Wochenrückblick – PCT Woche 11 – Sierras 1

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 1

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 67 / 6 – Start in die Sierras – Kennedy Meadows Campground 704,6, 725,1 – 04.08.2019

In Kennedy Meadows hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem Hiker. Er wurde von einem ehemaligen Studienkollegen begleitet, der Amerikaner ist. Die beiden haben aber in Deutschland Maschinenbau studiert. Beide sind um die 50. Der US-Amerikaner arbeitet nicht mehr und hat angeblich 4 Millionen auf dem Konto (Amerikaner reden über sowas offener) und der andere verdient (bzw. bekommt – den Begriff verdient finde ich Kontext Gehalt vollkommen unangebracht, weil er impliziert, dass Bezahlung gerecht ist) als Ingenieur angeblich um die 130.000€ im Jahr.

Wichtig – meint der Amerikaner – sind Aktienoptionen und das Informatiker dringend gesucht werden in den USA. Ich solle doch mal über den Schritt nachdenken.

Schon krass aber wenn ich mir so überlege was manche Sachbearbeiter in den USA leisten können, kann ich mir schon vorstellen, dass die Geschichte stimmt.

Die Idee hat schon was mit 50 zu machen worauf man Lust hat weitgehend ohne Zwänge.

Zumindest konnte man sich super mit ihm unterhalten über quasi alles. Uns wären die Gesprächsthemen glaube ich lange nicht ausgegangen. Dummerweise wollte ich am nächsten Morgen früh weiter Hiken. Wenn es in Kennedy Meadows ein Hotel gegeben hätte, dann wäre ich wohl eine Nacht da geblieben.

Ich habe mich somit nach dem Essen zum Kennedy Meadows Campingplatz fahren lassen, damit ich morgens um 6:00 direkt auf den PCT gehen kann.

Wie ich später erfahren haben hat die Truppe noch bis 11 Bierchen und diverse Mixgetränke beseitigt.

Der Campingplatz war die erste moskitoverseuchte Ecke. Ich bin schnell ins Zelt und mit Moskitobegleiterin in den Nahkampf übergegangen (ich habe gewonnen).

Der Campingplatz war relativ voll. Es sind locker bis 23:00 (die Leute waren vorher überwiegend in Grumpy Bear) noch Camper angekommen. Somit war es eher unruhig.

Die Landschaft ist heute genial. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Nachdem ich die ersten drei Hiketage kaum was Zu Essen runter bekommen habe, habe ich heute öfter Hunger. Jetzt ist nur das Kontinent begrenzt.

Man sieht in den High Sierras aber überall noch Schnee. Das zum Thema es ist kein Schnee mehr da.

Meine Füße schmerzen Mittags rum heftig aber noch halten sie sich noch. Abends geht es wieder besser.

Heute treffe ich auch wieder diverse Hiker (ok, es ist auch Sonntag).

Es ging heute auf 10600 Fuß und da wird die Luft schon merklich dünner. Der erste Anstieg ging noch aber dann ging es bzgl. des Anstiegs pro Meter deutlich aus meiner Komfortzone.

Ich Campe auch ungefähr in der Höhe um mich zu akklimatisieren.

Abends überfallen mich beim Zeltaufbau wieder die Moskitos. Die mögen offenbar Schatten, Wärme und Windstille. Jetzt tummeln sich mindestens 10 vor dem Fliegengitter des Zeltes. Es folgt mir auch immer mindest eine ins Zelt. Sauviecher.

Der heutige Tag war Megaanstrengend mit 1600 Höhenmetern aber hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe die Leistung kann ich drei Tage halten, denn bei meinem neu erwachten Hunger wird das Essen sonst knapp.

Es ist immer wieder interessant wie gut man auf so einer Etappe die Blumen den verschieden Höhenstufen zuordnen kann. Bio man schädlich.

Die letzten Nächte habe ich den Schlafsack einfach als Decke benutzt (da man ihn aufzippen kann geht das ziemlich gut). Das ist diese Nacht auf 3000m aber wohl zu kalt. Ich schlafe aber deutlich besser bei der Deckenvariante, weil die weniger einschränkt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Montag – Tag 68 / 7 – 725,1, 747,9 – 05.08.2019

Wie sich in der Nacht zeigt, lag ich bzgl. dem Schlafsack falsch. Die Variante als Decke reicht völlig.

Bzgl. der Landschaft ist der heutige Tag nicht so spannend. Es gibt primär Wald zu sehen – also wie am Vortag, nur das davon kaum etwas abgestorben / verbrannt ist. Eigentlich ganz schön aber auf Dauer kaum fotogeeignet. Wer will schon immer wieder Waldbilder sehen?

Ich versuche mich mit einem längeren Hike in eine gute Position für den Folgetag zu erreichen (Bergauf am besten morgens, wenn es noch kühl ist). Das klappt auch aber Abends ist dann schlagartig Schluss. Ich baue das Zelt auf und kaum bin ich drin, wird mir übel. Das Abendessen liegt noch nicht lange zurück und ich lasse es mir spontan noch mal durch den Kopf gehen.

Glücklicherweise ist ein ZIP Lock Beutel zur Hand. Das sind ja tolle Voraussetzungen für den härtesten Teil des PCT. Wie nun weiter? Auszeit in Lone Pine oder weiter? Ich entschließe mich für weiter, nachdem es ab nächsten Morgen wieder besser ist.

Ich treffe übrigens den ganzen Tag niemanden.

Über den Sierras herrscht übrigens reger Flugverkehr. Das hatte ich so auf dem PCT nirgends. Es handelt sich offenbar überwiegend um Kampfflugzeuge.

Dienstag – Tag 69 / 8 – 747,9, 765,2 – 06.08.2019

Morgens fühle ich mich ganz gut. Ich beschließe also nicht den Trailexit Lone Pine zu benutzen, sondern den Weg Richtung Mount Whitney fortzusetzen.

Heute ist die Landschaft wieder abwechslungsreicher. Das Essen macht mir tagsüber Probleme. Ich muss mich mehrfach fast übergeben. Somit bricht die Leistung etwas ein.

Heute treffe ich zig Leute, was aber primär daran liegt, dass Touristentouren mit Pferd oder Guide angeboten werden, die nich lange dauern. Man kann aber offenbar den ganzen John Muir Trail auf dem Pferd buchen, wenn die Geschichten stimmen, die andere Hiker erzählen (Mount Whitney fällt schon mal raus, da gibt es kein Pferd).

Da meine Leistung einbricht, treffe ich zwei Hiker wieder, die ich in Kennedy Meadows kennengelernt habe und die mit den Nachwehen des unterhaltsamen Abends zu kämpfen hatten.

Interessant ist was die beiden Essen. Die können währen des Hikes die Portionen für zwei Leute vertilgen und noch diverse Sachen hinzufügen (+kleine Nudelpackung + kleine Packung Thunfisch). Das würde ich nicht schaffen und selbst wenn, würde es beim Hiken nicht drin bleiben.

Genau das ist aber nötig um den Kalorieninput und Output in der Wage zu halten.

Heute sehe ich so viele Pferdespuren, dass ich mich frage warum ich überhaupt zu Fuß gehe. Zusätzlich sehe ich auch andere Spuren, die für mich nicht gerade nach Pferd aussehen aber auch dem PCT folgen.

Panorama 1

Panorama 2

Mittwoch – Tag 70 / 9 – 765,2, Mount Whitney, 767,2 – 07.08.2019

Ich befinde mich nicht am optimalen Startpunkt für Whitney und stehe zum ersten Mal um 3:00 auf und Hike mit Stirnlampe.

Im Notfall kann man das mal machen aber ich käme im Traum nicht darauf mit Taschenlampe Whitney zu besteigen. In der frühen Hikingsaison geht es nicht anders, weil die Sonne den Schnee weich macht und es dann zu gefährlich wird. Mich würde da mit Schnee kein Mensch hochbekommen.

Anschließend geht es den Mount Whitney hoch.

Die Impressionen sind umwerfend. Ich gehe so weit, dass ich landschaftlich noch nie etwas so schönes gesehen habe. Auch das Wetter und Licht sind top.

Bis rund 13400 Fuß läuft es ganz gut, dann streikt mein Magen wieder. Bis 13700 Fuß, also rund 1 Meile vor den Summit komme ich, dann muss ich wegen meinem Magen abbrechen. Auf den Weg nach unten muss ich mich wieder übergeben, obwohl ich kaum was im Magen habe.

Ist das die Höhenkrankheit? Ich denke nicht. Warum soll die mal bei 12000 und mal bei 13700 Fuß zuschlagen. Ich habe schon immer Probleme gehabt während Leistungssport Essen zu konsumieren.

Da der PCT Hochleistungssport ist, kommen daher wohl meine Probleme. Ein Übriges tut mit Sicherheit der Beckengurt, der auf auf den Magen drückt.

Da aber nachmittags bei Mount Whitney ein ziemlich heftiges spontanes Unwetter aufzieht (Hagel – was sonst? + heftiges Gewitter) war das aber evtl. auch ganz gut, dass ich abgebrochen habe. Es wurmt natürlich ziemlich, wenn nur grob eine Meile fehlt.

Am linken Fuß bildet sich schon wieder eine Blase in etwa dort wo sich die letzte Riesenblase auch gebildet hat. Warum auch immer das immer am linken Fuß passiert. Das kleine Unwetter heute war halt auch nicht vorteilhaft.

Ich möchte nicht wissen wie ich in den letzten Tagen an meinen Reserven gezerrt haben, denn gegessen habe ich kaum was.

In den letzten Tagen sind mir zwei paar Socken kaputt gegangen, die Schuhe sind nach Whitney auch schon wieder Schrott (drittes Paar) und Magentabletten habe ich nun auch keine mehr. Die befinden sich in der Bouncebox in Mammoth Lakes.

Man kann sagen, dass die Sierras (das Bisschen was ich davon gesehen habe) für mich die bisher größte physische Herausforderung aber auch unglaublich schön waren. Primär wird das an der Etappenlänge in Kombination mit der Höhe und den Steigungen liegen.

Heute sind zum ersten Mal von einem Ranger die Permits kontrolliert worden oder sagen wir sie hat zumindest danach gefragt, ob man welche hat.

Ich treffe heute Allan der 70 Jahre alt ist und den Mount Whitney schon 16 mal bestiegen hat (unter anderem). Das ist also als Gegenstück zu meinen Problemen. 😉

Wie ich nachher feststelle geben die Bilder leider nicht ansatzweise den Eindruck wieder, den man hat, wenn man den Berg besteigt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Donnerstag – Tag 71 / 10 – 767,2, 750,8 (ja, wirklich rückwärts) – 08.08.2019

Morgens schlafe ich etwas länger als gewöhnlich und grüble noch mal, ob ich zum Forrester Pass (höchster Punkt des PCT) wandern soll und verwerfe die Idee, da mir das Risiko aufgrund meiner Brechreizanfälle bzw. der Entkräftung mangels hinreichender Essensaufnahme zu hoch ist. Wie sich heute zeigt war die Entscheidung goldrichtig.

Ich schaffe heute gerade mal knappe 17 Meilen und 1000 Höhenmeter. Für den Forrester Pass wäre mehr erforderlich gewesen. Das liegt deutlich unter meinen Möglichkeiten.

Ich treffe nie so viele Leute wie heute, da viele Leute den Weg als Einstieg in den John Muir Trail, der teilweise analog zum PCT verläuft.

Dabei ergeben sich einige interessante Gespräche.

Weiterhin treffe ich einen PCT Hiker, der mir davon abrät diesen Monat schon nach Oregon zu Reisen wegen zu vieler Mücken. Er hat wohl einige Jahre in der Region gelebt.

Heute geht auch das dritte paar Socken kaputt. Ich habe zwar einen Nageklipser aber keine Pfeile dabei. Noch ein Punkt für die todo Liste.

h

Ich bin gespannt, ob es mir morgen gelingt von dem Lonepine Trailhead wegzukommen. Dafür muss ich vier Meilen wandern und auf Verwandte von Hikern hoffen, die Hiker dorthin bringen.

Hier scheint es in der Nacht verdammt kalt zu werden. Somit ist früh aufstehen wohl nicht so empfehlenswert. Ich hoffe ich erwische eine Fahrt nach Lone Pine.

Heute kommen meine neuen wasserdichten Alpine Handschuhe zum Einsatz und das Zelt Einpacken bei knapp über 0° ist damit viel angenehmer. Man kann sogar den feuchten Dreck vom Zelt abwischen, ohne das die Hände abfrieren.

Da die Busse zur nächsten Stadt fahren nur Mo – Fr. Aber aktuell benötige ich eh erstmal Erholung.

Ob und zu welchem Preis ein Hotelzimmer zu bekommen ist steht auch in den Sternen.

Freitag – Tag 72 / 11 – 750,8, Cottonwood Pass, Lone Pine – 09.08.2019

Morgens ist es sehr kalt am Chicken Spring Lake. Die Temperatur ist im Hochsommer nahe am Gefrierpunkt.

Telefon Empfang gibt es am Trailhead nicht also versuche ich mich per Anhalter.

Es hält eine Spaziergängerin mit Hund an, die ich vorher nett gegrüßt habe. Vermutlich hält sie genau aus dem Grund. Normalerweise macht sie die Fahrten gegen Geld (und zwar nicht wenig, der Preis ist mehr als das doppelte von Lyft und Uber – aber ohne Konkurrenz…)

Gewartet habe ich ca. 30 Minuten, bis mich jemand mitgenommen hat.

Unglaublich wie einfach so ein Abstieg ist. Da geht man mal eben ein paar Tausend Fuß runter. Vorgestern noch auf 13700 Fuß und heute 4000 Fuß. Knapp 6000 davon heute mit dem Auto.

Der Perspektivwechsel ist interessant. Die Sierras mal von unten sehen bzw. jetzt kann ich teilweise erst einordnen was ich aus >=12000 Fuß überhaupt gesehen habe.

Als ich ankomme gehe ich erstmal nach McDonalds um nach einer Unterkunft zu suchen (Wifi + Sitzgelegenheit).

Ich bestelle mir einen Deluxe with Cheese + Pommes und zwei große Coke und nix passiert. 2 Stunden später habe ich wieder Hunger. Das soll einer verstehen. Keine Ahnung warum mir das Essen auf dem Trail so immense Probleme bereitet. Vermutlich verkrafte ich die Anstrengung + Essen wirklich nicht.

Die Temperatur in Lone Pine liegt bei rund 33°C. Das ist eine heftiger Unterschied zu den nahezu 0° oben am See.

Die Hotelsituation in der ganzen Region ist Katastrophal. In Lone Pine sind die Hotels noch mit am günstigsten. Die “Absteige” in der ich nun bin nimmt für 3 Tage 400$. Angebot und Nachfrage…

Sogar das Hostel ist voll.

Wenn man dann noch die Essenskosten für drei Tage summiert machen andere dafür eine Woche all Inklusive Urlaub in einer deutlich besseren Anlage.

Selbst die 16” Pizza kostet hier 30$. Dafür habe ich andernorts weniger als die Hälfte bezahlt.

Vor Montag fährt aber kein Bus nach Norden und ich will mich erst ein wenig entspannen, bevor es weiter geht.

Denn vollkommen ausgepowert bin ich aktuell definitiv.

Schuhe und Socken sind bei Amazon offenbar aus. Ich werde es mal in den lokalen Läden versuchen aber meine Größe ist i.d.R. nicht zu bekommen.

Wie ich feststelle sind die Geschäfte wenigstens ein wenig auf Hiker ausgelegt. Es gibt zumindest an mehreren Stellen gefriergetrocknete Gerichte.

Bei Schuhen ist es dann schon wieder vorbei.

Damit mir die Socken nicht ständig kaputt gehen habe ich mir mal eine Minipfeile gegönnt. Bei über 40.000 Schritten pro Tag reicht offenbar sehr wenig aus, damit die Zehensocken kaputt gehen.

Den Rest des Tages verbringe ich mit Einkaufen für eine kurze Etappe von Red’s Meadow nach Tuolumne Meadow.

Samstag – Tag 73 / 12 – Lone Pine – 10.08.2019

Lone Pine ist eine der schöneren Städte entlang des PCT, auch wenn mal wieder ein Highway mittendurch führt.

Heute mache ich mir Gedanken wie ich weiter mache. Nachdem ich gestern wieder halbwegs sauber war (9 Tage Trail hinterlassen recht deutliche Spuren), habe ich die Gesundheitsbestandsaufnahme gemacht.

Drei Blasen an den Füßen. Zwei davon potenziell problematisch. Wie das endet, wenn man es ignoriert, weiß ich ja schon.

Ansonsten ein paar Blasen an den Händen, leichter Sonnenbrand hier und da.

Es macht aber aktuell wenig Sinn in den High Sierras mit zig Flussquerungen weiter zu machen, wenn ich nicht wieder so eine Riesenblase riskieren möchte.

Somit werde ich Montag nach Mammoth Lakes fahren und von dort weiter Richtung Norden wandern.

Heute habe ich kurz geprüft wo meine Bounce Box ist und das Postamt in Mammoth Lakes hat sich wohl selbst übertroffen. Obwohl die Adresse korrekt ist (ich hatte schon das Motel 6 direkt neben dem Postamt angegeben, weil das Postamt für bescheidenen Service bekannt ist – siehe USPS Mammoth Lakes bei Google), wurde das Paket zurückgeschickt.

Da ich aber keine Adresse in den USA habe, steht auf der Box als Absender die deutsche Adresse. Dahin wurde das Paket also bestimmt nicht geschickt (das wäre ja viel teurer). Aktuell vermute ich, dass die Box zurück nach Ridgecrest geschickt wird oder einfach zurück zur Verteilstelle in Bakersfield, die damit natürlich nichts anfangen kann. Gemessen an den Preisen  ist USPS einfach unglaublich schlecht.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

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Wochenrückblick – PCT Woche 10 – Ridgecrest bis Kennedy Meadows

Leselaunen / Wochenrückblick

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Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Dark Elements 4 – Glühende Gefühle

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Dienstag – Tag 62 / 1 – Abreise aus Deutschland und Reise bis Ridgecrest – 30.07.2019

Morgens um 8 geht es mit der Bahn zum Flughafen. Abgesehen davon, dass die Bahn den ICE spontan umgedreht hat und der ICE lt. Anzeige wegen Löscharbeiten entlang der Strecke 10 Minuten später in Frankfurt ankommt, verläuft die Anreise zum Flughafen ohne Zwischenfälle.

Von Frankfurt geht es per Nonstopflug nach LA. Am Checkin hat die Dame, die den Wartebereich bewacht hat gezeigt wie Freundlichkeit nicht geht. Neuerdings muss man bei Lufthansa den Boardingpass schon haben um einchecken zu können. D.h. entweder checkt man von zu Hause ein oder am Automaten vor Ort.

Anschließend muss man dann trotzdem noch in die klassische Warteschlange, um das Gepäck los zu werden.

Die Zollfragen habe ich dieses Mal doppelt beantwortet – in Papierform im Flieger und dann vor Ort noch mal am Automaten.

Der Beamte für die Einreise hat in meinen Pass gleich wieder ein halbes Jahr gestempelt. Scheinbar steht der Stempel im Standard auf 180 Tage.

Beim Anflug auf LA habe ich die Sierras gesehen und sie waren mächtig beeindruckend.

Es ist aber schon bizarr wie gut man die Schneesituation aus dem Flieger einschätzen kann. Jeden Tag fliegen dort zig Flugzeuge vorbei und die PCT Wanderer hecheln nach jedem Informationshappen zum Schneelevel.

Vom Flughafen ging es per Lyft Ride nach Ridgecrest (man muss je nach Tageszeit schauen, ob Uber oder Lyft günstiger ist). Die Lyft und Über Fahrer sind oft Asiaten, die ein paar Jahre in den USA sind. Leider sprechen die oft so schlecht englisch, dass keine sinnvolle Unterhaltung möglich ist.

Falls euch der Name vertraut vorkommt, liegt das daran, dass es das Zentrum des Erdbebens vor rund einem Monat war.

Die Hitze abends in Ridgecrest ist der Hammer. Tagsüber sind es knappe 40°C und Nacht noch über 20°C. Da schwitzt man schon beim Nichtstun.

Am Walker Pass erwarten mich immerhin 35°C.

Meine Stimmung ist heute gemischt. Einerseits freue sich ich mich noch mehr vom Trail zu sehen, andererseits habe ich nach wie vor leichte Fußschmerzen und ich habe schon eine Ahnung wie heftig der nächste Abschnitt wird.

Mittwoch – Tag 63 / 2 – Ridgecrest Shopping und ab zum Pacific Crest Trail / Walker Pass 652,1, 664,8 – 31.07.2019

Die letzte Nacht war nicht sehr Schlafintensiv. Die 9 Stunden Zeitumstellung bemerkt man halt.

Ich stehe zwischendurch auf und packe die Bouncebox und den Rucksack.

Morgens steht noch etwas Shopping im Supermarkt an um die Nahrung zu vervollständigen bzw. Smart Water Bottles zu erwerben und noch mal was zu Essen.

Die Bouncebox kann ich erst um 10:00 zur Post bringen, weil das Postamt vorher nicht öffnet.

Um kurz vor 11 nutze ich einen Lyft Ride zum PCT (der Bus fährt nur an 3 Tagen in der Woche und wäre heute um 14:30 abgefahren).

Ich habe eine Vorahnung, das die nächsten Tage bei dem Wetter heftig werden. Heute Morgen um 9:00 war es schon heftig.

Um 11 am Trail denke ich erst ach geht ja, mir wird aber schnell klar, dass das nur der erste Eindruck war.

Erst an 16:00 wird es etwas angenehmer.

Die Landschaft ist in der ersten Tageshälfte ziemlich Wüsten artig. Ich bin etwas enttäuscht.

Leider habe ich schon wieder Fußschmerzen. Ohne Schmerzmittel geht nichts. Mal schauen wie sich das entwickelt. Wegen dem Hüftgürtel bekomme ich heute auch Probleme mit der Magensäure.

Eine Klapperschlangen begrüßt mich aber das ist auch die Einzige. Ich sehe nicht einen Hiker. Die große Traube ist wohl vor einem Monat durch. So ist es etwas gespenstisch.

Aktuell ist offenbar Terrorfliegen und Heuschreckenzeit. Die Fliegen versuchen in alle Öffnungen zu kommen (Nase, Mund, Ohren, Augen).

Die Insect shield Klamotten und auch das einsprühen der Klamotten wirkt zumindest nicht gegen Fliegen. Ich wage zu bezweifeln, dass es dann gegen Moskitos hilft.

Ich erwische einen der schönsten Schlafplätze, die ich bisher am PCT hatte. Gerade, keine Ameisen, ruhig und ein toller Sternenhimmel. Da es jetzt nachts wärmer ist schaue ich mir das zum ersten Mal auf dem PCT an. Aber auch hier so sind die Städte noch zu nah. Die Milchstraße sieht man nur andeutungsweise.

Der Trail war heute stellenweise sehr ausgewaschen und es gibt diverse Bereiche mit lockerem Geröll, das durch das Erbeben vor ca. einem Monat entstanden ist.

Nach der langen Pause mache ich nun auch wieder mehr Fotos. Nach mehreren Wochen Wüste hatte ich das Gefühl alles gesehen zu haben und fand nur noch weniges fotowürdig

Donnerstag – Tag 64 / 3 – 664,8, 683,1 – 01.08.2019

Bis 10 war der Tag ganz nett, dann hieß es durchbeißen wegen der Hitze.

Abends komme ich an eine fast trockene Wasserquellequelle. Wenn die Wasserquellen nur alle 20 oder 25 Meilen kommen ist das bei dem Wetter schnell tödlich, wenn eine trocken ist.

Lange kann man diesen Abschnitt dieses Jahr nicht mehr wandern mangels Wasser (so lange es nicht regnet und das ist im Sommer eher selten in der Region).

Heute laufe ich durch hunderte Spinnenfäden die Quer über den Trail gespannt sind. Das ist der Nachteil, wenn man alleine unterwegs ist. Ich sehe heute übrigens wieder keinen anderen Hiker.

Trotz eher durschnittlichem Anstieg (1100m) benötige ich für die heutige Etappe einen Rekordwert von 14 Stunden trotz eher mäßiger Meilenleistung. Die Hitze schafft mich.

Ich mache aber besonders Mittags (also quasi von 11:00 bis 16:00) auch öfter mal eine Pause, wenn ich ein schattiges Plätzen finde oder mir die Aussicht gefällt.

Da ich die 2650 Meilen nicht mehr vor Augen habe sind die Restriktionen Essen und Wasser.

Die nächste verlässliche Wasserquelle kommt in 15 Meilen (bei den Temperaturen sind das minimal 5 Liter) und davor sind 1500 Fuß Anstieg zu bewältigen. Das wird wieder hart morgen.

Freitag – Tag 65 / 4 – 683,1, 699 – 02.08.2019

Panorama

In der Nacht ist es relativ frisch. Im Zelt so um die 15°C, außerhalb noch kühler.

Nach dem langen Tag gestern, schellt der Wecker um 4:30. ich gönne mir noch 15 Minuten und da ich auch noch Wasser Zapfe, komme ich erst 6:25 los.

Den Anstieg auf 8000 Fuß lege ich bis ca. 9:00 zurück. Zum Glück. Selbst um 9:00 ist es schon heiß.

Die Landschaft ist heute sehr abwechslungsreich – erst Wald, dann beim Abstieg durch ein ehemaliges Brandgebiet viele Blumen aber so gut wie kein Baum und anschließend eine relativ grüne Ebene.

Ich sehe heute so viele Kolibris wie noch nie auf dem Trail. Fotos muss ich Schuldig bleiben. Die sind etwas unstetig.

Zusätzlich erhasche ich einen Blick auf die High Sierras, in denen – Überraschung – noch immer Schnee liegt. Bei den Ablick weiß man dann wieder warum man sich die Strapazen antut.

Auch wenn es am Anfang nicht so aussah war die Etappe das perfekte Bindeglied zwischen Wüste und den Sierras.

Meine Essensprobleme bleiben. Bei der Hitze habe ich kaum Hunger. Die komischen Muffins (extrem feucht) schmecken auch eher wie Kleister bei der Wärme.

Die gefriergetrockneten Fertiggerichte esse ich meist abends. Wirklich gut schmecken wenige und die bekommt man dann auch nur selten.

Apropos Essen: In Kennedy Meadows gibt es nur was bis 7:00 – ich hoffe das stimmt jetzt auch noch. Aktuell kommen auf dem PCT offenbar so gut wie keine Hiker mehr.

Somit gibt es heute noch mal Tütenfutter.

Samstag – Tag 66 / 5 – 699, 700,4, Kennedy Meadows – 03.08.2019

Ich bin etwas erstaunt als ich in Kennedy Meadows ankomme. Der Weg ist vom PCT nicht ausgeschildert. Ohne Hikernavi wäre ich dran vorbei gelaufen.

Das Tal ist ziemlich schön und hier wollen wohl hauptsächlich Leute, die abseits von fast allen sein wollen. Erstaunlich finde ich immer die Stacheldrahtbarrieren, wenn der PCT an Privatgrundstück vorbeiläuft.

Wie ich später feststelle fühlen sich hier offenbar alle wie Cowboys im Wilden Westen. Das geht bei den Hüten los, setzt sich bei den Hemden, Jeans, Gürtelschnallen uns Schuhen fort.

Dazu dann große Karren mit Allradantrieb, weil die Straßen hier teilweise dirt roads sind. This is America.

Grumpy Bears ist wirklich eine Oase und eine der besseren Traillocations zum abhängen. Irgendwie gemütlich. Der Burger und die Pommes sind zwar eher Mittelklasse aber das Frühstück ist gut.

Nebenan ist Tripple Crown Outfitters. Bzgl. Haltbarem Essen sind die ziemlich gut ausgestattet. Frische Sachen gibt es wenige.

Heute sind 4 Hiker neben mir in Kennedy Meadows. Alle sind den Abschnitt, den ich gerade gelaufen bin nicht gelaufen. Da war ich wohl wirklich alleine unterwegs.

Aktuell kommen im Schnitt 5 Hiker pro Tag hier vorbei. Das werden deutlich mehr, wenn die Leute, die den Trail nördlich der Sierras fortgesetzt haben zurückkommen bzw. die Wanderer ankommen, die südwärts wandern.

In der Zeit als ich den Hike unter anderem wegen zu viel Schnee in und nördlich der Sierras abgebrochen habe, hatten sich hier lt. Facebookgruppe um die 200 Hiker angesammelt (lt. Den locals waren es eher 80). Das will ich mir nicht wirklich vorstellen, wenn die alle TCO belagern.

Heute habe ich meinen bärensicheren Kanister bekommen (Wild Ideas Expedition). Mann ist das Teil groß und sperrig. Dazu verformt es den Rucksack, weil es nun das härteste Teil ist. Oben quer kann man das Ding nicht wirklich befestigen, weil es zu glatt ist und irgendwann abrutschen würde. Allein eine plötzliche Gewichtsverlagerung durch rutschen wäre übel.

Der Eimer bringt mein gesamtes Packkonzept durcheinander und ist ganz schön sperrig. In den Sierras ist der aber vorgeschrieben. Ehrlich gesagt fühle ich mich auch Wohler, wenn die Hauptattraktion für Bären nicht im Zelt ist –  so lange die noch nicht Mensch probiert haben. Ich werde das Ding aber sicher noch verfluchen.

Ich bin aber recht erstaunt über das Gesamtgewicht des Rucksacks mit Essen für 8 Tage und Wasser (3l) rund 15kg. Gefühlt ist das Ding immer zu schwer! Bequem ist er bei dem Gewicht nicht wirklich (ich habe immer zu viel Gewicht auf den Schultern). Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass ich die größere Variante des Rucksacks bräuchte aber mangels Kundenservice von ZPacks konnte ich den nicht rechtzeitig bekommen. Somit hoffe ich es funktioniert so.

Die Eisaxt braucht man angeblich nicht mehr aber 250g die einem das Leben retten können sind es evtl. wert mitgenommen zu werden. Gekauft habe ich das Ding ja eh schon. Ich hoffe ich bereue es nicht. Gewicht ist Gift und der Bärenkanister wiegt mit Essen genug.

Ich entschließe mich abends an den Trail zurückzukehren, damit ich früh starten kann. Morgens ist aktuell die beste Zeit zum hiken bei der Hitze. Ich bin mal gespannt wie meine Klamotten in ein paar Tagen aussehen. Mein Shirt ist durch das ausgeschwitzte Salz schon etwas steif und sieht nicht so toll aus. Evtl. muss ich mal eine Flusswäsche testen.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick. Den gibt es aber evtl. zeitversetzt. Die nächste Etappe wird ggf. etwas länger, wenn es gut läuft.

Weitere Leselaunen

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Zwei nach Shanghai [Buch]

Zwei nach Shanghai - Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Titel:

  • Zwei nach Shanghai – 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Hansen muss so gut wie überhaupt nicht geschlafen haben, stattdessen bekam ich nachmittags eine ziemlich ausführliche E-Mail, in der er eine etwa 13000 Kilometer lange Route in 150 Etappen eingeteilt hatte. Spätestens da wusste ich: Mein Bruder meinte es bitterernst.

Paul und Hansen sind Zwillingsbrüder und entschließen sich mit dem Fahrrad nach Shanghai zu fahren.

Das Buch beginnt direkt mit einer Gefahrensituation. Nachdem ich nun selbst auf dem Pacific Crest Trail unterwegs war, kann ich das etwas besser nachvollziehen.

Im stillen Kämmerlein liest (trocken, warm, sicher) sich die Situation weit witziger / angenehmer, als sie in der Realität war. Das lässt sich einem Leser oder Zuhörer nur schwer vermitteln. Solche Situationen ergeben sich aber zwangsläufig auf einer Derartigen Reise.

Als sie uns fragen, woher wir kommen und wohin wir wollen, und wir wahrheitsgemäß antworten, dass wir auf dem Weg nach China sind, schauen sie uns halb belustigt, halb fassungslos an. »Die sind doch bekloppt«, ruft der eine dem anderen zu, das kann ich verstehen, auch wenn ich kein Wort Lettisch spreche.

Die Zwillingsbrüder sind vom Typ her sehr verschieden (bisher, dachte ich immer, dass das Gegenteil der Fall ist), sind sich aber trotzdem sehr nah aber es fliegen auch oft genug die Fetzen. Das Buch ist abwechselnd von beiden Perspektiven geschrieben.

Das Buch pickt sich diverse Situationen aus der Vorbereitung und der Reise heraus und lässt aber auch größere Teile aus. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl einen ganz guten Überblick zu bekommen. Das Buch gibt realistisch wieder, dass eine derartige Tour einerseits ein Traum aber eben auch oft beinhart ist.

Die Reise beginnt in Deutschland und geht über Polen, Litauen, Lettland, Russland, Kasachstan, Kirgisistan nach China.

Es gibt die Aussteiger, dazu würde ich auch Nils zählen, es gibt die Leute, die ganz besonders von ihrem Fahrzeug begeistert sind und es an seine Grenzen bringen möchten, wie André, es gibt die Sinnsuchenden, wie Gilles und Lucie, es gibt die Extremsportler, die Abenteurer, die Kulturinteressierten und diejenigen, die für eine Zeit den Kopf freibekommen möchten.

Wie heißt es so schön? Wenn einer eine reise tut, dann kann er was erzählen. Bei den beiden ist auch einiges an Glück dabei. Von versehentlichen fast Grenzübertritten bis zum Entkommen von gewaltbereiten und betrunkenen Verfolgern ist alles dabei.

Man sieht auch, dass so eine Reise – die auf Bildern und vor dem geistigen Auge ganz toll aussieht, eben nicht nur toll ist und man irgendwann einfach die Nase voll hat. Das kenne ich so auch von meiner PCT Tour.

Wie so oft in derartigen Reiseberichten menschelt es sehr. Manchmal hilft es einfach mit den Leuten zu reden und Probleme lassen sich aus der Welt schaffen. Ob es verlorene Pässe oder andere Dinge sind, auch wenn es eigentlich nicht gehen sollte.

Fazit:

Paul strampelt wütend neben mir her und senkt den Kopf wie ein angriffslustiger angriffslustiger Stier: »Verdammt, ich hab einfach die Schnauze voll von dem Ganzen. Fahren, essen, schlafen, fahren, schwitzen, und immer die gleichen doofen Fragen.

Sehr interessante Reiselektüre und absolut empfehlenswert auch wenn eine derartige Reise sicherlich nicht jedermanns Sache ist.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

  • Zwei um die Welt in 80 Tagen ohne Geld
Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Montagsfrage: Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Morgen geht es wieder zurück in die USA. Leichte Fußprobleme habe ich noch immer aber ich hoffe, dass es auf dem Trail funktioniert bzw. nicht schlimmer wird. Meine Mutter ist nun auch wieder fitter (die hatte eine OP kurz nach meiner Rückkehr aus den USA) und der Schnee ist nun auch weitgehend aus den Bergen verschwunden. Ich habe auch wieder ein wenig Gewicht zugelegt.

Falls ich merke, dass es mit dem Hiken auf dem PCT nicht funktioniert werde ich wohl zwei Rundreisen machen (so denn noch Plätze frei sind). Das war zwar eigentlich nicht geplant aber ich habe dieses Jahr mal die Zeit etwas derartiges zu tun, also sollte ich sie nutzen, auch wenn das Jahr finanziell recht desaströs ist. Aber das war ja zu erwarten, auch wenn das Wandern des PCT wohl etwas günstiger gewesen wäre. Aber so ist das ja im Leben häufig. Hat man Geld, hat man keine Zeit und andersrum.

Ansonsten sind jetzt die hohen Schneemengen weg und die Flüsse wohl wieder etwas passierbarer. Dafür gibt es aktuell sehr hohe Temperaturen und Moskitoschwärme. Ich habe meine Klamotten schon mal eingesprüht und nehme auch was für die Haut mit aber das hilft alles nur begrenzte Zeit. Ich hoffe, dass die Moskitos in der näheren Zukunft abnehmen.

Ein Monat Trail ist aber in jedem Fall geplant. Die beiden Rundreisen (die erste wäre eine Wanderreise – 5-20km pro Tag aber alles optional und die Zweite eine klassische Bustour).

Diese Woche habe ich auch wieder zwei Bücher gelesen, nachdem ich in den letzten Wochen eher aufgestaute Zeitschriften gelesen oder Serien / Filme geschaut habe.

Zur Frage:

Aber können Bücher bei euch Gänsehaut auslösen oder seid ihr emotional so weit vom Lesestoff entfernt, dass Grusel, Spannung – oder tiefes Mitgefühl außen vor bleiben?

Ich beziehe mich ganz generell auf Emotionen, da ich keine Gruselbücher lese und somit eher Spannung oder Mitgefühl bzw. Mitleiden oder Mitfreuen in Frage kommt. Natürlich lösen Bücher das aus. Das ist für mich die Königsdisziplin beim Schreiben von Büchern. Die von mir mit 4,5 oder 5 Sternen bewerteten Bücher müssen mich auch emotional ansprechen, wenn es nicht gerade Sachbücher sind.

Ich will ja gerade in eine Welt eintauchen und mit den Charakteren mitfühlen. Das ist für mich ein wesentlicher Aspekt beim Lesen. Das gelingt umso besser, desto durchgängiger ich ein Buch lesen kann (wenn ich zum Beispiel nur alle paar Tage ein paar Seiten lese funktioniert das eher schlecht).

Beispiele von Büchern denen das gelungen ist gibt es viele das reicht von Harry Potter über die Lux, Wicked, Elementar, die Geschichte von Sin und Miriam, Azur, Mederia, Nebelsphäre Kiel, Die Firma usw.

Ob es immer an den Büchern liegt oder manchmal an der eigenen Stimmung weiß ich nicht. Wichtig ist eine gewisse Verbundenheit zu den Charakteren. Dazu kommen dann spannende oder Situationen oder Situationen in denen Charaktere “unangenehme” oder “tolle” Situationen durchleben.

Wie geht es euch? Bewegen euch Bücher emotional oder schaltet ihr das ab, weil das Buch (i.d.R.) nur reine Fiktion ist?

Wochenrückblick – USA / PCT Teil zwei

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Abseits der PCT Vorbereitungen habe ich diese Woche anderthalb Bücher gelesen. die Rezension von The King (nein nicht Elvis) ist bereits online und ich bin gespannt auf den letzten Teil der Serie. Ansonsten habe ich deutliche Fortschritte bei dem Buch zwei nach Shanghai gemacht.

Auf dem PCT werde ich in den Erholungsphasen sicher wieder etwas zum Lesen kommen. Erfahrungsgemäß kann ich eh nicht einfach durchhiken wie das bei einigen funktioniert, weil ich eh irgendwelche Fußprobleme habe.

Zu der Serie Lucifer soll die 5 und letzte Staffel übrigens nun 16 statt 10 Folgen erhalten. Ich bin gespannt.

PCT und Urlaub

Die Letzte Woche war wieder etwas mehr mit PCT (Pacific Crest Trail) Vorbereitung geprägt. Da ich nach den ersten rund 560 Meilen etwas Erfahrung habe (was brauche ich und was nicht), ging es aber ganz gut voran. Etwas beschämend ist wie weit einige andere Hiker unterdessen sind aber ich weiß auch nicht genau wie viel einige vom Trail ausgelassen haben. Fakt ist aber das ich auch abseits der Schneesituation und der Erkrankung meiner Mutter die Pause dringend nötig hatte. Meine Fußprobleme (Schmerzen an mehreren Stellen) sind auch nach wie vor vorhanden. Ich will es aber trotzdem versuchen. Will sagen: Es muss halt auch körperlich passen und das war bei mir leider nur bedingt so. Somit sind die Vergleiche mit anderen müßig.

Das Thema Schnee und reißende Flüsse scheint nun weitgehend erledigt zu sein. Dafür fallen jetzt blutrünstige Moskitoschwärme über die Hiker her und es ist teilweise sehr heiß. Das betrifft offenbar weite Teile des PCT. Dementsprechend habe ich am Montag noch die Insect Shield Kleidung getestet. Die Hose hatte ich bereits auf dem ersten Teil des PCT an. Das Hemd ist mir einfach zu warm. Dementsprechend habe ich meine Langarm Merino Shirts nun mit Anti Mücken / Moskito Spray für Kleidung behandelt. Hoffentlich bringt es was. Für die Haut habe ich auch was dabei und natürlich ein Insketennetz für den Kopf. Das hilft aber alles wohl nur sehr begrenzt, wenn sich hunderte auf einen stürzen.

Los geht es dieses mal mit einem kleinen Reststück Wüste (Ridgecrest nach Kennedy Meadows) und dann geht es direkt in die High Sierras und wenn alles glatt läuft auf den höchsten Berg der USA. Dort stellt sich die Frage, ob ich mit der Höhe von rund 4500m zurecht komme. Den selbst der PCT steigt in dem Bereich auf fast die gleiche Höhe.

Danach werde ich schauen wie es läuft. Entweder kommt dann noch ein Stück Sierra Strecke oder ich springe nach Nordkalifornien (Lassen National Park) und anschließend ist Oregon geplant (sofern möglich in voller Länge).

Aktuell sind in den Sierras bzw. davor so gut wie keine Thru Hiker unterwegs (die sind entweder längst durch oder wollen den Teil als letztes erledigen, weil sie Richtung Norden gesprungen sind, als so viel Schnee lag). Somit gibt es leider auch nur wenig aktuelle Wasserreports. D.h. ich muss damit leben, dass ggf. in einzelnen Flüssen kein Wasser mehr ist. Ich muss also mehr Wasser mitnehmen oder Gefahr laufen, dass ich teilweise keins finde (das kann dann lebensbedrohlich werden).

Ich habe mir auch einen Plan B zurechtgelegt. Wenn ich innerhalb des ersten Monats merke, dass der PCT Hike für mich nichts mehr bringt, weil die Fußprobleme zu groß werden / sind, dann werde ich zwei Rundreisen machen. Die erste ist eine Wandertour (allerdings beschränkt sich das Wandern auf 5-10km pro Tag bzw. an einem Tag auf maximal 20km). Das sollte ich locker hinbekommen, wenn ich mich nicht verletze. Im Vergleich zu den 30km+ des PCT mit teilweise mehr als 1500 Höhenmetern ist das quasi Erholungsprogramm.

Eine Zweite mögliche Tour geht von New York nach Orlando (bei dieser Tour der oben erwähnte King – Elvis auch Thema, weil die Tour über Memphis und New Orleans geht). Die beiden Touren passen direkt hintereinander oder ich kann auch nur eine von beiden machen.

Die zweite Tour is eine Standardbustour, die nur minimales Laufprogramm enthält. Das sind natürlich Zusatzausgaben, die so nicht geplant waren aber das dieses Jahr finanziell desaströs wird (Verdienstausfall + Kosten), war ja bereits vorher klar. Ansonsten laufe ich bei beiden Touren natürlich aufgrund der ggf. kurzfristigen Buchung Gefahr, dass sie bereits ausgebucht sind.

Ab Anfang Oktober sind mit meinem Cousin 3 Tage Universal (2 Parks) und 6 Tage Disney (4 Parks) in Florida geplant also reines Entspannungsprogramm. Da wir noch alte Disney Tickets hatten, die auch noch zeitlich unbegrenzt gültig waren, ist der Erholungspart nicht gerade günstig aber die Kosten sind zumindest überschaubar.

Dienstag geht es somit wieder Richutung USA und wenn alles gut läuft bin ich bereits Mittwoch Nachmittag wieder auf dem Trail. Wann und wie es die ersten Berichte gibt weiß ich nicht. In Kennedy Meadows gibt es wohl WLAN gegen Bezahlung. Die Tage danach gibt es weder WLAN noch Handy Netze (wohl ca. für eine Woche nicht).

Weitere Leselaunen

Ravensburger Bookstagame & nerdy Neuzugänge bei TrallafittibooksMein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Eine Woche wie im Flug bei Letterheart ∗ Hitze & Heilbronn bei glimrende ∗ Ein besonderer Sonntag bei Lieschen liest ∗ Ein Jahr Andersleser! bei Andersleser ∗ Meine Woche und ich bei Grumpelchens Lesewelt ∗ Sommerliche Leselaunen bei Jacquy’s Thoughts ∗ Leselaunen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗

1001 Dark Nights – The King – A Wicked Novella [Buch]

The King A Wicked Novella - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer Armentrout

Teile der Serie:

  • The Prince – A Wicked Novella (190 Seiten)
  • The King – A Wicked Novella (196 Seiten)
  • The Queen – A Wicked Novella (2020)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Respect him? I’d respect him when I had a reason to, which was not right now. “And when I’m not here? Can I disrespect him then?” Kalen covered his mouth with his hand as he looked at the floor, seeming to find the hardwood fascinating as Tanner sputtered.

Die Beziehung zwischen Brighton und Caden geht in gewohnter Manier weiter. Es fliegen öfter mal die Fetzen aber wie erwartet kommen sie sich in diesem Band näher als vorher und fügen sich auch mehr Schmerzen zu als bereits vorher.

In dem Buch einen sehr hohen Folteranteil, der Meiner Meinung nach nicht in ein Jugendbuch gehört.

Das Buch ist fast ein Kammerspiel. Die meiste Zeit geht es um sehr wenige Personen und die Handlung findet in sehr wenigen Lokationen statt. Wer große Kämpfe und epische Schlachten erwartet, die es in anderen Büchern der Autorin gibt, liegt hier falsch. Der Band ist eher als Bindeglied zwischen Teil 1 und 3 zu verstehen. Im nächsten Band könnte es das große Finale gehen. Der ist aber erst für nächstes Jahr angekündigt.

I loved him. I just didn’t like him. Strange how one could feel those two conflicting emotions, but love was odd like that.

Brighton ist teilweise recht naiv oder will die Wahrheit nicht erkennen. Aber möglicherweise passt das zu ihrem Charakter. Die ist nicht sehr selbstbewusst und somit vermutlich anfällig für derartige Denkweisen in Bezug auf ihre Person.

Wem die vorherigen Bände gefallen haben, wird auch dieser gefallen. Allerdings passiert in diesem Band weniger als in dem ersten Band.

Die Serienrezension findet sich hier.

Fazit

“Well, he suffered. A lot.” A real smile graced my lips then, the kind that probably would concern therapists across the nation.

Ganz so gut wie den ersten Band finde ich diesen nicht. Man erfährt einige Hintergründe, die vermutlich sehr wichtig für die weitere Handlung sind.

Die Handlung ähnelt weitgehend einem Kammerspiel. Das ist für Bücher der Autorin eher untypisch und es passiert nicht wirklich viel außer der ausgiebigen Schilderung von Folter- und (kürzer) Sexszenen und ein paar Gesprächen.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

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Montagsfrage: Auf Urlaub im Buch?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Da für nächste Woche mein Flug zurück in die USA gebucht ist, habe ich Freitag wieder mit dem Wandern begonnen, nachdem ich mich bisher geschont hatte, weil ich noch immer leichte Fußschmerzen hatte (siehe auch hier). Freitag habe ich dann zwar eine gute Zeit gelaufen (die gleiche wie vor meiner Pause) aber nach 5 Stunden hatte ich wieder heftige Fußschmerzen.

Heute habe ich die gleiche Strecke gewandert und es war nur unwesentlich besser. Mal sehen wie es auf dem Trail läuft. Scheinbar sind die Muskeln / Sehnen / Nerven im Fuß nicht in ein paar Wochen abheilbar und somit stellt sich natürlich die Frage wie viel Sinn es macht wieder auf den Trail zu gehen.

Ich will es aber zumindest versuchen.

Ansonsten habe ich diese Woche Lucifer bis zum Schluss der Staffel 4 beendet (Staffel 5 wird gerade gedreht) und aktuell ist das eindeutig meine Lieblingsserie. Ich liebe Lauren Germans Mimik und die frech diabolische Art von Lucifer. Tolle Kombination!

Gelesen habe ich zwar ein wenig aber primär Zeitschriften.

Zur Frage:

Da es in der jüngeren Vergangenheit schon mal eine Frage gab, bei der es sich primär um das um die Charaktere ging (also z.B. irgendwelche Charaktere treffen), beschränke ich mich bei dieser Antwort auf die Landschaft und lasse die Charaktere bzw. die Handlung außer acht.

Harry Potter fällt mir primär für die Zeit um Weihnachten ein. Beim Sommerurlaub muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir da auf den ersten Blick wenig einfällt. In der realen Welt war ich schon an relativ vielen Orten.

Dazu kommt, dass die von mir gelesenen Bücher oft in den USA, Deutschland oder Europa spielen. Die Regionen habe ich reisetechnisch bereits ganz gut abgedeckt.

Somit bleiben Primär Fantasywelten übrig. Beispielsweise stelle ich mir das Auenland im Sommer ziemlich toll vor.

Andere Fantasywelten wären z.B. Mederia oder die Welt in der Elementar Serie. Dabei ist es aber vermutlich eindeutig entspannender kein Bestandteil der Handlung zu sein (ins Auenland würde ich also gern etwas vor der Handlung von “Herr der Ringe”). 😉

In welcher Region / Welt basierend auf einem Buch würdet ihr gerne euren Sommerurlaub verbringen?

Wochenrückblick – Training und Floridaplanung

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Lucifer

Ich bin nun mit der Serie Lucifer durch. Die vierte Staffel war sehr gut. Es hat der vierten Staffel gut getan, dass man nicht so viele Folgen gedreht hat. In der dritten Staffel wirkte es schon etwas uninspiriert die Geschichte auf 26 Folgen zu verteilen. Optimal waren aus meiner Sicht die 13 Folgen der ersten Staffel.

Die erste Staffel fand ich neben der vierten Staffel am besten. Die Mimik von Lauren German und die freche Art von Tom Ellis + Maze sind einfach großartig. Lediglich die “Kriminalfälle” finde ich viel zu simpel und wie die teilweise “gelöst” werden ist arg unglaubwürdig. Aber das ist in der Serie ja eh eher Nebensache.

Bücher

Meine Buchlesemotivation ist gerade irgendwie gegen 0. Das lag aber auch daran, dass ich vor Augen hatte, dass ich auf dem PCT wieder mehr zum Lesen komme, zumindest an Tagen wo ich mich schone.

 

Für Anfang Oktober habe ich mit einem Bekannten einen Besuch in Orlando (das ist die Welthauptstadt der Freizeitparks) geplant. Wir haben noch 6 kostenlose Tage bei Disney übrig und waren dort seit 10 Jahren nicht mehr. Insofern wird es mal wieder Zeit. Da kommt das Kind im Manne wieder durch. 😉

Wenn man die Zeit in den Parks optimal nutzen will, erfordert das vorher immer einiges an Planung, da die Öffnungszeiten von Tag zu Tag variieren und man auch schauen muss welche Shows / Events nur zu bestimmten Zeiten stattfinden. Mir macht die Planerei aber Spaß. Aktuell kommuniziere ich noch mit Disney, weil die alten Tickets offenbar nicht so richtig im aktuellen IT-System vorgesehen sind.

Bevor wir die 4 Disneyparks besuchen, wofür wir 6 Tage eingeplant haben, werden wir noch drei Tage in den zwei Universalparks verbringen.

PCT

Der Flug und die Bahnfahrt sind für den 30.07 angesetzt. Da ich seit Mitte Juni leichte Schmerzen in den Füßen hatte (einige davon interessanterweise erst seit ich vom Trail runter bin), hatte ich die Füße bisher geschont, weil ich die ganze Zeit dachte, dass die schon wieder verschwinden werden. in den letzten Wochen war es so, dass der Schmerz hauptsächlich nach dem Aufstehen da war und dann über den Tag eher in den Hintergrund getreten ist. Den Flug muss man ja eh einige Wochen im Voraus buchen, weil es sonst sehr teuer wird. Somit musste ich den auf gut Glück buchen.

Freitag habe ich jetzt mal wieder die Trainingsrunde gemacht, die ich vor dem Trail auch immer gelaufen bin (mit ca. 16kg Gewicht). Die Strecke ist ca. 22km lang mit etwa 600 Höhenmetern. Gemessen am PCT ist das also nichts besonderes, sondern entspricht eher dem was man dort täglich zu bewältigen hat.

Erst lief es ziemlich gut aber nach ca. der Hälfte wurden die Fußschmerzen ziemlich heftig. Als ich dann zu Hause war und die Schuhe ausgezogen hatte, konnte ich mich nur noch humpelnd fortbewegen. Das ging dann zwar am nächsten Tag wieder deutlich besser, ist aber nicht gerade die optimale Ausgangsbasis für den PCT. dort läuft man ja eher doppelt so lang und das 5 Tage am Stück.

Aktuell hadere ich gerade mit mir wie ich weiter mache. Ich werde Morgen noch mal die gleiche Strecke laufen. Aktuell schwanke ich zwischen so macht das keinen Sinn / Spaß und es wird schon irgendwie gehen auf dem PCT.

Es ist auch nicht nur ein Bereich der schmerzt. In der Mitte des Fußes außen ist ein Knochen an dem schmerzen auftreten und am forderen Fußbereich (zwischen den beiden Ballen) und in der Ferse. Immerhin schmerzen an beiden Füßen die gleichen Stellen.

Das alles schon ziemlich mimimi, wenn ich mir überlege, dass andere die 2650 Meilen ohne größere Probleme durchlaufen (ich habe auf dem PCT gerade mal 560 + evtl. 40 in Yosemite und dann noch mal 1xx Trainingsmeilen diese Jahr also zwischen 700-750). Aber die Fußprobleme hatte ich deutlich abgeschwächt bereits vor dem PCT bzw. auf dem PCT auch relativ schnell. Jetzt sind sie wohl nur deutlich intensiver.

Es ist manchmal schon witzig im Leben. Man hat entweder Geld und keine Zeit oder wie ich jetzt Geld und Zeit aber dann macht die Gesundheit nur bedingt mit. Irgendwas ist immer, oder? 🙂 Insgesamt bereue ich das PCT Erlebnis aber keineswegs. Die Zeit war sehr gut, auch wenn ich nun noch unter den Effekten leide. Die Frage ist jetzt nur, ob die zweite Runde noch sinnvoll ist unter den Rahmenbedingungen.

Aktuell schwanke ich jetzt zwischen Vernunft was aber auch kneifen bedeutet oder Unvernunft was vermutlich eine ganze reihe weiterer Schmerzen mit sich bringt und natürlich auch das Risiko einer ernsthaften Verletzung aber auch neue Eindrücke.

Die Chance natürlich auch ziemlich einmalig. Ich habe noch das Permit und Zeit. Leider kann man auf dem PCT auch nicht beliebig wenig / langsam laufen, weil man ja Essen und Wasser benötigt und weil speziell Essen teilweise nur alle 100 Meilen verfügbar ist. Man müsste also noch mal deutlich mehr Gewicht schleppen, wenn man langsamer läuft.

Weitere Leselaunen

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Montagsfrage: Sollte man auf Reisen lesen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

In der letzten Woche ist bei mir einiges passiert. Ich habe jetzt den Rückflug in die USA gebucht um dort noch mal einen Teil des Pacific Crest Trails (PCT) zu laufen. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen in den Sierras zu beginnen, obwohl die Schneelage dort noch immer nicht ganz klar ist (siehe auch hier). Mal sehen wie weit ich dort komme. Anschließend möchte ich noch einen Teil von Nordkalifornien und dann Oregon bewandern. Da ich in den Sierras vermutlich auf Schnee treffe waren noch einige Anschaffungen zu tätigen (z.B. eine Eisaxt) aber auch einen bärensicherer Behälter für das Essen wird benötigt.

Ansonsten habe ich in der Woche primär Zeitschriften gelesen und mir die Serie Lucifer angeschaut.

Zur Frage:

So wie die Frage gestellt ist, hört sich das so an, als wenn man anderen Leuten dafür eine Empfehlung gibt. Ich finde das muss jeder für sich entscheiden.

Ich finde, dass man Flugzeiten durchaus mit lesen verbringen kann. Genauso kann man dort aber auch Filme schauen oder Musik hören.

Während des Urlaubs habe ich normalerweise wenig Zeit zum lesen. Meistens mache ich Urlaub, bei dem ich mich nicht nur an einem Ort befinde, sondern mich aktiv durch das Land bewege. Auf derartigen Reisen hat man meist nur in Fahrzeugen Zeit zum lesen. Wenn ich fahre (bzw. gefahren werde) schaue ich mir aber in der Regel gerne die Landschaft an und versuche die Eindrücke aufzunehmen. Lesen kann ich auch den Rest des Jahres.

Es kommt natürlich auch immer auf die Route an. Nach ein paar Stunden Wüste ist die halt auch nicht mehr so spannend und man sucht sich alternative Tätigkeiten. Während eine Fahrt z.B. an einer Küstenstraße i.d.R. so abwechslungsreich ist, dass Lesen eh nicht in Frage kommt.

Etwas anderes ist es, wenn man nur an einem Ort ist aber warum sollte ich z.B. eine Woche in ein Hotel irgendwo im Ausland fahren, wenn ich eh nur lesen will? Das geht doch viel einfacher zu Hause und ist auch noch deutlich günstiger und ggf. sogar bequemer.

Ein wenig ist es natürlich auch abhängig vom aktuellen Suchtfaktor. Wenn ich gerade mitten in einem Buch oder einer Serie stecke, dann will ich auch wissen wie es weiter geht. Dann verschieben sich die Prioritäten evtl. auch temporär auch wenn man das Buch genauso später lesen könnte.

Wie handhabt ihr das? Dienst der Urlaub zum lesen (speziell, wenn ihr verreist) oder nicht?

 

 

Wochenrückblick – Teuflisch

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Ich habe diese Woche mit der Serie Lucifer begonnen (ja, etwas spät) und die ersten beiden Staffeln geschaut. Entgegen meiner Erwartungen finde ich die Serie ziemlich gut. Speziell in der ersten Staffel fand ich Lauren German umwerfend. Ich finde ihre Mimik auf Reaktion auf Lucifer einfach genial. Seine Sprüche oder Aktionen sind manchmal auch herrlich.

Mit meinen aufgestauten Zeitschriften aus den letzten zwei Jahren bin ich nun durch.

PCT

Zum Thema PCT gibt es ein wenig Neues. Ich habe nun die Anreise gebucht und mich für die Sierras als Startgebiet entschieden. Ob das gut oder schlecht war erfahre ich dann in ca. zwei Wochen.

Nach wie vor liegt Schnee in den Sierras aber aktuelle Fotos finde ich aktuell keine. D.h. ich kenne die Bedingungen nicht und somit habe ich mir mal eine Eisaxt bestellt, von der ich aber nur in der Theorie weiß wie man damit umgeht. Die Frage ist nun, ob man aktuell noch Crampons benötigt oder nicht (auch bei denen kenne ich nur die Theorie).

Einen Bärenkanister habe ich gemietet. Das ist zwar nicht so viel billiger als kaufen aber es macht wenig Sinn das Teil zu kaufen und anschließend nach Deutschland zu schicken und dafür Frachtkosten und Zoll zu zahlen.

Da man in den Trailstädten nie so genau weiß ob und wo man gutes essbares Essen zum Aufwärmen bekommt, habe ich mir ein paar gefriergetrocknete Mahlzeiten in Deutschland bestellt. Mal sehen wie die schmecken.

Mein Gewicht ist leider noch immer mindestens 3kg unter normal, obwohl ich mehr esse als gewöhnlich. Das werde ich bis zur zweiten Trailrunde wohl nicht mehr anpassen können.

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