1. Lesequartal 2019

Da ich ab jetzt voraussichtlich ein halbes Jahr in den USA bin fallen die nächsten zwei Lesequartale möglicherweise aus. Aber zumindest das erste hatte einiges zu bieten.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Amani – Alwyl Hamilton

Amani Rebellin des Sandes - Alwyn Hamilton Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Die Serie ist definitiv mein Highlight im 1. Quartal. 1001 Nacht wie es besser nicht sein kann. Die Abenteuerkomponente steht in dieser Serie mehr im Mittelpunkt als die Liebe.

Ich kann nur sagen mehr davon.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


1001 Dark Nights – The Prince / The King – A Wicked Novella

1001 Dark Nights The Prince A Wicked Novella - Jennifer Armentrout 1001 Dark Nights The King A Wicked Novella - Jennifer Armentrout

Fortsetzung der Wicked Serie, die mir ziemlich gut gefallen hat. Die Fortsetzung liest sich bisher auch recht interessant und ich bin gespannt wie es weiter geht.

4 out of 5 stars 4/5 (Zwischenfazit, da bisher nur ein Buch erschienen ist)


Frühstück mit Kängurus – Australische Abenteuer – Bill Bryson

Frühstück mit Kängurus - Bill Bryson

Australische Abenteuer nach typischer Bill Bryson Schreibart. Britischer, schwarzer und sarkastischer Humor inbegriffen. Wenn man also witzige Bücher mag und mal in Australien war oder sich dafür interessiert, dann ist man mit dem Buch gut unterhalten.

4 out of 5 stars 4/5


Ein Käfig aus Rache und Blut – Laura Labas

Ein Käfig aus Rache und Blut - Laura Labas Ein Thron aus Knochen und Schatten - Laura Labas Eine Krone aus Herz und Asche - Laura Labas

Vorab die Serie hat keinen richtigen Namen, insofern benutze ich den ersten Teil als Seriennamen.

Die Handlung dreht sich um eine junge Frau, deren Familie von Dämonen (man könnte auch einfach Sagen Außerirdischen) getötet wurde, die aus einer anderen Welt auf der Erde eingefallen sind und die Menschheit nun mehr oder weniger als Sklaven halten.

Die Hauptcharakterin entwickelt sich in der Serie von bloßen Rachegelüsten deutlich weiter (wohin verrate ich nicht, um die Handlung nicht vorweg zu nehmen)

4 out of 5 stars 4/5


Red Rising – Pierce Brown

Red Rising - Pierce Brown Red Rising im Haus der Feinde - Pierce Brown Red Rising Tag der Entscheidung - Pierce Brown

Serie um eine Dystopische Welt mit einem Kastensystem. Abseits der Goldenen sind alle anderen mehr oder minder Sklaven und werden unterdrückt. Die Serie wird auch teilweise mit Panem verglichen, was aber bestenfalls im ersten Buch stimmt. Der (sinnlose) Gewaltlevel ist extrem hoch. Von Folter bis Verstümmelung ist alles dabei. Der Autor schmeißt Teilwise die Logik komplett über Bord, um gute Wendungen zu ermöglichen.

4 out of 5 stars 4/5


Mystic Highlands – Raywen White

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White

Serie mit recht viel Herzschmerz aber relativ wenig Handlung. Ansonsten ist der Name Programm. Die Serie spielt in einem Mix aus Realwelt mit magischen Elementen und einer Parallelwelt.

3.5 out of 5 stars 3,5/5 (Zwischenfazit, da ich Teil 1 und 2 gelesen habe, teil drei handelt von einer separaten Geschichte, die in derselben Welt spielt)


Infiziert – Teri Terry

Infiziert - Teri Terry

Meiner Meinung nach ein eher schwacher Versuch eine gleichartige Geschichte analog zur Gelöscht Serie zu erschaffen. Leider ist die Handlung sehr vorhersehbar. Die Serie besteht aus drei Teilen. Ich bin aber bisher nicht über den ersten hinaus gekommen und habe in den anderen beiden lediglich geprüft, ob meine Vermutungen zur Handlung bestätigt wurden (ja, wurden sie).

3 out of 5 stars 3/5


Silberschwingen – Emily Bold

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Das ist das erste Buch, dass ich abgebrochen habe, seit dem Blogstart. Das Badboy Image so weit hoch zu treiben, dass er Leute verstümmeln darf und sich die Hauptakteurin sich trotzdem in ihn verliebt, geht mir eindeutig zu weit.

2 out of 5 stars 2/5


 

Leselaunen Highlands und urige Hotels

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Nachdem ich jetzt wieder einiges im fiktionalen Bereich gelesen habe, brauchte ich mal wieder einen Kontrast und habe Frühstück mit Kängurus begonnen. Allerdings hat Bill Bryson auch eine recht rege Fantasie, insofern ist das wohl auch nicht alles real was im Buch steht. Aber recht unterhaltsam ist es.

Das Buch ist optimal, wenn man mal zwischendurch zum Lesen kommt. In summe ist es eigentlich eine Riesige Sammlung von Kurzgeschichten mit Infos angereichert von belanglos bis interessant.


Zusätzlich habe ich noch mit der Käfig aus Rache und Blut Reihe begonnen. Wobei das zwar eine Reihe ist aber einen wirklichen Reihentitel gibt es scheinbar nicht. Das ist mir auch noch nicht untergekommen. In der Serie bin ich noch recht weit vorne. Somit kann ich dazu noch nicht viel sagen. Die Geschichte finde ich etwas schräg bisher aber warten wir mal ab.

Der Grundplot ist, dass Dämonen aus einer anderen Dimension / Welt die Erde übernommen haben, nachdem sie sich vorher gegenseitig bekämpft und ihren Planeten vernichtet haben. Das Tor zwischen den Welten ist aber scheinbar nur sehr selten benutzbar und somit hängen die Dämonen in der Menschenwelt fest, haben die USA und Europa in ihrer Hand und der Rest der Menschheit hat wohl seine Ruhe, soweit ich das bisher verstanden habe. Die Menschen sind mehr oder weniger Sklaven der Dämonen oder außerhalb von festen Regionen Freiwild.

Momentane Lesestimmung:

Bis Freitag ganz gut, dann sind mir andere Dinge dazwischen gekommen (siehe unten). Somit habe ich die ersten zwei Bücher der Mystic Highlands Serie beendet, die ich eher durchwachsen fand. Insgesamt war es mir etwas zu viel Herz-Schmerz und zu wenig Handlung. Wo es dann Handlung gab, war diese teilweise recht widersprüchlich.

 

Zitat der Woche:

»Ich will dich ja nicht beunruhigen oder so.« Ich versuchte, in ruhigem Ton zu sprechen. »Aber hast du schon gemerkt, dass du eine Kugel abbekommen hast?« »Ah ja.« Als ich ihn jetzt anschaute, sah ich, dass er sich am Tresen festhielt, um aufrecht zu bleiben. »Das hätte ich fast vergessen.« – Alwyn HamiltonAmani Serie

Und sonst so?

At work

Es schaut jetzt so aus, als wenn es dieses Jahr wirklich auf den Pacific Crest Trail (PCT) geht. In einem weiteren Gespräch wurde jetzt grünes Licht gegeben. Mein Vertrag wurde auf 50% Arbeitszeit reduziert (unterschrieben habe ich zwar noch nichts, aber umgestellt ist nun schon) und Stand heute habe ich aufgrund von Urlaub / Überstunden schon 85 Urlaubstage für das laufende Jahr. Das werde ich jetzt bis Mitte April weiter Ausbauen und dann habe ich so grob bis Ende Oktober frei uns die Überstunden und den Urlaub auf 0.

Hike

Aufgrund obiger Entwicklung habe ich mich seit Freitag mit anderen Dingen als mit dem Lesen von Büchern beschäftigt.

Bisher hatte ich mich ja eher mit den Globalen Themen beschäftigt – Ausrüstung, Resupply Strategie, Nahrung usw.

Man benötigt natürlich auch einen Auslandskrankenversicherung. Die normalen Reisekrankenversicherungen reichen nicht, die sind nicht für einen langfristigen Aufenthalt ausgelegt. Zusätzlich muss man auch noch aufpassen was die Versicherung abdeckt. Einige Versicherungen haben für die USA / Kanada Aufpreise oder Hiken und Bergsteigen ist überhaupt nicht abgedeckt.

Die Leistungen unterscheiden sich erheblich. Bei einigen Versicherungen ist die Bergung überhaupt nicht enthalten und bei anderen sind bis zu 15.000€ abgedeckt. Wenn man mitten in der Pampa 20km von der nächsten Stadt entfernt von einer Klapperschlange gebissen wird oder sich das Bein bricht, dann benötigt man aber eine Bergung. Ob die dann was kostet oder nicht, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das ist wohl lokal vollkommen unterschiedlich in den USA. Ob es auch noch einen Unterscheid macht, ob man Ausländer ist oder nicht weiß ich nicht. In Australien ist das z.B. so bei den Flying Doctors.

Alternativ gibt es dann noch Passagen in den Vertragsbedigungen der Versicherung wie z.B.: “Die Bergung wird übernommen, wenn eine medizinische Notlage vorliegt”. Ok, was genau ist das? Wenn ich meinen Knöchel verstauche und nicht mehr laufen kann, ist das wohl noch keine medizinische Notlage. Wenn ich deswegen verhungere und verdurste wohl schon?! Ich habe mal bei der Versicherung nachgefragt was das genau bedeutet mit zwei Beispielen. Faktisch drückt man wenn es nicht mehr geht den Rettungsknopf wohl und muss sich dann überraschen lassen, ob man danach einen 4-5 Stelligen Betrag ärmer ist oder nicht. Zu viel drüber nachdenken sollte man vorher wohl nicht.

Den Inreach Explorer+ habe ich jetzt auch bestellt. Das ist eine Mischung aus Notsender, GPS Gerät, Wetter, Uhrzeitanzeige und Satelliten SMS. Man kann mit dem Gerät seine Familie / Freunde über den aktuellen Standort auf dem Laufenden halten, seine einen Notruf absetzen. Weiterhin wird die Route aufgezeichnet und man kann es als Navi benutzen. Das ist quasi ein Backup zum Handy. Papierkarten möchte ich keine mitnehmen. Das ist aber ein Punkt an dem sich die Gemüter scheiden. Der “Spaß” ist zwar nicht ganz günstig aber letztlich ist das die Lebensversicherung auf dem Trail, wenn keine Handyabdeckung vorhanden ist.

Das Pacific Trail Handbook habe ich jetzt komplett als PDF eingescannt und auch noch durchsuchbar gemacht. Somit kann ich das Buch jetzt auch auf dem Handy nutzen. Das hat auch ein paar Stunden gedauert und zählt nicht zu den spaßigsten Aktivitäten.

In dem Pacific Trail Handbuch sind Karten von allen Städtchen entlang des Trails mit den Shops drauf und diverse andere Tips zum Einkaufen, Schlafen, Campingplätzen, Postversand (jedes Postamt verhält sich anders in Bezug auf Hikerpakete) usw.

Ich habe jetzt mal angefangen die Infos aus dem Buch in City Maps to Go zu verewigen. Es gibt zwar auch eine App für den Trail (Guthook) aber in den Städten finde ich die nicht so toll. Blöd ist irgendwie auch, dass man die Städte und Resupplypunkte nicht auf einen Blick erkennt. Die sehen auf den ersten Blick auch nicht anders aus als Campgrounds irgendwo im nirgendwo. Besser wäre es natürlich nur eine App zu benutzen. Mal schauen.

Irgendwie sind die Bücher, Papierkarten usw. nicht mehr so ganz kompatibel zu jüngeren Generation (ok, dazu gehöre ich jetzt auch nicht mehr wirklich) aber ich behaupte mal jemand um 20 will die Infos auf dem Handy oder elektronisch und nicht als Buch oder in Papierform – zumindest die meisten. Blöd ist dann nur, wenn einem der Strom ausgeht.

Deutlich positiv überrascht hat mich, dass die Lodges und Hotels entlang des Trails zumindest teilweise besser sind als gedacht und auch nicht alle wirklich teuer.

Beispiel für eine positive Ausnahme ist das Julien Gold Rush Hotel (es gibt bestimmt mehr aber weiter bin ich noch nicht beim recherchieren):

Ansonsten habe ich jetzt mein Hotelzimmer in San Diego reserviert (meine Güte ist der Innenstadtbereich teuer! – für zwei Nächte dort pennt man woanders für 4-5 Nächte) und werde dort noch zwei knapp 1,5 bis 2 Tage vor dem Hike verbringen. Das geht zwar letztlich von den 180 Tagen Hike Zeit runter und fehlt dann schon aber ich mache ja keinen Wettkampf. Der Weg ist das Ziel. Ich glaub wenn das ganze etwas bringen soll, muss man sich ein wenig von dem täglichen Leistungsdruck befreien und vermutlich muss ich mir auch noch angewöhnen weniger zu planen. 😉

Gut, wenn einem am Ende genau die drei Tage fehlen, wäre es schon ärgerlich aber so weit voraus zu planen wäre auch etwas vermessen. Erst mal sehen wie es läuft.

In San Diego habe ich mir schon mal angeschaut wo ein Verizon Shop ist (die haben wohl die beste Mobilfunkabdeckung auf dem Trail) und die USPS Läden (US Post), sowie Supermärkte. Ich muss ja sobald ich da bin die Verpflegung für die ersten paar Tage auf dem Trail kaufen bzw. vermutlich auch schon das erste Versorgungspaket (mit Nahrung) und meine Bounce Box auf den Weg bringen. Man sieht also die Planerei und Organisation geht weiter. Aber sobald man dann auf dem Trail ist, ist das glaube ich relativ entspannt. Da geht es ja immer nur um die nächsten paar Tage und alles andere liegt in weiter Ferne.

Letzte Woche Dienstag war die zweite Auslosung der PCT Tickets. Ich habe dann och mal in auf die Seite geschaut und ab Mitte März bis Mitte Oktober war schon alles mit 50 Leuten pro Tag ausgebucht. Vermutlich hab ich auch noch was dummes getan. Ich hatte die 180 Tage (länger darf man am Stück nicht in den USA bleiben ohne erneute Freigabe) nicht vollständig ausgenutzt und dachte mir dann hänge ich einfach noch 5 Tage dran. Dummerweise ist mein Permit dann von approved auf to be reviewed gesprungen. Wie heißt es so schön? Nach fest kommt ab.

Das hätte ich also besser gelassen. In Anbetracht des Shutdowns in den USA hoffe ich, dass das Teil jetzt überhaupt jemand bearbeitet. Das war so typisch deutsch oder? Für die letzten 5 Tage, die ich möglicherweise nie benötige wollte ich auch noch das Permit. Wenn ich vorher gewusst hätte was passiert, hätte ich die Finger davon gelassen.

Ich habe einen neuen Tag bzw. ein Schlagwort eingeführt. Einmal das generelle Thema Hiken und dann PCT Hike. Ich hatte erst überlegt, ob ich für den Hike eine separate Webseite eröffne aber ich glaube ich bleibe einfach bei der hier. Das wird zwar vermutlich einige oder vielleicht sogar fast alle Hiker abschrecken aber alle Beiträge die ich hier schon zum Thema Hiken verfasst habe auf eine neue Seite umziehen wird auch recht viel Arbeit.

Eigentlich heißt die Seite zwar Torsten’s Bücherecke aber einen Reiseteil hab ich ja eh schon. Da schadet der Hiketeil vermutlich auch nicht. Falls Hiken meine neue Lebensbestimmung wird, kann ich das ja noch mal überdenken mit der separaten Seite. ^^

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Wochenrückblick die Zweite bei Nadines bunte Bücherwelt ∗ Klüpfel, Kobr & Yes Yoga Festival bei glimrende ∗ Eine Woche über Bodyshaming bei Between two Chapters ∗ Leselaunen bei Lieblingsleseplatz ∗ Gotta read ,em all bei Letterheart ∗ Phantastische Tierwesen regieren über mein Regal bei Stars, Stripes & Books

 

 

 

Mystic Highlands [Serie]

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White  Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White  Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White  

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Raywen White

Teile der Serie:

  • Mystic Highlands 1: Druidenblut (262 Seiten)
  • Mystic Highlands 2: Druidenliebe (288 Seiten)
  • Mystic Highlands 3: Mythenbaum (282 Seiten)
  • Mystic Highlands 4: Mythenschwert (März 2019)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Den Grundplot im ersten Band fand ich nicht wirklich spannend. Die Art wie die Geschichte anfängt, kennt man schon aus diversen anderen Büchern. Rona hat ursprünglich in Schottland gelebt. Sie kann sich aber an kaum noch etwas aus dieser Zeit erinnern. Ihre Eltern sind mit ihr in jungen Jahren nach New York gezogen. Sie hat etwas Leerlauf, bevor es mit der Uni losgeht und findet per Zufall einen Brief von Sean mit Flugticket, den ihr ihre Eltern vorenthalten haben.

Sie kann sich nicht mehr an Sean erinnern, es ist aber ihr Traum mal nach Schottland zu fahren. Ihre Eltern sind strikt dagegen, ohne ihr einen Grund zu nennen. Sie ignoriert die Wünsche ihrer Eltern und fährt heimlich nach Schottland.

Sie schluckte. »Ich bin viel zu schwer.« »Ist das jetzt eine dieser Frauenfangfragen, auf die ich als Mann sowieso nicht richtig antworten kann, egal was ich sage?«

Sean ist nett, hat aber von Anfang an Hintergedanken. Er will wissen, ob Rona die Wächterfähigkeiten geerbt hat, mit der Sie in der Lage ist Síodhach zu jagen, schneller als andere zu sein und die Fähigkeit zu besitzen die Kräfte der Natur zu nutzen.

Das kommt mir alles von der Ausgangssituation recht bekannt vor. Eine Person hat außergewöhnliche Fähigkeiten, von denen sie nichts weiß und muss die Welt deswegen retten.Wer soll es sonst tun? Nebenbei ergibt sich natürlich sofort eine Liebesbeziehung.

Sean zweifelt an sich, nachdem er Rona der Gefahr aussetzt – vorher hat er natürlich keine Zweifel. Natürlich ist auch niemand in den Sinn gekommen, warum Ronas Vater und ihre Mutter mit Rona nach New York gegangen sind und es das Ziel ihrer Eltern war sie zu beschützen.

Rona akzeptiert sofort ihre „Bestimmung“ nachdem sie vorher ein ganz normales Leben hatte. Innerhalb von Stunden nimmt sie ihr neues Leben als gegeben hin und gibt ihr geplantes Studium auf.

Der erste Teil wird im Wesentlichen vom Kennenlernen zwischen Rona uns Sean bestimmt und das ist ziemlich unspannend. Das Ende des Buches wird deutlich interessanter. Allerdings ist dieser Teil relativ kurz. Leider ist auch einiges sehr vorhersehbar.

Auch das Ende wird quasi schon ziemlich am Anfang angedeutet. Der aufmerksame Leser ahnt also schon viel Früher wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Buch 2:

»Damit sind wir wohl quitt und ich verzeihe dir. Verzeihst du mir, dass ich mit Clarissa nackt in ihrem Bett gelegen habe?« Sein Ton ähnelte dem eines Geschäftsmannes, der die letzten Vertragsbedingungen aushandelte.

Rona hat beim Kampf erfahren, dass sie zum Teil Druidin als auch eine Elfin ist. Elfen sind in dieser Geschichte aber die Bösen, zumindest wenn es nach den Druiden geht. Da die ältesten beschlossen haben, dass Rona aufgrund ihrer Herkunft getötet werden muss, ist sie in den Síd geflohen.

Sie vermutet, dass sie Seans Vater als Kind ungewollt getötet hat und da er sie töten soll, sieht sie keine Zukunft mehr mit ihm.

Die Ausgangslage im zweiten Band ist für Interessanter als im ersten Teil.  Allerdings geht es mir auch in diesem Band zu viel um die Liebesbeziehung bzw. primär Herzschmerz als die eigentliche Handlung.

»Warum kennt ihr alle meinen Vater?«, fragte sie. »Er ist eine Legende«, hauchte Logan ehrfürchtig. »Vergleichbar mit Thor aus den Avengers. Nur ohne Mjölnir.«

Rona wird von allen belogen und betroffen. Das zieht sich durch beide Bücher durch.

Im zweiten Teil wird dann etwas mehr Geschichte geboten, die aber in weiten Teilen reichlich unstimmig ist.

Man erfährt, dass die Geschichte zwei Seiten hat. Die Version der Síd Bewohner ist eine ganz andere als die der Druiden. Die Welt in der Rona nun zwangsweise lebt ist bedroht. Sean hasst sie nun vermutlich aber irgendwas muss sie unternehmen.

»Du kannst mich nicht vor den Schrecken, die vor uns liegen, beschützen. Ich bin ein Teil davon.«

Der Bösewicht ist ziemlich schwarz weiß dargestellt. Sein einzige Motiv ist Reche und es ist komplett Wahnsinnig. Das war er selbst anderen – tausenden antut – steht in keinerlei Verhältnis zu dem was ihm „angetan“ wurde.

Rona entwickelt sich vom “normalen” Mädchen innerhalb kürzester Zeit zu einer extrem mächtigen Person.

Fazit:

Nach zwei Teilen ist der vierteiligen Serie ist mein vorläufiges Fazit: Zu viel Herzschmerz, zu wenig Handlung. Wer den Fokus primär auf der Liebesbeziehung und den damit verbundenen möglichen Dramen sucht, ist bei dieser Serie gut aufgehoben.

Dort wo die Handlung dann ein wenig Fahrt aufnimmt, gibt es auch gleich diverse Widersprüche und Unstimmigkeiten. Der Grundansatz der Serie ist nicht schlecht, die Ausgestaltung gefällt mir aber nicht so gut. Emotionen kommen bei mir bei dieser Serie leider auch überhaupt keine an.

In Teil 3 wechseln die Charaktere, die primär im Fokus stehen. Logan spielt in den ersten beiden Teilen eine Nebenrolle.

Die Durchschnittswertung der Serie ist übrigens höher als meine Wertung.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3.5/5 Zwischenfazit – bisher habe ich nur die ersten beiden Teile gelesen, da Teil drei andere Charaktere in den Fokus rückt und ich die ersten beiden Teile nicht berauschend fand.

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ronas Eltern sagen ihr nicht die Wahrheit und Sean bringt sie in Lebensgefahr ohne ihr was davon zu sagen. Tolle Verwandtschaft insgesamt.
  • Wieso sind die bösen nur in Schottland un der Rest der Welt bleibt verschont?
  • Die Druiden werden in ihren Job hineingeboren und sind dann zwangsläufig militärisch organisiert „mein Offizier“. Hört sich toll an. Totale Entscheidungsfreiheit, wenn man per Geburt Beschützer wird und sich dann einem militärischen System unterordnet. Aber es zeigt sich ja in der Geschichte auch, dass es nicht funktioniert.
  • Erst behandelt Sean Rona wie einen Feind und ein paar Minuten später ab ins Bett. Das nenne ich mal launisch.
  • Wir könnten fliehen. Sie würden uns überall finden, Erst gibt es die Druiden nur in Schottland und nur wenige Wächter und die machen dann plötzlich Weltweit Jagd auf die beiden? Warum sollten Sie. Gegner gibt es in Schottland genug.
  • Sean hat Rona jedes Jahr einfach auf gut Glück ein Flugticket geschickt?
  • Seans Mutter schon vorher von Ronas Vergangenheit gewusst und trotzdem hat sich Versucht Rona und Sean zu verkuppeln? Das ergibt keinen Sinn. Ihr muss klar gewesen sein, dass Rona getötet wird. Im ersten Buch wirkt es aber so, als wenn sie die Hoffnung hatte, dass Rona Druidin wird. Auf mich wirkt das eher so, als wenn die Autorin im ersten Teil noch nicht wusste wie es im zweiten weiter geht.
  • Wieso hängt Rona plötzlich in einem Steinkreis fest, wo sie vorher nie Probleme damit hatte und zur Häfte Druidin ist? Wieso überrascht Rona, dass sie selbst hinaus kann (was sie natürlich nicht merkt?!). Genauso unlogisch ist, dass die Schutzrunen plötzlich gegen Rona greifen sollen, obwohl sie bereits vorher in dem Haus mit den Runen war. Nur weil ihre Kräfte erwacht sind?
  • Wohin verschwinden der Herr der Elben und der oberste Druide ständig? Der Síd ist offenbar überschaubar und schrumpft sogar.
  • Mir erschließt sich nicht, warum ein Unsichtbarkeitszauber zu einem „wechsel die Welt zauber“ wird, nur weil Rona an die Vergangenheit denkt. An nichts denken ist zumindest äußerst schwierig.
  • Woher sollte irgendjemand wissen wie Rona den Síd retten kann bzw. das sie es kann?
  • Wenn man selbst Gefahr läuft getötet zu werden wird einen wohl kaum stören, ob man ein Auto klaut. Es gibt wirklich wichtigere Dinge.
  • Sean realisiert sofort das der Nebel vor der Burg der Druiden nicht echt ist, alle anderen Druiden aber nicht?
  • Sehr schlau komplett ohne Plan zur Burg zu fahren, um dort gefangen, gefoltert und vielleicht getötet zu werden
  • Wieso hat Islind nicht einfach Éremón mit dem Schwert getötet und Milesius gerettet, statt wegzulaufen? Éremón lag doch schon am boden.
  • Das irgendwer Éremóns Worten vertraut ist unglaubwürdig. Sowohl Rona als auch ihre Eltern glauben an seine Beteuerungen.
  • Éremóns entzieht dem Síd durch die Verlängerung seines Lebens so viel Energie, dass die ganze Welt zu Grunde geht? Ziemlich unglaubwürdig. In einer Situation in der die Welt gerade vernichtet wird und Éremón nicht in der Position ist irgendwelche Forderungen zu stellen, wirken Drohungen gegenüber Sean auch ziemlich unglaubwürdig.

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Leselaunen 1001ne Nacht und Dirty Girls

 

Leselaunen

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Aktuelles Buch:

Ich habe gerade wieder was neues begonnen. Der Anfang hat mich nicht gerade umgehauen, da schon 100 mal gelesen, aber ich hoffe es wird noch. Ich bin noch recht weit vorne.

Momentane Lesestimmung:

Nach wie vor gut. Keine Ahnung, ob das an der Jahreszeit liegt, letztes Jahr habe ich zu der Zeit auch ein Buch nach dem anderen verschlungen.

Ich habe Sonntag mit der Amani Serie um Tausendundeine Nacht begonnen und bin richtig begeistert. Ich habe am Freitag den dritten und leider vorerst letzten Band der Serie gelesen und die Serie geht an diversen Stellen neue Wege.

Amani Rebellin des Sandes . Alwyn Hamilton  Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton  Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Zuerst mal ist das Setting mal was anderes – Bücher in dem Kontext Tausendundeine Nacht sind heute ja doch eher selten.

Zweitens nutzt die Autorin neue Wege der Zusammenfassung der Vorbücher und vorhergehender Ereignisse (stark verkürzt und als unbeteiligter Erzähler) oder überspringt Teile der Handlung einfach mal und gibt nur eine verkürzte Zusammenfassung.

Drittens ist der Abenteueranteil in der Serie einfach unheimlich hoch. Ja, das Liebesmotiv schwingt auch mit aber, obwohl Magie vorkommt, denkt man überhaupt nicht an Harry Potter und trotz Liebesbeziehung, kommt nicht das Bad Boy Motiv zum Tragen und es handelt sich nie um die klassische “ich sehe zwar nicht toll aus aber der bestaussehendste Typ will mich trotzdem” Geschichte.

Ich merkt also (hoffentlich), ich bin wirklich begeistert von der Serie. Wer auch Frauenpower steht, ist in der Serie übrigens genau richtig.

Zitat der Woche:

“The fact that you’d have to ask that question makes me doubt your intelligence,” he said. “Then again, I already have good enough reasons to doubt that.” My mouth dropped open. Literally. “Did you just say that to me?” “I am confident that I spoke in your native language and quite clearly.” – Jennifer L. Armentrout1001 Dark Nights – The Prince

Und sonst so?

At work

Es ist nicht viel Besonderes passiert. Die erste volle Arbeitswoche ist durch. Die Kollegen sind zum größten Teil wieder im Haus. Ich hatte gut zu tun. Nächste Woche geht es nun um die Aushandlung der vertraglichen Bedingungen für meine Hikeauszeit von einem halben Jahr. Jetzt hat der AG sogar mal den Begriff Sabattical in den Mund genommen (bisher hat man das Wort immer erfolgreich vermieden).

Hike

Ich hatte ja bereits mehrfach erwähnt, dass ich den Pacific Crest Trail wandern möchte. Nächste Woche gibt es das offizielle Permit (also die Erlaubnis) den Trail zu wandern von der PCTA (Pacific Crest Trail Association). Was mir aktuell noch fehlt ist die Erlaubnis auf dem PCT nach Kanada wandern zu dürfen (da steht kein Grenzposten), somit benötigt man dafür eine separate Erlaubnis. Beim ersten Mal wurde die abgelehnt (per Mail im laufe der Woche). Das Problem ist, dass die Liste der zu beachtenden Punkte ziemlich lang ist und auch nicht überall dasselbe steht. Da man bei der Ablehnung keinen Grund genannt bekommt, darf man raten was die Ursache war.

Mal steht in den Vorgaben, dass das Antragsformular in Druckschrift und Großbuchstaben ausgefüllt sein muss, dann wieder wenn ihre Schrift lesbar ist, reicht es per Hand in Druckschrift usw.

Genauso wird verlangt, dass man neben seinem Reisepass den Führerschein beilegt. Ok, und was macht man ohne Führerschein? Darf man dann nicht nach Kanada?

Ich vermute, dass ich neben dem US Visum schlicht das kanadische elektronische Visum benötige. Ich habe das jetzt auch noch beantragt und bekommen den Antrag noch mal geschickt.

Knieprobleme habe ich noch immer (siehe letzte Leselaunen) – ich bin mal gespannt, ob das was Größeres wird oder nicht. Wenn es was Größeres wird, ist der Trail vermutlich schneller vorbei, als ich Zeit in die Vorbereitung gesteckt habe. Aber keifen zählt nicht. Die Chance bekomme ich so schnell nicht wieder.

Versuchen werde ich es auf jeden Fall. Im schlimmsten Fall versuche ich mich auf die schönsten Teile des Trails zu konzentrieren (wobei dafür auch ein 4 Wochen Urlaub gereicht hätte) und die zu laufen. Aber vorerst bleibe ich beim Masterplan von vorne anfangen und dann mal schauen.

Ansonsten stehen noch viele kleine Dinge an. Zum Beispiel wäre es sinnvoll das Trail Handbook komplett einzuscannen und sich diverse andere Informationen noch auf das Handy zu packen. Aktuell ist meine Motivation aber gerade nicht so hoch. Ich habe ja noch 3 Monate Zeit, die Ausrüstung ist quasi komplett und außer Flug, Hotel für den ersten Tag und Reiseversicherung fehlt nun nicht mehr viel.

Shopping / Reparaturen

Ich hatte ja mein iPhone zwecks Batterietausch an Apple eingeschickt, weil es letztes Jahr noch eine Akkuumtauschaktion für 29€ gab. Da ich keinen Apple Store in der Nähe habe, hab ich den Abholservice genutzt. Die Abholung hat top funktioniert. Obwohl es einen Tag nach Weihnachten war, stand der UPS Mann morgens vor der Tür. Weniger gut war, dass ich lt. Apple das Gerät nicht einpacken musste. Der UPS Fahrer hatte aber keine Verpackung dabei und meinte, dass er erst nachmittags wieder welche bekommt. Ansonsten hat der Austausch reibungslos funktioniert. Apple hat mir bisher auf keine Rechnung geschickt. Keine Ahnung, ob das über die Garantie läuft. Das iPhone ist jetzt zumindest fertig für den Trail.

    

Ansonsten sind noch meine Dirty Girl Gaiters (natürlich im original amerikanischen Design) angekommen. Was ist das?!

Es handelt sich um einen recht leichten Schutz, der vorne an den Schuhen an den Schnürsenkeln eingehakt wird und hinten mit einem Klettstreifen befestigt wird. Der Schutz soll verhindern, dass man Steinchen in die Schuhe bekommt.

Die gibt es in Deutschland nur von einem Händler und aus den USA wird nicht direkt nach Deutschland versendet, weil man mit dem Händler zusammenarbeitet.

MSR Pocket Rocket 2

MSR Pocket Rocket 2 – 74g +20g (Feuerzeug)

BRS 3000T

BRS 3000T – 25g +20g (Feuerzeug)

Soto Windmaster

Soto Windmaster – 66g mit Zünder

Ansonsten habe ich jetzt noch einen anderen Gasbrenner bestellt. Ursprünglich wollte ich mir dem MSR Pocket Rocket 2 Gasbrenner losziehen. Dann habe ich gesehen, dass es einen deutlich leichteren gibt, den MRS 3000T. Der ist allerdings recht wackelig und die Standfläche für den Topf ist ziemlich klein. Die meisten Hiker waren aber auch damit zufrieden. Der Windmaster hat den Zünder integriert und erspar einem Somit die Mitnahme eines Feuerzeugs und ist auch viel leiser als der 3000T, der extrem laut ist.

Bei der aktuellen Statistikauswertung habe ich entdeckt, dass es mit dem Soto Windmaster einen weiteren gibt, der sogar einen Piezo Zünder hat (somit kein Feuerzeug benötigt), und den Windschutz nahezu überflüssig macht. Der Windschutz ist dafür gedacht, dass die meiste Energie nicht sinnlos verpufft, sondern beim Topf ankommt. Mit über 3000 Watt Heizleistung hat der Soto auch die größte Kraft. 100g Gas reichen für ca. 40 Minuten Vollgas. 3 Minuten dauert es grob 600ml Wasser zu erwärmen bei etwas über ca. 5 Grad Außentemperatur und ohne Wind. Also reichen 100g Gas grob für 10x warmes Essen. Wenn man 1x pro Tag warm isst, dann reicht das für jede Trailetappe. Bei 2x pro Tag warm Essen müssen es dann 200 Gramm sein, damit es funktioniert.

Den Windmaster habe ich gestern getestet und er ist mir recht sympathisch. Die Auflagefläche für den Topf ist nicht so klein wie beim 3000T und er ist auch deutlich leiser (der 3000T ist sehr laut). Zusätzlich muss man bei den o.g. Gramm angaben berücksichtigen, dass man sowohl für den MSR als auch für den BRS ein Feuerzeug benötigt (das sind rund 20g extra).

Ihr seht schon: Selbst an solchen Kleinteilen kann man beliebig lange optimieren. Das geht natürlich beim Kochtopf und Besteck weiter.

Die Mikrospikes sind nun auch da und passen so halbwegs. Mit ziemlich genau demselben Modell bin ich in Norwegen auch schon unterwegs gewesen auf Eis. Das war ganz ok. Bei wirklich schlechten Bedingungen funktionieren die Teile aber nicht mehr. Dann benötigt man Crampons. Wenn man aber nicht gerade in steilem Gelände unterwegs ist, sind die Dinger ziemlich gut.

Ich hänge Schuhgrößenmäßig genau zwischen den beiden Varianten L und XL. Ich habe mich jetzt für L entschieden, weil ich die Dinger auch nicht verlieren will und sie etwas leichter sind als die noch größere Variante. Das ist das Problem bei großen Füßen. Die Schuhe sind schwerer, die Socken sind schwerer, die Gaiters sind schwerer, die Campschuche sind schwerer und die Spikes natürlich auch. Und Gewicht an den Füßen ist viel schlimmer als sonst irgendwo, weil man die Füße millionenfach hoch und runter bewegt auf einem Langstreckentrail.

Ansonsten habe ich mir jetzt noch eine Uhr mit Kompass gegönnt. Im Prinzip war ich noch nie ein Fan von Armbanduhren. Ich trage so gut wie nie eine. Seit es Smartphones gibt, sind die ja auch ziemlich überflüssig. Da der Strom auf dem Trail ziemlich limitiert ist, kann es aber evtl. nicht Schaden für die Uhrzeitanzeige nicht immer das Handy bemühen zu müssen. Zusätzlich hat man somit einen Notkompass, der wenig Strom benötigt (ja, ein echter Kompass benötigt überhaupt keinen Strom, hat aber keine Uhrzeitanzeige) und eine Temperaturanzeige. Wobei die wohl eher Spielerei ist und nicht wirklich benötigt wird.

Warriors

Warriors

Warriors UltraGrip

Warriors UltraGrip

Die Campschuhe sind nun auch eingetrudelt. Davon habe ich jetzt sogar beide Varianten. Einmal die Warriors und die Warriors Ultra Grip beide von Shamma Sandals. Die einen mit Lederauflage (schlechte für Flussquerungen aber dafür besser bei Schweiß) und die UltraGrip.

Beide eignen sich übrigens auch teilweise als Ersatz für normale Schuhe. Leichtere Schuhe gibt es fast nicht, zumindest nicht, wenn sie noch einen Schutzzweck erfüllen sollen. Die Dinger sind auch erstaunlich bequem.

Warum nimmt man Campingschuhe mit, wenn doch alles ultraleicht sein soll? Die kann man z.B. in der Dusche  bzw. im Camp tragen und sie sorgen dafür, dass nach dem Wandern Luft an die geschundenen Füße kommt.

Zusätzlich hat man halt Notfallschuhe dabei, wenn die anderen sich auflösen. Natürlich geht es auch ohne Campschuhe. Auch bei Flussquerungen kann man damit dafür sorgen, dass die Wanderschuhe trocken bleiben. Dafür sind die Füße aber auch wieder schlechter geschützt, wenn die Strömung stärker ist, und Steinchen vom Wasser mitgerissen werden. Wie so oft im Leben hat alles Vor- und Nachteile.

Mein neues einfaches Medion Notebook hat schon einen Riss im Displayrahmen. Das ist natürlich superdünner Kunststoff neben dem Display aber keine Ahnung wie das passiert ist. Vielleicht war der Riss auch schon von Anfang an vorhanden. Besonders hoffnungsvoll bzgl. der Stabilität stimmt mich das nicht, wenn das Ding mehrere Wochen mit der Post in den USA durch die Gegend reisen muss (per Bounce Box – also per Paket was ich jeweils auf dem Trail vor mir herschicke, und dann an bestimmten Stellen im Zugriff habe) und quasi vorher schon ohne Grund auseinander fällt, stimmt mich das nicht sehr optimistisch.

Das Notebook habe ich jetzt mit der Kindle App, meiner kompletten iTunes Sammlung (Musik, Filme, Videos, Hörbücher) ausgestattet Interessant ist, dass es unterdessen Micro SD Karten mit 400GB gibt. Die gab es kürzlich bei Amazon für knappe 80€. Somit hat mein Notebook nun rund 650GB Speicherplatz für kleines Geld. D.h. nun bin ich auch bei einem längeren Aufenthalt irgendwo in den USA (zum Beispiel für eine gesundheitsbedingte Pause) gut versorgt und mir fällt hoffentlich nicht die Decke auf den Kopf.

Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, werdet ihr vermutlich sagen: Die Überschrift hat 1001ne Nacht und Dirty Girls versprochen. Bei der o.g. Buchserie kommen keine richtigen Bettgeschichten vor und die Dirty Girls entpuppen sich als Steinschutz für Schuhe?! Ja, so kann das im Leben laufen.  Das ist halt der Unterschied zwischen Realität und Marketing.

Wie hat 2019 bei euch begonnen?

Weitere Leselaunen:

∗ Malerarbeiten bei glimrende ∗ All about Cats bei Between two Chapters ∗ Frohes neues Jahr bei Lesepirat ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Ich hasse es krank zu sein bei The Book Dynasty ∗ Jahresanfangschaos bei Nerd mit Nadel ∗ Endlich wieder Leselaunen bei Schwarzbuntgestreift ∗ Wieder im Flow bei Letterheart ∗ In geheimer Mission bei Lieblingsleseplatz ∗ Bitte nicht stören bei Trallafittibooks ∗ Hello 2019 auch auf ChaosMariechen bei ChaosMariechen ∗ Wo ist das Wochenende hin? bei Tiefseezeilen∗ Zurück zum Alltag bei Nadines bunte Bücherwelt 

 

Infiziert [Buch]

Infiziert - Teri Terry

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Teri Terry

Teile der Serie:

  • Infiziert (480 Seiten)
  • Manipuliert
  • Eliminiert

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Es war, als wärst du Calista und ich könnte dich retten. Aber ich war nicht zur Stelle, um sie zu retten.« Seine Augen glänzen feucht, ihm kommen die Tränen. Und mir auch, als wären wir verbunden.

Callie befindet sich in einer Art Versuchslabor in dem Menschen offenbar gegen ihren Willen infiziert und später getötet werden. Callie wurde getötet, existiert aber nun offenbar körperlos. Ihre neue Erscheinungsform nimmt sie nachdem sie lebendig verbrannt wurde, direkt als gegeben hin und kann auch damit umgehen.

Shay hat Callie an dem Tag gesehen, als Callie als vermisst gemeldet wurde – vor ca. einem Jahr. Sie sieht eine Vermisstenanzeige und nimmt Kontakt zu Callies Bruder auf. Die beiden versuchen Stück für Stück das Verschwinden von Callie aufzuklären und rauszufinden was mit ihr passiert ist.

Bryson pfeift. »Hast du eine Freundin, Junge? Genieß es, solange du kannst – überhaupt alles im Leben. Wenn ich eins in den letzten Tagen gelernt habe, dann das.«

Schritt für Schritt bekommt man durch den Beobachterstatus von Callie etwas mehr Einblick in die Gegenwart und durch die Begegnung von Shay mit Callie vor einem Jahr in die Vergangenheit.

Die Buchserie würde ich als eine Art dystopischen Krimi (Krimi deshalb, weil die Akteure Rückwirkend versuchen aufzuklären, was passiert ist) beschreiben, wobei die Geistform von Callie ziemlich mysteriös ist.

Je näher wir Killin kommen, desto mehr wird mir klar, dass ich mir um die falschen Dinge Sorgen gemacht habe.

Die gelöscht Serie aus gleicher Feder hat mir gut gefallen, aber diese Serie finde ich in mehrfacher Hinsicht sehr gewöhnungsbedürftig.

Der Schreibstil bzw. Satzbau wirkt sehr kindgerecht, während die Akteure älter sind. Das gefällt mir persönlich nicht. Es wirkt nicht stimmig / glaubwürdig.

»Also, Mum wollte, dass wir uns dem Militär anvertrauen. Sie sagt ihnen, dass du in Killin bist. Daraufhin versuchen sie, dich umzubringen, als Nächstes schlagen sie mich bewusstlos, fesseln mich und benutzen mich als Köder, um einen erneuten Versuch zu unternehmen, dich umzubringen.

Die Akteure verhalten sich passend zum kindlichen Schreibstil unglaublich naiv. Obwohl sie vorgewarnt werden / sind – speziell Shay – rennen sie vollends ins eigene Verrderben. Das passiert nicht nur einmal.

Im ersten Teil sind die “Kapitel” teilweise gerade mal eine halbe Seite lang. Es wird sehr häufig zwischen zwei Perspektiven Callie und Shays gewechselt. Das wirkt sehr abgehackt.

Fazit:

Mir wirkt die gesamte Geschichte zu sehr konstruiert / gekünstelt bzw. am Reißbrett entstanden. Vieles wirkt nicht stimmig.

Weiterhin ist leider vieles vorhersehbar. Gefühlt weiß man bereits im ersten Teil bei einigen Aspekten wie die Auflösung im 3. Buch ist aber die Charaktere kommen zu keinen oder zu total abstrusen Schlussfolgerungen. Die angeblich so schlaue Hauptakteurin ist mir viel zu naiv. Ich mag es nicht als Leser den Akteuren deutlich überlegen zu sein. Ich bin lieber auf Augenhöhe und habe nicht gerne das Gefühl, als wenn die Akteure ein „Brett vorm Kopf“ haben.

Das Buch hätte weitgehend auch auf der Flucht heißen können, denn Kai und Shay sind meistens auf der Flucht. Darüber wird die Spannung auch weitgehend aufrechterhalten.

Bewertung:

3 out of 5 stars 3/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ach wie praktisch für die Autorin, dass Callie überall hingeht aber beim Stiefvater, der vielleicht Dr. 1 ist, natürlich passt. Sorry, das ist einfallslos. Zumindest die Handlung von Band 1 (die Suche nach Dr. 1) wäre somit komplett entfallen. Ich vermute auch Teile von Band 2 und 3.
  • Bei einer hochansteckenden tödlichen Krankheit macht es total Sinn (alle sollen zu Hause bleiben), wenn eine Schwester mit zwei Polizisten bei jedem zu Hause vorbeifährt. Besser kann man die Erreger nicht verteilen, wenn er hochansteckend ist.
  • Erst kann Shay kaum flüstern, weil sie krank ist und dann quatscht sie wie ein Wasserfall als Kai kommt. Also wenn ich krank bin (und sie ist todkrank), will ich normalerweise eher meine Ruhe. Zumindest wechselt der Zustand i.d.R. nicht in Minuten von fast tot zu alles bestens.
  • Nebeneffekte der Krankheit: Man kann mit Toten reden, man telepathisch kommunizieren und andere Gedanken beeinflussen, sich selbst heilen und sich die Augen von beliebigen Tieren in der ganzen Umgebung zu Nutze machen – alles ziemlich schräg
  • Wieso überlebt Duncan so lange, wenn er angeblich doch stirbt? Das passt nicht zum Krankheitsverlauf
  • Soldaten arbeiten mit einem Tau um Kai festzubinden? Das ist nicht glaubwürdig. Es war natürlich praktisch, weil sie Handschellen nicht so schnell hätte entfernen können wie ein Seil
  • Das Kai und Shay in Wasser gehen um die Hunde abzuhalten machte keinen Sinn, wenn sie direkt danach in ein Boot klettern. Das hält sie nur auf und macht sie langsamer.
  • Nach Snowden und den Enthüllungen um die NSA zu behaupten, dass ein Netz so abgesichert ist, dass das Militär keinen Zugriff darauf hat, weil irgendein Freizeitcomputerfreak es abgesichert hat, ist schon reichlich unglaubwürdig. Muss man dazu noch was schreiben? Zumal die Soldaten in gut einem Tag locker in der Lage gewesen wären zwei Handys zu orten bzw. zumindest die notwendigen Verbindungen gehabt hätten, um das zu veranlassen.
  • Wieso müssen sich die Hauptcharaktere in Dystopien eigentlich oft sinnlos selber opfern? Gehört das zum guten Ton? Es ist offensichtlich, dass Shay nicht der Überträger ist. Bei Callie ist das deutlich wahrscheinlicher. Aber obwohl Shay angeblich so superschlau ist, kommt sie auf die Idee nicht, da sie aufgrund des Ausbruchverlaufes vor ihrer Infektion nicht der Überträger sein kann. Zusätzlich wurden schon mehrfach versucht sie zu töten. Was wird wohl passieren, wenn sie sich stellt? Alle sind glücklich und ihr passiert nichts? Klar!
  • Die vorgeblich wissenschaftlichen Hintergründe hören sich sehr sotherisch an. Da ist mir eine echte Fantasiewelt ehrlich gesagt lieber. Besser keine Erklärung als nicht glaubwürdige Erklärungen. Das ganze wird dann mit dem Totschlagsargument verkauft, dass früher auh niemand geglaubt hat, dass die Erde rund ist…
  • Der CERN kostet Milliarden und wird von diversen Staaten finanziert. Das hat Dr. 1 mal eben woanders hingestellt? Mit welchem Geld und wer hat ihn gebaut? Da liegt es nahe die Regierung dahinter zu vermuten und somit ist es auch nicht schlau sich an das Militär zu wenden, weil das Militär in der Regel der verlängerte Arm der Regierungsmacht ist.
  • Die angebliche Krebsforschung erlaubt es hunderte Menschen zu töten und das reicht um diverse Ärtze und Schwestern zu finden, die das mitmachen? Waum soll das dann hochansteckend gewesen sein? Das ergibt keinen Sinn. Krebs ist nicht ansteckend.
  • Kai ist so besessen davon dass er meint, dass sein Stiefvater für das Verschwinden von Callie verantwortlich ist aber die Beziehung zu Dr. 1 stellt er nicht her, obwohl sein Stiefvater Physikprofessor ist. Wie könnte man einen Physiker auch mit einem Teilchenbeschleuniger in Verbindung bringen?
  • Callie ist der Hit. Sie bestärkt Shay im glauben (mit logischer Schlussfolgerung hat es nichts zu tun), dass sie die Trägerin ist und wundert sich dann trotz vorheriger Ankündigung, dass Shay sich stellt? Ernsthaft?
  • Shays Schlussfolgerungen zum Thema Teilchenbeschleuniger sind deutlich weiter hergeholt als die logische Schlussfolgerung zum Thema Überträger

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