Geheimnis der Götter [Serie]

Geheimnis der Götter 1 Funke - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 2 Flammen - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 3 Feuer - Saskia Louis  Geheimnis der Götter 4 Asche - Saskia Louis

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Saskia Louis

Teile der Serie:

  • Geheimnis der Götter – Funke (351 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Flammen (631 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Feuer (378 Seiten)
  • Geheimnis der Götter – Asche (414 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Buch 1:

Mit offenen Mündern starrten die Drei sie an. „Hat dir einer mit einem Lexikon zu fest gegen den Kopf geschlagen, oder was?“

Ein  Mädchen (Nym) liegt auf einem Steinaltar und ist tot. Sie wird von einer jungen Alvarez wiederbelebt, hat aber keine Erinnerung an ihre Identität und Herkunft. Die Asavez glauben nicht an Götter.

Auf der anderen Seite des Flusses leben die gottesgläubigen Bistaye in einem strengen Kastensystem. Die unteren Klassen versorgen die oberen und die brauchen fast nichts tun (Panem lässt grüßen). Der Aufstieg zwischen den 9 Kasten, die auch örtlich getrennt sind ist sehr schwer aber möglich.

Verliebte Menschen wurden meistens zu Vollidioten – und so einer war er oft auch schon, ohne verliebt zu sein.

Die Götter stellen die Anführer dar und sind lebende Personen (man ahnt also, dass es mit der Göttlichkeit nicht weit her ist).

Die Geschichte liest sich für mich wie eine Mischung zwischen Dystopie und Fantasy.

Man ahnt ziemlich schnell, dass Nym absichtlich in geheimer Mission für die Gegenseite arbeitet.

Die Informationen von Nym sind zu genau (die Anzahl der Treppenstufen, die Einwohner). Woher sollen die Infos Stammen?

„Nun, das Ziel ist nicht wichtig, Api. Nur der Weg ist es. Jeder Lebensweg führt zum Tod, daher ist der Tod belanglos. Es geht um das Leben, das man geführt hat, nicht um das Ende, das man findet.“

Wenn die Rebellen so leicht einen Verräter töten können, wieso nicht auch den Anführer der Garde?

Was sehr gut gelungen ist sind die Nebendarsteller und ihre Geschichten. Neben der Haupthandlung spielen die Geschichten parallel und sind sehr unterhaltsam.

Das Ende ist eigentlich keins, da die Handlung mittendrin aufhört.

Buch 2:

„Janon, ich habe dir gesagt, dass ich nicht mit dir ausgehen will.“ „Ja, hast du – und drei Sekunden später hast du deine Meinung geändert.“ „Ich bin eine Frau. Ich darf das.“

Nym und die Gruppe um Levi und Ro bekommen die Aufgabe weitere Rebellen aus Bistaye zu befreien. Aber welches Spiel spielen die Götter und laufen die Rebellen ggf.  direkt in eine Falle?

In Band zwei erfährt der Leser was er eh schon vermutet hat. Nym wurde von der gegnerischen Seite geschickt. Weniger eindeutig ist Nyms Aufgabe bzw. das Ziel der Götter.

Die Autorin schafft es meisterhaft die eigentlich sehr übersichtliche Handlung über das ganze Buch spannend zu halten und die Informationshäppchen lassen den Leser schon vermuten was Nyms Hintergrund ist.

Band 3:

Würde Nym ein Problem damit haben, wenn er ihren Verlobten umbrachte? Er selbst sah da nichts Schlechtes dran, aber Frauen hatten ja die verdrehtesten Gedankengänge. Sie könnte das falsch auffassen.

Nym wurde bei der Befreiung der Rebellen gefasst und wie bereits zu vermuten war hat sie eine Dunkle Vergangenheit in Bistaye. Dazu hat sie seit Jahren einen Verlobten an den sie sich nicht erinnern kann und für die Götter ist sie sehr entbehrlich, wenn sie ihnen keine Informationen gibt.

Die Autorin hat ein Talent dafür mir einer eigentlich sehr simplen Grundgeschichte durchgehend die Spannung hoch zu halten. Band der dreht sich primär darum, dass Nym nun auf der Flucht ist.

Die Hauptgeschichte um die Götter bringt das wenig voran. Obwohl mir die bisherigen Bücher gut gefallen haben, lässt die Autorin meiner Meinung nach viel Potential ungenutzt. Das Kreisvolk, die Götter, einen Potentiellen Krieg und all das muss nun im letzten Band behandelt werden. Ich habe Zweifel, dass das funktioniert.

Band 4:

Ob Menschen, Ikanos oder Götter. Ihr lügt. Und wenn in einem Land niemand dazu in der Lage ist, diese Lügen zu erkennen – wie viel Macht gibt das dann wohl demjenigen, der ungeniert seine eigene Wahrheit verbreiten kann?“

Der Krieg steht kurz bevor und Nym sieht nur noch einen Ausweg. Sie will zum Kreisvolkshochschule und Herausfinden wie die Götter besiegt werden können. Aber sind die Götter ihr bereits einen Schritt voraus?

Im letzten Teil hat die Autorin noch eine lose Enden zu verknüpfen und es gibt auch ein paar Überraschungen, denn obwohl der Leser in den Vorgängerbänden bereits viele Informationshäppchen bekommt, werden viele Dinge erst im letzten Teil aufgelöst. Der Teil ist durch die Handlungswendungen nicht ganz so episch, wie ich das vermutet hatte. Das passt aber gut in das Gesamtgefüge der Serie.

Das Ende ist für meinen Geschmack etwas abrupt aber in Summe hat mir die Serie ziemlich gut gefallen.

Fazit:

Das würde der furchtbarste Ausflug werden, den er je gemacht hatte. Jeki Tujan, der beschissene Verlobte der Frau, die er liebte. Filia, die Nym hasste. Nym, die immer noch was für Tujan empfand und Filia in ihrem Hass auch noch ermutigte. Leena, die sowieso anstrengend war. Und kein Ro. In dieser Kombination waren die Kreisberge natürlich tödlich!

Ich fand die Serie durchweg spannend und unterhaltsam, wobei mir die Götter die ganze Zeit nicht wie Götter vorkamen. Wer auf klassische Götterserien steht, ist in dieser Serie eher falsch aufgehoben.

Die Autorin schafft es in den ersten drei Bänden relativ meisterhaft mit relativ wenig Handlung den Spannungsbogen hoch zu halten und baut eine interessante Hintergrundgeschichte auf. Die diversen losen Enden werden im letzten Teil zusammengeführt.

Der Kniff dem verlorenen Gedächtnis hat der Autorin dabei kräftig geholfen und fürt bei Nym zu einigen schwierigen Entscheidungen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Dass niemand weiß was mit Salia los ist, nicht mal die Rechte Hand vom Kommandanten der Ritter ergibt keinen Sinn, wenn sie sogar selbst eine Ritterin ist
  • Erst ist Nym in Levi verschossen und hilft den Rebellen und dann wechselt sie mal eben auf die andere Seite zu ihrem vermeintlichen Verlobten? Wenig nachvollziehbar. Gut zugegeben sie ist verwirrt.
  • Zwei Millionen Bauern? Derartige Dimensionen innerhalb einer Mauer und mit den beschriebenen Verhältnissen sind unrealistisch
  • Es ist wenig glaubwürdig, dass nur beim letzten Opfer der göttliche Dolch nicht benutzt wird, weil es auffällig ist.
  • Wenn die Götter als Fähigkeit nur ein langes Leben haben (ziemlich unglaubwürdig, dass man in tausenden von Jahren als Betrüger nicht kämpfen kann), wieso kann Api und nur er Erinnerungen ändern und diese Fähigkeit versehentlich weitergeben, während die anderen „Götter“ nichts können?

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Leselaunen Harmonien und Götter

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Aktuelles Buch:

Geheimnis der Götter 4 Asche - Saskia Louis

Ich bin beim vierten und letzten Teil der Geheimnis der Götter Reihe. Bisher gefällt mir die Reihe ziemlich gut. Ich bin nur etwas erstaunt wie wenig die Autorin bisher aus der großen Rahmenhandlung macht. Die eigentliche Kernhandlung ist eher überschaubar, trotzdem gelingt es der Autorin das spannend zu erzählen. Die Hintergrundgeschichte hat aber eher epische Ausmaße, die aber nicht wirklich ausgekostet werden bisher.

Aktuelle Lesestimmung:

Geheimnis der Götter 2 Flammen - Saskia Louis

Geheimnis der Götter 3 Feuer - Saskia Louis

Nach wie vor nicht so umwerfend aber ich habe mal wieder zwei Bücher der Geheimnis der Götter Reihe beendet.

Zitat der Woche:

Shamus, the doctor, saw through her immediately. With a glance, Shamus delivered his professional diagnosis: “You look like shit”. Journeys North, Barney Scout Mann

Und sonst so:

Ich habe wieder etwas TV geschaut (Voice, Star Trek Nacht und auch einiges bei Youtube von The Voice US, America Got Talent (die Staffel ist wieder durch) und diverses von Torsten Sträter und Jürgen von der Lippe (primär die Lesungen).

In den letzten zwei Wochen habe ich viel gearbeitet, und eine SAP Schulung besucht. Mittlerweile sind bei den Schulungen wieder mehr Leute vor Ort als im Homeoffice. Scheinbar normalisiert sich die Lage diesbezüglich so langsam wieder.

Bei uns in der Firma hat sich auch wieder einiges getan. Nachdem der vorherige Gruppenleiter nun weg ist, hat man nun gleich fünf neue auserkoren (vier für den zentralen Bereich + Basis).

Ansonsten mal wieder ein heißer, wenn auch nicht mehr ganz aktueller Musiktipp. Wobei die Truppe bei uns in Deutschland kaum jemand kennen dürfte. Ich finde den Namen schon genial – “Girl named Tom” – das ist einprägsam.

Langversion (ich empfehle diese):

Kurzversion:

Leselaunen Erholung und Filmwoche

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Aktuelles Buch:

Geheimnis der Götter 2 Flammen - Saskia Louis

Keine Änderung, ich bin immer noch beim gleichen Buch aus der Geheimnis der Götter Reihe. Mehr dazu unter “und sonst so”

Aktuelle Lesestimmung:

Bescheiden, aber es liegt nicht am Buch!

Zitat der Woche:

»Prima, ich liebe Pläne, die alles offenlassen. Das macht es so unglaublich … spannend« Alia Serie, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Zeit den letzten Leselaunen habe ich mich von der eingeschobenen Erkältung erholt. Ich hatte am Montag noch einen dritten Schnelltest gemacht, der positiv war. Dann ab zum PCR Test, der negativ war. Was denn nun?! Ich habe es jetzt unter Erkältung verbucht. Da ich drei Jahre keine mehr hatte und das im Urlaub vermutlich auch verschleppt habe, war es halt etwas unangenehmer.

Ich habe dann in der eigentlich letzten Urlaubswoche viel geschlafen, die Urlaubsbilder nachbearbeitet und online gestellt und einen kleinen Reisebericht geschrieben. Am Wochenende habe ich dann noch eine SAP Zertifizierung gemacht. Eine könnte ich jetzt sinnvollerweise noch machen. Mal sehen, ob ich das noch mache. Bringen tun die mir eh nur was, wenn ich den Arbeitgeber wechsle. Mein aktueller Chef sieht zwar gern, dass man Zertifizierungen macht, ansonsten war es das aber auch. Es nützt einem nichts.

Vom Flug von und nach Alaska hatte ich zwar schon einiges berichtet aber noch nicht welche Filme ich auf den beiden Flügen gesehen habe.

  • Hexen Hexen 2,5/5 – Hexenfilm, der eher für Kinder geeignet ist
  • Djungle Cruise 3,5/5 – Emily Blunt – Nette Action, die ein wenig an Indiana Jones und Tomb Raider erinnert
  • Encanto 3,5/5 – Typisch Disney aber für meinen Geschmack zu sehr auf Kinder ausgelegt und die Botschaft kommt mit dem Holzhammer (alle sind Toll, egal was sie für Fähigkeiten haben)
  • Westside Story 3/5 – Ich finde die Idee des Musicals schon langweilig, Romeo und Julia in amerikanisch und noch kitschiger.
  • The Secets of Dumbledore 4/5 – Während ich Teil zwei der Serie eher langweilig fand, weil die Story einfach nur ein Füllteil war, fand ich Teil 3 recht gelungen. Das ist wirklich eine gelungene Ergänzung der Geschichte von Harry Potter (soweit ein Film ohne Buchvorlage das leisten kann).

Nach dem Urlaub habe ich  mir noch ein paar Folgen The Voice, die ersten zwei Folgen von der Herr der Ringe Serie bei Amazon und einige Filme angesehen.

Das waren sogar einige Filme: The Mule 3/5 (Clint Eastwood – Ein Blumenhändler kann in Zeiten von Onlinehandel seine Blumen nicht mehr los werden und wird per Zufall zum Drogenkurier), Official Secrets 4/5 (Keira Knightley – Die Story dreht sich um eine Whistleblowerin die versucht hat die Lüge der USA um die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak aufzudecken), Die Agentin 3/5 (Diane Kruger – Film um eine Mossad Agentin, die sich in Ihre Zielperson verliebt und somit selbst zur Zielscheibe wird. Der Film hört mitten in der Handlung einfach auf, solche Filme mag ich nicht).

Ansonsten habe ich einige Dinge erledigt, die im Urlaub liegen geblieben waren. Zeitungen gelesen. Etwas am Blogserver gearbeitet.

Ihr seht also ich habe einiges gemacht aber zumindest nicht viel Unterhaltungsbücher gelesen. Aber der nächste Urlaub – ein oder zwei Wochen (kommt ein wenig darauf an wie gut ich auf der Arbeit voran komme bei den aktuellen Projekten) ist Anfang Oktober und da fahre ich nicht weg und mache einfach mal nichts. Zumindest ist das der Plan, mal sehen, ob es was wird. 😉

Weitere Leselaunen

* Andersleser * Letterheart *

Alaska + Yukon 2022 [Reisebericht]

Vermutlich kennt fast jeder irgendwen, der schon mal von der Weite und der Natur in Alaska geschwärmt hat. Grizzlys direkt am Straßenrand und nur hier kann man noch Natur pur erleben.

So ziemlich jeder kennt auch die Goldrausch Geschichten und denkt bei Namen wie Dawson, Klondike, Yukon oder Whitehorse direkt an diese Geschichten oder Western. Dazu gibt es noch Bücher wie z.B.  Yukon 3000km im Kanu durch Kanada und Alaska und entsprechende Dokumentationen, die das Interesse steigern.

Da uns Japan noch immer zu unsicher war bzgl. der Corona Regeln, stand also für dieses Jahr Alaska / Yukon auf dem Plan.

Tag 1

Wir fahren zu Hause um ca 5:45 los damit wir wegen den aktuellen Problemen mit der Personalkapazität früh am Flughafen sind.

Die Fahrt zum Flughafen verläuft unproblematisch, wir sind um ca. 7:35 am Flughafen und erwischen quasi die optimale Parkreihe. In Parkhaus 1 Terminal 1 ist das ca. Reihe 28. Als wir bei Condor ankommen gibt es drei Warteschlangen. Eigentlich war eine Trennung zwischen Gepäckabgabe und Checkin vorgesehen. Die Trennung der Warteschlangen wird aber bewusst vom Personal aufgelöst. Somit warten alle gleich lang, egal ob man sich vorher die Mühe des Onlinecheckins gemacht hat und nur sein Gepäck abgeben muss oder ob das volle Prozedere mit Impfnachweisen ansteht.

Wir warten wegen lahmer Arbeitsgeschwindigkeit eine Stunde bis wir unsere Koffer abgeben können. Die Mitarbeiterin weist uns darauf hin, dass für uns eigentlich die andere Seite zuständig gewesen wäre (die hatte aber noch zu als wir angekommen sind).

Anschließend geht es zum Sicherheitscheck der auch 45 Minuten dauert. Mit diversen Wegezeiten sind wir genau zum Checkin und 9:40 am Gate. Als wir im Flieger sind, kommt die Nachricht, dass Koffer fehlen, die angeblich 20 Minuten später kommen sollen. Faktisch fliegen wir 45 Minuten später los.

Die Koffer werden teilweise einzeln nachgeliefert. Bei so viel Aufwand zum Nachliefern kein Wunder das nichts Funktioniert.

Danach steht ein Wagen mit Koffern auf dem Rollfeld, die nicht für uns waren und wie sich bei Ankunft in Anchorage rausstellt fehlen noch immer Koffer. Alleine schon in unserer Reisegruppe von 20 Personen fehlt einer.

Beim Flug ist alles knapp, die Becher, die Cola usw. und auch bei der Crew fehlt eine Person. An allem ist Corona Schuld (das ist übrigens mittlerweile weltweit die Ausrede für gefühlt fast alles 😉 ).

Ich schaue mir auf dem Flug Djungle Cruise und mangels Auswahl Hexen Hexen an.

Wir fliegen sehr weit in den Norden und bekommen im Bereich von Grönland tolle Bilder von vereisten Bergen und  Eisschollen geboten. Das habe ich so vorher noch nie erlebt.

Wegen Gegenwind verlieren wir weiter 15 Minuten, weil wir Sprit sparen müssen, obwohl uns der Pilot vorher eigentlich das Gegenteil angekündigt hatte.

Somit sind wir eine Stunde später in Anchorange. Da die Einreisekontrolle auch noch mal 45 Minuten dauert haben wir nur noch 15 Minuten Zeit bis zum Termin, bei dem wir und für den Rundflug bereitmachen sollen. Wir sprechen kurz mit der Reiseleiterin und sie bietet uns an, dass sie unsere Koffer und Hotel nimmt und im Bagage Room platziert.

Das Wetter bei 90 Minuten Gletscherrundflug ist durchwachsen. Mal regnet es leicht, mal ist es trocken. Bären und Elche sehen wir noch keine, obwohl die Natur direkt hinter den Stadtgrenzen beginnt. Und 15:00 sind wir zurück.

Anschließend versuchen wir noch eine Ausguckpunkt vor dem Flughafen zu erreichen (gute Sicht auf landende Flugzeuge). Es beginnt aber zu regnen und die Straßen sind mal wieder nicht auf Fußgänger ausgelegt was unseren Fortschritt merklich verzögert. Wir drehen nach einer Weile um und sind um kurz nach 17:00 im Hotel, weil die Reiseleitung uns um 18:00 in der Lobby treffen will.

Beim Checkin benötigen wir über 30 Minuten und bekommen eine regelrechte Comedyshow geboten. Der Gäste werden auf der Suche nach Zimmern gestört, weil man nicht weiß welche Zimmer belegt sind.

Das muss man sich so vorstellen, dass der – wie nennt man die offiziell? Ich sagel politisch unkorrekt Kofferträger die Zimmertür aufreißt, der Gast im Zimmer in welcher Bekleidung auch immer verdutzt schaut, und das ganze dann beim nächsten Zimmer wieder.

Unsere Koffer finden sich nicht im Bagage Room und auch nicht im Zimmer. Mir schwant böses. Um 18:00 geht es zur Besprechung die gut zwei Stunden dauert und maximal chaotisch ist. Es gibt ein Fomular, dass den Veranstalter gegen so ziemlich alles absichert, ein Gesundheitsformular für den gleichen Zweck. Hallo, das ist eine Rundreise? Was soll schon groß passieren? Und wenn ich irgendwo runterspringe war das schon immer mein Problem. Wir sind alle erwachsen und die Reiseleitung ist nicht meine Mutter / Vater.

Für den Grenzübertritt nach Kanada muss man in einer App, ein Konto erstellen, den Reisepass und die Impfungen + Zertifikate ablegen. Wegen der schlechten WLAN Versorgung wird das zur Geduldsprobe nach einem >25 Stunden Tag mit dem Vorlauf.

Ich verstehe aber auch nicht warum man die Leute  nach einem so langen Tag noch so viele Formulare ausfüllen lässt. Auch mehrfaches Nachfragen bzgl. unserer Koffer erhalte ich nur ausweichende Antworten des Tourgides. Es stellt sich heraus, dass sie im Ausgangsbereich des Flughafens vergessen wurden. Glücklicherweise finden sie sich um kurz nach 21:00 ein. Danach essen wir noch etwas und sind um ca. 22:30 im Bett. Was für ein Tag.

Tag 2:

Wir fahren nach einer kleinen Stadtrundfahrt Richtung Denali.

Mittags gibt es eine Picknickpause. Das Wetter ist durchwachsen. Nachmittags haben einen Rundflug bei Denali. Wir haben sogar relativ viel Glück mit dem Wetter. Allerdings treffe ich leider versehentlich bei dem sehr starken Gewackel im Flieger aufgrund der Thermik den Button für die manuelle Belichtung. Ergo gibt es leider die besten Fotos nicht, da die alle extrem über- / unterbelichtet sind.

Bei der Canon ist mir auch ein Fehler unterlaufen, die Stand auf ISO 1600 statt auf bis zu 1600 noch von den Vergleichstests. Das ist sehr unskillig was ich gerade zusammen knipse. Heute war es bei den Bildern echt ärgerlich. Ihr dürft mir somit glauben, dass das reale Erlebnis deutlich besser als die Bilder war. Ich hatte leider direkt vor dem Urlaub keine Zeit zum üben. Das rächt sich gerade massiv.

Die Glacier Rundflug in Anchorage und der Denali Rundflug haben deutlich andere Schwerpunkte. Der in Anchorage war meist kurz über dem Boden. In Denali geht es auf bis zu 20.000 Fuß hoch.

Die Preise in Alaska sind unglaublich. Ein paar Beispiele:

  • Eine Dose Bier in Denali an der Frittenbude 12€ (die Cola haben sie übrigens links versteckt, damit man auch erst in das andere Regal greift)
  • Ein Burger mit Bier Denali 36€ (Frittenbude)
  • 70 Minuten Rundflug Denali 400€
  • Abgepacktes Sandwich im Supermarkt 7-10€

Man kann also getrost alles mit 2 Multiplizieren wenn man deutsche Preise als Basis nimmt und das auch schon eher in einem Touristengebiet.

Tag 3:

Heute fahren wir ca. 4,5 Stunden mit dem Transportbus in Denali rein und wieder raus. Längere Touren gibt es aktuell nicht mehr, weil die Straße durch einen Steinschlag zerstört wurde. Wir sehen aber sowohl zwei Grizzlybären, diverse Karibus und einen Elch. Das Wetter ist wieder sehr durchwachsen. Nachmittags gibt es als Füllprogramm eine Miniwanderung. Tiertechnisch war es das auch so ziemlich auf der Tour. Später sehen wir noch mal einen Grizzly am Straßenrand.

Tag 4:

Morgens hat es geschneit. Der Busfahrer im Denali Nationalpark hatte gestern schon angemerkt, dass der erste Schnee gefallen ist.

Heute fahren wir von Dawson nach Fairbanks wir wir Mittags ankommen.

Nachmittags besuchen wir in Fairbanks ein wirklich gutes Automuseum, dass sich primär auf die Frühzeit der Automobile fokussiert. Das gehört meiner Meinung nach mit zu den Weltbesten, auch wenn es überschaubar groß ist.

Auch heute lernen wir mal wieder wir sehr man sich auf die Aussagen der Reiseleitung verlassen kann. Wir hatten ihr gesagt, dass wir ins Automuseum möchten und uns dafür mittags im Pioneer Park absetzen (das war um ca. 12:00). Sie hatte uns dann gesagt, dass wir um 14:00 durch sind und dann ins Museum können. Faktisch waren wir um 15:30 mit dem Programm durch und um 17:00 macht das Museum zu. Das war eines der Beispiele wo sie lügt, wenn die Realität ihr nicht passt. Das kam später auch vor, da ist sie dann aber von uns überführt worden. 😉

Später behauptet sie dann, dass der White Pass Zug kaputt ist und wir deswegen die Zugfahrt nicht machen können. Die Mitreisenden grummeln zwar aber akzeptieren es. Wir schauen im Internet nach und der Zug ist weder kaputt noch nicht buchbar. Das Gegenteil ist der Fall. Wir sprechen sie darauf an und nun sind angeblich die Kreuzfahrtlinien Schuld, die riesige Kontingente Buchen und die später wieder stornieren. Um Ausreden ist die gute Frau also nicht verlegen. Faktisch buchen wir die Zugfahrt selbst und da sie nun in Zugzwang ist, bekommen auch alle anderen die Zugfahrt im kaputten Zug.

Tag 5:

Der heutige Tag ist ein Fahrtag mit über 600km Strecke + Grenzüberquerung nach Kanada.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Alaska Range bei traumhafter Aussicht. Das Wetter ist heute top. Das ist auch das Beste Wetter was wir auf der Tour zu sehen bekommen.

Tag 6:

Den heutigen Tag verbringen wir in Dawson. Morgens erwandern wir die beiden Viewpoints. Anschließend schauen wir uns das Museum an. Kurz nach Mittag sind wir mit Dawson durch und abends wird noch das Casino besucht.

Die ersten Moskitos haben uns auch erwischt. Es gibt noch viele davon, auch wenn die Hauptzeit im August vorbei ist.

Casino im nirgendwo? Das nenne ich mal eine Warteschlange und das ging den ganzen Abend so

Casino im nirgendwo? Das nenne ich mal eine Warteschlange und das ging den ganzen Abend so

Tag 7:

Heute haben wir Traumwetter und eine tolle Bergkulisse auf einer Exkursion von Dawson nach Norden. Heute plagen uns die Moskitos auch etwas.

Das ist mit der beste Tag der Tour, weil wir einfach irgendwo in die Pampa fahren und dort etwas Wandern. Das ist Yukon, Alaska, das kann man mit dem Fahrzeug wirklich nur begrenzt erleben.

Tag 8:

Es geht von Dawson nach Whitehorse.

Viel mehr gibt es an dem Tag auch nicht zu berichten. Scheinbar hat die Reiseleiterin sich auch verfahren. Wir fahren 450 km, obwohl nur 290km vorgesehen waren oder die Angabe stimmt einfach nicht. Viel Gelegenheit zum Verfahren gibt es in Alaska / Yukon nicht wirklich. Das Wetter ist noch mal top.

Tag 9:

Heute fahren wir nach Skagway um den White Pass mit dem Zug zu befahren. Dafür müssen wir eine Bergkette überqueren. Das Wetter ist auf der anderen Seite sehr durchwachsen. Die Strecke ist durchaus sehenswert.

Tag 10:

Heute fahren wir zur Heynes Junction. Es gibt ein paar Fotostops entlang des Weges aber keinen großen Sehenswürdigkeiten. Das Wetter wechselt zwischen Sonne und Wolken.

Abends steht noch ein optionaler Flug über das größte zusammenhängende Gletschergebiet der Welt an. Da es aber hier und dort einige Wolken gibt, entscheiden wir uns dagegen noch einen Flug zu machen. Wie sich später zeigt hat der Flug nicht stattgefunden. Das Wetter ist über den Bergen angeblich zu schlecht. Ich habe gewisse Zweifel, ggf. waren zwei Personen auch einfach zu wenig für den Flug.

Tag 11:

Heute haben wir rund 480km vor uns nach Tok vor uns.

Glücklicherweise gab es heute noch mal schönes Wetter und wir haben direkt neben dem Highway den dritten Grizzly gesichtet. Als der Kleinbus dann umgedreht hat und einige Meter neben ihm angehalten hat, war das aber wohl auch dem Grizzly suspekt und er hat die Flucht ergriffen.

Heute gab es einige Berge zu und Seen entlang des Weges.

Tag 12:

Heute geht es nach Valdez. Ab Heute Mittag gibt es die volle Regenpackung. Insofern gehen uns heute einige schöne Ausblicke durch die Lappen.

Tag 13:

Heute fahren wir mit der Fähre von Valdez nach Whittier und von dort nach Seward. Die 6 Stündige Fährfahrt besteht aus Dauerregen und Nebel. Definitiv zum abgewöhnen.

Nachdem wieder einige aus der Reisegruppe keine passende Kleidung dabei hatten und sich erkältet haben, habe ich mich wohl angesteckt oder Corona. Das ist kurz vor dem Flug natürlich optimal.

Nachdem ein Mitreisender von einigen Tagen bereits eine Erkältung in den Bus gebracht hat (wer braucht schon eine Jacke in Alaska, ist ja total überbewertet), hat der halbe Bus und ich uns angesteckt.

Nachmittags ist für mich Feierabend. Sobald wir im Hotel sind, haue ich mich erst mal ins Bett.

Abends gab es dann für 28$ + Tax pro Person an einer Frittenbude eines der schlechtesten Fish & Chips das ich je gegessen habe.

Tag 14:

Der letzte reguläre Tag der Tour steht an. Wir beginnen um 8:00 mit einer 6 stündigen Schiffstour.

Den Tag habe ich trotz Erkältung relativ gut überstanden, abends zeigt sich dann aber, dass das wohl nur eine Illusion war. Die Nacht schlafe ich quasi überhaupt nicht und bin durchgängig mit Rotzen und Husten beschäftigt. Optimale Voraussetzungen für einen Flug, bei dem man den Druckausgleich hinbekommen muss.

Tag 15:

Heute geht es zurück nach Hause. Nach der vorherigen Nacht mit vielen Nasentropfen und einem nicht sehr annehmen Flug. Glücklicherweise hat das Flugzeug nun ein paar andere Filme an Bord, somit kann ich mir Encanto, Secrets of Dumbledore und West Side Story ansehen.

Fazit:

Das Wetter war – für die Region nicht unüblich  durchwachsen. Abseits davon gibt es in Yukon Alaska sehr viel Natur, die man bei einer Rundreise aber bestenfalls erahnen kann. Oft sieht man schlicht immer gleiche Bäume entlang des Weges (die sehen wirklich auf der kompletten Strecke von rund 4500km gleich aus). Die Dichte der Sehenswürdigkeiten ist geringer als in anderen Regionen der Welt bzw. die Sehenswürdigkeiten sind Primär Berge, Flüsse, Gletscher.

Bären und Elche kann man auch in anderen Regionen sehen (siehe Yellowstone). Auch die Zugfahrt habe ich auf der gleichen Tour um einige Level besser erlebt (bei der hatte man wirklich das Gefühl, dass jeden Moment ein Indianer oder ein Bandit den Zug angreifen oder ausrauben könnte.

Beim Wandern kann man gefühlt zum Beispiel auch in Washington wandern. Das ist günstiger, besser erschlossen / erreichbar und vergleichbar feucht.

Was bleibt ist die ständig präsente Goldrausch und Wild West Atmosphäre (Dawson). Die beiden Elemente sind wirklich unvergleichlich.

Alaska und Yukon sind ein Erlebnis aber ich würde alternativ eher eine Rundreise um die Yellowstone Region empfehlen.

Was ggf. interessant wäre ist z.B. eine Kanutour von Whitehorse nach Dawson. Das sind zwar nicht gerade 3000km aber zum Reinschnuppern ggf. interessant.

Ansonsten ist Alaska unglaublich teuer. Ich kann zwar die Inflation im Rest der USA nicht bewerten, da ich seit 2019 nicht mehr da war. Aber Alaska hat gemäß alter Speisekarten gute 50% Preiserhöhung erlebt.

Zurück aus dem Urlaub und krank

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Geheimnis der Götter 2 Flammen - Saskia Louis

Aktuell lese ich die Geheimnis der Götter Reihe. Funke (Teil 1) habe ich durch. An Flammen (Teil 2 bin ich gerade dran). Bisher finde ich die Serie ziemlich gut, weil die Autorin zwar viele Andeutungen macht aber vieles offen lässt. Ich bin bespannt wie kreativ die Auflösung wird. Ich hoffe nicht zu simpel, denn das würde viel vom Reiz der Serie nehmen.

Aktuelle Lesestimmung:

Geheimnis der Götter 1 Funke - Saskia Louis

Die Dunklen Akten 2 Sigillen und Dämonen - Kim Richardson

Die dunklen Akten 1 Zauber und Asche - Kim Richardson

Mederia 6 A Kingdom Beyond - Sabine Schulter

Im Urlaub bin ich nur beschränkt zum Lesen gekommen. Die Tage waren lang und gut ausgefüllt. Daher ist der Fortschritt seit den letzten Leselaunen am 24.07 überschaubar.

Die neu benannte Kampf um Mederia Reihe habe ich beendet und eine Rezension erstellt. Mir gefallen die ersten drei Teile etwas besser als die drei neuen aber das ist jammern auf sehr hohem Nievau und eine Geschmacksfrage.

Die Serie die Dunklen Akten (zwei Teile) habe ich beendet. Ich fand die Hauptcharakterin aber nicht so toll. Die kommt sich immer super taff vor, schlittert aber von einer Situation in die nächste und Überlebt in der Regel einfach durch Glück.

Zitat der Woche:

»Du vergisst, dass auch ich ein Elf bin.« »Oh nein, das könnte ich nie vergessen«, sagt sie lachend. »Du bist manchmal auch ein Esel – aber du bist jetzt mein Esel.« Alia Serie, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich habe seit den letzten Leselaunen zwei SAP Zertifizierungen erfolgreich abgeschlossen und somit rund 3.500 Seiten Schulungsunterlagen auf dem neusten Stand zertifiziert. Da ich noch 3 weitere Versuche übrig habe, wollte ich diese Woche eigentlich noch zwei weitere Zertifizierungen angehen. Aktuell sieht das aber noch nicht so aus, als wenn das passieren würde.

Von dem Alaska & Yukon Urlaub bin ich heute zurückgekommen und hab entweder a) eine ziemlich ordentliche Erkältung oder b) Corona oder eine Mischung aus beidem mitgebracht. Ich habe gerade mal zwei Schnelltests gemacht, die beide nur Fehler anzeigen. Das hat am Donnerstag angefangen. Freitag ging es mir gefühlt verhältnismäßig gut. Die Nacht von Samstag auf Sonntag war katastrophal (Naseputzen, Husten statt Schlafen) und der Flug zurück war nun auch kein Highlight. D.h. seit Donnerstag laufe ich mehr oder weniger im Automatikmodus mit Massenhaft Lutschbonbons gegen Halsschmerzen, Nasentropen und Ibu um über den Tag zu kommen. Verschleppen ist halt nie gut, aber bei einer Rundreise hat man auch nicht wirklich die Wahl.

Aber zurück zum Urlaub: Ich werde einen detaillierten Bericht online Stellen. Vorab: Der Urlaub war gut aber nicht so gut wie ich erwartet hatte. Alaska umgibt so ein Mythos weil viele Leute davon schwärmen, dass man nur dort noch so richtig Natur Erleben kann und Alaska unvergleichlich ist. Man sieht Bären direkt neben seinem Fahrzeug usw.

Was das angeht: Ja, man sieht Gletscher (wie überall auf der Welt stark im Rückzug) und davon auch mehr als in anderen Regionen. Gletscher sieht man aber woanders beindruckender. Gleiches gilt für Wale. Elche und Bären kann man sich auch in Yellowstone anschauen und dort gibt es in der nähe viel mehr Attraktionen und landschaftliche Höhepunkte. D.h. in vielen Bereichen fand ich Alaska relativ austauschbar.

Die Goldgräberstimmung ist allerdings stärker ausgeprägt als in anderen Bereichen. Gerade oben in Dawson kommt man sich noch wie im Wilden Westen vor (wenn man die Autos von den Straßen entfernt, könnte man noch einen Western drehen. Die Grenzübergänge ganz oben im hohen Norden sind speziell und man fühlt sich bei den Schotter und Matschpisten durchaus an Remote Areas in Australien erinnert.

Insgesamt war wohl meine Erwartungshaltung etwas überzogen. Und Alaska ist extrem teuer. Nehmt einfach alle Preise, die wir so kennen mal 2 und ich rede jetzt durchaus schon von hohen Preisen. Eine Dose Bier an der Frittenbude 12€, Essen an der Frittenbude in der Regel so 20€ ohne Tip und pro Person.

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