Wochenrückblick – PCT Woche 1 – San Diego und Wüste

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Auf dem Weg nach San Diego habe ich die H.O.M.E. Serie begonnen.

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

Vielleicht ist es nur unsere Natur, dass wir uns ständig die Dinge wünschen, die waren und sein könnten, anstatt die Dinge, die sind und sein werden. – Pierce Brown – Red Rising

Und sonst so:

Sonntag

Am Sonntag (wegen der Zeitverschiebung hatte ich letzte Woche nicht davon berichtet. Da ich bis Abends durchgehalten hatte, war ich recht hoffnungsvoll, dass ich die Nacht durchschlafe. Das hat allerdings nicht wirklich geklappt. Das hatte vermutlich verschiedene Gründe.

Zum einen wäre wohl das Party Nachbarzimmer zu nennen. Andererseits ist Downtown San Diego am Samstag nicht vor 2 oder 3 Uhr ruhig. Als ich dann nachts um halb drei aufgewacht bin, war ich auch gedanklich wieder bei den Treilvorbereitungen, was nicht geholfen hat.

Nachts habe ich also noch ein paar Sachen erledigt, um dann um halb 5 noch mal für zwei Stunden zu schlafen (das hat sogar funktioniert).

Danach habe ich nach einem recht kargen Frühstück im Hotel den Balboa Park besucht. Der Fußweg war insofern etwas beschwerlich, als das ich zuerst einige Straßen ohne Bürgersteige bzw. Fußgänger erwischt habe.

Der Park ist eine Mischung aus Museen, Theatern, Geschäften und eben ein Park. Generell kann ich nach den zwei Tagen sagen, dass die USA viel teurer sind, als ich das von meinem letzten USA Urlaub, der allerdings auch einige Jahre zurück liegt in Erinnerung hatte.

Das Luft- und Raumfahrtmuseum und das Automuseum standen heute auf dem Programm. Beide sind ganz nett, aber wirklich gesehen haben muss man sie beide nicht. Das Angebot ist in beiden recht überschaubar. Da kann man besser in die Technikmuseen in Sinsheim und Speyer gehen, davon hat man viel mehr von.

Im Luft- und Raumfahrtmuseum gab es auch die schlechteste 4D Vorstellung die ich je gesehen habe. Angeblich sollte es einen Raumkampf geben (warum es kein Luftkampf war, verstehe ich nicht, das hätte zumindest zum Museum gepasst). Der Kampf hat aber nicht stattgefunden. Es gab einige Zusammenhanglose Szenen in denen Ein Raumschiff irgendwelche Manöver durchgeführt hat, die total sinnlos von Effekten begleitet wurden.

Anschließend bin ich noch in 3 Supermärkten gewesen und kenne jetzt grob das Angebot. Mit dem Essensangebot den Trail zu bestreiten wird auf jeden Fall spannend. Ich habe jetzt ca. 4kg gekauft, von denen ich  Montag 3kg voraus schicken werde.

Was auffällig ist in San Diego ist die hohe Anzahl von Obdachlosen.

Ansonsten bekommt man im Supermarkt alles in Plastiktüten.

Montag

In der Nacht zum Montag habe ich besser geschlafen. Immerhin war ich erst um 5:00 wach.

Somit bin ich aufgestanden und habe mich noch etwas mit den Vorbereitungen beschäftigt. Unter anderem habe ich ausgerechnet welche Kalorienanzahl meine Essenspakete haben. Das Ergebnis war nur ca. 4000.

Das ist zu wenig für den Trail. Eher angebracht sind 5000 oder mehr. Daran muss ich wohl noch arbeiten.

Um 9:00 stand ich dann vor dem Postamt, dass erst um 9:30 geöffnet hat. Es ging aber nicht nur mir so, sondern diversen Leuten. Als es dann um 9:30 geöffnet hat, standen locker 20 Leute davor und ich stand eine ganze Weile in der Schlange nur um mir erklären zu lassen welche Aufkleber ich benötige.

Insgesamt haben 3 Pakete ca. 50 $ gekostet und der Spaß hat 1,5 Stunden gedauert. Das ist noch optimierungsfähig.

Anschließend würde ich von einer Freiwilligen zu Scout und Frodo gefahren, die jede Nacht ca. 35 Leute beherbergen.

Von dort kann man Pakete abschicken, einkaufen, noch fehlende Ausrüstung kaufen. Alles was man so braucht. Schon Wahnsinn, dass die beiden das sit Jahren unentgeltlich machen. Die Aussage von “Scout” (Trailname) zu dem Thema ist, dass sie es können und deshalb kein Geld möchten.

Es wird aber auch recht schnell klar, dass man zwar Hilfe bekommt, aber man nichts hinterhergetragen bekommt. Man ist für sich selbst verantwortlich. Ob man genug Wasser oder Essen hat liegt in der eigenen Verantwortung. Niemand prüft das.

Zusätzlich zu Fußproblemen habe ich jetzt noch Rückenprobleme. Der Start ist also optimal.

Für Morgen ist Regen und recht kaltes Wetter und Wind vorhergesagt. Das ist direkt mal zum Abgewöhnen.

Im Laufe des Tages haben diverse “Veranstaltungen” stattgefunden. Von Besuchen bei AT&T, Gear Prüfungen von Leuten, die auf dem Trail waren, bis zur diversen Hinweisen zu Verhaltensregeln auf dem Trail.

Als Upgrade für meinen Filter habe ich jetzt noch den Deckel einer 700ml Smartbottle beschafft. Der Originaldeckel geht sehr leicht verloren.

Um 9:00 war der Tag zu Ende und morgen heißt es um 4:30 aufstehen, 5:30 treffen und ab 6:00 geht es zum Trail.

Dienstag – Campo, Lake Morena (Mile 20)

Geschlafen habe ich in der Nacht quasi nicht.

Mein Rücken ist übel. Ich stelle nur knapp vorm Totalausfall. stehen geht, sitzen und liegen ist übel und so wirklich förderlich ist die Luftmatratze nicht in dem Kontext.

Das Wandern lieg heute trotzdem ziemlich gut dank Vitamin I (Ibuprofen). Das wird in den USA mit 200mg Dosen pro Tablette verkauft und man soll nur 6 pro Tag nehmen. Unter 2 pro Einahme braucht man aber nicht anfangen und die halten eh nur 3 Stunden. Die schmecken ins den USA übrigens wie Süßigkeiten.

Um 7:00 waren wir beim Trail und die obligatorischen Bilder vom Terminus und Grenzzäune standen an. Der Grenzzaun wurde dank Trump mit 2 Reihen Militärstacheldraht verstärkt.

Die Kontrolle der Permits erfolgte in der Form, dass zwei PCTA Member abgefragt haben, ob man ein Permit hat und anschließend, ob es für heute gültig ist. Alle hatten ein Permit, vier nicht für den aktuellen Tag. Interessiert hat es niemand.

Nach 8.5 Stunden waren die 20 Meilen erledigt ca. 950 Höhenmeter lt. Uhr). Mal sehen wie es mir morgen geht. Interessant ist, dass meine Garmin Uhr 38km angibt, die liegt normal zu niedrig. Aber ist benutze sie im Stromspar-GPS Modus.

Heute war es ok. An den kleinen Zehen sind Ansätze für Blasen. Ich babe über Nacht mal ein Pflaster drauf geklebt, das kommt aber morgen runter, weil ich mit Dauerbepflasterung im Training schon blutige Blasen hatte.

Es hat den ganzen Tag über geregnet oder gefisselt. Kurz vor dem Ziel gab es dann noch eine richtige Ladung. Ohne Wasser von oben ist es eindeutig cooler.

Aktuell bin ich glaube ich der erste aus unserer Gruppe von rund 30 Leuten (die meisten sind heute 5 Meilen weniger gelaufen). Erstaunlich. Die meisten sind jünger und somit leistungsfähiger. Hoffentlich macht mein Rücken morgen mit.

Das ich bis Lake Morena durchgehalten habe, hat sich allein wegen den zwei Burgern mit Pommes und Cola gelohnt. Die Bürger waren wirklich gut, obwohl der Laden nicht so aussah.

Danach hatte ich allerdings Dünnpfiff, das kommt aber vermutlich von dem ganzen Müll den ich tagsüber gefuttert habe. Wenn das jetzt die Regel wird, dann könnte das problematisch werden.

Aktuell liege ich auf dem Campingplatz in Lake Morena im Zelt und sehe den Mond durchs Zeltdach.

Mein Fuß hat heute mitgemacht. Hoffentlich bleibt das so, dann schlafe ich morgen vielleicht im Hotel.

Der Trail sieht insgesamt besser aus als gedacht im Startbereich. Ich habe sehr wenig Toilettenpapier / Müll gesehen.

Heute waren schon einige Highlights dabei, die allerdings bei dem Wetter auf dem Foto nicht so toll aussehen.

Mittwoch – Lake Morena, Mount Laguna (Mile 42)

Woha, immerhin 6 Stunden Schlaf im Zelt. Auch dem Zeltplatz war der Abstand zwischen den Zelten mit 10-15m aber recht angenehm. Da es fast alles ZPacks Duplex sind, sieht das sehr spacig aus.

Das Zelt ist beim Einpacken klatschnass. Außen vom Regen, innen von der Kondensation.

Nachdem der Vortag gut gelaufen ist, habe ich mir als Tagesziel Mount Laguna gesetzt. Das war bei ca. 4km, ca 1300 Höhenmetern und Temperaturen um 25°C etwas zu viel des Guten. Ab mittags war ich an meiner Leistungsgrenze und habe dann auch noch zu spät etwas gegessen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Trailfood schon jetzt hasse?

Heute bin ich ohne Unterhose unterwegs. Gut für die Scheuerstelle am Hintern, schlecht für die Hüften. Morgen also wieder mit Unterhose. Ansonsten kommt morgen Moleskin zum Einsatz für die Hüften. Ich wollte eigentlich die Stelle Abends behandeln, habe es aber schlicht vergessen.

Die erste Tageshälfte war klasse und der Trail abwechslungsreich. Das sich die Landschaft innerhalb eines Tages so ändert, hätte ich nicht gedacht.

Das Konzept des Trails habe ich nun auch verstanden. Man nehme den größten Berg, dann dass tiefste Tal und Reihe beides endlos aneinander. 😉

Heute habe ich den Deckel von meinem Wasserfilter verloren und den angeblich so tollen Ersatzverschluss einer Smartwaterbottle geschrotet. Beides an einem Tag ist eine Leistung.

Die Ankunft in Laguna war eine derbe Enttäuschung. Alles hatte zu und alle Lodges waren gebucht. Ich wollte eigentlich in einem Bett schlafen. Also ab und nasse Zelt ohne was gutes zum Essen.

Der Campingplatz ist nicht für Hiker gedacht und kostet 26$. Recht happig.

Ich in übrigens der erste von 50 gestarteten Hikern, sofern ich das richtig überblicke, trotz Rückenproblemen. Der extrem späte start heute wirft mich aber zurück. Ich hätte nie gedacht, dass es bis hierhin so gut läuft.

Der Trail ist übrigens teilweise echt schwer zu wandern, sehr steinig, uneben usw.

An vielen Stellen ist der Trail wie ein steiniger Flusslauf ohne Wasser.

Wenn man stürzt hätte man an den ersten beiden Tagen schon Gelegenheit gehabt sich schwer zu verletzen.

Wie das für Esel und Pferde funktionieren soll ist mir schleierhaft.

Morgens habe ich heute den ersten Punkt für Trail Magic entdeckt. Es war aber niemand da. Das war soweit ich weiß Trail magic von jemandem, der sich regelmäßig auf Facebook darüber auslässt wie viele Hiker früh aufgeben. Wenn er den Stand erst mittags öffnet ist die Gefahr zumindest größer, auf Hiker zu treffen, die aufhören wollen.

Heute waren auch Flussquerungen dabei. Ich habe direkt die PCT Methode benutzt. Alles an lassen und durch marschieren. Die Füße waren erstaunlich schnell trocken.

Bei einer zweiten Querung hieß es durch richtig tiefes Wasser oder mit einem abenteuerlichen Balanceakt komplett trocken oder reinfallen. Ich bin balanciert und trocken geblieben.

Donnerstag – Mount Laguna – Mile 60.5

Da ich Essen benötige und in Laguna vor 9:00 nichts öffnet, hänge ich hier nun fest. Das nervt. Die beste Hikingzeit bei hohen Temperaturen ist morgens ab 5:30. Jetzt starte ich um frühestens 9:30 in die Mittagshitze.

Allerdings gab es dadurch zum Frühstück Pizza. Die war um Längen besser als Trailfood. Der Shop war gut bestückt. Ich habe 4 Bananen mitgenommen. Die sind zwar schwer und haben zu wenig Kalorien aber sie schmecken wenigstens.

Heute hatte ich zum Abendessen ein Fertiggericht was bestenfalls ekelig war. Ich hab es aber runter gewürgt.

Morgens habe ich mir für total “günstige” 160$ ein Hotel in Julian gebucht. Da soll mal einer sagen, dass mit Hikern kein Geld zu machen ist.

Gestern haben die Sehnen im vorderen Bereich des rechten Fußes geschmerzt (heute alles gut) und haute die im linken, allerdings heftiger. Ich hoffe, dass das morgen wieder besser ist. Man kommt sich vor wie der Terminator, der einen Systemcheck durchführt. Jeden Tag schmerzt was neues und man muss die Dringlichkeitsliste neu sortieren und herausfinden, ob es kritisch ist.

Mein Rücken ist weiterhin nur solange ok, wie ich hike.

Dafür, dass ich heute nur 19 Meilen gelaufen bin und 650 Höhenmeter, fühle ich mich nicht gerade besser als am Vortag.

Heute oder besser gesagt gestern ist mir bei der Wasserplanung ein Fehler unterlaufen. Ich habe nur für heute geplant. Jetzt habe ich grob 8 Meilen zur nächsten potenziellen Wasserquelle. Die Beschreibungen hören sich etwas abenteuerlich an und ich habe nur noch 2l. Die nächste danach ist weitere 9 Meilen entfernt. Bisher habe ich immer 3l dabei gehabt und nur 1,5 zur nächsten Quelle benötigt.

Der Trail war heute wieder anders als an den ersten beiden Tagen.

Heute hat mich jemand joggend (fast ohne Gepäck überholt).

Wenn ich den PCT nicht beende, dann wegen dem Essen oder einer Verletzung. Das im Zelt schlafen ist zwar kein Highlight aber so schlimm ist es nicht (wenn man nicht gerade Rückenprobleme hat).

Heute steht mein Zelt übrigens alleine neben dem Trail.

An der linken Hüfte (wir der Gurt aufliegt), habe ich jetzt eine Beule. Ich werde ein Blasenpflaster aufkleben. Ich hoffe das hilft, ansonsten muss ich mit mal einen Doc suchen der das entwässert.

Freitag – Mile 60.5 – 77 Julian

Ich bin um kurz 5:15 wach und mache mich gegen 7:00 auf den Weg. Die morgendliche Routine dauert momentan einfach so lange. Die Nacht war extrem ruhig.

Die Beule an der linken Hüfte ist weg, die Schmerzen nicht.

Gegen 8 bereue ich bereits, dass ich nicht eher aufgestanden bin (das liegt primär daran, dass es nachts wirklich kalt ist, bis man losläuft). Ab 8 war es so heiß wie an anderen Tagen ab mittags.

Der Bereich über den linken Fußknöchel ist nach wie vor geschwollen und schmerzt. Während des Tages habe ich fast den Level vom Vortag erreicht.

Da ich für die einzige Wasserquelle heute 2 Meilen extra laufe (der von Trailangeln angelegte Wassercache ist leer), komme ich auf grob 19 Meilen. wegen dem Fuß bin ich aber nicht gerade schnell.

Ich entschließe mich trotz der horrenden Preise zu einem Extratag in Julien. Damit bin ich dann wieder genau in meinem Plan (bisher lag ich einen Tag davor). Ich hoffe das hilft meinem Fuß sich zu erholen. Für das Geld was 2 Tage Julien kosten, machen andere eine Woche all inklusive Urlaub.

Der Tag ist bisher mein härtester. Heute kommt noch eine große Blase an der rechten Ferse dazu. Ob das am veränderten Laufstiel liegt, um den linken Fuß zu entlasten oder der Schuh nicht eng genug geschnürt war, weiß ich nicht.

Auf dem Trail habe ich bisher erstaunlich wenig Leute getroffen.

Als ich gegen 17:00 mit den letzten Reserven auf dem Highway Richtung Julien eintrudeln erwarten mich drei Trailangel. Ein Ehepaar und ein älterer Herr.

Das Ehepaar ist superglücklich, als ich eintrudle. Sie sind aus LA per Auto angereist (3h) nur um mehrere Stunden vergeblich auf Hiker zu warten. Ich bin der erste, der auftaucht.

Ich habe mich noch nie so sehr über ein kaltes Getränk gefreut.

Die Trailangel fahren mich nach Julien, wo sie mir noch einen Frisch gebackenen Apfelmuffin aus der lokalen Bäckerei un ein weiteres Getränk geschenkt. Danke!

Im Hotelzimmer bekomme ich dann spontan Schüttelfrost. Habe ich zu wenig gegessen oder getrunken? Da ich durchgängig normal urinieren könnte, kann ich eigentlich nicht zu wenig getrunken haben.

Abends trinke ich gut 2l und esse eine Lasagne und den Apfelmuffin.

Die Klamotten Wäsche ich per Hand in der Badewanne, da es in Julien keine andere Möglichkeit gibt.

So sieht die Badewanne aus, wenn man 4 Tage gehiked ist und die Klamotten wäscht (die habe ich natürlich nicht so hinterlassen).

Ich drehe noch eine Kleine Runde, durch die absolut künstliche Touristenstadt und gehe wie gewohnt um kurz nach 21:00 schlafen.

In Julien wird mir auch klar, warum ich auf dem Trail so wenig Leute getroffen habe. Meiner Gruppe bin ich bis auf vielleicht ein oder zwei Leute, die ich aus den Augen verloren habe davon gelaufen. Ich bin sogar in die Nachzügler von dem Vortag gelaufen. Der Haupteil vom Vorstarttag war aber noch gut 6-9 Stunden vor mir.

Samstag – Julian – Zero Day

Ich stehe um 5:15 auf und schreibe etwas am Blog. Heute geht es primär darum genug zu essen, zu trinken, Essen für zwei Tage zu beschaffen, den Körper zu schonen und die nächsten Tage zu planen.

Gegen 12:00 muss ich aus meinem Hotel raus und in ein anderes wechseln, dass den checkin aber erst ab 15:00 erlaubt. Ich habe dort trotzdem um 12:00 angeklopft und konnte um 13:00 ins Zimmer.

Die Klamotten sind natürlich nicht trocken. Aber als Hiker ist man ja leidgeprüft.

Nach dem Frühstück habe ich meine Hose etwas enger gemacht. Wenn ich schwitze und hike rutscht die unter den Beckengurt. Desto mehr Schichten zwischen Rucksack und Hüftgürtel liegen, desto besser.

Zwischendurch kühle ich immer wieder die Sehnen / Muskeln am Fuß.

Julian ist eine absolute Touristenstadt. Tagsüber ist sie total überlaufen und abends werden die Bürgersteige hochgeklappt.

Was den Reiz ausmacht außer ein paar alt aussehenden Hāusern und Geschäften, entzieht sich mir etwas.

Gegen 14:30 habe ich mich mal in den Burgerladen getraut. Die Wartezeit Betrug ca. 1 Stunde. Wahnsinn. Aber ich habe ja heute Zeit.

Abends gab es ein Stück Pizza.

Der Sonntag kommt wegen der Zeitverschiebung nächste Woche.

Weitere Leselaunen

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Wochenrückblick – PCT -1 Woche – Anreise & San Diego

Mein Ausgangspunkt für den PCT - das ist die Bahnstation, an der ich Montag abgeholt werde

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Auf dem Weg nach San Diego habe ich die H.O.M.E. Serie begonnen.

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

»Warum sollte es mich interessieren, was du bist? Mich interessiert, wie jemand handelt. – Pierce Brown – Red Rising

Und sonst so:

Am Mittwoch hatte ich meinen vorerst letzten Arbeitstag – für etwas über ein halbes Jahr. Das fühlt sich schon ziemlich seltsam an. Ich habe noch nie eine so lange Auszeit gehabt – nicht mal im Studium. Das habe ich ziemlich schnell durchgezogen.

Ab Mittwoch Nachmittag und Donnerstag war ich dann noch einer Geschäftsreise, wo ich mir die aktuellsten Entwicklungen in meinem IT-Tätigkeitsbereich angeschaut habe. In dem Kontext werden im nächsten halben Jahr aber keine Wunder vollbracht.

Am Freitag kam noch ein neuer Rasenmäher mit Mulchkit, damit meine Mutter das ganze Gras in meiner Abwesenheit nicht wegfahren muss. Abseits davon, dass man in den letzten 20 Jahren die Tankanzeige wegrationalisiert hat, ist das Teil gut. Er springt mit einem Zug an, mulcht auch höheres Gras bei Feuchtigkeit und ist relativ leise.

Freitag Abend ging es dann bei winterlichen Temperaturen (es schneit bei uns) mit dem Zug zum Flughafenhotel. Auf dem Weg dorthin habe ich eine Dosis typisch guter deutscher Laune abbekommen und mit dem Buch H.O.M.E. Das Erwachen begonnen.

Was war passiert? Ich wollte vom Flughafenbahnhof zum ein paar Kilometer entfernten Airporthotel. Der erste Taxifahrer hat mich weggeschickt, weil es angeblich eine Ebene tiefer günstiger für mich wäre. Eine Ebene tiefer hieß einige hundert Meter zurück.

Nachdem ich dort war und die Taxis gefunden hatte kam ich hinten in einer Reihe von 10 Taxis an. Der Fahrer hat mir dann gesagt, dass er mich nicht fährt und ich nach vorne laufen soll.

Als ich vorne war hat sich der Taxifahrer erbarmt und die ganze Fahrt rumgejammert, dass er drei Stunden gewartet hat und nur für 7,5€ arbeiten muss. Gegen 0:30 war ich dann im Hotel. Die Übersetzung der diversen Aussagen war also, dass auch die Fahrt nicht lohnt für 3km.

Nach einer recht kurzen Nacht (5:45) bin ich von Dort zum Flughafen gefahren, wo der Flieger um 10 nach San Diego ging.

Nach dem Taxierlebnis vom Vortag bin ich morgens mit dem Shuttlebus gefahren. Das war am Vortag nicht möglich, da mein Zug nach dem letzten Shuttlebus eingetrudelt war.

Der Security Check war spannend wie nie zuvor. Kaum sieht man nach Backpacker aus, wird das komplette Gepäck durchsucht mit Drogencheck. Das habe ich so auch noch nie erlebt.

11 Stunden Flug sind nicht so dramatisch, wenn man schon mehrfach in Australien und Neuseeland war.

Im Flieger gab es dann erst mal exzessiven Filmkonsum. Ich bekomme ja vorerst vermutlich keine Filme mehr zu sehen, da muss ich ja etwas vorarbeiten.

Die Filme waren:

  • Ballon 4/5
  • Bumblebee 3,5/5
  • Bohemean Rapsody 4/5
  • Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen 3/5

Ich bin schon länger nicht mehr mit den Standardhôrern geflogen und bei Lufthansa gab es nur auf einer Seite Ton, weil die Kopfhörer nicht kompatibel zum Flieger waren. Der Hörer hatte zwei Pins, der Flieger nur den Standardstereoanschluss. Somit ging es nur mit Untertiteln.

Bohemian Rhapsody kann ich sehr empfehlen.

Ansonsten habe ich noch etwas gelesen aber nicht geschlafen. Danach war der Flug auch schon vorbei.

Gegen 13:00 bin ich dann in San Diego eingetrudelt und zum Hotel gefahren. Das ging übrigens super und für 2$. Es gibt einen Shuttlebus vom Flughafen nach Downtown. Die Haltestelle habe ich direkt gefunden und 2 Min später war der Bus da. Somit war ich schon um kurz nach 14:00 im Hotel.

Noch mal Luxus pur, bevor es auf den Trail geht.

Meine gesamte Habe. Für den Flug habe ich alles Richtung blauen Beutel verlagert, damit ich das Handgepäck (den Rucksack) möglicht klein bekomme und Flüssigkeiten im aufgegebenen Gepäck (blauer Beutel) und Akkus im Handgepäck sind.

Samstag habe ich mich ein wenig in San Diego umgeschaut. Primär habe ich den Hafenbereich und dort die Midway besichtigt. Es ist wirklich beeindruckend einen derart großen Flugzeugträger aus der Nähe bzw. von innen zu betrachten. Man sieht vom Flugdeck bis zu Maschinenraum so ziemlich alles.

Das Wetter war super.

Anschließend stand noch der erste Besuch im Supermarkt an. Nach derart wenig Schlaf war ich mit der Auswahl ziemlich überfordert. Die Ausbeute war aber ok, wenn auch noch nicht optimal. Da kann ich ja noch dran arbeiten. Manchmal ist weniger mehr.

Das ist wohl noch nicht die Optimalkombination aber ein Anfang.

Der Unterschied ist riesig. Ein netter Plausch mit dem Kassierer und alles wird direkt in Tüten gepackt und zack, schon ist man knapp 50 $ los für lauter ungesunde Sachen. 😉

Das Postamt habe ich auch schon entdeckt. Das hat aber erst Montag offen und ist nah beim Hotel

Den Poweradapter für das Notebook habe ich vergessen. Für den Rasierer hatte ich extra ein anderes Netzteil bestellt und das Notebook nicht bedacht.

Wenn es mehr nicht wird, kann ich wohl zufrieden sein. Ärgerlich ist es trotzdem. Samstag Abend gab es dann noch eine Pizza und es ging zu Hikers Midnight um 21:00 ins Bett, damit ich mich direkt an die neuen Zeiten gewöhne. Das hat aber nur so halb gut geklappt um 2:30 war ich wach und schreibe gerade am Blog.

Ansonsten duften die angeblich geruchsfreien Klamotten jetzt schon. Nach einer Woche Trail dürfte der Geruch unglaublich sein.

Der ganze Workflow mit WordPress und den Fotos funktioniert aktuell mehr schlecht als recht. Die Fotos lassen sich nicht von der Canon Camera auf das iPhone übertragen, weil die Canon App nichts taugt. Mit der WordPress App lassen sich wiederum Fotos nicht hochladen. Der Weblogin ist nicht wirklich responsive und somit teilweise nicht bedienbar. Das hier überhaupt Fotos sind liegt also primär daran, dass ich noch Zugriff auf das Notebook habe.

Der Sonntag fehlt übrigens in dem Bericht, da ich den durch die Zeitverschiebung noch weitgehend vor mir habe.

Wie war eure Woche?

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1. Lesequartal 2019

Da ich ab jetzt voraussichtlich ein halbes Jahr in den USA bin fallen die nächsten zwei Lesequartale möglicherweise aus. Aber zumindest das erste hatte einiges zu bieten.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Amani – Alwyl Hamilton

Amani Rebellin des Sandes - Alwyn Hamilton Amani Verräterin des Throns - Alwyn Hamilton Amani Rebellin des Morgenrots - Alwyn Hamilton

Die Serie ist definitiv mein Highlight im 1. Quartal. 1001 Nacht wie es besser nicht sein kann. Die Abenteuerkomponente steht in dieser Serie mehr im Mittelpunkt als die Liebe.

Ich kann nur sagen mehr davon.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


1001 Dark Nights – The Prince / The King – A Wicked Novella

1001 Dark Nights The Prince A Wicked Novella - Jennifer Armentrout 1001 Dark Nights The King A Wicked Novella - Jennifer Armentrout

Fortsetzung der Wicked Serie, die mir ziemlich gut gefallen hat. Die Fortsetzung liest sich bisher auch recht interessant und ich bin gespannt wie es weiter geht.

4 out of 5 stars 4/5 (Zwischenfazit, da bisher nur ein Buch erschienen ist)


Frühstück mit Kängurus – Australische Abenteuer – Bill Bryson

Frühstück mit Kängurus - Bill Bryson

Australische Abenteuer nach typischer Bill Bryson Schreibart. Britischer, schwarzer und sarkastischer Humor inbegriffen. Wenn man also witzige Bücher mag und mal in Australien war oder sich dafür interessiert, dann ist man mit dem Buch gut unterhalten.

4 out of 5 stars 4/5


Ein Käfig aus Rache und Blut – Laura Labas

Ein Käfig aus Rache und Blut - Laura Labas Ein Thron aus Knochen und Schatten - Laura Labas Eine Krone aus Herz und Asche - Laura Labas

Vorab die Serie hat keinen richtigen Namen, insofern benutze ich den ersten Teil als Seriennamen.

Die Handlung dreht sich um eine junge Frau, deren Familie von Dämonen (man könnte auch einfach Sagen Außerirdischen) getötet wurde, die aus einer anderen Welt auf der Erde eingefallen sind und die Menschheit nun mehr oder weniger als Sklaven halten.

Die Hauptcharakterin entwickelt sich in der Serie von bloßen Rachegelüsten deutlich weiter (wohin verrate ich nicht, um die Handlung nicht vorweg zu nehmen)

4 out of 5 stars 4/5


Red Rising – Pierce Brown

Red Rising - Pierce Brown Red Rising im Haus der Feinde - Pierce Brown Red Rising Tag der Entscheidung - Pierce Brown Red Rising Asche zu Asche - Pierce Brown

Serie um eine Dystopische Welt mit einem Kastensystem. Abseits der Goldenen sind alle anderen mehr oder minder Sklaven und werden unterdrückt. Die Serie wird auch teilweise mit Panem verglichen, was aber bestenfalls im ersten Buch stimmt. Der (sinnlose) Gewaltlevel ist extrem hoch. Von Folter bis Verstümmelung ist alles dabei. Der Autor schmeißt Teilwise die Logik komplett über Bord, um gute Wendungen zu ermöglichen.

4 out of 5 stars 4/5


Mystic Highlands – Raywen White

Mystic Highlands 1: Druidenblut - Raywen White Mystic Highlands 2: Druidenliebe - Raywen White Mystic Highlands 3: Mythenbaum - Raywen White

Serie mit recht viel Herzschmerz aber relativ wenig Handlung. Ansonsten ist der Name Programm. Die Serie spielt in einem Mix aus Realwelt mit magischen Elementen und einer Parallelwelt.

3.5 out of 5 stars 3,5/5 (Zwischenfazit, da ich Teil 1 und 2 gelesen habe, teil drei handelt von einer separaten Geschichte, die in derselben Welt spielt)


Infiziert – Teri Terry

Infiziert - Teri Terry

Meiner Meinung nach ein eher schwacher Versuch eine gleichartige Geschichte analog zur Gelöscht Serie zu erschaffen. Leider ist die Handlung sehr vorhersehbar. Die Serie besteht aus drei Teilen. Ich bin aber bisher nicht über den ersten hinaus gekommen und habe in den anderen beiden lediglich geprüft, ob meine Vermutungen zur Handlung bestätigt wurden (ja, wurden sie).

3 out of 5 stars 3/5


Silberschwingen – Emily Bold

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Das ist das erste Buch, dass ich abgebrochen habe, seit dem Blogstart. Das Badboy Image so weit hoch zu treiben, dass er Leute verstümmeln darf und sich die Hauptakteurin sich trotzdem in ihn verliebt, geht mir eindeutig zu weit.

2 out of 5 stars 2/5


 

Red Rising – Asche zu Asche [Buch]

Red Rising 4 Asche zu Asche - Pierce Brown

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Pierce Brown

Titel der Serie:

  • Red Rising 1 (560 Seiten)
  • Red Rising 2 – Im Haus der Feinde (576 Seiten)
  • Red Rising 3 – Tag der Entscheidung (656 Seiten)
  • Red Rising 4 – Asche zu Asche (650 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Ha. Ich glaube, das ist das Netteste, was man dieses Jahr zu mir gesagt hat, Boss.« Sie rümpft die Nase, als sie sieht, wie Sevro und Clown auf der anderen Seite des Decks an der Reling stehen und sich darin messen, wer am weitesten ins Meer urinieren kann. »Und was für … interessante Nachkommen wir haben.«

Achtung, da es sich um den vierten Teil der Serie handelt, enthält die Rezension Spoiler. Man kann aber auch mit Teil vier einsteigen, weil doch ein deutlicher Zeitsprung zwischen den Büchern liegt und im Buch zumindest die groben Rahmenbedingungen kurz erklärt werden.

Am Ende des dritten Bandes haben Darrow und Virginia zwar einen Teilsieg errungen, indem sie sowohl den Schakal als auch die Herrscherin losgeworden sind, aber die Lage hat sich seitdem nicht wesentlich verbessert. Es herrscht seit 10 Jahren Krieg. Das Versprechen das Leben der unteren Schichten zu verbessern konnte nur sehr bedingt eingehalten werden. Darrow selbst hat zwar eine Familie aber entfremdet sich zunehmend von ihr, weil er nur im Krieg ist. Gleichzeitig arbeitet sowohl der Herr der Asche als auch intrigierende Politiker daran Darrow zu diskreditieren und die Machtposition von ihm und Virginia zu schwächen.

Wir wissen nicht, woher sie kommt. Weißt du überhaupt, was sie mit Hilfe meinte?« »Nein«, gestehe ich. »Aber Chancen vervielfältigen sich, wenn man sie ergreift.«

Wie man bereits merkt ist der Start des Buches überraschend realistisch. Selten ist Krieg die Lösung und danach wird in der Regel auch nichts besser. Die Revolutionäre werden oft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Entweder werden sie selbst zu Diktatoren oder sie können ihre Versprechen nicht halten. So passiert es auch in dieser Serie.

Der Leitsatz der ganzen Serie ist „Tod gebiert Tod gebiert Tod“. Auch in diesem Band gibt es wieder sehr viel Gewalt. Der Krieg zieht sich weiter und alte Wunden führen immer wieder zu neuen kriegerischen Handlungen.

»Deine Entscheidung«, sage ich. »Seine Wahl. Aber sag ihm, was unser Ziel ist.« »Der sichere Tod? Nacktes Chaos? Wer könnte da widerstehen?«

Wer die ersten drei Bücher mochte, wird im vierten Buch zumindest im ersten Teil das gleiche geboten bekommen. Die zweite Hälfte ist überraschend anders.

Der Grundzyklus, dass Darrow zum Ende jeden Buches wieder vor dem Nichts steht, bleibt aber offenbar immer gleich.

Der nächste Band ist bereits in der Pipeline und wird nicht der letzte sein.

Fazit:

»Vier Obsidiane, sechs Graue, drei Braune. Sechs Gewehre vom Typ EFC-37, zwei GR-19-Pistolen, zwei Eaglefox PR-117, eine Impulsfaust vom Typ Vulcan 8k. Mehr konnte ich nicht erkennen.« Ich starre sie an. »Du spielst wohl nicht mit Puppen.«

Wer die Serie mag, dem wird auch dieser Teil gefallen. Für meinen Geschmack wiederholt sich aber im Prinzip die immer gleiche Geschichte. Irgendwer strebt immer nach Macht und ist bereit jeden Preis dafür zu bezahlen.

Der Gewaltanteil in der Red Rising Serie ist extrem hoch, wie auch in den Vorgängern. Der zweite Teil des Buches ist überraschend Abwechslungsreich.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

  • Die Tribute von Panem
  • Maze Runner

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • In Band 4 geben sich der Schnitte und die Heuler als jemand anderes aus und sie wollen als Leute von der Venus durchgehen. Sie sprechen sich aber mit Namen an und das nicht nur über Funk, sondern auch laut.
  • Wie praktisch, dass die Zerstörung der Werften durch Darrow aufgezeichnet wurde und zufällig nach 10 Jahren auftaucht. Das wirkt ziemlich konstruiert. Davon mal abgesehen ist ein Videobeweis heute schon nichts wert, weil er sich fälschen lässt. Erst recht nicht in der beschriebenen Zukunft.

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Die Montagsfrage: Welcher Autor aus dem Nicht-Deutsch oder -Englisch-sprachigen Raum sollte mehr gelesen werden?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Diese Montagsfrage wird vorerst vermutlich meine letzte sein. Ggf. werde ich in der nächsten Zeit unregelmäßig teilnehmen, mal sehen. Ich bin nun (wenn alles gut geht) für ein halbes Jahr in den USA und wandere den Pacific Crest Trail. Aufgrund der Zeitumstellung, begrenzter Akkukapazität und vermutlich begrenzter Netzverfügbarkeit werde ich den Blog wohl primär auf Berichte vom Trail beschränken.

Zur Frage:

Das ist wohl die erste Frage bei der ich passen muss. Um ehrlich zu sein hat mich die Herkunft des Autors bisher nie sonderlich interessiert. Ich habe z.B. ein paar Bücher von italienischen Autoren gelesen. Allerdings waren die jetzt nicht so gut, dass ich sie empfehlen würde.

Dann fallen einem natürlich noch international bekannte Klassiker wie Astrid Lindgren oder Stig Larsson ein. Aber das die eh jeder kennt, ist das wohl kaum eine Empfehlung. Mir geht es also wie einigen anderen und ich stelle fest wie einseitig die Herkunft der Autoren in einem “Regal” ist.

Was sind eure Empfehlungen?

Wochenrückblick – PCT -2 Wochen – Erholen

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Keins, ich wollte direkt vor dem Trail nichts neues anfangen. Mal sehen wie lange ich mich daran halte. 😉

Momentane Lesestimmung:

Ich habe den vierten Teil der Red Rising Reihe (Asche zu Asche) beendet. Der Teil endet mit einigen Cliffhangern. Der erste Teil des Buches liest sich in etwas die die ersten (mehr vom gleichen), der zweite Teil ist dann aber überraschend abwechslungsreich. Ansonsten bleibt der Autor seinem Stil aber treu. Am Ende bzw. Anfang von jedem Buch steht Darrow mit nichts da.

Ich werde versuchen die Rezi noch online zu stellen, bevor es auf den Hike geht.

Zitat der Woche:

Falls ich eines Tages deine Feindin werden sollte, werde ich es dir sagen. Und ich werde dir auch sagen, warum.« »Jeder ist so lange ehrlich, bis er bei einer Lüge erwischt wird.« – Pierce Brown – Red Rising

Und sonst so:

Blessuren

Ich hatte letzte Woche berichtet, dass ich mir am Fuß etwas gequetscht / gedehnt hatte. Zumindest war es recht schmerzhaft beim Wandern mit 15kg Zusatzgewicht auf dem Rücken (bzw. Hüften). Das ist vor etwas mehr als einer Woche am Freitag passiert, als ich ungünstig aufgetreten bin. Samstag habe ich dann einen Tag Pause eingelegt. Sonntag dann wieder 11km gewandert und Montag dann an eine technisch einfachere Strecke mit über 20km gewandert.

Aufgrund der Schmerzen danach (während des Wanderns ging es ganz gut) konnte ich mir dann aber nicht mehr einreden das einfach weglaufen zu können. Somit habe ich von Dienstag bis Samstag pausiert.

Als ich meisten dieser Zeilen morgens geschrieben habe, war ich noch unschlüssig, ob es heute eine Gute Idee ist wieder zu wandern. Bis zum Trail ist es ja nur noch knapp mehr als eine Woche. Viel Zeit zum erholen ist also nicht mehr da. Ein bisschen Wandern ist für die Formerhaltung und das Selbstvertrauen ganz gut. Andersrum wäre es natürlich schlecht, wenn es danach wieder mehr schmerzt.

Ich bin also heute Nachmittag die üblichen ca. 22km gewandert. Mein Fuß hat es scheinbar ganz gut überstanden. Mal sehen wie es morgen ist. Somit wird es das bis zum Trail wohl gewesen sein, weil ich nächste Woche wenig Zeit habe. Aber 175km und 4700 Höhenmeter sind ja immerhin ein Anfang. Ich will nicht wirklich darüber nachdenken, dass das gerade mal 3% vom Trail sind.

Die Lektion, die ich nun aber gelernt habe: Langsamer kann schneller sein. Selbst wenn man halb so langsam läuft in problematischen Abschnitten, dann ist man noch viel schneller, als wenn man ein oder zwei Wochen Auszeit nehmen muss.

Vorbereitungen

Die Hauptplanung habe ich vor einer Weile bereits abgeschlossen. Ich habe mich jetzt noch um einige Details gekümmert. Beispielsweise die Wasserreports (wo gibt es aktuell Wasser entlang des Trails) auf den aktuellen Stand gebracht. Ich habe jetzt alle Unterlagen auf das Handy kopiert. Auf meinem Mininotebook in der Bouncebox habe ich sie auch und als Backup noch auf einem VPS-Server. Somit komme ich immer irgendwie dran.

Die Bouncebox habe ich die Woche über ein paar mal gepackt und Tetris gespielt. So ein 18l Eimer ist echt klein. Ich habe mittlerweile aber eine ganze Menge drin. Dieses Jahr benötigt man aktuell (stand heute) noch Mikrospikes bei Kilometer 280. Ich bin aber recht optimistisch, dass der Schnee weg ist, bis ich dort bin. Zuerst muss sich mein Fuß beruhigen.

Da der komplette Trail nördlich von Kennedy Meadows aktuell extrem verschneit ist, bringt es aktuell auch nichts einzelne Abschnitte eher anzugehen. Evtl. ist es dieses Jahr also nicht so schlecht am Anfang etwas langsamer zu sein.

Ansonsten habe ich noch ein wenig an meinem Server rumgebastelt (bisher hat die automatische Auffrischung des SSL Zertifikates nicht richtig funktioniert – die sollte jetzt klappen, so das ich mich in den USA nicht darum kümmern muss) und das Backup war etwas zu groß geworden.

In San Diego habe ich 1,5 Tage Zeit. Einen davon werde ich wohl etwas Tourist spielen. Ich war schon mal in San Diego aber das war nur relativ kurz und ist auch schon lange her.

Aktuell steht auf dem Plan die USS Midway, das Air & Space Museum und optional das Automuseum zu besichtigen. Vielleicht geht es auch noch ins Hardrock. Mal sehen.

Zusätzlich muss ich für die Erste Etappe Nahrung kaufen und Plastikflaschen, auf die mein Filter passt. Das erste Nachschubpaket für das Paradise Cafe muss auch gepackt werden. Da kann ich mich gleich mal im Supermarkt üben. Man muss sich ja erst mal an die amerikanischen Produkte gewöhnen uns rausfinden was einem schmeckt.

Am Montag geht es zum Augenarzt (Vorerkrankung). Ich hoffe, dass ich dort grünes Licht bekomme. Wenn der was findet, ist das Abenteuer vorbei, bevor es beginnt.

Am Dienstag ist dann noch eine Impfung fällig. Dann bin ich durch.

Freitag geht’s dann mit dem Zug nach Frankfurt und Samstag Nachmittag bin ich in San Diego. Sonntag steht mir zur Freien Verfügung.

Aktuelle Stimmungslage

Die schwankt etwas. Die Sache mit dem angeknacksten Fuß stimmt mich nicht gerade optimistischer. Letztendlich werde ich erst auf dem Trail sehen wie es läuft. Der erste Abschnitt sind knapp 30km und dann steht man auch nur auf einem Campingplatz. Nach 67km kommt eine Sammlung von ein paar Minigeschäften (oder eher Tante Emma Läden). Bis zum ersten Städtchen sind es 124km.

Obwohl ich den ganzen Trail geplant habe, hatte ich in der Vorbereitung bereits ganz ordentlich Schmerzen (mal ganz abseits vom Muskelkater waren das teilweise Schmerzen, die sich eher nach Verschleiß anfühlen). Insofern lasse ich den Trail auf mich zukommen. Auch der halbe Trail ist ein Abenteuer, dass die wenigsten Menschen auf der Welt erleben und noch immer eine riesige Entfernung. Ich werde also versuchen in kleinen Schritten zu denken. Das Motto ist also “Der Weg ist das Ziel”.

Es fühlt sich auch etwas komisch an ein halbes Jahr alles hinter sich zu lassen. Ich habe bisher noch nichts vergleichbares gemacht. Ein halbes Jahr totale Freiheit. Kann man mit dieser Freiheit überhaupt etwas anfangen? Findet man danach zurück ins Berufsleben oder ist man nicht mehr derselbe? Wie kommt man damit zurecht ein halbes Jahr in einem anderen Land mit anderer Sprache zu sein ohne Freunde, Familie? Ich bin gespannt.

Faktisch habe ich jetzt ein halbes Jahr Zeit. Selbst wenn ich auf dem Trail gesundheitliche Probleme bekomme (und damit natürlich auch rein zeitlich nicht mehr die Möglichkeit ergibt den Trail zu wandern), gibt es Alternativen. Man kann sich ein Auto mieten und sich die schönsten Abschnitte des Trails ansehen oder einfach einen Roadtrip durch die USA machen. Ein halbes Jahr frei verfügbar ist ein Luxus, den man im leben eher selten hat, an den man sich aber auch erst mal gewöhnen muss.

Die letzte Arbeitswoche

Diese Woche wird es aufgrund einer Geschäftsreise vor dem Trail noch mal stressig. Aber das geht auch irgendwie.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen und Wochenrückblicke:

Von Blogplänen und Italienurlaub bei ninespo ∗ Invasion der Bücher bei LeseLeidenschaft ∗ Comicwoche bei Saskias Books ∗ der Countdown läuft! bei Lieblingsleseplatz ∗ Chaos Leseroutine und Job-Hürde bei Miss. Naseweis ∗ Hellboy is back bei Letterheart ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liestproduktives & entspanntes Wochenende bei TrallafittibooksEine arbeitsreiche Woche bei Nadines bunte Bücherwelt ∗ Von Zaubern, Katzen und Klamottenfaltsystemen bei Lucinda im Wunderland ∗ Wetter genießen bei Tiefseezeilen ∗ The Gardener’s Nosh und Co. bei glimrende ∗ Der Neustart bei Hauntedcupcake ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗ Super Noten und tolles Wetter bei Andersleser ∗

 

Montagsfrage: Welches humoristische Werk gehört in den Schrank eines jeden Lesers?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Auch in dieser Woche habe ich nicht viel gelesen. Die Hike Vorbereitung nimmt mich recht gut in Anspruch. Leider bin ich am Freitag etwas ungünstig aufgetreten und somit musste ich gestern pausieren und heute waren nur grob 11km drin. Ich befürchte Morgen wird auch nicht mehr gehen. Mal sehen. Mehr dazu hier. Aber man kann es natürlich auch positiv sehen. Ich hätte mir auch was verstauchen können oder schlimmeres. Insofern kann ich mich wohl nicht wirklich beschweren, wenn das Problem zeitnah verschwindet.

Zur Frage:

Spontan fallen mir zwei Bücher beide vom selben Autor ein. Da ist Picknick mit Bären und Frühstück mit Kängurus von Bill Bryson.

Bei Picknick mit Bären hält der Autor das humoristische Niveau meiner Meinung nach nicht durchgehend. Speziell am Anfang des Buches musste ich aber Tränen lachen. Bis dahin hatte ich noch bei keinem Buch so gelacht. Thematisch geht es in dem Buch um den Hike des Appalachian Trail, den Bryson mehr oder weniger spontan angeht.

Im Buch Frühstück mit Kängurus fand ich den Humor etwas besser über das gesamte Buch verteilt. Da es um Australien geht, sollte man sich auch für Australien interessieren. Dann liegt man mit dem Buch ziemlich richtig.

Man sollte allerdings ein wenig Sarkasmus / schwarzen Humor / britischen Humor mögen. Auch wenn Bryson kein Brite ist.

Was ist eure Buchempfehlung im Kontext Humor?

 

Wochenrückblick – PCT -3 Wochen – Training

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Es hat sich keine Änderung zur letzten Woche ergeben.

Momentane Lesestimmung:

Ich habe diese Woche kaum gelesen. Ich bin im Buch nun bei ca. 29%. Ich schaue mal, ob ich das Buch vor dem Trail noch beenden kann. So langsam zu lesen stört mich, weil ich dann Details der Handlung bereits vergesse, wenn ich weiter lese.

Zitat der Woche:

»Freundschaften werden in Minuten geschlossen, in Sekunden zerbrochen und in Jahren repariert« Pierce Brown, Red Rising

Und sonst so?

Neben den PCT Vorbereitungsthemen sind aktuell auch noch ein paar Dinge im Garten zu tun. Von Batteriewechseln in Funk Bewegungsmeldern über diverse kleinere Sachen im Garten. Die nervigen Maulwürfe buddeln auch ständig die halbe Wiese um. Das ist zwar bei dem Wetter ganz angenehm aber benötigt auch Zeit, die momentan knapp genug ist.

Ihr kennt das? Wenn die Zeit eh schon knapp ist, kommen natürlich noch andere Sachen dazu. Gestern hat mein Server recht dubiose Meldungen von sich gegeben, weil er angeblich keinen Speicherplatz mehr hatte und somit keine Mails angekommen oder versendet wurden. Platz war aber massig vorhanden. Ich hatte aber leider keine Zeit das in der Tiefe zu analysieren. Ich habe somit noch mehr Platz gemacht und nun geht es wieder. Nun ist das Problem für hoffentlich 6 Monate vertagt, wenn auch nicht gelöst.

PCT Vorbereitung

Training

Ich habe als Vorbereitung auf den PCT ca. 135km mit 3800 Höhenmetern in 8 Trainingstagen gewandert. So ganz genau kenne ich die gewanderte Entfernung nicht. Trainiert habe ich mit 12-15kg Gewicht am / im Rucksack). Den größten Teil mit annähernd 15kg.

GPS Geräte können in der Regel einen Track aufzeichnen. Interessanterweise geben die Garmin Geräte (Fenix 5 Plus) und Software (Basecamp) mit den selben Trackdateien andere Streckenlängen aus, als alle anderen Programme, die ich getestet habe.

Oben im Text ist die zurückhaltende Entfernungsangabe genannt, auch wenn mir lieber wäre, wenn die optimistische Angabe realistisch wäre. Die Differenz ist deutlich bei ca. 15% mehr. Das ist ja schon was. So richtig viel Zeit hatte ich noch nicht das genauer zu analysieren. Man sollte meinen, dass es nicht so schwer sein kann, die korrekte Entfernung anhand von GPS Koordinaten zu ermitteln.

Offenbar speichert Garmin im letzten Wegpunkt eine Art Korrekturbuchung, die nach was für Kriterien auch immer erzeugt wird. Die einzelnen Wegpunkte von heute summieren sich auf 11.9km. Wenn man den letzten Punkt dazu nimmt, sind es aber nur noch 10,1km. Mit einem zweiten Programm bekomme ich basierend auf den GPS Punkten 11,5km angezeigt. Wie war das? Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast?

Die Programme glätten evtl. GPS Ausreißer offenbar unterschiedlich. Somit kommen solche recht gravierenden Abweichungen zustande. Die offizielle Karte Zeigt übrigens 11km an. Aber ich bin nicht exakt dem offiziellen Weg gefolgt. Vielleicht sollte ich das zu Vergleichszwecken einfach mal machen.

Meine Trainingseinheiten lagen zwischen ca. 8 und 22km (je nach verfügbarer Zeit mal mehr mal weniger und die angaben liegen jeweils an der unteren Grenze der errechneten Distanzen).

Ich arbeite aktuell noch nebenher, wenn ich mir jetzt auch öfter mal einen Nachmittag frei nehme zum trainieren.

Größere und kleinere Blessuren

An den ersten paar Tagen hatte ich natürlich ordentlich Muskelkater. Der ist nun weitgehend weg bzw. auf ein erträgliches Maß reduziert. Allerdings kommen noch diverse andere Kleinigkeiten dazu. Nach 3-5 Stunden schmerzt der vordere Bereich des rechten großen Zehes. Mal mehr mal weniger aber teilweise schon ziemlich heftig. Wenn man über Steine läuft, verteilt sich der Druck recht unregelmäßig uns es ist teilweise schlimmer. Am nächsten Tag fange ich dann mehr oder weniger wieder bei dem Schmerzlevel 0 an und es steigert sich wieder. Das wird wohl kaum durch mehr “Training” besser werden. Dagegen habe ich noch kein Rezept gefunden.

An den kleinen Zehen treten regelmäßig Blasen auf, die ich bisher mit Blasenpflastern halbwegs im Griff halten konnte. Wirklich abstellen konnte ich das Problem aber bisher nicht.

Ansonsten schmerzen sporadisch die Kniegelenke, Fußgelenke und Fußsolen oder beliebige andere Teile an den Füßen. Freitag bin ich offenbar etwas ungünstig auf einer Wiese mit ziemlich unebenem Untergrund aufgetreten (unser lokaler Fernwanderweg verläuft quer über die Wiese). Dabei habe ich mir am linken Fuß kurz vor der Ferse irgendwas eingehandelt.

Heute schmerzt es weniger aber weg ist es nicht. Ich bin heute trotzdem gewandert aber nur unbefriedigende 11km. Auf dem Trail kann ich auch nicht mittendrin pausieren, wenn ich nicht gerade in einem Ort bin. Der Tag Auszeit gestern war schon unrealistisch, weil man auf dem Trail nicht genug Essen und oder Wasser dabei hat, um sich solche Auszeiten zu gönnen. 11km Wandern an einem Tag ist natürlich auch vollkommen indiskutabel. Interessanterweise hatte ich heute auf dem Hinweg mehr schmerzen als zurück.

Evtl. sollte ich daraus als Lehre mitnehmen, dass weniger Strecke durch vorsichtigere und kleinere Schritte am Ende trotzdem zu einem besseren Ergebnis führen können.

Auch wenn viele Leute den Hike etwas despektierlich als “du wanderst doch nur” einstufen, erkennt man bereits jetzt schon die Härten, die sich ergeben, wenn man abends nicht wieder nach Hause fährt und dort Essen, Wasser, Wärme hat.

Das dumme bei dem Sauerland Höhenflug (so heißt unser lokaler Wanderweg) ist, dass er von Traktoren, Waldfahrzeugen und Pferden benutzt wird. Dementsprechend krumm und schief ist der Weg teilweise. Auf Wiesen kommt noch dazu, dass man die Unebenheiten vorher nicht sieht.

Aber das Problem wird es auf dem PCT sicher auch (partiell) geben. Insofern ist der Höhenflug vermutlich halbwegs realistisches Training (abseits der Temperaturen).

Ausrüstung

Meine Ausrüstung habe ich nun bis auf die kurze Hose durchgetestet. Es sind wirklich viele Kleinigkeiten auf die man achten muss. Man benötigt möglichst mehrere Schichten zwischen Hüftgurt (der legt ca. 70%-80% des Gewichtes auf die Hüften) und Hüften. Dabei müssen die Schichten dünn und gleichmäßig sein. Als Schichten kommen beispielsweise die Unterhose, die Hose, das Shirt in Frage. Alles darf sich möglichst nicht auf der Haut bewegen beim wandern, weil man sonst innerhalb eines Tages die Haut aufscheuert.

Ein weiteres Beispiel: Unterhose A hat über den Tag so stark gescheuert, dass am Ende des Tages der Hintern gereizt war, Unterhose B klappt problemlos.

Bei dem Shirt hatte ich die grandiose Idee zwecks Gewichtseinsparung statt einem separaten langen und einem kurzen Shirt, eine Art Armlinge (die kennt man z.B. aus dem Radsport) zu benutzen.

Das Lange Shirt wollte ich nur für den Schlafsack nehmen, damit der nicht mit Dreck, Salz, Fett eingesaut wird und somit seine Isolationswirkung verliert.

Was war das Ergebnis? Die Armlinge fühlen sich komisch an, reizen meine Haut und die kälteisolierende Wirkung ist sehr gering. Primär sind die Armlinge dafür gedacht evtl. Schweiß aufzunehmen und dadurch zu kühlen. Lt. Marketing sollen sie aber beides können (also wärmen ohne Schweiß und kühlen mit Schweiß).

Ergo sind sie aus meiner Ausrüstung geflogen und der gute Vorsatz von reinen Schlafklamotten ging gleich mit über Bord.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen gibt es durchaus Wetterbedingungen, in denen man in der Kombination von kurzem und langen Shirt gut mit der Temperatur zurecht kommt, eine sehr dünne Daunenjacke oder die Regenjacke oben drüber aber zu viel wäre. Die sorgen beide für Saunafeeling beim Wandern, trotz angeblich sehr guter Atmungsaktivität.

Bei der Regenjacke gibt es so eine Art vorstehende Ablaufkante an der Kapuze. Da die Regenjacke aber superleicht ist, hat drückt sich die Ablaufkante runter, sobald es windig wird. Der Wind kommt natürlich immer so, dass das passiert. D.h. man muss ein Basecap oder einen Visor unter der Kapuze benutzen, damit man noch was sieht. Das ist natürlich wieder ein Ausrüstungsteil, dass man sonst nicht bräuchte.

Ihr merkt also man muss wirklich jedes Teil testen und teilweise treten Probleme auf, an die man vorher im Traum nicht gedacht hat. Bei kühleren Temperaturen bis 3°C und Hagel, Schnee und Regen bin ich nun unterwegs gewesen. Das ist nicht schön aber für 5 Stunden war es ganz erträglich. Ich kann mir aber vorstellen, dass das sehr schnell schlaucht, wenn es über Tage anhält. Allein schon der Nasse Rucksack nervt, auch wenn es nur die Außenbereiche einschließlich alles Außentaschen waren bei dem Test.

Bei der nächsten Wanderrunde werde ich mal statt dem Altra Lone Peak 3.5 (mit dem laufe ich aktuell) die 4.0er Generation testen. Beide Schuhe sollte ich in den USA bekommen und beide werden von den Hikern eingesetzt (bzw. dieses Jahr muss sich noch zeigen, ob der 4.0er an den Erfolg des 3.5er anknüpfen kann).

Beim ersten paar Socken habe ich nun nach ca. 100km vorne schon fast Löcher drin. Viel fehlt nicht mehr. Das sind sogar Injinjis. Wenn das der Schnitt ist, benötige ich wohl einige entlang des Trails. An der Qualität sollten sie noch arbeiten.

Packen

Ich habe diese Woche 2x meine Bounce Box randvoll gepackt. All das Zeug was sich in den letzten Monaten angesammelt hat, war nun natürlich zu viel für einen 18L (5 Gallonen) Eimer, den ich als Bounce Box nutzen möchte (anfangs dachte ich ernsthaft, der ist zu groß).

Somit habe ich ein paar mal Tetris gespielt, Dinge aussortiert und neu gepackt. Mittlerweile sieht es aber ganz ok aus. Ich bekomme alles rein was wichtig ist, denke ich. Man muss halt immer wieder neu priorisieren. Was kann ich wie leicht vor Ort beschaffen? Was ist so teuer oder unbequem schwer zu beschaffen, dass es sich für die Bounce Box lohnt?

Aktuell wiegt der Eimer samt Inhalt grob 9kg. Bei dem Rucksack mit Inhalt (d.h. dem was man wirklich täglich trägt) bin ich mittlerweile bei 6,8kg (damit ist das Basisgewicht 100g höher als ich es eigentlich haben wollte). Auf der Ersten Etappe kommen ca. 1,5kg für Essen hinzu und ca. 7l Wasser. Das sind grob 15,5kg + die Dinge, die man am Körper trägt. Das Gewicht wird aber schnell sinken, da man das Wasser in 1-1,5 Tagen trinkt.

Wetter im Startbereich

Lt. aktuellem Wetterbericht ist es in der Region um Campo erstaunlich kalt tagsüber (um 15°C) und auch nachts (um 5°C). Tagsüber ist das aber evtl. nicht so übel, weil man weniger Wasser benötigt. Nicht ganz das was man von einer Wüste erwartet, oder? Aber ich will mich nicht beschweren. Das kann sich auch innerhalb weniger Tage aus das doppelte ändern.

Am ersten größeren Berg, der um km 300 liegt geht der Schnee langsam zurück. Aktuell benötigt man dort Mikrospikes und ggf. eine Eisaxt.

Trainingsstand vs. Realität

Wie man oben sieht bin ich noch weit von dem Weg, wo ich eigentlich sein sollte. Nach 5 Stunden taten mir immer diverse stellen weh. Nach drei oder vier Tagen Wandern brauchte ich auch immer einen Tag Pause, weil z.B. eine leichte Schwellung im Kniebereich vorhanden war (was ich daran gemerkt habe, dass ich mich nicht mehr richtig hinhocken konnte – Stichwort Druckgefühl). Im beim rechten Kniegelenk etwas stärker als am linken. Ich glaub das hatte mehr mit dem Muskeln als dem Gelenk zu tun aber keine Ahnung. Es geht zumindest wieder weg.

Gelaufen bin ich in 5 Stunden maximal 22km mit ca. 600 Höhenmetern. Auf dem PCT müsste ich am Tag 4280km / 130 Tage = 33km laufen bei ca. 20 “Urlaubstagen” und knapp 25 Tagen Reserve. Selbst wenn man die Reservetage einrechnet und die Urlaubstage gleich bleiben ist man noch bei 27,5km pro Tag.

Die Höhenmeter skalieren in etwa mit dem was ich bisher im Training hatte. Im Schnitt sind es 1150 pro Tag (489.000 Fuß = 149km / 130 Tage – man findet übrigens auch angedere angaben im Netz, die erheblich abweichen – die Angabe mit 149km sind von Halfmile, man findet aber auch z.B. 128km Höhendifferenz bei Wikipedia je nach Quelle sind also erhebliche Unterschiede vorhanden). Man hat auf dem PCT dafür viel mehr Zeit (statt den 5 Stunden mehr als das doppelte). Mein Gefühl sagt mir aber, dass bisher an keinem Tag weitere 11km und 550 Höhenmeter drin gewesen wären. Ich hoffe mein Gefühl täuscht mich diesbezüglich. 😉

Wenn man die Durschnittszeiten und Strecken nicht erreicht, gelangt man schnell in einen Teufelskreis. Man muss noch mehr Essen / Wasser mitnehmen, wird somit nicht schwerer und somit wird die Aufgabe noch größer. Zusätzlich kann man sich recht schnell von der Idee verabschieden den gesamten Trail zu laufen, weil dann die Kilometerleistung für den Rest des Trails immer größer würde.

Allerdings habe ich bisher unterwegs auch noch nichts gegessen. Ich werde das bei der nächsten 20km Wanderung testen, wenn mich mein linker Fuß wieder beruhigt hat, der ist seit Freitag noch etwas angeknackst im linken Bereich kurz vor der Ferse und relativ druckempfindlich. Heute habe ich nach ca. der halben Strecke abgebrochen wegen der Schmerzen, nachdem ich vorher mit dem betroffenen Bereich wieder auf so einen blöden kleinen Stein gelatscht war.

Das Essen unterwegs hilft zwar nicht gegen die Schmerzen, aber es sollte einem zusätzliche Energie verleihen, zumindest in der Theorie.

Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig. Nach 8 Tagen Training (und ich hatte nicht mal an jedem Tag viel Zeit), sollte man vielleicht noch keine Wunder erwarten. Mich stören aktuell primär die diversen Baustellen abseits von simplen Muskelkater, durch den man halt durch muss. Bei den anderen Dingen habe ich teilweise Zweifel, ob die durch mehr Training wirklich besser werden oder in Überlastung umschlagen. Aber das kann ich eh nur auf mich zukommen lassen.

Viel mehr als 5 weitere Trainingstage wird es aber vermutlich auch nicht geben vor dem Trail. D.h. wenn ich 200km Training schaffe vor dem Trail ist das schon ganz gut.

Die Kunst ist den richtigen Grad zwischen Härte zu sich selbst und Selbstschutz (wann mache ich es schlimmer) zu finden. Heute hatte ich ich auf dem ersten Teil so starke Schmerzen im Fuß, dass mir ein weiterlaufen kontraproduktiv erschien. Auf den Rückweg war es dann wieder viel besser. Ob es insgesamt so schlau war damit zu wandern wage ich zu bezweifeln.

Bei der nächsten Wanderrunde teste ich mal Schuhe mit Stoneguard. Mal sehen, ob das nur Marketing ist, oder auch was bringt.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen und Wochenrückblicke:

∗ Wieder am Start bei Letterheart ∗ Zwischen Messe und Urlaub bei Stars, Stripes and books ∗ Back to live, back to reality bei Lieblingsleseplatz ∗ Neuzugänge bei Saskias Books Leselaunen bei Lieschen liest ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Keine Ruhe nach der Buchmesse bei Nerd mit Nadel ∗ Und da ist die Messe vorbei.. bei Tiefseezeilengekleiderkreiselt und gestickert bei Trallafittibooks ∗

Montagsfrage: Auf welche (baldige) Buchveröffentlichung freust du dich momentan am meisten?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche kaum. Dafür habe ich zwei Beiträge zum Pacific Crest Trail (Bestellen in den USA, Links und Guides zum PCT) veröffentlicht und bin nun zum praktischen Teil der Vorbereitung übergangen und ich habe festgestellt, dass ich noch nicht gut genug in Form bin (ok, das war zu erwarten). Mehr dazu hier.

Aktuell bin ich gerade ziemlich platt. Seit Donnerstag bin ich aber auch rund 80km gewandert. Morgen gönne ich mir mal einen Tag Pause (auch wegen dem angekündigten Wetter). Heute war ich recht erstaunt, dass es nur noch 3,5°C waren, als ich meine Wanderung beendet habe. Wirklich kalt war mir gefühlt nicht. Was ein bisschen Bewegung so ausmacht.

Zur Frage:

Ich stehe irgendwie (mit wenigen Ausnahmen) auf die Jennifer Armentrout Bücher. Zuletzt habe ich die “A Wicked Novella” Serie begonnen, die auf der Wicked Serie aufbaut aber ansonsten eigenständig ist. Den ersten Teil (The Prince) habe ich in englisch gelesen und den zweiten (The King) vorbestellt. Ich bin einfach neugierig wie die Serie weitergeht. Armentrout schafft es in der Serie mal etwas aus ihrem geliebten Standardfiguren und Standardplot auszubrechen.

Abseits der englischsprachigen Literatur freue ich mich auch auf den nächsten und vielleicht letzten Teil der Constellation Serie. Primär bin ich gespannt was die Autorin aus dem ziemlich bösen Cliffhanger gemacht hat.

Auf welche Buchveröffentlichung freut ihr euch?

Leselaunen Schlösser und Höhenflug

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Ich habe nun mit dem aktuell letzten Teil der Red Rising Serie begonnen. Allerdings ist das vermutlich der erste einer Folgeserie.

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich mit der Serie eine Hassliebe verbinde. Das scheint in dem Teil so weiter zu gehen.

Momentane Lesestimmung:

Von “Asche zu Asche” habe ich erst 10% gelesen. In einer Woche ist das wohl mein bisheriger Negativrekord seit ich den Blog betreibe. Dafür habe ich mehr Fernsehen geschaut.

Zitat der Woche:

Mustang geht neben mir. Obwohl sie genauso dick wie ich in Wolfspelze gehüllt ist, reicht sie mir kaum bis zur Schulter. Und als wir durch tiefen Schnee stapfen, muss ich fast lachen, wie sehr sie sich abmüht, um mit mir Schritt zu halten. Aber wenn ich langsamer werde, ernte ich einen finsteren Blick. – Pierce Brown – Red Rising

Und sonst so?

Ich bin jetzt zum Praxisteil der Pacific Crest Trail (PCT) Vorbereitung übergegangen. Donnerstag waren es lediglich 8,6kmn (2h +/-260m), Freitag 19km (4,5h +/-515m), Samstag 22,5km (5h +/-620m).

Jeweils mit rund 13kg (4x2l Flaschen als Ballst, 2×1,5l zum Trinken und dann noch der Rucksack selbst + diverser Kleinkram, wie Daunenjacke, Regenjacke, Hose, Ersatzsocken, Blasenpflaster, Mütze, Handschuhe für den Bedarfsfall und etwas Kleinkram) Gewicht im Rucksack. Samstag war ich sogar ca. ein kg leichter (versehentlich, weil ich was vergessen hatte).

Heute bin ich 23,3km (5:15h +/- 580m) mit 15kg gelaufen. D.h. in den letzten 3 Tagen knappe 65km in fast 15h.

Ausrüstungserkenntnisse

Wie zu erwarten und teilweise auch unerwartet, führt das die Konfrontation mit der Realität zu weiteren Erkenntnissen bzgl. der Ausrüstung.

Bisher habe ich Hiking Stöcke immer für Spielerei gehalten. Da ich aber bereits Erfahrungen mit der stabilisierenden Wirkung gemacht hatte (zum Beispiel im Schnee) und mein Zelt eh Stöcke zum Aufbau benötigt, war für mich eh klar, dass ich welche mitnehme.

Die Stöcke unterstützen aber auf leichtem Gelände sehr gut. Die Beine werden entlastet und die Arme / Schultern haben war zu tun und verkrampfen so nicht so schnell. Die Kork Griffe waren genau die richtige Entscheidung, weil man definitiv schwitzt an den Händen.

Bei den Schuhen bin ich nun mit Altra Lone Peak 3.5 unterwegs. Die Bushidos waren vorne einfach etwas klein downhill und größer als 47.5 gibt es die nicht. Die Altras funktionieren bisher recht gut. Lediglich der Seitenhalt ist ziemlich bescheiden. D.h. wenn man ungünstig auftritt fühlt sich das äußerst schwammig an. Das wird aber auch mit meinen großen Füßen zu tun haben. Damit ist man natürlich für die Hebelwirkung recht anfällig, vor allem wenn man noch Gewicht auf dem Rücken hat.

Kleinere Blessuren

Die so hoch gelobte exOfficio Unterhose scheuert wie hölle. Nach einem Tag hatte ich recht ordentliche Irritationen am hintern. Bei dem Ausrüstungsteil steht also wohl noch ein Wechsel an. So gesehen ist die Aussage, dass man so praxisnah wie möglich testen sollte (also mit der Trailausrüstung) nur zu unterstreichen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Unterhose zum Problem werden kann.

Abseits davon hatte ich Donnerstag / Freitag nur ein dünnes Shirt an und den Hüftgurt des Rucksacks direkt darüber. Das hat auch direkt zu Hautirritationen an den Hüftknochen geführt. Gestern habe ich deutlich aufgerüstet, was sich eh anbot, da es kälter war. Ich habe eine andere Unterhose genutzt (die höher auf den Hüftknochen saß, eine andere Hose (die sitzt auch höher), Kurzarmshirt und Langarmshirt. Zusätzlich habe ich auf die irritierten Stellen an den Hüftknochen Moleskin geklebt. 5 Schichten zwischen Gurt und Haut waren deutlich besser als eine.

Aufkeimenden Blasen an den kleinen Zehen bin ich mit Blasenpflaster und einer Vorbeugungscreme begegnet (jeweils an einem Zeh getestet). Beides hat seine Wirkung entfaltet. Blasen sind bisher also keine entstanden. Nach drei Stunden wandern habe ich sicherheitshalber die Socken gewechselt.

Aller Anfang ist schwer

Abseits davon, dass mir nun einige Stellen – vermutlich wegen leichtem Muskelkater schmerzen – ist es bisher also ok.

Im Verhältnis zu dem was ich eigentlich leisten müsste, um den PCT zu meistern war das natürlich alles viel zu wenig. Das Gewicht betrug “nur” 13kg. In der Startetappe des PCT wird es aber mit ca. 16kg losgehen.

Die Temperaturen im Startbereich lassen sich bei uns nur im Sommer nachstellen. Anfang April geht es schon auf 27°C hoch lt. aktuellem Wetterbericht. Da ich er Mitte April los laufe, werden es also wohl eher 30 oder 35°C werden. Allerdings habe ich dann natürlich den ganzen Tag Zeit zum Wandern und nicht nur ein paar Stunden, wie momentan, da ich nebenbei ja auch noch Arbeite oder ein paar andere Dinge zu erledigen sind.

Meine Traingingsstrecke bietet glaube ich eher die Bedingungen des Appalachian Trails als die des Pacific Crest Trails. Ich laufe durch Wälder und leider sind die Wege aktuell teilweise durch Forstfahrzeuge ganz schön verunstaltet. Zuerst läuft man nach ein paar Kilometern durch den Wald an einem Schloss vorbei und dann immer wieder hoch und runter durch den Wald, mal an einem Haus oder eine Straße vorbei und dann wieder zurück in den Wald. Die Strecke nennt sich Sauerland Höfenflug. Momentan sieht die Strecke aufgrund der Jahreszeit aber noch nicht so schön aus.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

Aufgrund der Buchmesse sind bei den meisten Bloggern die Leselaunen in dieser Woche ausgefallen.

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