Montagsfrage: Braucht ein Buch heute mehr als ein klassisches Buchformat?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Letzte Woche habe ich übrigens ziemlich fleißig gelesen. Die Federn über London Reihe habe ich beendet, die Don’t Love me Reihe habe ich beendet und aktuell habe ich mit der Chaos Reihe begonnen. Nur zum Rezensionen Posten hat es noch nicht gereicht. 😉

Zur Frage:

Um es kurz zu machen, ich brauche keine zusätzlichen Formate zum klassischen Buch (ok das Buch als eBook, aber das werte ich jetzt mal nicht als zusätzliches Format).

Viele Themen – nehmen wir mal die Onlinepräsenz um Harry Potter – sind leider recht kurzlebig. Oft liegt das allein schon an der Technik und dem Aufwand des Betriebes. Ob das nun original vom Autor / Verlag ist (die kleinen “Spiele” oder Gewinnspiele) oder es sich un Projekte wie temporäre Fanforen (die sind meist kurze Zeit später wieder verweist, nicht mehr betreut oder schlicht wieder offline) handelt macht für mich keinen großen Unterschied.

Hilfreich finde ich gerade im Fantasybereich, wenn z.B. Karten auch Online verfügbar sind. Das liegt aber schlicht daran, dass es offenbar ziemlich schwierig ist eine lesbare Karte in ein eBook zu bekommen, zumindest drängt sich der Eindruck oft auf. Ich habe sogar Autoren schon angeschrieben, weil man im eBook nichts erkennen konnte und dann hochauflösende Karten bekommen.

Zusatzangebote wie kleine Geschichten, die es als Bonus gibt finde ich z.B. auch toll. Einige Autoren bieten solche Extras kostenlos an. Meist handelt es sich um ein paar Seiten Bonusmaterial, manchmal aber sogar um längere Geschichten.

In Zeiten von Blu Rays / DVDs gab es teilweise riesige Making Offs, Interviews mit den Stars usw. – etwas in der Art, natürlich etwas kleiner wäre für Bücher vielleicht auch ganz witzig. Wie entsteht ein Buch? Was wurde verworfen und warum? Gab es ein alternatives Ende?

Wie man an den klassischen Blogs sieht, werden Facebook und vor allem Instagram Posts aber offenbar immer wichtiger. Insofern sind das für mich eher Webeauftritte, die natürlich beim Verkauf helfen. Aber ein Buch übersteht 20 Jahre, alles was im Internet passiert übersteht keine 20 Jahre ohne dauernde Pflege.

Was mir auch schon mal geholfen hat, sind Wikis, die meist von Fans gepflegt werden. Gerade bei umfangreichen Werken hilft es manchmal an zentraler Stelle nachschlagen zu können, ohne sich noch mal durch 2000 Seiten lesen zu müssen, weil man nicht mehr weiß wo der Hinweis / das Detail stand. Ok, sowas könnte natürlich auch direkt vom Autor / Verlag kommen. Das Problem ist: Das verschwindet alles wieder, wenn man nicht mehr genug Umsatz generiert mit dem Produkt bzw. im Privaten Bereich, wenn das Interesse nachlässt.

Leselaunen Engel, Menschen und Hexen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Chaos 2 Chaosherz - Teresa Sporrer

Aktuell bin ich and der Chaos Reihe und habe gerade mit Teil 2 begonnen.

Aktuelle Lesestimmung:

Federn über London 4 Überleben - Sabine Schulter

Don't Love Me 1 - Lena Kiefer

Don't Love Me 2 - Don't Hate Me - Lena Kiefer

Don't Love me 3 Don't Leave Me - Lena Kiefer

Chaos 1 Chaoskuss - Teresa Sporrer

Die war diese Woche ganz ok, wie man oben sieht. Ich hebe den letzten Teil der Federn über London Serie gelesen, die komplette Don’t Love Me Serie und mit der Chaos Serie begonnen. Nur zum Rezensionen Posten hatte ich noch keine Lust. 😉

Bei Federn über London haben mir die ersten beiden Teile besser gefallen, als die letzten beiden. Da es in teil Zwei auch ein vorläufiges Ende gibt, kann man da auch ganz gut aufhören.

Die Don’t Love Me Serie ist auf den ersten Blick klassisches New Adult Drama. Die Serie ist aber erstaunlich abwechslungsreich. Während es im ersten Teil Primär um die Beziehung zwischen Kenzie und Lyall geht, wird im zweiten Teil ein Hotel renoviert (mit Sabotageakten) und im dritten handelt es sich um einen Krimi. Das war recht unerwartet. Die Serie hat mir gut gefallen.

Die Chaos Serie ist mir etwas zu selbstironisch bisher. Percy Jackson als Mädchen und mit ägyptischen Göttern.

Zitat der Woche:

Deswegen versuche ich …« »… überhaupt nichts zu fühlen«, beendet Ember leise meinen Satz. Ich nicke. »Das klingt nicht besonders gesund, Ruby.« Maxton Hall, Mona Kasten

Und sonst so:

Nachdem ich die letzten zweieinhalb Wochen viel Sims gespielt hatte, habe ich nun wieder ein paar Bücher gelesen. Sims 4 ist ganz witzig. Das Spiel arbeitet mit vielen kleinen Belohnungen aber bis man dann die finalen Ziele erreicht, dauert es ganz schön lange, wenn man 8 Sims (mehr gehen in einem Haushalt nicht) steuert. Vom Hausbau über die Karriere und Fähigkeitenförderung und Beziehungen der Sims reicht dabei die Palette und man ist als Spieler gut beschäftigt.

Dabei gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten. Allein in der Fähigkeit, die sich mit Natur beschäftigt kann man diverse Blumen, Bäume und Pflanzen hegen und Pflegen, Kreuzen und die gekreuzten dann wieder zu neuen Arten machen. Es gibt sogar Pflanzen die Sims fressen. Den Detaillevel gibt es fast überall.

Ansonsten ist an Berufen so ziemlich alles dabei: Sportler, Astronaut, Künstler, Computerfreak, Koch, Geheimagent, Verbrecher usw.

Man kann tote Sims als Geister beschwören oder wiedererwecken aber wer denkt der Trank dafür wäre einfach zu bekommen, der liegt weit daneben. Ich glaube bis man alles durch hat müsste man locker 150 – 200 Stunden spielen. Die wesentlichsten Elemete hat man aber nach gut 75 Stunden gesehen.

Neben Dokus über 9/11 und einigen Reisedokus habe ich auch ein paar Filme geschaut. Aber die waren nicht so toll. I’am Mother / Ostwind 3 war z.B. dabei.

Meinen Computerdrehstuhl habe ich auch noch repariert, nachdem die Federung der Rückenlehne geknirscht und geknackt hatte, hing die Rückenlehne nur noch runter. Die Federn sind an einem Metallbügel befestigt gewesen und der ist nach 15 Jahren gebrochen. Zum Glück gab es das Ersatzteil noch. Ob er noch mal 15 Jahre hält wage ich zwar zu bezweifeln aber manchmal lohnt es sich dann auch initial etwas mehr auszugeben.

Der Bezugsstoff ist der gleiche, den die Bahn früher in Zügen benutzt hat. Der sieht selbst nach 15 Jahren noch sehr gut aus.

So ganz viele Firmen gib es wohl nicht, wo man nach 15 Jahren noch Ersatzteile bekommt. Bis ich das auseinander und wieder zusammen hatte war ich aber auch eine Weile beschäftigt (ohne Anleitung erschließt sich halt nicht sofort wie das zusammen gehört, wenn man es nicht mehr erkennen kann, weil das Teil zerbröselt ist). Dafür hat die Reparatur keine 10€ gekostet. Mal sehen wie lange es hält.

Weitere Leselaunen

* Ohrwurm garantiert bei AndersleserSpielbesuche & Spaziergänge bei Taya’s crazy World * Das mit dem Lesen klappt bei Letterheart *

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Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Zur Frage:

Einen genauen Zeitpunkt für meine ersten gelesenen Bücher kann ich nicht benennen. Ich weiß noch, dass mich die Bücherschränke im Wohnzimmer meiner Eltern (aus heutiger Sicht betrachtet waren die recht übersichtlich, vielleicht in Summe 1x2m) eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt haben, als ich noch nicht lesen konnte.

Somit war ich damals vermutlich eher von dem Buchcover / Design angesprochen (was früher noch deutlich rudimentärer war als heute) und davon, dass die Bücher Reisen in fremde Regionen und Abenteuer versprochen haben.

Bevor ich mit den Büchern angefangen habe, habe ich viele Hörspiele angehört. Das ging über TKKG, Jim Knopf usw. – auch im Bereich Science Fiction war etwas dabei, letztere waren von meinem älteren Bruder.

Da die finanziellen Mittel damals bei uns begrenzt waren, war die Auswahl an Büchern überschaubar. Die Jugendbücher stammten primär aus der Kindheitszeit von meinem Vater. Karl May war zum Beispiel enthalten und auch Abenteuerbücher, bei der Kinder auf einer Insel für die Ferien mehr oder weniger alleine gelebt haben – mit Fahrzeugen, Rängen und “Berufen”. Ich weiß gerade weder den Autor noch den Titel.

Später habe ich dann ab und an weitere Karl May Bücher bekommen. Meine Eltern sind irgendwann in den Bertelsmann Club eingetreten und als Mitglied musste man regelmäßig Bücher kaufen. Ab und an konnte ich mir dann auch welche aussuchen. Somit habe ich die ganze John Grisham Reihe gelesen (soweit damals verfügbar).

Mit zunehmendem Alter hatte ich dann immer mal wieder Phasen in denen ich mehr oder weniger gelesen habe, teilweise auch über mehrere Jahre überhaupt nicht. Spätestens mit Harry Potter bin ich dann eher in den Bereich Fantasy und New Age gewechselt, der vorher für mich weniger Thema war.