Starship 3 – Planetenleuchten [Buch]

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Nein

Autor(in):

Sarah Scheumer

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Sie kann hier rumlaufen, dann kann sie auch einen Gleiter fliegen.« »So verzweifelt sind wir noch nicht, dass wir Kolonieschaum in unsere Gleiter setzen müssen«, sagte Dazar.

Nachdem die Erde von einem Volk zerstört wurde, dass zwar menschlichen Ursprungs ist aber nicht vorn der Erde kommt haben Maja und die Starship Truppe es geschafft zu dem Ursprungsplanet zu reisen. Dort wurden sie und ihre Leute aber alles andere als positiv aufgenommen. Eine Militärregierung ist an der macht und muss keine Rechenschaft für ihre Aktionen ablegen. Da Maja und ihre Leute in dieser Welt vor dem Gesetz mangels entsprechendem Status keinerlei Rechte haben und in der Militärregierung Kämpfer eh ein höheres Gewicht haben, ist ihre Lage fast aussichtslos.

Wenn das so weiterging, würde ich mir eine Liste mit den Dingen anlegen müssen, über die man beim Militär nicht redete.

Maja musste sich somit selbst als Soldaten in einem Krieg von Quanticanern gegen Skittler zur Verfügung stellen, um ihre eigenen Leute zu schützen. Da sie nun einige mächtige Feinde hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie und ihre Leute als Kanonenfutter verheizt wird.

Die Bevölkerung des fremden Planeten (oder zumindest einige davon) sind für die Lage des Starship und die Zerstörung der Erde verantwortlich und trotzdem sind die Menschen der Mildtätigkeit der Militärregierung ausgesetzt und die ist äußerst überschaubar.

»Ist das ein Arc-Steuersystem?«, fragte ich. »Dann kann ich es selbst landen, und ihr holt es euch zurück, wenn alles vorbei ist.« »So charmant hat noch nie jemand versucht, mir ein Beischiff zu stehlen.«

Der dritte Teil spielt im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ausschließlich auf der Planetenoberfläche. Somit erfährt man immer mehr Details zur Lebensweise, den Handlungen der Militärregierung und den Hintergründen des Krieges.

Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen finde ich den dritten nicht so gelungen. In den ersten 70% gibt es zwar sehr viel World Building aber es passiert kaum etwas. Dann wird in den restlichen 30% eine ziemlich unglaubwürdige Geschichte erzählt. Die diversen Handlungen in Summe hätten meiner Einschätzung nach weniger als 1% Erfolgsaussicht gehabt. Da wird selbst James Bond total neidisch. Die Akteure stürmen ohne Plan irgendwie voran und per Zufall kommt dabei der erwünschte Ergebnis raus – so liest sich die Geschichte zumindest aus meiner Perspektive.

Die Tendenz gab es auch in den Vorgängern aber dort war noch eine gewisse Glaubwürdigkeit vorhanden.

Trotzdem wusste ich, dass wir alle nie wieder so zusammen finden würden, wie wir auf dem Starship zusammen gewesen waren.

Das Ende ist ganz gelungen, wenn auch ziemlich rosig, wenn man die extrem negativen Vorzeichen betrachtet.

Fazit:

Den ersten Teil fand ich am besten, der zweite schwächelt etwas und der dritte Teil lässt für meinen Geschmack deutlich nach. Wer viel Wert auf Handlungswendungen legt und wem es nicht so sehr auf Stimmigkeit oder Glaubwürdigkeit ankommt, der wird vermutlich auch mit Teil 3 seinen Spaß haben.

Der dritte Teil ist auch relativ losgelöst von den Vorgängern, da er auf einem Planeten Spielt. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen, bei denen sich die Handlung über große Teile auf das Starship bezog.

Trotzdem bleibt die Serie empfehlenswert.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Warum sollte der Skittler sich die Mühe machen einzelne Menschen zu verfolgen oder zu töten? Die sind doch nicht mal Ameisen für ihn.
  • Die Idee, dass Maja sich mit irgendwem in der Bar verabredet hat ergibt keinen Sinn. sie wusste ja nicht mal was von der Bar. Wie sollte sie da eine Verabredung treffen?
  • Mal langsam zum Mitschreiben: Die Wanzen sind vermeintlich DAS Mittel, um den Gegner zu besiegen. Maja und ihre Freunde wollen somit die wichtigste (und somit gut beschütze) Waffe ohne Plan mal eben klauen und bei jedem Schritt riskieren sie alle ihr Leben (da die Strafe vermutlich immer tödlich sein wird). Alle erforderlichen Schritte müssen in wenigen Stunden (3?) passieren und Olli muss dann noch die Software der Wanze ändern. Das macht er natürlich ohne Equipment (er ist ja auf der Flucht), ohne die Software zu kennen einfach aus der Ferne per Holostab. Nachdem sie dann unfreiwillig auf den Gefängnisplaneten geschickt werden (ich sage nur Transportzeiten zum Raumhafen, zum Gefängnisplaneten, Aufnahme dort) nur um dort Koordinaten zu ermitteln, die genau eine Person kennt, die sie natürlich sofort finden. Randnotiz: Wie sollen die Skittler zurück geschickt werden, wenn niemand vom Militär die Koordinaten des Ziels kennt? Anschließend fliegen sie dann ganz gemütlich aus dem Hochsicherheitsgefängnis wieder zurück und nebenbei klauen sie im Kampf eine Wanze (bzw. wie sich später zeigt sogar 2) und Olli ändert mal eben die Software. So den kleine Details, wie den Angriff der eigenen Leute lasse ich mal außenvor. Ein praktischer Zufall ist auch, dass erst all Fighter Xabi folgen und dann alle Maya. Und selbst wenn die Regierung am Ende wieder die Macht erlangen würden, wären Maja und Freunde bis dahin längst exekutiert worden.
  • Ihr Team kämpft schon ewig mit dem Skittler und just als Maja auftaucht wird einer aus dem Team vom Skittler getroffen.
  • Maya drückt mal eben im vollem Vorbeiflug und offenem Cockpit die Wanze lässig an den Skittler.
  • Plötzlich ist Maya besser als alle andere Piloten, nachdem sie im Training nicht geglänzt hat?
  • Wie soll Zenon denn wissen worauf die Skittler zielen, wenn sie keine Positionen der Gegner haben?
  • Was wäre das Ergebnis, wenn eine Kolonie sich erfolgreich auflehnt und nach 5 Jahren Krieg nicht mal bestraft wird? Alle Kolonien würden sich auflehnen und der Krieg würde noch viel länger dauern oder alternativ machen alle Kolonien was sie wollen und die Versorgung bricht zusammen. Ein Happy End wie im Buch wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht das Ergebnis der Handlungen.
  • Man wird 5 Jahre regelmäßig angegriffen. Wer würde beim Militär schon zurückschlagen wollen? Das kommt ja quasi nie vor, wenn man angegriffen wird, oder? Man zeige mir bitte einen Militärapparat der darauf zurückhalten reagieren würde. Dann wäre es kein Militär, sondern Pazifisten.
  • Wieso sollte eine Militärdiktatur die Macht abgeben? Im Buch wird kein sinnvoller Grund genannt, warum ein Wechsel stattfindet.
  • Die Regierungsleute trauen sich schon nicht frei zu reden wegen der Vollüberwachung aber Maja hat nach ein paar tagen Raus wie sie sich im System unsichtbar macht …
  • Wirklich schlau finde ich den Ansatz nicht: Die Kolonie kämpft gegen die Militärregierung. Dass eine Kolonie derart hohen Schaden anrichten kann aber selbst offenbar keinerlei Verteidigung hat ist dumm. Da kann man doch davon ausgehen, dass man ausgelöscht wird.
  • Wie soll eine Kolonie, die in das selbe Netz integriert ist und in dem sogar alle Gespräche überwacht werden technologisch so viel fortschrittlicher sein als die Hauptwelt und so riesige Kampfmaschinen bauen?
  • Davon auszugehen, dass man nicht zurückschlagen darf ist mehr als naiv. Bei einem System, bei dem die Kolonien ewig unterdrückt wurden und mit Mayas wirken ein Systems bei der Gegenwehr Erfolg hat, ist der Krieg noch viel wahrscheinlicher, als wenn das alte System bestehen bleibt. Dazu kommt noch die unmittelbare Gefahr für die eigenen Leute, wenn irgendwas schief läuft. Nachdem man vorher bereits gesehen hat was ein Skittler anrichtet, sind 15 ggf. der Untergang des Planeten mit seiner Bevölkerung.

[collapse]

Die Botschafter [Serie]

Die Botschafter Band 1 Andreas Kroll  

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Nein

Autor(in):

Andreas Kroll

Teile der Serie:

  • Die Botschafter Band 1 (386 Seiten)
  • Teil 2 noch nicht veröffentlicht

Gelesenes Format:

eBook (mir stand ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung)

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Die Echsen haben in der letzten Zeit mehrfach angegriffen und die drei Rassen suchen Unterstützung und erhoffen diese bei den Riesen zu erhalten. Daher werden die Botschafter, ein Mensch, ein Zwerg und eine Albin (quasi Elfe) werden zu den Riesen geschickt.

Die erste Hälfte beinhaltet die Reise zu den Riesen und die kleineren Abenteuer, die auf die drei Gefährten warten. Anfangs haben alle drei diverse Vorurteile gegenüber den anderen Völkern, raffen sich dann aber auf der Reise zusammen und werden schon fast Freunde.

Die Erzählperspektive wechselt dementsprechend immer wieder zwischen den Charakteren hin und her.

So richtig mitgenommen hat mich die Geschichte nicht. Das mag daran liegen, dass viele Ereignisse keine aktive Erzählung sind, sondern bereits geschehen sind oder nur im Nachhinein berichtet werden. D.h. die Charaktere berichten aktiv darüber aber manchmal eben nur im Rückblick als eine Art Zusammenfassung.

Ich habe zu keinem Charakter eine Bindung gefühlt und selbst wenn einer gestorben wäre, hätte es mich wohl nicht berührt.

Während es im ersten Teil primär um die Bedrohung durch die Echsen geht, zielt die zweite Hälfte des Buches mehr auf Ränkespiele bei den Menschen ab. Es werden somit zwei Fronten aufgebaut.

Im letzten Teil wird das Buch spannender. Ich hätte mir schon etwas früher mehr Spannung erhofft. Für den zweiten Teil hoffe ich diesbezüglich also auf etwas größere Spannungsbögen entlang des Weges.

Fazit:

Das Buch ist klassische High Fantasy mit Menschen, Zwergen, Alben (Elfen oder Elben), Nachtmahren, Riesen usw.

Der Schreibstil ist für meinen Geschmack nicht so modern wie bei anderen Büchern und fühlt sich für mich etwas sperriger an. Weiterhin gibt es keine großen Spannungsbögen. Bei der Reise zu den Riesen passieren zwar viele kleinere Dinge aber nichts wirklich dramatisches.

Die Welt ist gut aufgebaut aber manchmal hätte ich durchaus mehr Lesemotivation und mehr Spannung gebrauchen können.

Das Ende hat mich positiv überrascht. Viele Autoren hätten aus dem vorhandenen Plot schon drei Teil gemacht. Ich habe also aktuell keine Ahnung wie die Serie weitergeht. Das finde ich positiv.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5 (Zwischenfazit, da die Serie noch nicht beendet ist)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Offenbar gibt es eine große Bedrohung, da die Echsen bereits angegriffen haben. Die Botschafter, die zur Rettung beitragen sollen werden – zumindest bei dem Menschen – per freiwilliger Meldung und ohne jegliche Erfahrung als Botschafter ausgewählt?
  • Die Rassen sind nicht mal 20 Reisetage voneinander entfernt und haben sich zum Teil seid 160 Jahren nicht mehr getroffen?
  • Der Zwerg ist Anfangs ein grandioser Botschafter: Erst mal bei der ersten Rast mit beiden Begleitern einen Streit vom Zaun brechen für Dinge, die teilweise vor deren Geburt passiert sind.
  • Der Bruderkrieg lag nur 150 Sonnen zurück? Das wäre nach menschlichen Maßstäben schon eine extrem lange Zeit und wohl kaum ein Grund noch irgendwie nachtragend zu sein. Siehe die deutsche Geschichte.
  • Einen Turm von dem man mehrere hundert Meilen weit sehen kann, gibt es nicht mal in der Moderne, das funktioniert schon aufgrund der Erdkrümmung nicht. In einem Fantasyreich geht das also auch nicht.
  • Die Echsenmenschen werden in dem großen Kampf in der Höhle anfangs nicht angegriffen und nicht beobachtet? Warum nicht?
  • Der Aberglaube mag zwar zu eine menschlichen Welt passen, aber in Fantasywelten finde ich es eher erfrischend, wenn dort nicht die gleichen Fehler gemacht werden, wie in unserer Welt. Fantasy hat ja gerade den Vorteil, dass sie sich nicht zu sehr an unserer Welt orientieren muss.
  • Erst hat man keine wasserfeste Farbe, dann aber doch? Der Trupp ist doch schon Ewigkeiten unterwegs und mitten im Echsengebiet, darum kann man nicht einfach etwas Neues beschaffen. Wie geht das also?
  • Realistisch wirkt die Relation nicht: Der König zieht mit 10.000 Soldaten los. Die angeblich stark geschwächten Nordmächte bringen mal eben 30.000 Soldaten + Belagerungswaffen auf, obwohl sie stark geschwächt von den Echsenangriffen sind. Wenn selbst nach der Angriffe der Echsen noch eine derartige Armee möglich ist, kann dem König das nicht entgangen sein, sonst wäre er nicht über längere Zeit König gewesen.
  • Die Zwergen laufen zu einem menschlichen Feind über? Was können sie da wohl erwarten außer zu sterben?
  • Ob man mit einer Baumstämme als Speere verschießenden Maschine weiter kommt als mit einem Bogen? Ich habe Zweifel.

[collapse]

The Expanse [Serie]

The Expanse 1 Leviathan Erwacht - Jamey Corey  The Expanse 2 Calibans Krieg - James Corey  The Expanse 3 Abaddons Tor - Jamey Corey  The Expanse 4 Cibola Brennt - Jamey Corey The Expanse 5 Nemesis Spiele - Jamey Corey  The Expanse 6 Babylons Asche - James Corey  The Expanse 7 Persepolis erhebt sich - James Corey  The Expanse 8 Tiamats Zorn - Jamey Corey The Expanse 9 Leviathan fällt - Jamey Corey

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

James Corey

Teile der Serie:

  • The Expanse 1 – Leviathan Erwacht (672 Seiten)
  • The Expanse 2 – Calibans Krieg (672 Seiten)
  • The Expanse 3 – Abaddons Tor (640 Seiten)
  • The Expanse 4 – Cibola brennt (656 Seiten)
  • The Expanse 5 – Nemesis Spiele (608 Seiten)
  • The Expanse 6 – Babylons Asche (624 Seiten)
  • The Expanse 7 – Persepolis erhebt sich (640 Seiten)
  • The Expanse 8 – Tiamats Zorn (608 Seiten)
  • The Expanse 9 – Leviathan fällt (609 Seiten – Noch nicht erschienen)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Was für eine halbherzige Apokalypse veranstalten die da?«, fragte Amos. »Lassen Sie ihnen Zeit. Es ist ja ihr erster Versuch.«

Für alle, denen die Geschichte aus der Streaming-Serie noch nicht bekannt ist: Wir befinden uns in der fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich in das Weltall ausgebreitet. Es gibt grob drei Fraktionen. Die Erde, die viel zu viele Menschen beherbergt und deren Umwelt stark geschädigt ist. Den Mars, der zwar technisch sehr gut ausgestattet ist, bei dem aber noch kein Terraforming gelungen ist und alles dazwischen, die sogenannten Gürtler, die eher einen minderwertigen Status haben aber die Drecksarbeit für Erde und Mars erledigen.

Wenn man es richtig betrachtete, waren die Menschen immer noch neugierige Affen. Sie mussten immer noch in allem, was sie fanden, mit einem Stock herumstochern, um herauszufinden, wozu es gut war.

In dieser Welt bekommt ein heruntergekommener Cop einen Auftrag, der ihn nicht mehr loslässt. Er und einige andere werden in Geschehnisse verwickelt, die alles auf den Kopf stellen und zum Krieg führen können.

Da ich kurz vor dem Buchstart alle Folgen von Expanse gesehen habe, drängt sich natürlich sofort der Vergleich zur Serie auf.

Der Schreibstil im Buch ist oft etwas anstrengend. Es kommt öfter vor, dass ich Sätze mehrfach gelesen habe, weil die Vergleiche oft nicht gewohnt oder passend sind. Somit habe ich mir öfter die Frage gestellt, was mir der Autor sagen will. Etwas Feinschliff hätte diesbezüglich geholfen. Es mag auch sein, dass die Übersetzung nicht überragend ist.

»Der Mann war fähig, bei einem Besuch Gottes und dreißig leicht bekleideter Engel, auf dem der Allmächtige verkündet, Sex sei schließlich doch eine gute Sache, den Eindruck zu erwecken, er fände das alles ein wenig deprimierend.«

Die Serienmacher kann ich nur loben. Ich finde die Serie noch einen Touch besser als das Buch. So simpel ist es aber in Summe dann doch nicht, das Buch ist an manchen Stellen auch einfach anders.

Davon ab ist die Serie aber zumindest in der ersten Staffel erstaunlich nah am Buch. Es gibt immer wieder Schlüsselszenen, die man erkennt. Es ist aber nicht so, dass sich die Serie vollständig am Buch ausrichtet. Die Änderungen sind oft subtil aber durchaus zahlreich. Ich hatte aber trotz der Menge der Änderungen selten den Eindruck, dass sie den Kern der Geschichte berühren. Gegen Ende gibt es dann schon eine Änderung, die ziemlich gravierend sein könnte.

Ich glaube sowieso nicht, dass man einen Krieg wirklich verstehen kann. Es ist ein Wahnsinn, der uns im Blut liegt. Manchmal greift er um sich, manchmal hört er von selbst wieder auf.« »Das klingt mehr nach einer Krankheit.«

An einigen Stellen ist die Anzahl der Charaktere in der Serie verringert, das heißt statt zwei Personen wurde ggf. nur eine besetzt, die dann die aber trotzdem die Handlungen von beiden erfüllt. Manchmal wurden auch Personen hinzugefügt, die im Buch als Geister aus der Vergangenheit erwähnt werden, aber in der Serie schlecht visualisierbar gewesen wären. Das macht durchaus Sinn, weil es die Erzählung deutlich vereinfacht.

In der Serie spielen die leitenden Akteure von Mars und Erde von Anfang an eine wichtige Rolle, im Buch bekommt man anfangs nur die Konsequenzen von deren Entscheidungen mit. Ein Aspekt, der im Buch ausgeprägter ist, als in der Serie ist die Frage der Ethik. Was ist richtig und was falsch? Wie viele Opfer kann oder darf man bringen um ein Ziel zu erreichen?

Witzigerweise ist der Einstieg etwas zäh (das hatte ich an der Serie bereits kritisiert), das haben Serie und Buch also gemeinsam. Die technischen Hintergründe sind oft reichlich mau durchdacht und erklärt. Diesbezüglich sollte man also eine gewisse Toleranz vorweisen.

3,5/5

Band 2:

Wenn man wirklich etwas erreichen will, ist man doch immer auf sich selbst gestellt.

Das Protomolekül wurde bewusst auf Eros ausgesetzt und hat die Menschen auf der Station in etwas anderes umgewandelt. Als Eros zerstört werden sollte ist es geflohen und Eros wurde bei einem Sturz auf die Venus vernichtet. Aber auf der Venus entsteht etwas Neues.

Fred hat eine Probe vom Protomolekül.

Nur dass sich die Beobachter vorkamen wie eine Gruppe Eidechsen, die den World Cup verfolgte. Höflich ausgedrückt wusste niemand, was er da eigentlich beobachtete.

Im zweiten Teil kann man zusammenfassend nicht mehr nur von vielen kleinen Abweichungen im Vergleich zur Serie reden. Nach meinem Gefühl verfolgt die Serie zwar den Haupthandlungsstrang des Buches und die Essenz wird vermittelt aber die Verfilmung entwickelt zunehmend einen eigenen Charakter.

Da es hier um das Buch geht, stellt sich somit die Frage was besser ist? Das lässt sich aus meiner Sicht nicht beantworten. Avasarala wirkt im Buch für meinen Geschmack deutlich anders als die Umsetzung in der Serie. In der Serie würde ich die im Buch dargestellte Variante vermutlich weniger überzeugend finden. Für eine Politikerin ist ihr Sprachgebrauch schon arg derbe.

»Oh, bitte. Sie haben für die AAP gearbeitet. Das ist keine Regierung, sondern ein Rugby-Gedränge mit einer eigenen Währung.

Bei den Handlungssträngen versucht die Serie einerseits Dinge zu versimplifizieren, baut aber manchmal auch zusätzliche Elemente ein oder ändert zeitliche Abfolgen.

Wenn sich das weiter so fortsetzt, sollten sich die Details von Buch und Serie mehr und mehr voneinander entfernen. Ich bin gespannt.

Gewöhnungsbedürftig fand ich am Beginn des zweiten Teil, dass so viele neue Charaktere hinzu kommen. Da somit ständig die Sicht wechselt, kommt man sich partiell vor wie bei dem Herr der Ringe. Da kann es durchaus mal ein paar Kapitel dauern, bis der Handlungsstrang fortgesetzt wird, der zuletzt verfolgt wurde.

4/5

Band 3:

Heldentum ist ein Etikett, das die meisten Leute für Dinge bekommen, die sie nie tun würden, wenn sie gründlich nachgedacht hätten.«

Das Protomolekül hat sich von der Venus erhoben und den Ring erschaffen. Doch was ist der Ring? Was ist der Sinn davon? Holden hat sich mit der Tochter von Mao eine sehr mächtige Feindin geschaffen, die bereits ist alles zu tun um an ihm Rache zu nehmen.

In diesem Band entfernt sich die Serie noch deutlicher von den Büchern. Am stärksten trifft das auf Drummer zu. Die gibt es in den Büchern (zumindest bis Teil 3) nicht, dafür aber mehrere Charaktere, die sie ersetzt. Auch die anderen Charaktere wie z.B. Ashford sind in den Büchern deutlich anders dargestellt, als in der Serie. Selbst Führungshierarchien sind in der Serie anders dargestellt als im Buch. Die Serienversion gefällt mir an der Stelle tatsächlich besser.

Wäre er der XO gewesen, dann hätte er den Operationsplan als empfohlene Vorgehensweise bezeichnet und nur hineingesehen, wenn er einen Anlass zum Lachen gesucht hätte.

Später weicht die Story schon so stark ab, dass man das was noch zur Serie passt sehr kurz zusammenfassen kann. Insofern war ich überrascht wie nahe die Serienmacher bei den ersten beiden Staffeln am Buch geblieben sind und fand die Umsetzung in der Serie oft sogar besser.

Im dritten Teil kann man das so pauschal nicht mehr sagen. Es werden schlicht unterschiedliche Geschichten erzählt. Die im Buch ist im dritten Teil komplexer. In der Serie beschränken sich die Macher auf weniger Charaktere.

4/5

Band 4:

»Sie meinen, ich soll den Eindruck erwecken, Sie täten etwas, während Sie sich überlegen, was Sie tun können«, erwiderte Holden. »Wie übel sieht es denn derzeit aus?«

Die Menschen haben – wie immer – nichts aus der Vergangenheit gelernt und es geht wie immer um Besitzansprüche und darum sich untereinander zu bekämpfen. Wie sich zeigt ist das aber sehr unklug auf einer Welt, in der alles feindlich und tödlich sein kann und auf der es von Alien Überresten nur so wimmelt. Dazu kommt, dass jede Hilfe mindestens Monate bis Jahre entfernt ist.

Holden und seine Crew sollen die neutralen Vermittler zwischen den verschiedenen Parteien sein.

Beinahe tat es ihm leid, dass er ihre Aufmerksamkeit wieder auf die kleine und irgendwie sehr menschliche Notwendigkeit von Gewalttaten lenken musste.

Der vierte Teil lässt sich am ehesten losgelöst einzeln lesen. Der erste bis dritte Teil hängen ziemlich eng zusammen und bilden fast eine zusammenhängende Geschichte. Im vierten Teil geht es um den ersten besiedelten Planeten, nachdem im dritten Teil die Tore zu mehr als tausend Welten geöffnet wurde.

Ich habe das Buch recht flüssig durchgelesen. Wie auch bei alle Vorgängerteilen fehlt mir etwas die Spannung. Allerdings mag es auch hier wieder daran liegen, dass ich die Serie vorher gesehen habe. Die Geschichte in der Serie richtet sich grob an der Handlung des vierten Bandes aus, in den Details gibt es viele Abweichungen. Es gibt im Buch mehr Charaktere und im Buch kommen einige auch mal ein oder zwei Bücher überhaupt nicht vor. In der Serie hat man sich diesbezüglich um deutlich mehr Kontinuität bemüht.

4/5

Band 5:

Das Wichtigste an der Zivilisation ist, dass die Leute zivilisiert bleiben. Wenn man das eine beseitigt, kann man sich auf das andere nicht mehr verlassen.«

Die Handlung dreht sich darum, dass eine extreme Fraktion der AAP einen systemweiten Angriff plant und dann auch durchführt. Da sich die Haupthandlung um die Aliens in Band 4 kein Stück weiter bewegt hat, gibt es aber eine neue Ausgangssituation. Es geht wieder um das menschliche klein, klein sich genseitig ohne Rücksicht auf Verluste zu übertrumpfen und bekämpfen. Das zieht sich bisher durch die ganze Reihe durch.

Du weißt, dass du eine wirklich interessante Frage aufgeworfen hast, wenn niemand will, dass du die Antwort findest.

Wie auch den vierten Teil, kann man Teil 5 ohne Probleme einzeln lesen. Ja im Hintergrund schwingt die Aliengeschichte noch irgendwo mit aber es ist kein roter Faden zu erkennen. Da die Crew sich in Teil 5 in alle Himmelsrichtungen verstreut, kommt es einem auch eher vor, als wenn man einzelne Geschichten liest, die irgendwo / irgendwann wieder zusammenführen.

»Alles klar, Chrissie.« »Hören Sie auf, mich so zu nennen, verdammt. Ich bin die kommissarische Generalsekretärin der Vereinten Nationen und nicht ihre Lieblingsstripperin.«

Die Terroristenstory und Motivation ist ganz schön dünn. Es wird argumentiert, dass die Gürtler nun nicht mehr gebracht werden und ihnen durch die vielen neuen Welten die Grundlage entzogen wird, weil sie dort nicht Leben können. Das Gegenteil wäre der Fall . Die ganzen Welten müssten verbunden werden und es würden Rohstoffe transportiert. Im Gegenteil könnten sie das sogar dazu nutzen zu mehr Macht zu kommen (die Einschätzung bestätigt sich auch in den Folgebänden, insofern sind teil 5 und 6 relativ sinnlos).

Der Band liest sich aber abseits der o.g. Wiederholungen des immer wieder gleichen Themas recht unterhaltsam. Das liegt daran, dass die verstreuten Besatzungsmitglieder der Rosinante eine Geschichte verbindet, die erst nicht zusammen zu hängen scheint, dann aber doch auf einen gemeinsamen Punkt hinausläuft.

4/5

Band 6:

»Ich habe dreißig Schiffe, die dafür sorgen, dass Sie eine nukleare Einäscherung bekommen, die man in vier Jahren noch auf Proxima Centauri beobachten kann. Sie wissen schon. Falls dort jemand wohnt.«

Marco hat das Sonnensystem mit seinen Angriffen auf die Erde ins Chaos gestürzt. Der Verrat von Duarte hat den Mars schwer getroffen. Ist überhaupt noch jemand in der Lage sich gegen Marcos kleine Armee zur Wehr zu setzen?

Den sechsten Teil fand ich am schwächsten. Das klein, klein der verschiedenen Fraktionen, dass sich durch die ganze Serie zieht ist ziemlich dumm. Um die Aliens geht es bestenfalls noch am Rande und offenbar haben die Autoren es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst alle Charaktere aus den vorherigen Bänden in ein Buch zu quetschen. Die Perspektiven wechseln ständig.

Über weite Teile kommt der sechste Teil relativ langweilig daher, lediglich am Ende kommt etwas Spannung auf. Die Handlung dreht sich primär darum das Chaos vom vorherigen Teil wieder zu bereinigen, soweit das möglich ist.

3,5/5

Band 7:

»Das ist der Vorzug des hohen Alters«, fuhr Avasarala fort. »Wenn man lange genug lebt, kann man zusehen, wie alles, wofür man gearbeitet hat, irrelevant wird.«

Seit dem sechsten Band sind viele Jahre Vergangen. Duarte hat die Zeit genutzt und in der selbst gewählten Welt und mit den Proben des Protomoleküls eine Militärdiktator aufgebaut, die technologisch überlegen ist. Da die Menschen in der alten Welt in den beiden Vorbänden durch Marcos Terroranschläge immense Verluste an Ressourcen erlitten haben, sind sie aber nicht in der Position und darauf vorbereitet es mit Duarte aufzunehmen. Zumal der sich für seine Flucht eine Welt ausgesucht hat, in der es eine alte Raumschiffwert der Aliens gibt und somit sind seine Schiffe technisch überlegen.

Die Vorgehensweise Ihres Reichs wirkt viel integrer, wenn Sie bestimmen, wo die Geschichtsschreibung beginnt und welche Teile nicht zählen.

Die Crew der Rosinante und ist deutlich gealtert und die Rosinante stellt mittlerweile nicht mehr das neue gefährliche Kampfschiff dar, sondern lediglich ein altes Schiff. Holden und Naomi haben genug und wollen aussteigen. Gerade als sie den Gedanken in die Tat umsetzen wollen, greift Duarte die alte Welt an.

Kaum ist der größenwahnsinnige Terrorist getötet, steht der größenwahnsinnige Diktator auf der Matte und es gibt mal wieder Krieg.

Nichts beschädigte die Moral so stark wie das Gefühl, es gebe keine Möglichkeit, etwas Herausragendes zu leisten.

Diesbezüglich ist die Expanse Serie leider ziemlich vorhersehbar. Gefühlt hat die Serie mit den ersten drei Teilen ihren Höhepunkt erreicht. Wer etwas weiter in die Zukunft schaut, stellt fest, dass sich Teil 7 – 9 um den Kampf gegen Duarte drehen. Zum Glück gewinnt die Alienhintergrundgeschichte aber wieder an Bedeutung. Die Autoren hätten aber etwas kreativer sein können bei der Grundlage, die sie sich in den ersten drei Teilen selbst aufgebaut haben.

Wie schon im letzten Teil, sind die alten Hauptdarsteller eher zu Nebendarstellern geworden. Die Hauptcharaktere in Band 7 sind Drummer und Bobbie. Aber man sollte das nicht überbewerten. Naomi, Holden und co erlebt man nun einfach eher aus Bobbies Sicht.

Was auch ganz interessant ist, dass die Crew der Rosinante nun Gürtler Taktiken anwenden muss. Sie wird plötzlich zu Guerillataktiken gezwungen. Insgesamt ist Teil 7 recht unterhaltsam uns spannend.

4/5

Band 8:

Sie hatte Zugang zu allem, was die Zensoren genehmigt hatten – ihr Vater war sehr großzügig, was ihren Zugriff auf Literatur und Filme betraf –, und sie neigte zu Geschichten über Mädchen, die allein in Schlössern, Palästen oder Tempeln lebten.

Vorab: Zum Kaufzeitpunkt war das eBook teurer als der Print. Hallo? Geht’s noch? Ein gedrucktes Buch ist zwei € günstiger als ein eBook? Das sollte man auf Prinzip schon nicht kaufen!

Duartes Sieg war beispiellos. Er hat die vereinigte Flotte von Erde und Transportgewerkschaft im Solsystem mit nur einem Kampfschiff geschlagen und nutzt nun ein paar Zerstörer um das gesamte System zu kontrollieren. Holden sitzt bei Duarte im Gefängnis. Wer weiß was er mit ihm anstellt und die Crew der Rosinante sitzt auf einer der Koloniewelten fest und ist dort gefangen.

Kriege endeten nicht, wenn eine Seite geschlagen war. Sie endeten, wenn die Feinde sich versöhnt hatten.

Der Band liest sich wieder etwas zäher und fühlt sich teilweise auch wie der klassische Zwischenband an.

Ziemlich interessant ist, dass die ganze Gruppe um Holden alt geworden ist. Es gibt wenige Buchserien, bei denen das ganze Leben der Protagonisten betrachtet wird.

Geschichten, die man in den Büchern selbst miterlebt hat, werden zu Legenden. Mit zunehmendem Alter klammert man sich mehr an Erinnerungen und trauert seiner Jugend nach und scheinbar unsterbliche Reiche erleben böse Überraschungen. Das Alienhintergrundthema schwingt in Band 8 wieder mehr mit und wird wohl im letzten Teil noch wichtiger werden.

Wie auch schon im siebten Teil muss man sich auf Verluste einstellen.

4/5

Fazit:

Wären die Menschen fähig gewesen, mit dem zufrieden zu sein, was sie hatten, dann würden sie immer noch auf Bäumen hocken und einander die Flöhe aus dem Fell klauben.

Die Buchserie ist meiner Meinung nach nicht ganz so glanzvoll wie die Streaming-Serie. Das soll nicht heißen, dass sie schlecht ist aber den Serienautoren muss man auch bescheinigen, dass sie sehr viel richtig gemacht haben. Sie haben das Maximum aus den Büchern rausgeholt (Zumindest bis Staffel 5). Die Bücher haben stellenweise schon ihre Längen. Wenn es um die Technik geht hatte ich oft den Eindruck, dass die Strategie der Autoren wie folgt lautet: Wenn du sie nicht überzeugen kannst, dann verwirre die Leser. Oft kann man diesbezüglich nur den Kopf schütteln.

»Glauben Sie, Holden führt etwas im Schilde? Sind Sie dem Mann mal begegnet? Er hat noch nie im Leben irgendetwas heimlich getan.«

Gerade am Anfang der Serie sind die Sätze und Formulierungen oft so konfus, dass man sich fragt, ob die Autoren oder der Übersetzer irgendwas durcheinander gewürfelt haben. Ich habe oft Sätze oder Passagen mehrfach gelesen.

Die Stärke der Serie ist die Alienhintergrundgeschichte, die sehr langsam erzählt wird, und gerade in Band 5 und 6 fast komplett in den Hintergrund gerät. Die zweite Stärke der Serie sind die Charaktere. Die Truppe um Holden ist immer wieder im Fluss (mal kommt jemand temporär dazu oder geht weg) aber trotz der immer neuen Charaktere (auch um die Truppe herum) bleibt die Kerngruppe gleich.

Ich bin nun gespannt wie die Serie zu Ende gebracht wird (es kommt ja nur noch eine Staffel) und auch wie die Buchserie endet.

Aber was haben die Laconier mit ihren Handlungen geweckt?

Bewertung:

4 out of 5 stars  4/5 (Zwischenfazit, ein Band kommt noch)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso sollte Miller mehr als 24 Stunden benötigen um Julie auf Eros zu finden? Zumal vorher davon die Rede ist, dass er nur noch für 15 Minuten Sauerstoff hat? Er findet dann per Zufall immer wieder Flaschen, wenn er gerade welche benötigt.
  • Wow, Holden gibt die Probe an Fred und nicht Naomi, wie in der Serie? Da bin ich ja mal gespannt, wie sich das auf die weitere Geschichte auswirkt. Update: Wie sich später zeigt eher wenig, lediglich die Spannungen und Vorwürfe fallen weg.
  • Erst wird ständig der Totmannschalter der Bombe erwähnt und dann lässt er den Karren mit der Bombe zurück, ohne das auch nur ein Wort darüber verloren wird. Und als er dann bei Jolie ist, hat er die Bombe doch dabei.
  • Ein Techniker vom Militär bekommt es nicht auf die Reihe die passende Dekomprimierung für Videos gemäß dem Anzugmodell zu benutzen? Reichlich unglaubwürdig.
  • Bei der Sprengung des Anzugs, der mit Zombie Soße bedeckt war, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand davon infiziert wird extrem hoch gewesen.
  • Woher sollte Melba wissen, dass ihre Schwester eine der ersten Infizierten war?
  • Die Marsianer steuern den Torpedo der AAP? Mal abgesehen davon, dass das an sich schon relativ unwahrscheinlich ist, dass die Steuerung einfach mal eben so an den Feind übergeben werden kann, hätten die Marsianer nur mir der Kurzstreckenverteidigung feuern müssen und die Rosinante wäre Asche gewesen. Welchen Grund haben sie gehabt das nicht zu tun, nachdem die Rosinante angeblich einen Zerstörer vernichtet hat und in direkter Nahkampfdistanz war? Die ganze Szene liest sich absolut unrealistisch.
  • Was hätte Melba denn gemacht, wenn während ihrer Reinigungsaktion jemand an ihre Tür geklopft hätte zwecks Verabschiedung? Ansonsten ist es recht unglaubwürdig, dass auf den seltsamen Gestank niemand aufmerksam wird, der verteilt sich doch zwangsläufig über die Lüftungsanlage.
  • Die Rosinante kann einfach so fremde Raumanzüge fernsteuern? An der Sicherheit sollte man ggf. noch arbeiten.
  • Wieso kann Elvi Miller hören / sehen? Der Löst sich sonst immer sofort in Luft auf, wenn jemand anwesend ist.
  • Teil 5: Geht das nur mir so oder ist die Erklärung am Anfang reichlich dünn? Vor 16 Tagen sind Objekte extrem beschleunigt wurden (150 Sekundenkilometer), die nicht steuerbar sind und nun mit Ziellasern in gesteuert werden?! Das ganze passt rein zufällig sekundengenau und die Angreifer haben auch die Ruhe weg. Die Stellen die Ziellaser genau so auf, dass sie so gerade vorher die Ziele erfassen können (also ein paar Sekunden vorher). Zu dem Zeitpunkt hätte man bei derartigen Geschwindigkeiten selbst mit Steuerungen nichts mehr ändern können. Die Beschreibung ist vollkommen realitätsfern.
  • In Teil 5 taucht Drummer übrigens noch auf. In der Serie ist sie ein interessanter Mischmasch von drei Charakteren aus den Büchern.
  • Die Darstellung mit den Raketen, die mehrere Stunden fliegen ist realitätsfremd. Luft Luft Raketen beschleunigen teilweise auch die mehrfache Geschwindigkeit von Flugzeugen. Die können nur so klein sein, weil sie eben nicht auf Immense Reichweite, sondern auf extreme Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Das sorgt dafür, dass das Ziel schnell getroffen wird und nicht ausweichen kann. Ich wüsste nicht, warum das im Weltraum anders laufen sollte.
  • Zu fuß läuft man keine 30km an Tag durch ein Gebiet, das von einer Katastrophe heimgesucht wurde und teilweise ohne Wege, selbst wenn man gut in Form ist und gute Ausrüstung hat sind 30km am Tag schon eine Herausforderung. Mal ganz abgesehen davon, dass Peaches wohl kaum in guter Verfassung ist.
  • Wieso sollte ein Hubschrauber von einer privaten Firma Raketen abwehren können, wenn die meisten Bürger nicht mal Waffen haben?
  • Wieso können die Schiffe von der „Freien Raummarine“ bei der Verfolgung überhaupt so genau aufgespürt werden. Es sind doch angeblich Tarnschiffe, die man quasi nicht über Sensoren erkennen kann. Die Razorback ist sogar nur ein Spaßschiff (die hat keine guten Sensoren). Wie soll die eine militärische Tarnung umgehen können? Auch später sind die Schiffe plötzlich alle sichtbar.
  • Wenn Naomi mit der Gangstertruppe zu Marco geflogen ist, dürfte es sie doch kaum überraschen wie die Ausstattung des Schiffes ist, dass sie vorher schon kannte? Oder warum stellt sie plötzlich fest, dass es ein „schlechtes Geschenk war“?
  • Wie kommt man auf die Idee jemanden der quasi einem Navy Seal oder einem Marine entspricht zum Kommandeur zu ernennen? Dafür wäre Alex oder Holden aufgrund ihres Hintergrundes besser geeignet als eine Fußtruppe.
  • Die Entnahme biologischer Ressourcen aus dem Leichnam der Erde – was für ein Schwachsinn. Wovon wollen de Gürtler denn Leben, wenn die geklauten Vorräte zur Ende gehen. Die Erde wäre wohl noch immer eine der besten Quellen. Später ergibt sich die Erkenntnis dann auch bei den Gürtlern, zumindest bei einigen.
  • Die Kampfbeschreibung in Teil 6 zwischen der Rosinante und den Verfolgern liest sich sehr unrealistisch. Erst ist von rund einer Stunde für die Torpedos die Rede, gleichzeitig sind die Geschosse aber so viel schneller, dass die Schiffe kaum Zeit haben sie mit Nahkampfkanonen abzuschießen. Trotzdem sind die Gegner bei der Ankunft der Torpedos schon in einer Reichweite, dass sie schon fast Nahkampfkanonen gegen das andere Schiff einsetzen können. Auch die Beschreibung, dass man die Torpedos mit mehreren Manövern einfach mit den Schubdüsen ausschalten kann macht höchstens sinn, wenn die Torpedos nicht viel schneller als die Schiffe sind. Das passt also hinten und vorne nicht zusammen. Warum die Rosinante erst zurückschießt, wenn die anderen Torpedos schon da sind, ergibt auch keinen Sinn. Die Rosinante müsste viel größere Trefferchancen mit den Torpedos haben, da die Verfolger mit vollem Schub auf die Rosinante zufliegen. Dementsprechend haben die Gegner viel weniger Zeit die Torpedos abzuwehren (die Geschwindigkeit des Torpedos und die Anfluggeschwindigkeit der Gegner addiert sich). Weiterhin passen die beiden Kampfbeschreibungen (zwei Kapitel) nicht vollständig zusammen.
  • Wie soll ein Schiff durch einen Torpedo lediglich eine Steuerdüse verlieren? Entweder der Torpedo schlägt ein und explodiert oder nicht.
  • Aha, die Gürtler vertragen keine hohen G Kräfte aber ein dauerhafter Bremsschub von 8G ist ok?
  • Wo ist das zweite angreifend Schiff abgeblieben?
  • Das viele Schiffe gleichzeitig durch die Ringe fliegen müssen, damit sie verschwinden ergibt mit den vorherigen Informationen keinen Sinn, denn insgesamt sind es nicht viele Schiffe, die verschwunden sind. Somit wären es zwei oder drei größere Konvois gewesen und deren Abwesenheit wäre schon viel früher aufgefallen. Oder ist es nur relevant, dass mehr oder weniger gleichzeitig durch mehrere Ringe Schiffe fliegen? Warum verschwindet das Frachtschiff nicht?
  • Erst ist die Argumentation, dass die Gürtler nicht auf den neuen Welten leben können und am Ende wird behauptet, dass es die Lösung für die Gürtler ist, dass sie auf den neuen Welten Leben. Somit sind Buch 5 und 6 komplett sinnfrei.
  • Es muss keiner mehr hin und her fliegen, weil wir auf den neuen Planeten nichts brauchen aber für die Verkehrsreglung bei den Toren brauchen wir alle Gürtler? Dass ergibt keinen Sinn. Davon abgesehen würden Erde und Mars das nach dem Krieg nicht zulassen, weil die Gürtler als Belohnung die mächtigste Position bekommen. Aber das ist genau das war ich mir sofort von Anfang an gedacht habe: Natürlich wird Transportwesen zwischen den Welten gebraucht, so wie es hier verkauft wird, ergibt es aber keinen Sinn. Das war ein offensichtlicher Gedanke und von Anfang an klar. Selbst Holden argumentiert aber über weite Strecken, dass die Gürtler und Transportwesen nicht mehr benötigt werden. Das entspricht nicht seiner Intelligenz.
  • Klar, der Herr Oberdiktator lässt sich zuerst mit experimentellen Mitteln behandeln. Da kann ja auch nichts schief gehen. Nebenan im Labor kotzen sich die Infizierten die Seele aus dem Leib und sterben dann …
  • Die zweite Option hätte Holden auch vorher schon mit Drummer aushandeln können. Es ist ja nicht so, dass er sich das nicht schon vorher hätte überlegen können, dass ihm die ursprüngliche Anweisung nicht gefällt.
  • Dass Hamster und Dinosaurier gleichzeitig existiert haben, ist mir neu …
  • Wieso wissen „alle“ schon bescheid, kaum nachdem die Rosinante abgehoben hat? Die Verhandlung war nicht öffentlich und die Übertragung auch nicht.
  • Klar, der Gouverneur ist zufällig Techniker und trickst ein Militärschiff aus, bei dem alle Zugänge biometrische Zugangskontrolle gesichert sind. Sehr glaubwürdig. Zumindest wurde das in den Vorgängerbänden so dargestellt. Es ergibt überhaupt keinen Sinn, warum nur die Lebenserhaltung auf einem Militärschiff so geschützt wäre. Sowohl der Maschinenraum (der ist in den Vorbänden immer als wichtigster Teil des Schiffes dargestellt worden), als auch Steuerung und Waffensysteme wären geschützt.
  • Wieso kann der Gouverneur das Luftgemisch ändern, die restlichen Mitglieder der Crew aber nicht? Sie könnten das gleiche Spiel andersrum spielen.
  • Klar, wenn man den „Sensor neu verdrahtet“ merkt man es nicht, wenn eine Tür aufgeschnitten wird …
  • Nachdem der Gouverneur Techniker ist, ist er natürlich auch noch ein besserer Kämpfer als Bobbie, das macht total Sinn!
  • Mehrere hundert Schiffe Flotte auf der neuen Welt? Wie viel von der Marsbevölkerung sind denn auf die Neue Welt umgesiedelt. Das waren doch nur ein Teil der Militärschiffe und wieso ist später die Angriffsflotte gegen die Laconier so klein?
  • Richtig, Frieden muss man natürlich immer erst mit einem Krieg einleiten, wenn es vorher schon Frieden gab. Erste Regel, immer beachten! Aus der Geschichte lernen und so.
  • Offenbar braucht man für das Fliegen von Raumschiffen kein Kapitänspatent? Ansonsten könnte Bobbie wohl kaum einfach die Rolle übernehmen.
  • Duartes Leute waren seit Jahrzehnten in ihrem eigenen System, konnten nicht durch die Tore fliegen aber wissen trotzdem bereits von allen Veränderungen wie z.B. der Transportgewerkschaft? Woher? Die Aussage, dass die Funkverbindungen durch Laconias Tor gedrungen sind, ergibt keinen Sinn, denn dann würde es auch andersrum funktionieren und man bräuchte auch keine Relaisstation. Mein Gefühl ist, dass man die Relaisstationen immer dann braucht, wenn es den Autoren gerade in den Kram passt.
  • Wie soll Sing durch einen Wiederruf der Versetzung schwach aussehen bezogen auf die Gürtler, die wissen nicht mal davon.
  • Randnotiz: Selbst wenn die Codes nicht geändert werden, ist der Anschlussraum und das Schiff beschädigt. Es muss also erst mal wieder eine Kommunikation eingerichtet werden. Insofern können eh nur alte Daten ausgewertet werden. Später sind es auch die alten Daten die helfen und nicht die neuen.
  • Wieso war der Repeater erst ewig unentdeckt und dann wird er direkt nach dem Aktivieren ausgeschaltet? Es hat sich nichts geändert. Die Gegner konnten vorher und nachher gleich gut das Gerät orten oder auch nicht. Es ist kein Schiff in der Nähe.
  • “Zappelnd wie zwei Fische im Netz” und mindestens einer von beiden ist tot? Der sollte eigentlich nicht mehr zappeln. Was ist mit dem anderen. Der ist brav und spielt mit? Davon abgesehen sind das militärische Rüstungen der neusten Generation. Die gehen von einer Explosion kaputt, die lediglich ein kleines Loch in den Rumpf der Station reißt?
  • Die schneiden einfach so den Zerstörer auf und hüpfen rein. Zwischen den Hüllen ist so viel Platz, dass man sich dort gemütlich aufhalten kann? Und es gibt keinen Alarm?
  • Tja, und mal wieder ist ein Kriegsschiff wieder nicht gegen fremden Zugriff geschützt, wenn die Autoren es brauchen können. Warum sollte das bei der Storm auch der Fall sein?! Später werden dann zwar Zugriffskontrollen erwähnt aber offenbar nur bei den nicht kritischen Systemen.
  • Es hört sich sich wenig Sinnvoll an den Waffenbestand der Gathering Storm zu prüfen, wenn man eh keinen Nachschub bekommt und somit offenbar auch noch nicht damit geschossen hat
  •  Die Kampfbeschreibung mit der Gathering Storm ergibt wenig Sinn: Zwei Torpedos werden auf die Storm abgeschossen, wenden und anschließend holt die Gathering Storm sie ein? Wie lahm sollen die Torpedos denn sein. Vorher wird von superschnellen geschossen geredet und dann kann man sie mit einem Schiff abhängen? Ziemlicher Quatsch. Das ist das gleiche Spiel, was die Autoren die ganze Serie über machen. Rahmenbedingungen werden nach Lust und Laune geändert, wie sie den Autoren gerade in den Kram passen.
  • Einen großen Frachter mit einem kleinen Enterboot verlangsamen dass nur mit “Enterhaken” verbunden ist. Was soll ich sagen, setzen 6 …
  • Toller Plan – man steht nicht auf der Mannschaftsliste und hofft bitte was? Das der Chefingenieur einen ohne Absprache als Lehrling ausgibt? Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass sie ohne Plan auffliegt?
  • Wie und warum ist die Falcon durch einen Ring geflogen, obwohl sie eigentlich rumstand? Alle anderen Schiffe wurden zerstört.
  • Bobbie fliegt 100km mal eben mit einer Motorrüstung?! Das hört sich nicht realistisch an. Das würde ewig dauern.
  • Wenn man heute schon Deep Fakes herstellen kann, die kaum noch zu unterscheiden sind, währe es mit dem Technikstand aus der Expanse Reihe wohl das kleinste Problem Duarte glaubhaft in einem Video darzustellen.
  • Anhand der Flugbahnen könnte man die Ziele auf dem Planeten vorausberechnen. D.h. es würde wohl kaum Tage dauern die Geschosse abzuwehren. Problematischer als die Flugbahn wären die Einschläge eher wegen anderen Effekten (Erdbeben usw.)
  • Wenn die Rosinante voll besetzt war, hätten die 3 zusätzlichen Leute keine Druckliegen gehabt und somit wäre eine schnelle Flucht unmöglich (von dem Hund reden wir mal nicht, auf den trifft da erst recht zu)
  • Wie sollte die Whirlwind auch in 8 Stunden bei Trejo nachfragen, ob sie die Rosinante wirklich nicht abschießen soll. Nach 3 Tagen! kommen dann ein paar Torpedos, die eh sinnlos sind, weil sie locker abgewehrt werden können. Das ergibt keinen Sinn. Sie hätten entweder so viele schicken können, dass der Rosinante die Nahkampfmunition ausgeht (das hätte man sogar ziemlich genau berechnen können) oder keine.

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The Crown of Gilded Bones – Blood and Ash Series 3 [Buch]

The Crown of Guilded Bones From Blood and Ash 3 - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

He shoved his fist into the man’s back and jerked his arm back sharply, pulling out something white and smeared with blood and tissue. His spine. Dear gods, it was the man’s spine. Kieran’s eyes met mine. “He’s a little angry.”

Penellaphe hatte gehofft von den Eltern von Casteel, die König und Königin sind gut aufgenommen zu werden aber nach dem Angriff auf Sie scheint das Gegenteil der Fall zu sein.

Durch den Angriff entdeckt sie, dass offenbar ungeahnte Kräfte in ihr schlummern aber was bedeutet das für sie und Casteel?

Besonders der zweite Teil der Serie hat mir sehr gut gefallen, im dritten Buch lässt Armentrout aber wieder etwas nach.

Während sie im zweiten Teil gegen Ende einen Recht bösen Cliffhanger eingebaut hatte, ist der dritte Teil was das angeht eher noch schlimmer.

“I…I tried to eat Kieran.” “He won’t hold it against you.” “I tried to eat Kieran while I was naked.” “That’s probably why he won’t hold it against you.”

Dementsprechend hat das Buch einen interessanten Spannungsbogen. Der erste Teil des Buches ist sehr spannend, der Mittelteil zieht sich etwas und gegen Ende wird es wieder spannend aber das ist eigentlich nur die Einleitung in Teil vier.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist der Sexanteil im dritten Buch (eher Armentrout typisch) wieder etwas größer aber trotzdem ist die Serie im vergleich zu anderen Serien von ihr etwas erwachsener.

Ich bin gespannt wie es weiter geht, auch wenn die Geschichte im dritten Teil schon einige Untiefen hat (siehe unten).

Klasse sind an der Geschichte die Charaktere und teilweise auch der Humor.

Fazit:

“But just in case, if anyone comes in here, stab first and ask questions later. You should be familiar with that mentality.”

Der dritte Band kann für meinen Geschmack nicht ganz mit dem zweiten mithalten. Wer es nicht mag, ziemlich böse Cliffhanger zu erleben sollte direkt auf Teil vier warten. Insofern liest sich der dritte band gerade in der Mitte wie ein Zwischenband.

Ich finde die Geschichte und die Charaktere nach wie vor toll aber in diesem Band gibt es auch einige Unstimmigkeiten. Mal sehen, ob die im vierten Teil aufgelöst werden.

Bewertung:

4.5 out of 5 stars 4,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Die Plan von Alistair ergibt keinen Sinn: Der Verrat von Alistair ist offensichtlich… Casteel ist nicht blöd, der würde die Geschichte von Alistair nicht glauben. Wie will Alistair Castell verkaufen, dass Penellaphe zwar durch ihn entführt wurde aber sie dann angeblich verschwunden ist und er keine Schuld trägt. Außerdem: Es ist überhaupt nicht klar, ob Pen aufgehalten werden kann von den Ascended. Schutz des Landes ist also das Letze seiner Motive.
  • Das das Essen mit Betäubungsmittel versetzt ist war sehr naheliegend.
  • Die Geschichte hat aber einige deutliche Lücken. Götter verlieren angeblich ihre Kraft, wenn sie ihr eigenes Land verlassen. Davon merkt man bei der Queen der Vampire aber nichts (gut, man weiß nicht so genau was sie ist, sagen wir sie behält ihre Kraft). Selbst wenn sie zwischendurch vergiftet wurde (also weniger kräftig war), hätte sie später selbst ohne Armee ihre größte Feindin töten können. Warum macht Sie das nicht einfach. Das altruistische Gerede, dass sie die Menschen schützen will ist ja augenscheinlich quatsch, wie man es bei ihrem eigenen Volk sieht.
  • Was passiert nach der übermittelten “Nachricht” wohl mit Casteel? Als Antwort könnte die Queen irgendwelche Körperteile zurückschicken.
  • Wenn die Revenants so schnell sind, ist es erstaunlich, dass einer nur rumsteht, wenn sein König getötet wird. Kieran ist in dem Fall schneller. In einer anderen Szene war der Revenant aber deutlich schneller als ein Wolf.
  • Warum soll man mit dem Blut eines Königsanwärters Revenenants erschaffen können? Das Blut ist nicht anders als von jedem anderen.

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4. Lesequartal 2020

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Cassardim – Jenseits der schwarzen Treppe – Julia Dippel

Cassardim Jenseits der schwarzen Treppe - Julia Dippel

Zweiter Teil der Serie und genauso gut wie der erste. Julia Dippel bietet keine neuen Elemente, mischt aber sehr gut.

5 out of 5 stars 5/5


Die Geilste Lücke im Lebenslauf: 6 Jahre Weltreisen – Nick Martin

Die geilste Lücke im Lebenslauf 6 Jahre Weltreisen - Nick Martin

Sehr unterhaltsam auch für nicht Weltreisende. Es geht mehr um interessante Ereignisse als um einen detaillierten Reisebericht. Dafür hätte das Buch deutlich dicker sein müssen.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


From Blood and Ash – Jennifer L. Armentrout

The Red Peal Scene Hawke's Point of View - Jennifer L. Armentrout  From Blood and Ash 1 - Jennifer L. Armentrout  From Blood and Ash 2 Kingdom of Flesh and Fire - Jennifer L. Armentrout

Klasse Serie von Armentrout, die erwachsener als die klassischen Serien von ihr sind. Für meinen Geschmack durchaus etwas, was auch für Leute interessant ist, die Armentrout sonst nicht so mögen.

4 out of 5 stars 4/5


Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit – Jennifer L. Armentrout

Cursed Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit - Jennifer L. Armentrout

Ein interessanter Einzelband um Personen mit besonderen Fähigkeiten. Das Ende ist zwar einerseits abgeschlossen, lässt aber viel Raum für mehr.

4 out of 5 stars 4/5


Dark Elements 5 Goldene Wut / Rage and Ruin Harbringer Series – Jennifer L. Armentrout

Rage and Ruin Harbringer Series - Jennifer L. Armentrout  Dark Elements Goldene Wut - Jennifer L. Armentrout

Teil 5 der Dark Elements Serie und sehr vergleichbar mit den Vorgängern.

4 out of 5 stars 4/5


Yukon: 3000km im Kanu durch Kanada und Alaska – Dirk Rohrbach

Yukon 3000 Kilometer im Kanu durch Kanada und Alaska - Dirk Rohrbach

Reise entlang des Yukon, die sich primär auf die Menschen entlang des Weges fokussiert (dazu gibt es auch eine TV Doku, wenn einem das bekannt vorkommt).

4 out of 5 stars 4/5


Die Greifenreiterin – Sabine Schulter

Die Greifenreiterin 1 Gefangenschaft - Sabine Schulter  Die Greifenreiterin 2 Hoffnung - Sabine Schulter  Die Greifenreiterin 3 Verheerung - Sabine Schulter  Die Greifenreiterin 4 Rache - Sabine Schulter

Mal ein Gegensatz zu den üblichen Drachengeschichten. Die Handlung ist nicht ganz so episch wie in anderen Fantasybüchern aber das ist vielleicht auch mal ein guter Gegensatz.

4 out of 5 stars 4/5


Wächter der Magie – Lara Lorenz

Wächter der Magie Der Weiße Stein Lara Lorenz  Wächter der Magie Der Blaue Stein - Lara Lorenz

Abwechslungsreiche und extrem detaillierte Fantasywelt und es geht – unschwer zu erkennen – um Drachen.

4 out of 5 stars 4/5


Mit wenig Geld um die Welt: Weltreisen mit nur 30 Euro am Tag – Florian Blümm

Mit wenig Geld um die Welt Weltreisen mit nur 30 Euro am Tag - Florian Blümm

Das buch deckt nur bestimmte Regionen ab und nicht die ganze Welt aber trotzdem finde ich es hilfreich, wenn man plant auf Weltreise zu gehen.

4 out of 5 stars 4/5


PUR – Das Leben ist eine Reise, kein Ziel – Kerstin Foell, Robert Stolle

PUR Das Leben ist reine Reise, kein Ziel - Kerstin Foell, Robert Stolle

Mischung aus halbwegs geglückter Weltreise mit einem Segelboot und Guide zum Glücklich werden.

4 out of 5 stars 4/5


Leaving the Frame Eine Weltreise ohne Drehbuch – Maria Ehrlich

Leaving the Frame Eine Weltreise ohne Drehbuch - Maria Ehrlich

Reisen ohne Drehbuch? Nicht so richtig und Weltreise halte ich auch für übertrieben. Unterhaltsam ist es aber trotzdem.

4 out of 5 stars 4/5


Vortex – Anna Benning

Vortex 1 Der Tag an dem die Welt zerriss - Anna Benning   Vortex 2 Das Mädchen, das die Zeit durchbrach - Anna Benning

Interessante Reihe um Sprünge durch die Zeit, die leider die Nachvollziehbarkeit oft ignoriert, um Handlungswendungen zu kreieren.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


Fabula Lux – Jasmin Romana Welsch

Fabula Lux 1 Lia - Jasmin Romana Welsch  Fabula Lux 2 Astaras - Jasmin Romana Welsch  Fabula Lux 3 Keon - Jasmin Romana Welsch

Vorgänger zur Krieger des Lichts Reihe, leider aber relativ unspannend, wenn man die Hauptserie kennt. Andersrum wäre es aber nicht anders. Wenn man nur eine von beiden liest, empfehle ich eindeutig die Hauptserie.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


The brightest Night Origin Series – Jennifer L. Armentrout

Origin Series 3 Brightest Night - Jennifer L. Armentrout

Um die Hauptgeschichte geht es in dem Band zum Glück kaum, denn der Teil der dann doch dazu gehört, ist leider vollkommen unglaubwürdig.

Somit ist das Buch aus meiner Sicht der bisher schlechteste Teil der Serie.

3 out of 5 stars 3/5


 

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