Mystic Highlands [Serie]

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White  Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White  Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White  

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Raywen White

Teile der Serie:

  • Mystic Highlands 1: Druidenblut (262 Seiten)
  • Mystic Highlands 2: Druidenliebe (288 Seiten)
  • Mystic Highlands 3: Mythenbaum (282 Seiten)
  • Mystic Highlands 4: Mythenschwert (März 2019)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Den Grundplot im ersten Band fand ich nicht wirklich spannend. Die Art wie die Geschichte anfängt, kennt man schon aus diversen anderen Büchern. Rona hat ursprünglich in Schottland gelebt. Sie kann sich aber an kaum noch etwas aus dieser Zeit erinnern. Ihre Eltern sind mit ihr in jungen Jahren nach New York gezogen. Sie hat etwas Leerlauf, bevor es mit der Uni losgeht und findet per Zufall einen Brief von Sean mit Flugticket, den ihr ihre Eltern vorenthalten haben.

Sie kann sich nicht mehr an Sean erinnern, es ist aber ihr Traum mal nach Schottland zu fahren. Ihre Eltern sind strikt dagegen, ohne ihr einen Grund zu nennen. Sie ignoriert die Wünsche ihrer Eltern und fährt heimlich nach Schottland.

Sie schluckte. »Ich bin viel zu schwer.« »Ist das jetzt eine dieser Frauenfangfragen, auf die ich als Mann sowieso nicht richtig antworten kann, egal was ich sage?«

Sean ist nett, hat aber von Anfang an Hintergedanken. Er will wissen, ob Rona die Wächterfähigkeiten geerbt hat, mit der Sie in der Lage ist Síodhach zu jagen, schneller als andere zu sein und die Fähigkeit zu besitzen die Kräfte der Natur zu nutzen.

Das kommt mir alles von der Ausgangssituation recht bekannt vor. Eine Person hat außergewöhnliche Fähigkeiten, von denen sie nichts weiß und muss die Welt deswegen retten.Wer soll es sonst tun? Nebenbei ergibt sich natürlich sofort eine Liebesbeziehung.

Sean zweifelt an sich, nachdem er Rona der Gefahr aussetzt – vorher hat er natürlich keine Zweifel. Natürlich ist auch niemand in den Sinn gekommen, warum Ronas Vater und ihre Mutter mit Rona nach New York gegangen sind und es das Ziel ihrer Eltern war sie zu beschützen.

Rona akzeptiert sofort ihre „Bestimmung“ nachdem sie vorher ein ganz normales Leben hatte. Innerhalb von Stunden nimmt sie ihr neues Leben als gegeben hin und gibt ihr geplantes Studium auf.

Der erste Teil wird im Wesentlichen vom Kennenlernen zwischen Rona uns Sean bestimmt und das ist ziemlich unspannend. Das Ende des Buches wird deutlich interessanter. Allerdings ist dieser Teil relativ kurz. Leider ist auch einiges sehr vorhersehbar.

Auch das Ende wird quasi schon ziemlich am Anfang angedeutet. Der aufmerksame Leser ahnt also schon viel Früher wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Buch 2:

»Damit sind wir wohl quitt und ich verzeihe dir. Verzeihst du mir, dass ich mit Clarissa nackt in ihrem Bett gelegen habe?« Sein Ton ähnelte dem eines Geschäftsmannes, der die letzten Vertragsbedingungen aushandelte.

Rona hat beim Kampf erfahren, dass sie zum Teil Druidin als auch eine Elfin ist. Elfen sind in dieser Geschichte aber die Bösen, zumindest wenn es nach den Druiden geht. Da die ältesten beschlossen haben, dass Rona aufgrund ihrer Herkunft getötet werden muss, ist sie in den Síd geflohen.

Sie vermutet, dass sie Seans Vater als Kind ungewollt getötet hat und da er sie töten soll, sieht sie keine Zukunft mehr mit ihm.

Die Ausgangslage im zweiten Band ist für Interessanter als im ersten Teil.  Allerdings geht es mir auch in diesem Band zu viel um die Liebesbeziehung bzw. primär Herzschmerz als die eigentliche Handlung.

»Warum kennt ihr alle meinen Vater?«, fragte sie. »Er ist eine Legende«, hauchte Logan ehrfürchtig. »Vergleichbar mit Thor aus den Avengers. Nur ohne Mjölnir.«

Rona wird von allen belogen und betroffen. Das zieht sich durch beide Bücher durch.

Im zweiten Teil wird dann etwas mehr Geschichte geboten, die aber in weiten Teilen reichlich unstimmig ist.

Man erfährt, dass die Geschichte zwei Seiten hat. Die Version der Síd Bewohner ist eine ganz andere als die der Druiden. Die Welt in der Rona nun zwangsweise lebt ist bedroht. Sean hasst sie nun vermutlich aber irgendwas muss sie unternehmen.

»Du kannst mich nicht vor den Schrecken, die vor uns liegen, beschützen. Ich bin ein Teil davon.«

Der Bösewicht ist ziemlich schwarz weiß dargestellt. Sein einzige Motiv ist Reche und es ist komplett Wahnsinnig. Das war er selbst anderen – tausenden antut – steht in keinerlei Verhältnis zu dem was ihm „angetan“ wurde.

Rona entwickelt sich vom “normalen” Mädchen innerhalb kürzester Zeit zu einer extrem mächtigen Person.

Fazit:

Nach zwei Teilen ist der vierteiligen Serie ist mein vorläufiges Fazit: Zu viel Herzschmerz, zu wenig Handlung. Wer den Fokus primär auf der Liebesbeziehung und den damit verbundenen möglichen Dramen sucht, ist bei dieser Serie gut aufgehoben.

Dort wo die Handlung dann ein wenig Fahrt aufnimmt, gibt es auch gleich diverse Widersprüche und Unstimmigkeiten. Der Grundansatz der Serie ist nicht schlecht, die Ausgestaltung gefällt mir aber nicht so gut. Emotionen kommen bei mir bei dieser Serie leider auch überhaupt keine an.

In Teil 3 wechseln die Charaktere, die primär im Fokus stehen. Logan spielt in den ersten beiden Teilen eine Nebenrolle.

Die Durchschnittswertung der Serie ist übrigens höher als meine Wertung.

Bewertung:

3.5/5 Zwischenfazit – bisher habe ich nur die ersten beiden Teile gelesen, da Teil drei andere Charaktere in den Fokus rückt und ich die ersten beiden Teile nicht berauschend fand.

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ronas Eltern sagen ihr nicht die Wahrheit und Sean bringt sie in Lebensgefahr ohne ihr was davon zu sagen. Tolle Verwandtschaft insgesamt.
  • Wieso sind die bösen nur in Schottland un der Rest der Welt bleibt verschont?
  • Die Druiden werden in ihren Job hineingeboren und sind dann zwangsläufig militärisch organisiert „mein Offizier“. Hört sich toll an. Totale Entscheidungsfreiheit, wenn man per Geburt Beschützer wird und sich dann einem militärischen System unterordnet. Aber es zeigt sich ja in der Geschichte auch, dass es nicht funktioniert.
  • Erst behandelt Sean Rona wie einen Feind und ein paar Minuten später ab ins Bett. Das nenne ich mal launisch.
  • Wir könnten fliehen. Sie würden uns überall finden, Erst gibt es die Druiden nur in Schottland und nur wenige Wächter und die machen dann plötzlich Weltweit Jagd auf die beiden? Warum sollten Sie. Gegner gibt es in Schottland genug.
  • Sean hat Rona jedes Jahr einfach auf gut Glück ein Flugticket geschickt?
  • Seans Mutter schon vorher von Ronas Vergangenheit gewusst und trotzdem hat sich Versucht Rona und Sean zu verkuppeln? Das ergibt keinen Sinn. Ihr muss klar gewesen sein, dass Rona getötet wird. Im ersten Buch wirkt es aber so, als wenn sie die Hoffnung hatte, dass Rona Druidin wird. Auf mich wirkt das eher so, als wenn die Autorin im ersten Teil noch nicht wusste wie es im zweiten weiter geht.
  • Wieso hängt Rona plötzlich in einem Steinkreis fest, wo sie vorher nie Probleme damit hatte und zur Häfte Druidin ist? Wieso überrascht Rona, dass sie selbst hinaus kann (was sie natürlich nicht merkt?!). Genauso unlogisch ist, dass die Schutzrunen plötzlich gegen Rona greifen sollen, obwohl sie bereits vorher in dem Haus mit den Runen war. Nur weil ihre Kräfte erwacht sind?
  • Wohin verschwinden der Herr der Elben und der oberste Druide ständig? Der Síd ist offenbar überschaubar und schrumpft sogar.
  • Mir erschließt sich nicht, warum ein Unsichtbarkeitszauber zu einem „wechsel die Welt zauber“ wird, nur weil Rona an die Vergangenheit denkt. An nichts denken ist zumindest äußerst schwierig.
  • Woher sollte irgendjemand wissen wie Rona den Síd retten kann bzw. das sie es kann?
  • Wenn man selbst Gefahr läuft getötet zu werden wird einen wohl kaum stören, ob man ein Auto klaut. Es gibt wirklich wichtigere Dinge.
  • Sean realisiert sofort das der Nebel vor der Burg der Druiden nicht echt ist, alle anderen Druiden aber nicht?
  • Sehr schlau komplett ohne Plan zur Burg zu fahren, um dort gefangen, gefoltert und vielleicht getötet zu werden
  • Wieso hat Islind nicht einfach Éremón mit dem Schwert getötet und Milesius gerettet, statt wegzulaufen? Éremón lag doch schon am boden.
  • Das irgendwer Éremóns Worten vertraut ist unglaubwürdig. Sowohl Rona als auch ihre Eltern glauben an seine Beteuerungen.
  • Éremóns entzieht dem Síd durch die Verlängerung seines Lebens so viel Energie, dass die ganze Welt zu Grunde geht? Ziemlich unglaubwürdig. In einer Situation in der die Welt gerade vernichtet wird und Éremón nicht in der Position ist irgendwelche Forderungen zu stellen, wirken Drohungen gegenüber Sean auch ziemlich unglaubwürdig.

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Leselaunen 1001ne Nacht und Dirty Girls

 

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Ich habe gerade wieder was neues begonnen. Der Anfang hat mich nicht gerade umgehauen, da schon 100 mal gelesen, aber ich hoffe es wird noch. Ich bin noch recht weit vorne.

Momentane Lesestimmung:

Nach wie vor gut. Keine Ahnung, ob das an der Jahreszeit liegt, letztes Jahr habe ich zu der Zeit auch ein Buch nach dem anderen verschlungen.

Ich habe Sonntag mit der Amani Serie um Tausendundeine Nacht begonnen und bin richtig begeistert. Ich habe am Freitag den dritten und leider vorerst letzten Band der Serie gelesen und die Serie geht an diversen Stellen neue Wege.

Amani Rebellin des Sandes . Alwyn Hamilton  Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton  Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Zuerst mal ist das Setting mal was anderes – Bücher in dem Kontext Tausendundeine Nacht sind heute ja doch eher selten.

Zweitens nutzt die Autorin neue Wege der Zusammenfassung der Vorbücher und vorhergehender Ereignisse (stark verkürzt und als unbeteiligter Erzähler) oder überspringt Teile der Handlung einfach mal und gibt nur eine verkürzte Zusammenfassung.

Drittens ist der Abenteueranteil in der Serie einfach unheimlich hoch. Ja, das Liebesmotiv schwingt auch mit aber, obwohl Magie vorkommt, denkt man überhaupt nicht an Harry Potter und trotz Liebesbeziehung, kommt nicht das Bad Boy Motiv zum Tragen und es handelt sich nie um die klassische “ich sehe zwar nicht toll aus aber der bestaussehendste Typ will mich trotzdem” Geschichte.

Ich merkt also (hoffentlich), ich bin wirklich begeistert von der Serie. Wer auch Frauenpower steht, ist in der Serie übrigens genau richtig.

Zitat der Woche:

“The fact that you’d have to ask that question makes me doubt your intelligence,” he said. “Then again, I already have good enough reasons to doubt that.” My mouth dropped open. Literally. “Did you just say that to me?” “I am confident that I spoke in your native language and quite clearly.” – Jennifer L. Armentrout – 1001 Dark Nights – The Prince

Und sonst so?

At work

Es ist nicht viel Besonderes passiert. Die erste volle Arbeitswoche ist durch. Die Kollegen sind zum größten Teil wieder im Haus. Ich hatte gut zu tun. Nächste Woche geht es nun um die Aushandlung der vertraglichen Bedingungen für meine Hikeauszeit von einem halben Jahr. Jetzt hat der AG sogar mal den Begriff Sabattical in den Mund genommen (bisher hat man das Wort immer erfolgreich vermieden).

Hike

Ich hatte ja bereits mehrfach erwähnt, dass ich den Pacific Crest Trail wandern möchte. Nächste Woche gibt es das offizielle Permit (also die Erlaubnis) den Trail zu wandern von der PCTA (Pacific Crest Trail Association). Was mir aktuell noch fehlt ist die Erlaubnis auf dem PCT nach Kanada wandern zu dürfen (da steht kein Grenzposten), somit benötigt man dafür eine separate Erlaubnis. Beim ersten Mal wurde die abgelehnt (per Mail im laufe der Woche). Das Problem ist, dass die Liste der zu beachtenden Punkte ziemlich lang ist und auch nicht überall dasselbe steht. Da man bei der Ablehnung keinen Grund genannt bekommt, darf man raten was die Ursache war.

Mal steht in den Vorgaben, dass das Antragsformular in Druckschrift und Großbuchstaben ausgefüllt sein muss, dann wieder wenn ihre Schrift lesbar ist, reicht es per Hand in Druckschrift usw.

Genauso wird verlangt, dass man neben seinem Reisepass den Führerschein beilegt. Ok, und was macht man ohne Führerschein? Darf man dann nicht nach Kanada?

Ich vermute, dass ich neben dem US Visum schlicht das kanadische elektronische Visum benötige. Ich habe das jetzt auch noch beantragt und bekommen den Antrag noch mal geschickt.

Knieprobleme habe ich noch immer (siehe letzte Leselaunen) – ich bin mal gespannt, ob das was Größeres wird oder nicht. Wenn es was Größeres wird, ist der Trail vermutlich schneller vorbei, als ich Zeit in die Vorbereitung gesteckt habe. Aber keifen zählt nicht. Die Chance bekomme ich so schnell nicht wieder.

Versuchen werde ich es auf jeden Fall. Im schlimmsten Fall versuche ich mich auf die schönsten Teile des Trails zu konzentrieren (wobei dafür auch ein 4 Wochen Urlaub gereicht hätte) und die zu laufen. Aber vorerst bleibe ich beim Masterplan von vorne anfangen und dann mal schauen.

Ansonsten stehen noch viele kleine Dinge an. Zum Beispiel wäre es sinnvoll das Trail Handbook komplett einzuscannen und sich diverse andere Informationen noch auf das Handy zu packen. Aktuell ist meine Motivation aber gerade nicht so hoch. Ich habe ja noch 3 Monate Zeit, die Ausrüstung ist quasi komplett und außer Flug, Hotel für den ersten Tag und Reiseversicherung fehlt nun nicht mehr viel.

Shopping / Reparaturen

Ich hatte ja mein iPhone zwecks Batterietausch an Apple eingeschickt, weil es letztes Jahr noch eine Akkuumtauschaktion für 29€ gab. Da ich keinen Apple Store in der Nähe habe, hab ich den Abholservice genutzt. Die Abholung hat top funktioniert. Obwohl es einen Tag nach Weihnachten war, stand der UPS Mann morgens vor der Tür. Weniger gut war, dass ich lt. Apple das Gerät nicht einpacken musste. Der UPS Fahrer hatte aber keine Verpackung dabei und meinte, dass er erst nachmittags wieder welche bekommt. Ansonsten hat der Austausch reibungslos funktioniert. Apple hat mir bisher auf keine Rechnung geschickt. Keine Ahnung, ob das über die Garantie läuft. Das iPhone ist jetzt zumindest fertig für den Trail.

    

Ansonsten sind noch meine Dirty Girl Gaiters (natürlich im original amerikanischen Design) angekommen. Was ist das?!

Es handelt sich um einen recht leichten Schutz, der vorne an den Schuhen an den Schnürsenkeln eingehakt wird und hinten mit einem Klettstreifen befestigt wird. Der Schutz soll verhindern, dass man Steinchen in die Schuhe bekommt.

Die gibt es in Deutschland nur von einem Händler und aus den USA wird nicht direkt nach Deutschland versendet, weil man mit dem Händler zusammenarbeitet.

MSR Pocket Rocket 2

MSR Pocket Rocket 2 – 74g +20g

BRS 3000T

BRS 3000T – 25g +20g

Soto Windmaster

Soto Windmaster – 66g mit Zünder

Ansonsten habe ich jetzt noch einen anderen Gasbrenner bestellt. Ursprünglich wollte ich mir dem MSR Pocket Rocket 2 Gasbrenner losziehen. Dann habe ich gesehen, dass es einen deutlich leichteren gibt, den MRS 3000T. Der ist allerdings recht wackelig und die Standfläche für den Topf ist ziemlich klein. Die meisten Hiker waren aber auch damit zufrieden.

Bei der aktuellen Statistikauswertung habe ich entdeckt, dass es mit dem Soto Windmaster einen weiteren gibt, der sogar einen Piezo Zünder hat (somit kein Feuerzeug benötigt), und den Windschutz nahezu überflüssig macht. Der Windschutz ist dafür gedacht, dass die meiste Energie nicht sinnlos verpufft, sondern beim Topf ankommt. Mit über 3000 Watt Heizleistung hat der Soto auch die größte Kraft. 100g Gas reichen für ca. 40 Minuten Vollgas. 3 Minuten dauert es grob 600ml Wasser zu erwärmen bei etwas über ca. 5 Grad Außentemperatur und ohne Wind. Also reichen 100g Gas grob für 10x warmes Essen. Wenn man 1x pro Tag warm isst, dann reicht das für jede Trailetappe. Bei 2x pro Tag warm Essen müssen es dann 200 Gramm sein, damit es funktioniert.

Den Windmaster habe ich gestern getestet und er ist mir recht sympathisch. Die Auflagefläche für den Topf ist nicht so klein wie beim 3000T und er ist auch deutlich leiser (der 3000T ist sehr laut). Zusätzlich muss man bei den o.g. Gramm angaben berücksichtigen, dass man sowohl für den MSR als auch für den BRS ein Feuerzeug benötigt (das sind rund 20g extra).

Ihr seht schon: Selbst an solchen Kleinteilen kann man beliebig lange optimieren. Das geht natürlich beim Kochtopf und Besteck weiter.

Die Mikrospikes sind nun auch da und passen so halbwegs. Mit ziemlich genau demselben Modell bin ich in Norwegen auch schon unterwegs gewesen auf Eis. Das war ganz ok. Bei wirklich schlechten Bedingungen funktionieren die Teile aber nicht mehr. Dann benötigt man Crampons. Wenn man aber nicht gerade in steilem Gelände unterwegs ist, sind die Dinger ziemlich gut.

Ich hänge Schuhgrößenmäßig genau zwischen den beiden Varianten L und XL. Ich habe mich jetzt für L entschieden, weil ich die Dinger auch nicht verlieren will und sie etwas leichter sind als die noch größere Variante. Das ist das Problem bei großen Füßen. Die Schuhe sind schwerer, die Socken sind schwerer, die Gaiters sind schwerer, die Campschuche sind schwerer und die Spikes natürlich auch. Und Gewicht an den Füßen ist viel schlimmer als sonst irgendwo, weil man die Füße millionenfach hoch und runter bewegt auf einem Langstreckentrail.

Ansonsten habe ich mir jetzt noch eine Uhr mit Kompass gegönnt. Im Prinzip war ich noch nie ein Fan von Armbanduhren. Ich trage so gut wie nie eine. Seit es Smartphones gibt, sind die ja auch ziemlich überflüssig. Da der Strom auf dem Trail ziemlich limitiert ist, kann es aber evtl. nicht Schaden für die Uhrzeitanzeige nicht immer das Handy bemühen zu müssen. Zusätzlich hat man somit einen Notkompass, der wenig Strom benötigt (ja, ein echter Kompass benötigt überhaupt keinen Strom, hat aber keine Uhrzeitanzeige) und eine Temperaturanzeige. Wobei die wohl eher Spielerei ist und nicht wirklich benötigt wird.

Warriors

Warriors

Warriors UltraGrip

Warriors UltraGrip

Die Campschuhe sind nun auch eingetrudelt. Davon habe ich jetzt sogar beide Varianten. Einmal die Warriors und die Warriors Ultra Grip. Die einen mit Lederauflage (schlechte für Flussquerungen aber dafür besser bei Schweiß) und die UltraGrip.

Beide eignen sich übrigens auch teilweise als Ersatz für normale Schuhe. Leichtere Schuhe gibt es fast nicht, zumindest nicht, wenn sie noch einen Schutzzweck erfüllen sollen. Die Dinger sind auch erstaunlich bequem.

Warum nimmt man Campingschuhe mit, wenn doch alles ultraleicht sein soll? Die kann man z.B. in der Dusche  bzw. im Camp tragen und sie sorgen dafür, dass nach dem Wandern Luft an die geschundenen Füße kommt.

Zusätzlich hat man halt Notfallschuhe dabei, wenn die anderen sich auflösen. Natürlich geht es auch ohne Campschuhe. Auch bei Flussquerungen kann man damit dafür sorgen, dass die Wanderschuhe trocken bleiben. Dafür sind die Füße aber auch wieder schlechter geschützt, wenn die Strömung stärker ist, und Steinchen vom Wasser mitgerissen werden. Wie so oft im Leben hat alles Vor- und Nachteile.

Mein neues einfaches Medion Notebook hat schon einen Riss im Displayrahmen. Das ist natürlich superdünner Kunststoff neben dem Display aber keine Ahnung wie das passiert ist. Vielleicht war der Riss auch schon von Anfang an vorhanden. Besonders hoffnungsvoll bzgl. der Stabilität stimmt mich das nicht, wenn das Ding mehrere Wochen mit der Post in den USA durch die Gegend reisen muss (per Bounce Box – also per Paket was ich jeweils auf dem Trail vor mir herschicke, und dann an bestimmten Stellen im Zugriff habe) und quasi vorher schon ohne Grund auseinander fällt, stimmt mich das nicht sehr optimistisch.

Das Notebook habe ich jetzt mit der Kindle App, meiner kompletten iTunes Sammlung (Musik, Filme, Videos, Hörbücher) ausgestattet Interessant ist, dass es unterdessen Micro SD Karten mit 400GB gibt. Die gab es kürzlich bei Amazon für knappe 80€. Somit hat mein Notebook nun rund 650GB Speicherplatz für kleines Geld. D.h. nun bin ich auch bei einem längeren Aufenthalt irgendwo in den USA (zum Beispiel für eine gesundheitsbedingte Pause) gut versorgt und mir fällt hoffentlich nicht die Decke auf den Kopf.

Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, werdet ihr vermutlich sagen: Die Überschrift hat 1001ne Nacht und Dirty Girls versprochen. Bei der o.g. Buchserie kommen keine richtigen Bettgeschichten vor und die Dirty Girls entpuppen sich als Steinschutz für Schuhe?! Ja, so kann das im Leben laufen.  Das ist halt der Unterschied zwischen Realität und Marketing.

Wie hat 2019 bei euch begonnen?

Weitere Leselaunen:

∗ Malerarbeiten bei glimrende ∗ All about Cats bei Between two Chapters ∗ Frohes neues Jahr bei Lesepirat ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Ich hasse es krank zu sein bei The Book Dynasty ∗ Jahresanfangschaos bei Nerd mit Nadel ∗ Endlich wieder Leselaunen bei Schwarzbuntgestreift ∗ Wieder im Flow bei Letterheart ∗ In geheimer Mission bei Lieblingsleseplatz ∗ Bitte nicht stören bei Trallafittibooks ∗ Hello 2019 auch auf ChaosMariechen bei ChaosMariechen ∗ Wo ist das Wochenende hin? bei Tiefseezeilen∗ Zurück zum Alltag bei Nadines bunte Bücherwelt 

 

Amani [Serie]

Amani Rebellin des Sandes - Alwyn Hamilton  Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton  Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Alwyn Hamilton

Teile der Serie:

  • Amani – Rebellin des Sandes (353 Seiten)
  • Amani – Verräterin des Throns (545 Seiten)
  • Amani – Heldin des Morgenrots (480 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Ich war nicht wie er, ich musste daran glauben, dass es in Izman besser war als hier, sonst machte es nicht viel Sinn, überhaupt irgendwo zu leben.

Amani lebt in einem kleinen Dorf irgendwo im Nirgendwo. Dort ist das Leben weitgehend vorbestimmt. Man schuftet jeden Tag vor sich hin, wird irgendwann mit irgendwem zwangsvereiratet und das war es auch was das Leben bietet. Amanis Mutter wurde dafür hingerichtet, dass sie ihren Vater – den Säufer – erschossen hat. Nun lebt Armani bei ihrer Tante. Die Tante hasst Amani. Amani will weg. Sie bereitet ihren Abgang vor und will ein Schießturnier gewinnen, um das nötige Geld zu erlangen. Dummerweise läuft dabei alles schief aber sie flüchtet mit einem der Teilnehmer des Turniers.

»Ich will dich ja nicht beunruhigen oder so.« Ich versuchte, in ruhigem Ton zu sprechen. »Aber hast du schon gemerkt, dass du eine Kugel abbekommen hast?« »Ah ja.« Als ich ihn jetzt anschaute, sah ich, dass er sich am Tresen festhielt, um aufrecht zu bleiben. »Das hätte ich fast vergessen.«

Am nächsten Tag ist sie mittelloser als vorher, während der mysteröse Fremde gejagt von der Armee in ihrem Laden auftaucht. Sie deckt ihn, wird dadurch aber selber zur Zielscheibe. Sie muss fliehen und macht damit den ersten Schritt aus dem verhassten Dorf.

Die Welt von Armani beinhaltet übernatürliche Wesen. Ghule, Djinnis sogenannte Erstwesen und noch andere. Auch diese Wesen sind von Magie durchdrungen aber toll ist, dass man hier definitiv nicht an Harry Potter denken muss.

Man kommt sich eher vor wie bei Tausendundeine Nacht.

Sie landet ohne eine wirkliche Wahl bei den Rebellen, die sich gegen den tyrannischen Sultan auflehnen.

Ich fühlte mich halb tot. Was immerhin ein Privileg der Lebendigen war.

Amani erlebt im ersten Buch eine erhebliche Wandelung von jemand der (gezwungenermaßen) primär um das eigene Leben besorgt ist und sich gut wie möglich durchschlägt zu jemanden, der für andere einsteht und nicht wegläuft, wenn es darauf ankommt.

»Das war, nachdem wir ein Gebäude in Schutt und Asche gelegt haben«, fügte ich hinzu. »Aber das war eigentlich mehr ein Unfall.« Shazad lächelte und strahlte. Als hätte sie, was mich betraf, gerade eine Entscheidung getroffen, die ihr gefiel. Dann sprudelte alles aus mir heraus.

Es ist interessant die Welt durch Amanis Augen zu sehen, weil sie bisher aus ihrem Dorf noch nie rausgekommen ist und somit vieles neu für sie ist. Sie lernt aber schnell und hat ein loses Mundwerk, was die Geschichte oft spannender und interessanter macht.

Wie man sich vorstellen kann ist ein loses Mundwerk für eine Frau in der dargestellten Zeit oft nicht sonderlich vorteilhaft. Sie steht aber eindeutig ihre Frau.

Eine angedeutete Liebesgeschichte gibt es auch, die spielt aber eher eine untergeordnete Rolle.

Buch 2:

Und du wirst mir glauben, weil ich dich noch nie belogen habe. Was zur Hälfte der Grund ist, weshalb du mich so magst.« Damit hatte sie nicht unrecht. »Und was ist die andere Hälfte, wenn du schon so schlau bist?« »Dass du ohne mich permanent ohne Kleider dastündest.«

Am Ende vom ersten Band sieht die Situation für die Rebellen etwas besser aus. Die Waffe mit der ganze Städte zerstört werden konnte, konnte vorerst ausgeschaltet werden. Die Waffe entpuppt sich aber als Person mit magischen Fähigkeiten, die auch noch der Bruder von Amani ist und unter der Kontrolle des Sultans stand (er wurde gefügig gemacht). Die Rebellen konnten das Bündnis zwischen der Gallanischen Armee und dem Sultan ins Wanken bringen.

Im zweiten Buch ist der Anfang recht ungewöhnlich. Innerhalb von wenigen Seiten werden Geschehnisse zusammengefasst, die ein halbes Buch füllen könnten, die zwischen Band 1 und 2 gesehen sind.

»Die Frau, die dich betäubt und entführt und an den Harem verkauft hat? Ja, doch, sie erscheint ungemein vertrauenswürdig.«

Durch die beschriebenen Ereignisse wird der Vorteil der Rebellen direkt wieder einkassiert. Die Rebellen konnten einigen Boden gut machen aber der Sultan hat neue Bündnisse geschlossen um sich wieder den inneren Angelegenheiten zuzuwenden. Zum Beispiel der Zerschlagung der Rebellen.

Im zweiten Buch verlagert sich die Perspektive, da Amani das schlimmstmögliche passiert. Sie landet im Sultanspalast. Dort wir eine andere Art Krieg ausgefochten als in der Wüste. Weniger gefährlich ist dieser Krieg aber auch nicht. Der Sultan ist überaus schlau und ein skrupelloser Herrscher. Es wird aber auch deutlich, dass er sich anders nie so lange gehalten hätte und sein Land vielleicht schon erobert worden wäre.

Vage erinnerte ich mich an eine Redewendung, die Shazad gebraucht hatte. Sie hatte irgendwas mit strategischer Kriegführung zu tun. Ich war mir nicht sicher, ob Jin und ich im Krieg waren oder nicht.

Ahmed der Rebell ist der viel bessere Mensch aber Amani kommen in ihrer Gefangenschaft zweifel, ob er auch ein besserer Sultan ist, denn ein gutmütiger Mensch sein und das richtige für sein Land machen, können zwei verschiedene Dinge sein, wie Amani feststellt. Im Gegensatz zu Ahmed ist der Sultan sehr entscheidungsstark. Er entscheidet sehr rational aber auch skrupellos und kalt. Er opfert beliebig Menschen, wenn es strategisch vorteilhaft ist.

Amani hat sich deutlich weiterentwickelt. Sie ist bereit ihr Leben für andere zu opfern, was ihr früher nie in den Sinn gekommen wäre.

Buch 3:

Ich war der Ansicht, wir sollten zumindest warten, bis wir eine ganze Tagesreise von Izman entfernt waren, bevor noch jemand starb. Rein aus Prinzip.

Die Situation für die Rebellen ist fast Hoffnungslos. Der Sultan hat sie die ganze Zeit an der Nase herumgeführt und war ihnen immer mindestens einen Schritt voraus. Der Sultan hat eine kleine Armee von sehr schwer zu bezwingenden Kriegern erschaffen und eine ganze Djinn Truppe, die er für die Erschaffung von weiteren Kriegern erschaffen kann. Die meisten Rebellen, einschließlich der Rebellenführung sind Tod oder in Gefangenschaft.

Ich war die Tochter eines Djinni. Ich war eine Rebellin. Ich war Ratgeberin eines Prinzen. Ich hatte es mit Soldaten, Nachtmahren und Gestaltwechslern aufgenommen. Ich hatte gekämpft und überlebt. Und wieder und wieder hatte ich mich einem Sultan widersetzt. Ich hatte ein unsterbliches Wesen herbeigerufen, damit es den Tod fand. Ich hatte Leben gerettet und Leben geopfert, und ich hatte mehr Gutes getan, als sie jemals tun würde.

Nun liegt es Amani die Rebellen anzuführen aber besteht überhaupt noch Hoffnung auf einen Sieg?

Die Serie finde ich wirklich außergewöhnlich. Toll ist auch, dass der Sultan zwar in Buch 2 als absolut gefühlskalt und unmenschlich dargestellt wird eben auch ein brillanter Kopf ist, der Entscheidungen mit Kalkül trifft. Es werden in dieser Serie viel mehr als in anderen Serien die Grauschattierungen aufgezeigt.

Es wird das Leid aufgezeigt, dass eine Rebellion erzeugt. Selbst wenn die Rebellen am Ende siegen ist keineswegs sicher, dass sich längerfristig etwas zum Positiven ändert. Eine Rebellion anführen und ein Land regieren sind zwei verschiedene Dinge.

Die Charaktere entwickeln sich weiter – positiv und negativ. Keiner der so viel Kampf und Tod erlebt steckt das einfach so weg.

»Oje, oje«, hörte ich Sam hinter ihr sagen. … »In Anbetracht meiner vielen Sünden klingt das nach einer ganz schrecklichen Idee.« »Dann sollten wir jetzt gehen.« Jin klopfte Sam freundschaftlich auf die Schulter. »Du kannst sie ja unterwegs schon mal zählen.«

Wie auch in den vorherigen Büchern wechselt die Autorin zwischen Szenen, die man hautnah miterlebt und kurzen Zusammenfassungen von Tagen oder Stunden. Teilweise springt sie auch in eine Erzählerperspektive, die die Akteure wie unbekannte behandelt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig aber ein interessantes Stilmittel und passt sehr gut zu Tausendundeine Nacht. Ganz nebenbei ist diese kompakte Methode der Zusammenfassung viel angenehmer, als wenn die Charaktere Seitenweise dinge sagen oder denken müssen, um das vorherige Buch zusammenzufassen.

Am Ende bekommt es die Autorin sogar hin einen schönen Rückblick zu liefern und den Kreis zu den Anfängen der Serie zu schließen. Da in dieser Buchserie keine Zeit mit irgendwelchen längeren Bettgeschichten verbracht wurde, ist wirklich außergewöhnlich viel passiert.

Fazit:

»Oh, klar, verstehe. Wenn ich jetzt gehe, wären wir natürlich quitt. Denn da Jin mich umbringen wird, wenn ich ohne dich aus dieser Wand trete, wäre die Tatsache, dass du mir das Leben gerettet hast, damit vollkommen irrelevant.« Er zählte Leben und Tod an den Fingern ab, als rechnete er etwas aus.

Für ein (fast) Erstlingswerk ist diese Buchserie herausragend. Das Setting (Tausendundeine Nacht) ist außergewöhnlich, die Art zu schreiben ist locker und die Kapitel zwischendurch, die etwas in Kurzform erzählen oder die Zeit raffen finde ich auch sehr kreativ.

Aus meiner Sicht muss man diese Serie gelesen haben. Großes Kino!

Die einzige ganz kleine Kritik ist vielleicht, dass andere Buchserien mehr Emotion rüberbringen, das gleicht diese Serie aber definitiv mit mehr Abenteuer aus. Die Serie ist  auch super für Erwachsene geeignet, auch wenn sie eher für Jugendliche gedacht ist. Die Charaktere sind nicht so naiv, wie oft in anderen Jugendbüchern, was aber auch zu ihren Erlebnissen passt und stimmig ist.

Klasse ist an der ganzen Serie auch, dass sie das Thema Tausendundeine Nacht einerseits super aufgreift, anderseits aber immer leicht selbstironisch ist, ohne das es die Stimmung stören würde. Top!

Bewertung:

4.5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

  • Die Chroniken der Nebelkriege

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Praktische Flucht: Die Karawane hat es während der Flucht aus dem Gefängnis geschafft die Kamele mitzunehmen und mal eben die Vorräte aufzufüllen
  • Amani schießt in der Oase / Schlucht einfach, in der sich die Truppen der Rebellen aufhalten. Das wäre wohl ziemlich weit zu hören und äußerst unklug
  • Wieso soll Norsham den wahren Namen von Amani kennen?
  • Eine Rebellion aus ein einzigen Stützpunkt, bei der jeder Neuling sofort den Standort kennt, wäre sehr angreifbar
  • Ich habe Zweifel, dass Jin das Lager verlassen hätte, während Amani halb tot war
  • Wie ist Shira denn auf einen Djini gestoßen, wenn schon so ewig keine mehr gesichtet wurden und zwar genau zum passenden Moment und wieso hat er dann auch gleich ein Kind mit ihr gezeugt?
  • Als Riesenvogel in einer Stadt mit einer Kuppel darüber wird man als Rebell wohl kaum unentdeckt bleiben können
  • Das Tante Farrah als würdig befunden würde, wage ich sehr zu bezweifeln, genauso wie Fazim, der Amani ehelichen wollte um zu Reichtum zu kommen, nachdem sie das Urzeitliche Pferd bezwungen hatte. Norsham ist also offenbar sehr fehlbar.

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Silberschwingen – Erbin des Lichts [Buch]

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Emily Bold

Teile der Serie:

  • Silberschwingen 1: Silberschwingen Erbin des Lichts (386 Seiten)
  • Silberschwingen 2: Rebellin der Nacht

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Thorn ist 16 gut im Laufen und hat diverse Freundinnen an der Schule. Mit Jungs hat sie sich bisher nicht wirklich eingelassen. Sie wurde adoptiert.

Plötzlich passieren seltsame Dinge in Thorns recht durchorganisierten und normalen Leben. Zuerst fährt sie ein Junge mit dem Skateboard über den Haufen, der mit seiner „Gang“ als unnahbar gilt und am nächsten Tag fühlt sich Thorn unheimlich schlecht und ihr Leben Gerät vollkommen durcheinander, als sie plötzlich dinge sieht, die es eigentlich nicht geben kann.

»Vorzubereiten? Worauf? Kannst du nicht ein Mal aufhören, in Rätseln zu reden, und einfach mal ’nen Satz machen, der auch Informationen enthält?« Riley grinste. »Frauen und ihre Sonderwünsche!«

Sie sieht plötzlich Schwingen bei einigen ihrer Mitschüler und sie verwandelt sich in ein Halbwesen – was auch immer das bedeutet.

Die Silberschwingen leben unentdeckt unter den Menschen aber seit einiger Zeit gibt es eine Rebellion. Die Silberschwingen halten sich nicht mehr an die Gesetze. Diese Gesetze sind teilweise sehr altertümlich. Beispielweise werden Frauen „versprochen“ (es gibt deutlich weniger weibliche als männliche Silberschwingen). Wem keine Frau versprochen wurde, kann nie eine Gefährtin bekommen oder muss zu den Rebellen gehen, die sich auch mit Menschen einlassen. Weiterhin müssen sich die Silberschwingen, die nicht zu den Rebellen gehören den Befehlen eines Herrschers beugen.

Der Start des Buches erinnert andere Bücher, die in der schule spielen. Es geht um typische Themen. Den nächsten Mathetest, die Meisterschaft im Staffellauf, Jungs usw.

Den Schreibstil finde ich angenehm und locker.

»Du bist stark genug, das verspreche ich dir. Denn du bist bei Weitem kein normales Mädchen, Thorn. Du bist ein mächtiger Silberschwingen-Halbling, und das Blut von Aric Chrome fließt durch deine Adern. Du solltest mal endlich anfangen, dich ein bisschen wie er zu benehmen.«

Im Prinzip hat man das alles in der Art schon mal gelesen aber trotzdem ist es recht gut geschrieben. Hier wird wieder das klassische Bad Boy Image (Ryley) bemüht. Da Thorn sich in ein Halbwesen verwandelt und es sie lt. den Gesetzen der Silberschwingen nicht geben dürfte, ist die in Gefahr und benötigt jemanden der sie schützt. Riley ist derjenige und mit dem hätte sich Thron eigentlich nicht eingelassen. Geplänkel ist also vorprogrammiert.

Zu allem Überfluss muss sie auch noch so tun, als wenn er ihr freund wäre, weil sie das sonst alles nicht erklären kann.

Die Charaktere – vor allem die vermeintlich reinen Silberschwingen – handeln ziemlich Dumm. Kane ist der despotische Herscher, Lucien ist arrogant und macht was sein Vater ihm sagt (und zwar wirklich alles einschließlich Folter und Gewalt). Da kann einem Thorn nur leid tun.

Die Art wie Lucien hier mit einem ehemaligen Freund „umgeht, geht überhaupt nicht“. Keine Ahnung warum die Reihe zu positive Rezensionen hat. Hauptsache die Liebesbeziehung passt, dann ist der Rest egal, oder wie?

Doch er ist ein Verräter, ein Rebell, der unsere Gesetze nicht achtet und unser Volk in Gefahr bringt. Magnus fordert Gnade? Ich sage, es ist gnädig, ihm die Hinrichtung zu ersparen und …«, er sah Riley ins Gesicht, »… und ihm stattdessen die Schwingen zu brennen.«

Zumal hier der typische Bad Boy auf den die Mädels wohl stehen, wenn man mal berücksichtigt wie viele Bücher genau mit diesem Stereotyp arbeiten nicht nur ausgereizt, sondern weit überreizt (Lucien) wird. Andere Foltern und sich teuflisch verhalten ist sexy? Wohl kaum.

Fazit:

Ich habe bisher ziemlich selten ein Buch abgebrochen (bei ca. der Hälfte) aber das hier ist nicht mein Fall. Folter und Verstümmelung wird als Gnade dargestellt. Die Ansichten der Charaktere sind sagen wir mal gelinde gesagt irgendwo hinter dem Mond.

Das Brennen der Schwingen war die schlimmste Strafe für eine Silberschwinge. Man nahm ihnen damit fast alle Kräfte. Sie konnten nicht mehr fliegen, sich nicht mehr vor fremden Blicken schützen und sich auch nicht mehr mit ihren Schwingen verteidigen oder kämpfen.

Frauen werden als Besitz behandelt und versprochen. Die Handlungen werden übrigens nicht mal sinnvoll begründet. Das ist einfach alles so, weil es so ist.

Und dann werden die handelnden Akteure sogar noch als Personen dargestellt, in die man sich verlieben kann, trotz der Taten die sie begehen.

Wie oben bereits angedeutet sind die meisten Rezensionen bzw. zu dem Buch positiv. Meine nicht. Das stellt sogar die schlechteste Wertung dar, die ich bisher vergeben habe. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.

Bewertung:

2/5 (abgebrochen bei ca. 50%)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Thorn ist mit 16 Jahren nicht aufgefallen, dass sie eine höhere Körpertemperatur hat, als andere Menschen?
  • Wie zieht Riley denn einen Mantel an, wenn seine Flügel im Weg sind?
  • Nur weil ein Stein zu einer Figur geformt wird, nimmt er dinge wahr? Das hört sich nicht sehr sinnvoll an.
  • Sehr sinnvoll: Riley und Thorn stehen an einer Haupttouristenattraktion, werden dort von Lucien angegriffen und danach sagt Riley: „Wir müssen unter Leute, da darf er uns nichts tun?!“. Und dann wird Riley und Thorn bei der Ubahn überwältigt
  • Auweia, die Reinheit des Blutes. Hatten wir das bei den Nazis nicht schon? Ziemlich platt.
  • Lucien foltert seinen ehemaligen Freund mal eben so ohne mit der Wimper zu zucken und verstümmelt ihn? Und das alles aus eigenem Antrieb. Dazu hat ihn sein Vater nicht gezwungen. Sorry, spätestens an der Stelle war Lucien und das Buch bei mir unten durch. Da gibt es auch nix mehr zu retten. Vielleicht hätte Lucien mal vorher darüber nachdenken sollen, ob er auf der richtigen Seite steht oder ob er die beiden wirklich fangen will, wenn das die Konsequenz ist?
  • Wieso passt die Haarfarbe auf dem Cover überhaupt nicht zu der im Buch beschriebenen?
  • War Riley nicht die Gefahr bewusst, in der er geschwebt hat?

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Infiziert [Buch]

Infiziert - Teri Terry

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Teri Terry

Teile der Serie:

  • Infiziert (480 Seiten)
  • Manipuliert
  • Eliminiert

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Es war, als wärst du Calista und ich könnte dich retten. Aber ich war nicht zur Stelle, um sie zu retten.« Seine Augen glänzen feucht, ihm kommen die Tränen. Und mir auch, als wären wir verbunden.

Callie befindet sich in einer Art Versuchslabor in dem Menschen offenbar gegen ihren Willen infiziert und später getötet werden. Callie wurde getötet, existiert aber nun offenbar körperlos. Ihre neue Erscheinungsform nimmt sie nachdem sie lebendig verbrannt wurde, direkt als gegeben hin und kann auch damit umgehen.

Shay hat Callie an dem Tag gesehen, als Callie als vermisst gemeldet wurde – vor ca. einem Jahr. Sie sieht eine Vermisstenanzeige und nimmt Kontakt zu Callies Bruder auf. Die beiden versuchen Stück für Stück das Verschwinden von Callie aufzuklären und rauszufinden was mit ihr passiert ist.

Bryson pfeift. »Hast du eine Freundin, Junge? Genieß es, solange du kannst – überhaupt alles im Leben. Wenn ich eins in den letzten Tagen gelernt habe, dann das.«

Schritt für Schritt bekommt man durch den Beobachterstatus von Callie etwas mehr Einblick in die Gegenwart und durch die Begegnung von Shay mit Callie vor einem Jahr in die Vergangenheit.

Die Buchserie würde ich als eine Art dystopischen Krimi (Krimi deshalb, weil die Akteure Rückwirkend versuchen aufzuklären, was passiert ist) beschreiben, wobei die Geistform von Callie ziemlich mysteriös ist.

Je näher wir Killin kommen, desto mehr wird mir klar, dass ich mir um die falschen Dinge Sorgen gemacht habe.

Die gelöscht Serie aus gleicher Feder hat mir gut gefallen, aber diese Serie finde ich in mehrfacher Hinsicht sehr gewöhnungsbedürftig.

Der Schreibstil bzw. Satzbau wirkt sehr kindgerecht, während die Akteure älter sind. Das gefällt mir persönlich nicht. Es wirkt nicht stimmig / glaubwürdig.

»Also, Mum wollte, dass wir uns dem Militär anvertrauen. Sie sagt ihnen, dass du in Killin bist. Daraufhin versuchen sie, dich umzubringen, als Nächstes schlagen sie mich bewusstlos, fesseln mich und benutzen mich als Köder, um einen erneuten Versuch zu unternehmen, dich umzubringen.

Die Akteure verhalten sich passend zum kindlichen Schreibstil unglaublich naiv. Obwohl sie vorgewarnt werden / sind – speziell Shay – rennen sie vollends ins eigene Verrderben. Das passiert nicht nur einmal.

Im ersten Teil sind die “Kapitel” teilweise gerade mal eine halbe Seite lang. Es wird sehr häufig zwischen zwei Perspektiven Callie und Shays gewechselt. Das wirkt sehr abgehackt.

Fazit:

Mir wirkt die gesamte Geschichte zu sehr konstruiert / gekünstelt bzw. am Reißbrett entstanden. Vieles wirkt nicht stimmig.

Weiterhin ist leider vieles vorhersehbar. Gefühlt weiß man bereits im ersten Teil bei einigen Aspekten wie die Auflösung im 3. Buch ist aber die Charaktere kommen zu keinen oder zu total abstrusen Schlussfolgerungen. Die angeblich so schlaue Hauptakteurin ist mir viel zu naiv. Ich mag es nicht als Leser den Akteuren deutlich überlegen zu sein. Ich bin lieber auf Augenhöhe und habe nicht gerne das Gefühl, als wenn die Akteure ein „Brett vorm Kopf“ haben.

Das Buch hätte weitgehend auch auf der Flucht heißen können, denn Kai und Shay sind meistens auf der Flucht. Darüber wird die Spannung auch weitgehend aufrechterhalten.

Bewertung:

3/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ach wie praktisch für die Autorin, dass Callie überall hingeht aber beim Stiefvater, der vielleicht Dr. 1 ist, natürlich passt. Sorry, das ist einfallslos. Zumindest die Handlung von Band 1 (die Suche nach Dr. 1) wäre somit komplett entfallen. Ich vermute auch Teile von Band 2 und 3.
  • Bei einer hochansteckenden tödlichen Krankheit macht es total Sinn (alle sollen zu Hause bleiben), wenn eine Schwester mit zwei Polizisten bei jedem zu Hause vorbeifährt. Besser kann man die Erreger nicht verteilen, wenn er hochansteckend ist.
  • Erst kann Shay kaum flüstern, weil sie krank ist und dann quatscht sie wie ein Wasserfall als Kai kommt. Also wenn ich krank bin (und sie ist todkrank), will ich normalerweise eher meine Ruhe. Zumindest wechselt der Zustand i.d.R. nicht in Minuten von fast tot zu alles bestens.
  • Nebeneffekte der Krankheit: Man kann mit Toten reden, man telepathisch kommunizieren und andere Gedanken beeinflussen, sich selbst heilen und sich die Augen von beliebigen Tieren in der ganzen Umgebung zu Nutze machen – alles ziemlich schräg
  • Wieso überlebt Duncan so lange, wenn er angeblich doch stirbt? Das passt nicht zum Krankheitsverlauf
  • Soldaten arbeiten mit einem Tau um Kai festzubinden? Das ist nicht glaubwürdig. Es war natürlich praktisch, weil sie Handschellen nicht so schnell hätte entfernen können wie ein Seil
  • Das Kai und Shay in Wasser gehen um die Hunde abzuhalten machte keinen Sinn, wenn sie direkt danach in ein Boot klettern. Das hält sie nur auf und macht sie langsamer.
  • Nach Snowden und den Enthüllungen um die NSA zu behaupten, dass ein Netz so abgesichert ist, dass das Militär keinen Zugriff darauf hat, weil irgendein Freizeitcomputerfreak es abgesichert hat, ist schon reichlich unglaubwürdig. Muss man dazu noch was schreiben? Zumal die Soldaten in gut einem Tag locker in der Lage gewesen wären zwei Handys zu orten bzw. zumindest die notwendigen Verbindungen gehabt hätten, um das zu veranlassen.
  • Wieso müssen sich die Hauptcharaktere in Dystopien eigentlich oft sinnlos selber opfern? Gehört das zum guten Ton? Es ist offensichtlich, dass Shay nicht der Überträger ist. Bei Callie ist das deutlich wahrscheinlicher. Aber obwohl Shay angeblich so superschlau ist, kommt sie auf die Idee nicht, da sie aufgrund des Ausbruchverlaufes vor ihrer Infektion nicht der Überträger sein kann. Zusätzlich wurden schon mehrfach versucht sie zu töten. Was wird wohl passieren, wenn sie sich stellt? Alle sind glücklich und ihr passiert nichts? Klar!
  • Die vorgeblich wissenschaftlichen Hintergründe hören sich sehr sotherisch an. Da ist mir eine echte Fantasiewelt ehrlich gesagt lieber. Besser keine Erklärung als nicht glaubwürdige Erklärungen. Das ganze wird dann mit dem Totschlagsargument verkauft, dass früher auh niemand geglaubt hat, dass die Erde rund ist…
  • Der CERN kostet Milliarden und wird von diversen Staaten finanziert. Das hat Dr. 1 mal eben woanders hingestellt? Mit welchem Geld und wer hat ihn gebaut? Da liegt es nahe die Regierung dahinter zu vermuten und somit ist es auch nicht schlau sich an das Militär zu wenden, weil das Militär in der Regel der verlängerte Arm der Regierungsmacht ist.
  • Die angebliche Krebsforschung erlaubt es hunderte Menschen zu töten und das reicht um diverse Ärtze und Schwestern zu finden, die das mitmachen? Waum soll das dann hochansteckend gewesen sein? Das ergibt keinen Sinn. Krebs ist nicht ansteckend.
  • Kai ist so besessen davon dass er meint, dass sein Stiefvater für das Verschwinden von Callie verantwortlich ist aber die Beziehung zu Dr. 1 stellt er nicht her, obwohl sein Stiefvater Physikprofessor ist. Wie könnte man einen Physiker auch mit einem Teilchenbeschleuniger in Verbindung bringen?
  • Callie ist der Hit. Sie bestärkt Shay im glauben (mit logischer Schlussfolgerung hat es nichts zu tun), dass sie die Trägerin ist und wundert sich dann trotz vorheriger Ankündigung, dass Shay sich stellt? Ernsthaft?
  • Shays Schlussfolgerungen zum Thema Teilchenbeschleuniger sind deutlich weiter hergeholt als die logische Schlussfolgerung zum Thema Überträger

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1001 Dark Nights – The Prince / The King – A Wicked Novella [Serie]

1001 Dark Nights The Prince A Wicked Novella - Jennifer Armentrout  1001 Dark Nights The King A Wicked Novella - Jennifer Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

  • The Prince – A Wicked Novella (190 Seiten)
  • The King – A Wicked Novella (23.07.2019)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

My cheeks heated as I laughed softly. “Sorry. I spaced out. Were you saying something?” “I was saying that I was about to strip naked and run outside.” Ren’s green eyes practically twinkled. “I am so down for that.”

Achtung: Wer die Hauptserie Wicked noch nicht gelesen hat, und sich nicht spoilern möchte, sollte ab hier nicht weiter lesen.

Jennifer Armentrout hat diese Geschichte sehr schlau angelegt. Die Nebendarsteller und die Haptdarsteller aus der Wicked Serie wechseln in diesem Buch die Rollen. Das der Prinz an Brighton interessiert ist, wurde in der Hauptserie schon klar.

Brightons Mutter wurde vor langer Zeit von Fae angegriffen. Anders als andere Mitglieder des Ordens beendet sie also ihre Ausbildung nicht, da sie ihre Mutter pflegen muss, deren Geisteszustand nach dem Angriff in Mitleidenschaft gezogen ist. Viele Jahre später gelingt es Ivy mit diversen Helfern die Queen aus unserer Welt zurück in die Anderwelt zu vertreiben – zumindest so lange bis sie sich von ihren Verletzungen erholt hat.

Air caught in my throat at the sound of my name. “You know my name?” The Prince tilted his head to the side and the look that crossed his face made me think he was questioning my intelligence.

Die Geschichte startet kurz nach diesen Ereignissen.

In einem Racheakt schlagen die Winterfae zurück und töten beliebige Mitglider des Ordens. Brightons Mutter wird bei dem Angriff getötet und Brighton selbst stirbt bei dem Angriff auch fast. Tink war zum Glück bei ihr zu Hause und findet sie nahe bei ihrem Haus kurz nach dem Angriff.

Nachdem Brighton wieder gesund ist sinnt sie auf Rache.

Zwei Jahre später wird die Geschichte weiter erzählt. Brighton hat einen Teil der Angreifer bereits getötet aber es reicht ihr noch nicht. Sie bringt sich in Lebensgefahr und trifft auf jemanden mit dem sie nicht gerechnet hat. Den Prinzen.

“The fact that you’d have to ask that question makes me doubt your intelligence,” he said. “Then again, I already have good enough reasons to doubt that.” My mouth dropped open. Literally. “Did you just say that to me?” “I am confident that I spoke in your native language and quite clearly.”

Zusätzlich zu den Rachegelüsten verbindet Brighton und den Prinzen aber mehr…

Neben der Geschichte um die Rache wird auch noch ein weiterer Handlungssrang eröffnet. Es verschwinden zunehmend Sommerfae aber was steckt dahinter?

Mehr verrate ich aber nicht. Alles was oben steht findet sich auf den ersten Seiten.

Ich finde sowohl Brighton als auch den Prinzen als Charaktere interessant. Beide haben Rachegelüste, sind aber andererseits auch sehr hilfsbereit und im wahrsten Sinne aufopferungsvoll.

“I know everything I did while under her spell. Every person I hurt or killed. Every horrific act I committed.” Thick lashes lowered, shielding his gaze as my heart turned over in my chest. “I remember in vivid detail what I put Ivy through.”

Über Ivy und Ren erfährt man hier relativ wenig. Sie spielen nur eine sehr bescheidene Nebenrolle. Tink ist vergleichbar oft vertreten wie in der Hauptgeschichte.

Anders als in anderen Büchern von Armentrout, wo es immer mal wieder (nahe) Sexszenen zwischen der eigentlichen Handlung gibt, hat sie die Szenen gleich in die Handlung integriert, vermutlich wegen der Kürze des Buches. Ist auf jeden Fall mal was anderes.

Die Geschichte aus Wicked geht hier also nahtlos weiter. Allerdings zumindest im ersten Band fokussiert auf andere Charaktere. Je nachdem wie es weiter geht, finde ich aber die Länge nicht wirklich gelungen. Mir scheint in dieser Geschichte noch mehr Potenzial zu stecken als in der Hauptgeschichte. Ich bin gespannt was Jennifer Armentrout im nächsten Teil daraus macht.

Fazit:

“You’re not a ghost. You never could be one, not when you burn as brilliant as the sun.”

Das Buch ist eine interessante Ergänzung zur Wicked Reihe mit anderen Charakteren, die auch mal komplett aus dem Standardschema von Armentrout rausfallen. Man kann das Buch auch losgelöst von der Hauptserie lesen aber man spoilert sich schon ordentlich und die Hintergründe sind nicht ganz so leicht nachvollziehbar.

Der Plot ist von Jennifer Armentrout ziemlich gut angelegt, da sie nun noch mehr Möglichkeiten hat. Wenn sie mal Lust auf ein Spinn-off hat stehen ihr nun alle Tore offen.

Das Ende ist kein Ende. Die Geschichte hört mittendrin auf. Der nächste Teil ist für Mitte des Jahres angekündigt. Ich habe es vorbestellt.

Zumindest weiß ich nun wieder warum ich Serien meist erst beginne, wenn sie komplett sind.

Bewertung:

4/5 (Zwischenfazit nach dem ersten Buch)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ich glaube nicht, dass es besonders hilfreich ist die Residenz der Sommerfae zu tarnen, wenn man regelmäßig Uber Autos dorthin bestellt. Zumal die Menschen nur ein abrissreifes altes Kraftwerk sehen, was sie noch neugieriger machen dürfte, warum jemand von dort abgeholt werden will.
  • Welchen Sinn macht es das Gesicht von Brighton zu verstecken, wenn die Bar (Thief) eh kameraüberwacht ist und da sie vorher alleine da war und sich umgesehen hat. Sie ist mit Sicherheit aufgenommen worden.
  • Wie wird Brighton zur Ninja-Ordenskämpferin, ohne das es jemandem auffällt?
  • Wieso wird der Prinz zum König, weil er sich an Brighton nährt? Oder verliebt er sich in sie? Dann zeigt er es sehr seltsam, weil er sich von ihr abwendet.
  • Wie versorgen sich hundert oder deutlich mehr Fae im Geheimversteck, dass wie ein abbruchreifes Kraftwerk aussieht, mit Nahrung?

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4. Lesequartal 2018

Ja, ich weiß wir haben schon 2019. Aber so lang ist es ja noch nicht her, dass 2018 zu Ende gegangen ist.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:

Take a Thru-Hike : Dixie’s How-To Guide for Hiking the Appalachian Trail – Jessica Mills

Take a Thru Hike - Jessica Mills

Thru Hike Guide, der nicht nur für den Appalachian Trail gilt. Der Guide ist sehr detailliert und behandelt auch die nicht so populären Themen. Absolut empfehlenswert als Guide – ein Unterhaltungsbuch ist das eher nicht!

5/5


Wicked – Jennifer L. Armentrout

Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 1 Wicked - Jennifer Armentrout  Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 2 Thorn - Jennifer Armentrout  Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 3 Brave - Jennifer Armentrout

Ein typisches Armentrout-Werk um eine Welt, die neben unserer Welt existiert. Böse Fae aus der Anderwelt versuchen unsere Welt zu versklaven und der Orden stellt sich dagegen. Oder ist der Orden nicht so gut, wie er scheint? Starke Emotionen garantiert.

4,5/5


Secret Elements – Johanna Danninger

Scret Darkness Im Spiegek der Schatten - Johanna Danninger    Secret Elements 1 Im Dunkel der See - Johanna Danninger  Secret Elements 2 Im Bann der Erde - Johanna Danninger  Secret Elements 3 Im Auge des Orkans - Johanna Danninger  Secret Elements 4 Im Spiel der Flammen - Johanna Danninger

Die Serie ist mal “was anderes” trifft es ganz gut. Die Geschichte bewegt sich irgendwo zwischen Die Unglaublichen, Men in Black und James Bond. Das Genre ist irgendwo zwischen Science Fiction, Fantasy und Realwelt angesiedelt und die Charaktere sind frisch und Abwechslungsreich. Jay hat keine schöne Vergangenheit gehabt aber genau das hat sie zu dem gemacht was sie ist. Jay ist ein Dickkopf und wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Wer sich auf ein absolut phantastisches Abenteuer mit Special Forces / Agenten einlassen will, ist hier genau richtig.

4,5/5


Dignity Rising – Hedy Loewe

Dignity Rising Gefesselte Seelen - Hedy Loewe  Dignity Rising Schwarze Prophezeiung - Hedy Loewe  Dignity Rising Geteilter Schmerz - Hedy Loewe  Dignity Rising Leuchtende Rache - Hedy Loewe 

Science Fiction Dystopie, die einen sofort in die Geschichte schmeißt und von Beginn an Spannend ist. Der Plot weicht positiv vom Einheitsbild ab. Tolle Serie um Telephaten, die Gedanken verändern und sogar töten können und ein diktatorisches Regime.

4,5/5


Revenge Sternensturm – Jennifer L. Armentrout

Revenge Sternenstunden - Jennifer L. Armentrout

Spinn off der Lux Serie, dass sich mit Lucs Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Das Luc eine eigene Serie verdient, war schon in der Hauptserie klar. Ich hoffe es gibt noch Folgeteile und das dort auch Archer und Dee mehr in den Fokus rücken.

4,5/5


Good Bye Lehmann – Auf der Suche nach dem guten Leben – Stefan Fay

Good Bye Lehmann Auf der Suche nach dem guten Leben - Stefan Fay

Reisereportage übe reine 2 Jährige Weltreise, die auch reflektiert und in Frage stellt was glücklich macht. Es wird auch auf das Thema Arbeit eingegangen. Muss der Job glücklich machen oder ist die Erwartungshaltung falsch

4,5/5


The Last Englischman – A Thru-Hiking Adventure on the Pacific Crest Trail – Keith Foskett

The last Englishman - Keith Foskett

Recht unterhaltsamer Reisebericht über einen Thru-Hike des Pacific Crest Trail

4/5


Im Land der Kangaroos – Miriam Traut

Im Land der Kangaroos - Miriam Traut

Nachdem Miriam ihr Au-pair Jahr in den USA beendet hat, zieht es sie schon wieder in die Ferne. Dieses Mal soll es Australien sein. Wie auch schon der erste Teil sehr locker geschrieben und es gibt die Lebensfreude der Autorin wieder.

4/5


Constellation 1 – Gegen Alle Sterne – Claudia Gray

Constellation Gegen alle Sterne - Claudia Gray  Constellation In ferne Welten - Claudia Gray  

Serie um eine Dystopische Zukunft, in der die Erde mit anderen Planeten kämpft und die Ressourcen fast ausgebeutet sind. Die Erde ist ein sterbender Planet und knechtet andere Planeten. In diesem Kampf treffen zwei Feinde aufeinander (Mensch und Mech), die unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem folgen sie nicht den üblichen Mustern und erleben ein großartiges Abenteuer.

3,5/5 (Die Serie nicht beendet, somit stellt dies ein Zwischenfazit dar)


Nebelsphäre Lübeck – Der Zorn des Phönix – Johanna Benden

Nebelsphäre Kiel Der Zorn des Phönix - Johanna Benden

Furioses Finale der Nebelsphäre Lübeck Reihe, das mich aber leider nicht so richtig abgeholt hat. Mir hat die Nebelsphäre Kiel Reihe in Summe etwas besser gefallen und aus der Lübeck Reihe die ersten beiden Bücher.

3.5/5


Picknick mit Bären – Bill Bryson

Bill Bryson - Picknick mit Bären

Buch über eine Mischung von Roadtrip entlang und Wanderung von Teilen des Appalachian Trail

3/5

 

Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit [Serie]

Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 1 Wicked - Jennifer Armentrout  Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 2 Thorn - Jennifer Armentrout  Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit 3 Brave - Jennifer Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

  • Wicked 1 – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit – Wicked (481 Seiten)
  • Wicked 2 – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit – Thorn (449 Seiten)
  • Wicked 3 – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit – Brave (356 Seiten – englische Originalversion, da die deutsche Version noch nicht verfügbar war)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Ich hatte einen Punkt erreicht, an dem mir erfahrungsgemäß nur noch eines half: jemanden zu verprügeln. Oder ihn vor eine Straßenbahn zu stoßen.

Das Buch ist ein typisches Armentrout. Die Kurzform: Charmanter Bad Boy und kratzbürstiges, toughes verschlossenes Mädel treffen aufeinander. Das greift aber zu kurz.

Vielleicht war es ganz gut, dass das letzte Buch der Art wieder etwas zurück liegt. Zu oft hintereinander kann ich keine Bücher über die gleichen Grundcharaktertypen nicht lesen, wenn es natürlich immer wieder Potenzial für Witz und derbe Sprüche liefert.

»Du solltest langsam trinken.« Sobald das kühle Nass auf meine Lippen traf, war es schwer, es nicht gierig hinunterzukippen, aber es gelang mir, nicht wie ein Pferd an einer Tränke auszusehen.

Ivy hat ihre Eltern verloren, ihre Adoptiveltern und ihren Freund. Alle wurden von Fae getötet. Seitdem ihr das passiert ist, kommt sie zu dem Schluss, dass es einfacher ist andere nicht zu nah an sich heranzulassen, da es am Ende nur schwieriger wird, wenn Menschen sterben, die man gut kennt. Somit lässt sie niemanden mehr an sich heran.

Die Fae sind eine Art Dämonen, die aus einer anderen Welt stammen und vergleichbar Vampiren mit einem Pflock aus Eisen getötet werden können. Ivy ist einer der wenigen Menschen, die per Geburt Fae erkennen können. Sie ist bereits als Kind trainiert worden den Kampf gegen die Fae zu führen.

»Wahrscheinlich hätte ich das tun sollen. Ich sehe, dass dir mein spontaner Besuch nicht gefallen hat, aber ich werde ein braver Junge sein und einfach hier liegen.« So wie seine grünen Augen schimmerten, bezweifelte ich, dass er überhaupt wusste, wie brav sein ging.

Das ist ein Job wie jeder andere, nur halt deutlich gefährlicher, weil die Fae übermenschliche Fähigkeiten besitzen – die Fähigkeiten sind von Fae zu Fae unterschiedlich.

Plötzlich trifft sie per Zufall auf einen Fae, der sich weder durch den Pflock töten lässt, noch sieht er aus wie die anderen Fae. Sie verliert bei dieser Begegnung fast das Leben, weil sie angeschossen wird.

Kurz darauf begegnet sie einem neuen Ordensmitglied (so nennt sich ihre Gemeinschaft der Fae-Jäger), der umwerfend gut aussieht. Aber ist es Zufall, dass das neue Ordensmitglied und dieser seltsame Fae zur gleichen Zeit auftauchen?

»Wenn ich eines weiß, dann, dass es keine Garantie auf ein Morgen gibt. Es gibt nicht das Versprechen, dass es für uns einen weiteren Tag oder eine weitere Woche geben wird. Wenn man etwas will, muss man versuchen, es sich zu holen.

Die Geschichte ist durchgehend spannend. Der Schreibstil ist typisch Armentrout: Frech, jung und sehr angenehm mit diversen Bezügen zu zeitgenössischen Filmen, Serien und anderer Popkultur.

Wer andere Armentrout Bücher mag, ist auch hier gut aufgehoben. Man bekommt aber nichts bahnbrechend Neues geboten.

Im Gegenteil fühlt man sich sogar ziemlich an die Dark Elements Serie erinnert (ich bleibe bewusst nur beim Vergleich aus gleicher Feder. Der Grundplot lässt sich quasi 1:1 übertragen). Einiges ist recht vorhersehbar aber Armentrout schafft es einen teilweise wieder auf andere Fährten zu locken. An anderen Stellen ist es aber schon fast von Anfang an ersichtlich wer z.B. ein Verräter ist (die Person gibt selbst genug Andeutungen).

»Du würdest mich doch nicht belügen, oder, Tink?« »Nein.« Er grinste. »Du hast Amazon Prime.« Ich schnaubte. »Gut zu wissen, wie ich mir deine Loyalität sichern kann.«

Ren ist der typische Armentrout Typ, auf den die Mädels offenbar fliegen, wenn man nach dem Erfolg von Armentrouts Büchern urteilen darf. Selbstsicher, Tätowiert, weiß war er will, Charmant, sehr talentiert, schlau, liest Bücher, fährt Motorrad und ist “heiß” (die Kombination kommt der realen Welt wohl nicht so häufig vor).

Ivy ist sehr hübsch, seit 3 Jahren ohne Freund (siehe Vergangenheit oben), tough, schlagfertig, schlau und sich ihrer Aussehens und ihrer Wirkung auf Jungs überhaupt nicht bewusst (auch das kommt in der Realität wohl so gut wie nie vor).

Eine Anmerkung zum Preis der Bücher: Der Preis ist für die deutsche Version reichlich unverschämt. 12€ pro Buch (Kindle Version) also 36€. Für alle drei Teile in englisch zahlt ca. 13€ für alle 3 Bücher (Stand 29.12.2012 bei Amazon). Ist das angemessen 23€ pro Leser für die Übersetzung zu bezahlen? Wohl kaum.

Buch 2:

»Oh, gut zu wissen. Er könnte mir Gewalt antun, aber hey, wenigstens gibt es kein Apokalypse-Baby. Also nichts weiter passiert.«

Ivy hat erfahren, dass Sie ein Halbling ist. Einer der Halblinge, die Ren umbringt, weil sie das Potenzial haben alle Tore zur Anderwelt zu öffnen, wenn sie ein Kind mit dem Prinz zeugen. Das ist sein Job. Er hat schon viele getötet, die nicht mal wussten, dass sie Halblinge sind und treu dem Orden gedient haben (also eigentlich auf der gleichen Seite kämpfen).

Nicht das sie das Ivy ein Kind mit dem Prinzen zeugen will, aber der Prinz will sie dazu zwingen.

»Das ist bloß Ren, der mal wieder total unheilvoll tut.« Tink ging mit schwingenden Armen voraus. »Er kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Ich glaube, er fühlt sich unbeholfen im Umgang mit anderen. Oder vielleicht ist er auch nur geistig zurückgeblieben.« Ren seufzte und schien stumm bis zehn zu zählen.

Teil zwei ist deutlich düsterer als der erste Teil. Es zeigt sich, dass besonders Ren auch seine schwachen Seiten hat und nicht nur der perfekte Typ ist, wie er im ersten Teil dargestellt wird.

Ivy erweist sich noch viel tougher als im ersten Teil.

Ansonsten finde ich ich die beschriebenen Szenen teilweise recht grenzwertig daher ist das Buch für mich auch kein Jugendbuch.

Der zweite Teil ist für meinen Geschmack noch etwas spannender als der erste aber das liegt in der Natur der Sache, weil man im ersten Teil erst man in die Welt eingeführt wird.

»Das ist bloß Ren, der mal wieder total unheilvoll tut.« Tink ging mit schwingenden Armen voraus. »Er kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Ich glaube, er fühlt sich unbeholfen im Umgang mit anderen. Oder vielleicht ist er auch nur geistig zurückgeblieben.« Ren seufzte und schien stumm bis zehn zu zählen.

Die Geschichte entwickelt sich weiter. Es gibt nicht nur böse Fae und auch der Orden ist nicht nur gut (was eigentlich schon im ersten Teil klar geworden ist).

Der zweite Teil hinterlässt deutliche Spuren bei den Charakteren und sie entwickeln sich einerseits weiter, andererseits hinterlassen die Handlungen und Aktionen dauerhafte Spuren.

Tink wird von einer Nervensäge zu einem Charakter, der zunehmend relevanter für die Geschichte wird und in dem mehr steckt als man denkt.

Buch 3:

“Tink,” Faye cried out from the doorway. When did she get here? “You’ve got to get Ren away from Tanner. He had nothing to do with what happened to her!” Tink shook his head. “I ain’t stopping shit, lady. He’s just lucky it’s Ren who had his hand around his neck.”

Da ich mal wieder nicht abwarten konnte, habe ich den dritten Teil natürlich in englisch gelesen. Vielleicht werde ich das buch später auch noch in deutsch lesen. Bei Büchern mit derart viel Emotion es manchmal einfach ein anderes Leseerlebnis, als wenn man ein Buch in englisch liest (wobei mir wohl nur ein paar Nuancen entgangen sind – den Kern versteht man sehr gut).

Ivy wurde aus der Gefangenschaft des Prinzen befreit. Aber die Gefangenschaft und der Zwang der auf sie ausgeübt wurde hat deutliche Spuren hinterlassen. Ivy ist nicht mehr die Person, die sie vorher war.

“I’m about to sound cheesy as fuck and I’m kind of surprised that I even have to say this, but it’s not just about how you look. Don’t get me wrong, that’s a way nice bonus, but it’s you, Ivy. What’s on the inside, Sweetness.”

Zu allem Überfluss kennt sie nun zwar einen Weg wie der Prinz in die Anderwelt zurück befördert werden kann. Dafür muss Sie aber in die Anderwelt. Ganz nebenbei wird noch das Blut eines Mitglieds der königlichen Familie benötigt und der Kristall, den der Prinz an sich gebracht hat.

Nachdem Ivy sich genährt hat traut sie sich selbst nicht mehr und sie kann nicht mehr die Beziehung mit Ren ausleben. Sie zieht sich vollkommen zurück, von Ren, von Tink und allen anderen.

Dear mountain momma, I was two seconds from launching my dagger across the room and stabbing the Summer Prince in his eye, punching Tink, and throwing Ren out the window.

Der letzte Band wirkt nicht durchgängig stimmig auf mich. Ivy zieht sich vollkommen zurück (das kann ich noch nachvollziehen aufgrund ihrer Erlebnisse) aber auch Ren verhält sich relativ seltsam. Innerhalb kürzester Zeit wechseln beide von einem Liebespar, zu einem Ehepaar, dass kurz vor der Scheidung steht zurück zu alles gut. Das wirkt auf mich nicht wirklich glaubwürdig. Allerdings lässt sich das in einem Buch von der Länge evtl. auch nicht anders darstellen.

Auf jeden Fall gibt es im dritten Buch eine Gefühlsachterbahn inklusive.

“I’d rather have you pissed off at me for the rest of your very long life than to allow the world’s brightest fucking star to go out. You can hate me today and tomorrow, but at least you’ll have a tomorrow, and I’ll make damn sure you have a whole bunch of them to be angry with me.”

Die Charaktere entwickeln sich deutlich weiter und legen ihre antrainierte / engstirnige Sichtweise ab.

Der dritte Band bekommt durch die (Streit-)gespräche in einigen Passagen eine arg komödiantische Ausrichtung. Ob beabsichtigt oder nicht sei dahingestellt. Im zweiten Teil des Buches ist der Humor umso besser gelungen.

In Summe hat der dritte Band für mich einige Schwächen aber nicht so stark, dass es die Serie insgesamt schlechter macht.

Fazit:

“Thank the faery lords and ladies, I will not be a product of a split home.” “For the last time, we are not your parents, Tink.” I shook my head as I started to turn but stopped. “Pick up your bag.” Ren leaned in as Tink snatched the bag off the floor. “You sound like his mom.” “Shut up,” I hissed.

Obwohl Jennifer Armentrout ihre eigene Geschichte kopiert hat, kann man das der Buchserie selbst nicht zum Vorwurf machen. Ich bin nur vorbelastet, weil ich die Dark Elements Serie zuerst gelesen habe, ansonsten wäre mir das nicht so stark aufgefallen. Allerdings ging es mir auch abseits davon so, dass einige Teile der Handlung vorhersehbar waren, wenn man aufmerksam liest.

Wenn ich nun einfach mal so tue, als wenn ich die Dark Elements Serie nicht kennen würde, dann finde ich auch die Wicked Serie klasse umgesetzt (ein wenig Twilight und Lux findet man in Wicked übrigens auch).

His arm tightened around me. “I don’t always say the right thing. I think you know that.” “But when you do, you make up for the stupid stuff that comes out of your mouth.”

Die Wicked Serie ist ein absoluter Pageturner. Ich habe zwei Nächte zur hälfte durch gelesen, weil ich an den entsprechenden Stellen einfach nicht aufhören konnte. Armentrout ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen, dass ich die halbe Nacht durchlese, obwohl ich weiß, dass ich am nächsten Tag mit Migräne und oder Schlaflosigkeit dafür bezahle.

Sie schafft es die Emotionen zu transportieren und das ich mit den Charakteren mitleide.

Ignoring that, I looked at Fabian. “Can you grab the backpack for me? Please?” “Wow. You said please.” The Summer Prince twisted at the waist. “That must’ve hurt your soul.”

Die Folterszenen (körperlich und psychisch) finde ich grenzwertig. Für mich ist das kein Jugendbuch aber desto mehr Bücher ich von ihr liege ist das wohl auch der Weg mit dem sie es schafft so viel Emotionen zu transportieren.

Die Sexszenen bzw. auch nahe Sex Szenen fand ich in dieser Buchserie ansprechend und im Gegensatz zu anderen Serien von Armentrout hat sie hier für meinen Geschmack nicht zu viel davon eingebaut und es wird nicht langweilig Die Grenze zwischen antörnend und langweilig finde ich in dem Kontext recht fließend, da die eigentliche Handlung dadurch unterbrochen wird.

Somit hat 2019 trotz einiger Kritik direkt mit einem Highlight begonnen. Ich habe schon länger keine Serie mehr gelesen, bei der ich direkt Lust hatte von vorne anzufangen.

Aber an der Serie werden sich vermutlich die Geister scheiden. Ich bin gespannt auf andere Rezensionen.

Bewertung:

4,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ein Kleeblatt – egal ob trocken oder nicht – schützt einen vor den Ungeheuern? Ernsthaft? 😉
  • Warum werden die Folterverletzungen von Trent durch David erwähnt, während er das bei den drei anderen nicht getan hat?
  • Besonders schlau ist die Aktion mit dem Clubbesuch von Ivy und Ren nicht, da ein Fae weiß wie Ivy aussieht und dieser bereits im Club war. Mit roten Haaren ist sie auch alles anderes als unauffällig.
  • Die Sache mit den Halblingen ist ziemlich Krass. Es werden von der Elite auf Befehl Leute umgebracht, die sogar für dieselbe Sache arbeiten einfach nur wegen dem was sie sind bzw ihrer Abstammung. Das ist absolut falsch und nicht zu rechtfertigen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass Ivy das nicht heftiger kritisiert. Im Gegenteil sie argumentiert, dass eine Hexenjagd auf unschuldige erfolgen könnte. Unschuldig ist nach der Definition aber nur jemand mit der richtigen Herkunft. Man kann aber nicht schuldig an seiner Herkunft sein. Auch die spätere Aussage von Ren “Du bist dieses Ding” halte ich für absolut verwerflich. Selbst Ivy selbst stuft sich so ein. Auch die Fae werden natürlich zum Teil deswegen getötet was sie sind, aber primär wegen dem was sie tun. Es wird damit argumentiert, dass Halblinge ein Risiko darstellen. Das ist auch bei jedem Menschen so. Jeder Mensch könnte auch zu dem nächsten Hitler werden. Deswegen tötet man nicht alle vorsorglich. Glücklicherweise bewegen sich die Charaktere weiter und ändern ihre Ansichten.
  • An Val zweifelt man als Leser so früh, dass man meint, dass es den handelnden Akteuren genauso ergehen muss.
  • Es ist ziemlich krank, dass ganze Familien in Sippenhaft genommen werden. Die Tochter hat mist gebaut? Da werden die Eltern kurzerhand ermordet. Was sie vorher ihr leben lang getan haben ist vollkommen egal. Und das sollen die guten sein?!
  • Ich habe gewisse Zweifel, dass die Prioritäten des Prinzen so gelagert wären, das er sich länger mit der Leiche von Henry beschäftigen würde. Ich würde vermuten, dass ihm das relativ egal ist, ob die irgendwo gefunden wird oder nicht.
  • Nachdem Ivy sich mit blutenden Füßen zu Fuß in das “geheime” Quartier der guten Fae begeben hat wäre es wie schwer sie zu finden, wenn er ihr Blut wittern kann? Interessant ist, dass die Frage nicht mal thematisiert wird. Erst im nächsten Band folgt eine Erklärung, warum der Prinz sie im Versteck nicht finden kann.
  • Ivy denkt darüber nach einen Ausflug zu ihrer Wohnung zu machen wegen Make-up. Klar, ist ja nicht so, als wenn der Prinz sie nicht jederzeit wieder entführen könnte. Make-up ist ja auch wichtiger als überleben und Folter entgehen…
  • Wie kann Kyle am nächsten Morgen reden, wenn er geknebelt ist?
  • Die Zimmer sind extrem hellhörig. Ren ist im Zimmer nebenan und der Sommerprinz tötet ihn nebenan lautlos und das sogar mit vorheriger Ankündigung und er schreien kann?
  • Wann ist die Queen in unsere Welt gelangt? Mit dem Prinzen und den Rittern nicht. Da das Tor aber wieder verhlossen wurde, gab es keine andere Möglichkeit.
  • Wer hat die Handlungen von Drake gesteuert? Er selber soll angeblich nicht verantwortlich sein und er soll unter der Kontrolle der Queen gestanden haben. Der Charakter der Queen ist aber so verdorben, dass die nicht mal in der Lage gewesen wäre Ivy auch nur für Minuten Ren vorzuspielen. Drake ist ja schon schlimm, aber die Queen…
  • Angeblich hat Tinks Volk alle Tore zerstört bis auf eins. Wieso sollte es dann möglich sein mit einem Prinz / Halbling Kind die zerstörten Tore wieder zu öffnen?
  • Warum wurden die männlichen Halblinge getötet? Es gibt ja offenbar keine Prinzessin mit der ein Kind gezeugt werden kann, so es überhaupt bei dieser Paarung funktionieren würde?

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Constellation [Serie]

Constellation Gegen alle Sterne - Claudia Gray  Constellation In ferne Welten - Claudia Gray  

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Claudia Gray

Teile der Serie:

  • Constellation – Gegen alle Sterne (512 Seiten)
  • Constellation – In ferne Welten (464 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Allerdings ist es für ihn schwer zu verstehen, dass die Menschen nicht dieselben Ziele verfolgen wie er. Dass ihr innerstes Wesen nicht von ihnen verlangt, sich gegenseitig zu helfen und zu beschützen. Sollte so etwas für einen Menschen nicht sogar wichtiger sein als für einen Mech? Einige Aspekte des Menschseins sind ziemlich schlecht programmiert.

Noemi lebt in einer dystopischen Zukunft. Die Erde ist weitgehend ausgebeutet. Die Menschen haben sich auf andere Welten ausgebreitet. Auf der Erde lebt die reiche Elite aber die Erde ist zunehmend auf externe Hilfe angewiesen, da kaum noch etwas wächst und kaum noch Ressourcen vorhanden sind.

Einige der neu besiedelten Planeten wollen sich aber nicht dem Joch der Erde unterwerfen und genauso enden wie die Erde. Genesis ist eine Welt, die sich bewusst von der Lebensweise der Erde abgekapselt hat. Die Menschen auf Genesis leben naturverbundener und nehmen Rücksicht auf die Endlichkeit ihrer Ressourcen. Sie beuten ihren Planeten nicht rücksichtslos aus.

Der Krieg zwischen Genesis und der Erde findet mit ungleichen Mitteln im Weltraum statt. Die Erde schickt Kampfroboter und Genesis nutzt veraltete Raumschiffe und schickt Menschen in den Kampf. Per Zufall stößt Noemi auf ein Schiff, dass schon seit 30 Jahren im All treibt. Da ihre Freundin im Kampf verletzt wird, bleibt ihr nicht anderes übrig als auf diesem Schiff notzulanden um ihre Freundin zu versorgen.

Er speichert diese Wahrnehmung für später ab: Sogar normale Dinge bekommen großes Gewicht, wenn wir sie zu lange entbehren müssen.

Dabei stößt sie auf einen Roboter, der ganz anders ist als erwartet…

Der Anfang des Buches hat mich nicht besonders gut abgeholt. Die Geschichte ist relativ vorhersehbar.

Ein Problem ist, dass Abel bzw. allgemein die Roboter als Mechs bezeichnet werden (darunter stelle ich mir eher große Kampfroboter vor – Stichwort Battlemech). D.h. es wird ständig über Programmierung geschrieben aber es werden menschliche Eigenschaften übertragen (wie z.B. auch Kälteempfindlichkeit usw.).

»Sie wollen nicht, dass wir so stark und klug sind, wie wir sein könnten. Nur gerade so viel, wie sie uns brauchen. Wären wir zu stark optimiert, würden sich die Menschen unterlegen fühlen. Ein einziger Mech, der klüger ist als die Menschen, ist wahrscheinlich genug.« Nach einer Pause fügt er hinzu: »Nichts für ungut.«

Falls jemand Star Trek Fan ist – Abel entspricht viel eher Data aus Star Trek, also einem Androiden und keinem Mech. Abel sieht man nicht mal an, dass er ein ein Androide ist, während man es bei Data recht leicht erkennt (zumindest am Anfang von Star Trek an seinem Verhalten, später fast nur noch an der Hautfarbe).

Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, ab wann eine Maschine nicht mehr nur eine Maschine ist. Was ist eigentlich eine Seele?

Dabei werden einige Aspekte sehr interessant hinterfragt. Oft ist menschliches Verhalten erstaunlich unmenschlich, wenn man es neutral betrachtet.

»Das Gegenteil von Glaube ist nicht Zweifel. Das Gegenteil von Glaube ist Gewissheit.«

Die Autorin hat den Kriegshintergrund gut beleuchtet. Zuerst sind die Gegner nur böse (weil man quasi nur die eine Seite kennt), später zeigt sich aber, dass beide Seite berechtigte Motive haben, aber beide trotzdem falsch handeln.

Noemi ist für ihr Alter unheimlich tough und hat einen guten Kern, der sich nach einer Weile auch bei Abel zeigt.

Leider hat es beim ersten Buch ziemlich lang gedauert, bis es mich emotional angesprochen hat. Die Geschichte zwischen Abel und Noemi war zu vorhersehbar.

Buch 2:

Abel hätte Sie niemals retten können, denkt sie. Aber hätten Sie ihn als das gesehen, was er ist, hätten Sie sich vielleicht selbst retten können.

Nachdem Abel sich durch seine Handlungen mehr als Mensch erwiesen hat, als manche echte Menschen, war es Noemi nicht möglich ihren Plan umzusetzen. Durch eine Zerstörung des Sprungtores hätte sie ihre Welt von der Erde und somit dem Krieg entkoppeln können.

Dabei wäre aber auch Abel gestorben. Noemi war nicht bereit sein Leben zu opfern und nur er wäre in der Lage gewesen die nötigen Schritte zu tun. Da sie auf ihren Planeten zurückkehren musste, wo Abel mit Sicherheit nicht gut aufgenommen worden wäre, da ihre Welt Technik verachtet, sind die beiden nun getrennt.

»Sie haben das Richtige getan, und ich bin nicht die Einzige, die das weiß.« Seufzend blickt Baz auf den Bildschirm des Datenlesers, der aufleuchtet, als die letzten Formulare verarbeitet werden. Damit ist es endgültig, Noemi ist frei. »Glauben Sie mir, ich bin froh, dass wir auf derselben Seite stehen. Möge Allah jedem beistehen, der Ihnen in die Quere kommt.

Hat Noemi ihre Welt der Vernichtung ausgesetzt? Sie fragt sich was Abel nun macht, wo sie quasi hilflos auf ihrem Planeten festhängt und dort nicht gerade den besten Stand hat.

Die Zusammenfassung des erstens teils ist in diesem Buch sehr gut gelungen. Oft geht es mir als Leser so, dass ich die Zusammenfassung ziemlich gekünstelt und nervig finde. In diesem Buch wurde sie sehr gut eingearbeitet.

Wie schon im ersten Teil werden immer wieder Fragen aufgeworfen. Was ist eine Seele? Ab wann ist ein Roboter menschlich oder kann er eine Seele haben? Ist ein Mensch noch menschlich, wenn man seine Seele in einen Roboter übertragen kann? Gläubige werden diese Fragen vielleicht als Blasphemie empfinden. Ich finde die aufgeworfenen Fragen sehr interessant.

Abel handelt nach einer sogenannten obersten Direktive (wer muss jetzt nicht an Star Trek denken?). Diese ist vergleichbar mit den Grundsätzen einer Glaubendrichtung oder z.B. auch den 10 Geboten.

Die Freiheit, zu wählen, ist auch die Freiheit, zu versagen.

Die Beziehung zwischen Abel und Noemi wird immer wieder hinterfragt. Beide sind sehr unterschiedlich. Kann es Liebe zwischen den beiden geben?

In diesem Buch geht es mir ähnlich wie im ersten Teil. Der Funke springt nicht zu hundert Prozent über. Die Handlung ist aber etwas spannender und weniger vorhersehbar als im ersten Teil. Bei den Emotionen hapert es nach wie vor etwas.

Mansfield ist dabei, eine neue Art von Mech zu erschaffen – eine, die fast vollkommen aus organischem Material besteht.« Virginias Augen leuchten auf. Andere Menschen reagieren so, wenn man ihnen Geschlechtsverkehr anbietet oder dieses inzwischen rare Gut, Schokolade.

An einigen Stellen möchte ich die Charaktere auch schütteln, weil sie Offensichtliches nicht erkennen.

Im ersten Buch hat Noemi keine besonders hohe Meinung von sich selbst, da sie von ihrer Umgebung immer vermittelt bekommen hat, dass sie weniger Wert ist (speziell von ihren Pflegeeltern). Im zweiten Buch erlangt sich deutlich mehr Selbstbewusstsein.

Mansfield tut weiterhin alles um Unsterblich zu werden und die Reichen streben nach Macht und eigenen Interessen und noch mehr Mach und Reichtum ohne Rücksicht auf den Rest der Welt. Ansonsten ist in diesem Buch eigentlich nur weitergedacht was passiert, wenn wir die Erde weiterhin so behandeln, wie wir es heute tun. Es geht um die Folgen von Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung verpackt in einer relativ spannenden Geschichte.

Das Ende ist ein maximal böser Cliffhanger. Insofern kann ich nicht empfehlen sie Serie zu lesen, bevor der nächste Teil erschienen ist. Bis kurz vor dem Ende hab ich noch zwischen 3.5 und 4 Sterne geschwankt. Das Ende hat dann die Tendenz eindeutig Richtung 3.5 gedreht.

Fazit:

»Abel – du denkst und fühlst wie ein Mensch. Du besitzt etwas, was menschlichem Bewusstsein so nahekommt, dass ich keinen Unterschied erkennen kann und auch gar nicht erst den Versuch unternehme. Du hast eine Seele. Und wenn du eine Seele hast, kann ich dir doch nicht befehlen, dich in dem Tor in die Luft zu jagen. Ich kann und werde dir nicht wehtun. Egal, was kommt.«

Die Serie handelt von einen Krieg um Freiheit, Selbstbestimmung und ein besseres Leben in einer dystopischen Welt. Dabei werden feinde zu Freunden. Es geht um die Frage, ob eine Maschine eine Seele besitzen kann und ob eine Beziehung zwischen Mensch und Maschine möglich ist.

Bisher fehlt mir der letzte Funke Emotion. Insofern wäre bei der Serie noch etwas mehr drin gewesen. Der Cliffhanger am zweiten Teil ist ziemlich platt. Klar, kann man die Charaktere so in der Luft hängen lassen aber nötig ist sowas nicht. Das Ende wirkt leider auch maximal konstruiert.

Da die Serie noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich noch kein abschließendes Fazit ziehen.

Bewertung:

3.5/5 (Zwischenfazit, da die Serie noch nicht abgeschlossen ist. Ob daraus noch eine 4/5 wird, hängt vom letzten Teil ab)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Was hat Abel in der Schleuse in 30 Jahren gegessen? Offenbar muss er ja essen um seine Biologische Hülle zu erhalten.
  • Was hat der Plan die Tore zu zerstören damit zu tun, dass die Erde zerstört wird?! Abel schlussfolgert zwischendurch, dass er daran mitarbeitet, weil er Noemis Befehlen folgt.
  • Wieso werden Menschen für anspruchslose Routineaufgaben (Gepäcksortierung) eingesetzt, wo es doch 25 Mechtypen gibt, die alle Aufgaben erfüllen können?
  • Die Queen (Roboter) zu nicht zu vernichten, als Noemi und Abel die Möglichkeit haben, ergibt keinen Sinn.
  • Wieso wundert es auf Stronghold niemanden, dass Abel (19) und seine Frau ein großes Schiff mit Krankenstation besitzen? Was passiert mit dem Schiff, wenn man auf Stronghold landet (bei der dargestellten Menge, die einen Ring um den Planeten bildet, wäre der Planet recht schnell zugeparkt)
  • Dass Noemi nicht schaltet was da am Anfang von Band zwei auf ihrem Planeten landet unglaubwürdig. Es war so naheliegend, das es schon ans Offensichtlichkeit grenzt. Es ist sehr naheliegend den Virus gegen Genesis einzusetzen. Sorry liebe Autoren aber ihr könnt keine intelligenten Charaktere in die Bücher packen, die sie dann so verhalten als wenn sie total dämlich wären.
  • Die Drohung Noemi zu töten ergibt keinen Sinn, weil sie das einzige Druckmittel ist, dass Mansfield hat. Genauso wenig ist es Sinnvoll sie mit der Ampulle zu töten.
  • Was soll der riesen Erkundungstrupp nach dem Angriff von Remedy für einen Sinn haben? Da die Angreifer mit durch das Tor gereist sind, das Tor aber geheim bleiben soll, ist es vollkommen kontrapoduktiv und unlogisch so viele Leute auf das Tor aufmerksam zu machen. Denn indirekt werden sie auf das Tor aufmerksam gemacht, wenn die Route des Schiffes nachvollziehbar ist und im nichts aufhört. Den Angriff im Nachgang zu analysieren ist nicht sinnvoll.
  • Welchen Sinn macht es für Remedy die Osiris anzugreifen, zu Kapern und dann mit ihr auf den geheimen Planeten zu fliegen, wenn ihre Ziel der Kampf für die unteren Schichten ist?
  • Spätestens beim Absturz der Osiris wäre sehr wahrscheinlich das Gift aus der Kapsel in Noemis Körper gelangt
  • Noemis Überraschung, dass die neuen die Verpflanzung von mehr als einem einzelnen Menschlichen Geist in Mechs erfolgen soll ist naiv
  • Wenn Haven geheim bleiben soll, wäre es wohl kaum Möglich von dort wichtige Forschungsergebnisse zu verkünden
  • Die Aussage “Überleg dir mal wie viel Menschen man mit dem Geld, das dieses Ding gekostet hat, hätte ernähren können” ergibt keinen Sinn, denn am Geld scheitert es ja nicht, wenn die Böden unfruchtbar sind
  • Remedy ist in der Lage einen Großangriff zu führen und diverse Mechs zu zerstören aber die Kraftfelder stellen sie unüberwindliche Hindernisse dar?
  • Es ist  nicht nachvollziehbar, wie Remedy so viele Kampfmechs zerstört, wo die erfahrenen Genesis Kämpfer sehr viel mehr Probleme damit haben und einzelne Charlies selbst für Abel nicht ungefährlich sind.
  • Wieso rätselt Noemi mit Abel rum warum die Passagiere nicht krank werden, wenn sie doch vorher schon die Lösung beiläufig erfahren hat. Die Passagiere wurden vorher behandelt um den Bedingungen auf Haven zu trotzen. Zum Glück kommen Abel und sie relativ schnell zum gleichen Schluss.
  • Das Ende des Buches ist leider vollkommen unlogisch und nur darauf ausgelegt den maximalen Cliffhanger zu konstruieren. Wenn Abel Noemi wirklich zu einem Inheritor macht (so es denn überhaupt klappt, die ersten 21 Versuche sind ja alle in misslungen), wird sie ihn und sich selbst hassen. Er wird dann eh tot sein, weil das der Preis für den Handel ist. Somit wird sie mit ihrem neuen “Leben” nichts anfangen können. Zumindest sind das die Rückschlüsse, die er aus ihrem bisherigen Verhalten ziehen muss. Gillian wäre auch ziemlich dumm das zu machen, weil die erste Handlung von Noemi vermutlich Rache im Affekt wäre.

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Leselaunen Sterne, Kameras, Notebooks, Urlaub

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ein paar Produktbilder im Text habe, kennzeichne ich den Beitrag vorsorglich als Werbung.

Aktuelles Buch?

Ich habe mit dem zweiten Teil der Constellation Reihe begonnen. Es hat beim ersten Teil relativ lange gedauert bis der Funke übergesprungen ist, am Ende hat es aber doch funktioniert.

Momentane Lesestimmung

Ich komme aktuell nicht so viel zum Lesen. Ich bin aber optimistisch, dass ich im Laufe der Woche den zweiten Constellation Teil beende.

Zitat der Woche:

»Tja.« Seufzend blickte Luc zu Boden – auf die Toten. »Das ist schnell eskaliert.« Grayson wischte sich das Haar aus dem Gesicht. »In der Tat.« Er sah zu mir. »Ich glaub, jetzt ist sie traumatisiert.« – Jennifer L. Armentrout – Revenge Sternensturm

Und sonst so?

Prüfung beim Arbeitgeber

Für alle, die nicht so regelmäßig hier mitlesen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt nächstes Jahr den Pacific Crest Trail zu wandern. Der Trail ist über 4000km lang und befindet sich in den USA. Durchschnittlich benötigt man ca. 150 Tage dafür. Man benötigt also eine Auszeit beim Arbeitgeber oder man muss Kündigen, sofern man einen Job hat.

Der letzte Stand war, dass die Personalabteilung ihr go gegeben hat. Danach habe ich einen Projektplan für 2019 erstellt um den Fachbereich von der Machbarkeit zu überzeugen (fühlt sich schon etwas komisch an, wenn man verkaufen muss, dass man ein halbes Jahr abkömmlich ist). Der Fachbereich hat nun auch genickt.

Jetzt muss mein Chef noch mal nicken. Das sollte eigentlich nur Formsache sein. Danach muss der Vertrag befristet auf ein Jahr angepasst werden (halbe Bezahlung das ganze Jahr lang, wovon ich 6 Monate Vollzeit arbeite und 6 Monate überhaupt nicht).

Ich bin nun verhalten optimistisch.

D.h. in Phasen ausgedrückt:

  • Abstimmung mit Gruppen – Check
  • Vorfühlen beim Abteilungsleiter. Ok, wenn Fachbereich und Personalabteilung zustimmen – Check
  • Zustimmung Personalabteilung – Check
  • Projektplan für 2019 erstellt und mit Fachbereich abgestimmt + Genehmigung – Check
  • Erneute Prüfung durch Abteilungsleiter + Finales go – Offen
  • Vertragsanpassung durch Personalabteilung – Offen

Wie heißt es bei den Hikern immer so schön. The trail provides. Irgendwie läuft es schon. Bisher hat sich das erstaunlich oft als Wahr erwiesen bei meinem Projekt PCT. Das Motto haben die Australier auch “don’t worry mate”.

Visum – Final Part

Ich habe jetzt mein US-Visum bekommen (ich hatte dazu in den letzten Leselaunen und mit einem Beitrag berichtet). Den Termin im Konsulat hatte ich am 13.12 (Donnerstag). Am 17.12 (Montag) wurde ich um 17:00 unterrichtet, dass mein Ausweis auf dem Weg zu mir zurück ist. Dienstag war er dann bereits per UPS im Briefkasten. Das Visum ist auf 10 Jahre ausgestellt und ich darf unbegrenzt oft in die USA einreisen. Da es sich um ein B1/B2 Visum handelt aber nur für Geschäftsreisen oder touristische Zwecke.

Schon lustig was für ein Aufwand betrieben wird und was man alles angeben muss. Unter anderem eben auch von wann bis wann man genau in den USA sein möchte und was man vorhat und dann bekommt man quasi einen Blankoschein.

Der Spaß kostet auch gut 250€ kostet mit Autofahrten, Passbildern, Gebühren und Versandkosten.

Das Visum sieht grob so aus (links ist ein Foto und unten ist bei mir kein Text im Bereich Annotation vorhanden). Die dargestellte Variante stellt das Maximum dar. Also 10 Jahre und Multiple Entries. Abweichungen nach unten sind beliebig möglich:

Kameras 

Da das Trailabenteuer nun deutlich wahrscheinlicher ist, kümmere ich mich nun um die letzten Anschaffungen. Ich habe mich jetzt entschlossen eine Kamera und nicht nur das Handy mitzunehmen. Aktuell schwanke ich noch zwischen der Canon G9X Mark 2 und der Sony RX 100 V. Die Unterschiede sind nicht riesig aber es giebt sie. Beide haben einen 1″ Sensor und machen gemessen an ihrer Größe recht famose Bilder. Die Sony wird klassisch über ein Menükreuz gesteuert. Bei der Canon geht alles über ein Touchdisplay.

Die Vorteile der Canon

  • ca. 30g leichter
  • Alle wichtigen Infos werden im Display gleichzeitig angezeigt (bei der Sony geht das nicht)
  • Button mit dem man das Display temporär auf Maxhelligkeit setzen kann (sehr hilfreich bei Sonnenschein)
  • Programme mit denen man Fotos in bestimmten Zeitabständen machen kann (Zeitraffer). Das bieten nur sehr wenige Kameras in der Preislage. Damit kann man automatisch Filme erzeugen oder die Fotos einzeln speichern. Das macht aber nur mit Stativ Sinn.

Die Vorteile der Sony:

  • Größerer Zoombereich
  • Rudimentäre Panoramafunktion (wobei das beim Handy auch ganz gut klappt)
  • 50% Mehr Akkureichweite
  • Bessere Optik (mehr Randschärfe)

Aktuell bin ich noch unentschlossen. Die Tendenz geht aktuell zur Canon.

Notebooks

Für meine Bouncebox (das ist so eine art Mobile Nachschubbox oder auch Bounce Box) möchte ich auch ein einfaches Notebook haben. Das soll in den Städten dazu dienen, dass ich Bilder bearbeiten, Bloggen, Lesen, Mailen und im Netz surfen kann bzw. ggf. auch Bestellungen tätigen. Das geht zwar auch mit dem Handy aber es dauert teilweise einfach viel länger als bei einem Notebook mit Maus und Tastatur. Zusätzlich schaffe ich mir damit ein Backup.

Acer Travelmate

 

Medion Akoya

Ich habe das Acer TravelMate B1 TMB117-M-P994 und das Medion Akoya E4253 in die engere Auswahl gefasst. Rein von den technischen Daten ist das Medion haushoch überlegen. Der Prozessor ist deutlich flotter, das RAM doppelt so groß (8GB) und das Display größer, mit mehr Auflösung (Full HD) und auch qualitativ deutlich besser (sehr viel farbstabiler bei seitlichen Einblickwinkeln).Beide Geräte kosten aktuell um 400€ und haben eine 256GB SSD.

Das TravelMate ist deutlich stabiler und die Tastatur ist wasserfest. In Summe habe ich mich für das Medion entschieden. Wie ich das Postsicher verpacke muss ich mir noch überlegen. Das muss schließlich 5 Monate durch die USA reisen und sollte dann nach diversen Posttransporten noch ok sein.

Das Travelmate ist also lediglich robuster und kompakter aber ansonsten in allen Aspekten schlechter.

Weihnachten

Gestern habe ich mir Aquaman angeschaut. Der Film ist wirklich empfehlenswert.

Heute haben wir den Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieses Jahr ist mir mangels Schnee so überhaupt nicht weihnachtlich zu Mute. Kommt mir das nur so vor, oder geht das ganze mittlerweile immer mehr im Einkaufstrubel unter? Gefühlt bin ich von Anfang bis Ende Dezember mit Angeboten überhäuft worden.

Letzte Woche hatten wir auch die Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen, die wie üblich aus Kegeln und gemeinsamen Abendessen bestanden hat. Traditionell werden dabei die schlechtesten (meisten Gossen und verlorene Spiele) dazu verdonnert das Geschenk für das nächste Jahr auszugeben. Das Geschenk bekommt dann wieder der Verlierer und muss dann das für das nächste Jahr ausgeben.

Das konnte ich erfolgreich abwenden. 😉

Technikzeug

Als Vorbereitung auf den Trail habe ich jetzt mein Hauptpostfach von T-Online auf einen eigenen Server umgestellt. Da ich nun unbegrenzten Speicherplatz habe, nutze ich jetzt auch keinen POP3 Abruf mehr zur Archivierung, sondern greife nur noch per IMAP auf die Mails zu. Somit kann ich per Webfrontend auf die Mails zugreifen oder aber per Outlook Online und Offline. Wenn ich vorher gewusst hätte wie einfach es ist die Mails aus Outlook von einem Postfach auf ein anderes Postfach zu verlagern, hätte ich das schon eher gemacht (schlicht per Drag and Drop und dann ein paar Stunden warten bis alles synchronisiert ist).

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Weihnachtsstimmung bei der Familie bei Letterheart ∗ Fröhliche Weihnachten! bei Lieblingsleseplatz ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Eine Woche mit Piglet und Besuch in Hamburg bei The Book Dynasty ∗ Mysteriöse Post bei Trallafittibooks ∗ Advent #4 bei Jacquy’s Thoughts ∗ 4. Advent & Heimat bei Valaraucos Buchstabenmeer ∗ Advent, Advent.. Aquaman bei Andersleser ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗

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