung) schickt nach 7 Tagen die Sachen zurück, wenn man sie nicht abholt. Beim Zoll landet Ware aus den USA, wenn die Deklaration nicht korrekt außen am Paket vorhanden ist.

Zum Thema Wandern auf dem Pacific Crest Trail wird es jetzt auch langsam ernst. Damit man eine längere Strecke auf dem PCT wandern darf, benötigt man eine Erlaubnis. Der Hintergrund ist, dass zu viele Leute die Natur nachhaltig schädigen. Die Permits gibt es in verschiedenen Varianten und Organisationen (kompletter PCT, Strecke über 500 Meilen und Kurzstrecke).

Die Variante “kompletter PCT” ist sehr limitiert und somit schwer zu bekommen, da pro Tag nur 50 Leute starten dürfen. Da das mögliche Zeitfenster für den kompletten PCT ca. im Bereich von einem Monat liegt, ist die Anzahl der Permits überschaubar. Der PCT wird jedes Jahr beliebter. Wenn die Seite für die Permits online geht, stürzen sich weltweit hunderte oder tausende Leute auf die Homepage.

Ich habe gerade mal auf die PCTA-Seite geschaut und mittlerweile steht fest, dass es dieses Jahr den ersten Schwung Permits am 14.11 gibt. Letztes Jahr war das am 01.11. Insofern werde ich das schon mal als gutes Omen. Am 01.11 hätte ich nämlich im Flieger gesessen und es von dort versuchen müssen. Das wäre vermutlich etwas teuer geworden und ob man mit den Verzögerungen aus dem Flieger bei einer Seite Erfolg hat, die eh überlastet ist, sei mal dahingestellt. Wohl eher nicht.

Die >500 Meilen Variante sollte beschaffbar sein (wobei es dann heißt entweder oder – also entweder >500 Meilen oder kompletter PCT – bei zwei Bewerbungen von derselben Person kommen beide in die Mülltonne) und die Kurzstrecken Permits gibt es offenbar nur lokal vor Ort und teilweise dann nicht mal da wo man los läuft. Ohne Auto ist man bei den Kurzstreckenpermits also aufgeschmissen. Zusätzlich gibt es in dem Kontext Kurzstreckenpermits wohl zig Sonderregeln, wenn man bestimmte Gebiete durchquert. Das ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert.

Da das anderen wohl auch so geht, werden wohl alle zuerst versuchen die PCTA Permits zu bekommen.

Die >500 Meilen Permits sind im Bereich der Sierras aber auch limitiert auf 1400. Nur 600 davon starten in Kennedy Meadows (das ist der Startpunkt für die Sierras und auch die beliebteste Region des PCT um Yosemite). 600 für das ganze Jahr!

Zusätzlich muss die Strecke, die man angibt realistisch sein. D.h. man muss ein Startdatum und ein Enddatum und Start und Zielort angeben. Wenn man unrealistische Angaben macht, kommt die Bewerbung – richtig – in die Tonne. Aber meine Hausaufgaben habe ich ja gemacht. Ich könnte jetzt für jeden Teil des PCT realistische Angaben machen.

Zur Krönung des ganzen gibt es aber noch ein neue Warteschlangensystem, was grundsätzlich eine gute Idee ist. Problematisch ist nur, dass man sich offenbar vorher anstellen kann und die Leute dann vor den anderen in der Warteschlange sind. Wann genau weiß man aber nicht. Das hört sich an wie bei Apple, wenn das neue iPhone kommt. 🙁

Wenn man keinen Permit hat, kann das auch mal einige hundert oder tausend $ kosten, wenn man von einem Ranger erwischt wird. Das kommt dann wohl darauf an, wie dessen Laune ist. Einige Campingplätze werden in diesen Regionen regelmäßig von Rangern kontrolliert. Dort wird dann kontrolliert, ob man einen Permit hat und, ob man den obligatorischen bärensicheren Behälter hat.

Theoretisch kann man auch ohne Permit laufen, ist aber dann in einigen Regionen sehr gefährdet. Das trifft speziell im Bereich der Sierras zu (d.h. im Bereich um Yosemite), weil das einer der beliebtesten Teile des PCT ist. Es geht auch nur mit lokalen Permits – das Problem ist nur, dass es wie gesagt zig Sonderregeln und Spezialregionen gibt. Ich denke aber, dass unterdessen viele Leute ohne Permit unterwegs sind. Sonst wäre es nicht möglich, dass den PCT jedes Jahr mehr Leute laufen, obwohl die Permitanzahl gleich bleibt.

Am Server für den Blog hab ich auch noch etwas rumgebastelt aber wirklich nur Feintuning an  Firewall und dem NGINX Webserver. Ich habe das Modul Pagespeed integriert. Somit kann der NGINX jetzt auch im Memcached die Ergebnisse ablegen. Um es etwas weniger technisch auszudrücken: Nach dem Aufruf einer WordPress Seite wird diese gepuffert und teilweise im Arbeitsspeicher abgelegt und ist somit beim nächsten Aufruf viel schneller verfügbar.

Das sieht dann so aus, wenn man es sich in Memcached anschaut:

Somit ist nun wirklich nichts mehr an der Technik zu tun und vor dem Urlaub rumbasteln ist ja eh keine gute Idee. Das ist immer der Klassiker im IT-Bereich. Vor dem Urlaub noch etwas einstellen und dann wegfahren. Die Kollegen danken es einem später. So macht man sich freunde und bleibt unvergessen. 😉

Weitere Leselaunen:

∗ Harry Potter Wahnsinn bei Sarah Ricchizzi ∗ Ein kleines Durcheinander bei Letterheart  ∗ Büro, Café, let’s rock bei Stars, stripes and books ∗ Wenn schon dann richtig bei Schwarzbuntgestreift ∗ Neuer Header & Pumkin spice Latte bei Between two Chapters ∗ Instagram Entdeckung und der Schlafwaggon bei zeilenschmiede ∗ Leselaunen bei Nightingale’s Blog ∗ Nix gelesen, nix geposted!? bei RikeRandom ∗ Alltagswahnsinn bei Nerd mit Nadel ∗ Buchiger Wochenrückblick bei Mikka liest ∗ 42 ist die Antwort auf alle Fragen im Universum bei Lieblingsleseplatz ∗ Mein Wochenende mit Piglet bei The Book Dynasty ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Erkältung und Nicht-Geburtstags-Feiern bei Andersleser ∗ Fotografieliebe & Herbstanfang bei Kat from Minas Morgul ∗ Von glitzernden Vampiren, Blutfeldern und wirren Fragen bei Lucinda im Wunderland ∗ Leselaunen bei Nenatis Bücherwelt ∗ Wochenende bei der Familie bei Tiefseezeilen ∗ Ich bin dann mal dabei! bei leseliebe ∗ Buddyreads über Buddyreads bei Trallafittibooks

 

Die Geschichte von Sin und Miriam 3 – Die Revolution [Buch]

Die Geschichte von Sin und Miriam 3 Die Revolution - Sabine Schulter

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sabine Schulter

Teile der Serie:

  • Die Geschichte von Sin und Miriam 1 – Die Erwachte (648 Seiten)
  • Die Geschichte von Sin und Miriam 2 – Der Wächter (626 Seiten)
  • Die Geschichte von Sin und Miriam 3 – Die Revolution (461 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Und wenn ich mich in dieser Sache schon weltweit stark machen wollte, wo sollte ich dann aufhören? Überall auf der Welt litten Unschuldige. Alles Leid zu lindern war ein utopischer Wunsch. Es musste für mich vorerst genügen, dass ich meine Zukunft als Ärztin plante und derweil die Jäger gegen die Suchenden unterstützte.

Das dritte Buch beginnt zwar mit einem zeitlichen Versatz aber inhaltlich nahtlos dort wo der zweite Teil geendet hat. Die Bedrohung durch die Suchenden in Ägypten ist geringer geworden, da die Wächter einen Angriff führen konnten, der die Rudel zersprengt und ohne Führung zurückgelassen hat.

Allerdings gibt es offenbar weitere Wächter, die sich der Meinung anschließen, dass es einfacher ist, die Erwachten zu töten, als sie zu schützen. Somit würde den Suchenden die Möglichkeit genommen sich schnell zu vermehren.

Direkt zu Beginn des Buches wird ein Erwachter von seinem Wächter in Deutschland getötet. Die Gefahr für Miriam ist also mal wieder groß und wie sich in dem weiteren Verlauf zeigt, nicht nur für sie.

Wie klingt das für dich?« Leise musste ich lachen. »Als ob mein Hund gestorben wäre und du mir deswegen einen schönen Tag machen möchtest.«

Es scheint zumindest so, als wenn die fanatischen Ideologien das Motiv der Angreifer sind, oder steckt vielleicht noch viel mehr dahinter?

Mir hat beim zweiten Buch schon gefallen, dass eine Zeitspanne zwischen den Büchern liegt und der Leser nicht genau die Umstände und Rahmenbedingungen vorfindet, mit denen der vorherige Teil beendet wurde. Damit wird der Start direkt interessanter.

Man bekommt als Leser eben nicht genau die Situation vorgesetzt, die man erwartet hat. Das ist auch in diesem Band der Fall.

»Nein, das meinte ich nicht, sondern dass du meine Welt so bereicherst. Dass du alles dafür tun würdest, um mir ein Zuhause zu geben, und dass du mich so sehr liebst, dass du sogar daran zerbrechen würdest, wenn du mich verlieren solltest. Du hast keine Ahnung, was du mit deiner Art, deinem ganzen Wesen in mir auslöst. Aber ich genieße es so sehr!«

Die Geschichte erweckt anfangs den Eindruck, als wenn der Handlungsstrang aus dem zweiten Teil einfach fortgeführt wird. Als Leser tappt man lange Zeit im Dunkeln welche Motive und Akteure hinter den Aktionen stecken.

Der Schreibstil ist nach wie vor toll und ich bin diesbezüglich ziemlich begeistert von den Büchern von Sabine Schulter.

Sin und Miriam sind als Charaktere nach wie vor toll und auch die Chemie zwischen den Wächtern und ihr ist super. Einige Charaktere, die man im zweiten Teil liebgewonnen hat, tauchen auch in diesem Buch wieder auf. Somit findet man in diesem Buch also eine Mischung aus den Charakteren von Teil eins und zwei.

Lediglich am Ende ist man als Leser den Akteuren voraus und erkennt den Verräter schon etwas vorher, obwohl man nicht mehr Informationen hat als sie selbst. Das Ende ist leider insgesamt etwas schwach und nicht realistisch. Das kann den Eindruck einer ansonsten überragenden Buchserie aber nur leicht trüben.

Fazit:

Wem die vorherigen Bücher gefallen haben, der wird auch dieses Buch mögen. Die Spannung wird von Anfang auf einem hohen Niveau gehalten und es gib etwas mehr Action als in den ersten beiden Teilen.

Für mich ist der letzte Teil mindestens auf dem Niveau der Vorgänger. Es handelt sich insgesamt um eine herausragende Serie. Nach einigen Büchern war dieses mal wieder eins, dass ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.

Bewertung:

5/5

Die Rezension der Serie gibt es hier.

Vergleichbare Serien / Bücher:

Verwandte Serien / Bücher:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Den Ansatz die Erwachten zusammen zu ziehen finde ich nicht logisch. Die Angreifer haben alle Zeit der Welt. Warum soll man angreifen, wenn man den Feind viel leichter aushungern kann?
  • Die offenen Kämpfe der Drachen, Wächter und Suchenden sind nicht so ganz logisch. Wie soll dass denn die Bevölkerung nicht mitbekommen?
  • Die Argumentation, dass die Jäger nur Befehle befolgen ist ziemlich schwach aus meiner Sicht. Mag ja sein, dass man beim Militär so tickt, dass man nur die Befehle des direkten Vorgesetzten zu befolgen hat, auch wenn man weiß, dass man denen des nächsthöheren Vorgesetzten genau zuwider handelt.
  • Das sich eine Anführerin der Jäger und Wächter auf einen Kampf um die Führung einlässt, obwohl es dazu weder Regelungen, noch einen Grund gibt, halte ich für reichlich unrealistisch. Das Ende vom letzten Band wirkt somit etwas gekünstelt. Bei der Auswahl des Führers der Jäger & Wächter ist es vollkommen irrelevant, ob derjenige am besten kämpfen kann.

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Kulturschock! Au-pair USA [Buch]

Kulturschock! Au-pair USA - Miriam Traut

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Miriam Traut

Titel:

  • Kulturschock! Au-pair USA (190 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Liebe Miriam, … jetzt ist es so weit! Du bist auf dem Weg in die USA. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen liegt vor Dir. Damit Du Deine Familie, Deine Verwandten und Deine Freunde nicht vergisst, anbei ein Geschenk. Es soll Dich an uns erinnern. Fotos, damit Du unsere Gesichter in Erinnerung behältst. Adressen, damit Du uns schreiben kannst. Geburtstage, um uns zu gratulieren. Außerdem gibt es Platz für Einträge von neuen Freundschaften, die Du wahrscheinlich knüpfen wirst. Zudem um Partys festzuhalten, die es wohl auch in den USA geben wird. Wir werden Dich vermissen! In Liebe, Clara und Ben

Miriam Traut entscheidet sich nach dem Abi für ein Jahr als Au-pair in die USA zu gehen.  In diesem Buch beschreibt sie ihre Erlebnisse.

Interessant ist das Buch für Leute, die noch nie selbst in den USA waren oder die sich ihre Eindrücke vom ersten USA Besuch mal wieder ins Gedächtnis rufen wollen. Sie beschreibt am Anfang viele Details, die einem beim ersten USA Besuch auffallen. Vieles davon ist für mich mittlerweile normal, weil ich schon ein paar Mal in den USA war. Manches es ist besser als bei uns und manches auch nicht.

Wie heißt es: Andere Länder, andere Sitten.

Die Familie in die Miriam gerät ist ziemlich wohlhabend (Manager und Anwältin) aber auch sehr oberflächlich und lebt in einem Vorort von New York. Das Kind (Cornelius) auf das sie aufpassen muss ist rotzfrech. Die Gastmutter ist der Meinung, dass er mit 4 Jahren Model werden soll. Kinder werden in New York von Geburt an auf Leistung getrimmt, wenn die Familie die Voraussetzungen dafür hat.

Das erste Viertel des Buches werden relativ intensiv die ersten anderthalb Wochen behandelt. Anfangs erscheint alles bestens zu sein. Nachdem das vorherige Au-pair Mädchen nach Deutschland zurückgekehrt ist, gibt Cornelius Miriam die Schuld dafür und erschwert ihr ihre Zeit deutlich.

Mal ehrlich, das wäre keine Option gewesen, unüberlegt alles stehen und liegen zu lassen. Das Beste kommt doch erst am Schluss, heißt es immer. Wer weiß, was ich hier alles verpasst, hätte.

Dabei wird ihr quasi die komplette Aufgabe der Erziehung übertragen. Vom Wecken bis zum ins Bett bringen ist alles was dazwischen liegt und mit Cornelius zu tun hat Miriams Aufgabe.

Dazu kommt, dass nach der anfänglichen Euphorie, die Sprache zum Hindernis wird, weil Miriam nicht so gut in Englisch ist und sie natürlich auch mit etwas Heimweh zu kämpfen hat.

Die Au-pair Freundin, die sie gerade kennengelernt hat, schmeißt nach etwa einem Monat hin, weil sie mit Ihrer Familie nicht zufrieden ist.

Der Ausflug wird zu einem unvergesslichen Erlebnis in meinem Leben. Es lehrt mich, dass man nicht voreilig urteilen sollte. Die eigene Angst zu überwinden, ist zwar eine große Hürde, doch lohnt es sich.

Miriam beißt sich durch.

Im weiteren Verlauf werden immer wieder einzelne Situationen beschrieben. Der gemeinsame Urlaub, das Kennenlernen von neuen Freundinnen, der Besuch von alten Freundinnen oder Verwandten, die Geburtstagsparty.

Man hat den Eindruck, dass Miriam sich abgesehen vom Anfang primär auf die positiven Seiten konzentriert. Zwischendurch klingt immer wieder durch, dass besonders ihre Gastmutter teilweise recht anstrengend war.

Ich versuche, mich abzulenken, indem ich zwischenzeitlich an die gemeinsamen zwei Wochen mit Lisa zurückdenke. Beim Abschied wird einem oftmals erst klar, wie kostbar jeder Moment war.

Hier und da erkennt werden auch kulturelle Unterschiede beschrieben. Und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass es gerade für kleine Kinder alles andere als toll ist, wenn im Jahresrhythmus die Bezugsperson wechselt.

Der Schreibstil ist modern und locker – mir gefällt das.

So ganz viel Au-pair Alltag darf man sich nicht erhoffen. Das Buch hat primär Unterhaltungscharakter.

Fazit:

Das Buch liest sich recht kurzweilig – es ist ja auch nicht besonders lang. Ich fand es recht unterhaltsam.

Für alle, die ihre ersten Eindrücke in den USA auffrischen wollen oder selbst noch nie in den USA waren ist das Buch interessant.

Ich denke, nachdem ich einige Au-pair Berichte aufgeschnappt habe, dass die Erlebnisse von Miriam recht exemplarisch ist. Oft sind die Gasteltern recht wohlhabend und oft ist das Au-pair Erlebnis kein reines Zuckerschlecken. Es ist aber auf jeden Fall ein Abenteuer.

Bewertung:

4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

  • Im Land der Kangaroos
Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Ausreisser – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland [Buch]

Ausreisser Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland - Michaela Schmitt

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Michaela Schmitt

Titel:

  • Ausreisser – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland (481 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

„Unser Leben ist von Gelegenheiten geprägt.
Auch von den verpassten“

Michaela und Thorben waren schon immer Reisefans. Als Michaela Mutter wurde war eigentlich geplant die großen Reisen ad acta gelegt sind. Die Reiselust war aber größer. So haben sie sich einige Jahre mit Überstunden und dem Rückfahren der Ausgaben vorbereitet und 2015 ging es mit der kleinen Tochter Romy auf die Panamericana. Zwei Jahre von Nordamerika nach Südamerika.

Der Ernst des Lebens ist acht Stunden am Tag mit voller Breitseite zu spüren und die Kindheit wird zu den Akten gelegt. Ich wünschte, dieses Wissen als Kind gehabt zu haben. Wie glücklich ich mich eigentlich hätte schätzen sollen. Beim Reisen fühle ich mich wieder frei. Wie ein Kind, das die Welt um sich herum entdeckt. Eine Welt, die man als Erwachsener längst vergessen hat.

Romy ist zu diesem Zeitpunkt ein Jahr alt.

Im ersten Moment denkt man sich vielleicht wie schrecklich das für ein Kind sein muss die ganze Zeit durch die Gegend zu reisen. Aber andersrum sind beide Eltern für das Kind da. Wo ist das heute schon noch so, wo in der Regel beide Elternteile arbeiten gehen?

Wie sich dann im Buch zeigt, ist es am Anfang wirklich nicht immer einfach, gerade für Romy.

Bereits kurz nach dem Beginn der Tour stellt sich heraus, dass Michaela erneut schwanger ist. Die beiden entschließen sich die Reise fortzusetzen und es einfach auf sich zukommen zu lassen.

Ich bin mit der Handwäsche für vier Personen regelmäßig überfordert und wünsche mir beim Bearbeiten der schmutzigen Kinderkleidung sehnsüchtig meine Waschmaschine zurück. … Doch ich klage nicht. Dazu habe ich kein Recht, weil wir es uns erlauben können, durch solch arme Gegenden zu reisen und nach unserer Rückkehr wieder eine Waschmaschine auf uns wartet, die ich nur befüllen muss.

Die Reise treten sie in ihrem Fahrzeug namens „Frosch“ an (alter Mercedes LKW). Da ich mich gerade mit dem Thema Hiking beschäftige ist es interessant zu sehen, dass man beim Campen ähnliche Probleme hat. Auch beim Campen muss man sich auf das Wesentliche beschränken, wenn auch nicht so radikal wie beim Langstreckenhiken.

Sie beginnen die Tour in New York und von dort in Richtung Panamericana mit einer Tour Quer durch Kanada. Von der Ostküste nach Dawson City auf der Nordwestseite, quer durch Alaska und dann gen Süden nach Vanvoucer. Von da aus folgt die Familie lose der Panamericana, macht aber immer wieder große Abstecher und erkundet die Länder auf der Route. Bereist wird dabei die USA, Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile & Argentinien, Paraguay, Brasilien und Uruguay. Nachdem sie die Panamericana beendet haben, fahren sie noch ein ganzes Stück weiter auf der Ostseite von Südamerika Richtung Norden – 2 Jahre lang.

Nur die Eigenart der Klimaanlage, wie in allen tropischen Ländern auf Blizzard eingestellt, verkraftet sie nicht und ist wenig später erkältet. Da gondelt man durchs verregnete Kanada, fährt bis zum Eismeer, durchquert die Canyons in den USA, verbringt Wochen in der Wüste der Baja California und dem Dschungel Mexikos und wird letztendlich von einer kleinen Maschine in den eigenen vier Wänden niedergestreckt.

Toll ist, dass immer wieder Bilder eingebunden sind. Bei einem derartigen Reisebericht sind die aus meiner Sicht unentbehrlich.

Eine etwas seltsame Einstellung hat Michaela zu anderen Touristen (und nichts anderes ist Sie). Öfter mal hat man den Eindruck, dass sie von vielen Touristen angewidert ist und ihren eigenen Reiseweg für viel besser hält. Wenn jeder so wie die Familie mit dem Wohnmobil hinreisen würde, wäre das  nicht besser als eine Reisegruppe, die per Bus kommt. Für die Umwelt wäre am besten, wenn wir die Reisere einfach lassen würden oder zumindest keine Flugzeuge benutzen. Da fliegen aber viel zu günstig ist, sieht es nicht danach aus…

Natürlich freut sich jeder, wenn die Touristenmassen nicht gerade da sind, wo man selber ist, aber besser oder wichtiger als die anderen Reisenden braucht man sich auch nicht fühlen. Witzigerweise habe ich eine vergleichbare Einstellung bei den Thru-Hikern gefunden, die so über die Standardtouristen oder die Tageshiker denken.

Ich sehe an mir herunter und muss feststellen, wie anstößig unsere Kleidung wohl für die oberflächliche Gesellschaft sein mag, und wie uninteressant sie für uns selber geworden ist. Mittlerweile erfüllt nur noch ihre wahren Zwecke: Wärmen und Schützen. An Löchern, farblichen Unstimmigkeiten oder eingebrannten Flecken stören wir uns schon lange nicht mehr.

Interessant finde ich die vielen Begegnungen mit anderen temporären oder Vollzeitaussteigern. Wenn man mal darüber nachdenkt ist der Ansatz wirklich nicht schlecht: Wer weiß schon, ob man in 10 oder 20 Jahren noch Reisen kann und will oder nicht vorher erkrankt. Leben muss man heute und wenn man Reisen möchte, muss man das heute tun und nicht in 20 Jahren. Offenbar sehen das mehr Menschen so, als ich das vermutet hätte.

So handelt das Buch natürlich vom Reisen aber auch davon mutig zu sein, entgegen aller Konventionen zu handeln und einfach das Leben zu Leben auf das man Lust hat. Natürlich riskieren die beiden, dass sie später nur noch schlecht einen Job finden oder vielleicht auch einen schlechter bezahlten oder anderen Job machen zu müssen. Sie leben aber beide im heute und geben die Sicherheiten auf. Natürlich fehlen die Jahre bei der Rente. Aber mal ehrlich: Ich hab keine Ahnung, ob ich von der Rente noch leben kann, wenn ich mal im Rentenalter bin.

Kein Land war so anstrengend zu bereisen und hat uns so viel abverlangt. Und trotzdem leuchten unsere Augen auf, das Herz hüpft vor Freude, wenn wir an die vergangenen Wochen zurückdenken. Bolivien ist ein Abenteuerland. Eines der letzten echten

Durch die diversen durchreisten Länder erfährt man vom Reichtum (z.B. USA und Kanada) bis zu den ärmlichsten Lebensverhältnissen so ziemlich alles. Es heißt nicht umsonst andere Länger andere Sitten.

Michaela und Thorben müssen sich zwangsweise auf das wesentliche konzentrieren. Der Platz im Laster ist begrenzt. Es ist erstaunlich mit wie wenig man auskommt, wenn man all die Gewohnten Dinge nicht zur Verfügung hat.

Viele Dinge unseres Alltags sind eigentlich unnütz und teilweise sogar hinderlich. Hochhackige Schuhe? Braucht kein Mensch? Kosmetik? Überflüssig, Anzüge, Krawatten und Business Dress? Braucht auch keiner.

Je nach Ländern und Kontinenten unterscheiden sich die Vorlieben der Kinder und dementsprechend ist das Angebot in den Geschäften sehr unterschiedlich. Sind es in Europa niedliche Tiere wie Hund, Pferd und Katze, wird in Südamerika gerne mit den heimischen Exemplaren gespielt. So zählen einige kleine und große Gummispinnen zu unserem Bestand, maßstabs- und originalgetreu. Nachdem sich dazwischen ein achtbeiniges Spinnentier als recht lebendig entpuppt hat, ist es endgültig an der Zeit, für den restlichen Aufenthalt im Regenwald auszusortieren.

Diese Erfahrung machen Hiker, Langstreckensegler und Leute, die wie Michaela und Thorben als sogenannte Overlander durch die Welt fahren. Wenn die Thor Heyerdahl auf großer Fahrt ist, dann interessiert nach ein paar Tagen oder Wochen niemanden mehr wie die Klamotten aussehen oder ob man etwas unangenehm riecht.

Darauf kommt es nicht an.

Sehr interessant finde ich auch, dass am Ende des Buches die Kosten angegeben sind. Logischerweise ist die Art zu Reisen deutlich günstiger als die Standardurlaubstour, bei der allein die Flugkosten überproportional ins Gewicht fallen und teure Hotels, ein Bus oder ein Mietwagen evtl. ein Reiseleiter usw. bezahlt werden wollen. Günstig ist es aber auch nicht gerade. Allerdings sind die Entfernungen ja auch nicht gerade gering.

Fazit

Ich finde es toll, wenn jemand sein Ding entgegen aller vorgefertigten Meinungen durchzieht. Das ist Buch eine Reisereportage in epischer Länge. Teilweise hat das Buch aber auch beim Lesen seine Längen, daher ist mir die Bewertung auch nicht so leicht gefallen. Zum Glück sind aber auch relativ viele Bilder enthalten, damit man sich etwas mehr unter den Beschreibungen vorstellen kann.

Herzhaft beiße ich in eine nach Fisch riechende, trockene schwarze Gurke, setze mein höflichstes Lächeln auf und verschwinde zur Brüstung, um die Spezialität dahin zu befördern, wo sie hergekommen ist.

Man bekommt als Leser auch eine ganze Reihe Denkanstöße mit auf den Weg, die das Leben in Frage stellen was die meisten von uns führen (Schule, Studium, Arbeiten, 1 oder 2 Mal im Jahr in Urlaub fahren (wenn man es sich leisten kann) und vielleicht noch Kinder + Haus, wenn es gut läuft. Die Prozedur dann bis zur Rente). Es zeigt sich auch in diesem Buch, dass Glück in erster Linie nicht mit viel Geld zu tun hat.

Die Familie bereitet sich nach dem Bucherfolg, dass sie nach der beendeten Tour veröffentlicht haben,  auf die nächste Langstreckentour vor. Die Seidenstraße.

Und plötzlich ist alles ein letztes Mal. Das letzte Mal einen Supermarkt suchen, ein letztes Mal die Wäsche waschen. Das letzte Mal den Motor anlassen und die letzte Etappe in Südamerika fahren.

Wenn ihr an weiteren Infos interessiert seid, dann könnt ihr die Homepage anschauen – dort findet ihr übrigens einen Blog, der noch detaillierter ist als das Buch: https://hippie-trail.de/

Wenn ich mir etwas für den nächsten Teil wünschen darf. Noch etwas mehr individuelle Begegnungen, Gespräche, landesspezifische Besonderheiten oder individuelle Erlebnisse. Von mir aus auch Alltagssituationen. Vieles was für Michaela und Thorben Alltag war, ist für uns alles andere als das.

Bewertung:

3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Montagsfrage: Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Zur Frage:

Ich musste heute schon mehrfach grinsen, da sich gerade bei dieser Frage die Gemüter stark unterscheiden. Die Ordnungsfanatiker haben wohl leichte Probleme damit, wenn jemand seine Bücher nicht oder nach Farben sortiert.

Bei mir sind die Bücher lediglich nach Buchreihen sortiert. D.h. Harry Potter steht zusammen, Eragon steht zusammen usw. und Unterhaltungsliteratur und Fachbücher sind separiert. Das war es aber auch schon. Alle John Grisham und Karl May Bücher stehen auch zusammen – schon aus optischen gründen. Da mein Platzangebot aber begrenzt ist, sind einige Bücher auch in der zweiten Reihe gelandet und müssen dort ihr Dasein fristen.

Da ich mittlerweile aber auch recht viele Bücher als eBook konsumiere, muss ich natürlich auch dort Ordnung halten (soweit die Kindle App das hergibt). Dort ordne ich auch nach Buchreihen.

Gut, dass die Frage nicht nach Blu Rays gestellt wurde. Davon besitze ich deutlich mehr als Bücher und die stehen teilweise nicht mal nach Reihen zusammen. Wobei das eigentlich mal der Plan war. Aber ich habe nicht immer umsortiert, wenn neue Filme dazu kamen.

Ich bewege mich also irgendwo zwischen Ordnung und Kreuz und Quer.

Harry Potter und die Magie des Lesens [Blogparade]

Der Carlsen Verlag hat eine Aktion im Kontext 20 Jahre Harry Potter gestartet. Die Bücher erscheinen dabei in einer optisch sehr ansprechenden neuen Auflage.

Gemächlicher Start

Harry Potter und ich hatten einen recht gemächlichen Start. Ich bin über die Filme zu Harry Potter gekommen. Klar hat der ein oder andere in meinem Umfeld mal von Harry Potter geschwärmt aber zuerst habe ich die Bücher als Kinderbücher abgetan (die ersten Bücher sind ja auch primär auf Kids ausgelegt).

Natürlich gab und gibt es primär bei Jungs Vorurteile gegen Harry Potter (ich kenne heute noch genügend Erwachsene Männer, die noch nie einen Blick in die Bücher geworfen haben, weil das ja “nichts für echte Kerle ist”). Nun, keine Ahnung, ob ich ein echter Kerl bin, aber die Magie hat mich unterdessen voll erwischt.

Ich habe mir das erste Buch 2004 gekauft. Der erste Band war mir aber viel zu Klischeebehaftet. Die Dursleys sind halt sehr überspitzt dargestellt und für mich ist der erste Band ein reines Kinderbuch, dass aber vor allem am Ende einen Ausblick auf das versteckte Potenzial gibt.

Den ersten Band hatte ich mir in deutsch und englisch zugelegt, weil ich eigentlich geplant hatte den englischen Band zu lesen und dann ab und an im Deutschen nachzuschlagen. Harry Potter war mein erstes englisches Buch. Da ich aber Anfangs den Fehler gemacht hatte jedes Wort nachzuschlagen, was ich nicht kenne, habe ich doch recht schnell auf die deutsche Ausgabe gewechselt.

Mein Harry Potter Jahr 2006

Mein Verlangen auf die weiteren Teile hielt sich in Grenzen nachdem ich den ersten gelesen hatte. Vor und nach erschienen dann die Filme und spätestens ab dem dritten Teil hat es mich voll erwischt. 2006 war dann mein Harry Potter Jahr. Ich habe mir das zweite Buch bestellt und das gefiel mir schon deutlich besser als der erste Band.

Dann war ich im Lesefluss und es war um mich geschehen. Ich habe alle Bände hintereinander weg gelesen außer dem letzten, weil der noch nicht erschienen war.

Auf den letzten Band war ich dann so heiß, dass ich natürlich nicht die Übersetzung abwarten konnte. Mittlerweile war ich auch ein solcher Potternerd, dass ich mir die englische Version zugetraut habe. Das war mein zweites Unterhaltungsbuch in englisch. Sobald ich das Buch hatte, habe ich es verschlungen. Ich habe ab und an mal ein Wort nachgeschlagen aber der Sinn erschließt sich auch so.

HaD Projekt

Danach habe ich dann noch am Harry Potter auf Deutsch Projekt mitgemacht. Das war ein Projekt was von Carlsen erlaubt war. Die Idee war, dass viele Fans das Buch in Auszügen übersetzten. Von jeder Seite gab es mehrere Übersetzungen, die bereits von anderen Projektteilnehmern mit Kommentaren versehen wurden. All diese Versionen wurden dann wieder zusammengefasst und in eine sprachlich durchgängige Version überführt. Das Ziel war die Version vor der offiziellen Buchübersetzung fertig zu übersetzen. Wenn ich mich recht erinnere hat das zumindest mit der 1. Version funktioniert, die dann aber noch überarbeitet wurde. Danke übrigens noch Mal an den Verlag, der diese Aktion erst möglich gemacht hat. Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich geärgert, dass ich nicht schon vorher teilgenommen habe.

Lesemarathon

Im Studium habe ich dann noch mal einen Lesemarathon eingelegt und alle Teile am Stück in weniger als zwei Wochen gelesen. Ich liebe es so in eine Welt eintauchen zu können. Mir geht es dann so, dass ich sogar davon Träume (von was auch sonst, wenn man sich den ganzen Tag damit beschäftigt). Aktuell habe ich die Bücher 3x gelesen und vermutlich nicht zum letzten Mal.

Harry hat mir also mehrfach schöne Stunden und Auszeiten beschert. Es ist toll, wenn man in eine Welt so abtauchen kann. Zusätzlich haben die Filme dafür gesorgt, dass Harry Potter ein absolutes Massenphänomen wurde. Die filmische Umsetzung ist meiner Meinung nach toll gelungen.

Die Auswirkungen

Aus meiner Sicht hat Harry Potter eine ganze Menge für die buchige Welt getan. Viele Menschen haben das lesen wiedergefunden oder neu entdeckt. Etwas problematisch ist halt, dass viele Autoren versuchen auf solche Erfolgszüge aufzuspringen und man nach einer erfolgreichen Serie oft viele Nachahmungen liest. Aber das ist ja auch eine Form der Verehrung.

Genauso habe ich die Kritik der Kirche empfunden und von den Fanatikern, die meinten, dass sie die Bücher verbrennen müssen, weil die sich mit Magie und Zauberei beschäftigen. Ich denke es gibt wirklich sehr wenige Bücher die es verdienen, dass man sie Verbrennt. Harry Potter gehört definitiv nicht dazu, ganz im Gegenteil. Es zeigt aber zumindest wie erfolgreich Harry Potter war. Denn Erfolg ruft Neider hervor und auch verrückte kommen aus ihren Löchern. 😉

Falls ihr euch auf für die Filme interessiert. Hier findet ihr einen Reisebericht zu London und einige Bilder zu den Studios, in denen Harry Potter gedreht wurde. Die Bücher habe ich hier rezensiert. Aber wer benötigt dazu schon eine Rezension? Wer sie noch nicht gelesen hat, sollte das dringend nachholen und wer sie kennt findet sie hoffentlich toll.

Was macht Harry Potter für mich aus?

Harry Potter hat viele tolle Aspekte. Ich mag es, dass wir Harry während seiner ganzen Schulzeit erleben. Der Rhythmus der Schuljahre gibt den groben Rahmen vor. Man erlebt in jedem Buch alle Jahreszeiten und ständig neue Abenteuer. Es gibt zauberhafte Magische Kreaturen (J.K. Rowling hat sich da wirklich überall bedient).

Das die Geschichte vermeintlich in der realen Welt spielt, erhöht die Identifikation deutlich. Man kann die Orte besuchen. Man steht auf dem Bahnhof oder an anderen Orten und kann die Fantasie spielen lassen. Wer weiß. Vielleicht sind wir ja wirklich Muggel? 🙂

Harry (wie auch viele Leser) wird erwachsen und muss sich mehr behaupten, als die meisten anderen Personen es in ihrem ganzen Leben tun müssen.

Es geht um tiefe und absolut erstrebenswerte Freundschaften, ein wenig auch um Liebe und ganz viele Abenteuer. Es geht aber auch um lebensbedrohliche Situationen, in die wir hoffentlich nie selber geraten.

Fazit:

Mich hat die Harry Potter Serie zuerst über die Filme in ihren Bann bezogen. Nach einem gemächlichen Start hat es mich dann aber voll erwischt. Die Harry Potter Serie hat dafür gesorgt, dass ich mich heute deutlich eher mal an ein englisches Buch traue, weil ich die Übersetzung nicht abwarten kann. Vor Harry Potter war ich auch nicht besonders interessiert an Büchern aus dem Bereich Fantasy. Heute lese ich überwiegend in dem Bereich. So können sich die Gewohnheiten ändern.

Und so geht es nicht nur mir, sondern auch Millionen von Kindern, die durch Harry Potter in die Welt des lesen eingetaucht sind. Ich habe vorher bereits eine ganze Menge gelesen, aber Harry Potter hat mir wieder vor Augen geführt, wie toll es sein kann in die (magische) Welt von Büchern einzutauchen.

Meine Harry Potter Kaufhistorie:

Ich habe mich dabei nur auf die Bücher konzentriert. Ich habe jeweils das Bestelldatum angegeben (außer beim letzten Teil, weil ich das bereits im Dezember 2006 bestellt habe)

Buch 1 06.08.2004 Deutsch / Englisch
Buch 2 07.05.2006
Buch 3 07.05.2006
Buch 4 14.05.2006
Buch 5 14.05.2006
Buch 6 23.05.2006
Buch 7 27.09.2007

Die Filme habe ich alle mindestens 2x gekauft. Zuerst auf DVD und dann auf Blu Ray. Die Hörbücher habe ich verschenkt und dann dem Besuch in Leavesden habe ich sogar ein wenig Mechandisingzeug (einen Hogwarts Schal und Every Flavor Beans – die schmecken wirklich teilweise sehr seltsam – um es mal vorsichtig auszudrücken).

Jetzt fehlt noch der Besuch im Theme Park in Orlando. Aber der kommt noch, ich warte noch bis Disney den Star Wars Teil fertig hat, dann stehen Harry und Star Wars auf dem Programm.

Infos zur Aktion:

DIE WICHTIGSTEN FAKTEN ZUR BLOGPARADE IM ÜBERBLICK

Thema: Blogparade “Harry Potter und die Magie des Lesens – Wie Harry Potter (meine) Kinder zu Lesern macht”

Zeitraum: 1. September bis 30. September 2018

So nimmst Du teil:

  • Du hast einen eigenen Kanal und schreibst/drehst einen Beitrag zum genannten Thema
  • Du nennst und verlinkst diese Seite in Deinem Beitrag
  • Du nutzt eine der beiden unten aufgeführten Grafiken in Deinem Beitrag
  • Du verwendest den Hashtag #20yearsofmagicde
  • Du meldest Deinen Beitrag an blogger@carlsen.de
  • Wir sammeln und verlinken alle Beiträge und werden diese auf 20yearsofmagic.de veröffentlichen.

 

Lesenlaunen Panamericana + Harry Potter

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Tja, ich war nicht fleißig diese Woche was das Lesen angeht, dafür habe ich einige andere Dinge erledigt. Das Buch ist aber fast beendet und es ist einfach Toll, dass manche Menschen bereit sind abseits der Konventionen und Erwartungen (Familie + Kinder = Urlaub in Deutschland + arbeiten gehen) zu leben. Und wie man in dem Buch an zig Stellen sieht, sind sie da bei weiten nicht alleine und ziemlich glücklich damit.

Wer bei so viel Abenteuer und Mut kein Reisefieber bekommt, dem ist nicht zu helfen.

Die Rezension folg in Kürze. Bei dem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Inhaltlich ist es einerseits toll. Mir war nicht wirklich klar, dass es so viele Menschen gibt, die noch so abenteuerlustig sind (die beiden waren nicht die einzigen, die mit Kindern unterwegs waren). Es hat aber schon so seine Längen. Aber die vielen Fotos gleichen das wieder etwas aus. Selber Reisen ist halt doch besser als Bücher darüber lesen, oder?

Momentane Lesestimmung

Verbesserungsfähig. Ich war diese Woche anderweitig beschäftigt. Aber der Plan ist nächste Woche wieder mehr zu lesen.

Zitat der Woche:

Der Ernst des Lebens ist acht Stunden am Tag mit voller Breitseite zu spüren und die Kindheit wird zu den Akten gelegt. Ich wünschte, dieses Wissen als Kind gehabt zu haben. Wie glücklich ich mich eigentlich hätte schätzen sollen. Beim Reisen fühle ich mich wieder frei. Wie ein Kind, das die Welt um sich herum entdeckt. Eine Welt, die man als Erwachsener längst vergessen hat. – Michaela Schmitt – Ausreißer – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland

Und sonst so?

Gelesen habe ich diese Woche nicht ganz so viel. Mal sehen, ob es nächste Woche wieder besser wird.

Dafür habe ich einen Reisebericht zu einer Londontour veröffentlicht. Da ich bei der Tour auch in Leavesden war, passt das ganz gut zu 20 Jahre Harry Potter.

Letzte Woche war ich bei der Bank und habe mir schon mal ein paar australische Dollar bestellt. Im Prinzip bekommt man zwar an jedem Geldautomaten Geld aber ein paar Dollar habe ich immer ganz gerne, wenn ich in ein Land gehe um nicht direkt auf Geldautomaten angewiesen zu sein.

Mein Rucksack (für’s Hiken) und diverse andere Teile der Ausrüstung sind jetzt aus den USA unterwegs. Das Tracking System von USPS – sowas wie das Pendant zu unser Post – ist ein abolutes Highlight. Die erste Station war Miami und seitdem bekomme ich alle ein bis zwei Tage eine Info “your package is moving within USPS network”. Na schönen dank auch. Eine Info wo das Paket ist wäre wohl zu viel verlangt? Man erkennt nicht mal das Land in dem es sich befindet. Da erkennt man mal wieder, dass die US-Amerikaner sich um sich selbst drehen. Der Rest der Welt ist nicht so wichtig.

Da ich in dem Fall auch recht ordentlich Zoll und Mehrwertsteuer bezahlen darf (man kann so grob 30% auf den Rechnungsbetrag veranschlagen), muss man auch zu Hause sein, wenn das Paket kommt. Aktuell weiß ich nicht mal mit wem USPS das Paket in Deutschland als Partner zusammenarbeitet.

Eigentlich wollte ich ja vor meinem Urlaub und bei angenehmen Temperaturen noch einen Probehike machen mit halbwegs realistischem Gewicht (also einfach mal 12kg Wasserflaschen in den Rucksack) und den neuen Hikingschuhen. Mal sehen wie ich das so durchhalte.

Da der Sauerland Höhenflug quasi direkt von unserer Tür beginnt, habe ich ganz gute Trainingsvoraussetzungen:

Der Hightechschlafsack sollte jetzt in den nächsten Wochen eintrudeln. Somit müsste ich jetzt nur noch Zelt und Regenklamotten bestellen, dann bin ich soweit vollständig. Obwohl die Klamotten ja schon Hightechzeug und nicht gerade günstig sind, ist es doch erstaunlich mit wie wenig man eigentlich auskommt. Wenn man mal ein paar Klamotten zusammen hat, ergeben sich andere Sachen teilweise auch von selbst, weil manche einfach gut zusammen passen oder sich ergänzen (Beispiel: Hiking Stöcke sind pflicht, wenn das Zelt darauf basiert).

Die Jacke ist superleichte aber relativ leichte Daunenjacke ist nun auch da. Da ich mich mal wieder zu einem Foto hinreißen lasse, kennzeichne ich das hier als Werbung. Die ist mit 200g superleicht und wirklich warm dafür. Zusätzlich ist sie mit behandelten Daunen ausgestattet, die das Wasser nicht so leicht annehmen. Den Schlafsack habe ich mir auch mit entsprechenden Daunen bestellt. Allerdings ist die Jacke für den Alltag aufgrund des sehr dünnen Stoffes wohl eher nicht robust genug. Updates gibt es dann demnächst wieder in dem Ausrüstungspost.

Ghost Whisperer von Montain Hardwear

Letzte Woche hatte ich erwähnt, dass mein ich meinen Server umgezogen habe, von einem VPS (Virtueller Privater Server) auf einen anderen beim selben Anbieter aber mit mehr Leistung zum quasi gleichen Preis. Nicht weil der Blog so viel Power benötigt (wobei WordPress von Natur aus langsam ist aber daran ändert ein schneller Server auch nicht so viel), sondern eher weil ich den Server auch für Backups und als private Datenablage nutze, die sich in Deutschland befindet und auf die Google, Amazon, Apple und die NSA zumindest keinen direkten Zugriff haben.

Ich hatte den Blog damit abgeschlossen, dass ich das meiste nun wohl habe. Da hatte ich mich getäuscht. Ich hätte es ja eigentlich besser wissen müssen aber erst denkt man halt so geht es schneller und nachher dauert es doch länger. Ich hatte die WordPress Datenbank während dem Betrieb kopiert. Das Ergebnis sah auch soweit gut aus zuerst, bis ich Abends zwei Posts erstellt habe (die Leselaunen und die Montagsfrage) und dann hat sich die Datenbank aufgehängt. In einer Kleinen Nachtsession habe ich dann das Backup der DB wieder hergestellt und die Posts erneut raus gehauen. Sorry für den Doppelpost also aber das war nicht zu vermeiden.

Ansonsten sind mir über die Woche noch diverse Kleinigkeiten aufgefallen, mit denen ich aber dann doch etwas Zeit verbracht habe und die am Server noch nicht so rund liefen. Bei der Gelegenheit habe ich noch einige Tests gemacht. Ist schon Wahnsinn was so ein Server an Last aushält, wenn die Seiten gepuffert sind. WordPress selber benötigt bei mir ca. 3 Sekunden pro Seite einschließlich 0,5 Sekunden Datenbank Zeit (wenn der Server nicht gerade zickig ist, und mal wieder aus langsam macht). Der Hauptteil ist PHP Zeit.

Zwischendurch hat die Kiste immer mal so Phasen, wo nicht so ganz nachvollziehbar ist warum es gerade hängt. Allerdings muss man wohl auch bedenken, dass so ein VPS für relativ kleines Geld ziemlich viel Leistung bietet und man ja mit zig anderen Leuten auf einer physischen Maschine befindet. Die wird natürlich vom Provider bis zum Anschlag ausgelastet, damit die Einnahmen stimmen.

Wenn die Seiten zwischengepuffert sind, dann gehen auch mal 5000 Besuche (also Seitenaufrufe) in 80 Sekunden. Nicht das ich jemals mit so viel Traffic rechne aber das rumbasteln liegt halt in der Natur der Informatiker. Ohne Caching schaft der Server in der Zeit gerade mal 200 Aufrufe und die sind dann auch mit richtig langen Wartezeiten verbunden. Jetzt hab ich auch das richtige Verhältnis von den diversen Konfigurationsmöglichkeiten von NGinx (Proxy), Apache (Webserver), PHP und der Maria DB gefunden bzw. ausgetestet. Viele Empfehlungen im Web kann man getrost vergessen.

Weiterhin habe ich bei der Gelegenheit auch (mal wieder) festgestellt, dass die Caching Plugins von WordPress sich gern gegenseitig in die Query kommen. Man sollte also maximal eins einsetzen und nicht mehr. Vollkommen egal, ob die Dinger anzeigen, dass alles toll ist. Teilweise reicht schon die Reihenfolge der Aktivierung aus um eins von beiden lahm zu legen, wenn man z.B. zwei hat. In meinem Fall waren das Speed of Light und WP-FFPC (Cacheaddon mit Anbindung an Memchached – das legt die Daten im Arbeitsspeicher ab und ist somit viel schneller als das erzeugen einer Webseite zur Laufzeit).

Plesk

Auch wenn immer über Plesk Server gelästert wird (gerade im Linuxbereich). Plesk ist ein Werkzeug das gerade bei Linux die Serveradministration vereinfacht und eine grafische Oberfläche dafür anbietet. Weiterhin ist der Server vorinstalliert und vorkonfiguriert.

Nach dem Motto man sollte schon selber in der Lage sein alles zu installieren usw. – muss ich sagen, dass die Geschwindigkeit nicht so übel ist im Vergleich zu einem Server ohne Plesk. Ich habe jetzt einen großen 6 Kerne / 1,4 TB HD / 20GB Ram (ohne Plesk) und einen kleinen mit 4 Kernen / 300GB SSD / 12GB Ram (mit Plesk).

Webmin (kostenlose Alternative zu Plesk – der grafische Vergleich gibt auch grob den Unterschied beim Aufwand und der Komplexität wieder – dafür kann man allerdings auch mehr machen)

Wegen Plesk ist der kleine Server sogar teurer. Der Plesk Server ist tendenziell gefühlt eher schneller, auch wenn ich die WordPress Seite darauf noch nicht getestet habe. Wäre evtl. mal ein interessanter Test. Ich vermute, dass der kleine etwas schneller ist und auch viel schneller eingerichtet. Dafür kann man damit halt auch weniger machen und er ist teurer (13€ für den großen, vs. 9€ für den kleinen und dann noch mal 6,5€ für Plesk).

Irgendwann werde ich wohl dank des neuen Preismodell des Hosters den kleinen Server noch etwas günstiger machen (die Hardware bleibt dabei in etwa gleicht aber er kostet 4€ pro Monat weniger). Allerdings ist mein Bedarf an Umzügen von Servern gerade gedeckt. Wobei er Plesk Server einfacher sein sollte. Theoretisch! geht das weitgendend automatisiert.

Aber das ist der berühmte Informatiker Konjunktiv – eigentlich, sollte, müsste.

Ach so ich habe mal wieder den Vorsatz nächste Woche nicht an der Technik rumzuspielen. Mal sehen, ob es mir dieses mal gelingt, dann komme ich auch wieder zum Lesen oder Hiken, mal sehen. 🙂

Draußen bricht gerade ganz gewaltig der Herbst an. Es stürmt und regnet. Aber nachdem ja selbst das Gras teilweise vertrocknet war, wurde das ja auch mal Zeit.

Und wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ I am back bei Sarah Ricchizzi ∗ Zwischen Schäfchen und Sperrmüll bei RikeRandom ∗ Aus dem Weg, es wird getanzt! bei Lieblingsleseplatz ∗ Urlaub ich komme! bei Bella’s Wonderworld ∗ Gewinnspiele, Hilda, Erkältung bei Letterheart ∗ Der Kopf ist leer bei Nerd mit Nadel ∗ Buchiger Wochenrückblick bei Mikka liest von A bis Z ∗ Ich habe die Wildcard bekommen bei The Book Dynasty ∗ Beauty-Woche und orangene Flut bei glimrende ∗ Juhu der Herbst ist da bei zeilenschmiede ∗ There’s no place like home bei Stars, stripes and books ∗ Langsam wieder Freiheit bei Valaraucos Buchstabenmeer ∗ Lesen, lesen, lesen und ein Blogtief bei Tiefseezeilen ∗ Von Herbstlaub, Tee und Kindheitserinnerungen bei Lucinda im Wunderland ∗ Von tollen Autorentreffen und tollen Büchern bei Friedelchens Bücherstube ∗ Leselaunen bei Sunnys Bücherschloss ∗ Stress und Familienwochenendenbei Between two chapters ∗ Leselaunen bei Jay’s Mixtape (Facebook) ∗ Beiträge die gut tun bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Jacquy’s Thoughts ∗ Wochenrückblick bei Life4Books ∗ Nennt mich Chaoskönigin bei Schwarzbuntgestreift ∗

London und Umgebung Städtetour 2012 [Reisebericht]

Wir haben London relativ kurz vor dem Start der Olympischen Spiele besucht. Somit waren die meisten Bauarbeiten bereits abgeschlossen und es gab einige zu bestaunen. An einigen Stellen wurde auch noch gewerkelt.

Wir sind mit dem Flugzeug nach London geflogen und dann mit dem Expresszug vom Flughafen zum Hotel.

Das war nicht mein erster London Besuch. Ich war in der Schule schon mal auf der Abschlussfahrt in London. Allerdings haben wir bei der Tour an der Küste gewohnt und in Lodon waren wir nur einen Tag per Bustour. Es gab somit bei dieser Tour noch einige zu entdecken.

Tag 1:

Am ersten Tag haben wir uns zu Fuß aufgemacht und die Stadt besichtigt. Das Wetter war auf der ganzen Tour durchwachsen, was mir dann später auf der Tour auch eine ordentliche Erkältung beschwert hat, weil trotz Regenkleidung ständig durchnässt war. Irgendwann sind die Klamotten halt durch, wenn man den ganzen Tag immer wieder im Regen ist.

Das Hard Rock durfte neben den diversen bekannten Sehenswürdigkeiten natürlich nicht fehlen.

Die Millenium Bridge ist schon mal die erste Beziehung zu Harry Potter. Später noch mehr dazu. 🙂

Der London Tower ist definitiv einen Besuch wert und gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten von London.

Auch die Tower Bridge kann besichtigt werden und gehört meiner Meinung nach zu den Dingen, die man sich in London aus der nähe anschauen muss.

Der Tower Engine Room ist nebenan und den haben wir uns auch gleich angeschaut.

Die Greenwich mean time ist weltbekannt. Somit haben wir uns natürlich auch das Observatorium angeschaut – allerdings nur von außen, da es geschlossen war.

Einige zukünftige Olympiastätten durften natürlich nicht fehlen.

Tag 2:

Am zweiten Tag haben wir eine Tour nach Windsor gemacht. Auch das ist ein interessantes Erlebnis. Wann hat man schon die Möglichkeit Schlösser oder Burgen zu besuchen, in denen eine Königsfamilie lebt.

Der Teil den man besucht ist natürlich von dem Teil getrennt, der bewohnt wird. Allerdings wird der Teil, der für Besucher geöffnet ist bei offiziellen Anlässen gesperrt und somit das ganze Gebäude von der Königsfamilie benutzt.

Zurück in London haben wir die verbleibende Zeit für einen Besuch im London Eye benutzt.

Danach sind wir bei Madame Tussauds eingekehrt. Nach wie vor finde ich, dass der Besuch im Madame Tussauds in London am beeindruckendsten ist. Allerdings hat mir der Ride früher besser gefallen (da ging es um die Geschichte von London). 2012 stand ein Marvel Ride in London.

Anschließend stand dann noch der Besuch bei den Beatles bzw. bei deren berühmten Covermotiv auf dem Programm. Die Autofahrer hatten allerdings überhaupt kein Verständnis für die fotografierenden Fußgänger.

Und die berühmte Plattform 9 3/4 gehört natürlich auch zu Pflichtprogramm. Den Hogwarts Express habe ich aber leider nicht gefunden.

Tag 3:

Begonnen haben wir den Tag mit einer Tour durch Kensington und ein paar anderen Sehenswürdigkeiten.

Danach sind wir zu einer Bustour nach Bath, Lacock

Lacock ist wirklich schön. Ohne moderne Autos könnte man meinen, dass die Zeit stehen geblieben ist.

Danach ging es weiter nach Stonehenge. Da wir eine Exklusivtour gebucht hatten waren wir mit knapp 30 Leuten alleine bei Stonhenge und durften bis an die Steine ran und in den Steinkreis rein (die normale Tour geht nur noch in einem vorgegebenen Gang um Stonehenge herum).

 

Tag 4:

Nachdem es schon am Vortag ständig geregnet hatte, ging es an diesem Tag so weiter. Wir hatten eine Bustour nach Warwick gebucht. Dort kann man normalerweise diverse Aktivitäten besuchen und teilweise auch daran Teilnehmen. Bei uns ist das meiste davon im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen.

Weiter ging es nach Stratford (da hat Shakespeare gewohnt).

Und zuletzt stand die Berühmte Universität Oxford auf dem Programm.

Tag 5:

Tag 5 beginnt mit einer Besichtigungstour von den Leavesden Filmstudios, in denen die Harry Potter Filme gedreht wurden. Vollkommen ungeachtet, ob man Harry Potter mag oder nicht. Wer irgendwie Filme mag, der sollte die Studios unbedingt besichtigen.

Es ist unglaublich mit welchem Detailreichtum Requisiten erschaffen werden, die man im Film nie oder nur eine Sekunde lang sieht. Da ist es kaum verwunderlich wie Teuer Filme sind.

Ach und wenn im beim Butterbier vorbeikommt: Bei mir war es so, dass es das nur während der Tour gab. Ich wollte nach der Tour eins in dem Eingangsbereich trinken, da gab es aber keins mehr. Aber das ist ja ein Grund noch mal hin zu fahren!

Die Studiotour ist in einige Abschnitte eingeteilt und wenn ihr einen Abschnitt beendet, könnt ihr nicht mehr zurück. Lasst euch also die nötige Zeit.

Die Bustour ist zeitlich so abgestimmt, dass man zwar nicht hetzen muss, sich aber auch nicht unendlich zeit lassen kann (ich habe mir den Audioguide geholt und bin auch durch gekommen). Wenn ihr euch also sehr viel zeit lassen wollt, dann dürft ihr nicht die von London aus startenden Touren nutzen, sondern müsst selber fahren.

Für sämtliche Aufnahmen von Hogwarts wurde übrigens das Modell benutzt was in Leavesden in recht beeindruckender Größe und als Krönung der Ausstellung steht. Leider ist die Beleuchtung in dem Bereich mit bunten LEDs nicht so gelungen.

Der Shop hinter der Ausstellung ist absolut tödlich für Potterfans. Da kann man wirklich arm werden. Die coolen Sachen sind schweineteuer. Vom Hausschal, über Besen, Zauberstäbe, Umhängen, allerhand Zauberzeugs und Süßigkeiten, die teilweise echt ekelig schmecken, gibt es so ziemlich alles.

Ich habe es geschafft nur die All Flavour Beans und einen Hogwarts Schal zu kaufen. Mir haben die Eltern allerdings etwas leid getan.

Ich hatte übrigens noch ein ganz lustiges Erlebnis. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Mastercard. Mastercard schafft es irgendwie immer Sicherheitsfeatures zu implementieren, die dann im Ausland den Einsatz erschweren oder verhindern, die man aber i.d.R. irgendwie umgehen kann (was die Sache dann eh wieder sinnlos macht).

Mir ist es mit meiner Karte gelungen eine komplette Kasse zu sabotieren. Nach dem Einsatz der Karte ging nichts mehr.

In dem Laden entwickelt der Nachwuchs ruck zuck Ambitionen, die mehrere hundert Euro kosten.

Nach der Rückkehr nach London hat mich die Erkältung dann gänzlich erwischt und wir haben Abends nur noch etwas warmes gegessen im Hotel.

Fazit:

Wir haben sogar das sprichwörtliche Londoner Wetter bekommen. Regen und Wind und eine ordentliche Erkältung aber die Tour war trotzdem toll und eine Fortsetzung folgt bestimmt.

Zu weiteren Reisebeiträgen geht es hier.

Leselaunen Umzug + Reisen + PCT

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Aktuell lese ich noch an dem obigen Buch. Ich finde es wirklich beeindruckend, dass man mit einem Baby und knapp unter 40 einfach mal los zieht und zwei Jahre durch die Welt reist. Die Autorin hat nicht das große Geld von den Eltern geerbt und nach der Tour waren sie vermutlich relativ blank. Trotzdem lassen sie sich nicht abhalten und leben ihren Traum. Im ersten Moment denkt man vielleicht was für Rabeneltern. Die sollten doch Rücksicht auf ihre Kinder nehmen. Aber vielleicht geben Sie ihren Kindern mehr als viele Eltern das zu hause können.

Momentane Lesestimmung

Wie letzte Woche: So mittelmäßig. Mein Durchsatz war schon mal besser. 🙂 Dieses mal habe ich aber eine andere Entschuldigung! Mein VPS (Virtueller Privater Server) war ja relativ frisch im Mai auf Linux aufgesetzt. Nun hat der Anbieter 50% mehr CPU Kerne, 50% mehr Speicherplatz und deutlich mehr RAM angeboten. Da bin ich schwach geworden und wollte wechseln. Ich dachte mir der Aufwand kann ja nicht so groß sein. Na ja, so groß war er auch nicht aber zwei Tage waren auch wieder futsch.

Zitat der Woche:

Ich möchte mal ausnahmsweise zwei Zitate der Woche posten. Als ausgleich dafür, dass ich einen Tag zu spät dran bin mit der Leselaune. Die Zitate hängen aber auch Thematisch zusammen:

When you go to bed at night on the trail, think about where you woke up yesterdaymorning. Think about how many miles, how many passes, how many ridges, how many fords, how many friends, how many conversations about everything and absolutely nothing, how many beautiful views happened in those two days. You’ll experience more in two days on the trail than in an entire month at home. THAT’s why we hike Pacific Crest Trail. – Jackie McDonnell – Pacific Crest Trail Handbook

 

Do not view this trip as a walk from Mexiko to Canada. That’s LONG way. Looking at he big picture can be overwhelming, especially when you’re in Mojave, it’s hot, you’re carrying six liters of water, you feel like you’ve been on the trail forever, then you realize that you have TWO THOUSAND more miles to walk. No, no, no. Don’t look at Canada as your goal. If you want to go to Canada, get on a plane and fly there. – Jackie McDonnell – Pacific Crest Trail Handbook

Mit anderen Worten: Der Weg ist das Ziel. Haben den nicht viele von uns aus den Augen verloren und arbeiten eher auf Dinge hin, die in weiter Ferne liegen? Auf den nächsten Urlaub, die Rente, …

Und sonst so?

Den Guide zum Pacific Crest Trail habe ich nun beendet und er war erstaunlich unterhaltsam. Die Autoren haben halt auf dem Gebiet Hiken unglaublich viel Erfahrung und sind teilweise auch ziemlich witzig. Danach ist der nächste PCT-Post zum Thema Resupply-Strategie entstanden. Ich habe habe aber schon Ideen zu zwei weiteren Posts zum Thema.

Ich weiß, das Thema langweilt euch vielleicht langsam. Aber ich bin immer noch Hiking und Pacific Crest Trail fixiert. Ich bin jetzt bei dem Luftmatratzenthema durch und wuhu die letzte hat sich noch gelohnt (die war sogar recht günstig und hat immerhin 8cm – für Hiker ist das schon Megaluxus). Ich habe jetzt also zwei Luftmatratzen gefunden, die ich brauchbar finde. Ich habe den PCT-Gearguide teilweise schon angepasst. Der wird immer mehr zu einem Gearguide mit Tests von diversen Teilen. Die Tabelle oben im Guide werde ich die Tage auch noch mal überarbeiten. Am Gewicht hat sich nicht viel geändert aber teilweise an den Details. Einiges ist rausgeflogen, anderes etwas schwerer geworden, weil es ja nicht bringt die leichteste Luftmatratze zu haben, wenn man dann nicht darauf pennen kann. Weniger ist mehr. 😉

Das Thema Schuhe habe ich jetzt auch abgeschlossen, nachdem ich ein paar probiert habe. Bisher hab ich Sportschuhe primär nach den Gesichtspunkten – sieht gut aus, passt, kann ich bequem drin laufen gekauft. Die letzten Jahre waren das meist Hikingschuhe,  weil die recht stabil sind und gutes Profil haben und meist auch wasserdicht sind. Jetzt habe ich mir zum ersten Mal Schuhe gekauft, die nicht wasserdicht sind und ein gutes Stück weicher / tiefer als meine bisherigen Schuhe. Die Trailrunner braucht man nicht erst einlaufen und man spürt deutlich mehr vom Untergrund. Dafür spürt man damit sogar einen leichten Luftzug an den Füßen. Das ist schon recht ungewohnt – nicht schlecht aber anders. Die sind aber eher nichts für deutsche Wetterverhältnisse. Hier würde ich immer wasserdichte Schuhe bevorzugen.

Trailrunner schauen dann z.B. so aus:

Wie oben angedeutet habe ich am Wochenende den Server umgezogen. Das lief natürlich nicht ganz so einfach wie gedacht. Aber das ist ja immer so. Mal sehen, ob ich nun das schlimmste überstanden habe. 😉

So langsam kann ich nun auch meinen Urlaubscountdown beginnen. Ein knapper Monat noch.

Ein Urlaubspost zu einem vergangenen Urlaub ist auch schon so halb fertig geschrieben. Passend zu 20 Jahre Harry Potter habe ich mir das Thema London und Umgebung vorgenommen und ein Besuch in Leavesden durfte natürlich auch nicht fehlen.

Mal sehen, ob ich am Sonntag wieder pünktlich bin mit den Leselaunen. Und wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Comics über Comics bei Letterheart ∗ Leselaunen die vierte bei Lieblingsleseplatz ∗ Erinnerungslücken bei Nerd mit Nadel ∗ Von Schlaflosigkeit, Lese-Flashs… bei Nightingale’s Blog ∗ Leselaunen bei angeltearz ∗ Ärger, Freude und Geburtstag bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Jay’s Mixtape (Facebook) ∗ Home sweet Home oder doch nicht bei Stars, stripes and books ∗ voyage voyage bei Kat from Minas Morgul ∗ Mit dem Hummelhörnchen und richtig guter Laune bei Nessis Bücher ∗ Es ist vollbracht bei Valaraucos Buchstabenmeer ∗ Von Katzentempeln, Spürnasen und Fehlerteufeln bei Lucinda im Wunderland ∗ ZWEI WOCHEN NOWHERE Reading Penguin ∗ Paulo Coelho – Liebe bei Umivankebookie ∗ DAS ALSO IST MEIN LEBEN bei The Book Dynasty ∗

Montagsfrage: Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Zur Frage:

Puh, da musste ich lange nachdenken, deswegen antworte ich auch erst jetzt. Nein quatsch, so schlimm war es nicht. 🙂 Ein wenig überlegen musste ich aber schon.

In der Regel ist die Fantasie bei Menschen, die Bücher lesen vermutlich recht ausgeprägt. Ansonsten würden einen Bücher wohl nicht so faszinieren. Ganz oft kommt es ja vor, dass Drehbuchautoren meinen, dass sie es vieeel besser könnten als die Buchautoren. Schlimm finde ich dann immer, wenn die Personen oder die Geschichte komplett verfremdet werden und der Kern der Handlung verloren geht.

Damit will sagen uns Buchlesern kann man es nicht so ganz leicht recht machen.

Zwei Beispiele sind mir aber doch eingefallen: Bei Harry Potter finde ich die Filme keines Wegs besser als die Bücher. Aber die Darstellung, das Design und auch der Detailreichtum sind unglaublich. Die Filme haben Harry so lebendig gemacht wie es anders nicht möglich gewesen wäre, auch wenn ich mir Harry lt. Buch optisch anders vorgestellt habe.

Ein weiteres Beispiel ist “Die Bestimmung”. Ich mag es überhaupt nicht, wenn die Hauptakteure nach mehreren Büchern einen komplett sinnlosen Tod sterben. In dem Fall hat mir die filmische Umsetzung also deutlich besser gefallen.

Wie geht es euch. Gibt es Filme, die euch besser gefallen als die Buchvorlage?

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