Red Rising – Dark Age [Buch]

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Pierce Brown

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Soon I will join them on the surface of Mercury, but first I have work to do. It would be easier with Sevro. Everything violent is.

Im Ersten Teil der zweiten Red Rising Triologie wurde Darrow als Kriegstreiber gebrandmarkt und man hat ihm sein Kommando entzogen. Er ist geflüchtet und hat sich dem Herrn der Asche gestellt, doch nachdem dieser besiegt ist, erfährt er, dass sein Sohn entführt wurde und seine Ehemalige Flotte aufgrund falscher Strategie seiner Nachfolger fast vollständig zerstört wurde. Er befindet sich also mal wieder ganz unten.

“Valdir might be a great warrior, but he is a bad teacher,” he says. “He thinks that being louder makes him clearer.

Im zweiten Teil der zweiten Trilogie zeigt sich langsam, dass dem Autor die Ideen ausgehen. Tote aus vorherigen Teilen sind plötzlich wieder auferstanden und verüben Gräultaten ohne jeden Grund. Das übliche 1,0 / 0,1 Schema, bei dem die Figuren scheinbar riesige Siege erringen und ein paar hundert Seiten wieder mal vor dem Nichts stehen, bleibt immer das gleiche.

“Life is meant to be felt. Else why live? Valleys make the mountains.”

Die Handlung wiederholt sich. Die Taten, die sich die Herrschenden immer wieder antuen die gleichen. Die ganze Serie ist so mit Gewalt, Brutalität überfrachtet, dass sie sogar als Antikriegsgeschichte durchgehen kann.

It is easier to find men who will volunteer to die, than to find those who are willing to endure pain with patience.

Schlimm ist, dass wenn man einen guten Teil der Gewalt streicht, dann findet man leider sehr viel wieder was in der Welt passiert und wie die Welt funktioniert. Auch die üblichen Wellen werden für die Akteure beibehalten. Mal gewinnt Darrow, mal verliert er usw. allerdings ist die Serie auch diesbezüglich extrem.

She smiles down at me. “Thank you for helping me. I have never had a friend so small be so big.” She kisses me on the forehead and steps forward.

Dieses Buch ist aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben. Pierce Brown wechselt die Charaktere immer dann, wenn die Handlung besonders spannend oder dramatisch ist.

Fazit

Das Buch hat seine Momente aber nach dem fünften Band wird kommt einem vieles bekannt vor und wiederholt sich. Ich hoffe auf ein angemessenes Finale. Ich bin gespannt wer das überlebt. Ich kenne keine andere Buchserie bei der so viele Charaktere sterben.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4,0/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

  • Die Tribute von Panem
  • Maze Runner

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso lässt sich der Fearknight auf etwas ein, bei dem er höchstwahrscheinlich selber stirbt?
  • Wieso ist Darrow der einzige der Lysander nicht erkennt?
  • Dass Lysander als Einzelperson mal eben Darrow und den Hawlern entkommt und per EMP die ganze Stadt lahmlegt ist nicht glaubwürdig
  • Darrows Klinge soll vergiftet sein? Das ist nicht sein Stil und bring kurzfristig im Kampf nichts. Weiterhin wurde Lysander auch von der Klinge verletzt und müsste auch sterben.

[collapse]

Montagsfrage: Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern? (Der Büchernarr)

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Ich bin jetzt zwei Wochen aus den USA zurück und seit letzte Woche arbeite ich auch wieder. Somit wird es Zeit auch wieder an der Montagsfrage teilzunehmen.

Letzte Woche habe ich auch wieder fleißiger gelesen. Beendet habe ich die Throne of Glass Serie und aktuell lese ich den fünften Teil der Red Rising Serie (allerdings in englisch, mangels Übersetzung).

Zur Frage:

Mir fällt bei der Frage direkt das literarische Quartett ein – wer sich nicht erinnert oder zu jung ist – das war eine Fernsehsendung, bei der heftig darüber diskutiert wurde, ob ein Buch was taugt oder nicht. Teilweise wurde dann auch die Frage des “Wertes” des Buches diskutiert. Ist der Inhalt literarisch wertvoll usw.

Das Quartett hatte ich auch zuerst im Hinterkopf, als ich mit dem Buchbloggen begonnen habe und das hätte mich fast davon abgehalten. Ich habe mich damals beim Quartett schon immer gefragt wer einem das Recht gibt zu bewerten, ob ein Buch literarisch wertvoll oder inhaltlich wertvoll ist.

Dann habe ich mir gedacht, dass ich ja in meinem Blog nur eine Bewertung dafür erzeuge, wie mir das Buch gefällt. Das sagt überhaupt nichts über die Qualität aus und auch nicht darüber ob es literarisch wertvoll ist oder nicht, sondern lediglich darüber wie mir das Buch gefällt. Mit dem Gedanken konnte ich mich deutlich eher anfreunden.

Ihr seht also ich halte Buchkritiken, sofern es sich nicht um Sachbücher handelt, die sich relativ objektiv bewerten lassen eher für problematisch. In einem Blog ist aus meiner Sicht die Grenze zwischen individueller Meinungsäußerung und sachlicher Kritik relativ fließend.

Das ist leider oft auch bei “professionellen” Kritikern der Fall. Ich tue mich auch sehr schwer mit professionellen Kritiken zu Kinofilmen.

Wie seht ihr das?

Leselaunen zurück im Chaos

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Dark Age – The Red Rising Series Band 5

Ich bin wieder in das Kriegschaos der Red Rising Serie abgetaucht. Wer die Serie kennt, weiß, dass es in der Serie extrem gewalttätig zugeht. Ich bin aktuell etwas zwiegespalten. Der Anfang war recht vielversprechend aber mittendrin werden dann Tote Gegenspieler plötzlich wieder in Form von Klonen ausgebuddelt. Das finde ich ziemlich einfallslos.

Soweit ich weiß soll die zweite Trilogie (1-3 / 4-6) aber noch mit einem weiteren Band beendet werden. Ich lasse mich überraschen.

Momentane Lesestimmung:

Aktuell lese ich wieder etwas mehr. Die Throne of Glass Serie mit 7 Bänden habe ich nun beendet (siehe hier).

Zitat der Woche:

Sie hätte nichts dagegen, mit ihm zu arbeiten – aber nicht auf die Weise, die Roland meinte. Ihr schwebten da eher ein Messer, eine Schaufel und ein namenloses Grab vor. – Sarah J. Maas, Throne of Glass Band 2

Und sonst so?

Auf der Arbeit herrscht das Übliche Chaos, ich war aber wieder recht schnell drin.

Ansonsten habe ich diese Woche wieder deutlich mehr gelesen als in den 2-3 Wochen zuvor.

Ein paar Sachen von PCT-Hike verkaufe ich gerade. Das bezieht sich aber nur auf Dinge, die ich eh nicht benutzt habe oder benutzen werde oder nicht nochmal. Zum Beispiel hatte ich beim Schlafsack einen gekauft, den ich dann nach ersten Tests nicht mitgenommen habe. Einer reicht aber völlig. 😉

Letzte Woche habe ich ein VR-Headset getestet, nachdem ich mit dem Thema in den letzten Monaten Kontakt hatte (VR-Achterbahn im Phantasialand und The Void Star Wars).

Zu Hause fand ich es dann aber nicht ganz so umwerfend. Die Occulus Quest ist eher ein günstiges Headset (449€ – die Preise in dem Bereich gehen teilweise weit über 1000€) aber bietet dafür einiges. Insgesamt haben mich die nativen Anwendungen (die laufen auf dem Headset ohne Computer) aber nicht so umgehauen. Die Spiele sind mal besser, mal schlechter aber überwiegend sehr Actionlastig.

Youtube 360° Videos machen was her (Free Solo, Wingsuit usw.) und kosten zudem auch nichts. Spiele wie National Geographic (z.B. Antarktis) machen zwar was her aber für echte Naturerlebnisse ist die native Grafik (limitiert durch den Handyprozessor dann doch zu schlecht.

Was mich auch noch stört: Durch das eingeschränkte Sichtfeld und das Gewicht auf dem Kopf, kommt man sich immer vor, als wenn man eine Taucherbrille oder einen Motorradhelm tragen würde. Die Präzision des Trackings ist ziemlich gut, sowohl von den Controllern als auch von den Kameras am Headset. Die Controller sind mit bzgl. der Buttons / Trigger zu weich / schwabbelig aber das ist glaube ich bei Spielkonsolen auch so.

Mir persönlich macht VR stehend oder sich bewegend (stehen, sitzen, laufen) viel mehr Spaß als nur statisch auf einem Stuhl zu sitzen. Dafür hat man in der Regel aber zu Hause nicht den Platz. Optimal wäre ein omnidirektionales Laufband als Ergänzung zur Brille, weil man dann in alle Richtungen gehen kann ohne sich fortzubewegen. Ich vermute, dass das Mittendringefühl, dann deutlich besser ist. Die Dinger sind aber auch recht teuer und sperrig.

Die Brille kann man demnächst auch mit einem Kabel am Computer anschließen. Dann hat man natürlich deutlich mehr Auswahl bei den Spielen. Ich schicke das Ding vorerst zurück. Vielleicht mache ich Weihnachten noch mal einen Versuch, wenn das Kabel draußen ist. Mein aktueller Eindruck ist, dass das Thema vielversprechend ist aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht.

Die Quest hat auch noch zwei Nachteile. Auf dem rechten Auge hatte ich teilweise Spiegelungen in der Linse (entweder handelt es sich um Produktionsabweichungen oder das ist bei dem Gerät normal) und die Kopfhalterung ist nicht so toll. Es gibt aber alternativen für 60 bis 120€ zusätzlich, die besser sein sollen.

Ich freue mich auf die kurze Woche. Gestern gab es ja auch schon eine Stunde mehr.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Eine stressige Woche bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Altes raus, neues rein bei Letterheart Lost im Weltraumabenteuer bei Trallafittibooks ∗

Throne of Glass [Serie]

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sarah J. Maas

Teile der Serie:

  • Throne of Glass Prequel – Celaenas Geschichte (481 Seiten)
  • Throne of Glass 1 – Die Erwählte (496 Seiten)
  • Throne of Glass 2 – Kriegerin im Schatten (523 Seiten)
  • Throne of Glass 3 – Erbin des Feuers (647 Seiten)
  • Throne of Glass 4 – Königin der Finsternis (784 Seiten)
  • Throne of Glass 5 – Die Sturmbezwingerin (831 Seiten)
  • Throne of Glass 6 – Der verwundete Krieger (832 Seiten)
  • Throne of Glass 7 – Herrscherin über Asche und Zorn (1104 Seiten)

Gelesenes Format

eBook

Rezension und Inhalt:

Prequel:

Kein Name, kein Datum. Während sie auf das Papier starrte, konnte sie sich beinahe das wilde Grinsen der jungen Frau und ihren herausfordernden Blick vorstellen. Das hier war nichts anderes als eine Aufforderung – ein Tritt in den Hintern.

In dem Buch werden mehrere Kurzgeschichten von Celaenas Heldentaten erzählt, die in der Hauptserie nur kurz erwähnt werden und auf deren Ruf Celaenas Ruf fußt.

Dabei wird recht schnell klar, dass Celaenas Ruf besser ist, als ihre Fähigkeiten als Assassine. Oft hat sie ziemlich viel Glück.

Es werden alle Geschichten erzählt, die in der Hauptserie erwähnt werden. Die Geschichten sind im einzelnen: Die Sklavenbefreiung bei Rolfe, die Begegnung mit Yrene, die stummen Assassinen mit Ansel und dem Händler für Spinnenseide der seine Jugend verkauft hat, der Verrat und die Auslieferung an den König.

»Mein Vater«, sprach Ansel weiter, »ist der Lord von Briarcliff. Er hat mich zur Ausbildung hergeschickt, damit ich mich ›nützlich machen kann‹. Aber ich glaube, das lerne ich nicht einmal in fünfhundert Jahren.«

Es ist etwas anfangs gewöhnungsbedürftig diese Geschichte nach der Hauptserie zu lesen, da Celaena sich in der Hauptserie von der frechen Jugendlichen zur Königin weiterentwickelt und am Ende ganz anders agiert als sie das hier zu Beginn tut.

Die Celaena in diesem Band ist ziemlich hochnäsig und arrogant, hat aber das Herz schon am rechten Fleck, sofern man das von einer Assassine behaupten kann.

Buch 1:

»Macht Euren Mund besser nicht auf, dann merkt es keiner.« »Wir wissen beide, dass das ganz unmöglich ist.«

Celaena ist eine verurteilte Assassinin, die in einem Straflager einsitzt, in dem die meisten innerhalb kürzester Zeit sterben. Doch nach einem Jahr bekommt sie ein Angebot, wie sie ihre Freiheit erlangen kann.

 

Achtung: Die Rezension enthält einige kleinere Spoiler.

 

Das Buch ist primär aus Celaenas Perspektive geschrieben. Die Autorin setzt aber sehr dosiert auch einzelne Kapitel aus der Perspektive von anderen Charakteren ein.

 

Ich finde Celaenas Darstellung im ersten Band unglaubwürdig. Sie war die erfolgreichste Killerin und kann es angeblich mit zig Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Sie ist nicht mal 20 und überlebt ein Jahr in einem Gefängnis in dem andere in wenigen Monaten sterben.

»Wir alle haben Narben, Dorian. Meine sind nur zufällig besser zu sehen als die meisten anderen.

Dann wird sie aus dem Gefängnis befreit und muss gegen die besten Kämpfer des Reiches antreten, obwohl sie gefoltert und unterernährt ist.

 

Plötzlich ziert sie sich dann wegen einem kalten Fußboden (das wird in den Minen wohl noch das geringste Problem gewesen sein) oder mokiert sich über ihre Klamotten.

 

Sie ist ist angeblich sehr klug, zieht aber oft falsche Schlüsse, obwohl die richtigen naheliegend sind.

Buch 2:

Sie hätte nichts dagegen, mit ihm zu arbeiten – aber nicht auf die Weise, die Roland meinte. Ihr schwebten da eher ein Messer, eine Schaufel und ein namenloses Grab vor.

Celaena ist zum Champion des Königs ernannt worden und somit ist die unmittelbare Gefahr vorerst genannt? Oder befindet sie sich nun in noch größerer Gefahr?

 

Das Buch beginnt relativ gemächlich. Die Dreiecksbeziehung zwischen Celaena, Dorian und Chaol ist nach wie vor Thema.

 

Insgesamt finde ich diesen Teil deutlich besser. Jeder Charakter hat seine Macken und Eigenarten und oft entwickeln sich die Dinge nicht wie erwartet oder geplant.

 

Man erfährt einiges über die Hintergründe von Celaena, dass beim ersten Teil noch im verborgenen bleibt.

Buch 3:

»Man entschuldigt sich nicht dafür«, sagte er, »dass man die Leute verteidigt, an denen einem etwas liegt.«

Chaol hat dafür gesorgt, dass Celaena zu ihrem eigenen Schutz auf eine Mission in das Land geschickt wird, dass dem König noch Widerstand leistet. Zu dem Zeitpunkt kannte Chaol aber noch nicht die wahre Herkunft von Celaena…

 

Dieser Band führt neue Charaktere ein und ist aus diversen Sichten geschrieben. Die Handlung findet an verschiedenen Orten gleichzeitig statt und ist weit weniger auf Celaena zentriert.

 

Durch die abwechselnden Handlungsstränge fühlt es Buch so an, als wenn man mehrere Bücher parallel liest, wie z.B. beim Herrn der Ringe.

 

Wie auch die ersten Bände holt mich auch dieser emotional nicht ab.

Buch 4:

Fae-Krieger! Im Kampf von unschätzbarem Wert, aber ansonsten die größten Nervensägen!

Celaena hat ihr Schicksal als Thronerbin angenommen. Sie hat mit dem König aber einen Feind mit einer übermächtigen Armee, der vor nichts zurückschreckt.

Celaena reist in die Mitte seiner Macht zurück, ohne die letzten Entwicklungen zu kennen.

Wie auch im Vorgängerband werden mehrere Handlungsstränge gleichzeitig verfolgt. 

Die Absichten der Charaktere erschließen sich manchmal nicht sofort, was die Geschichte deutlich spannender macht.

 

Im Gegensatz zu anderen Jugendbuchreihen enden die Beziehungen in dieser Serie oft nicht glücklich. 

 

Für ist der vierte Teil der bisher beste der Serie.

Buch 5:

»Ihr werdet feststellen, Rolfe, dass man sich um Celaena Sardothien nicht kümmert. Man überlebt sie«, gab Dorian glattzüngig zurück.

Der König ist von Aelin und ihren Freunden besiegt worden aber wenn die Informationen stimmen, dann ist Perrington die größere Bedrohung.

 

Der Krieg steht kurz bevor.

 

Der Teil ist der intensivste und auch grausamste der Reihe.

 

Positiv ist auch in diesem Band hervorzuheben, dass die Charaktere nicht naiv handeln aber trotzdem in Fallen tappen.

Aelin hat sich zu einem unglaublich starken Charakter entwickelt.

»Verschwende deine Energie nicht darauf, dir Sorgen um das zu machen, was hätte sein können.«

 

Negativ finde ich den Opferkomplex, der in vielen Geschichten Einzug hält. Natürlich muss der Hauptcharakterzug Sternen um die Welt zu retten – der Ansatz nervt mich langsam ziemlich, weil er immer wieder bemüht wird.

Dem Teil gelingt, was in den Vorgängern nicht gelungen ist. Der Teil spricht mich auch emotional an.

Buch 6:

Sartaq legte einen Knöchel über sein Knie. »Wer sagt denn, dass wir hier einen Kriegsrat abhalten?« Hasar warf sich auf einen Sessel und drapierte sich ihr Haar sorgfältig über eine Schulter. »Du willst mir also erzählen, dass die Ruks, die hier die Dächer vollscheißen, nur vor Ort sind, um dich wichtig aussehen zu lassen?«

Aelin wurde von Maeve gefangen und schlimmer gefoltert als in ihrem bisherigen Qualvollen Leben. Maeve will Aelin endgültig brechen und sie zu einem willenlosem Werkzeug machen.

 

Vor ihrer Gefangennahme hat Aelin ihren Freunden alle Unterstützung verschafft, um sie für den Krieg zumindest eine Lage mit geringer Chance auf Erfolg zu versetzen.

 

Nun kommen wir zu Hauptschwachstelle des Buches. Es geht um ganzen Buch nur um Chaol, den die Autorin im Vorgängerband ausgeklammert hat. Bei dem oben aufgeführten Cliffhanger ist das leider vergleichsweise uninteressant, denn um die Fortführung der Handlung von Band 5 geht es in diesem Band nicht.

Für sich genommen kommt der Band nicht an die Geschichte ran, die in Band 6 erzählt wird und ist nur eine Nebenhandlung, die zwar für den letzten Band durchaus relevant ist, aber ich bin auch gut mit der Lesereihenfolge 5, 7, 6 gefahren.

Buch 7:

»Dein Territorialverhalten, du bist dominant, aggressiv …« »Dein Geschick, Frauen Komplimente zu machen, ist unvergleichlich.«

Der Band 7 ist der inhaltliche Nachfolger von Band 5 und setzt diesen auf vergleichbar hohem Level fort. Alle Charaktere aus den vorherigen Bänden spielen eine Rolle. 

 

Alle Fäden der diversen Handlungsstränge werden zusammengeführt. Wie erwartet gibt es Opfer und ein furioses Finale der Serie. 

 

Für mich ist der letzte Band der beste der Serie.

Fazit:

»Dann werde ich ein Gerücht über dich in die Welt setzen. Etwas wirklich Groteskes.« Er stöhnte. »Mir graut davor, was dir einfallen könnte.«

Puh, die Autorin macht es mir nicht einfach. Die ersten vier Bände sind interessant aber mir fehlte immer das gewisse Etwas. Mehr Spannung und mehr Emotion. 

 

Band 5 und 7 sind genau das was ich mir von der Serie insgesamt erwünscht hätte und Band 6 nimmt wieder deutlich Schwung raus.

 

Die Handlung ist überdurchschnittlich komplex und die Charaktere zur Abwechslung nicht naiv aber leider mit einer überdurchschnittlich ausgeprägten Opferbereitschaft ausgestattet. 

 

Aelin ist das absolute Musterbeispiel einer Powerfrau aber die ganze Serie handelt von sehr vielen starken Frauen.

In Summe finde ich die Serie gut, sie hat aber ihre Längen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Chaol einer der besten Kämpfer des Landes und Anführer der Königsgarde. Er hat Gewissensbisse, weil er eine Person töten muss?
  • Calaena ist jahrelang Killerin und entwickelt plötzlich ein Gewissen, obwohl sie nun ein viel härtere Bestrafung erwartet als früher, wenn es rauskommt? Dabei hinterlässt sie massenhaft Zeugen und steigert die Gefahr für sich selbst enorm.
  • Das Chaol und Celaena die Geschichte von der angeblichen Morddrohung nicht hinterfragen ist maximal naiv
  • Wenn der König die Geheimgänge in Calaenas Gemächern kennen würde, wäre sie nicht dort untergebracht worden (die Frage wird unsinnigerweise aufgeworfen)
  • Archer ist jede Nacht im Schloss? Das ist unlogisch. Er arbeitet nachts und wie sollte er Celaena unbemerkt im Schloss folgen
  • Niedere Dämonen erfordern Ringe und höhere Halsbänder. Wieso tragen der König und Perrington Ringe?
  • Das Maeve sich primär damit auseinandersetzt Aelin zu foltern und nicht sofort die Steine sucht ist absolut unglaubwürdig
  • Aelin handelt bis zum fünften Teil nicht naiv, aber dann opfert sie sich selbst für Folter und  gebrochen zu werden und geht davon aus, dass ihre Freunde trotzdem ihre Pläne befolgen
  • Wie praktisch für die Autorin: Dorian nimmt Maeve die Fähigkeit zwischen Orten zu springen aber das Eindringen in den Geist anderer lässt er ihr (das ist eigentlich viel gefährlicher)
  • In Band 6 ist der Kampf mit dem Valg nicht nachvollziehbar. Erst tötet der Dämon Chaol und Yrene fast, und dann lässt Hafizia ihn einfach schlafen, nachdem er Chaol fast getötet hat. Das passiert so beiläufig, dass man eigentlich nicht mal mitbekommt wann es passiert. Das wirkt unglaubwürdig.

[collapse]

Leselaunen Zurück zu Hause

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich die letzten gut zwei Wochen nicht eine Seite im Buch gelesen habe

Momentane Lesestimmung:

Wie oben schon erwähnt eher mau. Letzte Woche hatte ich keine Zeit, weil ich in Freizeitparks unterwegs war und diese Woche nicht so die Lust.

Zitat der Woche:

Kommt zurück, sobald ich wieder mehr Lese

Und sonst so?

Sonntag bin ich von meiner USA Tour zurück gekommen. Die hälfte von den 20 Wochen USA war ich am Pacific Crest Trail, die andere Hälfte in diversen anderen Teilen des Landes.

Diese Woche habe ich die Post abgearbeitet die liegen geblieben ist (auch diverse Zeitschriften).

Ansonsten gab es natürlich diverse Bilder zu sichten und sortieren. Der Blog musste auch wieder etwas gepflegt werden (mit dem Handy war das für ein halbes Jahr nur Notstandsprogramm). Das hat sich zwar nicht in neuen Beiträgen aber diversen Korrekturen niedergeschlagen. Hauptsächlich habe ich Full Size Fotos verkleinert, damit der Server nicht so stark belastet wird (mit dem Handy war mir das bei vielen Bildern leider durchgegangen).

Anfangs hatte ich noch etwas mit der Zeitumstellung zu kämpfen aber das geht unterdessen. Nun “genieße” ich das typische sauerländer Dauerregenwetter.

Ab Montag geht es dann wieder arbeiten. Da muss ich mich vermutlich wieder eingewöhnen. Ansonsten habe ich Freitag auch passend noch die Mitteilung bekommen, dass der neue Parkplatz in der Firma bald verfügbar ist, und ich den zu benutzen habe. Bei so ca. 15-20 Minuten Laufzeit, kann ich dann gleich ganz woanders parken zumindest bis die Stadt das unterbindet. Naja, Hauptsache die Chefs müssen keine 50m laufen, dann ist ja alles gut. ^^

Mal sehen was sich noch so alles geändert hat. Aktuell ist wohl mal wieder der “uns geht es so schlecht Blues” aktuell, der in der Wirtschaft ja alle paar Jahre gespielt wird.

Weitere Leselaunen:

∗ Halloween naht! bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Eine Messe wie im Flug bei Letterheart ∗ 3 Hochzeiten und 4 Todesfälle bei Nerd mit Nadel ∗ Leselaunen bei Brigantis KosmosFrankfurter Buchmesse – was war das los bei Trallafittibooks

Wochenrückblick – USA Woche 20 – Orlando und Los Angeles

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 130 / 69 – Orlando, Disney, Epcot – 06.10.2019

Epcot ist momentan eine einzige Großbaustelle. So hässlich war Epcot noch nie. In den vorherigen Besuchen war Epcot der Park der Blumen.

Durch die diversen Baustellen fallen diese Bereiche weitgehend weg und die verbleibenden sind relativ unspektakulär in Herbsttönen dunkelrot und grün ohne Blüten. Selbst die Bauabsperrungen haben eine langweilige Einheitsfarbe.

Auch heute ist es wieder sehr voll im Park und wir haben noch Hoffnung, dass es in der Woche leerer wird. Vorab: Die Hoffnung erfüllt sich nicht. Gut für Disney, schlecht für die Besucher.

Montag – Tag 131 / 70 – Orlando, Disney, Hollywood Studios – 07.10.2019

Der Star Wars Bereich ist wirklich umwerfend designt. Allerdings gibt es aktuell nur eine Attraktion und sehr! viel Merchandise. Was schön ist, ist auch sehr teuer. Beispiele Gefällig: Storm Trooper Set für über 6000$, Gemälde, Büsten und Modelle zwischen 500$ und 6000$.

Smugglers Run ist eine bessere Version von Star Tours oder vergleichbar mit Mission Space. Jedes Crewmitglied bekommt eine Aufgabe und wenn man diese nicht erfüllt wirkt sich das negativ auf die Mission aus.

Besonders anspruchsvoll sind die Aufgaben nicht aber die meisten Parkbesucher sind trotzdem nicht in der Lage die Aufgaben zu erfüllen. Dementsprechend desaströs sind die Ergebnisse oft.

Alles Sachen die man nicht braucht aber Disney gelingt es hervorragend einen in Kauflaune zu versetzen. Ich habe heute so viele gekaufte Lichtschwerter und Droiden gesehen, dass ich mich frage was Disney alleine mit dem Merchandise umsetzt.

Die Achterbahn Stinky Dog Dash hat heute technische Probleme. Aktuell fällt die Bahn regelmäßig aus. Sobald die Bahn wieder verfügbar ist, geht die Wartezeit in kürzester Zeit auf weit über eine Stunde hoch. Wir entscheiden uns Donnerstag einen neuen Anlauf zu wagen. Die Bahn hat heute immerhin 30 Minuten funktioniert.

Dienstag – Tag 132 / 71 – Orlando, Disney, Epcot – 08.10.2019

Das Feuerwerk in Epcot findet normalerweise um 9:00 statt. Um 9:00 stehen tausende bereit und es passiert … nichts. Es gibt auch im ganzen Park keinen Ton mehr. Um 9:30 gibt es die ersten Infos von Mitarbeitern, dass das Feuerwerk verspätet ist. Ach wirklich?

Wir beschließen ins Hotel zu gehen, da wir am nächsten Morgen früh raus müssen und unklar ist, ob und wann es überhaupt los geht. Um kurz nach 10 gibt es dann per App die Info, dass das Feuerwerk verspätet ist.

Am nächsten Tag lese ich in einem Blog, dass das um 22:45 die offizielle Mitteilung kam, dass es kein Feuerwerk gibt.

Disney leistet sich einige Dinge in dieser Art. In dem neuen Gondeltransportsystem kommt es zu technischen Problemen – die Gäste hängen drei Stunden fest. Wenn man überlegt, dass man i.d.R. Parkeintritt + Hotel bezahlt und aufgrund der hohen Kosten alles so plant, dass man keine großen Reserven hat, kann Disney solche Pannen nicht wieder gut machen. Sofern es überhaupt eine Entschädigung gibt.

Mittwoch – Tag 133 / 72 – Orlando, Disney, Hollywood Studios – 09.10.2019

Heute wagen wir einen neuen Versuch bei Stinky Dog Dash. Heute geht die Bahn von der Parkeröffnung nicht (armselig Disney). Es dauert 30 Minuten bis die Bahn funktioniert.

Wechseln darf man trotzdem nicht direkt in den Star Wars Bereich (der ist direkt nebenan). Stattdessen muss my ein ganzes diverse hundert Meter durch den Park rennen. Wenn es der Plan von Disney ist die Besucher maximal zu verärgern, dann ist das gelungen.

Heute besuchen wir die Cantina (die Drinks sind speziell) und alle Shops im Star Wars Bereich. Viele Gegenstände bekommt man ausschließlich in diesen Shops im Park.

Das führt zu dem typischen Effekt, dass man unter Druck steht, weil man die Chance nicht so schnell wieder bekommt diese Sachen zu kaufen und da man eh im Star Wars Fieber ist bei dem Ambiente kauft man Dinge, die man nicht braucht. Das geht aber offenbar vielen so, wenn man sieht was aus den Parks geschleppt wird. Besonders gut gehen offenbar Droiden und Lichtschwerter aus Savis Workshop. Beides nicht gerade Schnäppchen.

Donnerstag – Tag 134 / 73 – Los Angeles, Disneyland – 10.10.2019

Auch Disneyland ist viel zu voll. Obwohl keine Ferienzeit ist, sind extrem viele Leute in allen Disney-Parks. So ist das grenzwertig und macht nicht wirklich Spaß. Das hatten wir bei den beiden vorherigen Besuchen (Februar, Ende Oktober) nicht aber vielleicht sind die Parks generell deutlich voller geworden.

Dazu kommt noch, dass die Parks teilweise sehr viel zum Thema Halloween bieten und damit natürlich wieder zusätzlich Besucher anziehen. Bei Guardians of the Galaxy und Haunted Mansion wurde der komplette Ride umgestaltet.

Insgesamt sind wir auf unsere Kosten gekommen, haben aber auch recht viel in Warteschlangen gestanden.

Beim Star Wars Ride Millennium Falcon Smugglers Run gelingt es uns mit 7 Rides nicht einmal vorne zu sitzen (dann sitzt man nicht hinter dem Cockpit, sondern mittendrin und sieht somit sehrviel mehr) oder ein vernünftiges Team zu bekommen, wo sich alle wenigstens halbwegs schlau anstellen.

Die Aufgabe ist recht einfach. Es gibt zwei Piloten, zwei Schützen und zwei Techniker. Die Piloten steuern das Schiff (95% vor das nächste Hindernis), die Schützen schießen mit Lasern und Raketen, die Techniker kümmern sich um Schilde und Harpunen.

Soweit so einfach. Leider sind die meisten Leute nicht in der Lage zur richtigen Zeit auf den richtigen Knopf zu drücken oder hoch/runter/links/rechts zu steuern), obwohl man optische und akustische Hinweise bekommt.

Da ein Ride mit 6 Leuten besetzt wird, hat man zu zweit in der Regel eine extrem gute Chance auf die Technikerstelle, weil man sowohl bei 3,4,5 Leuten vor einem immer die letzten beiden Plätze bekommt.

Lediglich wenn man ein weiteres Zweierteam vor sich hat, gibt es Chancen auf die vorredeten Plätze. Als Singelrider sehen die Chancen nicht besser aus.

Die Star Wars Wartezeiten sind in LA nochmals deutlich höher als in Florida.

Trotzdem gönne ich mir heute Savi’s Light Saber Workshop. Ganz witzig das Ganze, wenn auch viel zu teuer.

Wir essen einschließlich des Besuches in Florida 3x im Star Wars Bereich (Ronto Roasters). Das Essen ist recht gut und die Preise normal.

Freitag – Tag 135 / 74 – Los Angeles, Disney, California Adventure Park – 11.10.2019

Zusammenfassend muss man zu den beiden Tagen in LA aus Disneysicht aber Pleiten, Pech und Pannen sagen. Es fallen ständig Attraktionen aus und zwar in beiden Parks.

Die besten Rides waren für mich in den acht Freizeitparks:

  • Harry Potter Hagrid’s Magical Creature Motorbike Adventure
  • Incredicoaster
  • Guardians of the Galaxy Mission Breakout
  • Avatar Flight of Passage
  • Indiana Jones Adventure
  • Die Mumie
  • Mission Space

Samstag – Tag 136 / 75 – Home sweet Home – 12.10.2019

Heute geht ein halbes Jahr USA zuwende, das ganz anders verlaufen ist als ursprünglich geplant. Ich bin aber ganz zufrieden damit.

Als wir per Lyft zum Flughafen fahren und ich die Bergkette sehe, in der der Pacific Crest Trail verläuft kommt etwas Wehmut auf. Wie schnell so ein halbes Jahr voller Eindrücke vorbeigeht. Real in den USA war ich nun knapp 5 Monate und davon nur grob die Hälfte am PCT.

Ich habe einen Teil des PCT gelaufen, einige Regionen, die ich schon besucht habe genauer erkundet (PCT, Grand Canyon, New York, Washington DC, stellenweise habe ich den PCT auch nur gestreift (Washington) oder – für mich – neue Regionen erkundet (Yellowstone, New Orleans, Nashville, Memphis).

Wenn ich diesen Trip noch mal machen würde, dann würde ich ein paar Sachen anders machen (Primär den Rucksack eine Nummer größer nehmen) aber nachher ist man immer schlauer. Ich bereue nichts und kann jedem, der die Chance hat so ein Abenteuer anzugehen nur empfehlen – macht es!

Weitere Leselaunen

Spookyseason geht los. Buchmesse aber auch bei TrallafittibooksWenn eine Woche „gut-schlecht“ ist bei Andersleser ∗ Einkaufen, tolle Nachrichten und Zahnschmerzen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Die Messe naht bei Letterheart ∗ Leselaunen bei Grumpelchens Lesewelt ∗ Back in the Game bei Pusteblume Blog ∗

Wochenrückblick – USA Woche 19 – Orlando

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 123 / 62 – Orlando – Disney Springs – 30.09.2019

Heute war ich in Disney Springs (früher Downtown Disney). Das ist deutlich größer als die Universal Vergnügungsmeile und auch schicker gestaltet. Dafür punktet Universal mit besserer Musik. Man kann nicht alles haben.

Die meisten Läden bei Disney haben mich nicht angesprochen. Die ganzen Klamottenläden haben halt alle Standardsachen und auf überfüllte Geschäfte.

Interessant ist meiner Meinung nach Lego (Hogwarts, Millennium Falcon, Lego Technik) aber die Preise sind ordentlich. Hogwarts ca. 400$ und der Falcon 800$.

 

Harley Davidson (wenn man es mag). Für mich sind die Teile irgendwie Popkultur aber davon abgesehen sind sie einfach nervig laut.

Die Star Wars Shops (wenige Teile). R2D2 BB8, einige Fotos und Zeichnungen und die teuren Lichtschwerter. Der Rest ist eher Schrott.

Die Disney Merchandise Läden sind zwar riesig aber eher was für Kids.

Die zwei Kunstläden mit Disney Kunst sind der super, genauso wie der Kristallladen. Alles was mir gefällt kostet mindestens 500$ aufwärts bis in den fünfstelligen Bereich. Einige Bilder sind wirklich der Hammer. Mickey und Minnie am Lagerfeuer – die Farben und die Ausleuchtung sind perfekt. Unglaublich für ein Handgemälde.

Der Cola Laden ist kultig, wenn auch nicht so gut wie im Museum. Ist aber schon krass wenn eine Marke so gut ist, dass die Leute freiwillig Geld ausgeben um sich damit identifizieren zu können.

Der Levi’s Laden ist auch speziell. Man kann sich Patches aufnähen lassen oder Klamotten bedrucken mit individuellen Mustern.

Das Super Hero Headquarter ist eher enttäuschend. Mal sehen, ob ich irgendwo noch was schickes von den Guardians finde.

Ansonsten ist im direkten Vergleich witzig, dass in Universal die Gäste durch einen Sicherheitscheck müssen, bei Disney aber nicht. Andersrum macht Disney es in LA genauso wie Universal in Orlando. Das ist eh wieder so ein Quatsch von gefühlter aber nicht realer Sicherheit.

Nach eineinhalb Tagen Shoppingbereichen werden es zwei T-Shirts, eins von Coca Cola und eins von Hard Rock (abends war ich noch mal kurz bei Universal). Dabei stelle ich fest, dass das Halloween Event extrem gut besucht ist (extra Parkstunden mit Extrakosten).

Ich hoffe in der Woche ist es leerer. Disney Springs war mir heute zu voll.

Vom Hotel nach Disney Springs und zurück bin ich mit Über gefahren. Beide Fahrer haben Frauen die bei Disney arbeiten und somit unlimitierten Eintritt in die Parks abseits der Block out times (Hochsaison). Netter Bonus.

Ansonsten wird mir so langsam sehr klar, dass die Reise dem Ende zugeht. Ich versuche ab jetzt noch mehr alles zu genießen. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Tage in den Parks intensiv und sehe vollgepackt sind.

Montag – Tag 124 / 63 – Orlando, Kennedy Space Center – Teil 2 – 01.10.2019

Da der erste Besuch im Space Center zu kurz war und mein Cousin erst heute Abend kommt (ab Morgen geht es in die Parks), habe ich mich zu einem zweiten Kennedy Space Center Besuch entschlossen.

Ich habe eine andere Bustour im Space  Center (Explorertour), die einen Aufpreis von 25$ kostet.

Der Besuch kostet zwar noch mal über 100$ mit Bustour aber im Hotel hocken kostet auch Geld und ist weniger spannend und wer weiß ob / wann ich noch mal im Spacecenter bin.

Heute habe ich eine Tour, die die Öffnungszeit maximal ausnutzt. Theoretisch …

Die Tour ins Kennedy Space Center ist maximal kommerzialisiert. Von den versprochenen 5 Abholpunkten werden nicht mal alle angefahren. Trotzdem dauert das Einsammeln über eine Stunde. 7:30 war als Abholung angegeben. Die Ankunft ist um 9:45, obwohl die Fahrtzeit nur ca. eine Stunde beträgt.

Gleichzeitig bietet das Unternehmen auch den Transport zu den Parks an. Da man zwischendurch noch zwischen Bussen umsteigen darf, dauert das alles ewig. Das wird sogar als Express verkauft. Bei den Preisen kann man sogar gleich Uber fahren und ist 10x so schnell da.

Angeblich kostet die Rückfahrt vom KSC nach Orlando 150$, wenn man den Bus verpasst. Das ist falsch. Die Fahrt per Uber kostet 50$, also doppelt so viel wie mit dem Reisebus. Die Frage ist eher, ob man einen Fahrer findet.

Das Thema Digitalisierung ist bei der NASA noch nicht so richtig angekommen. Es gibt zwar eine App für das Kennedy Space Center und eine Webseite. Die Filmzeiten in den diversen Kinos gibt es aber nur in Papierform vor Ort!

Wie sich bei der Tour zeigt, hat unsere Reiseleitung ziemlich viel Quatsch erzählt. Wie sich immer wieder zeigt: sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit bringt einen weiter im Leben. Das ist im Beruf ja leider auch so.

Bei den Shuttlestarts waren zuletzt bis zu einer Million Menschen vor Ort. Die Strecke nach Orlando kann dann 7h dauern.

Die Tour ist vergleichbar mit der, die wir vor 20 Jahren gemacht haben und wir halten an 3 Stellen an. Mir gefällt die Variante deutlich besser als die Standardtour.

Heute komme ich bis 17:30 (Abfahrtzeit des Busses) weitgehend durch mit der Besichtigung.

Besonders empfehlen kann ich Science on a Sphere (der Vortrag war Super und in dem Kontext macht diese Art der Darstellung wirklich Sinn). Mission Status (was ist der aktuelle Stand und was plant die NASA) und die IMAX 3D Vorstellung Touch the Stars. Mission Control ist nicht nötig, wenn man das Atlantis Center besucht hat (und das ist ein Muss), genauso wie NASA Now.

Beim Merchandise konnte ich mich beherrschen und habe nichts gekauft. Das einzige was mir gefiel gab es nur im Saturn Center und nicht im Hauptshop.

In den nächsten Jahren passiert einiges. In den nächsten 1-2 Jahren will die NASA in der Lage sein wieder Menschen ins All zu bringen. Bis grob 2025 soll der Mond wieder angesteuert werden und dann ist die Zukunft recht vage.

Man merkt auch den akuten Sparzwang. Es wurde nur ein Pad und ein Crawler für SLS umgerüstet. Es gibt keine Reserve. Dafür gibt es nun 3 Pads für Privatunternehmen. Weiterhin ist auffällig, dass SLS nichts anderes als eine Saturn V mit moderner Technik ist und die Orion eine größere Version der Saturn Kapsel.

Dienstag – Tag 125 / 64 – Orlando – Universal Studios – 02.10.2019

Wie bereits in der Überschrift erwähnt haben wir heute die Universal Studios besucht.

Dank Express sind wir bereit nachmittags mit allen Attraktionen durch und sind einige sogar mehrfach gefahren. Leider gilt auch in Orlando die Kritik, die ich bereits in LA hatte. Die Attraktionen sind fast alle Motion Rides mit 3D Film. Man hat das Gefühl, dass Universal die Ideen oder der Mut zu Innovation fehlt.

Lediglich die Achterbahn ist ziemlich innovativ (Linearantrieb, senkrechte Steigung, fast senkrechter freier Fall, doppelte Drehung im Looping).

Abends wechseln wir nach den Islands of Adventure per Hogwarts Express (leider bleibt die Attraktion / Fährt deutlich hinter den Erwartungen / Möglichkeiten zurück).

Für die Lichtshow auf Hogwarts gilt das gleiche.

Der Besuch im Hard Rock Hotel ist der erste und wird vermutlich auch der letzte sein. Das Hotel ist reichlich teuer und bietet dafür wenig abseits der Express Tickets.

Mittwoch – Tag 126 / 65 – Orlando – Universal Islands of Adventure – 03.10.2019

Die Hagrid Bahn ist momentan eine der besten Achterbahnen der Welt und kommt dabei vollkommen ohne Looping aus. Dafür gibt es 7! Stellen wo die Bahn per Linearantrieb beschleunigt wird und es wird auch viel für das Auge geboten. Dazu kommt, dass man sich auch dem Motorrad sehr gut in die Kurven legen kann.

Der heutige Tag beginnt mit einer einstündigen Wartezeit am Hagrid Ride, der leider jeden Tag mehrere Stunden ausfällt oder geplant früh außer Betrieb genommen wird. Universal kassiert zwar 170$ pro Tag aber wenn man man wieder Stunden in ausgefallenen Attraktionen verbringt verhalten sie sich maximal undulant.

Leider ist die Attraktion die beste in beiden Universal Parks und eine der wenigen bei der wiederholtes Fahren Spaß macht.

Heute sind wir bereits um 4 mit allem durch. Der dritte Tag Universal war also überflüssig.

Donnerstag – Tag 127 / 66 – Orlando, Universal Studios, Islands of Adventure, Disney Spring – 04.10.2019

Heute gelingt es uns noch 2x den Hagrid Ride zu fahren, bevor uns die Wartezeiten zu lang werden.

Ansonsten fahren wir alle guten Rides erneut, bevor wir zu Disney wechseln.

Dort Besuchen wir das Void Star Wars VR Erlebnis – Secrets of the Empire. Dort wird man mit VR Helm und Rucksack ausgestattet und absolviert eine Such- und Bergemission im Star Wars Universum.

Abseits von einigen technischen Problemen (nicht genaue Positionierung von Teammitgliedern und Gegenständen) ist das ziemlich cool. Wenn Wände sich dort befinden, wo sie auch in der virtuellen Welt sichtbar sind und man Gegenstände anfassen kann, ist das schon ziemlich cool.

Freitag – Tag 128 / 67 – Orlando – Animal Kingdom – 05.10.2019

Obwohl wir heute einen Wochentag haben ist es bei Disney viel voller als früher und ab Mittags ist es schon grenzwertig – kein Vergleich mit Universal.

Samstag – Tag 129 / 68 – Orlando – Magic Kingdom – 06.10.2019

Bei Disney wird die Kommerzialisierung immer stärker. Es werden immer mehr Hotels gebaut und der Park ist Abends brechend voll. Einen passablen Platz für das Feuerwerk finden wir nur noch mit Glück. Von der beschworenen Disney Magic ist nicht viel zu spüren. Wer am meisten zahlt oder Stunden vorher einen Platz besetzt hat die beste Aussicht.

Der Seven Dwarfs Mine Train ist extrem gut besucht, die Attraktion ist aber eher was für Kinder.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung in der nächsten Woche.

Weitere Leselaunen

Ein Schwank aus meiner Jugend bei Trallafittibooks  ∗ Das letzte Regal (erneut) bei AndersleserDie Woche der fiesen Cliffhanger bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Zwei Highlights in einer Woche bei Letterheart

Wochenrückblick – USA Woche 18 – Memphis, New Orleans

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 116 / 55 – Nashville, Memphis – 22.09.2019

Heute haben wir Graceland besucht. Zuerst gab es eine Tour durch das Haus von Elvis. Das ich ziemlich durchgetastet und für damalige Verhältnisse war es so sicher sehr Luxuriös. Heute wirkt es abseits der Größe nicht außergewöhnlich.

Anschließend konnten wir mehrere Hallen mit Autos, Motorrädern, Bekleidung, Infos zu der kurzen Militärkarriere und seiner Karriere und deren Einfluss auf andere Musiker besichtigen. Wenn man so will war Elvis die frühe Solo Version von Take That & co.

Es war ganz interessant Graceland mal gesehen zu haben aber wenn man es nicht gesehen hat, dann verpasst man nichts Wesentliches. Aber das sieht man vermutlich anders, wenn man mit der Musik groß geworden ist.

Der Erfolg und die Karriere sind aber schon beeindruckend. Er wusste auch zu leben bei dem diversen Männerspielzeug was er hatte. Er ist irgendwie auch Kind geblieben, was ihn sympathisch macht. Weiterhin hat er eine ganze Menge gespendet.

Wie’s im oft im Leben hat der Inhaber der Rechte für die Sings von Elvis (erstes Aufnahmestudio) die Rechte verkauft, bevor er so richtig groß rausgekommen ist, weil er Geld brauchte. Dumm gelaufen aber dafür gibt es ja weitere Beispiele – bei Queen ist es auch so gelaufen.

Allein die Anzahl der Fanshops mit Klamotten spricht Bände wie viel der Elvis Merchandise heute noch Wert ist. Von einfachen T-Shirts bis Replica Kleidung (>1000$) oder Replica Gitarren (>11000$) ist alles vorhanden. Die Tochter von Elvis hat zumindest kein schlechtes auskommen.

In Graceland herrscht klassische Südländermentalität. Mein Burger im Fastfoodladen wird individuell in 10 Minuten zubereitet.

Nach Graceland geht es zu den Aufnahmestudios in denen Elvis die ersten Aufnahmen gemacht hat und anschließend zum Lorraine Motel, in dem Dr. Martin Luther King ermordet wurde.

Memphis is ansonsten ein gutes Beispiel für nicht erfüllte Erwartungen. Im Gegensatz zu Nashville ist Memphis tot.

Montag – Tag 117 / 56 – Memphis, New Orleans – 23.09.2019

Der heutige Tag war primär Fahrtag. Wir haben lediglich abends nach der Ankunft in New Orleans eine Fahrt auf der Natchez, einem dampfbetriebenen Raddampfer gemacht.

Dienstag – Tag 118 / 57 – New Orleans – 24.09.2019

Heute beginnt der Tag mit einer Stadtführung durch New Orleans. Der erste Teil davon erfolgt zu Fuß, der zweite mit dem Bus.

Bei der Stadtbesichtigung stelle ich fest, dass der Innenstadtbereich zwar einen gewissen Charme hat, aber wirklich schöne Häuser stehen 1-2km abseits. Dort steht nicht nur ein oder zwei Häuser für mehrere Millionen, sondern sehr viele. Die Häuser sehen auch alle recht prächtig aus. Davis der Wert sogar nachvollziehbar.

Die Friedhöfe in New Orleans bestehen aus Häusern. Das hat damit zu tun, dass die Särge früher bei Überschwemmungen wieder hoch gekommen sind. Die Beerdingungszeremonien sind in New Orleans auch anders – mit Musik und eher Partyartig.

Anschließend geht es zur Oak Alley Plantage, auf der diverse Filme gedreht wurden. Es ist aber heute nicht mehr so, wie es einem Hollywood vermittelt. Man sieht nicht entlang des Weges Plantagen mit Zufahrten wie man sie aus Filmen kennt, sondern Mann muss die Plantagen explizit anfahren.

In Oak Alley wird primär Zuckerrohr angebaut. Weiterhin bekommt man einen kleinen Einblick in das Leben der Sklaven.

Abends besuche ich das Café du Monde, was – aus mir unerfindlichen Gründen für seinen Beignet Mix berühmt ist. Abseits davon, dass das Gebäck in der Tüte unter locker 150g Puderzucker untergegangen ist, ist das nicht besser als Gebäck aus unserer Bäckerei zu Hause in Deutschland.

Die Bourbon Street ist ein Erlebnis für sich. In New Orleans ist auf jeden Fall was los. Es spielen wirklich gute Bands und Solokünstler. Die Ausrichtung ist dabei ganz anders als in Nashville.

Heute fasst mich zum ersten Mal einer von den Spinnern an, die einen sonst nur anquatschen.

Nachdem ich kürzlich eine drive in Kirche gesehen habe (genauer drive in prayer), sehe ich heute einen drive Friedhof. Irgendwie sind die Ammis manchmal echt seltsam.

Mittwoch – Tag 119 / 58 – New Orleans, Pensacola – 25.09.2019

Heute Nacht wache ich mit Halsschmerzen auf. Nachts denke ich noch, dass ich evtl. zu wenig getrunken habe aber morgens ist mir schon klar, dass es eine Erkältung ist.

Ist schon witzig: Bei meiner Wanderung hatte ich Hagelschauer mit Sturm und Temperaturen unter 0°C und nichts passiert. Kaum bin ich wieder den viel zu kalt eingestellten Klimaanlagen in Geschäften, Hotels und den Bakterien an Toilettentüren ausgesetzt, schon werde ich krank. So ungesund man das Leben n der Natur wohl nicht sein.

Morgens haben wir einen Brunch in New Orleans und dann geht es nach Pensacola, wo wir recht früh eintreffen. Aufgrund der Erkältung bin ich aber recht lustlos. Ich hoffe es wird nicht gar so schlimm, wenn ich mich schöne.

Morgen stehen mir so oder so rund 700km bevor.

Das Gute ist aber, dass mich Bettenburgenstrände eh nicht im geringsten interessieren. Insofern verlasse ich heute und morgen nichts. Hoffentlich wird es dann ab Freitag wieder besser.

Donnerstag – Tag 120 / 59 – Pensacola, Orlando – 26.09.2019

Heute treffen wir um kurz vor 5 in einem Bereich von Orlando ein, den ich noch nicht kenne. Im Prinzip stehen im Bereich des Hotels diverse B-Attraktionen. Nichts was man gemacht haben muss.

Da der heutige Tag erkältungstechnisch nicht so doll war, besorge ich mir neue Taschentücher, Nasentropfen und Ricola. Krank sein ist bei den Ammis teuer.

Papiertaschentücher wie Tempo scheinen auch wenig verbreitet zu sein. Hauptsächlich bekommt man stationäre Spender. Ich musste in zwei Pahmacys, bevor ich überhaupt Taschentücher gefunden habe. In der Tanke gab es nur Küchenpapier und Facial Tussues aus dem Spender.

Freitag – Tag 121 / 60 – Orlando, Kennedy Space Center, Orlando – 27.09.2019

Irgendwie hatte ich die Fahrt zum Kennedy Space Center länger in Erinnerung aber vielleicht lag das auch daran, dass wir letztes Mal in der Rushhour zurückgefahren sind.

Die zweite Erkenntnis ist, dass sich eine Menge verändert hat. Das ausgestellte Shuttle ist nicht mehr die Explorer (die stand draußen und war begehbar). Jetzt wurde eine komplette Halle für die Atlantis errichtet. Als Einleitung gibt es zwei Kinosäle (nacheinander). Der Startsimulator ist kostenlos und wurde integriert. Im Saturn V Gebäude wurde alles außer der Saturn V geändert.

Auch im Eingangsbereich gibt es einen Heroes Bereich, der ein 4D Kino Marke Eigenbau enthält. Der IMAX 3D Film wurde überarbeitet und die Startrampen 39A und B wurden komplett umgebaut. A ist für SpaceX und den Mond umgerüstet und B für SLS und den Mars.

Selbst der Crawler wurde auf das neue Raketensystem SLS umgerüstet.

Der Raketengarten ist somit so ziemlich das Einzige was halbwegs unverändert ist.

Die Standardbustour hält nirgendwo mehr an abseits des Saturn V Center. Dafür gibt es jetzt teurere Touren mit anderem Abläufen und Haltepunkten.

Das war es auch schon was in 6 Stunden machbar war bei der Bummelgeschwindigkeit, die unserem Tourguide geschuldet war. Wenn ich das morgens schon gewusst hätte, dass wir gerade mal die Hälfte sehen, hätte ich mich direkt abgeseilt. So was hasse ich. Nur 6 von 9 Stunden dableiben und dann noch rum eiern wie Rentner. Selbst die Expresstour dauert 10 Stunden und nicht Achteinhalb wie unsere.

Verpasst habe ich NASA Now, Journey to Mars, T38, Memorial, Universe Theater, Science on a Sphere. Das oben genannte benötigt ohne Essen und Merchandise noch mal 2h. Man benötigt also ganz klar 9h (also die volle Eintrittszeit) und dabei war es heute sogar sehr leer. Das habe ich schon ganz anders erlebt.


Sich die Mautstraßen haben sich scheinbar geändert. Früher gab es die Einwurftrichter für Kleingeld und man müsste es passend haben. Heute gibt es quasi überall Change.

Meine Erkältung macht Fortschritte. Die Rotzeritis geht zurück und ich habe wieder mehr Lust etwas zu unternehmen.

Samstag – Tag 122 / 61 – Orlando – Universal Citywalk, Premium Outlet – 28.09.2019

Heute bin ich aus der Rundreise ausgestiegen, da es wenig Sinn macht nach Miami zu fahren und direkt danach wieder zurück.

Nach dem Hotelwechsel gehe ich beim Citywalk vorbei. So klein hatte ich den Bereich nicht in Erinnerung. Abseits des Hardrock und des Kinos ist nichts interessantes vorhanden. Ich stöbere ein wenig im Rock Shop und muss sagen, dass der wirklich gut bestückt ist. Gekauft habe ich noch nichts (das macht mehr Sinn, wenn ich eh nebenan im Hotel wohne) aber zwei interessante Sachen habe ich gesichtet.

Das Premium Outlet hat diverse große Marken aber so richtig günstig finde ich das nicht. Somit bin ich heute recht früh durch und werde morgen mal bei Disney Springs reinschauen.

Ansonsten habe ich heute mit mir gerungen, ob ich noch mal ins Kennedy Space Center fahre. Sind die 5-6 Stunden Beschäftigung (das was mir noch fehlt) eine weitere Tagestour wert? Aktuell tendiere ich dagegen aber Montag habe ich aktuell noch kein Programm.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung in der Folgewoche.

Weitere Leselaunen

Hype 2.0 und Shoppingwahn bei Trallafittibooks ∗ Über Buchgewissen und Lesespaß bei AndersleserWochenrückblick und Wasserpannen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Spoiler: ich liebe Bücher bei LetterheartIch präsentiere…!bei Tiefseezeilen ∗ Leselaunen bei Grumpelchens Lesewelt ∗ Herbstanfang und die Staubchronik bei Lesepirat ∗

Wochenrückblick – USA Woche 17 – Washington & Südstaaten

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 6

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 109 / 48 – New York, Philadelphia, Washington – 15.09.2019

Unsere Reiseleiterin hat direkt alles gegeben: Wir fahren um 7:30 los und da wir kein Frühstück inkludiert haben (wie fast auf der ganzen Tour), schickt sie uns nach Starbucks, der wann öffnet? 7:30. Die Abfahrtszeit macht für einen Sonntag auch überhaupt keinen Sinn. Am ersten Tag der Tour scheint es aber noch toleriert zu werden. Es jammert niemand. 😉

Die Preisunterschiede beim Treibstoff (Benzin, Diesel) in den USA sind extrem. Zwischen 2,10$ und über 4,75$ ist mir schon alles begegnet.

Auch die aktuelle Reiseleiterin ist York Trump eingestellt. Politik hat offenbar für viele Leute einen vergleichbaren Charakter wie Religion. Ich habe in den USA schon diverse Geschichten gehört, an die Leute glauben und sie als Fakten darstellen. Darauf basierend wird dann gewählt. Politik hat also offenbar nicht mit Fakten oder Wissen zu tun, sondern gewählt wird von vielen nach Bauchgefühl.

Beispiel: President Kennedy wurde angeblich umgebracht, weil der Vizepräsident verhindern wollte, dass die Kennedys die USA in einen Krieg stürzen.

Wenn man sich den Film Thirteen Days anschaut (der angeblich auf währen Begebenheiten basiert), kommt man zu anderen Schlüssen. Tendenziell stellt sich mir die Frage, ob eher Kriegsbefürworter oder Gegner die Macht und Motivation haben ein entsprechendes Komplott zu organisieren. Für viele Dinge ist nun mal Geld die Motivation und mit Kriegen lässt sich viel verdienen.

Genauso wie der andere Reiseleiter der Meinung war, dass Trump nur 30 Millionen geerbt hat und den Rest erarbeitet. Ich sage nur bitte selbst recherchieren wie er zu Geld gekommen ist.

Beim Thema politischen Sumpf austrocknen – sein Lieblingsthema – fällt mir nur Glashaus ein. Siehe vorheriger Punkt – Recherche zu Trumps “Karriere”.

Ansonsten würde heute angeführt wie gut es der Wirtschaft geht (die sogenannte Bankenkrise dürfte der Vorgänger ausbaden und die Verursacher können auch dan Trump wieder frei agieren). Die Staatsverschuldung unter Trump – in einer Zeit in der es keine Krisen gab – schauen wir uns lieber nicht an. Die steigt noch mehr als unter Obama (trotz kollektiv finanziertem Bänkerreichtum). Das man mit staatlichem Geld die Arbeitslosigkeit senken kann wissen wir in Deutschland am ja aus Erfahrung.

Aber Diskutieren bringt halt nichts, wenn jeder vermeintliche Fakten aus dem Hut zaubert. Trotzdem geht mir gerade bei den Tourguides die Hutschnur hoch, wenn die so einen Müll erzählen.

Unser Hotel in Washington liegt super. Wir schlafen 1000m vom weißen Haus entfernt. Zentraler geht es nicht.

ich habe bei meinen Stadttouren festgestellt, dass ich im Schnitt etwas mehr als halb so viel laufe, wie an einem PCT Tag – gute 20km.

Aber heute steht eher wenig Laufen auf dem Programm. Wir besichtigen in Philadelphia die Liberty Bell und fahren nach Washington, wo ich an der fakultativen Abendtour teilnehme.

Abseits vom Capitol verläuft diese Abendtour aber anders als die bei meiner ersten Washingtontour.

Montag – Tag 110 / 49 – Washington – 16.09.2019

Ich beginne den Tag heute um ca. 8 (ich habe mich heute aus dem Gruppenprogramm ausgeklinkt, da ich das schon kenne) mit einer Citytour in Washington. Ich gehe zum Weißen Haus. Dort wird aktuell kräftig gebaut der alte 2m Zaun wird durch einen doppelt so hohen mit Einbrucherkennung und anti Kletter Schutz ersetzt. Als wenn man weit kommen würde bei der 4667 Secret Service Typen.

Lustig ist, dass das als Maßnahme zur Konservierung des Weißen Hauses verkauft wird – also wie im Nationalpark.

Bilder kann man aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen und Absperrungen nicht sinnvoll machen.

Von Dort gehe ich zum Monument und Abraham Lincoln Memorial und anschließend zum Capitol. Das Capitol ist auch weitreichend abgesperrt.

Sowohl das Capitol als auch das Weiße Haus waren beim letzten Besuch nach 9/11 besser zugänglich als heute.

Das alles kann man gemütlich in zwei Stunden erwandern.

Anschließend besuche ich das Naturkundemuseum (sehr gut, vor allem die Mineralienabteilung, aber halt nich US spezifisch, wie andere Museen), das Museum für amerikanische Geschichte (ganz ok), das Indianermuseum (auch ganz ok) und das Air & Space Museum (aktuell nur ein Schatten seiner selbst wegen umfangreicher Umbauarbeiten). Im. Vergleich zum letzten Besuch haben sich die Ausstellungen deutlich geändert.

Als Luftfahrtmuseum ist das Museum von Boeing aber deutlich besser bzgl. der Anzahl und Klasse der Exponate (vor allem im Moment). Dafür sind Themen wie Navigation, Beginn der Luftfahrt und diverse experimentelle Grundlagen im Air & Space Museum noch besser aufbereitet.

Die Besichtigung der Museen ist natürlich in der Kürze der Zeit nur sehr oberflächlich.

Wie ich heute erfahren habe ist meine Bounce Box wirklich in Deutschland angekommen. Dafür wurden von DHL 20€ berechnet. Wie die durch den Zoll gekommen ist, verstehe ich nicht.

Das zweite Paket mit der Regenjacke ist noch verschollen.

Heute erlebe ich mal pampige Amerikaner. Das bin ich nicht gewöhnt. Erst sagt uns ein Securitytyp, dass wir und an der zweiten Reihe anstellen sollen, nachdem ein paar Asiaten ihre kompletten Koffer in die Sicherheitskontrolle im Museum gebracht haben und seine Kollegin schnauzt uns dann an “One Line!”.

im Kiosk bekomme ich ein Wasser berechnet ohne was bestellt zu haben und von der Bestellung nur die Hälfte. Muss an der Luft liegen. 😉

Abends geht es nach Alexandria in einem Vorort von Washington mit vielen alten Gebäuden.

Dienstag – Tag 111 / 50 – Washington, New Bern – 17.09.2019

Wir haben heute primär einen Fahrtag. Mittags halten wir 2h in Virginia Beach, dass für Badeurlaub genutzt wird. Es steht ein Hotel neben dem anderen (Bettenburgen). Es ist mir schleierhaft wie man an solchen Orten freiwillig Urlaub machen kann.

Wir fahren an Tabak-, Soja- und riesigen Baumwollfeldern vorbei.

Mittwoch – Tag 112 / 51 – New Bern, Charleston – 18.09.2019

Heute haben wir wieder einen recht langen Streckenabschnitt vor ums.

Als Abstecher besuchen wir heute das Battleship North Carolina.

Mittags sind wir in Myrtle Beach (das ist etwas schöner als Virginia Beach aber auch eine Bettenburg) und abends geht es nach Savannah, wo ich mir die Waterfront anschaue.

Nachdem ich so lange im trockenen Westen war ist es ungewohnt so viel Wasser zu sehen.

Donnerstag – Tag 113 / 52 – Charleston, Savannah 19.09.2019

Heute geht es nach einer kleinen Stadttour in Charleston (dort haben wir eine Französin als lokalen Guide, die total erstaunt ist, dass wir als Europäer kein Französisch sprechen?!) nach Savannah, wo ich ein einer Trolley Tour teilnehme.

Dabei zeigt sich wieder mal warum ich in der Regel lieber Laufe. Man kann Fotos Machenschaften und wie man will und schneller ist man mit derartigen Bussen auch nicht.

Freitag – Tag 114 / 53 – Savannah, Atlanta – 20.09.2019

Heute ging es weiter nach Atlanta, wo wir uns das Geburtshaus und den Park / Memorial für Dr. Martin Luther King angesehen haben. Der Mann ist wirklich beeindruckend gewesen.

Nach einer kleinen Stadttour ging es anschließend ins Coca Cola Museum. Das Museum zeigt die Geschichte von Coca Cola von den Anfängen bis heute.

Dabei wird sehr deutlich wie Brillant das Marketing und die Verkaufsstrategie von Coca Cola ist. Der lokale Abfüller fügt Zucker und Wasser hinzu. Der komplette Technik und das Konzentrat kommt von Coca Cola.

Was mir nicht bewusst war ist, das Cola offenbar einmal versucht hat das Rezept zu ändern und damit gnadenlos gescheitert ist. Die Änderung wurde von den Kunden aus Prinzip abgelehnt, während vorherige Blindtests erfolgreich waren.

Die modernen Coke Automaten ermöglichen das Zapfen von über 100 Sorten. Offenbar ist die Mischung von den diversen unterschiedlichen Getränken ziemlich baukastenmäßig ausgelegt. D.h. neben der Grundsorte z.B. Cola gibt es Zusätze für Zitrone, Orange usw.

Weiterhin sind die Standardsorten für die jeweiligen Weltregionen testbar. Für ums Deutsche ist das aber nicht wirklich relevant, da wir eines der wenigen Länder sind, dass nicht selber Zapfen darf.

Einige Getränke schmecken ganz schön ekelig.

Man kann die Getränke von Coca Cola in beliebigen Mengen konsumieren einschließlich von der nicht mehr erhältlichen New Cola.

Das Aquarium soll angeblich ziemlich umwerfend sein. Da ich noch Zeit habe und es abends günstiger ist besuche ich es. Davon kann ich aber nur abraten, wenn man in Seaworld war oder die diversen Sealife Aquarien irgendwo gesehen hat.

Abends gehe ich noch ins Hard Rock Cafe.

Samstag – Tag 115 / 54 – Atlanta, Nashville – 21.09.2019

Heute fahren wir in die Wiege der Countrymusik. Allerdings darf man das nicht ganz so eng auslegen wie das was man sich als Deutscher darunter vorstellt. Ich bin nicht gerade Contryfan aber es werden diverse Sachen gespielt, die eigentlich jeder aus dem Radio kennt, wenn man ein gewisses Alter hat.

n

Davon abgesehen gibt es massenhaft Partybusse, die auch komplett andere Musikbereiche abdecken (ich vermute nach Wunsch).

Ansonsten scheint Nashville deutlich mehr Partymeile zu sein als Las Vegas. Es gibt massenhaft Jungesellenabschiede (auf den Fahrzeugen sieht man fast nur Gruppen von Mädels). Ich vermute die Männer gehen nach Vegas oder in Bars wie Coyote Ugly.

Wir bekommen unglaubliche 6 Stunden Zeit. Der Trubel ist zwar mal ganz interessant aber nach 3 Stunden reicht es mir völlig.

Es macht interessanterweise auch keinen Unterschied, ob es mittags um 12 oder abends um 7 ist, der ganze Innenstadtbereich, in dem sich die Bars befinden ist durchgehend voll.

Das Hotel oder besser der Hotelkomplex ist der Hammer. Es braucht ja schon einiges um mich in Erstaunen zu versetzen aber die Anlage ist riesig. Keine Ahnung wie viele tausend Zimmer es hier gibt. Das sind Größenordnungen von Disney Hotels mit zig Geschäften, Restaurants, überdachten und klimatisierten Regenwäldern, Pools und Bühnen. Wahnsinn!

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

Instagramausmistaktion und mein Fazit bei Trallafittibooks  ∗ Ein neues Regal und der Tolino bei AndersleserEine gute Lesewoche bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Endlich geschafft bei LetterheartPeinliches Erlebnis in der Buchhandlung bei glimrendeTagesausflüge und IT Liebe bei BibseReadsAmsterdam, ich komme! bei Lieschen liest

Wochenrückblick – USA Woche 16 – Seattle

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 7

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 102 / 41 – Portland, Küste Oregon, Portland – 08.08.2019

Das Frühstück heute ist nur noch schwerlich zu unterbieten. Es gibt eingeschweißtes Gebäck aus der Massenproduktion (das ist USA typisch ziemlich matschig), Osaft und Kaffee. Das war es.

Ansonsten verläuft der Tag wie befürchtet. Es regnet in Strömen. Somit ist die Tour an die Küste von Oregon nicht so toll wie erhofft.

Interessant ist, dass die Bäume bzw. Regenwald bis direkt an den Strand reichen.

es ist übrigens erschreckend wie viele Obdachlose sein Portland gibt. Die anderen Städte waren schon schlimm, aber Portland ist noch mal heftiger. Es stehen an vielen Stellen Zelte. Mal mitten in der Stadt auf dem Bürgersteig und mal auf Grünstreifen bei Bahngleisen.

Montag – Tag 103 / 42 – Portland, Columbia River George – 09.09.2019

Heute will das Motel seine Frühstücksleistung tippen. Der Rezeptionsbereich ist um kurz vor 8 abgeschlossen. Somit entfällt das spärliche Frühstück.

Ich rufe zu Hause an und bei meiner Mutter gibt es Entwarnung. Es war offenbar „nur“ eine Entzündung, der Rest war eine Fehldiagnose.

Heute habe ich eine Tour zu den Multnomah und Columbia River George Falls gebucht. Ich wäre auch gerne ins Museum of Science and Industry gegangen aber das hat montags zu.

Stattdessen kann ich nun die nächsten paar Tage im Detail planen. Dafür nutze ich den Nachmittag.

Dienstag – Tag 104 / 43 – Portland, Seattle – 10.09.2019

Der Amtrak Zug heute ist deutlich schlechter als der in Californian eingesetzte. Es gibt nur eine Etage (obwohl ich der Meinung bin, dass ich beim Buchen obere Etage ausgewählt habe. Expliziten Gepäckstauraum gibt es nur über den Sitzplätzen.

Lichtschwert

Weiterhin benötigt man bei diesem Zug eine Sitzplatzreservierung, die man aber nicht online oder beim Buchen bekommt. Das System ist ziemlich vorsintflutlich.

Tron

Dafür gibt es bei diesem Zug eine doppelte Fahrkartenkontrolle. Erst benötigt man die Karte für die Platzreservierung (ohne die kommt man nicht in den Zug) und dann wird im Zug wieder kontrolliert. Der Zug gilt übrigens mit höchstens 200 km/h in den USA als Hochgeschwindigkeitszug. Schnellere Züge gibt es in den USA aktuell nicht.- So schnell fahren wir aber nie. Mehr als 80 Meilen erreicht der Zug nicht. Dafür hupt er mal wieder wie verrückt. An einer Bahnstrecke oder in der Nähe eines Bahnhofs wohnen geht in den USA überhaupt nicht!

Herr der Ringe

Was in diesem Zug besonders war ist das die Reisenden nach Zielort den Wagons zugeteilt waren. So nach dem Motto hier steigen bitte die Leute aus Wagen 5 und 6 aus.

Die Mobilfunktarife sind in den USA der reinste Betrug. Unlimited sind bei US Mobile z.B. 15GB. Danach wird die Übertragungsrate deutlich eingeschränkt (angeblich). Faktisch hat man dann aber überhaupt keinen Internetzugang mehr. Heute musste ich mir ein Taxi zu meinem “Studio” nehmen, weil ich keinen Internetzugriff hatte. Schlau ist auch, dass man nicht mal die US-Mobile Seite aufrufen kann um nachzusuchen.

Matrix

Das Studio schaut so aus.

Vom Niveau her wie eine Jugendherberge für 140$ die Nacht. Das war so mit das Günstigste in Seattle was halbwegs Stadtnah zu bekommen war.

Der Waterfront Bereich von Seattle erinnert mich an San Francisco. Es ist ähnlich schief bzw. hügelig, sauber, chic und mit Sicherheit sauteuer.

Eragon

Ich besichtige das Mopop (Museum of Popculture). Das Museum ist quasi ein Film- und Musikmuseum. Mich beeindruckt der Filmteil deutlich mehr. Es sind Requisiten von Blade Runner, Star Trek, Star Wars, Kampfstern Galactica, Dune, Alien, Terminator, Herr der Ringe, Narnia, Harry Potter und diversen anderen vorhanden.

Herr der Ringe

Leider ist das Museum aber ziemlich klein.

Harry Potter

Alien

Terminator

Star Wars

Unter anderem Star Trek

Blade

Alien

Mittwoch – Tag 105 / 44 – Seattle – 11.09.2019

Heute besichtige ich die Space Needle, das Science Center und den Chihuly Garden and Glas. So war zumindest der Plan.

Die Space Needle besuche ich als erstes. Der Turm wurde in einem Jahr gebaut – vom Fundament bis zum ersten Essen im Restaurant. Wie lange das wohl heute dauern würde? Nach einer halben Stunde bin ich fertig. Die Chihuly Gardens und Glass sind recht beeindruckend.

Das ist wirklich Kunst, sowohl handwerklich, als auch kreativ. Wenn ich mir überlege, dass im Shop für kleine Teile ca. 10.000$ verlangt werden, die der Künstler vermutlich nicht mal selbst erzeugt hat, dann sind seine Kunstwerke Millionen wert. Insofern relativiert sich der recht hohe Eintrittspreis. Auch in dieser Ausstellung bin ich nach etwas mehr als einer Stunde durch.

Meine Hoffnung lag nun auf dem Science Center. Das entpuppt sich aber als totale Enttäuschung. Um kurz 11:30 bin ich quasi durch und beschließe das Boeing Museum in of Flight zu besichtigen. Das entpuppt sich als Volltreffer und eines der besten oder sogar das beste Luftfahrtmuseum der Welt.

Neben der Entstehung der Luftfahrt, gibt es Beteiche für den ersten und zweiten Weltkrieg und auch diverse Großexponate. Von der B52 über B17, Dreamliner, Air Force One, einer gut erhaltenen Concorde wird so ziemlich alles geboten. Das Museum beschäftigt einen locker 4 Stunden, selbst ohne viel zu lesen.

Auf einem Livebildschirm im nachgebildeten Tower kann man den Flugverkehr der USA sehen. Pro Tag finden über 50.000 Flüge über den USA statt. Wahnsinn, oder?

Mein Eindruck von Seattle bestätigt sich.ich finde die Stadt nach wie vor schön für eine Großstadt und es gibt einige große Arbeitgeber (Nike, Boeing, Intel, Microsoft – Redmond liegt neben Seattle, Starbucks, Amazon, …).

Donnerstag – Tag 106 / 45 – Seattle, Mt. Rainer, Seattle – 12.09.2019

Heute geht es um 7:40 los und zwar gut 2km entfernt von meinem Hotel.

Der Staat Washington gefällt mir ziemlich gut. Es ist sehr grün und der Wald besteht neben Nadelbäumen auch aus Laubbäumen und ist teilweise sehr dicht. Ich muss wohl noch mal zurück kommen. Da bekomme ich glatt wieder Lust auf das Hiken.

Der PCT läuft östlich an Rainier vorbei. Ich bin also fast wieder auf dem Trail.

Panorama

Im Winter gibt es in der Gegend  Rainier 15m Schnee, mit starken Ausreißern nach oben und unten.

Aber grün kommt halt von Regen. Heute haben wir sehr viel Glück mit dem Wetter. Es ist auch schön kühl heute. Für nächste Woche sind aber sogar schon die ersten Schneefälle angekündigt.

Es gibt sogar einen optionalen fördernden Hike heute. Bei dem kleinen Hike heute mit 1500 Fuß Steigung erkenne ich mal wieder wie krass der Unterschied zwischen ohne Gepäck hiken und mit voller Montur hiken ist.

Der Unterschied zwischen dem Standardtouristen (selbst wenn er ziemlich Fit ist) und einem PCT-Wanderer ist ungefähr wie zwischen einem Olympioniken und jemanden, der fast keinen Sport macht. Es ist immer wieder erstaunlich.

Man sieht es aber den Leuten nicht an. Wenn man einen PCT Hiker in den typischen Abhänglocations trifft, dann denkt man nicht, dass die das ansatzweise drauf haben.

Ich bin heute der einzige der es über den Aussichtspunkt erschafft hat und es war nicht mal anstrengend. Ich war schneller als alle anderen auf dem Weg und bin runter teilweise gejoggt. Das sieht auf dem PCT ganz anders aus. Zwischen ein paar Stunden Dayhiking und Long Distance Hike liegen Welten.

Neben Mount Hood kann man von Rainier auch Mount Sant Hellen’s sehen.

Wie schon erwähnt sehen Bergpanoramen in echt besser aus als auf Bildern.

Dertour bekleckert sich mal wieder nicht mit Ruhm. Abseits der Rechnung bekomme ich nichts. Keine Reiseunterlagen und auch keine sonstigen Bestätigungsmails.

Ich frage also Abends im 1. Hotel nach, ob eine Buchung für mich vorliegt.

US-Mobile hat es nicht auf die Reihe bekommen, dass sich meine Kreditkarte geändert hat und versucht von der alten absuchen. Da das nicht ging, haben sie meinen Anschluss dicht gemacht und nachdem das behoben war den aktuellen Monat verkorkst. Es wurde eine Service Fee berechnet, damit ich angerufen werden kann, aber selber telefonieren oder ins Internet gehen funktioniert nicht.

Somit bin ich abends noch bis 11 beschäftigt bis alles einschließlich Checkin geklärt ist. Ein Traum, wenn man am Folgetag früh raus muss.

Freitag – Tag 107 / 46 – Seattle, New York – 13.09.2019

Heute verabschiede ich mich mit einem weinenden Auge von Seattle bzw. der Westküste. Für mich steht fest: Mit dem Nordwesten der USA bin ich noch nicht fertig.

Da mein Flug um 7:45 geht, stehe ich um kurz vor 5 auf. Im Flughafen geht es dann so schnell, dass ich um schon um 6 am Gate bin.

Abends habe ich für heute noch die Broadway Show Aladin auf dem Programm.

Aufgrund der Uber und Lyft Preise (60-70$) entschließe ich mich anders zu fahren. Ich habe mich aber ausnahmsweise mal nicht informiert. Ich entschließe mich per Air Train über Jamaica (Stationsname) mit der E direkt zum World Trade Center zu fahren. Dort befindet sich mein Hotel.

Das dauert aber deutlich länger als gedacht. Obwohl der Flleger um 16:15 landet und die Gepäckabholung extrem flott ist, dauert es bis nach 17:30 bis ich mit der U-Bahn losfahre.

Das liegt primär an den Menschenmengen. Die meisten Leute sind trotz Mehrsprachigkeit nicht in der Lage eine Metrocard am Automaten zu ziehen. Dann steht man mangels Treppe ewig vor Aufzügen usw.

In der Subway versuchen Tänzer (die Turnen an den Geländern der Subway rum wie Affen) etwas Geld zu machen.

In der Subway gibt es weder Handyempfang noch WLAN. Damit hatte ich in New York nicht gerechnet.

Die Fahrt dauert 50 Minuten. Da wird es zu der Vorstellung abends um 20:00 sogar knapp. Um 18:30 bin ich an der Zielstation und um kurz vor 7 im Hotelzimmer.

Im Theater komme ich auf die Minute genau an, nachdem ich eine Subway Station zu weit gefahren bin (der Slang des Zugführers ist unglaublich und eine Anzeige wo man hält, gibt es nicht – seit 15 Jahren hat sich nichts getan in der Subway) und 8 Straßen zurück laufen muss. So voll wie heute habe ich New York nicht in Erinnerung. Man kommt überhaupt nicht vorwärts. Die Menschenmassen sind die Hölle.

Ich verhalte mich also wie ein typischer New Yorker aber nicht ansatzweise gelassen und souverän genug. 😉

Auch bei dem Aladin Musical verschwinden nach ein paar Minuten einige aus dem Publikum, wie auch schon in Vegas. Ich verstehe es nicht. Wie kann man denn an ein Disney Musical so falsche Erwartungen haben, dass man nach 10 Minuten wieder geht?!

Mir hat es gefallen auch wenn König der Löwen besser ist. Die Beste Performance liefert der Djinn. Der Typ ist unbeschreiblich.

Samstag – Tag 108 / 47 – New York – 14.09.2019

Da ich in New York schon mal war, gibt es nicht so viele Dinge auf meiner todo Liste.

Für einen Besuch der Krone der Freiheitsstatue muss man deutlich eher reservieren, somit werde ich den Sockel besichtigen.

Da ich aus Kostengründen das Hotel wechsele und direkt um 8:30 einen Termin für die Freiheitsstatue habe, geht es auch heute früh los.

Die Besichtigung der Freiheitsstatue und von Ellis Island dauert gute 5 – 6 Stunden. Das ist ganz interessant aber für Erstbesucher New York gibt es andere Dinge zu erkunden. Den Besuch des Sockels kann man sich meiner Meinung nach sparen. Das ist aber ein einträgliches Geschäft für diverse Unternehmen. Die Kaufen die Tickets für 18,5$ und Verkaufen sie mit dem Deckmantel einer Führung für 50-60€ oder $.

Die Freiheitsstatue und Ellis Island gelten als Nationalparks. Somit werden beide von Rangern verwaltet. Das ist ziemlich befremdlich, wenn man die Ranger vorher mit Natur in Verbindung gebracht hat. Auch die Uniformen passen nicht wirklich zu dem Ambiente.

Meiner Meinung nach ist es traurig wie viele gute Rangerressourcen verschwendet werden. Auf den beiden Inseln sehe ich mehr Ranger als in allen bisherigen Nationalparks und für die Inseln wären definitiv keine Ranger notwendig.

Am Battery Park treffe ich die beiden Turner aus der Subway wieder. Da sieht man mal wieder wie klein die Welt oder in dem Fall New York ist.

Das 9/11 Memorial Museum hatte ich mir besser vorgestellt. Die Ereignisse werden nur in einen kleinen Teil der Ausstellung behandelt und dort erfährt man nicht viel Neues. Der Hautteil ist leerer Raum mit einigen Artefakten Fundamente, Stahlstreben usw. – es mag aber auch sein, dass es einfach nur viel zu voll war im Museum. 

Ich hätte mir eine durchgängige zeitliche Aufbereitung erhofft. Ich habe das „Ereignis“ damals durchgängig am TV verfolgt und hätte mir etwas mehr Infos dazu erhofft wer was wann entschieden hat. Für das Gebotene ist der Besuch viel zu teuer mit 28$.

Die beiden „Brunnen“ oder wie auch immer man das nennen soll, an denen die Türme vorher standen sind beeindruckender und kostenfrei.

Ich besichtige anschließend die Aussichtsplattform vom One World Trade Center. Auch hier ist der günstigste Preis mit rund 42$ sehr sportlich.

Der Ausblick ist überragend und viel besser als im Empire State Building. Allerdings ist die Aussichtsetage technisch miserabel umgesetzt. Der Bereich ist so hell, dass man immer Spiegelungen von Glas sieht. Wer Schlaflos in Seattle gesehen hat, wird vermutlich eh lieber auf die Plattform im Empire State Building fahren. Das restlich Brimborium was mit den teureren Tickets zu haben ist kann man sich aber sparen.

Ein Tipp: Nicht dort anstellen, wo das Schild für Ticketholder steht. Einfach über die Drehtüren ins Gebäude gehen und die Rolltreppe runterfahren. Dort dann einfach Einlass begehren. Das spart Wartezeit.

Meine neue Reiseleitung lerne ich auch kennen. Der erste Eindruck ist mäßig aber warten wir mal ab, wie sich die Tour entwickelt. Das zweite Hotel ist schlechter als das von mir gebuchte aber noch mal deutlich teurer. 24$ für zwei Eier, etwas Schinken und ein paar Kartoffelstücke oder French Toast mit Nutella 25$. Da Hunger ich lieber.

Selbst für WLAN wollen die ernsthaft noch Geld haben im Hotel bei 250$ pro Nacht.

Dafür habe ich einen überraschenden Ausblick aus dem Hotelzimmer (Oculus und WTC One.

Abends will ich noch mal zum Timesquare und im Hardrock essen aber dort warten so viele Leute, dass ich verzichte.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

Let’s make some Mayhem bei Trallafittibooks ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest Glück, Überraschungen und Geburtstag bei AndersleserWoche der Lese-Highlights bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Kein Antrieb bei LetterheartSchaffiger Sams- und Sonntag bei glimrendeLeselaune bei Grumpelchens LeseweltHamburg, Spieleabend und letzter Urlaubstag bei TiefseezeilenEndlich Urlaub bei BibseReadsCrazy Rich Asians und Crazy Big Family bei LesepiratVon Fotoshootings

1 2 3 4 25