Geheimnis der Götter [Serie]

Geheimnis der Götter 1 Funke - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 2 Flammen - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 3 Feuer - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 4 Asche - Saskia Louis

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Saskia Louis

Teile der Serie:

  • Geheimnis der Götter – Funke (351 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Flammen (631 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Feuer (378 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Asche (414 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Mit offenen Mündern starrten die Drei sie an. „Hat dir einer mit einem Lexikon zu fest gegen den Kopf geschlagen, oder was?“

Ein  Mädchen (Nym) liegt auf einem Steinaltar und ist tot. Sie wird von einer jungen Alvarez wiederbelebt, hat aber keine Erinnerung an ihre Identität und Herkunft. Die Asavez glauben nicht an Götter.

Auf der anderen Seite des Flusses leben die gottesgläubigen Bistaye in einem strengen Kastensystem. Die unteren Klassen versorgen die oberen und die brauchen fast nichts tun (Panem lässt grüßen). Der Aufstieg zwischen den 9 Kasten, die auch örtlich getrennt sind ist sehr schwer aber möglich.

Verliebte Menschen wurden meistens zu Vollidioten – und so einer war er oft auch schon, ohne verliebt zu sein.

Die Götter stellen die Anführer dar und sind lebende Personen (man ahnt also, dass es mit der Göttlichkeit nicht weit her ist).

Die Geschichte liest sich für mich wie eine Mischung zwischen Dystopie und Fantasy.

Man ahnt ziemlich schnell, dass Nym absichtlich in geheimer Mission für die Gegenseite arbeitet.

Die Informationen von Nym sind zu genau (die Anzahl der Treppenstufen, die Einwohner). Woher sollen die Infos Stammen?

„Nun, das Ziel ist nicht wichtig, Api. Nur der Weg ist es. Jeder Lebensweg führt zum Tod, daher ist der Tod belanglos. Es geht um das Leben, das man geführt hat, nicht um das Ende, das man findet.“

Wenn die Rebellen so leicht einen Verräter töten können, wieso nicht auch den Anführer der Garde?

Was sehr gut gelungen ist sind die Nebendarsteller und ihre Geschichten. Neben der Haupthandlung spielen die Geschichten parallel und sind sehr unterhaltsam.

Das Ende ist eigentlich keins, da die Handlung mittendrin aufhört.

Buch 2:

„Janon, ich habe dir gesagt, dass ich nicht mit dir ausgehen will.“ „Ja, hast du – und drei Sekunden später hast du deine Meinung geändert.“ „Ich bin eine Frau. Ich darf das.“

Nym und die Gruppe um Levi und Ro bekommen die Aufgabe weitere Rebellen aus Bistaye zu befreien. Aber welches Spiel spielen die Götter und laufen die Rebellen ggf.  direkt in eine Falle?

In Band zwei erfährt der Leser was er eh schon vermutet hat. Nym wurde von der gegnerischen Seite geschickt. Weniger eindeutig ist Nyms Aufgabe bzw. das Ziel der Götter.

Die Autorin schafft es meisterhaft die eigentlich sehr übersichtliche Handlung über das ganze Buch spannend zu halten und die Informationshäppchen lassen den Leser schon vermuten was Nyms Hintergrund ist.

Band 3:

Würde Nym ein Problem damit haben, wenn er ihren Verlobten umbrachte? Er selbst sah da nichts Schlechtes dran, aber Frauen hatten ja die verdrehtesten Gedankengänge. Sie könnte das falsch auffassen.

Nym wurde bei der Befreiung der Rebellen gefasst und wie bereits zu vermuten war hat sie eine Dunkle Vergangenheit in Bistaye. Dazu hat sie seit Jahren einen Verlobten an den sie sich nicht erinnern kann und für die Götter ist sie sehr entbehrlich, wenn sie ihnen keine Informationen gibt.

Die Autorin hat ein Talent dafür mir einer eigentlich sehr simplen Grundgeschichte durchgehend die Spannung hoch zu halten. Band der dreht sich primär darum, dass Nym nun auf der Flucht ist.

Die Hauptgeschichte um die Götter bringt das wenig voran. Obwohl mir die bisherigen Bücher gut gefallen haben, lässt die Autorin meiner Meinung nach viel Potential ungenutzt. Das Kreisvolk, die Götter, einen Potentiellen Krieg und all das muss nun im letzten Band behandelt werden. Ich habe Zweifel, dass das funktioniert.

Band 4:

Ob Menschen, Ikanos oder Götter. Ihr lügt. Und wenn in einem Land niemand dazu in der Lage ist, diese Lügen zu erkennen – wie viel Macht gibt das dann wohl demjenigen, der ungeniert seine eigene Wahrheit verbreiten kann?“

Der Krieg steht kurz bevor und Nym sieht nur noch einen Ausweg. Sie will zum Kreisvolkshochschule und Herausfinden wie die Götter besiegt werden können. Aber sind die Götter ihr bereits einen Schritt voraus?

Im letzten Teil hat die Autorin noch eine lose Enden zu verknüpfen und es gibt auch ein paar Überraschungen, denn obwohl der Leser in den Vorgängerbänden bereits viele Informationshäppchen bekommt, werden viele Dinge erst im letzten Teil aufgelöst. Der Teil ist durch die Handlungswendungen nicht ganz so episch, wie ich das vermutet hatte. Das passt aber gut in das Gesamtgefüge der Serie.

Das Ende ist für meinen Geschmack etwas abrupt aber in Summe hat mir die Serie ziemlich gut gefallen.

Fazit:

Das würde der furchtbarste Ausflug werden, den er je gemacht hatte. Jeki Tujan, der beschissene Verlobte der Frau, die er liebte. Filia, die Nym hasste. Nym, die immer noch was für Tujan empfand und Filia in ihrem Hass auch noch ermutigte. Leena, die sowieso anstrengend war. Und kein Ro. In dieser Kombination waren die Kreisberge natürlich tödlich!

Ich fand die Serie durchweg spannend und unterhaltsam, wobei mir die Götter die ganze Zeit nicht wie Götter vorkamen. Wer auf klassische Götterserien steht, ist in dieser Serie eher falsch aufgehoben.

Die Autorin schafft es in den ersten drei Bänden relativ meisterhaft mit relativ wenig Handlung den Spannungsbogen hoch zu halten und baut eine interessante Hintergrundgeschichte auf. Die diversen losen Enden werden im letzten Teil zusammengeführt.

Der Kniff dem verlorenen Gedächtnis hat der Autorin dabei kräftig geholfen und fürt bei Nym zu einigen schwierigen Entscheidungen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Dass niemand weiß was mit Salia los ist, nicht mal die Rechte Hand vom Kommandanten der Ritter ergibt keinen Sinn, wenn sie sogar selbst eine Ritterin ist
  • Erst ist Nym in Levi verschossen und hilft den Rebellen und dann wechselt sie mal eben auf die andere Seite zu ihrem vermeintlichen Verlobten? Wenig nachvollziehbar. Gut zugegeben sie ist verwirrt.
  • Zwei Millionen Bauern? Derartige Dimensionen innerhalb einer Mauer und mit den beschriebenen Verhältnissen sind unrealistisch
  • Es ist wenig glaubwürdig, dass nur beim letzten Opfer der göttliche Dolch nicht benutzt wird, weil es auffällig ist.
  • Wenn die Götter als Fähigkeit nur ein langes Leben haben (ziemlich unglaubwürdig, dass man in tausenden von Jahren als Betrüger nicht kämpfen kann), wieso kann Api und nur er Erinnerungen ändern und diese Fähigkeit versehentlich weitergeben, während die anderen „Götter“ nichts können?

[collapse]

Kampf um Mederia [Serie]

Kampf um Mederia 1 A Kingdom Darkens - Sabine Schulter  Kampf um Mederia 1 A Kingdom Resists - Sabine Schulter  Kampf um Mederia 1 A Kingdom Shines - Sabine Schulter Kampf um Mederia 1 A Kingdom Fears - Sabine Schulter  Kampf um Mederia 1 A Kingdom Stolen - Sabine Schulter  Kampf um Mederia 1 A Kingdom Beyond - Sabine Schulter

Falls jemand verwirrt ist: Das ist dieselbe Mederia Serie, die ursprünglich mit anderen Titeln erschienen ist aber lediglich aus 3 Teilen bestand. Meiner Meinung nach hinterlässt das ein ganz schwaches Bild von Autorin und Verlag. Solche Aktionen sind meiner Meinung nach überflüssig. Warum bei einer deutschen Autorin die Titel nun in englisch geändert wurden, entzieht sich mir leider auch. Da hat sich wohl ein Marketingmitarbeiter ein Denkmal setzen wollen. Ansonsten finde ich die Covergestaltung nicht sonderlich gelungen aber zumindest erkennt man gut welche Teile inhaltlich zusammen gehören.

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sabine Schulter

Teile der Serie:

  • Kampf um Mederia 1 – A Kingdom Darkens (422 Seiten)
  • Kampf um Mederia 2 – A Kingdom Resists (466 Seiten)
  • Kampf um Mederia 3 – A Kingdom Shines (478 Seiten)
  • Kampf um Mederia 4 – A Kingdom Fears (390 Seiten)
  • Kampf um Mederia 5 – A Kingdom Stolen (374 Seiten)
  • Kampf um Mederia 6 – A Kingdom Beyond (415 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Manchmal ist es für die eigene Gesundheit besser, gewisse Dinge nicht zu wissen oder zu sehen. Du wirst irgendwann der Sache gewachsen sein und zurückkehren. Und dann kannst du vielleicht mit den restlichen Überlebenden alles neu aufbauen. Bis dahin konzentrier dich auf deine neue Aufgabe.

Der kleine Dämonenprinz Gray darf als Kind einen Blick auf sein Schicksal werfen. Dabei erfährt er wer in seinem Leben am meisten verändern wird. Zusätzlich erlebt er kurze Visionen, die irgendwo aus seinem zukünftigen Leben gegriffen sind aber mit der Person (seinem Schicksal) in Zusammenhang stehen.

Danach folgt ein Zeitsprung und die Geschichte geht 22 Jahre später weiter. Gray ist also 27 Jahre alt.

Direkt zu Beginn des Buches erfährt der Leser, dass die Mamorfeste im Osten, die lange als unbesiegbar galt und von Dämonen bewacht wurde, gefallen ist.

Schnaubend stampfte sein Hengst mit einem Huf auf den Boden. „Wollen wir unsere Reise beginnen?“ Lana blickte noch einmal zurück, doch die Bäume verbargen den Blick auf ihre zerstörte Heimat. Seufzend nickte sie und schwang sich ebenfalls auf den Rücken ihres Pferdes.

Lana lebt auf der anderen Seite des Landes Mederia in einer Stadt namens Ignis Fatuus und gehört dem Volk der Ignis an. Ihr Bruder besitzt die magische Fähigkeit des Traumwebens und sieht voraus, dass auch Ignis Futuus angegriffen werden wird.

Weiterhin eröffnet ihr Bruder ihr, dass sie sich während des während des Frühlingsfestes etwas mit Lana passieren wird, dass sie aus der Stadt forttreiben wird.

Ihr Bruder behält Recht. Die Stadt wird angegriffen und fällt. Lana kann fliehen und sie soll das Schicksal des ganzen Landes beeinflussen können. Ihre Flucht wird ihr durch Gray ermöglicht, der sie rettet.

„Hast du gesehen, wie finster mich alle gemustert haben? Als wäre ich nackt durch den Gastraum gelaufen.“ Bei dieser Bemerkung musste Gray lachen. „Glaube mir, dann hätten sie sicher nicht mehr so finster geschaut.“

Da bereits zwei Städte gefallen sind, bleibt Gray und Lana nur die Flucht zu den Elben. Werden die Elben sich gegen die übermacht verteidigen können?

Wie wird sich das Schicksal auf die beiden Auswirken und wie können sie ihr etwas gegen die scheinbar übermächtigen Feinde unternehmen?

Der Einstieg mit Fetzen aus der Zukunft ist ein sehr geschickter Ansatz um den Leser einzufangen und gehört in der letzten Zeit eindeutig zu den kreativeren Eröffnungen eines Buches, die ich gelesen habe.

„Weißt du“, antwortete er schließlich und sah dabei wieder nach vorn. „Es ist egal, ob wir ein großes oder ein ganz kleines Rad im Gefüge der Welt sind. Das Wichtige ist, dass wir zu diesem Gefüge gehören. Keine Apparatur der Welt funktioniert, wenn die kleinen Rädchen kaputt sind. Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass große Dinge geschehen. Selbst wenn wir sie nur anstoßen. Also zweifle nicht an dir, sondern mache das, was du für richtig hältst.“

Bei dieser Buchserie handelt es sich um ganz klassische High Fantasy mit Dämonen (die aber nicht Böse, sondern gut sind), Elben, Menschen. Banshees und allerhand anderen Wesen teilweise mit magischen Fähigkeiten. Es werden dabei nicht immer klassische Pfade betreten (Elben beherrschen hier keine Magie!).

Man erlebt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, deutlich mehr als bei anderen Büchern. Das passt zu einem Fantasiebuch wie diesem aber sehr gut.

Die ganze Art und Weise der Erzählung fühlt sich sehr stimmig an. Für mich passt alles wunderbar zusammen. Das Schicksalsthema zieht sich z.B. durch das ganze Buch – ich halte von Vorbestimmung normalerweise nichts – aber in Fantasybüchern finde ich das völlig in Ordnung. Die Welt ist Fantasievoll und kreativ.

Man findet in dem Buch die ganz klassischen Fantasyzutaten neu gemischt und zwar ganz hervorragend.

„Dein Mitgefühl ehrt dich, aber du musst dir nicht immer solche Gedanken machen. Entscheidungen bringen Konsequenzen und mit denen muss man leben. Das wir hier unten sind, ist nicht deine Schuld, also brauchst du auch nicht die Verantwortung zu übernehmen. Lass uns das Beste aus der Situation machen.

Die Charaktere sind zur Abwechslung mal nich naiv und schwer von Begriff, sondern agieren ziemlich schlau.

Die Erzählperspektive ist keine ich-Perspektive aber der externe Beobachter weiß auch nicht alles und manchmal hat man den Eindruck, als wenn er nur das Wissen der Person hat, die gerade primär im Fokus steht. Das ist also ein gefühlt wie eine ich Perspektive, ohne dass sie wirklich verwendet wird.

Schön finde ich auch, dass es sich bei Gray und Lana nicht um Liebe auf den ersten Blick handelt. Die beiden mögen sich zwar und als Leser ergibt sich der Eindruck, dass sich zwischen den beiden etwas entwickeln könnte oder sollte aber in dem ersten Buch verbindet sie eher Freundschaft.

Ich kenne die Überlieferungen und weiß, welche Plätze die Gestaltwandler vor mir in der Welt eingenommen haben. Aber ich bin doch nur ich. Wie soll ich in ihre Fußstapfen treten oder auch nur von Wichtigkeit für den bevorstehenden Krieg sein? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.“

Auch wenn die eine oder andere Feministin sicherlich Lana kritisieren wird. Wenn man sich die Umstände anschaut in denen sie lebt, ist es ganz natürlich, dass sie als Frau nicht die totale Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen hat, das Gray als Prinz besitzt. Er hat halt auch einen ganz anderen Werdegang gehabt als Lana.

Was ich auch sehr erheiternd finde, das oft auf irgendwelche pathetischen oder verklärten Aussagen ein Spruch kommt, der einen wieder auf den Bogen der Tatsachen zurückholt.

Buch 2:

Ohne eine Erwiderung von Mihana abzuwarten, wandte sich Lana ab, um zum Balkon zu gehen. Ihre Schritte waren vor Wut ungewohnt schwer, aber sie erhob sich leicht in die Luft, als sie von der Brüstung sprang. Gray bemerkte Mihanas zufriedenes Gesicht und lächelte, weil die Kriegerin genau das bekommen hatte, was sie sich erhofft hatte: Gegenwehr.

Lana ist eine Gestaltwandlerin. Das bedeutet, dass sie neben der Form ihres eigenen Volkes andere Formen annehmen kann. Die letzte Gestaltwandlerin hat vor 300 Jahren gelebt und im Krieg mit den Südländern einen entscheidenden Einfluss gehabt. Lana ist keine Kriegerin und wollte die Rolle nie, in die sie jetzt hineingezwängt wird. Auf Ihrer Flucht aus ihrer Heimatstadt, die bei einem Angriff der Südländer weitgehend zerstört wurde, hat sie den Dämonen Gray kennengelernt, der ihr seitdem mehrfach das Leben gerettet hat.

Nachdem Lana und Gray die Elben vor dem Angriff der Südländer gewarnt haben und entscheidend zu deren Verteidigung beigetragen haben, haben sie in der Hoffnung auf Hilfe einen der letzten Drachen befreit. Anschließend kam es zu einer zufälligen Begegnung mit den Ostländern, die sich Lana und Gray auf dem Weg Richtung Tetra – der letzten Bastion gegen die Südländer –  angeschlossen haben.

Lana lächelte traurig. „Ich weine nicht um Euch. Ich weiß, dass Ihr das alles mit Stolz getan habt. Aber ich weine um das, was Ihr erleiden musstet. Das Grauen, die Angst, den Schmerz. Ich wünschte, dass Ihr diese Erfahrungen nie hättet machen müssen.“

Da Lana bei der Rettung des Drachen fasst ihr Leben verloren hätte, sah Gray nur noch die Möglichkeit eine Seelenpartnerschaft mit ihr einzugehen, um ihr einen Teil seiner Lebensenergie zu übertragen und ihr Leben zu retten. Wie wird sein Volk darauf reagieren?

Es sieht so aus, als wenn in Tetra die entscheidende Schlacht geschlagen wird. Aber wird die Kraft der Verbündeten reichen? Wie lange kann sich Tetra dem Ansturm aus dem Süden widersetzen.

Das erste Buch habe ich am Wochenende verschlungen, dem zweiten ist es gelungen, dass ich mich den ganzen Montag lang auf den Feierabend gefreut habe und es gar nicht erwarten konnte weiter hu lesen. Das hatte ich jetzt schon eine Weile nicht mehr und genau so müssen gute Bücher sein.

„Hey, Wildkatze, bezirze meinen Bruder nicht. Ich bin hier, als komm schon“, reizte Famir sie und streckte sich, um seine Muskeln zu lockern. „Vermisst du es etwa schon, meine volle Aufmerksamkeit zu bekommen?“, fragte Lana kühl zurück. Gray belustigte das Verhalten der beiden. Zwischen ihnen hatte sich scheinbar eine große Freundschaft entwickelt und Lana konnte seinem Bruder durchaus Konter geben.

Sabine Schulter gelingt des Öfteren auch eine hervorragende Situationskomik, was das Lesen noch etwas versüßt.

Lena war im ersten Buch noch wenig selbstbewusst, obwohl ihre Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt schon überdurchschnittlich waren. Aber andersrum will wohl niemand in die Rolle eines glorifizierten Helden gedrängt zu werden, ohne dieser entsprechen zu können.

Ich finde es gut, dass die Charaktere immer wieder ins Grübeln kommen und Dinge hinterfragen.

Ich war mir in diesem Buch über weite Strecken nicht sicher, ob sich aus der freundschaftlichen Beziehung zwischen Lana und Gray mehr entwickeln kann oder nicht. Das ist mal was anderes. Ich stehe zwar auf happy ends aber leiden will ich vorher doch mit den Figuren und die Handlung sollte eben auch nicht zu offensichtlich sein. Das ist in diesem Buch sehr gut gelungen.

Ich beschwere mich in den Rezis öfter, dass nicht genug Emotionen rüber kommen. Hier ist alles vorhanden und zwar wirklich intensiv und dramatisch.

Wie man also hört – das Buch könnte meiner Meinung nach kaum besser sein.

Buch 3:

„Es ist lustig, wie gut man dir im Gesicht ablesen kann, was in dir vorgeht“, verriet ihr die Elbin. „Zuerst hast du dich eindeutig über meine Worte gefreut, dann hast du nachgedacht und nun siehst du aus, als ob die Welt morgen untergeht. Woran denkst du?“

Tetra konnte mit der Hilfe der Elben, der Ostländer, von Lana, den Dämonen und den Drachen bisher  standhalten. Aber das hat einen hohen Preis gefordert. Lana wurde von der eigenen Schwester verraten und anschließend gefoltert und dauerhaft gezeichnet. Das betrifft sowohl ihren Körper als auch die Dunkelheit, die in ihr eingepflanzt wurde. Lanas Scherbe wurde entwendet. Dauerhaft kann Tetra gegen den Feind nicht bestehen und somit bleibt Lana und ihren Gefährten nur die Flucht nach vorn.

Sie müssen den Feind auf seinem eigenen Territorium vernichtend schlagen. Doch den Kampf kann nur Lana führen. Hat sie gegen einen so übermächtigen Gegner überhaupt eine Chance? Warum sollte gerade sie erfolgreich sein, wenn es beim letzten Krieg vor 300 Jahren auch nicht gelungen ist?

„Ich widerspreche dir nicht, aber … trotzdem haben wir alle Angst und sind unsicher“, murmelte Lana leise. „Wie könnte es auch anders sein? Wir sind Wesen, die das Vermögen haben, an die Zukunft zu denken, und da bleiben auch die schlechten Möglichkeiten nicht außen vor. Aber wenn ich nur an das Jetzt denke, nur an diesen Moment, dann weiß ich, dass du es schaffen wirst, Lana.“

Wird sie sich dabei am Ende sogar selbst opfern müssen?

In dem Buch ist mir etwas nervig aufgestoßen, dass gut 15% Wiederholung der ersten beiden Teile sind. Ich weiß ja, dass die Verlage das offenbar von den Autoren verlangen, dass in jedem Buch einer Serie die Vorgängerteile durchgekauft werden aber hier fand ich das schon etwas arg. Es mag auch daran liegen, dass es für mein Empfinden in diesem Buch ziemlich verkrampft wirkt, weil die Charaktere so einiges von sich geben was nicht wirklich viel Sinn macht, nur um die Geschichte der Vorgängerteile aufzufrischen (zwei Beispiele: Lana vergisst Namen von Tieren, die sie ihnen selbst gegeben hat – das passt nicht zu ihr und Gray spricht von Ereignissen, die Lana nicht „gefallen – nein Folter gefällt, den wenigsten Menschen… – die Formulierung ist also mehr als unglücklich).

Mach dir also deswegen keine Gedanken, du hast schließlich Wichtigeres in der Welt zu tun.“ „Gibt es etwas Wichtigeres, als das oder eher diejenigen, für die man kämpft?“ Auf Lanas Frage hin blinzelte Talien überrascht und schüttelte schließlich den Kopf. „Nein, da hast du recht.

Ich frage mich ja immer, ob es Leute gibt, die den dritten Teil einer Serie lesen, ohne dass sie die vorherigen gelesen haben aber vermutlich gibt es genug, die eine Zusammenfassung der Vorgängerteile zu schätzen wissen.

Lana und Gray tasten sich trotz der äußeren Umstände ganz langsam aneinander ran nur um sich dann von Banalitäten zurückhalten zu lassen, die vollkommen unwichtig sind.

Alles steuert hier auf das große Finale hin. Der letzte Teil ist leider nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. Der Weg auf generisches Territorium erinnert mich ein wenig an den langen Weg nach Mordor in Der Herr der Ringe.

„Na?“, rief sie ihnen schon von Weitem aus zu. „Wie war ich?“ „Erfolgreich, würde ich sagen“, erwiderte Famir genauso laut. „Aber du hast mir Angst gemacht. Wenn du schon so gut eine Faelesgöttin spielen kannst, will ich gar nicht wissen, wie du als Königin der Dämonen sein wirst. Wehe, du scheuchst mich dann umher.“

Der letzte Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die beiden vorherigen. Vor allem der erste Teil des Weges lässt etwas die Spannung vermissen, die sich durch die vorherigen Bücher durchgezogen hat.

Band 4:

Eine neue Bedrohung für Mederia scheint aufzuziehen. Lana lebt mit Gray im wieder aufgebauten und erstarkten Königreich der Dämonen und der Ignis. Sie haben mehrere Kinder, von denen der älteste der Thronfolger werden soll. Er hat vermutlich aufgrund der Gene seiner Mutter Visionen in Träumen und hat immer wieder den gleichen Traum von einer aufziehenden Bedrohung.

Auf der anderen Seite von Mederia lebt Arina als Priesterin in einer geheimen Stadt mit geheimen göttlichen Wesen und es zieht eine Bedrohung auf. Dagegen kann vermutlich nur Lana oder jemand aus ihrem Hofstaat helfen. Somit verlässt Ariana zum ersten Mal ihre Stadt und reist zu den Dämonen um Hilfe zu holen.

Wie man oben schon erkennt ist die Perspektive wechselnd. Damit spielt die Autorin. Oft wird die Perspektive gewechselt, wenn es gerade spannend wird. Die Grundgeschichte ist aber durchaus vergleichbar mit der ersten Trilogie. Ansonsten bekommt man von Sabine Schulter gewohntes. Sie schafft in ihren Büchern trotz äußerlicher Bedrohungen gerade in der Beziehung der Protagonisten eine Heimeligkeit / Komfortzone, die eher selten ist.

Band 5:

Im ersten Teil der neuen Trilogie oder auch Teil 4 der Gesamtserie hat man ein wenig mehr über die Bredrohunung von Mederia erfahren. Nat, Prue, Triss und Arina sind losgezogen um die lebende Dunkelheit zu bekämpfen. Lana und Gray wiederum mit alten Gefährten um eherauszufinden was mit den Magieströmen passiert.

Im Gegensatz zu Teil eins wechselt Sabine Schulter in Band zwei nicht die Perspektiven zwischen Arina und Nat (weitgehend zumindest nicht), sondern zwischen den alten Helden (also Lana und Gray. Wer hinter der Bedrohung steckt bleibt aber auch im zweiten Teil lange im Dunkeln.

Anders als von Sabine Schulter gewöhnt, ändert der zweite Teil mit einem Cliffhanger.

Band 6:

Die Lage sieht nicht gut aus. Die Heldengruppe weiß mittlerweile um die Bedrohung durch einen Gott, der offenbar bereits alle Götter des Nachbarreiches getötet hat und nun versucht Mederia anzugreifen. Band 5 endet mitten in einem Angriff an der Grenze zu Mederia.

Der letzte Teil ist aus meiner Sicht der beste aus der zweiten Trilogie. Sabine Schulter entwirft eine sehr fantasievolle Welt und zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es eigentlich noch einen weiteren Teil geben muss. Dementsprechend fällt der finale Kampf dann auch etwas unspektakulär und Kurz aus. Bei der Vorgeschichte hätte ich etwas mehr erwartet aber das ist jammern auf sehr hohem Niveau. Die Schlagzahl ist hoch und das Ende sehr positiv (für einige vielleicht zu viel des Guten).

Fazit:

Die ursprüngliche Mederia Serie (Band 1-3) ist eine sehr unterhaltsame Buchserie um Lana und ihre Erlebnisse in einer fantasiereichen Welt. Von tollen Abenteuern, glaubwürdigen Charakteren und Dramatik ist alles dabei was man sich wünschen kann.

High Fantasy von ihrer besten Seite, auch wenn das letzte Buch nicht ganz mit den vorherigen mithalten kann. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau.

„Wir beide haben diese Reise als Fremde begonnen und zwischen uns hat sich eine Freundschaft entwickelt, die ich sehr zu schätzen gelernt habe, Lana. Deine positive Sicht und die Freude, die du selbst an kleinen Dingen entwickelst, zeigen mir jeden Tag aufs Neue, wie schön unsere Welt ist, selbst wenn die Zeiten dunkel sind. Du siehst das Wichtige in den Details.

Ganz großes Lesesuchtpotenzial und die Serie hat mich hervorragend unterhalten. Ich hoffe, dass die Autorin noch Lust auf diese Welt hat und noch mehr über Mederia und seine Bewohner schreibt.

Der einzige Wermutstropfen ist die Menge an kleinen Fehlern bzgl. der Rechtschreibung. Ich mache die zwar auch ständig, aber ich schreibe ja auch keine Bücher. 😉 Für die Bewertung macht das aber aus meiner Sicht keinen Unterschied.

Die zweite Serie (Buch 4-6) spielt ca. 20 Jahre Später. Lana und Grey haben drei Kinder und es zieht wieder eine Bedrohung auf. Dieses Mal spielt jedoch ein Sohn von Lana und Grey die Hauptrolle. Lana und Grey spielen aber durchgängig auch wichtige Rollen. Die Gruppe ist also um einige Helden Erweitert.

Die zweite Trilogie ist auch gelungen, kommt aber für mich nicht ganz an die Qualität der ersten drei Bücher heran. Für alle die Mederia mochten, ist die Serie aber aus meiner Sicht Pflichtprogramm.

Liebesbeziehungen mit längeren Sexzenen wie z.B. bei Armentrout sollte man bei hier übrigens nicht erwarten. Es geht in den Büchern eher keusch zu.

Bewertung:

4.5 out of 5 stars 4,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Elementar

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Seite 72 Buch 1 – Da habe ich den Anschluss verloren. Der dunkle Ritter und die Banshee sind irgendwo in der Stadt. Lana ist außerhalb der Stadt im Wald. Wie kann sie die beiden belauschen?
  • Was bitte Jagd Sinsa denn, wenn er nichts berühren kann außer Lana?
  • Das Lana mit einem Schwert zu dem Elbenkönig vorgelassen wird, halte ich für unwahrscheinlich
  • Seite 290 Buch 1 – Was für diener sollen Kathasis helfen wollen und warum? Das ergibt keinen Sinn
  • Die Aktion von Jose ist der Hammer. Einfach mal Lana opfern und dann nicht mal einen Blick zurück werfen und nichts wie weg.
  • Wie kann Jose eigentlich wie ein Drache rufen, wenn sie sich nicht verwandeln kann?
  • Bei dem ersten Gespräch mit den Menschenköniginnen könnte man den Eindruck gewinnen, dass Lana scharf darauf ist sich im Kampf einzubringen. Wie kommen die Königinnen zu dieser Annahme? Lana hat das nie behauptet und es war eher das Gegenteil der Fall. Davon mal abgesehen geht Meroma so rüde mit Lana um, dass man sich schon fragt, ob sie sich im klaren darüber ist, dass sie Lana mehr benötigt als das andersrum der Fall ist. Danach wird von Meroma argumentiert, als wenn Lana um die Unterredung gebeten hätte und als wenn die Teilnahme an den Besprechung automatisch impliziert, dass sie sofort im Kampf eingreift. Die erste Aussage ist schlicht falsch und die zweite unlogisch. Das ganze Gespräch führt den angeblich besonnenen und fairen Führungsstil komplett ad absurdum. Auch Lanas Mutter zu verärgern, die scheinbar die Rolle der Anführerin der Ignis übernommen hat ist dumm und sicher kein guter Führungsstil.
  • Die Drachen sind alles andere als die Edlen Weltverteidiger als die sie hingestellt werden. Wenn Gray Lana nicht gerettet hätte, wäre Lana bei der selbstsüchtigen Befreiungsaktion von Jose drauf gegangen. Desto ironischer, dass die Drachen danach das Potenzial von Lana bewerten und befinden, dass sie es Wert ist, dass die Drachen sie unterstützen.
  • In Buch 2 S. 206 gibt Tesha plötzlich einen Kommentar ab. Er wurde aber vorher nicht erwähnt und hat die Drachen auch nicht begrüßt.
  • Was Lanas Schwester getan hat, geht mal überhaupt nicht. Da zählt auch nicht die äußere Beeinflussung oder die Pubertät – das ist versuchter Mord an der eigenen Schwester. Wenn man dann noch überlegt, dass ihr die Folter auch bewusst war… das spottet schon jeder Einstufung. Sie ist nicht besser als die Gegenpartei. Davon abgesehen hat sie auch noch den sichersten Splitter an den Feind übergeben, der noch vorhanden war und somit beste Voraussetzungen für die Weltherrschaft des Feindes geschaffen.
  • Cyanea ist auch der Hammer. Ich möchte mich schon vorher bei die entschuldigen für die Folter, die du bekommst bis du gebrochen bist. Als wenn man sich dafür entschuldigen könnte, dass man jemanden Foltert oder das man das zulässt.
  • Ich finde es reichlich auffällig mit zwei Drachen an der Seite in Richtung Mamorfeste zu fliegen. Aufgrund der geringen Entfernung der Feste besteht durchaus die Gefahr, vom Feind aufgegriffen zu werden. Vor allem nachts wäre der Angriff ein Leichtes, da die gefährlichsten Einheiten des Feindes auch fliegen können und die Drachen dann offenbar fast machtlos sind. Die beschleunigte Wundheilung dürfte 2h Flug in beide Richtungen und das Risiko kaum aufwiegen. Es hat in allen Punkten funktioniert aber das Risiko war immens groß.
  • Wie Lana und Gray es schaffen das offensichtliche zu übersehen ist schon beeindruckend. Aber andererseits irgendwie auch süß. Zumal man in der Position des allwissenden Beobachters auch leicht Reden hat…
  • Wieso zieht Lana eine Zeit nach der Entführung wieder allein durch die Stadt? Erst wird ein Riesentheater gemacht, dass man sie ja beschützen muss und dann plötzlich nicht mehr?
  • So schnell wie der Gegner bisher immer alles durch Spitzel erfahren hat, ist es sehr unglaubwürdig, dass Lanas Abwesenheit nicht vor Aufbruch der Reise, oder direkt danach dem Feind bekannt wäre.
  • Die ständige Wiederholung, dass Lana meint an Grays Seite keinen Platz zu haben, weil er König wird ist etwas nervig. Es gibt überhaupt keinen Grund für sie das anzunehmen. Eher ist das Gegenteil der Fall, weil sie eh schon eine Seelenbindung mit ihm hat. Zumal eh alle anderen die beiden als Paar sehen, einschließlich Grays Schwester
  • Talien und Gray dürften beide nicht unbekannt sein im Süden und würden somit bei der Reise in die Südlande mit hoher Wahrscheinlichkeit auffallen
  • Die Szene beim Kauf des Verbandsmaterials wirkt sehr konstruiert. Lana will natürlich zwingend alleine Verbandsmaterial kaufen und rein zufällig gerät sie Dabei in Schwierigkeiten weil sie nicht darüber nachdenkt welche Auswirkungen ihre Handlungen haben.
  • Ich bin kein Experte aber ist es nicht ziemlich unklug sein Blut mit dem Blut von jemand zu vermischen, der Vergiftet wurde?
  • Dass die lebende Dunkelheit fliegend nicht überquert werden kann ist unlogisch, wenn es für Gray einerseits kein Problem darstellt über die Wolken zu fliegen und sie andererseits relativ nah an die Dunkelheit rangehen konnten
  • Mihana haut die ganze Geschichte durch große Worte raus und wird immer als die große Kriegerin beschrieben. Aber geleistet hat sie in der ganzen Geschichte nichts. Vor allem nicht als Kriegerin.
  • Meiner Meinung nach ist es unlogisch, dass die Göttin sich offenbart als Lanas Schwester geopfert werden soll, aber nicht als Lana in die Hände der Feinde gefallen ist um gefoltert und vielleicht getötet zu werden
  • Wie ist Lana denn so plötzlich verschwunden, nachdem ihr die Gruppe Faeles gegenüberstand?
  • Wieso kommt eigentlich nur der Leser auf die Idee, dass es eine ziemlich blöde Idee ist die letzte fehlende Scherbe direkt zum Feind und in die versiegelten Hallen zu tragen? Da wäre es noch noch besser gewesen sie irgendwo auf der Reise zu verbuddeln.
  • Wenn die Götter so dringend Glauben benötigen, damit sie existieren könne, wie sollen sie dann entstanden sein, bevor es jemanden gab, der an sie geglaubt hat?
  • Wieso greift Lana Sakterkis überhaupt an, wo die Gefahr gebannt ist? Die Scherben könnten genauso wieder entfernt werden und Sakterkis wäre weiterhin gefangen.
  • Wieso kommt keine auf die Idee das letzte Eingreifen der Göttin irgendwie zu nutzen um Lana im letzten Kampf zu helfen?
  • Sakterkis kann offenbar durch den Spiegel hören. Ist es da nicht ziemlich unklug Lana direkt davor zu verraten wie der Zeittunnel funktioniert, der davor sorgen soll, dass er irgendwo und irgendwann landet, wo er möglichst keinen Schaden anrichtet?
  • Wo nimmt Sakterkis denn in der Zwischenwelt die Schatten her?
  • – Irgendwas habe ich wohl verpasst. Die Dunkelheit belagert die Stadt und kommt nicht herein durch den Tempeleingang. Aria reiter aber einfach durch ein Tor raus?
  • Wie schiebt ein Hengst beim Ritt mit hoher Geschwindigkeit Leute beiseite ohne sie zu überrennen?
  • Ein Flussbett in einem hohlen Berg soll mehrere hundert Meter breit sein? Da hat die Autorin wohl etwas die Dimensionen aus den Augen verloren? Wie viele Flüsse gibt es denn weltweit oberirdisch, bei denen das andere Ufer mehrere hundert Meter entfernt ist?
  • Wie sollen die Schatten Feuer gelegt haben oder wo kommen die Feuer bei den Elfen her?
  • Wenn man sich beim Schleichen unterhält ist es wohl relativ egal, ob man gut oder schlecht schleichen kann. Und somit ist es auch extrem unwahrscheinlich, dass man Assassinen hört, während man selbst nicht gehört wird.
  • Wieso kann Arina bi den El’Shirenara einfach unbehelligt rumspazieren? Offenbar haben die El’Shirenara keinerlei Kontakt zu anderen Völkern. Ist der optische Unterschied abseits der Haare so gering?
  • Urrok hat die Grenze einfach wegen einer Gläubigen überqueren können und ist unverwundbar und die einige Gläubige in seiner Nähe ist ebenso fast unverwundbar, weil ihr Gott so stark ist. Andersrum können die Götter von Mederia offenbar nichts tun, ohne direkt von anderen Göttern angegriffen zu werden. Das ist eine etwas seltsame Konstellation.
  • Ein Feuer mitten im Feindesland ist wohl etwas gewagt, wenn man nicht entdeckt werden will.
  • Wie groß ist die Turmspitze, wenn Nat in der Lage ist Grey von den anderen weg zu führen, um sich privat zu unterhalten?
  • Mir entzieht sich wieso die Gruppe sich aufteilen muss, damit sie nicht entdeckt wird.
  • Warum ein Segen von einem Gott mehr Kraft haben soll, als ein Gott, zu dem viel mehr Lebewesen beten, ist nicht nachvollziehbar.

[collapse]

The War of Two Queens – Blood and Ash Series 4 [Buch]

The War of Two Queens From Blood and Ash 4 - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

“Reaver. Nice to meet you. Glad you didn’t bite me, and I didn’t have to burn you alive.” I had nothing to say to that.

Casteel ist Gefangener der Königin. Nachdem Poppy der Königin eine sehr gefährliche Botschaft gesendet hat, besteht für Casteel eine große Gefahr.

Die Strategie im Kampf gegen die Königin, die so wenig wie möglich Kollateralschäden benötigt Zeit. Zeit die Casteel nicht hat und die für Poppy zur schwierigen Gedultsprobe wird.

Her lips were as red as her clothing, and as she stood there, she was equally as beautiful as she was horrifying. My mother. My enemy.

Die ersten 50% des Buches gibt es kaum Fortschritte. Armentrouts Bücher funktionieren oft, wegen der Chemie der Charaktere, wenn man die nun trennt, dann werden die Bücher leider recht schnell durchschnittlich. Die Magie bzw. die Beziehung durch spritzige Dialoge entfällt in dem Fall leider weitgehend. Das mag so gewollt sein. Auch beim Herr der Ringe zieht sich die Wanderung durch Mordor nicht grundlos so lange hin.

Poppy arched her brow at Netta, who grinned. “Gianna and I have been teaching her how to fight. She’s a quick learner.” “Only because of what Poppy has taught me,” Tawny said. “I only taught you to stick the sharp end into something,” Poppy amended.

Bei mir hat sich recht früh das Gefühl eines Zwischenbandes aufgedrängt.

Bei dem Titel hatte ich mit deutliche mehr Handlung gerechnet. Nach der ersten Hälfte nimmt die Handlung an Fahrt auf. Faktisch reagieren die Akteure aber mehr als sie agieren und oft nicht sonderlich sinnvoll.

Ansonsten ist das Buch ein typisches Armentrout Buch. Das heißt, dass es ein paar Sexszenen und der Schreibstiel Armentrout typisch gut lesbar ist.

Fazit:

“You may not be our Queen now,” Clariza said, her head lifting, “but you are a god.” “I am.” I swallowed thickly, worry pressing down on me. “But you still do not need to bow before me.” “Not what I expected to hear from an actual god,” Blaz mumbled. “But I’m not going to complain.”

Für mich etwas zu viel Füllband und langsam wird die Hintergrundgeschichte etwas komplex, da sie Gefühlt schon in zehn Varianten dargestellt wurde. Vor allem gegen Ende  diesen Bandes wird alles auf den Kopf gestellt, was der Leser in bisher 4 Bänden erfahren hat. Ich bin aber nach wie vor gespannt wie es weiter geht. Ist Teil vier der Letzte oder folgt noch einer?

Abseits der Kritik ist es ein typisches Armentrout Buch mit allen positiven und negativen Aspekten.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Es ist doch ziemlich naheliegend, dass die Königin Teile von Casteel sendet. Das kann einen bei der eigenen Botschaft (ein Kopf eines Königs) doch nicht wirklich überraschen.
  • Das Drachensterben beim Sturm ist ziemlich seltsam. Erst wird so ein Theater um die Drachen gemacht (wie unglaublich stark sie sind) und dann kommt ein Gewitter und alle sterben gleichzeitig, weil sie sinnloserweise rumfliegen, wie ein paar aufgescheuchte Motten, die zum Licht fliegen? All das hat eine uralte Frau aus ihrem Zimmer verursacht, nachdem sie ein Attentat auf Poppy verursacht hat. Das ist ja eine Glanzleistung für eine Königin. Wegen der Gnade für eine vermeintlich harmlose Frau einen wesentlichen Teil seiner Armee opfern. Warum die Alte Frau so starke Zauber spinnen kann wird später auch nicht erklärt. Das Ereignis wird somit wenig glaubwürdig.
  • Was hat Arden sich dabei gedacht einfach in die Wolke zu rennen? Das wirkt fast wie Selbstmord.
  • Sich einzureden, dass alle beteiligten im Krieg wegen einem selbst sterben ergibt wenig Sinn, wenn nicht mal die eigene Armee die Personen getötet hat.
  • Über den Findezauber und die benötigten Gegenstände wurde zwar gesprochen aber weder wie man ihn anwendet, noch wie er wirkt.
  • Wenn man Gegenstände mit Zaubersprüchen finden kann, sollten die Protagonisten ggf. darüber nachdenken, ob das der Grund ist warum der Ring zurück geschickt wurde und warum die Truppen der Königin Poppy so leicht aufspüren konnten
  • Super Idee von Poppy sich der Queen auszuhändigen. Dann kann sie sowohl Poppy als auch Casteel wechselseitig erpressen.
  • Die Begründung warum Casteel bestraft wurde ist lächerlich. Er ist in einer Zelle, zu der nur sehr wenige Zugang haben. D.h. es kann keiner nachvollziehen, dass er “bestraft” wurde. Dafür hätte sie das öffentlich machen müssen. Davon abgesehen ist ein Finger abschneiden als Gegenstück zu einem getöteten König ein Zeichen von Schwäche der Königin.
  • Erst wird immer davon berichtet, dass es erstaunlich ist, wie der Drache in seiner Menschenform in Räume gekommen ist und dann ist er in einem kleinen Haus in einer Gegend in der arme Menschen Leben (war offenbar trotzdem mehrere Zimmer hat) und verwandelt sich dort in einem Zimmer in seine Drachenform und schmilzt Fesseln von den Armen von Casteel? Das macht keinen Sinn.
  • Mitten in der Nacht ist Casteel mit den Geräuschen nicht gerade unauffällig (im Versteck). Somit wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Nachbar Verdacht schöpft und den persönlichen Vorteil wittert.
  • Cas nutzt compulsion und erteilt seinem Bruder einen Befehl und der macht nichts, während Poppy und Casteel sich unterhalten?
  • Soldaten durchsuchen Häuser und Cullum und die Königin laufen direkt hinter ihnen her? Das ist unglaubwürdig.
  • Das Clariza und ihr Mann so oder so sterben werden ist doch klar. Wenn die Königin weiß wer sie verraten hat, dann ist das die einzig mögliche Konsequenz basierend auf ihren bisherigen Handlungen.
  • Die logische Entscheidung wäre recht eindeutig, wenn es darum geht eine Welt zu retten oder eben zu scheitern um dabei ein paar Leuten möglicherweise kurzfristig das Leben zu retten, die man nicht mal (gut) kennt.
  • Das die Königin Primal Magic und diverse Flüche kennt aber keinen simplen Suchzauber unwahrscheinlich.
  • Wieso soll nur ein Drache einen Revenant töten können? Nach dem was Poppy an Fähigkeiten zeigt, müsste sich das problemlos ohne Drachen können. Feuer erzeugen sollte als Primal im Bereich der Möglichen liegen. Später im Buch wird sogar beschrieben, dass sie das kann.
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Königin den Fluch von Kieran nimmt und sie keinen verletzt oder tötet? Im Gegenteil ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim Treffen einen anwesenden verletzt oder tötet sehr hoch. Sich auf Verdacht mit ihr zu treffen, obwohl der Fluch mit höher Wahrscheinlichkeit aufgehoben wurde, ist nicht sinnvoll.
  • Wenn man trotz der Aufhebung des Fluches weiter an dem Treffen festhält, hat die Verbindung auch viele Nachteile. Mit Poppy würde die Königin auch Cas und Kieran ausschalten und keiner würde sie retten. Dementsprechend ist der Zeitpunkt schlecht gewählt.
  • Casteel und Poppy sind mit Ihren Kronen auf dem Kopf zum Treffpunkt geritten? Das dürfte reichlich unangenehm sein. Und wofür soll das gut sein?
  • Wie soll man einer Armee in einer Größenordnung von hundertausendenden in einer Zeit vergleichbar mit dem Mittelalter direkt ansehen, ob einige 50.000 fehlen?
  • Erst davon zu reden, dass Malec nur etwas Blut braucht und dann wieder ganz der Alte ist, und ihn dann direkt danach zu töten ergibt wenig Sinn. Zu dem Zeitpunkt ist die Täuschung schlicht überflüssig.
  • Das Ende ist etwas seltsam. Erst ist Malec so wichtig, dann scheint es doch eher die Rache zu sein. Dazu kommt, dass Poppy die Hälfte von dem verpasst, dass sie selber gemacht hat.

[collapse]

Kingswood Castle Academy [Serie]

Kingswood Castle Academy 1 Der Fluch der Götter - Alexandra Fuchs  Kingswood Castle Academy 2 Das Zeichen der Götter - Alexandra Fuchs  Kingswood Castle Academy 3 Der Schatten der Götter - Alexandra Fuchs

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Alexandra Fuchs

Teile der Serie:

  • Kingswood Castle Academy 1 – Der Fluch der Götter (354 Seiten)
  • Kingswood Castle Academy 2 – Das Zeichen der Götter (385 Seiten)
  • Kingswood Castle Academy 3 – Die Schatten der Götter (437 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Menschen, die nach dem Aufstehen Fröhlichkeit versprühen haben einen besonderen Platz in der Hölle verdient

Laurie soll die nächsten zwei Jahre das Internat Kingswood Castle besuchen. Sie ist davon wenig begeistert, weil sie vor einige Zeit Ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat. Seitdem fühlt sie sich nur noch abgeschoben und hat wegen Wohnortwechseln auch keinen Kontakt mehr zu ihren ehemaligen Freunden.

In der Schule ist die Zeit offenbar stehen geblieben. Weiterhin sieht Laurie dort offenbar einen Jungen, den außer ihr niemand sieht.

Und solange ich darauf achte, niemanden in mein Herz zu lassen, laufe ich wohl kaum Gefahr, verletzt zu werden.

Obwohl anfangs abseits vom Schulalltag nicht bahnbrechend viel passiert, schafft es die Autorin die Spannung mit geringen Informationshäppchen hoch zu halten. Laurie (oder eher die Autorin) hat einen speziellen Humor und die Kommentare finde ich ziemlich oft witzig.

Laurie findet sich plötzlich in einer Internatswelt wieder, bei der es normale Schüler zu geben scheint aber auch einige die anders sind. Wer sind die Guten und wer die Bösen oder gibt es diese Seiten nicht?

Band 2:

Die letzten Tage und Wochen waren hart und währenddessen haben wir viel zu oft vergessen, dass unsere Jugend nie zurückkehren wird. Dass wir irgendwann den Blickwinkel, den wir momentan auf die Dinge haben, verlieren werden. Deswegen sollten wir innehalten so oft es möglich ist und den Augenblick genießen.

Laurie weiß nun, dass sie ein Halbgott ist und Maris Geheimnisse ließen sich auch weitgehend lüften. Kira wurde enttführt oder hat sie das nur inzeniert? Die Götterwelt bleibt für Laurie weiterhin sehr Nebulös. Welche Geheimnisse bleiben ihr noch verborgen?

In Teil zwei ist der Reiz des Neuen weitgehend verflogen. Wir wissen wer Maris ist und so bahnbrechend spannend ist der Halbgötteralltag an der Schule nicht. Die Enthüllungen kommen deutlich langsamer voran. Die Götterwelt ist im Wesentlichen bereits entschlüsselt. Das hätte die Autorin meiner Meinung nach besser lösen können.

So fühlt sich der zweite Band leider ziemlich nach Füllband an und zieht sich ziemlich. Die Geschichte erinnert mich vom Aufbau an klassische Detektiv- oder Polizeiarbeit – so nach dem Motto “der Mörder ist unterwegs und wir versuchen ihn aufzuspüren”. Das ist für ein Fanatasybuch eine interessante Abwechslung.

Band 3:

„Normalität? Das hier ist normal, du bist eine Halbgöttin. Normaler wird’s nicht.

Laurie ist eine Tochter aus einer Beziehung zwischen zwei verschiedenen Halbgöttern und Higgins ist ihr Vater. Abseits von der Tatsache, dass ein ominöser Unbekannter sein Unwesen in der Schule treibt, war Band zwei allerdings wenig informativ.

Der dritte Band ist wieder um einiges spannender als der zweite und ist ein würdiger Abschluss der Reihe.

Fazit:

Dafür, dass es sich in der Serie um Götter handelt ist die Autorin in ersten beiden Büchern erstaunlich zurückhaltend. Die Sprösslinge zeigen erstaunlich spät und erstaunlich wenig Magie. Gerade im ersten Teil gelingt es der Autorin unheimlich gut die Spannung mit relativ sparsamen Mitteln zu erzeugen – ein ominöser unbekannter, ein paar Schüler mit Sonderstatus, mehr braucht es nicht und ein wenig Schulalltag.

Der zweite Band fühlt sich für mich etwas nach Füllband an und im dritten Teil dreht die Autorin wieder auf. Wer also High School / Internatsbücher mag und das ganze gemischt mit ein paar Göttern ist bei der Serie gut aufgehoben. Die Serie bleibt dabei auch eigenständig genug, um nicht direkt an Harry Potter zu erinnern.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  •  Wieso sitzen nach dem Rundgang alle im Speisesahl, während Laurie und Samira es nicht tun? Wenn es schon so viele Regeln gibt, gehört pünktlich zum Essen erscheinen doch vermutlich auch dazu.
  • Eine Schule, bei der Geschlechter strikt getrennt sind (offenbar aber nur im Speisesaal und mit Abstandsregeln), aber für eine Gruppe Schüler nicht? Das macht keinen Sinn. Was soll das Ziel der Aktion sein?! Dann geht die Erklärung weiter: Die Geschlechtertrennung im Speisesaal ist freiwillig, weil die Mädchen kaum etwas gemein haben?! Teenager halten freiwillig Geschlechtertrennung im Speisesaal ein? Nie im Leben.
  • Der Royal Ansatz erinnert direkt an die Biss Serie – Edward und seine Gruppe, die vollkommen unerreichbar ist.
  • Wenn es so viele Halbgötter gibt, die alle auf seinen Platz neidisch sind, wäre es doch für Lucas leicht seinem Schicksal zu entkommen.
  • Maris taucht einfach vor den Lehrern auf und keiner stellt Fragen? Selbst zu Laurie kommen keine Fragen auf, obwohl sie vorher nur eine normale Schülerin war und Marius seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigt hat?
  • Wenn die Royals Generation für Generation als Paket zusammen auf die Schule kommen – wer beschützt die Schule bzw. die Schicksale zwischendurch, wenn die neuen Beschützer wieder Kleinkinder sind? Oder überlappt sich das? Ist ggf. seltsam, wenn die Superintelligenten nur alle x Jahre an die Schule kommen.
  • Erst wird erwähnt, dass der Kampf extrem laut war und dann, dass alle schlafen und niemand was mitbekommen hat?
  • Die Royals sind alle nicht beim Abendessen und keiner wundert sich nach dem Angriff oder sucht sie?
  • Das wird ja sehr glaubwürdig wirken. Die Royals sind angeblich Superintelligent und bekommen schlechtere Noten als der Rest bzw. widerholen ein Jahr?
  • Wieso kommt Laurie überhaupt auf die Idee des Halbbruders? Es ist doch sehr naheliegend, dass sie das Kind ist.
  • Ich würde Christa verdächtigen, nachdem sie direkt nach dem Schuss auftaucht.
  • Wieso ist der ominöse Fremde eigentlich immer genau an der richtigen Stelle, egal wo und wann etwas passiert? Das ist sehr unglaubwürdig.
  • Selbst bei einem Selbstmordversuch wäre Polizei involviert, der Herzinfarkt würde sich also nicht glaubwürdig vermitteln lassen.
  • Jungs und Mädchen dürfen sich nicht auf 20cm nähern aber Lucas und Samira sitzen händchenhaltend bei einer Großveranstaltung der Schule?
  • Dass Laurie die Schule verlassen soll ergibt keinen Sinn, da die anderen Halbgötter auch auf die Schule gehen. Es würde lediglich Sinn ergeben, wenn sie die Schule nicht mehr beschützt.
  • Wenn Moira Hass und Missgunst eingesetzt hat um Mischblüter zu vermeiden, hätte sie es vielleicht auch einfach mit dem Gegenteil versuchen können und das Problem wäre auch gelöst gewesen. In dem Fall hätte es zwar Mischblüter gegeben, sie wären aber kein Anlass für Kämpfe gewesen.
  • Das ist etwas unkreativ, dass Elenas Gabe plötzlich andersrum funktioniert, obwohl vorher nie die Rede davon war

[collapse]

Kaleidra [Serie]

Kaleidra 1 Wer das Dunkel Ruft - Kira Licht  Kaleidra 2 Wer die Seele berührt - Kira Licht  Kaleidra 3 Wer die Liebe Entfesselt - Kira Licht

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Kira Licht

Teile der Serie:

  • Kaleidra 1 – Wer das Dunkel ruft (560 Seiten)
  • Kaleidra 2 – Wer die Seele berührt (480 Seiten)
  • Kaleidra 3 – Wer die Liebe entfesselt (560 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Ich konnte mich eben noch beherrschen, nicht bedauernd aufzuseufzen. Hübsches Gesicht, aber definitiv nicht alle Zacken an der Krone. Schade.

Bei einem Schulausflug kurz vor dem Ende der Schulzeit lernt Emilia eine neue Seite an sich kennen. Sie kann einen Text lesen, den die besten Kryptographen nicht entschlüsseln können aber warum? Und wer ist der Typ, der ihr direkt nach der Erkenntnis über den Weg läuft?

Die Geschichte könnte einer Vorlage für Jugendbücher entstammen – mysteriöser Typ, der bad Boy Allüren hat aber so attraktiv ist. Allerdings zündet die aufkeimende Beziehung bei mir eher nicht. Die Dialoge sind nicht sonderlich spritzig und eine prickelnde Spannung zwischen den Beiden fühlt man als Leser auch nicht.

Wir waren zwei Naturgewalten, die aufeinander zurasten. Wir waren zu groß für diesen Raum. Wir waren zu mächtig, um Feinde zu sein. Wir waren dafür gemacht, Seite an Seite die Welt aus ihren Angeln zu reißen.

Andererseits ist das World Building und die Magie sehr geglückt – die Magie als eine Mischung zwischen Wissenschaft und Chemie dargestellt und ist mal was anderes.

Die Reisen und Erlebnisse wiederum erinnern stark an Indiana Jones. Etwas traurig ist allerdings, dass die Hauptakteurin häufig nicht die wichtigen Fragen stellt und dadurch ziemlich naiv wirkt.

Wenn man sich ansonsten allerdings anschaut was sie alles fragt, ist sie aber nicht naiv. Das ist kein stimmiges Bild. Kein Mensch hinterfragt jede Kleinigkeit aber trifft dann Entscheidungen, die globale Auswirkungen haben können, ohne sie zu hinterfragen.

Ansonsten endet der Band mitten in der Geschichte. Ich finde es traurig, wenn Autoren das nötig haben. Es handelt sich nicht um einen Band, den man einzeln lesen sollte, das ist also wieder so eine alles oder nichts Geschichte.

Band 2:

»Sie gucken zu viele Hollywood-Filme«, erwiderte Professor Avalanche. »Dort wird vermittelt, dass die Möglichkeiten, eine 1 a-Kopie eines Menschen und seiner Persönlichkeit herzustellen, begrenzt sind.

Matti hat sich als Mitglied des Quecksilberordens erwiesen und die Freundschaft zu Emilia war offenbar nur vorgetäuscht. Er hat Emilia entführt. Nach dem was wir vom Quecksilberorden bereits wissen, kann das kein gutes Ende nehmen.

Der zweite Band beginnt mit so abstrusen Vorgaben, dass ich ganz kurz davor war die Serie komplett abzubrechen. Die Autorin hat den Bogen des glaubwürdigen für mich sehr eindeutig überspannt. Wenn ich Details nenne, dann spoilere ich direkt (siehe Spoiler Bereich).

Mattis Bein war wieder verheilt. Ich gab einen überraschten Laut von mir. … Osiris quittierte meinen überraschten Blick mit einem leicht triumphierenden Lächeln. Dann beugte er sich vor und riss Matti das Herz aus seiner Brust.

Die Autorin bricht aber oft mit der eigenen Welt, die sie erschafft und viele Dinge sind halt einfach vollkommen abstrus. Oft scheint das Motto zu gelten, wenn es keine sinnvolle Erklärung gibt, reicht es auch den Leser genug zu verwirren, damit er überzeugt ist.

Bei dem Band gilt ganz klar die Aussage: Gehirn vor dem Lesen abgeben und sich Unterhalten lassen. Man merkt das sehr deutlich im Spoilerteil der Rezension. Wenn ich so viele Anmerkungen habe ist das kein gutes Zeichen bzgl. der Stimmigkeit von Handlungen, der Welt und der Charaktere.

Wer aber viele Handlungswendungen mag und es mit der Logik und Stimmigkeit nicht so genau nimmt, ist in der Serie gut aufgehoben (in der letzten Zeit habe ich offenbar ein Händchen für solche Serien und nein ich mag das nicht).

Auch Teil 2 endet mitten in der Geschichte und mit einem ziemlichen Cliffhanger. Man kann die Serie also eigentlich nur sinnvoll am Stück und alle drei Teile lesen.

Band 3:

Jetzt hoben sich beide Brauen und sein Blick war regelrecht fassungslos. »Wo hast du das gelernt?« Er schüttelte leicht den Kopf. »Du verhandelst mit dem Abgrund hinter dir, und dennoch tust du so, als gehöre dir die ganze verdammte Welt.«

Wenn ihr an Resident Evil denkt, dann habt ihr einen groben Eindruck von Teil 3. Ben und Emilia haben unfreiwillig geholfen die Welt ins Chaos zu stürzen. Aber wie können sie Professor Avalanche aufhalten und was stellt die nun freigelassene Ishtar als nächstes an?

Im dritten Band ist die Schlagzahl etwas höher und insgesamt gefällt mir der Band deutlich besser als der zweite Band. An die recht abstrusen Rahmenbedingungen aus Teil 2 hat man sich als Leser gewöhnt, somit spielt das in Teil 3 keine so große Rolle mehr bzw. ist schon in die Bewertung von Band 2 eingeflossen.

»Ich bereue grundsätzlich gar nichts. Alles was uns passiert, passiert, sind Erfahrungen, die uns stärker und unser Leben facettenreicher machen.«

Die Grundgeschichte ist relativ Simpel und eigentlich die gleiche, die man in diversen Superheldenfilmen oder den früheren Bonds immer wieder erzählt wird. Ein Größenwahnsinniger will die Weltherrschaft. Mal ist diese Geschichte sehr gut verpackt (z.B. läuft Harry Potter ja auf das gleiche hinaus) und mal weniger gut.

Um nicht all zu sehr zu Spoilern ist die eigentliche Rezension relativ kurz. Dafür findet ihr im Spoilerbereich sehr viele Anmerkungen von mir.

»Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. Demokrit von Abdera, griechischer Philosoph«

Was mich etwas überrascht hat, war das absolute Bilderbuchende. Positiver kann man ein Ende kaum noch schreiben. Ich will mich nicht beschweren, so ist es mir lieber als sehr negative Enden aber das Ende ist schon so positiv (und zwar für alle), dass es schon leicht unglaubwürdig ist.

Fazit:

Die Serie hat es mir nicht einfach gemacht. Für mich muss die Handlung, die Erklärungen die Welt Sinn Ergeben. Während ich anfangs dachte – wow, mal ein ganz anderer Magieansatz, ignoriert die Autorin für Handlungswendungen alles was irgendwie im Weg steht und die Regeln, die sie vorher selbst aufgestellt hat.

Logik, Wissenschaft, plausible Erklärungen? Alles Egal, sobald es der gewünschten Handlung im Weg steht. Gerade im zweiten Band hätte ich die Serie deswegen fast ganz abgebrochen.

Die Erklärungen sind ziemlich haarsträubend oder zielen gleich darauf ab den Leser zu verwirren, damit man keine plausible Erklärung finden muss.

Demgegenüber steht eine Geschichte, die eine Mischung von Magie und Indiana Jones oder Tomb Raider ist und ein durchaus guter Schreibstil.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  •  Ich habe Zweifel, dass sich Dario bei der Verfolgungsjagd von zwei Polizisten ausbremsen lassen würde, wenn man berücksichtigt wie auffällig sie vorher agiert haben.
  • Warum soll es denn ein Problem sein, wenn das Manuskript weiter verfällt? Abfotografieren und man kann ohne das ganze Brimborium mit der aufwendigen Handhabung jederzeit die Seiten sehen. Das Lustige ist ja sogar, dass die Autorin genau das am Anfang beschreibt, dann braucht sie aber scheinbar den Zeitdruck und vergisst diese Idee wieder.
  • Welchen Schutz auch immer ein Kreis ums Haus und Arbeitsstätte bieten soll ist recht unklar, zumal man ja regelmäßig das Haus verlässt und auf dem Weg von und zur Arbeit wieder angreifbar wäre
  • Einfach so jemand anderen das Geheimnis der Untersterblichkeit anzuvertrauen ohne die Gründe zu hinterfragen ist sehr naiv.
  • Vielleicht hätte man vorher mal fragen sollen was die Registrierung für Konsequenzen hat?
  • In einer Gruft hat man in der Regel wohl eher keinen Handyempfang.
    – “daneben einen Computer, der aussah, als habe ihn Bill Gates in der Steinzeit erfunden” – Bill Gates war sozusagen in der Steinzeit der Computer tätig. Viel ältere Geräte gibt es für Privatleute nicht.
  • GPS funktioniert unter der Erde nie, wie Tief man ist spielt dabei keine Rolle.
  • Wieso reisen Ben und Emilia nicht einfach zurück, nachdem sie unter Wasser die Pflanze geborgen haben, statt die Tür zu öffnen?
  • Und wieder die Frage warum sie nicht einfach wieder zurück reisen, wo sie auf so viele Feinde vom Quecksilberorden stoßen
  • Das ist ja wie in Hollywood: Mitten in einem Kampf auf Leben und Tod wird erst mal in Ruhe geküsst und dann auch gleichzeitig die Rückreise angetreten, damit man auch sofort auf die Anklagebank kommt.
  • Ein klassisches Cliffhanger Ende mit Verrat und allem was dazu gehört
  • Wie sollen denn die Quecks einen von ihrer Zunft von als Kleinkind neben Emilia platziert haben? Und er hat sich selbst als Kleinkind nie verraten und nicht mal versehentlich aus Reflex seine Fähigkeiten eingesetzt? Reichlich unglaubwürdig.
  • Immerhin ergibt es am Ende von Band eins einen Sinn, dass die Quecks so zurückhaltend waren die ganze Zeit.
  • Das Matti Pionier ist (also Logenmitglied in den USA), ergibt wenig Sinn, da er mehr als die Hälfte seines Lebens in Italien verbracht hat (selbst wenn man davon ausgeht, dass er den Rest der Zeit in den USA war mittels Stein der Weisen) – davon ab wären die ständigen Reisen ggf. aufgefallen, wenn man das auch im goldenen Orden hätte spüren können.
  • Von jemanden mit medizinischem Hintergrund zu lesen, dass man Klone 1:1 erschaffen kann mit allen Gedanken und allem Wissen abseits davon natürlich was unerwünscht ist, also alles was in der letzten Zeit passiert ist außer natürlich den vorteilhaften Teilen (also + Schulabschluss, – alles was mit Alchemisten zu tun hat) – ist sagen wir es mal vorsichtig interessant. Für mich klingt es eher nach haarsträubender Fantasie ohne glaubwürdige Grundlage. Das kommt dabei raus, wenn man Science Fiction überzieht, es wirkt nicht glaubwürdig. Aber lassen wir uns mal kurz auf die Idee ein. Wofür wird Emilia gebraucht, wenn man perfekte Klone mit den gewünschtem Wissen erzeugen kann. Da hätte man sich doch gleich eine kooperative Version von Emilia erzeugen können, wäre doch viel einfacher gewesen. Ach ja richtig, das komplette Wissen lässt sich natürlich kopieren aber ihre Kräfte nicht, es wäre wohl in der Realität genau andersrum.
  • Der Quecks Orden forscht seit Jahrtausenden, hat sein Wissen aber nie genutzt, deswegen wissen die anderen Orden nichts davon. Sehr unglaubwürdig …
  • Erst hinterfragt Emilia ständig irgendwelche Kleinigkeiten in Band 1 aber nie ob oder warum sie etwas erschaffen sollte was Ewiges Leben erzeugen kann bzw. warum das so gut geschützt ist und dann kann sie nicht mal die simpelsten Schlüsse ziehen? Es ist doch von Anfang an klar was das Ziel der Quecks ist. Das nenne ich mal eine vollkommen unglaubwürdige Charakterdarstellung.
  • Wenn der Washingtoner Orden Emilias Mutter entführt hätte, wäre die Geschichte viel glaubwürdiger gewesen und damit hätte man das optimale Druckmittel gehabt …
  • Warum wurde Emilias Mutter überwacht? Das war ziemlich sinnlos. Die Aktion von dem Quecks der bei ihr betrunken aufgetaucht ist und im Kreis gestorben ist, wirkt selbst wenn er betrunken war extrem Unglaubwürdig mit dem Wissen aus Band 2.
  • Die Quecks haben tausende Jahre geforscht und sind ja so unglaublich schlau aber dann stecken sie Emilia in ein Gefängnis, aus dem sie nebenbei entkommt. Variante a) Vollkommen unglaubwürdig Variante b) Es ist Absicht. Die Protagonisten denkt natürlich nicht darüber nach.
  • Wer schreit nicht auf der Flucht. Man muss sich ja irgendwie verraten, oder?
  • Eigentlich haben die Quecks ja schon genügend Druckmittel aber Emilia gibt ihnen netterweise noch mehr. Sehr schlau
  • Erst ist Antimon lt. Autorin bei Berührung tödlich und dann presst Tyson den Dolch gegen Larkins Kehle und dann passiert nichts. Nur ein paar Seiten später. Hat die Autorin sich auch mal durchgelesen was sie das schreibt? Hallo, Lektorat – irgend eine Korrektur Leser?
  • Tja, wenn es so simpel ist – einfach Feuer in der Goldloge legen, da machen die Bankreise ja total Sinn… Schutzfaktor mit einer Tendenz gegen 0.
  • Der Funk um die halbe Welt funktioniert aber um den Funk auf 1m Entfernung und ohne Hindernisse macht sich Matti sorgen und will ihn testen? Das nenne ich mal sinnfrei.
  • “auch wenn ich Matti noch nicht vergeben hatte” – Matti hat Emilia ja nur entführt und nach aktuellem Stand wird sie am Ende von seinem Vater als Folge davon getötet, dass kann man ja ganz locker vergeben, also am besten bevor man umgebracht wird, danach wird es potenziell schwierig.
  • Das ergibt mal wieder keinen Sinn: Wenn der Platinorden nicht mehr existiert – das legt der Angriff der drei Schlangen gegen Matti nahe – kann es auch keine Tria geben
  • Wenn bei einem Vierdimensionalen Rätsel die Variable die Zeitachse ist, warum soll man dann nicht zu orten sein?! Man ist in einer anderen Zeit, dann kann man sich aber auch nicht per Funk mit jemanden aus der Gegenwart unterhalten.
  • “Ich habe dein wohl über meines Gestellt”?! Es war doch genau andersrum, wenn er vorher sagt “in deiner Nähe fühlte ich mich wohl”
  • Erst die Triage durchführen und dann ein Mitglied davon töten ist ziemlich sinnfrei
  • Wieso sollte Tyson sich Silber nehmen können? Nach allem was man bisher als Leser erfahren hat, sollte das vollkommen unmöglich und sogar schädlich sein.
  • Man wandert in eine Welt die eigentlich nur in Gedanken besteht und bekommt einen Chip Implantiert, der einen mit lebenswichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt? Das hört sich mal wieder ziemlich unglaubwürdig an. Es ist ja nun nicht so, als wenn man nicht 5 Tage ohne Nahrung überleben könnte. Das Problem wäre eher Wasser aber wenn man eh keine Bedürfnisse hat, ist das wohl nicht nötig?!
  • Wie ist man denn früher nach Kaleidra gekommen, als es “vitaminspendende Chips” und Uhren für die Reise nicht gab?! Die ganze Passage hört sich mal wieder nach kompletten Kauderwelsch an. Ich habe so den Eindruck die Autorin verfolgt konsequent das Motto, wenn du deine Leser nicht überzeugen kannst, verwirre sie eben einfach so sehr, dass sie dir die Geschichte trotzdem abkaufen.
  • Wie soll man mit jemanden verhandeln, wenn man absolut nichts anzubieten hat?
  • Wieso kann Ishtar den Bannkreis plötzlich verlassen oder anders gefragt wieso ist der Kreis gebrochen? Selbst wenn das Monster etwas damit zu tun hat (was wenig Sinn ergibt). Das Monster ist nicht gestorben als Ishtar den Bannkreis bereits verlassen hat, es ist also unlogisch, dass der Kreis nicht mehr funktioniert.
  • Die Autorin weiß nicht was sie will. Man braucht in Kaleidra nicht atmen aber die Charaktere sind beim Rennen aus der Puste …
  • Na klar ein Peilsender der mit Shampoo in eine Gedankenwelt funktioniert – hatten wir doch vorher schon, wenn du die Leser nicht überzeugen kannst, verwirre sie hinreichend.
  • Nur weil man einem Körper ein Element hinzufügt / entfernt ist alles wieder wie vorher? Wieso werden dadurch innere Verletzungen geheilt?
  • Wie lange Ben und Emilia schon in Kaleidra sind lässt sich doch ganz leicht ohne “raten” Beantworten, da exakt zu dem Zeitpunkt der Angriff begonnen hat.
  • Wie kann Kaleidra aus den Elementen bestehen aber nichts was die Truppe beherrscht ist in ausreichender Menge vorhanden?!
  • Preisfrage: Von wem könnten Gebäude in Kaleidra stammen? Na? Ziemlich naheliegend, oder? Natürlich nicht für die Protagonisten.
  • Im Hauptquartier in Washington gibt es Überwachungskameras (sogar in doppelter Ausführung um die eigenen Leute zu Überwachen), in Kaleidra nicht (warum?). Davon mal abgesehen: Wann ist aus der Gedankenwelt ohne physische Bedürfnisse ein Ort geworden, der sich quasi nicht von unserer Welt unterscheidet? Es gibt Sauerstoff, man kann und muss Atmen und man kann Gebäude bauen …
  • Beim Serverraum lassen sie eine Jalousie herunter um nicht entdeckt zu werden. Die Crux sehen sie aber trotzdem?!
  • Warum sollten die Quecks Türklinken aus Gold oder partiell aus Gold verbauen? Weil es der Autorin gerade in den Kram passt? Und auch danach werden natürlich nur Elemente verwendet, die von der Goldenen Loge beeinflusst werden können.
  • Wieso ist Emilia über den Umstand erstaunt, dass Crux kontrollierbar sind? Das weiß sie doch längst von Matti
  • Klasse Leistung: Die Protagonisten haben den Untergang der Welt – wie wir sie kennen – herbeigeführt. Ohne sie hätte der Professor das nie geschafft.
  • Wie soll ich mir das denn vorstellen? “Das Pergamon Museum schwankte leicht” Vor allem warum? Das ist so massiv, dass es wohl ein Erdbeben braucht, damit es schwankt.
  • Ach wie praktisch: Die Crux sind scheinbar alles was die Autorin gerade braucht – sie sind unsichtbar für Menschen, können Feuerkreise ignorieren und zerstören und können natürlich auch Häuser zum Einsturz und Hubschrauber zum Absturz bringen. Mit anderen Worten passt so ziemlich keine Regel der Alchemistenwelt auf die Crux.
  • Der Warnruf an Violette irgendwo unten im Treppenhaus war wirklich hilfreich, nachdem vorher schon diverse Einschläge und Kampfgeräusche zu hören waren …
  • Anfangs geht es ständig um Emilias beste Freundin, später wird sie nicht mal mehr erwähnt, auch nicht bei der Rettungsaktion. Erst ein stück Später fällt der Autorin das offenbar auch wieder ein.
  • Was soll Emilias Mutter anderen Orden kritisches verraten, dass die nicht selbst bereits wissen?
  • Die Bergung von Toten ist doch absolut unwichtig, wenn die ganze Welt bedroht ist und man sich genau dadurch verraten kann. Die Aktion macht keinen Sinn.
  • Das der Begriff Hacken immer wieder mit dem Stein der Weisen in Verbindung gebracht wird, finde ich sehr befremdlich. Der Begriff hacken stammt auf dem IT Bereich. Der Prozess um den Stein der Weisen zu benutzen mutet aber eher magisch an. Man hackt ja auch keine Ägyptische Pyramide, oder?
  • Wenn man den Timer umprogrammieren kann, könnte man ihn auch mehrfach umprogrammieren. Somit ist irrelevant, dass maximal 99 Minuten eingegeben werden können.
  • Sinn ergibt das Szenario nicht: Ishtar ist sich sicher, dass Emilia in der Quecksilberloge auftaucht. Dort spielt sie mit dem Tank und den Alchemisten, die zu Crux werden Spielchen mit Emilia, gibt ihr aber Zeit für Recherchen, nur um dann weitere Recherchen mit Feuer zu unterbinden. Das hätte sich auch gleich und somit viel einfacher haben können.
  • Wie soll man sich mit dem Duat Rad retten, wenn der physische Körper in der realen Welt bleibt? Bei einem Feuer verbrennt der Körper und man hat keine Hülle mehr, wenn man zurück kommt. Oder ist der Effekt ein anderer als vorher bei den “Gedankenreisen”?
  • Wie soll eine relativ überschaubare Explosion immer genau den Stein aus einen Gebäude zerstören, der benötigt wird? Zumal das ja offenbar Magiedurchflutete Seine von Göttern sind.
  • “»Jemand hat sich an unsere Fersen geheftet. Sie wissen, wo wir sind.«” Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass IT und Magie für die Autorin das gleiche sind. Woher auch immer Murphy auf seinem Tablet die Information bekommt, dass sich jemand an ihre Fersen gehängt hat. Das erklärt ggf. auch warum man den Stein der Weisen hacken kann. Wahrscheinlich hat der eine Monitoringfunktion, die selbstständig Hacks erkennt und dann Mails verschickt.
  • Ein Lippenstift zur Markierung aber drei Gruppen im Labyrinth. Habe ich was verpasst?
  • Das macht ja total Sinn, wenn ein nicht Alchemist (Klon) den Alchemisten angreift. Davon mal abgesehen finde ich es immer noch lächerlich, dass der Klon zwar nicht zaubern kann aber alles Wissen aus dem Gehirn der zu klonenden Person kopiert wird.
  • Tja, was wird wohl passieren, wenn die beiden Alchemisten, die Ishtar ein paar Tausend Jahre verbannt haben gefunden sind? Ishtar wird versuchen alle zu töten? Das kam unvorhersehbar, zumindest für die Akteure im Buch.
  • Welchen Sinn macht es Ishtar darauf aufmerksam zu machen was der wahre Fehler in der Formel ist und ihr gleichzeitig zu sagen, dass ihr eigenes Wissen ihr (bis jetzt) nicht geholfen hätte. Nun weiß sie doch alles was sie benötigt.
  • Erst wird Emilia durch ein Messer aus Silber in der Hand von Ishtar zumindest leicht verletzt, dann behauptet sie, dass Silber (der Käfig) ihr nicht wehtuen kann. Was denn nun? Beides passiert direkt hintereinander.
  • Die Lösung für die Alchemistenprobleme habe ich nicht verstanden. Sollen die alle zu den Göttern reisen, wenn sie sich treffen wollen? Es ist ja offenbar notwendig in der nähe der Steine zu sein, damit man sich gegenseitig nicht der Kräfte beraubt, wenn man sich gerade mit Alchemisten von anderen Logen trifft. Die kurze Erklärung am Ende wirkt nicht überzeugender.
  • Der “Chip” lässt sich einfacher knacken, als der geschützte Ordner auf dem Chip? Nicht sehr wahrscheinlich. Da hat wohl jemand viel Mission Impossible gesehen.
  • Wieso hören die Crux eigentlich nur auf bestimmte Personen bzw. setzen nur deren Befehle um?
  • Wenn man Dateien auf ein neues Format aktualisiert, kann man nicht mehr erkennen wann sie ursprünglich erstellt wurden, neue Datei, neuer Zeitstempel und die Dateiendung führt zu einer neuen Datei.

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