Der Weg des Waldläufers [Serie]

Der Weg des Waldläufers 1 Verrätersohn - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 2 Der Schatten des Königs - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 3 Mysterium in der Tundra - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 4 Verrat im Norden - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 5 Das Geheime Refugium - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 6 Der Weg des Spezialisten - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 7 Der König des Westens - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 8 Die Türkiskönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 9 Verschwörung im Norden - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 10 Das Waldläuferkonzil - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 11 Eisiger Ursprung - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 12 Drachenenergie - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 13 Lockruf des Drachen - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 14 Mission  im Osten - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 15 Der Unvergängliche Erwacht - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 16 Die Druidenkönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 17 Drachentücke - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 18 Die Krone des Nordens - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 19 Tremia in Gefahr - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 20 Waldläuferehre - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 21 Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 - Pedro Urvi

Der Weg des Waldläufers 22 Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 - Pedro Urvi

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Pedro Urvi

Teile der Serie:

  • Der Weg des Waldläufers 1 – Verrätersohn (422 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 2 – Der Schatten des Königs (386 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 3 – Mysterium in der Tundra (360 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 4 – Verrat im Norden (364 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 5 – Das Geheime Refugium (379 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 6 – Der Weg des Spezialisten (498 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 7 – Der König des Westens (505 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 8 – Die Türkiskönigin (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 9 – Verschwörung im Norden (471 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 10 – Das Waldläuferkonzil (428 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 11 – Eisiger Ursprung (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 12 – Drachenenergie (443 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 13 – Lockruf des Drachen (420 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 14 – Mission  im Osten (424 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 15 – Der Unvergängliche Erwacht (376 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 16 – Die Druidenkönigin (419 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 17 – Drachentücke (434 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 18 -Die Krone des Nordens (445 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 19 – Tremia in Gefahr (454 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 20 – Waldläuferehre (504 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 21 – Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 (98 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 22 – Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 (106 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Die Tapferen wachsen mit den Widrigkeiten. Das hat meine Tante gesagt, und die war eine große Kriegerin«, stellte Ingrid fest. Lasgol nickte. Entweder musste er sehr schnell wachsen, oder es würde ihm sehr schlecht ergehen.

Lasgol ist der Sohn eines Verräters am König und so ist sein Leben. Er wird von fast jedem herablassend behandelt oder gehasst, obwohl er selber nichts für die Tat seines Vaters kann. Er selbst kann sich auch nicht Vorstellen, dass sein Vater wirklich Verrat begangen hat. Lasgols leben ist karg, er wurde von einem alten Soldaten aufgenommen, der ihn dafür bei sich leben lässt, dass er ausreichend Alkohol beschafft. Lasgol Jagd dafür Wild. Eines Tages kommt ein Waldläuferrekrutierer in sein Dorf, der Lasgol rekrutieren möchte. Auch Lasgols Vater war ein Waldläufer und die Waldläufer dienen dem König. Wenn Lasgol in seinem Dorf schon so viel Hass entgegenschlägt, wie soll es bei den Waldläufern werden=

»Klar, vertrau du nur deinen Vorgesetzten. So endest du in einem namenlosen Grab!«

Die Schreibweise ist eher auf jüngere Leser ausgelegt. Die Charaktere sind oft sehr flacht. Alle verurteilen Lasgol, obwohl er für die vermeintlichen Taten seines Vaters nichts kann. Genauso werden Leute mit Magiefähigkeiten behandelt. Man fühlt sich also ins tiefste Mittelalter versetzt mit Hexenverbrennungen. An diversen Stellen ist die Handlung ohne Not nicht sonderlich stimmig / logisch.

Band 2

»Und denk daran: erst zuschlagen, dann Fragen stellen! Ein guter Rat von Ulf!«

Das zweite Ausbildungsjahr ist für die Waldläufer angebrochen. Lasgol hat dem König das Leben gerettet und ist damit rehabilitiert. Der Norden greift den Süden an aber der König versucht auch den Westen auf seine Seite zu bekommen, notfalls mit Erpressung.

Aber ist wirklich alles wie es scheint und die Fronen so klar wie gedacht?

Der zweite Teil ist vergleichbar wie der erste. Nach wie vor sind mir Charaktere oft zu naiv.

Band 3

»Angesichts einer Situation wie dieser, in der wir das Ausschlagen des Pendels nach dieser oder jener Seite in keiner Weise beeinflussen können, hat es keinen Sinn, sich verrückt zu machen. Denn nichts davon fließt in die Entscheidung ein

Das dritte Ausbildungsjahr steht an und die Waldläuferaspiranten werden in den Krieg verwickelt. Lasgol hat herausgefunden, dass seine Mutter nicht Tod ist und das der vermeintlich gute König alles andere als gut ist und das auch der Norden so schlecht ist wie gedacht. Nun versucht der König den Norden anzugreifen.

Die Anfangs recht schwarz / weiß gezeichnete Einordnung von gut und böse verwischt mit den Bänden immer mehr. Lasgol und Egil werden immer mehr in Politik verstrickt.

Band 4

»Wer nicht gut informiert ist, stirbt tendenziell einen vorzeitigen Tod. Ich für meinen Teil möchte so spät wie möglich

Es geht in das letzte Ausbildungsjahr für die Schneepanther. Werden sie es alle schaffen und auch wenn König Urthar im Norden besiegt wurde. Die Schneepanther bewegen sich auf einem sehr dünnen Grat. Sowohl Egil als auch Lasgol können jederzeit des Verrat bezichtigt werden. Sie sind beide in der Rolle von Spionen unter Feinden.

Die Geschichte wirkt für mich am Ende so, als wenn sie bewusst so geschrieben ist, dass es eine Fortsetzung gibt. Da die Vorbände schon nicht sonderlich spannend waren, ist eine künstliche Streckung noch weniger hilfreich. Allerdings gibt es kurz vor Schluss dann doch noch eine Handlungswendung.

Band 5

Sich in die Diskussionen zwischen Ingrid und Viggo einzumischen, war wie der Versuch, einen Wintersturm zu beruhigen. Man wurde dabei nass, kalt und enttäuscht.

Das erste Jahr der Spezialistenausbildung steht an. Lasgol und einige der Gefährten reisen ins Refugium um ihre Ausbildung fortzusetzen.

Die Schneepanther nicht mehr vereint und man bekommt aus erster Hand nur die Geschichte um die Gefährten mit, die mit dem Erlenen der Spezialisierung beschäftigt sind

Band 6

»Dir würde es ganz gut bekommen, mal die eine oder andere Regel zu brechen.« »Und wozu?« »Dann wärst du ein bisschen flexibler. Eines Tages bricht der Stock, den du verschluckt hast, und du gehst mit ihm kaputt.«

Der zweite Teil der Spezialistenausbildung steht an. Es gibt eine neue Bedrohung. Offenbar soll Lasgol ermordet werden aber niemand weiß genau warum. Als wenn das nicht genug wäre, wird die Aufgabe zwei Spezialisierungen zu meistern immer herausfordernder. Dazu kommt, dass Lasgol nicht weiß, ob er Camu schützen kann.

Im Gegensatz zu den ersten Büchern bei denen immer ein Jahr der Ausbildung behandelt wird, ist es bei der Spezialistenausbildung die Geschichte auf zwei Bücher verteilt. Auch in Band 2 der Spezialistenausbildung erlebt man die Geschichte der Spezialisten und die von den anderen Gefährten lediglich aus Briefen.

Band 7

Sie hassten um des Hasses willen, ohne einen echten Grund, ohne es zu verstehen. Und Hass um des Hasses willen war nicht nur sinnlos, sondern er vergiftete das Herz, bis es verfaulte. Das war etwas, womit sich Lasgol inzwischen auskannte.

Alle Schneepanther, die an einer Spezialistenausbildung teilnehmen konnten haben diese erfolgreich abgeschlossen. Alle werden in unterschiedliche Regionen geschickt um Aufträge zu erfüllen. Ist das nun das Ende der Schneepanther? Diesen Band erlebt man aus der Perspektive von Lasgol, der vor und nach auf seine Gefährten und Bekannten trifft. Auch in diesem Band kommt es wieder zum Krieg in diesem Fall Ost gegen West aber auch im Norden braut sich eine neue Bedrohung zusammen.

Band 8

Nichts in diesem Leben, das der Mühe wert ist, lässt sich leicht erreichen. Wenn es so erscheint, ist es Täuschung oder Selbstbetrug, sehr wahrscheinlich letzteres.

Der Norden hat seine Kräfte gesammelt und steht kurz davor das Königreich anzugreifen für das Lasgol und die Schneepanther kämpfen. Dabei kommt ein kaum zu bekämpfendes Wesen zum Einsatz. Es gibt eine Möglichkeit dieses Wesen zu bekämpfen aber dafür müssen Lasgol und die Schneepanther ein Artefakt beschaffen, dass es nur in einem fernen Königreich gibt. Allerdings ist fraglich, ob die Königin ihnen helfen wird.

Zur Abwechslung haben die Schneepanther mal wieder ihre fast volle stärke, lediglich Egil ist bei diesem Einsatz nicht dabei. Dieser Band hat kein abgeschlossenes Ende und startet direkt in den nächsten Band.

Band 9

So waren die Menschen nun einmal. Die einen waren mit sehr wenig glücklich, andere blieben ewig unzufrieden und immer auf der Suche nach noch mehr Macht und Ruhm.

Astrid ist in den Händen der Türkiskönigin und muss befreit werden. Dafür muss das Magische Artefakt zurückgebracht werden. Die Herrscher haben aber andere Pläne. Egil hat um Hilfe gebeten und die Waldfläufergefährten wissen noch nicht wofür. Da beide Missionen gleichzeitig stattfinden müssen, teilt sich die Gruppe auf.

Das ist das erste Buch seit dem Beginn der Spezialausbildung bei der wieder alle direkt an der Handlung beteiligt sind. Die zwei Gruppen, die gleichzeitig die Abenteuer erleben machen die Handlung spannender. Was mir nach wie vor wenige gefällt an der Serie ist wie tumb die Charaktere teilweise sind. Das passt nicht so recht zu einer Serie die auf bis zu 18 jährige Leser ausgelegt ist und fällt mir immer wieder negativ auf.

Band 10

»Aber es ist eine große Ehre!«, sagte Nilsa. »Gold ist mir lieber. Die Ehre verweht mit dem Wind«, erwiderte Viggo sarkastisch.

Egil und Lasgol sollen ermordet werden und die Schneepanther wissen nicht von wem. Weiterhin stellen die Dunklen Waldläufer eine Bedrohung dar. Darum wird sich der große Rat der Waldläufer treffen aber die Reise bietet den dunklen Waldläufern die Gelegenheit die Führung der Waldläufer zu schwächen.

Wie immer sind die Schneepanther mitten drin und die Serie bleibt sich treu. Meine Kritikpunkte aus den Vorbänden sind nach wie vor die gleichen (oft verhalten sich die Charaktere ziemlich Begriffsstutzig – Egil ist die Ausnahme). Aber in diesem Band gibt es Handlungswendungen, die ich so nicht erwartet habe.

Band 11

»Irgendwann musst du all deine Weisheit mal in einem Buch veröffentlichen«, sagte Viggo. »Und das nennst du: Der Weg des Offensichtlichen.«

Die Schneepanther sollen nach ihrem erfolgreichen Einsätzen mit neuen Methoden zu überlegenen Spezialisten ausgebildet werden und müssen sich überlegen, ob sie die gefährlichen Methoden der Anführerin akzeptieren wollen. Auch im Norden braut sich wieder eine neue Bedrohung zusammen.

Der Band ist zweigeteilt – die Ausbildung nimmt die erste Hälfte ein, die Gefahr aus dem Norden die zweite Hälfte. Einerseits gelingt es dem Autor viele offene Handlungsfäden einzusammeln, gleichzeitig sind aber diverse für den nächsten Band offen bzw. werden neu gesponnen. Die Schneepanther sind mal als Gruppe unterwegs.

Band 12

»Auf dem Weg und im Leben gibt es immer Einschränkungen. Wenn wir alles geschenkt bekommen, wissen wir den wahren Wert der Dinge nicht zu schätzen.

Die Schneepanther setzen ihre Spezialistenausbildung fort aber wie hoch sind die Risiken wirklich und wird die Ausbildung am Ende einen hohen Preis einfordern oder lässt sich die Ausbildung damit wirklich so einfach Beschleunigen wie es scheint.

Band 13

Die Schneepanther beenden einen Einsatz für die königliche Familie und bekommen danach einige Wochen Urlaub, die sie dafür nutzen zu Ihrer Familie zu reisen, oder Recherchen anzustellen.

In einer Armee war das Schlimmste, was passieren konnte, dass die Soldaten selbst anfingen zu denken.

Alle erleben dabei ihre persönlichen Abenteuer und treffen sich anschließend um bei Gerd zu sehen wie es ihm geht. Auch die Geschichte um die Drachen wird langsam weitererzählt.

Band 14

Die Schneepanther bekommen einen neuen Auftrag, der sie in ein anderes Reich führt und schaffen sich mit ihrer Mission neue Feine. Daher können sie vorerst nicht weiter im Kontext Drachenkugel forschen. Es offenbart sich eine weitere Bedrohung, die Kugel scheint deutlich gefährlicher zu sein, als dies den Anschein hatte. Scheinbar sind einige Interessengruppen hinter der Drachenkugel her und diese Gruppen stellen eine Bedrohung nicht nur für die Panther dar.

Band 15

»Mit Büchern kannst du tausend Leben erleben, unzählige Dinge lernen und Erfahrungen nachvollziehen, die du anders niemals machen könntest.«

Die Identität im die Kugel ist nun bekannt, in der Kugel steckt wirklich ein Drache und zwar einer, der die Welt wie die Schneepanther sie kennen vernichten will. Er muss dafür allerdings noch reinkanieren. Dafür benötigt er Hilfe. Zuerst haben die Schneepanther geholfen aber sobald der Drache die Gelegenheit hat, greift er auf die Hilfe von zwei Sekten zurück.

Werden die Schneepanther das verhindern können?

Die Schneepanther sind in diesem Band wieder als Gruppe unterwegs.

Band 16

»Weil das der leichte Weg wäre, und von dem halte ich wenig. Wer etwas will, muss dafür kämpfen und Opfer bringen. Wenn einem alles in den Schoß fällt, lernt man nicht, sich darum zu bemühen oder es angemessen zu schätzen.«

Nachdem die Geschichte um den Drachen im letzten Band ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, fühlt dieser Band sich bis auf die letzten 10% komplett nach Füllband an. In den letzten 10% passiert dann erstaunlich viel was der Handlung vorher sehr gut getan hätte.

Die Schneepanther bilden in diesem Band über den größten Teil der Handlung mehrere Einzelgruppen, deren Abenteuer parallel passieren.

Band 17

Die Panther sollen sich zum Schutz der Königin als königliche Waldläufer ausbilden lassen, nur Lasgol ist ausgeschlossen, da er in die Ungnade des Königs gefallen ist. Der König bereitet alles für den Krieg vor wegen den Anschlägen bei der Hochzeit.

In der Tat schnarchte dieser so laut, dass die Möbel erzitterten. Lasgol nutzte das für seine Konzentrationsübungen. Neben Gerds ohrenbetäubender Atmung Magie zu wirken, war eine echte Leistung.

Für mich fühlt sich der Band viel nach Füllband an. Die Panther befinden sich weitgehend in Ausbildung und Lasgol ist, da Strafversetzt der Haupthandlung um den Drachen auf der Spur. Insofern geht es recht wenig voran in dem Band.

Band 18

Der König plant Rache für die geplante Vergiftung von ihm selbst und der Königin. Gleichzeitig wird die Bedrohung durch den Drachen und seine Pläne immer größer. Somit droht ein sinnloser Krieg und gleichzeitig müssen die Königsadler versuchen die Artefakte zu beschaffen, mit denen der Drache möglicherweise bekämpft werden kann.

Wer seinen Lebensunterhalt mit Handeln verdiente, würde skrupellos einen Toten verkaufen, und wenn er ihn vorher persönlich umgebracht hatte.

Für mich das bisher beste Buch aus der ganzen Serie. Auch wenn hier die Geschichte um den Drachen nicht sehr relevant ist, wird zumindest die Ständige Nebenhandlung um den Anspruch auf den Tron endlich voran gebraucht. Zusätzlich müssen die Adler alle einzeln Artefakte beschaffen, somit lernt man als Leser viele neue Regionen und Völker kennen.

Wie die Sache ausgeht, müsst ihr allerdings selber lesen. Das ist seit längerem gefühlt auch wieder ein super Ausstiegs- oder Pausenmoment der Serie, weil ein großer Handlungszweig beendet wird.

Band 19

»Soll ich ihm auf den Kopf hauen, damit die Vision verschwindet?«, fragte Gerd. »Du hattest schon nettere Ideen«, erwiderte Nilsa.

Egil versucht seine Position als König zu festigen aber wie lange wird es dauern bis der Gefährliche alte Drache seine Pläne umsetzt und Angreift um die Menschen auszurotten.

In diesem Band kommt die Hauptgeschichte um den Drachen ein gutes Stück voran, auch wenn der erste Teil nicht darauf hindeutet. Dafür spielen auch ein paar alte Gefährten eine Rolle.

Band 20

Die Geschichte schreitet in diesem Band gegen Ende erstaunlich schnell voran und die Handlung ist gegen Ende unerwartet flott, nachdem sich in den Vorbänden relativ wenig getan hat. Allerdings ist das Ende kein wirkliches Ende und für die Gefährten endet die Handlung durchweg sehr unschön.

Band 21

»Du musst verstehen, dass die Vergangenheit dazu dient, aus deinen Fehlern zu lernen. Und die Zukunft steht noch nicht fest. Wirklich wichtig ist deshalb die Gegenwart.

Der erste Epilog ist relativ nichtssagend. Eigentlich sollte man den Epilog erst lesen, wenn man die Serie um die Ilenier gelesen hat.

Band 22

Hier findet die Serie um die Waldläufer ihren halbwegs würdigen Abschluss, allerdings fehlen Teile der Handlung, für die man zwei Weitere Buchserien lesen muss, bei denen die Waldläufer nur am Rande eine Rolle spielen.

Fazit:

Lasgol wird teilweise als sehr einfältig dargestellt. Beispiel gefällig: Lasgol und Egil sinnieren darüber warum auch die Köche im Lager der Waldläufer selbst Waldläufer sind. Egil stellt in dem Kontext die Frage wie man wohl am einfachsten alle Waldläufer umbringen könnte. Lasgol hat keine Idee. Die Bücher sind was diesen Aspekt angeht weder auf Erwachsene, noch auf Jugendliche ausgelegt. Ich vermute selbst die meisten Kinder würden diesen Zusammenhang erkennen, Lasgol aber nicht. Das ist leider kein Einzelfall und betrifft auch nicht nur Lasgol, sondern auch andere Charaktere.

Der Spannungsbogen (soweit man davon sprechen kann) ist über sehr weiter Strecken eher auf niedrigem Niveau. Es gibt für meinen Geschmack Bücher denen es deutlich besser gelingt den Leser in den Bann zu ziehen. Allerdings gelingt es dem Autor trotzdem mich bei der Stange zu halten, weil ich neugierig bin wie die Waldläufer und Eliteausbildung zu Ende geht und wie sich die größeren Handlungsstränge weiter entwickeln.

Ich finde es befremdlich, dass immer wenn die Spezialisten bei anderen Gruppen zuschauen Sätze von den Meistern abgelassen werden, die auch Glückskeksprüche sein könnten. Mitten in der Spezialistenausbildung sind das Sätze wie: „Einem Waldläufer kann so viel zustoßen, und eine Waldheilerin dabeizuhaben, ist immer eine Hilfe. Du wirst sehr beliebt sein. Aber du wirst auch große Verantwortung übernehmen,“.

Aus meiner Sicht sind das für jemanden, der sich in der Spezialistenausbildung befindet belanglose Informationen. Auf dem Level wären Informationen vor der Auswahl der Spezialisierung zum Heiler hilfreich, mitten in der Spezialausbildung aber nicht. Das ist einer der Punkte, der mich an der ganzen Serie stört. Der Schreibstil wirkt immer wieder unnötig hölzern. Das ist leider kein Einzelfall und führt dazu, dass man eher den Eindruck hat, dass es sich nicht um eine Spezialistenausbildung im 5. Jahr handelt, sondern eher um Anfänger.

Was durch die große Anzahl der Bücher und die somit langsam entwickelnde Handlung ziemlich glaubhaft wirkt, ist die Entwicklung der Charaktere. Von unerfahrenen Anfängen zu Spezialisten mit sehr vielen Fähigkeiten, die aber je nach Gegner immer noch verletzt oder getötet werden können.

Das Ende im Band 20, so man das so nennen kann ist sehr unbefriedigend. Wenn es nach dem Autor geht, muss man zwei weitere Serien lesen und zwei Epiloge für das Ende. In den zwei Serien spielen die Schneepanther nur Nebenrollen aber vollständig versteht man die Geschichte bzw. das Ende erst, wenn man alles liest. Das ist ziemlich auf Monetarisierung ausgelegt und für mich sehr unbefriedigend, bei einer Buchserie, bei der man schon 20 Teile gelesen hat.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

  • Das Rätsel der Ilenier
  • Das Gesetz der Drachen
Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Es wäre sehr naheliegend, wenn Lasgol sein Wadläuferpaket aus der Truhe nimmt und möglichst dafür sorgt, dass Ulf nicht bemerkt, dass er die Truhe angefasst hat und die Sachen auch nicht sieht.
  • Wie können Egil und Lasgol über so viel privates reden, das würden zig Leute drum rum hören
  • Wieso erkennt jeder Lasgol? Es ist ja nicht so, als wenn überall Fotos von ihm hängen
  • Die Waldläufer sind bzgl. ihres Verhaltens eine armselige Truppe
  • Wieso sollte starke körperliche Anstrengung eine Vergiftung verlangsamen
  • Das Verhalten seines Teams nachdem Lasgol lediglich eine Gabe einsetzt, die seine Ausbilder auch nutzen ist übertrieben und wenig glaubwürdig.
  • Die Aussage halt dich von uns fern in einem Team ergibt keinen Sinn.
  • Warum sollte der Fremde den Bereich der Mädchen untersuchen, wenn es nur um Lasgol geht? Wenn er die richtige Hütte kennt, wüsste er auch wo die Mädchen Schlafen
  • Was soll es bringen, wenn nur einer den Trank zubereitet und die anderen voraus laufen? So viel schneller wird Lasgol auch nicht laufen als die anderen guten der Gruppe
  • Die Waldläuferanführer würden wohl kaum Themen vor Rekruten besprechen wie die Gefahr für den König, Pläne, Politik und Gerüchte
  • Die wir lassen den Sohn des Vaters für den Verrat des Vaters büßen ist nur sehr bedingt glaubwürdig. Was kann er für die Handlungen seines Vaters. Isgar wird sich keinen Deut besser fühlen, wenn er Lasgol tötet.
  • Haakon ist ein Meister und soll Lasgol beschatten? Wenig glaubwürdig, noch weniger glaubwürdig ist, dass es Lasgol findet aber seinen Angreifer nicht
  • Das Gespräch vor der zweiten Prüfung war komplett verschwendete Zeit, da es überhaupt nicht um die Vorgehensweise ging
  • Sehr ausgeglichene Chance, das Maus Team bekommt den Lehrer mit maximaler Unterstützung, das Katzen Team bekommt einen Hund ohne jegliche Hilfe …
  • Die Elitetruppe zu schicken um weit im Hinterland ein paar Frauen, Kinder und alte Männer zu töten, wenn man kaum genug Leute hat um sich zu verteidigen ist nicht sonderlich schlau
  • Uthar und der Söldner hätten Lasgol jederzeit töten können und ein König der ganze Dörfer auslöscht, hätte wohl das kleinste Problem damit den Sohn eines Verräters zu töten.
  • Warum sollte seine Mutter ihm die Informationen geben und ihn dann einfach ohne Ziel und Aufgabe wieder zu den Waldläufern bringen.
  • Weil der König beeindruckend aussieht, kann er nicht der Feind sein?
  • Offenbar hat Lasgol vergessen, dass er gesehen hat wie Isgord Camu entdeckt hat (Kontinuität Band 2 zu 3?)
  • Wie spielt Lasgol hinter der Hütte mit Camu, ohne das es den anderen Teams auffällt?
  • Wieso ist Viggo, der ansonsten der sarkastischste und am wenigsten naive derjenige, der am wenigsten den Theorien von Egil und Lasgol glaubt?
  • Man kann nur eine Meisterprüfung überleben und wie kommt man dann bei der zweiten an, wenn man bei der ersten Prüfung bereits stirbt? Lasgol ist bei der ersten Prüfung durch die Pfeile vergiftet worden. Ohne diese Pfeile hätte er kein Gegengift benötigt. D.h. die zweite Prüfung hätte nie stattgefunden ohne das Überleben der ersten Prüfung, gleiches gilt für die folgenden Prüfungen.
  • Ingrid hat den Schützen erledigt, bevor er sie verwunden konnte, musste dann aber Gegengift herstellen? Lasgol wurde von dem Schützen mit vergifteten Pfeilen getroffen. Das ergibt alles wenig Sinn.
  • Tja, wer könnte darauf kommen warum Marta eine Verletzung simuliert … Angeblich ist sind im Pantherteam ja einige Leute schlau aber sie wirken in manchen Situationen dumm
  • Wieso sollte Isgard sich mit einem Eichhörnchen abspeisen lassen, wenn er doch weiß, dass er etwas anderes gesehen hat
  • Erst will der Schamane nur mit Lasgol reden, dann hören aber doch alle zu
  • Für keinen der Aspiranten aus dem Westen wäre es Klug zurückzukehren
  • Wenn nicht bekannt werden soll, dass Lasgol mit Darthor verwandt ist, dann hätte sie ihn nicht zu treffen mit dem Eisvolk neben dürfen
  • Nachdem Astrid alles weiß und sich verhalten hat wie sie sich verhalten hat ist es total verrückt wieder zurück in das Waldläuferlager zu gehen
  • Viele Zeugen übrig zu lassen kann am Ende nur schief gehen.
  • Obwohl Lasgol und Egil im gleichen Raum sind verfolgen sie den Kampf offenbar vollkommen unbeteiligt. Dafür hätten sie sich vorher nicht in Gefahr begeben müssen
  • Dass das Eisvolk eher den eigenen Anführer tötet als den verhassten König ist unglaubwürdig
  • Lasgol wird Ein Trank eingetrichtert und Magie auf ihn gewirkt damit er die Wahrheit sagen muss, obwohl man keinen konkreten Verdacht gegen ihn hat, aber Isgord kommt bei einem potentiellen Mordversuch einfach so davon? Das ist unglaubwürdig. Anschließend werden nur Eide abgenommen, dass Ingrid und Isgord sich nicht gegenseitig töten aber Isgord muss keinen Eid ablegen Lasgol nicht zu töten. Auch das spricht nicht für die Intelligenz der Anführer. Später wird zwar erklärt, dass der Trank kein Beweismittel ist aber dann wir Isgord am Ende trotz bestandener Prüfung nicht zum Elitewaldläufer (offiziell), obwohl man ihn die ganze Ausbildung machen lässt? Das heißt erst macht man ihn zu einer gefährlichen Waffe und dann verärgert man ihn maximal? Das ergibt leider alles sehr wenig Sinn.
  • Ich glaube kaum, dass Ona in einer Höhle einen Bären nicht erschnüffelt.
  • Ein Unsichtbarer Camu in der Stadt dürfte recht schnell entdeckt werden, auch im Schnee wage ich zu bezweifeln, dass ihn niemand sehen würde
  • Wer ist wohl der beste Fährtenleser, wenn man jemanden mit Elitespezialisierung in er Kategorie dabei hat?
  • Auf welcher Grundlage trifft Nilsa die Aussage „deine Gefühle täuschen dich oft“ gegenüber Lasgol?
  • Wie soll in Zangaria nicht auffallen, dass doppelt so große Personen nicht zum eigenen Volk gehören?
  • Wieso fällt niemandem auf, dass Astrid fehlt, nachdem die Mission zur Artefaktbeschaffung beendet ist? Die Waldläufer haben doch eine Karte auf der alle Positionen eingezeichnet sind.
  • Das es sich um eine Vergiftung handelt war recht naheliegend allerdings nicht, dass diese nicht mal von der Trankmeisterin und der Heilerin erkannt wird.
  • Wenn jemand Dolbarar vergiftet ist es schon gewagt den neuen Kommandant einzuweihen, wenn auch unausweichlich. Die Meister einzuweihen ist dumm, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass einer von Ihnen der Täter ist
  • Die Reaktion der Meister ist vollkommen dumm und unlogisch, dazu kommt, dass sie unter Verdacht stehen müssten, wenn der Lagerkommandant schlau wäre
  • Dolbarar wurde vergiftet, bevor der neue Leiter ins Lager kam, somit wurde er zumindest initial nicht unter seine Kommando vergiftet
  • Ziemlich unglaubwürdig die Gefangene fast ohne Schutz zurückzulassen
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Lasgol bei der Verfolgung eines der fähigsten Waldläufers direkt in seine Fallen rennt? Der hätte ihn auch direkt erschießen können. Das ist sehr unglaubwürdig.
  • Es wird recht viel nicht nachvollziehbares Theater um die mehrfache Spezialistenausbildung gemacht. Letztlich benötigt es nur Zeit und eine einige gewisse Grundeigenschaften für jede Spezialisierung. D.h. die mehrfache Prüfung bei Lasgol wo seine Neigungen liegen könnten ist komplett überflüssig, da man eh schon weiß, dass er für alle Laufbahnen geeignet ist
  • Wenn die Ring nur am Überschreiten der Grenze zum Tod geeignet ist, ist das viel zu kurz gedacht. Man steckt nicht mehrere Jahre Ausbildung in eine Person, nur um dann ggf. dafür zu sorgen, dass sie zwar noch lebt aber leider nicht mehr einsatzfähig ist.
  • Als wenn man nachträglich noch Gold abgeben könnte bei Orten, der Versuch wäre wohl ziemlich tödlich.
  • Nilsas Aktion wäre zumindest kurzfristig leicht zu kontern. Wenn ein Adliger behauptet, dass Nilsa ihn angegriffen hat, könnte er sie ggf. festnehmen lassen. Über dem Gesetz werden Waldläufer nicht stehen.
  • Wie soll Camu sich bei seiner Größe in den Frachtraum begeben und dort bei den Sklaven verstecken, wenn er unsichtbar ist? Da wäre wohl nicht viel Platz vorhanden, allein schon wenn er auf das Schiff klettern würde, könnte es über das Wasser an Bord, die Geräusche und das Gewicht auffallen
  • Die Idee ein Portal zu öffnen ohne zu wissen wohin ergibt keinen Sinn, davon abgesehen könnten direkt davor Feinde stehen und bisher waren Lasgol und seine Freunde immer Stunden außer Gefecht, nachdem sie ein Portal durchquert haben. Die Idee ist also komplett verrückt.
  • Wieso muss Lasgol im Urwald etwas weghacken, wenn sie den Spuren einer großen Gruppe folgen, hätten die das längst getan.
  • Die Kugel hat noch bessere Chancen die Panther zu töten, wenn sie zusammen mit der großen Gegnergruppe angreift.
  • Großartige Leistung der Panther, sie haben die ganze Zeit nichts getan und wundern sich dann, dass der Drache reinkarniert. Zugegeben das Ausschalten der Anführer und der letzten Sklaven hätte vermutlich auch nicht mehr geholfen. Möglicherweise hätte man aber auf der Insel die Kugel orten können und früher dort sein können, bevor die Anführer und die letzten Sklaven auch dort gewesen wären.
  • Streng genommen haben die Panther den Aufstieg des Drachen ermöglicht, denn sie haben die Kugel in Umlauf gebracht
  • Warum müssen die Königsadler mitten in der Nacht aus dem Bett in den Regen, wenn ein paar Elitetrainer ankommen, alle anderen Waldläufer aber nicht?
  • „Ruhe! Der König spricht!“ Wenig eloquent für eine königliche Hochzeitsfeier …
  • Nach den Perlen schauen ist nicht sonderlich schlau, wenn man weiß, dass ein Drache der sich tarnen kann auf der Suche nach Ihnen ist. Entweder hat er sie schon, dann hilft nachsehen nichts oder sie sind noch dort und Lasgol kann sie nicht besser verstecken. Wie sich zeigt gibt es noch andere Interessenten. Das dürfte in allen Bänden die bisher dümmste Aktion gewesen sein.
  • Die Demonstration von Raner ist nicht überzeugend. Ein Attentäter hätte trotz geworfenem Messer Ingrid töten können, ganz besonders wenn er sein eigenes Leben nicht höher priorisiert als den Tod der Geisel. Davon abgesehen macht es einem nicht zum Besten, wenn man jemanden beschützen kann. Das kommt wohl sehr auf die Aufgabe an.
  • Was hat Ausdauertraining damit zu tun, ob man umgerissen oder aus dem Gleichgewicht gebracht wird?
  • Was hat es gebracht keinen Angriff durchzuführen und die 12 Perlen zu verfolgen?
  • Wie sollen die Königsadler es denn geschafft haben sich von ihrer Aufgabe der Bewachung der Königin zu befreien mit voller Personenstärke?
  • Die Soldaten nur anzugreifen und nicht zu töten macht keinen Sinn, wenn eindeutig ist, dass Waldläufer angegriffen haben und die Königsadler kein Albi haben.
  • Wozu werden die 12 Perlen gebraucht, wenn auch vorher das Ritual durchgeführt werden konnte? Oder wo kommen die diversen Geschöpfe plötzlich her?
  • Wenn die Magie der Perlen nicht nach außen dringt, würden die Drachen auf ihr Fehlen aufmerksam werden. Wieso sollte das also eine gute Idee sein? Davon abgesehen was soll danach damit passieren, wenn nur die Kiste in der Lage war die Magie zu verstecken?
  • Und wieder machen die Königsadler offenbar unbehelligt ihr eigenes Ding, obwohl sie eigentlich zum Schutz der Königin da sind
  • Ohne Energie mit Perlen die man erspüren kann mit mehreren Drachen als Verfolger und der Gefahr mitten in den Gegnern sichtbar zu werden ist die Aktion maximal lebensmüde. Vorher schlafen wäre wenigstens hilfreich gewesen. Dann die Flucht mit potenziell hunderten Verfolgern + Drachen und alle 3 sind in sehr schlechtem Zustand. Es ist absolut unglaubwürdig, dass ein Entkommen möglich ist.
  • Wie soll Camu denn durchgängig die Perlen tarnen? Er muss schlafen und hatte eh keine Energie mehr bei der Flucht
  • Es ist ziemlich unglaubwürdig, dass so viele Monster erschaffen wurden aus einer einzigen Kugel mit begrenzter Energie und auch der Zeitaspekt ist kaum vorstellbar bei der Anzahl, da jedes einzeln erschaffen wird.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass der Gelehrte die Kiste mit einem Verfolgungszauber versehen hat nachdem Lasgol ihm offenbart hat was er verstecken will? Nach Lasgols vorherigen Erfahrungen sollte er sich diese Frage stellen
  • Warum sollte Egil sich offen zu erkennen geben vor Thoran und auch vor Heulyn, beides macht keinen Sinn. Erfahren hätten sie es wohl später sowieso aber es offen zuzugeben macht es nicht besser.
  • Die Begründung, dass Thoran Egil verschon hat ergibt keinen Sinn, erstens nur, weil er in Egil keine Bedrohung gesehen hat und zweitens sieht man wohin das geführt hat.
  • Das Problem ist, dass auch Egil jederzeit Gefahr läuft, dass er von den östlichen Adligen hintergangen oder getötet wird und desto „besser“ er als König ist, desto größer ist die Gefahr
  • Frieden zu versprechen ist unklug, wenn man auch von außen angegriffen werden kann, begibt man sich dadurch eine schlechte Position
  • Nilsa und Ingrid geben ein recht schwaches Bild gegen den Attentäter ab gemessen an ihrer Qualifikation
  • Wo die ganzen Monster herkommen sollen ist unklar, wenn sie nur mit den Kugeln, nur mit Skeletten als Basis und nur vom Oberdrachen erschaffen werden können

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Flammenverfluchte Fae [Serie]

Flammenverfluchte Fae 1 Von Klingen und Flügeln - Eliza Raine  Flammenverfluchte Fae 2 Von Frost und Federn - Eliza Raine  Flammenverfluchte Fae 3 Von Asche und Eisen - Eliza Raine

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Eliza Raine

Teile der Serie:

  • Flammenverfluchte Fae 1 – Von Klingen und Flügeln (283 Seiten)
  • Flammenverfluchte Fae 2 – Von Frost und Federn (284 Seiten)
  • Flammenverfluchte Fae 3 – Von Asche und Eisen (404 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Wenig überraschend nimmt die Geschichte nach dem Ende der Schlacht eine freizügige Wendung – wie es in den Geschichten und Liedern Yggdrasils üblich ist. Kämpfen, ficken, wiederholen. Ein echtes Kriegerleben.

Maddy ist Kaputt, sie ist eine Prinzessin am Eispalast. Sie sollte Magie haben, hat sie aber fast keine. Weiterhin fällt sie regelmäßig in Ohnmacht und man hat ihr gesagt, dass sie sterben wird. Daher hat sie auch keine Chance als Dienerin der Götter ausgewählt zu werden, wie ihre Schwester. Aber dann wird sie doch ausgewählt, um zur Walküre ausgebildet zu werden. Können sich die Götter so irren?

Für mich ist die Geschichte sehr Zielgruppenorientiert auf Mädchen ausgelegt. Es werden eine ganze Menge Klischees bedient.

Als die Menge beginnt, die Halle zu verlassen, folge ich ihr und verlangsame meine Schritte, als ich an Kain vorbeigehe. Er lehnt an der Wand neben der Tür, isst einen Apfel und strahlt eine Verpiss-dich-Aura aus.

Die Prinzessin lebt ein unscheinbares Leben, wird versteckt und als Dienerin verkleidet. Dann wird sie ausgewählt Göttern. Sie ist unsportlich, kann relativ wenig und plötzlich ändert sich alles. Der Bad Boy darf auch nicht fehlen, es gibt Prinzessinnenkleider. Es wird also alles abgearbeitet vom nobody zur Powerfrau mit Märchenprinz.

Band 2

Maddys Val-Tivar (Krafttier) ist vollkommen unerwartet aufgetaucht und ein Bär und sie hat zwar die erste Zeit in der Akademie geschafft aber die Herausforderungen werden immer größer und sie hat einige Feinde an der Akademie, die sich töten wollen. Sie fühlt sich zu Kain hingezogen.

»Normal ist Scheiße.« Ich blinzle bei seinen Worten. »Das ganze Konzept von normal ist Schwachsinn. Es gibt kein Normal. Es ist ein Wort für Routine, etwas, was es für dich vermutlich nie geben wird.«

Ich bin mir noch nicht sicher wo die Geschichte hinführt. Im ersten Teil sind lediglich einige Tage an der Akademie vergangen, beim zweiten ist das nicht anders. Wo soll das denn bei der Buchdicke und in nur 3 Teilen landen. Ich bin gespannt, ob der dritte Teil noch glaubwürdig ist oder sich die Ereignisse komplett überschlagen.

Die Sexzene ist für mich das Gegenteil von romantisch, ich brauch da in der form nicht aber manche werden es wohl mögen.

Band 3

»Ich kann nicht jeden Tag Leute schlagen, nur um dich zum Lächeln zu bringen«, sage ich. »Obwohl ich es in Betracht ziehe.«

Die Ausbildung geht weiter und Maddys Leben wird noch immer bedroht.

Den dritten Teil werden alle mögen, die Handlungswendungen mögen und dabei nicht so genau auf Logik achten. Im zweiten Teil hatte ich noch keine Ahnung wo die Reise in Teil drei hingehen soll, da Maddy gerade erst ihre Ausbildung begonnen hat.

Fazit:

Unterhaltsame Geschichte, die auf der Götterwelle Surft und für meinen Geschmack etwas zu Klischeebehaftet ist.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso sollte Aldrich einen Holzdolch dabei haben?!
  • Wie soll Aldrich gestorben sein? Durch Vögel, die in zwei verschiedene Richtungen ziehen. Das wage ich sehr zu bezweifeln.
  • Maddys Reaktion ist nicht nachvollziehbar, nachdem man ihr das Brandzeichen „allein“ aufgezwungen hat. Sie hätte beide Täter problemlos von der Akademie werfen lassen können. Es ist eh klar, dass sie im Kampf immer Gefahr läuft, dass dir beiden ihr in den Rücken fallen. Sie macht es nicht und danach jammert sie ständig rum wie gefährlich die Situation ist. Zumal sie dann später noch den Verrat ermöglicht
  • Schlau ist der alleinige Besuch des Tresorraums nicht. Wenn wirklich eine Walkyre die andere Hälfte gestohlen hat, dann könnte sie der Person genauso im Tresor begegnen und hat keine Chance.
  • Eigentlich sollte es Maddy komisch vorkommen, dass sie ihre Freundin nicht besuchen darf, die aber die einzige ist die vom Helm weiß. Wer betreut sie doch gleich?
  • Was macht Maddy, wenn die Türen einfach offen bleiben, nachdem sie geöffnet wurden?
  • So mächtig können Walkyren nicht sein, wenn ein Rekrut sie so leicht töten kann
  • Nur weil Maddy nicht gegen 4 Gegner ankommt ist doch kein Grund einen vorher nicht zu töten. Das sie das nicht macht ist nicht nachvollziehbar.
  • Wenn Thyrvi so kräftig ist wie sie beschrieben wird, hätte Orgid ihren Angriff nicht überlebt. Eine Wunde am Ohr ist arg wenig mit oder ohne Heilkünste.
  • Ich sehe keinen Grund warum Maddy ihrer Schwester vertrauen sollte. Zumal Flucht wohl viel wichtiger wäre als lange Geschichten zu erzählen.
  • Wieso sollte Sarra den Spiegel bei sich haben, das ergibt keinen Sinn
  • Super Idee mit der Tiarareparatur, hat bei der Helmbeschaffung auch schon gut geklappt.
  • Maddys Mutter soll mächtiger sein als ihre Schwester und ihr Bär zusammen? Wenig glaubwürdig
  • Gegen Ende wird es richtig abstrus. Wieso sollten Erinnerungen von Personen mit königlichem Blut erhalten bleiben? Wieso sollten die beiden Schwestern nicht altern? Wieso sollte sich niemand über das Verschwinden wundern?
  • Wieso sollte die Minimumkerze bei beliebig vielen Personen wirken und Erinnerungen an eine ganze Kindheit einpflanzen können?
  • Wieso sollte Maddys Mutter die Geschichte erzählen?
  • Warum setzt Kain den Helm auf? Ich verstehe es nicht.
  • Die Feuerfee waren 200 Jahre in einem Palast eingesperrt und sind so alt wie vorher?

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The Inheritance Games [Serie]

The Inheritance Games 1 - Jennifer Lynn Barnes   The Inheritance Games 2 Das Spiel geht weiter - Jennifer Lynn Barnes   The Inheritance Games 3 Der letzte Schachzug - Jennifer Lynn Barnes   The Inheritance Games 4 The Brothers Horthorne - Jennifer Lynn Barnes  The Inheritance Games 5 Games Untold - Jennifer Lynn Barnes

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer Lynn Barnes

Teile der Serie:

  • The Inheritance Games 1 (401 Seiten)
  • The Inheritance Games 2 – Das Spiel geht weiter (385 Seiten)
  • The Inheritance Games 3 – Der letzte Schachzug (401 Seiten)
  • The Inheritance Games 4 – The Brothers Hawthorne (481 Seiten)
  • The Inheritance Games 5 – Games Untold (449 Seiten) – Nicht gelesen

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Das war die Welt, in der ich nun lebte. Alles, was ich tun musste, war zu sprechen, und es wurde erledigt.

Avery hatte eine Liebevolle Mutter aber sie war nie reich, seit ihre Mutter gestorben ist, hat sie nur noch das nötigste und das auch nur manchmal. Sie geht zur Schule, schläft teilweise sogar im Auto. Sie läuft unter dem Radar, versucht so gut in der Schule zu sein wie sie kann um eine bessere Zukunft zu haben.

Plötzlich stirbt ein reicher Mann mit einem Milliardenvermögen und sie wird zur Testamentseröffnung eingeladen. Sie erbt dort nicht nur einen kleinen Anteil, Sie erbt den überwiegenden Hauptteil des Vermögens. Die Sache hat nur einen Haken. Sie muss in das Haus der Familie einziehen und die enterbten dürfen dort auch alle wohnen bleiben und eines ist ihnen Gemeinsam, sie sind sehr spezielle Charaktere. Wie weit werden die enterbten gehen?

Ich mache es mir zum Prinzip, mich mit jedem anzufreunden, der mein Geburtsrecht stiehlt.«

Avery hat keine Ahnung warum sie ausgewählt wurde, was sie aber schnell lernt ist, dass der tote exzentrische Milliardär seiner Familie Rätsel oder auch Spiele gegeben hat, die sie lösen musste und sie lernt schnell, dass davon auch nach seinem Tod noch genügend im Haus versteckt sind.

Die Charaktere sind Bunt und interessant, neben den 4 Enkel von Hawthorne gibt es auch noch Averys Freundin Max (für mich aufgrund ihres Fluchverbotes und der Ausdrucksweise der heimliche Star der Geschichte).

Wenn du mich fragst – wenn man schon jemanden umbringen will, dann sollte man wenigstens den Anstand besitzen, es selbst zu tun – und dann aber auch richtig.«

Die Autorin versteht es hervorragend ein mehr oder weniger Kammerspiel mit Familiengeschichte (und allen möglichen Abgründen) erstaunlich interessant zu gestalten. Das Konzept ist im Prinzip das gleiche wie bei Dawn Brown und seinen Büchern Davinci Code, Sakrileg usw.

Das Hawthorne Haus ist gespickt mit geheimnissen, Geheimräumen, Gängen, Fächern und somit der reinste Abenteuerspielplatz. Vom Kino bis zur eigenen Bowlinganlage und teuren Sportwagen ist auch jegliche erdenkliche Ablenkung vorhanden.

Avery stellt schnell fest, dass ein Milliardenerbe einen zur Zielscheibe macht.

Band 2

Der Trick beim Verlassenwerden bestand nämlich darin, sich nie nach jemandem zu sehnen, der fortgegangen ist.

Nachdem Avery ein Spiel von Tobias Hawthorne beendet hat und auch das Vertrauen der Hawthorne Söhne hat, stößt sich auf immer mehr Geheimnisse in der Hawthorne Geschichte, die offenbar auch mir ihrer eigenen Familie verbunden ist.

Dabei zeigt sich, dass es offenbar nicht nur in der Hawthorne Familie eine Rolle spielt, sondern auch externe Gegner ihre Chancen nutzen, nachdem der alte Hawthorne nun tot ist.

Das war es, was es bedeutete, ein Hawthorne zu sein. Das hier sollte wahrscheinlich in einem Museum hängen, aber meine Brüder und ich dreschen damit lieber auf Dinge ein.

Es wird auch immer deutlicher, dass Tobias Hawthorne das Ziel hatte seine Familie mit den Rätseln und Spielen, die es für nach seinem Tod ersonnen hat, wieder zu einen. Aber welche Rolle hat Avery? Ist sie Spielerin oder nur Requisite?

Das Konzept ist das gleiche wie im ersten Band und es funktioniert im zweiten Band ähnlich gut. Avery entdeckt immer wieder neue Geheimnisse und Abgründe in der Familiengeschichte. Und die Gefahren für sie werden immer größer.

Band 3

Es taucht jemand im Hawthorne Haus auf, der vermeintlich Hilfe braucht. Toby wurde entführt. Aber Spiele diese jemand mit offenen Karten oder ist das nur eine Falle bei der Avery und die Hawthornes sehr viel verlieren können. Offenbar hat Tobias Hawthorne auch diese Entwicklung vorhergesehen.

Eve kletterte hinein, und als ich ihr folgte, fragte ich mich, ob Pandora sich womöglich so wie ich gefühlt hatte – in dem Moment, als sie die Büchse öffnete.

Avery und die Hawthornes müssen sich auf das gefährlichste Spiel einlassen. Der Gegner scheint ähnlich mächtig zu sein wie Tobias Hawthorne. Aber wenn man Milliarden angehäuft hat, dann gelingt das nicht in dem man nett ist. Man macht sich dabei in der Regel viele Feinde. Wer von denen könnte der Gegner sein, der nun seine Spiele mit Avery spielt und was ist das Ziel?

Der Autorin gelingt es gut die Erkenntnisse um die Familiengeschichte der Hawthornes immer weiter zu verstricken, wobei die eigentlichen tiefen Geheimnisse nicht mal in der eigenen Familie zu finden sind, sondern eher bei den Angestellten.

Das Ende (was passiert mit dem Vermögen) finde ich zu vorhersehbar und auch nicht durchdacht. Das ist aber die einzige nennenswerte Kritik.

Die Geschichte hat ein rundes abgeschlossenes Ende. D.h. es gibt zwar noch einen weiteren Band aber lesen muss man den nicht mehr zwingend.

Band 4

Jamesons Vater will, dass Jameson ein Spiel für ihn Spielt, dass er nicht selbst spielen kann und Grayson muss sich um seine Schwestern kümmern, die er beobachten lässt um sie zu beschützen. Allerdings führt dies zu einer großen Gefahr für Avery.

Der vierte Teil Spielt zwischen dem letzten Kapitel des dritten Buches und dem eigentlichen Ende des dritten Buches und ist aus meiner Sicht entbehrlich, da sehr Klischeehaft.

Jameson und Avery spielen ein Spiel, von dem sich nicht wissen welche Gefahren es birgt und welche Opfer es erfordert. Das wirkt sehr nach gelangweilten reichen Leuten, die alles haben und als Nervenkitzel die Gefahr suchen. Das ist der eine Handlungsstrang.

Der Zweite Handlungsstrang dreht sich um Graysons Schwestern die in der Vergangenheit des Vaters stochern und potenziell darauf stoßen könnten was wirklich mit ihm passiert ist.

Wie der Name schon andeutet erlebt man Teil 4 aus mehreren Perspektiven aber primär aus Jamsons und Graysons Perspektive.

Am Ende gibt es noch eine Cliffhanger für einen weiteren Teil.

Band 5

Der Band besteht aus Kurzgeschichten, den habe ich nicht gelesen und er ist somit nicht Bestandteil der Rezension

Fazit:

Mir haben die ersten drei Bücher gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr locker und die Mischung aus einer Welt, die so weit von der Welt der meisten Leser entfernt ist, einem Haus voller Rätsel und bunten Charakteren und einer ständig latent vorhandenen Herausforderung Bedrohung funktioniert sehr gut. Dazu kommt der Spiel / Rätsel und Abenteuerteil, der an Dawn Brown oder auch Indiana Jones oder Tomb Raider erinnert. Der vierte Teil passt für mich nicht mehr so gut und der Cliffhanger am Ende wirkt auch recht gekünstelt.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Libby ist maximal naiv und nicht sonderlich schlau. Drake alles zu erzählen ist kann man nur als dumm bezeichnen.
  • Wieso sollte irgendjemand Drake glauben und prüfen kann die Presse die Story ohne offizielle Informationen nicht. Ohne jegliche beweise müsse die Presse aber mit Klagen rechnen.
  • Als wenn ein Hawthorne in einem Gefängnis in der Gegend gelandet wäre.
  • So leicht auf Thea reinzufallen ist sehr naiv von Avery und Avery ist nicht naiv, vor allem wenn man einen Leibwächter vor der Tür hat. Zumal Thea bisher nicht gerade einen vertrauenswürdigen Eindruck machte.
  • Wie soll Avery denn vom Anwesen gebracht worden sein trotz der ganzen Security. Leicht zu transportieren wäre sie auch nicht gewesen durch den Geheimgang und bewegungsunfähig.
  • Wie kann man Kidnapping für eine gute Idee halten, nachdem ein Sprengstoffanschlag mit Toten vorher verübt wurde? Es ist ziemlich naheliegend, dass man dafür bei sehr reichen Leuten als Ziel für diverse Jahre in den Knast geht und alles nur um mit jemanden zu reden? Das ist wenig glaubwürdig. Für unbegrenzten Reichtum wäre das viel plausibler. Selbst wenn es um Reichtum geht, warum sollte man für seine Halbschwester sein Leben wegwerfen?
  • Das die Anwälte oder Alisa keinen Schutz haben, wo sie 46 Milliarden zumindest temporär verwalten ist nicht glaubwürdig
  • Das Ende war gemessen am Rest vom Buch dann für meinen Geschmack etwas zu Klischeehaft und simpel. Das Verschenken war zu erwarten aber es dann nicht mal nachhaltig zu machen, sondern einfach zu verpulvern in 5 Jahren. Das wäre nur ein Strohfeuer und würde in vielen anderen Taschen versinken und kaum sinnvolles erreichen, weil es nicht nachhaltig ist. Da wäre es viel sinnvoller und sogar einfacher gewesen die vorhandene Stiftung aufzustocken.
  • In einem Jahr war man überall, hat alles unternommen? Wohl kaum.
  • Vielleicht wäre es schlau (sich) oder Ian nach den Gefahren zu fragen, bevor man sich in eine unbekannte Welt von Superreichen und Mächtigen zu begeben. Auch wenn die Antwort von Ian vermutlich nicht ehrlich wäre. Zumal Avery mit dem Verschenken ihres Vermögens genau davon Abstand nimmt.
  • Wie soll der stiehl den Schlüssel Plan funktionieren, wenn jeder weiß wer Grayson ist?
  • Zella kann keinen Deal anbieten, weil Branford das „Geheimnis“ auch kennt.
  • Schlau wäre es gewesen die Bücher direkt zu verbrennen
  • Ein Handy ohne PW und Schutz bei einem Hawthorne? Nicht sehr schlau.

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Die Seday Academy [Serie]

Die Seday Academy 1 Gejagte der Schatten - Karin Kratt  Die Seday Academy 2 Verborgen in der Nacht - Karin Kratt  Die Seday Academy 3 Erschaffen aus Dunkelheit - Karin Kratt  Die Seday Academy 4 Gefangene der Finsternis - Karin Kratt  Die Seday Academy 5 Entfesselt durch Rache - Karin Kratt  Die Seday Academy 6 Verdammte des Schicksals - Karin Kratt  Die Seday Academy 7 Geboren aus Vergeltung - Karin Kratt  Die Seday Academy 8 Verfolgte der Vergangenheit - Karin Kratt  Die Seday Academy 9 Gezeichnete der Erinnerung - Karin Kratt  Die Seday Academy 10 Beseelt von Hoffnung - Karin Kratt

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Karin Kratt

Teile der Serie:

  • Die Seday Academy 1 – Gejagte der Schatten (262 Seiten)
  • Die Seday Academy 2 – Verborgen in der Nacht (278 Seiten)
  • Die Seday Academy 3 – Erschaffen aus Dunkelheit (306 Seiten)
  • Die Seday Academy 4 – Gefangene der Finsternis (305 Seiten)
  • Die Seday Academy 5 – Entfesselt durch Rache (273 Seiten)
  • Die Seday Academy 6 – Verdammte des Schicksals (287 Seiten)
  • Die Seday Academy 7 – Geboren aus Vergeltung (307 Seiten)
  • Die Seday Academy 8 – Verfolgte der Vergangenheit (299 Seiten)
  • Die Seday Academy 9 – Gezeichnete der Erinnerung (422 Seiten)
  • Die Seday Academy 10 – Beseelt von Hoffnung (333 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Warum schläfst du denn nicht in deinem Bett?« Etwas ratlos beäugte der J’ajal ihren selbst erwählten Schlafplatz. »Na, weil es ein Bett ist.« »Also das macht natürlich Sinn …«

Cey ist zumindest scheinbar eine J’ajal, der es bisher gelungen ist sich nicht von einer der vielen J’ajal einfangen zu lassen, denn J’ajal dürfen nach ihrem Erwachen erst nach einem ausgiebigen Training frei unter Menschen leben, denn sie haben Fähigkeiten die für Menschen bedrohlich oder tödlich sein können.

Aber Cey ist viel mehr als nur eine J’ajal. Somit war Cey bisher ihr leben lang auf der Flucht. Aber dann trifft sie auf Xyen einen J’ajal dem noch nie ein neu erwachter entkommen ist und Cey gelingt das gleich mehrfach.

»Ich weiß nicht, was ihr immer alle so toll daran findet mir beim Schlafen zuzusehen«, beklagte sie sich und zog sich an. »Vielleicht weil das die einzige Zeit am Tag ist, in der du nicht über irgendetwas meckerst?«, schlug Lee ihr augenzwinkernd vor.

Band 1 lebt davon, dass sowohl die Protagonisten als auch die Leser so gut wie nichts über Cey erfahren, außer dass sie badass ist. Anfangs ist einem aber selbst als Leser durch die Andeutungen nicht ansatzweise klar wie sehr. Das betrifft allerdings primär ihre Kampffähigkeiten. Emotional ist sie aufgrund ihrer Vergangenheit irgendwo zwischen „gute instinktiver Kompass“ und totales Wrack anzusiedeln.

Band 2

Nathan wurde entführt und Cey kann es kaum glauben aber die J’ajal scheinen ihr wirklich etwas zu bedeuten, auch wenn sie es nicht erwartet hätte. Cey setzt alle Hebel in Bewegung um ihn zu retten. Aber sie ist sich nach wie vor nicht sicher, ob sie mit ihrem Hintergrund und in ihrer Position in der Akademie bleiben kann oder soll.

Im zweiten Teil erfährt man als Leser etwas mehr über Cey und ihren Hintergrund, während die Protagonisten weiterhin noch ziemlich im Dunkeln tappen. Ceys Hintergrund ist relativ düster.

In Yersvilles war es kein Problem die langen Nächte zu überstehen, es wurde viel geboten. Bedeutend mehr, als es in Esth Heaven je der Fall gewesen war. Zwei rivalisierende Straßengangs, die Salivos und die TeJun, beherrschten das komplette Viertel und ihre andauernden Machtkämpfe wurden mittlerweile sogar von den hoffnungslos unterbesetzten Polizisten geduldet, jedenfalls solange es zu keiner absoluten Katastrophe kam.

Bei diesem Buch merkt man gut die Nachteile von dünnen Büchern. Die Autorin benötigt gute 20% des Buches für die Zusammenfassung aus dem Vorgängerband. Nicht ganz so schlimm aber sehr deutlich zu bemerken zieht sich das durch die ganze Serie. Sie versucht das zwar in Gespräche einzubauen aber die geben oft recht wenig Sinn und kommen sehr so rüber als wenn die Charaktere leicht dement sind.

Band 3

Cey befindet sich bei der NSA und hat ihr Gedächtnis verloren. Die Truppe um Xyen will sie befreien. Im späteren Verlauf wird aufgelöst wie es zu dieser Situation kam und das den J’ajal eine sehr große Gefahr droht.

Der Anfang wirkt der Gedächtnisverlust etwas unglaubwürdig, ob der Fähigkeiten von Cey aber die Autorin klärt es doch halbwegs glaubhaft auf. Im dritten Teil erfahren sowohl die Protagonisten als auch die Leser weitere Dinge über Cey aber dadurch geht auch etwas die Spannung des ungewissen aus den Vorbände verloren.

Mittlerweile zeigt sich immer mehr warum Cey Bindungen gescheut hat und welche Gefahren allen blühen, die mir ihr Kontakt haben.

Band 4

Nachdem Cey und ihre Verbündeten nun wissen welche Gefahr droht, muss die Gefahr ausgeschaltet werden aber während Cey sich mit ihrem Brüdern der Gefahr stellen will, laufen die andern J’ajal unwissentlich genau darauf zu. Es kommt was Cey immer gefürchtet hat, andere müssen unter ihrer Position als Anführerin leiden.

Es mutet etwas bizarr an, dass Xyen der Mentor von Cey ist, während sie mehr Verantwortung trägt und die viel wichtigeren Entscheidungen in ihrer eigenen Anführerrolle trifft. Der Emotionale Zustand von Cey wird gefühlt von Buch zu buch eher schlimmer (wobei man es ihr auch nicht verdenken kann).

Band 5

Ceys Peiniger und Erschaffer ist zurück, wenn es einen Teufel gibt, kommt er im am nächsten – Astan der Peiniger von Cey und ihren Brüdern.

Nachdem Cey sich bei den Wächtern eingewöhnt hat – wie könnte es anders sein, erfährt sie dass Astan wirklich zurück ist. Wie das möglich ist kann sie noch nicht nachvollziehen aber es ist absehbar, dass Astan ihre Freunde gegen Cey verwenden wird.

Band 6

Zachriel oder das Spiegelbild von Astan spinnt seine Pläne Cey endgültig zu brechen. Aber wie wird er dabei vorgehen? Cey hat anfangs aber ganz andere Probleme, denn das ohnehin fragile Gleichgewicht zwischen Wächtern und Dämonen droht mit dem Wiederauftauchen des ehemaligen Peiniger zu kippen.

Der sechste Band stellt eine Rekord in der Serie für Wiederholung der Vorbände auf mit rund 30% des Buches ist das schon recht nervig. Ansonsten zieht sich die Schlinge um Cey und ihre Freunde enger. Zachriel bestimmt eindeutig das Spiel und er nutzt ihre Freunde genauso wie sie es vorher immer befürchtet hat.

Band 7

vergrabe alles, was dich wieder zur Furie werden lassen könnte, und beschwöre es erst dann wieder herauf, wenn du die notwendige Zeit und Ruhe dafür besitzt

Cey und ihre Freunde versuchen von Gejagten zu Jägern zu werden und Zachriel endlich einen Schritt voraus zu sein. Es scheint als wenn dies gelingt aber sind sie das wirklich der ist Zachriel ihnen schon wieder voraus.

So langsam erschöpft sich das Konzept der Serie etwas. Man kennt als Leser die Fähigkeiten der J’ajal , die Welt von Wächtern, Dämonen und den andern Gruppen ist bekannt, Astan oder wie auch immer er sich gerade nennt und seine Grausamkeiten kennt man auch und in diesem Band geht es gefühlt nicht mehr richtig voran. Oder anders könnte man sagen besteht der Band aus mehr vom gleichen (was nicht schlecht ist, insofern ist das jammern auf hohem Nieveau).

Band 8

Zachriel war scheinbar doch die ganze Zeit diverse Schritte voraus aber es gibt noch einen zweiten Spieler, den Zachriel finden will aber warum kann er das nicht alleine und warum schickt Zachriel Cey und ihre Freunde auf die Suche? Ist das wieder eines seiner Spielchen?

Diese Mal müssen Cey und ihre Truppe um die Welt reisen was die Geschichte etwas spannender macht. Abseits davon habe ich aber ein wenig das gleiche Gefühl wie im Vorband – mehr vom gleichen – viel weiter kommt die Geschichte nicht.

Band 9

»Die Person, die dich am unbarmherzigsten beurteilt, bist immer du selbst.« Ein leises Seufzen von Jay erklang und plötzlich musste Cey lächeln, zumindest ein klein wenig.

Zachriel hat Cey die Aufgabe gegeben Evolution Genius zu finden, alternativ will er alle Seday, die Wächter und die Dämonen vernichten und die Weltherrschaft an sich reißen. Aber bisher hatten Cey und ihre Freunde keinen Erfolg ihn aufzuspüren. Die Zeit wird somit immer knapper.

Band 10

Im letzten Band stehen die Zeichen auf Konfrontation. Zachriel hat wieder viele Schachzüge voraus gedacht und Cey und ihre Freunde sind sich nicht sicher, ob sie oder Zachriel die besseren Karten hat.

Manchmal war es einfach besser, diese drei vor vollendete Tatsachen zu stellen, damit sie gar nicht mehr erst mit irgendwelchen logischen Gegenargumenten kommen konnten.

Der letzte Band ist für mich wieder spannender als einige Bände zwischen dem Aufkommen der Bedrohung durch Zachriel und dem Finale. Die Handlung geht voran. Was die ganze Reihe ausmacht sind die tollen Charaktere. Die vermeintlich bösen Dämonen, die aber oft auch ein paar gute Seiten haben, die einzelnen Rollen bei den Seday von Regelverfechtern, Sunnyboys bis Draufgänger und Nerd ist alles dabei und das sorgt regelmäßig für humoristische oder auch Konfliktsituationen.

Das Ende ist für meinen Geschmack maximal auf Fortsetzung ausgelegt, die aber scheinbar nicht mehr kommt. Immerhin die Geschichte mit Zachriel ist (scheinbar) abgeschlossen.

Fazit:

Anfangs ist die Welt sehr spannend und besonders, dass die Autorin nicht gleich alle Geheimnisse im ersten Band lüftet, tut der Serie sehr gut und hält die Spannung aufrecht. Nach dem dritten Band kennt man aber alle wesentlichen Elemente, der Rest kommt dann vor und nach in den Folgebänden, enthält aber keine großen Enthüllungen mehr.

D.h. in der Mitte lässt die Serie für meinen Geschmack etwas nach und verliert an Schwung. Das mag auch daran liegen, dass die Bücher recht kurz sind und dabei die ersten 20% jeweils zu einem guten Teil mit Wiederholungen der Vorbände beschäftigen.

Wenn man in einem Rutsch alle Bände liest ist das überflüssig. Gegen Ende wird es wieder besser, weil die Handlung mehr Fahrt aufnimmt.

Im letzten Band bleibt sehr viel Luft für Folgebände. Eigentlich bin ich sogar fest von einer Fortsetzung ausgegangen bei den offenen Handlungsfäden. Die Serie ist aber lt. Beschreibung abgeschlossen.

Gefallen hat mir an der Serie der lockere Schreibstil, das wirkt im Gengensatz zu einer anderen Serie an der ich gerade lese überhaupt nicht hölzern.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Was genau soll mit Nathan denn passiert sein bei der Entführung? Der würde sich wohl kaum von einem Menschen festhalten lassen, wenn er es nicht will.
  • Wieso sollte Cey mit einer Bewusstseinsveränderung als Mensch durchgehen?
  • Ein Laptop zuklappen ist nicht schlau, wenn man nicht weiß, ob man es in den Ruhezustand oder Standby schickt und anschließend ggf. nicht mehr entsperren kann
  • Wenn jegliche Handlung von jemand aus dem Team von Xyven mit der Todesstrafe enden kann, hat Cey aber dumm gehandelt, denn sie keiner kennt die geltenden Gesetze der Wächter und Dämonen. Das was in der Folge passiert ist war absehbar.
  • Als wenn man Glen nicht direkt rauschmeißen könnte mit dem Wissen, dass er Dämon ist, das ist unglaubwürdig konstruiert. Zumal Tajyno vorher schon klar gemacht hat wie er zu Dämonen steht und offenbar weiß er auch was sie sind. Dazu kommt, dass erst Schutzzonen unantastbar sind und alle vor Cey zittern und dann plötzlich gelten die Regeln nicht mehr und ihre Zone ist zu groß. Zumal selbst ihre Brüder anfangs die Zone nicht betreten wollten. Dann soll es noch Ceys Aufgabe sein den Dämonen zu entfernen? Was machen die Seday denn, falls sich wirklich mal ein Dämon mit Ihnen anlegt? Wie die Fliegen sterben, weil sie nichts dagegen unternehmen können?
  • Xyen sollte sich ggf. mehr Gedanken darum machen was passiert, wenn Cey zu zögerlich wird aufgrund der ganzen Seday Regeln, dann ist sie schneller Tod als ihm lieb ist
  • Die Geschichte mit den Spiegelbildern und sämtlichen Erinnerungen die quasi live übertragen werden hört sich reichlich abstrus an und wir später im letzten Band auch anders beschrieben, da die Erinnerungen erst von Cey übertragen werden, könnte Zachriel nicht wissen wer Astan getötet hat und wie
  • Xyven alleine zum Ziel von Zachriel gehen zu lassen ist nicht sehr schlau.
  • Die diversen Sprengsätze waren basierend auf den vorherigen Erfahrungen sehr naheliegend
  • Einen Totmannschalter mit einer Beinumklammerung zu stoppen, bei der man gleichzeitig selbst stirbt und somit der Schalter unweigerlich ausgelöst wird, halte ich für mehr als gewagt
  • Wieso sollte Landon sich plötzlich an einfache Regeln nicht mehr erinnern können, wenn doch ein Spiegelbild angeblich alle Erinnerungen des Originals hat?
  • Die IP von einem Hady weiterzugeben hilft nur sehr kurzfristig, da sich die IP recht häufig ändert (bei jedem Wechsel des Netzwerks, wenn sie nicht fest im Netzwerk vergeben ist).
  • Natürlich muss man Zachriel erst mal seinen Monolog zugestehen, bevor man ihn angreift und ggf. einen Vorteil gehabt hätte. Vielleicht hätten auch alle gleichzeitig Wurfsterne schmeißen sollen.
  • Als wenn es irgendwas bringt Zachriel anzuflehen, das hat auch bei Astan nie geholfen, das ist mehr als naiv.
  • Nur weil Zachriel eine Geisel hat, legen alle ihre Waffen nieder. Nach welchem abstrusen Szenario hätte man denn gewinnen sollen lt. Plan? Ein Kampf im Dunkeln ist nicht erfolgversprechender als bei Licht.
  • Wie baut man in die Pyramiden eine Vorrichtung ein, die mit Blut Steinwände öffnet und eine Art Labor? Das ist sehr unglaubwürdig und auch nicht sinnvoll. Warum sollte Evolution Genius einen Touristenplan haben, damit er selbst dieses recht einprägsame Versteck nicht vergisst, zu dem er physisch nicht mal hätte gelangen können in seinem Zustand?
  • Die neue Cey verhält sich anders und hat andere Kleidung an. Das wäre Hunter und Galvani definitiv aufgefallen.
  • Thorn vorzuwarnen und den einzigen Vorteil aufzugeben ist dumm. Damit tötet sie ihr Spiegelbild, wo sie sich sonst so gerne Vorwürfe macht, waren sie nie so berechtigt, wie nach dieser Aktion.
  • Wieso spielt Evolution Genius dieselben perversen Spielchen wie Zachriel?

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Island 2025 Rundreise [Reisebericht]

Tag 1 – 11.05 Sonntag

Die Anreise war dieses Mal ziemlich unproblematisch, lediglich das Parkleitsystem Im Frankfurter Flughafen vom Terminal 2 Parkhaus war etwas chaotisch. Der Parkbereich war grün gekennzeichnet. Im gesamten Bereich war dann eine Reihe grün in der kein Platz zu finden war. In der Folge muss man komplett aus dem Parkhaus raus, die Einfahrt ist von der Beschilderung nicht vorgesehen.

Lt. Reiseunterlagen sollte man in Island eine Wasserflasche oder Themoskanne mitnehmen, da da Trinkwasser sehr gut ist und man auch aus jedem Fluss trinken kann und man Müll vermeiden soll (Ich habe das natürlich brav gemacht. Spoiler: Man kann sich das sparen, das ist Pseudo Öko Geschwafel in den Reiseunterlagen). Wir haben während der Tour genauso viel Müll produziert wie bei derartigen Touren in jedem Land und ich hab zumindest niemand anderen gesehen der nicht eine Plastikpulle nach der anderen gekauft hat. Lediglich die Isländer haben sich im Flugzeug ihre Wasserflaschen und Thermoskannen füllen lassen.

Da es sich bei mir um eine Thermoskanne handelte, habe ich die als der Koffer schon im Auto lag noch mal umgepackt vom Rucksack in den Koffer (ich dachte mir das gibt sonst Probleme bei der Sicherheitskontrolle). Dabei hatte ich die letzten 10cm vom Reisverschluss nicht zugezogen (es wäre vermutlich nichts passiert aber das Gepäckband bei der automatischen Gepäckaufgabe hat das erkannt).

Das hat dann zu einer kleinen Zwischenepisode geführt. Das Gepäckband hat gestoppt, die angestellte daneben meinte daraufhin einen Techniker bestellen zu müssen, obwohl auf der Anzeige Stand entnehmen Sie den Koffer, der kam dann auch und war typisch deutsch total angefressen, dass er überhaupt arbeiten musste, hat die andere Mitarbeiterin nachgeäfft, weil sie kein perfektes Deutsch gesprochen hat und ihr erst mal erklärt, dass es nicht sein Job ist Koffer zu schließen oder vom Band zu nehmen (damit hat er wohl recht, stand ja auch auf der Anzeige). Zum Abschied gab es also ein typisch deutsches Erlebnis.

Die Einreise in Island findet ohne Ausweiskontrolle statt (Spoiler, das gleiche gilt für die Einreise zurück nach Deutschland). Nach Island reisen ist also wie zwischen europäischen Staaten reisen (wobei ich das bei einem Flug noch nie hatte, meistens fliegen wir aber auch nicht ins europäische Ausland). Das heißt in dem Fall hätte man von jeden x beliebigen Land nach Island und anschließend nach Deutschland reisen können ohne Kontrollen.

Der Flybus bringt eine mit einmal Umsteigen bis in Zielhotel. Wir brauchten dafür auch nicht zum Flybus Schalter, sondern nur zum Bus. Die Beschreibung in den Reiseunterlagen war diesbezüglich etwas irreführend. Es gibt auch keine Tickets mehr, obwohl das in den Reiseunterlagen steht. Meiner Meinung wurde im Bus überhaupt nichts kontrolliert und wir wurden einfach mitgenommen, abseits vom Hotelnamen hat dort nichts interessiert.

Abends essen wir noch kurz eine Pizza oder was man sich in Island darunter vorstellt (die besagte Pizza ist ziemlich trocken und dick und auch nicht rund – das mag aber an der Pizzeria gelegen haben, im Verlauf der Tour bekommen wir auch etwas was eher an eine Pizza erinnert aber bei den Vorspeisen steht – es gibt aber ein Schild auf dem Pizza steht). Es ist Abends zu der Jahreszeit schon sehr lange hell.

Tag 2 – 12.05 Montag

Morgens ist das Wetter sehr durchwachsen, tagsüber lockert es auf.

Auf der Reise sind 21 Personen dabei in einem 39 Personenbus. Es gibt keine Rotation und jeder sitzt wo es ihm gefällt.

Nach einer kurzen Orientierungsfahrt in Reykjavik fahren wir in den Nationalpark Thingvellir.

Danach besuchen wird die Lavawasserfälle Hraunfossar und Barnafoss.

Heute erfahren wir, dass die Stromkosten in Island bei nur 8Cent liegen und ausschließlich Regenerative Energien zum Einsatz kommen. Das zieht auch Aluminiumwerke an.

Tag 3 – 13.05 Dienstag

Wirt starten mit gutem Wetter in den Nationalpark Snaefellsnes mit Lava die bis ins Meer geflossen ist.

Da die geplante Fähre noch überholt wird, fahren wir die Strecke in die Westfjorde mit dem Bus.

Heute bekommen wir – spoiler – das schlechteste Abendessen der Tour. Das wechselt übrigens zwischen 2 Gänge Menü und Buffet – je nach Hotel.

Tag 4 – 14.05 Mittwoch

Heute ist das Wetter durchwachsen. Bis Mittags ist es sehr nebelig, später dann leicht sonnig.

Wir fahren zum westlichsten Punkt Europa zum Vogelfelsen Latrabjarg.

Nachmittags besichtigen wir den Wasserfall Dynjandi.

In Island gibt es 80000 bis 100000 Pferde bei unter 400000 Einwohner. Der Tourismusanteil ist sehr hoch mit 2-2,5 Millionen Menschen.

Das Hotel ist das beste der Tour einschließlich des Essens.

Tag 5 – 15.05 Donnerstag

Wir haben einen komplett sonnigen Tag und besichtigen die Westfjorde. Leider gibt es keine bemerkenswerten Stopps. Wir besichtigen somit primär vom Bus die Fjorde.

Tag 6 – 16.05 Freitag

Auch heute haben wir top Wetter.

Wir besichtigen eine Schlucht und einer Torffarm.

In Island gibt es gute Sozialsysteme, der Durchschnittslohn liegt lt. Reiseleiterin bei 3800-4000€ Netto. Energie und Wasser ist sehr günstig, Mieten und Lebensmittel sind sehr teuer.

Tag 7 – 17.05 Samstag

Auch heute haben wir schönes Wetter.

Wir besichtigen den Moskitosee (da geht es nervige Fliegen aber keine Moskitos, heiße Quellen im Gebiet Namaskard und den Godafoss.

Tag 8 – 18.05 Sonntag

Das Wetter ist wieder super.

Wir halten zuerst an der Küste wie wir Papageientaucher sehen, fahren in die Asbyrgi Schlucht und anschließend zum Dettifoss.

Tag 9 – 19.05 Montag

Auch heute haben wir schönes Wetter.

Wir fahren durch die Ostfjorde und besichtigen eine recht interessante und schöne Steinsammlung.

Tag 10 – 20.05 Dienstag

Wir haben erneut Glück mit dem Wetter, das sich aber so langsam dem Ende zuneigt. Wir besichtigen die Gletscherlagune Jökulsarlon, machen eine Bootsfahrt, erwandern einen weiteren Wasserfall und die Gletscherzunge.

Am Diamond Beach haben wir glück und sehen die Diamanten, die aus Gletscherteilen bestehen, die von der Brandung an den Strand gespült werden.

Die Ampibienfahrzeuge werden für eine Bootsfahrt Richtung Gletscher genutzt. Der Sicherheitsabstand ist aber so groß, dass man sich die Fahrt eigentlich hätte sparen können. Das kennen wir aus der Antarktisexpedition anders und selbst dort war mehr sehr auf Sicherheit bedacht.

Schwarze Gletscher mal nicht vom Dreck, sondern von dem Vulkangestein.

Tag 11 – 21.05 Mittwoch

Das Wetter wird etwas kühler.

Wir besuchen den Eyjafjallajökull und mehrere Wasserfälle unter anderem den Seljalandsfoss und den Skogafoss.

Tag 12 – 22.05 Donnerstag

Das schöne Wetter ist vorbei. Heute ist es bedeckt und ziemlich frisch.

Wir besichtigen den Geysir Strokkur und den Wasserfall Gulfoss

Wir besichtigen ein mit Geothermie beheiztes Gewächshaus

Mit importierten Hummeln

Islandpferde (Achtung, nicht Pony sagen, das ögen die Isländer überhaupt nicht).

Tag 13 – 23.05 Freitag

Heute regnet es etwas. Wir besuchen noch einen Wasserfall, eine Ausgrabungsstätte von einem Wikingerhaus und dessen Nachbildung. Die eigentlich geplante Hochlandtour fällt aus, da die Straße noch nicht für die Saison instandgesetzt wurde. Um 16:00 kommen wir in Reykjavik an. Danach besuchen wir das Perlan.

Tag 14 – 24.05 Samstag

Heute ist das Wetter durchwachsen. Wir besuchen die Sehenswürdigkeiten von Reykjavik, die relativ überschaubar sind – hauptsächlich ist das die Promenade am Wasser lang, einige Kirchen und die Fly over Island und die Lavashow und mittags essen wir im Hard Rock Café. Nachmittags bekommen wir auf dem Weg zurück ins Hotel noch eine Dusche ab aber danach wird es wieder schön und ich drehe noch eine Runde durch den botanischen Garten.

Tag 15 – 25.05 Sonntag

Heute werden wir um 7:00 (Flug 10:30) im Hotel abgeholt und kommen nachmittags in Frankfurt an.

Beim Flybus müssen wir wieder umsteigen, der erste bringt uns zum Busbahnhof in Reyjavik und der zweite zum Flughafen. Im zweiten wollte man von mir dann plötzlich eine Buchungsbestätigung (darauf war ich nicht vorbereitet, das ist eh nur ein Code, konnte man also nichts mit anfangen und die Personen nach mir wurden nicht gefragt – seltsam).

Fazit:

Wir hatten für die Jahreszeit quasi super Wetter (bis 25°C – das gibt es in Island so gut wie nie und bei fast jedem Wasserfall schöne Regenbogen). Laut Tourguide ist das selbst im letzten Sommer bei so eher die absolute Ausnahme.

Gemäß Wetterbericht vor der Tour waren maximal 15°C angesagt und dementsprechend hatte auch kaum jemand die benötigten T-Shirts dabei, aber es gibt schlimmere Schicksale. 😉

Ich fand die Reise gut aber auf meine Highlightliste kommt Island unter allen Reisen nicht. Man hat zwar recht viel Natur aber die gleicht sich sehr stark. Was man primär sieht sind Fjorde, Wasserfälle und viele Vögel.

Das Essen war bei der Tour durchweg gut (sowohl das Frühstück als auch das Abendessen). Zwischendurch hält man ab und an an einem Supermarkt oder es gibt Stellen wo man eine Kleinigkeit Essen oder trinken kann. Die Orte sind oft relativ klein aber dafür (vermutlich dank des Tourismus und der Entfernungen) erstaunlich gut ausgestattet.

Die Isländer sind ein ziemlich entspanntes sympathisches Volk, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt.

Wir hatten selten eine Reise die zeitlich so entspannt war. Wir sind fast jeden Morgen erst um 9:00 mit dem Bus gestartet (an einem Tag 8:30, an zwei Tagen erst 9:30 und waren zwischen 16:30 und 17:30 am Hotel), meist eher 17:00 oder mit anderen Worten das war so entspannt wie noch auf keiner Reise bisher, die Tage waren also nicht gerade voll gepackt.

Die Lebenshaltungskosten sind recht hoch, allerdings habe ich auch wenige Touren gehabt, bei denen man so wenig ausgeben musste (dank der oben erwähnten Thermosflasche) habe ich fast keine Getränke gekauft (das Leitungswasser war gut). Ausflüge gab es nicht. D.h. die Zusatzkosten bleiben in einem überschaubaren Rahmen.

Die ärztliche Versorgung ist eher rudimentär. Apotheken gibt es aber recht viele.

 

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