Montagsfrage: Welches Buch ist eher unbekannt, sollte aber ein Klassiker sein?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Nachdem ich letzte Woche das 2. Lesequartal nachgeholt habe, war diese Woche dann auch gleich das 3. Quartal dran. Somit bin ich wieder auf Stand.

Zu meinem PCT Hike habe ich ein Fazit geschrieben und mir in dem Kontext auch die Fenix 6 Uhr angeschaut, von der ich nur bedingt begeistert bin.

Ansonsten habe ich noch das Throne of Glass Prequel beendet. Ihr seht also blogtechnisch war ich fleißig. Davon abgesehen war die Woche recht normal.

Zur Frage:

Oh, ich fürchte davon gibt es ganz viele. Es ist nicht jedem Autor vergönnt einen raketenartigen Start wie J.K. Rowling oder Stephenie Meyer hinzulegen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass die Bücher es nicht verdient hätten.

Mir fallen drei Serien (ja, ich lese nun mal primär Serien und nicht nur Einzelbücher) ein.

  1. Die Secret Elements Serie (Johanna Danninger), weil die einfach eine tolle Mischung zwischen Die Unglaublichen, James Bond und Men in Black ist und der Hauptcharakter auch nie um einen guten Spruch verlegen ist.
  2. Die Amani Serie (Alwyn Hamilton), weil das das klassische tausenduneine Nacht Szenario in moderner Form wiedergibt. Abenteuer, Action, Witz
  3. Die Nebelspähre Kiel Serie (Johanna Benden), weil ich es toll finde, dass auch Deutsche Autoren Geschichten über Drachen und Dämonen abliefern, die auf Weltklasseniveau sind.

Welche Bücher / Autoren sollten eurer Meinung nach bekannter sein?

Leselaunen Trail Again?

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Aktuell keins begonnen

Momentane Lesestimmung:

Eher mittelmäßig. Ich habe in der Woche nur ein Buch gelesen und das was nicht mal besonders lang und in deutsch.

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Zitat der Woche:

»Also spar dir den Bullshit, dass ihr gute Hexen seid, die Bäume verehren, verehren, Händchen halten und Kumbaya singen.« Dark ElementsGlühende Gefühle, Jennifer L. Armentrout

Und sonst so?

In der letzten Woche gab es die 1. Bewerbungswelle für den nächstjährigen Pacific Crest Trail (PCT) Hike. Ich habe wieder reingeschaut und in einfach mal eine Buchung in der wenig frequentierten Zeit versucht. Gefühlt wird der Andrang scheinbar von Jahr zu Jahr etwas größer. Da ich nun auch schon die Zusage habe, werde ich wohl nächstes Jahr im Urlaub ein paar Wochen wandern. Jetzt stellt sich noch die Frage, ob ich das in den Sierras oder in Washington mache. Beide Gebiete haben mir gut gefallen.

In Anbetracht eines 15% Gutscheins und 50€ Rabatt habe ich im Nachgang zum Hike noch die Fenix 6 Pro Sportuhr mit Naviagtionsfunktion getestet (auf dem Hike habe ich die Fenix 5 benutzt). Die Hardware ist mal wieder besser geworden (größerer Bildschirm, mehr Laufzeit), die Software ist nach wie vor bescheiden. Es scheint aber immer mehr Schule zu machen unfertige Dinge auszuliefern, aber voll dafür zu kassieren.

Sogar in den Freizeitparks bei Disney und Universal funktionieren viele Attraktionen nicht mehr und auch das wird heute als normal angesehen. Im Gegensatz zur gebotenen Leistung steigen die Preise aber immer weiter.

In dieser Woche habe ich auch von einem recht krassen Beispiel von einem autonom fahrenden Uber Fahrzeug gelesen, dasseine Frau überfahren hat. Bei diesem Testfahrzeug wurden die diversen Assistenzsysteme eines Serienwagens vernetzt und in Ermangelung des vollständigen Wissens um die Funktionsweise verdrahtet. Das Ergebnis? Systeme, die eigentlich darauf ausgelegt waren einen Fahrer zu unterstützen, mussten nun in einem Gesamtkonzept zum autonomen Fahrzeug zusammen wirken.

Die Fußgängerin hat mit einem Einkaufswagen an einer Stelle die Straße überquert, an der das nicht erlaubt war. Das Fahrzeug hat die Kombination von Fußgänger und Mensch nicht erkannt und jeweils als statisches Objekt erfasst. Da bei jeder Neuklassifizierung des Objekts die Information über die vorherige Position gelöscht wurde, hat das Fahrzeug die Frau mehrere male als statisches Objekt erfasst, aber die Bewegung nicht erkannt.

Erst kurz vor dem Zusammenstoß hat das Fahrzeug ein Objekt erkannt, dass sich auf die Fahrbahn zubewegt. Da die Systeme aber ursprünglich als Assistenzsysteme ausgelegt waren, hat es nun statt ein Brems- oder ein Ausweichmanöver einzuleiten eine Sekunde Pause gemacht, in der ein Fahrer hätte reagieren sollen, nachdem er zuvor mit einem Hinweis gewarnt wurde. Da das Auto autonom fahren sollte, war der Hinweis natürlich deaktiviert.

Die Kontrollfahrerin (unterbezahlt) hat auf ihrem Handy gespielt und hat somit nicht auf die Straße geachtet. So nahm das Unglück seinen Lauf.

Wenn ich mir nun überlge, dass Boeing mittlerweile Flugzeuge nach dem selben Schema entwickelt (Assistenzsystem, dass Flugzeuge wegen falscher Annahmen in den Boden lenkt), bin ich mal gespannt, wann das erste Atomkraftwerk abhebt, weil man die Software irgendwie zusammenkopiert und ein paar wesentliche Details vergessen hat.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Müssen Roboter zum Arzt..? bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Eine Woche voller Gewinnspiele bei Letterheart Rezensionen & Wertschätzung bei Trallafittibooks ∗ Worlds 2019 bei Lieschen liest ∗ Buchmesse Wien bei cbee talks about books ∗

USA Tour & Pacific Crest Trail ein Fazit

Mein PCT Hike ist nicht so erwartet wie verlaufen aber in Summe bin ich zufrieden. Mir war von Anfang an klar das ich den Hike wegen der Landschaft mache. Was mir am Anfang nicht klar war ist, dass das zu wenig Motivation für mich ist, um den ganzen PCT zu Hiken. 

 

Einige meinen, dass dieser Aspekt des PCT (die Strecke durchhalten) mentale Stärke erfordert. Ich finde es einfach stupide, wenn man z.B. einen Tag im Nebel oder entlang am Los Angeles Aquädukt läuft. 

Was man in den vielen Blogs nicht so eindeutig liest ist, dass der PCT zwar tolle Fotomotive und atemberaubende Landschaft bietet aber eben auch viel vom Gleichen. Nach drei Wochen Wüste hatte ich in der Wüste alles gesehen. Die drei Wochen danach hätte ich persönlich nicht gebraucht. So ist es öfter. Man sieht sich nach einer Weile satt an der Landschaft. Umso mehr kann ich verstehen, warum Weltreisende oder Leute, die sich längere Auszeiten nehmen zwischendurch Urlaub vom Reisen brauchen (das hört sich bizarr an, macht aber durchaus Sinn).

Aber das ist evtl. anders, wenn man mehr auf das Ziel PCT komplett  gewandert hinarbeitet. Ob man das nun als mentale Stärke bezeichnen will, sei dahingestellt.

Weiterhin gibt es auch oft Landschaften, die von Waldbränden zerstört wurden. Da kommt man sich dann recht schnell vor wie Frodo bei der Durchquerung von Moria.

 

Die Sierras sind einfach unglaublich schön aber eben auch unglaublich anstrengend. Da ich aus Vernunftgründen Ende Mai wegen der immensen Schneemengen (nicht nur deshalb, meine Mutter hatte auch einen Krankenhausaufenthalt, ich eine Megablase unter dem linken Fuß und rund 8kg Gewichtsverlust) nicht in die Region aufgebrochen bin, war das Thema Thru Hike bereits abgehakt. Wenn ich noch mal vor der Wahl stünde, würde ich vermutlich von Anfang an nur Sektionen hiken und Teile überspringen.

 

Gut gefallen hat mir Washington, dass ich aber leider nur sehr wenig erkundet habe. Da man das aber in ca. 4 Wochen durchwandert wäre das auch eine Option für einen zukünftigen Urlaub.

Den angeblich leichtesten Teil des PCT (Oregon) und dort ganz besonders die Crater Lake Region habe ich leider überhaupt nicht gesehen. 

 

Die beiden letztgenannten Regionen sind auch die, die am schlechtesten zugänglich sind. Der Crater Lake ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur zu bestimmten Zeiten erreichbar. Selbst das ist sehr schwierig, weil man dann per Zug fahren und anschließend mit zwei Privatbussen fahren muss (letztere limitiert und nur per Telefon buchbar). In Washington sieht es noch schlimmer aus.

 

In beiden Regionen ist die Dichte der Versorgungsstellen gering und somit muss man viel Essen mitnehmen und da sind wir auch an dem Punkt, der mir auf dem PCT am meisten Probleme gemacht hat. Das Essen. Wenn es alle 2-3 Tage einen guten Versorgungspunkt gegeben hätte, dann wäre mir der Hike viel leichter gefallen.

 

Weiterhin hatte ich mehrfach Magenprobleme wegen dem zu kleinen Rucksack. Da die Höhe des Rucksacks an der Untergrenze war (lt. Hersteller hätte da viel mehr Reserve sein sollen bzw. der Rucksack passt angeblich zu meiner Körpergröße), musste ich den Beckengurt enger machen, was dann zu besagten Problemen geführt hat. Wenn die Magensäure zu hoch ist, ist einem öfter mal übel und dann kann man nicht Essen. Bei dem Kalorienoutput auf dem PCT ist das vernichtend.

 

Da der Hersteller ZPacks maximal kundenunfreundlich agiert, habe ich auch keine andere Größe bekommen, als ich erst mal unterwegs war.

Das Naturerlebnis ist auf dem PCT ist einzigartig. Ich habe viele Tiere gesehen und mich auf dem PCT immer sicher gefühlt (lediglich wegen Schwarzbären hatte ich in wenigen Nächten bedenken).

 

Ich habe heftige Regenschauer, Hagelstürme und traumhaft ruhige und auch stürmische Nächte erlebt. 

 

Als Tipp würde ich jedem angehenden Thru-Hiker mitgeben: Geht die ersten Tage langsam an, wenn ihr den Hike macht. Das liest man immer wieder und ich habe es – wie viele – ignoriert. Klar frustet es, wenn man nach drei Tagen schon Pause macht aber es ist viel Sinnvoller, wenn ihr nach drei Tagen einen oder zwei Tage Pause macht, als später zwei Wochen. Man kann nicht alles weghiken oder aussitzen, auch wenn man sich dann besonders hart vorkommt. 😉

Es reicht nicht vorher jeden Tag 20km zu trainieren, wenn ihr dann nachher 40km pro Tag lauft. Gerade am Anfang kann jeder Kilometer mehr im Bereich über 30km den Unterschied zwischen überanstrengten Muskeln / Sehnen machen. Das liegt oft auch an den Flussbettartigen Wegeverhältnissen.

 

Fängt mit 15 Meilen an und arbeitet euch dann jeden Tag etwas weiter hoch. Wenn Verletzungen / Blessuren auftauchen, reagiert früh. 

 

Die meisten Sachen lassen sichtlicher ignorieren und werden schlimmer. Dann benötigt man ggf. lange Pausen und die Zeit hat man nicht.

Ein weiterer Tipp: Nur weil jemand in seinem Hikejahr mit Mikrospikes und ohne Eisaxt ausgekommen ist, bedeutet das für den eigenen Hike überhaupt nichts. Viele Hiker neigen zu Pauschalaussagen. Wenn ich den Hinweisen in den Blogs gefolgt wäre, dann hätte ich ohne Regenjacke, -hose in der Wüste im Hagelsturm ggf. in einer lebensbedrohenden Situation gesteckt. Ich würde auch nie wieder ohne richtige Handschuhe hiken. Das Gewicht und der Preis sind verschmerzbar.

 

Ein Dank an die Helfer. Ich habe nicht oft Hilfe in Anspruch genommen aber oft sind es Kleinigkeiten die einem als Hiker den Tag versüßen. Ein kaltes Getränk an einem heißen Tag an einer Stelle wo es zwar Wege für Jeeps oder sogar Straßen gibt aber sonst nichts kann Gold wert sein genauso wie ein Ride in einer Region ohne Handyempfang bzw. ohne Taxi, Lyft, Uber.

 

Gefühlt nimmt diese Hilfe ab, wenn ich mir Blogs und Berichte aus früheren Jahren ansehe aber vieles davon wäre auch in der Form nicht nötig. Beispielsweise sind die Übernachtungsmöglichkeiten mit Essen oft nicht erforderlich, sondern nur günstiger. Anders sieht es schon mit einigen Wassercaches aus, die können einem auch mal den Hals retten.

 

Ich kann euch nur ermutigen: Wenn ihr den Hike machen wollt, dann macht es. Ob es wirklich etwas für euch ist, findet ihr eh erst raus, wenn ihr ein paar Wochen unterwegs seid. Der PCT lässt sich nicht simulieren. Macht aus eurem Hike das Beste und ein Plan B bei Verletzungen / Problemen / Motivationslöchern kann auch nicht schaden. Wobei das sicher auch davon Abhängig ist was ihr für ein Typ seid. Der Plan B kann sehr schnell ziemlich verlockend werden, wenn ihr einen habt. Im besten Fall habt ihr ein halbes Jahr Zeit: Macht was draus, selbst wenn der PCT nicht euer Ding ist.

 

Man sollte seine Ausrüstung vorher ausgiebig getestet haben. Jedes Teil – von der Unterhose (ja, ernsthaft) angefangen bis zur Luftmatratze. Man wird trotzdem noch Fehler machen bzw. Probleme bekommen aber man kann das ja zumindest minimieren. Ich habe am Anfang auch gedacht: Was soll ich denn am T-Shirt oder der Hose testen. Zum Beispiel wie schnell man sich die Hüften offen scheuert mit nur einer oder zwei Schichten zwischen Beckengurt und Haut. Für mich war draus die Erkenntnis, dass jede Schicht gut ist. Bei mir war es dann Unterhose, Hose, T-Shirt, Sweatshirt. Das sind Dinge, die man einfach ausprobieren muss.

Die Versorgung via Amazon klappt am Trail i.d.R. ziemlich gut. Weniger gut sind viele Shops auf die Anforderungen der Hiker eingestellt.

 

Ich bin nun ein PCT Section Hiker, der entlang des Weges öfter mal abgebogen ist. Vielleicht gehe ich in Zukunft wieder auf den PCT, dann aber für ein Teilstück. Ein Thru-Hiker werde ich in diesem Leben wohl nicht werden. Damit kann ich aber gut leben. Ich weiß wie es sich anfühlt, habe auf dem Trail fast alles erlebt, was einem passieren kann.

 

Die USA Tour in Zahlen:
Ca. 20 paar Socken und 4 paar Schuhe auf dem PCT verbraucht
10 Wochen auf dem PCT und 10 abseits des PCT unterwegs

Gesamtkosten ca. 33.700$

Davon 16.035$ in direkter Verbindung zum PCT.

Verteilung:

  • Unterkunft 3.300$ (das geht viel günstiger, wenn man öfter im Zelt bleibt oder sich das Zimmer teilt)
  • Essen 2.150$
  • Ausrüstung 7.615$ (das geht für die Hälfte oder noch weniger, wenn man einige Kompromisse eingeht)
  • Transport 2.175$ (das geht etwas günstiger, wenn man mehr per Anhalter fährt – der Flug ist enthalten)
  • Gesundheit 300$
  • Kommunikation (inReach, Telefon) 395$

Für den PCT hätte man schätzungsweise auch mit 5500$ weniger auskommen können. In Summe kommt man aus meiner Sicht aber locker auf 15-20K $, wenn man den gesamten Trail läuft. Bei mir wäre es definitiv mehr geworden.

Die restlichen 17.665$ abseits des PCT.

Verteilung:

  • Rundreisen (1: Salt Lake City > Vegas,2: New York -> Orlando) – 7.700$
  • Eintrittspreise, Tagesausflüge 3.150$
  • Unterkunft 2.000$
  • Essen 2.230$
  • Transport 2.130$
  • Kommunikation 175$
  • Post 100$

Nach dem Kassensturz war ich erstaunt, dass ich abseits des PCT und auf dem PCT quasi gleich viel ausgegeben habe. Das liegt aber primär daran, dass in den PCT Ausgaben grob 7500$ Ausrüstung enthalten sind. Davon sind gut 1500$ auf dem Weg angefallen. Das sollte man nicht unterschätzen.

Die Zahlen sollten übrigens keinen potenziellen PCT Hiker abschrecken. Einige Hiker kaufen kaum Ausrüstung vor dem Trail (auf dem Weg kauft jeder!) und wenn man sehr häufig im Zelt schläft bzw. alle günstigen Gelegenheiten (Trail Angels, Campingplätze) usw. ausnutzt, lassen sich die Übernachtungskosten deutlich runter drücken. Ich hatte mein Zimmer immer allein, nicht weil ich es so gewollt hätte, sondern es hat sich nie anders ergeben.

Wenn man dann noch den Verdienstausfall rechnet, sind die Kosten schon astronomisch hoch. Trotzdem bereue ich die Zeit nicht, kein bisschen. Ich würde wieder auf die Tour gehen. Ich würde einiges anders machen (und mir hoffentlich einiges an Schmerzen auf dem PCT ersparen und somit vielleicht auch mehr Kilometer machen). Die Grundsätzlich Entscheidung zum Hike würde ich aber auch mit dem Wissen von heute wieder treffen.

Alle Infos zum Hike findet ihr im Bereich Reisen.

Montagsfrage: Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Ich habe letzte Woche die Zusammenfassung des 2. Lesequartals nachgeholt, weil ich dazu bei der USA Tour nicht gekommen bin. Weiterhin habe ich den 5 Teil (oder auch den 2. Teil vom zweiten Zyklus) der Red Rising Reihe beendet. Es gab mal wieder viel Gewalt und sehr viele Tote.

Zur Frage:

Das kommt bei mir nicht so oft vor, da ich gerne Buchserien lese, bin ich nach einigen Enttäuschungen in der Vergangenheit (z.B. die Bestimmung), wo die Hauptprotagonistin am Ende einfach mal wegstirbt, dazu übergegangen Serien erst zu beginnen, wenn sie vollständig sind.

Wenn die Rezensionen dann komplett den Bach runter gehen, dann nehme ich Abstand. Gerade bei Serien finde ich es unschön, wenn dann der letzte Teil so richtig übel ist. Ignoriert man den dann einfach und tut so, als wenn er nie geschrieben wurde? Versaut man sich den Rest der Serie damit, dass man ihn liest?

Der Ansatz die Bücher erst nach Abschluss einer Serie zu lesen klappt natürlich nicht immer. Manchmal geht die Neugier mit mir durch. Harry Potter habe ich zum Beispiel schon deutlich vor dem letzten Teil begonnen. Es gibt auch immer mal wieder Fortsetzungen, zu eigentlich abgeschlossenen Reihen.

Ein Beispiel für eine Serie, die ich noch nicht begonnen habe ist das Reich der sieben Höfe, weil der (aktuell?) letzte Teil doch eher schlechte Wertungen bekommen hat.

Ich glaube echte Neuerscheinungen habe ich dieses Jahr auch nur 2 oder 3 gelesen und die waren alle keine Enttäuschung.

Welche Neuerscheinung hat euch enttäuscht?

Leselaunen Berichte über Reiseabenteuer

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Aktuelles Buch:

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Aktuell lese ich die Vorgeschichte von Throne of Glass – Celaenas Geschichte.

Momentane Lesestimmung:

Red Rising Dark Age - Pierce Brown

Die lässt gerade wieder etwas nach. Teil 5 der Red Rising Reihe war mal wieder ein Pageturner, auch wenn dem Autor scheinbar etwas die Ideen ausgehen, bleibt es immer spannend.

Nun habe ich mit der Vorgeschichte zu Throne of Glass begonnen. In den sieben Hauptbänden werden entwickelt sich Celaena deutlich weiter, während sie hier noch reichlich Arrogant und zum Teil auch naiv ist, was dann später auch zu Ihrer Haft und Verurteilung führt. Aktuell hat mich das Buch noch nicht in den Bann gezogen.

Zitat der Woche:

»Ihr werdet feststellen, Rolfe, dass man sich um Celaena Sardothien nicht kümmert. Man überlebt sie«, gab Dorian glattzüngig zurück. Throne of Glass Band 5, Pierce Brown

Und sonst so?

Da bin ich kaum wieder zu Hause und schon trudeln die Blogs von anderen PCT-Wanderern ein. Eine ist auf dem Camino del Norte, eine auf dem Camino Francés. Vor einer Weile war eine von beiden mit dem Rad quer durch Japan unterwegs und anschließend zu Fuß an der Küste von England.

Und was soll ich sagen? Es zieht mich schon wieder fort. 😉 Ist schon witzig irgendwie. All die Strapazen, die man auf einem Weg wie dem PCT hat und trotzdem hat man schon wieder Lust darauf die Welt weiter zu entdecken (ob nun auf dem Fahrrad, zu Fuß oder sonst wie). Manchmal ist es ja wirklich vorteilhaft, dass das menschliche Gehirn so funktioniert, dass die negativen Eindrücke im Nachhinein deutlich in den Hintergrund treten.

Wenn nur das liebe Geld nicht wäre… 😉

Ich habe mal wieder ein wenig auf dem iPad gespielt. Ich hatte mir die aktuellen Charts angeschaut und bin auf Plague gestoßen. Von dem Spiel hatte ich schon gehört. Es geht darum, dass man die Menschheit mit einem Virus / Bakterium ausrotten muss? Das hört sich ziemlich verrückt an? Ja, das ist wohl der Grund für den Erfolg. Man darf mal absolut böse sein. Es ist auf jeden Fall für ein paar Stunden Unterhaltung gut. Dabei macht es rein inhaltlich wenig Unterschied ob man etwas aufbaut oder zerstört. Dei Spielmechanik ist gleich. Es gibt auch Szenarien wie z.B. Entwerfe ein Brettspiel und vermarkte es.

Ansonsten war die Woche relativ ereignislos. Es herbstet halt sehr aktuell und ich habe das etwas längere Wochenende genossen. Auf dem Blog habe ich zumindest die Zusammenfassung des 2. Lesequartals nachgeholt (beim Wandern und auf dem Handy war mir das zu fummelig). Fehlt nur noch das dritte Quartal aber die Verspätung ist ja fast noch vertretbar.

Zumindest bin ich jetzt bei Lovelybooks wieder auf dem aktuellen Stand. Das hatte ich während meines USA Aufenthaltes auch nicht mehr gepflegt.

Für das nächste Jahr habe ich mir mögliche Urlaubsziele und Reisen angeschaut. Evtl. gehe ich aber auch noch mal auf den PCT oder beides – mal sehen.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Raketenpost und Halloween bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Once upon a time bei Letterheart Living in Haloweentown bei Trallafittibooks ∗ Langes Wochenende! bei Tiefseezeilen ∗ Hallo November! bei Lieschen liest ∗ Paralleles Lesen, Buchmesse und Joker bei Pusteblume Blog ∗ Halloween und der Día de Muertos bei Lesepirat ∗

Montagsfrage: Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern? (Der Büchernarr)

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

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Ich bin jetzt zwei Wochen aus den USA zurück und seit letzte Woche arbeite ich auch wieder. Somit wird es Zeit auch wieder an der Montagsfrage teilzunehmen.

Letzte Woche habe ich auch wieder fleißiger gelesen. Beendet habe ich die Throne of Glass Serie und aktuell lese ich den fünften Teil der Red Rising Serie (allerdings in englisch, mangels Übersetzung).

Zur Frage:

Mir fällt bei der Frage direkt das literarische Quartett ein – wer sich nicht erinnert oder zu jung ist – das war eine Fernsehsendung, bei der heftig darüber diskutiert wurde, ob ein Buch was taugt oder nicht. Teilweise wurde dann auch die Frage des “Wertes” des Buches diskutiert. Ist der Inhalt literarisch wertvoll usw.

Das Quartett hatte ich auch zuerst im Hinterkopf, als ich mit dem Buchbloggen begonnen habe und das hätte mich fast davon abgehalten. Ich habe mich damals beim Quartett schon immer gefragt wer einem das Recht gibt zu bewerten, ob ein Buch literarisch wertvoll oder inhaltlich wertvoll ist.

Dann habe ich mir gedacht, dass ich ja in meinem Blog nur eine Bewertung dafür erzeuge, wie mir das Buch gefällt. Das sagt überhaupt nichts über die Qualität aus und auch nicht darüber ob es literarisch wertvoll ist oder nicht, sondern lediglich darüber wie mir das Buch gefällt. Mit dem Gedanken konnte ich mich deutlich eher anfreunden.

Ihr seht also ich halte Buchkritiken, sofern es sich nicht um Sachbücher handelt, die sich relativ objektiv bewerten lassen eher für problematisch. In einem Blog ist aus meiner Sicht die Grenze zwischen individueller Meinungsäußerung und sachlicher Kritik relativ fließend.

Das ist leider oft auch bei “professionellen” Kritikern der Fall. Ich tue mich auch sehr schwer mit professionellen Kritiken zu Kinofilmen.

Wie seht ihr das?

Leselaunen zurück im Chaos

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Aktuelles Buch:

Dark Age – The Red Rising Series Band 5

Ich bin wieder in das Kriegschaos der Red Rising Serie abgetaucht. Wer die Serie kennt, weiß, dass es in der Serie extrem gewalttätig zugeht. Ich bin aktuell etwas zwiegespalten. Der Anfang war recht vielversprechend aber mittendrin werden dann Tote Gegenspieler plötzlich wieder in Form von Klonen ausgebuddelt. Das finde ich ziemlich einfallslos.

Soweit ich weiß soll die zweite Trilogie (1-3 / 4-6) aber noch mit einem weiteren Band beendet werden. Ich lasse mich überraschen.

Momentane Lesestimmung:

Aktuell lese ich wieder etwas mehr. Die Throne of Glass Serie mit 7 Bänden habe ich nun beendet (siehe hier).

Zitat der Woche:

Sie hätte nichts dagegen, mit ihm zu arbeiten – aber nicht auf die Weise, die Roland meinte. Ihr schwebten da eher ein Messer, eine Schaufel und ein namenloses Grab vor. – Sarah J. Maas, Throne of Glass Band 2

Und sonst so?

Auf der Arbeit herrscht das Übliche Chaos, ich war aber wieder recht schnell drin.

Ansonsten habe ich diese Woche wieder deutlich mehr gelesen als in den 2-3 Wochen zuvor.

Ein paar Sachen von PCT-Hike verkaufe ich gerade. Das bezieht sich aber nur auf Dinge, die ich eh nicht benutzt habe oder benutzen werde oder nicht nochmal. Zum Beispiel hatte ich beim Schlafsack einen gekauft, den ich dann nach ersten Tests nicht mitgenommen habe. Einer reicht aber völlig. 😉

Letzte Woche habe ich ein VR-Headset getestet, nachdem ich mit dem Thema in den letzten Monaten Kontakt hatte (VR-Achterbahn im Phantasialand und The Void Star Wars).

Zu Hause fand ich es dann aber nicht ganz so umwerfend. Die Occulus Quest ist eher ein günstiges Headset (449€ – die Preise in dem Bereich gehen teilweise weit über 1000€) aber bietet dafür einiges. Insgesamt haben mich die nativen Anwendungen (die laufen auf dem Headset ohne Computer) aber nicht so umgehauen. Die Spiele sind mal besser, mal schlechter aber überwiegend sehr Actionlastig.

Youtube 360° Videos machen was her (Free Solo, Wingsuit usw.) und kosten zudem auch nichts. Spiele wie National Geographic (z.B. Antarktis) machen zwar was her aber für echte Naturerlebnisse ist die native Grafik (limitiert durch den Handyprozessor dann doch zu schlecht.

Was mich auch noch stört: Durch das eingeschränkte Sichtfeld und das Gewicht auf dem Kopf, kommt man sich immer vor, als wenn man eine Taucherbrille oder einen Motorradhelm tragen würde. Die Präzision des Trackings ist ziemlich gut, sowohl von den Controllern als auch von den Kameras am Headset. Die Controller sind mit bzgl. der Buttons / Trigger zu weich / schwabbelig aber das ist glaube ich bei Spielkonsolen auch so.

Mir persönlich macht VR stehend oder sich bewegend (stehen, sitzen, laufen) viel mehr Spaß als nur statisch auf einem Stuhl zu sitzen. Dafür hat man in der Regel aber zu Hause nicht den Platz. Optimal wäre ein omnidirektionales Laufband als Ergänzung zur Brille, weil man dann in alle Richtungen gehen kann ohne sich fortzubewegen. Ich vermute, dass das Mittendringefühl, dann deutlich besser ist. Die Dinger sind aber auch recht teuer und sperrig.

Die Brille kann man demnächst auch mit einem Kabel am Computer anschließen. Dann hat man natürlich deutlich mehr Auswahl bei den Spielen. Ich schicke das Ding vorerst zurück. Vielleicht mache ich Weihnachten noch mal einen Versuch, wenn das Kabel draußen ist. Mein aktueller Eindruck ist, dass das Thema vielversprechend ist aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht.

Die Quest hat auch noch zwei Nachteile. Auf dem rechten Auge hatte ich teilweise Spiegelungen in der Linse (entweder handelt es sich um Produktionsabweichungen oder das ist bei dem Gerät normal) und die Kopfhalterung ist nicht so toll. Es gibt aber alternativen für 60 bis 120€ zusätzlich, die besser sein sollen.

Ich freue mich auf die kurze Woche. Gestern gab es ja auch schon eine Stunde mehr.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Eine stressige Woche bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Altes raus, neues rein bei Letterheart Lost im Weltraumabenteuer bei Trallafittibooks ∗

Leselaunen Zurück zu Hause

Leselaunen

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Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich die letzten gut zwei Wochen nicht eine Seite im Buch gelesen habe

Momentane Lesestimmung:

Wie oben schon erwähnt eher mau. Letzte Woche hatte ich keine Zeit, weil ich in Freizeitparks unterwegs war und diese Woche nicht so die Lust.

Zitat der Woche:

Kommt zurück, sobald ich wieder mehr Lese

Und sonst so?

Sonntag bin ich von meiner USA Tour zurück gekommen. Die hälfte von den 20 Wochen USA war ich am Pacific Crest Trail, die andere Hälfte in diversen anderen Teilen des Landes.

Diese Woche habe ich die Post abgearbeitet die liegen geblieben ist (auch diverse Zeitschriften).

Ansonsten gab es natürlich diverse Bilder zu sichten und sortieren. Der Blog musste auch wieder etwas gepflegt werden (mit dem Handy war das für ein halbes Jahr nur Notstandsprogramm). Das hat sich zwar nicht in neuen Beiträgen aber diversen Korrekturen niedergeschlagen. Hauptsächlich habe ich Full Size Fotos verkleinert, damit der Server nicht so stark belastet wird (mit dem Handy war mir das bei vielen Bildern leider durchgegangen).

Anfangs hatte ich noch etwas mit der Zeitumstellung zu kämpfen aber das geht unterdessen. Nun “genieße” ich das typische sauerländer Dauerregenwetter.

Ab Montag geht es dann wieder arbeiten. Da muss ich mich vermutlich wieder eingewöhnen. Ansonsten habe ich Freitag auch passend noch die Mitteilung bekommen, dass der neue Parkplatz in der Firma bald verfügbar ist, und ich den zu benutzen habe. Bei so ca. 15-20 Minuten Laufzeit, kann ich dann gleich ganz woanders parken zumindest bis die Stadt das unterbindet. Naja, Hauptsache die Chefs müssen keine 50m laufen, dann ist ja alles gut. ^^

Mal sehen was sich noch so alles geändert hat. Aktuell ist wohl mal wieder der “uns geht es so schlecht Blues” aktuell, der in der Wirtschaft ja alle paar Jahre gespielt wird.

Weitere Leselaunen:

∗ Halloween naht! bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Eine Messe wie im Flug bei Letterheart ∗ 3 Hochzeiten und 4 Todesfälle bei Nerd mit Nadel ∗ Leselaunen bei Brigantis KosmosFrankfurter Buchmesse – was war das los bei Trallafittibooks

Wochenrückblick – USA Woche 20 – Orlando und Los Angeles

Leselaunen / Wochenrückblick

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Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 130 / 69 – Orlando, Disney, Epcot – 06.10.2019

Epcot ist momentan eine einzige Großbaustelle. So hässlich war Epcot noch nie. In den vorherigen Besuchen war Epcot der Park der Blumen.

Durch die diversen Baustellen fallen diese Bereiche weitgehend weg und die verbleibenden sind relativ unspektakulär in Herbsttönen dunkelrot und grün ohne Blüten. Selbst die Bauabsperrungen haben eine langweilige Einheitsfarbe.

Auch heute ist es wieder sehr voll im Park und wir haben noch Hoffnung, dass es in der Woche leerer wird. Vorab: Die Hoffnung erfüllt sich nicht. Gut für Disney, schlecht für die Besucher.

Montag – Tag 131 / 70 – Orlando, Disney, Hollywood Studios – 07.10.2019

Der Star Wars Bereich ist wirklich umwerfend designt. Allerdings gibt es aktuell nur eine Attraktion und sehr! viel Merchandise. Was schön ist, ist auch sehr teuer. Beispiele Gefällig: Storm Trooper Set für über 6000$, Gemälde, Büsten und Modelle zwischen 500$ und 6000$.

Smugglers Run ist eine bessere Version von Star Tours oder vergleichbar mit Mission Space. Jedes Crewmitglied bekommt eine Aufgabe und wenn man diese nicht erfüllt wirkt sich das negativ auf die Mission aus.

Besonders anspruchsvoll sind die Aufgaben nicht aber die meisten Parkbesucher sind trotzdem nicht in der Lage die Aufgaben zu erfüllen. Dementsprechend desaströs sind die Ergebnisse oft.

Alles Sachen die man nicht braucht aber Disney gelingt es hervorragend einen in Kauflaune zu versetzen. Ich habe heute so viele gekaufte Lichtschwerter und Droiden gesehen, dass ich mich frage was Disney alleine mit dem Merchandise umsetzt.

Die Achterbahn Stinky Dog Dash hat heute technische Probleme. Aktuell fällt die Bahn regelmäßig aus. Sobald die Bahn wieder verfügbar ist, geht die Wartezeit in kürzester Zeit auf weit über eine Stunde hoch. Wir entscheiden uns Donnerstag einen neuen Anlauf zu wagen. Die Bahn hat heute immerhin 30 Minuten funktioniert.

Dienstag – Tag 132 / 71 – Orlando, Disney, Epcot – 08.10.2019

Das Feuerwerk in Epcot findet normalerweise um 9:00 statt. Um 9:00 stehen tausende bereit und es passiert … nichts. Es gibt auch im ganzen Park keinen Ton mehr. Um 9:30 gibt es die ersten Infos von Mitarbeitern, dass das Feuerwerk verspätet ist. Ach wirklich?

Wir beschließen ins Hotel zu gehen, da wir am nächsten Morgen früh raus müssen und unklar ist, ob und wann es überhaupt los geht. Um kurz nach 10 gibt es dann per App die Info, dass das Feuerwerk verspätet ist.

Am nächsten Tag lese ich in einem Blog, dass das um 22:45 die offizielle Mitteilung kam, dass es kein Feuerwerk gibt.

Disney leistet sich einige Dinge in dieser Art. In dem neuen Gondeltransportsystem kommt es zu technischen Problemen – die Gäste hängen drei Stunden fest. Wenn man überlegt, dass man i.d.R. Parkeintritt + Hotel bezahlt und aufgrund der hohen Kosten alles so plant, dass man keine großen Reserven hat, kann Disney solche Pannen nicht wieder gut machen. Sofern es überhaupt eine Entschädigung gibt.

Mittwoch – Tag 133 / 72 – Orlando, Disney, Hollywood Studios – 09.10.2019

Heute wagen wir einen neuen Versuch bei Stinky Dog Dash. Heute geht die Bahn von der Parkeröffnung nicht (armselig Disney). Es dauert 30 Minuten bis die Bahn funktioniert.

Wechseln darf man trotzdem nicht direkt in den Star Wars Bereich (der ist direkt nebenan). Stattdessen muss my ein ganzes diverse hundert Meter durch den Park rennen. Wenn es der Plan von Disney ist die Besucher maximal zu verärgern, dann ist das gelungen.

Heute besuchen wir die Cantina (die Drinks sind speziell) und alle Shops im Star Wars Bereich. Viele Gegenstände bekommt man ausschließlich in diesen Shops im Park.

Das führt zu dem typischen Effekt, dass man unter Druck steht, weil man die Chance nicht so schnell wieder bekommt diese Sachen zu kaufen und da man eh im Star Wars Fieber ist bei dem Ambiente kauft man Dinge, die man nicht braucht. Das geht aber offenbar vielen so, wenn man sieht was aus den Parks geschleppt wird. Besonders gut gehen offenbar Droiden und Lichtschwerter aus Savis Workshop. Beides nicht gerade Schnäppchen.

Donnerstag – Tag 134 / 73 – Los Angeles, Disneyland – 10.10.2019

Auch Disneyland ist viel zu voll. Obwohl keine Ferienzeit ist, sind extrem viele Leute in allen Disney-Parks. So ist das grenzwertig und macht nicht wirklich Spaß. Das hatten wir bei den beiden vorherigen Besuchen (Februar, Ende Oktober) nicht aber vielleicht sind die Parks generell deutlich voller geworden.

Dazu kommt noch, dass die Parks teilweise sehr viel zum Thema Halloween bieten und damit natürlich wieder zusätzlich Besucher anziehen. Bei Guardians of the Galaxy und Haunted Mansion wurde der komplette Ride umgestaltet.

Insgesamt sind wir auf unsere Kosten gekommen, haben aber auch recht viel in Warteschlangen gestanden.

Beim Star Wars Ride Millennium Falcon Smugglers Run gelingt es uns mit 7 Rides nicht einmal vorne zu sitzen (dann sitzt man nicht hinter dem Cockpit, sondern mittendrin und sieht somit sehrviel mehr) oder ein vernünftiges Team zu bekommen, wo sich alle wenigstens halbwegs schlau anstellen.

Die Aufgabe ist recht einfach. Es gibt zwei Piloten, zwei Schützen und zwei Techniker. Die Piloten steuern das Schiff (95% vor das nächste Hindernis), die Schützen schießen mit Lasern und Raketen, die Techniker kümmern sich um Schilde und Harpunen.

Soweit so einfach. Leider sind die meisten Leute nicht in der Lage zur richtigen Zeit auf den richtigen Knopf zu drücken oder hoch/runter/links/rechts zu steuern), obwohl man optische und akustische Hinweise bekommt.

Da ein Ride mit 6 Leuten besetzt wird, hat man zu zweit in der Regel eine extrem gute Chance auf die Technikerstelle, weil man sowohl bei 3,4,5 Leuten vor einem immer die letzten beiden Plätze bekommt.

Lediglich wenn man ein weiteres Zweierteam vor sich hat, gibt es Chancen auf die vorredeten Plätze. Als Singelrider sehen die Chancen nicht besser aus.

Die Star Wars Wartezeiten sind in LA nochmals deutlich höher als in Florida.

Trotzdem gönne ich mir heute Savi’s Light Saber Workshop. Ganz witzig das Ganze, wenn auch viel zu teuer.

Wir essen einschließlich des Besuches in Florida 3x im Star Wars Bereich (Ronto Roasters). Das Essen ist recht gut und die Preise normal.

Freitag – Tag 135 / 74 – Los Angeles, Disney, California Adventure Park – 11.10.2019

Zusammenfassend muss man zu den beiden Tagen in LA aus Disneysicht aber Pleiten, Pech und Pannen sagen. Es fallen ständig Attraktionen aus und zwar in beiden Parks.

Die besten Rides waren für mich in den acht Freizeitparks:

  • Harry Potter Hagrid’s Magical Creature Motorbike Adventure
  • Incredicoaster
  • Guardians of the Galaxy Mission Breakout
  • Avatar Flight of Passage
  • Indiana Jones Adventure
  • Die Mumie
  • Mission Space

Samstag – Tag 136 / 75 – Home sweet Home – 12.10.2019

Heute geht ein halbes Jahr USA zuwende, das ganz anders verlaufen ist als ursprünglich geplant. Ich bin aber ganz zufrieden damit.

Als wir per Lyft zum Flughafen fahren und ich die Bergkette sehe, in der der Pacific Crest Trail verläuft kommt etwas Wehmut auf. Wie schnell so ein halbes Jahr voller Eindrücke vorbeigeht. Real in den USA war ich nun knapp 5 Monate und davon nur grob die Hälfte am PCT.

Ich habe einen Teil des PCT gelaufen, einige Regionen, die ich schon besucht habe genauer erkundet (PCT, Grand Canyon, New York, Washington DC, stellenweise habe ich den PCT auch nur gestreift (Washington) oder – für mich – neue Regionen erkundet (Yellowstone, New Orleans, Nashville, Memphis).

Wenn ich diesen Trip noch mal machen würde, dann würde ich ein paar Sachen anders machen (Primär den Rucksack eine Nummer größer nehmen) aber nachher ist man immer schlauer. Ich bereue nichts und kann jedem, der die Chance hat so ein Abenteuer anzugehen nur empfehlen – macht es!

Weitere Leselaunen

Spookyseason geht los. Buchmesse aber auch bei TrallafittibooksWenn eine Woche „gut-schlecht“ ist bei Andersleser ∗ Einkaufen, tolle Nachrichten und Zahnschmerzen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Die Messe naht bei Letterheart ∗ Leselaunen bei Grumpelchens Lesewelt ∗ Back in the Game bei Pusteblume Blog ∗

Wochenrückblick – USA Woche 19 – Orlando

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 123 / 62 – Orlando – Disney Springs – 30.09.2019

Heute war ich in Disney Springs (früher Downtown Disney). Das ist deutlich größer als die Universal Vergnügungsmeile und auch schicker gestaltet. Dafür punktet Universal mit besserer Musik. Man kann nicht alles haben.

Die meisten Läden bei Disney haben mich nicht angesprochen. Die ganzen Klamottenläden haben halt alle Standardsachen und auf überfüllte Geschäfte.

Interessant ist meiner Meinung nach Lego (Hogwarts, Millennium Falcon, Lego Technik) aber die Preise sind ordentlich. Hogwarts ca. 400$ und der Falcon 800$.

 

Harley Davidson (wenn man es mag). Für mich sind die Teile irgendwie Popkultur aber davon abgesehen sind sie einfach nervig laut.

Die Star Wars Shops (wenige Teile). R2D2 BB8, einige Fotos und Zeichnungen und die teuren Lichtschwerter. Der Rest ist eher Schrott.

Die Disney Merchandise Läden sind zwar riesig aber eher was für Kids.

Die zwei Kunstläden mit Disney Kunst sind der super, genauso wie der Kristallladen. Alles was mir gefällt kostet mindestens 500$ aufwärts bis in den fünfstelligen Bereich. Einige Bilder sind wirklich der Hammer. Mickey und Minnie am Lagerfeuer – die Farben und die Ausleuchtung sind perfekt. Unglaublich für ein Handgemälde.

Der Cola Laden ist kultig, wenn auch nicht so gut wie im Museum. Ist aber schon krass wenn eine Marke so gut ist, dass die Leute freiwillig Geld ausgeben um sich damit identifizieren zu können.

Der Levi’s Laden ist auch speziell. Man kann sich Patches aufnähen lassen oder Klamotten bedrucken mit individuellen Mustern.

Das Super Hero Headquarter ist eher enttäuschend. Mal sehen, ob ich irgendwo noch was schickes von den Guardians finde.

Ansonsten ist im direkten Vergleich witzig, dass in Universal die Gäste durch einen Sicherheitscheck müssen, bei Disney aber nicht. Andersrum macht Disney es in LA genauso wie Universal in Orlando. Das ist eh wieder so ein Quatsch von gefühlter aber nicht realer Sicherheit.

Nach eineinhalb Tagen Shoppingbereichen werden es zwei T-Shirts, eins von Coca Cola und eins von Hard Rock (abends war ich noch mal kurz bei Universal). Dabei stelle ich fest, dass das Halloween Event extrem gut besucht ist (extra Parkstunden mit Extrakosten).

Ich hoffe in der Woche ist es leerer. Disney Springs war mir heute zu voll.

Vom Hotel nach Disney Springs und zurück bin ich mit Über gefahren. Beide Fahrer haben Frauen die bei Disney arbeiten und somit unlimitierten Eintritt in die Parks abseits der Block out times (Hochsaison). Netter Bonus.

Ansonsten wird mir so langsam sehr klar, dass die Reise dem Ende zugeht. Ich versuche ab jetzt noch mehr alles zu genießen. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Tage in den Parks intensiv und sehe vollgepackt sind.

Montag – Tag 124 / 63 – Orlando, Kennedy Space Center – Teil 2 – 01.10.2019

Da der erste Besuch im Space Center zu kurz war und mein Cousin erst heute Abend kommt (ab Morgen geht es in die Parks), habe ich mich zu einem zweiten Kennedy Space Center Besuch entschlossen.

Ich habe eine andere Bustour im Space  Center (Explorertour), die einen Aufpreis von 25$ kostet.

Der Besuch kostet zwar noch mal über 100$ mit Bustour aber im Hotel hocken kostet auch Geld und ist weniger spannend und wer weiß ob / wann ich noch mal im Spacecenter bin.

Heute habe ich eine Tour, die die Öffnungszeit maximal ausnutzt. Theoretisch …

Die Tour ins Kennedy Space Center ist maximal kommerzialisiert. Von den versprochenen 5 Abholpunkten werden nicht mal alle angefahren. Trotzdem dauert das Einsammeln über eine Stunde. 7:30 war als Abholung angegeben. Die Ankunft ist um 9:45, obwohl die Fahrtzeit nur ca. eine Stunde beträgt.

Gleichzeitig bietet das Unternehmen auch den Transport zu den Parks an. Da man zwischendurch noch zwischen Bussen umsteigen darf, dauert das alles ewig. Das wird sogar als Express verkauft. Bei den Preisen kann man sogar gleich Uber fahren und ist 10x so schnell da.

Angeblich kostet die Rückfahrt vom KSC nach Orlando 150$, wenn man den Bus verpasst. Das ist falsch. Die Fahrt per Uber kostet 50$, also doppelt so viel wie mit dem Reisebus. Die Frage ist eher, ob man einen Fahrer findet.

Das Thema Digitalisierung ist bei der NASA noch nicht so richtig angekommen. Es gibt zwar eine App für das Kennedy Space Center und eine Webseite. Die Filmzeiten in den diversen Kinos gibt es aber nur in Papierform vor Ort!

Wie sich bei der Tour zeigt, hat unsere Reiseleitung ziemlich viel Quatsch erzählt. Wie sich immer wieder zeigt: sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit bringt einen weiter im Leben. Das ist im Beruf ja leider auch so.

Bei den Shuttlestarts waren zuletzt bis zu einer Million Menschen vor Ort. Die Strecke nach Orlando kann dann 7h dauern.

Die Tour ist vergleichbar mit der, die wir vor 20 Jahren gemacht haben und wir halten an 3 Stellen an. Mir gefällt die Variante deutlich besser als die Standardtour.

Heute komme ich bis 17:30 (Abfahrtzeit des Busses) weitgehend durch mit der Besichtigung.

Besonders empfehlen kann ich Science on a Sphere (der Vortrag war Super und in dem Kontext macht diese Art der Darstellung wirklich Sinn). Mission Status (was ist der aktuelle Stand und was plant die NASA) und die IMAX 3D Vorstellung Touch the Stars. Mission Control ist nicht nötig, wenn man das Atlantis Center besucht hat (und das ist ein Muss), genauso wie NASA Now.

Beim Merchandise konnte ich mich beherrschen und habe nichts gekauft. Das einzige was mir gefiel gab es nur im Saturn Center und nicht im Hauptshop.

In den nächsten Jahren passiert einiges. In den nächsten 1-2 Jahren will die NASA in der Lage sein wieder Menschen ins All zu bringen. Bis grob 2025 soll der Mond wieder angesteuert werden und dann ist die Zukunft recht vage.

Man merkt auch den akuten Sparzwang. Es wurde nur ein Pad und ein Crawler für SLS umgerüstet. Es gibt keine Reserve. Dafür gibt es nun 3 Pads für Privatunternehmen. Weiterhin ist auffällig, dass SLS nichts anderes als eine Saturn V mit moderner Technik ist und die Orion eine größere Version der Saturn Kapsel.

Dienstag – Tag 125 / 64 – Orlando – Universal Studios – 02.10.2019

Wie bereits in der Überschrift erwähnt haben wir heute die Universal Studios besucht.

Dank Express sind wir bereit nachmittags mit allen Attraktionen durch und sind einige sogar mehrfach gefahren. Leider gilt auch in Orlando die Kritik, die ich bereits in LA hatte. Die Attraktionen sind fast alle Motion Rides mit 3D Film. Man hat das Gefühl, dass Universal die Ideen oder der Mut zu Innovation fehlt.

Lediglich die Achterbahn ist ziemlich innovativ (Linearantrieb, senkrechte Steigung, fast senkrechter freier Fall, doppelte Drehung im Looping).

Abends wechseln wir nach den Islands of Adventure per Hogwarts Express (leider bleibt die Attraktion / Fährt deutlich hinter den Erwartungen / Möglichkeiten zurück).

Für die Lichtshow auf Hogwarts gilt das gleiche.

Der Besuch im Hard Rock Hotel ist der erste und wird vermutlich auch der letzte sein. Das Hotel ist reichlich teuer und bietet dafür wenig abseits der Express Tickets.

Mittwoch – Tag 126 / 65 – Orlando – Universal Islands of Adventure – 03.10.2019

Die Hagrid Bahn ist momentan eine der besten Achterbahnen der Welt und kommt dabei vollkommen ohne Looping aus. Dafür gibt es 7! Stellen wo die Bahn per Linearantrieb beschleunigt wird und es wird auch viel für das Auge geboten. Dazu kommt, dass man sich auch dem Motorrad sehr gut in die Kurven legen kann.

Der heutige Tag beginnt mit einer einstündigen Wartezeit am Hagrid Ride, der leider jeden Tag mehrere Stunden ausfällt oder geplant früh außer Betrieb genommen wird. Universal kassiert zwar 170$ pro Tag aber wenn man man wieder Stunden in ausgefallenen Attraktionen verbringt verhalten sie sich maximal undulant.

Leider ist die Attraktion die beste in beiden Universal Parks und eine der wenigen bei der wiederholtes Fahren Spaß macht.

Heute sind wir bereits um 4 mit allem durch. Der dritte Tag Universal war also überflüssig.

Donnerstag – Tag 127 / 66 – Orlando, Universal Studios, Islands of Adventure, Disney Spring – 04.10.2019

Heute gelingt es uns noch 2x den Hagrid Ride zu fahren, bevor uns die Wartezeiten zu lang werden.

Ansonsten fahren wir alle guten Rides erneut, bevor wir zu Disney wechseln.

Dort Besuchen wir das Void Star Wars VR Erlebnis – Secrets of the Empire. Dort wird man mit VR Helm und Rucksack ausgestattet und absolviert eine Such- und Bergemission im Star Wars Universum.

Abseits von einigen technischen Problemen (nicht genaue Positionierung von Teammitgliedern und Gegenständen) ist das ziemlich cool. Wenn Wände sich dort befinden, wo sie auch in der virtuellen Welt sichtbar sind und man Gegenstände anfassen kann, ist das schon ziemlich cool.

Freitag – Tag 128 / 67 – Orlando – Animal Kingdom – 05.10.2019

Obwohl wir heute einen Wochentag haben ist es bei Disney viel voller als früher und ab Mittags ist es schon grenzwertig – kein Vergleich mit Universal.

Samstag – Tag 129 / 68 – Orlando – Magic Kingdom – 06.10.2019

Bei Disney wird die Kommerzialisierung immer stärker. Es werden immer mehr Hotels gebaut und der Park ist Abends brechend voll. Einen passablen Platz für das Feuerwerk finden wir nur noch mit Glück. Von der beschworenen Disney Magic ist nicht viel zu spüren. Wer am meisten zahlt oder Stunden vorher einen Platz besetzt hat die beste Aussicht.

Der Seven Dwarfs Mine Train ist extrem gut besucht, die Attraktion ist aber eher was für Kinder.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung in der nächsten Woche.

Weitere Leselaunen

Ein Schwank aus meiner Jugend bei Trallafittibooks  ∗ Das letzte Regal (erneut) bei AndersleserDie Woche der fiesen Cliffhanger bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Zwei Highlights in einer Woche bei Letterheart

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