Golden Dynasty – Größer als Verlangen [Buch]

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

  • Golden Dynasty 1 – Größer als Verlangen (528 Seiten)
  • Golden Dynasty 2 – Brennender als Sehnsucht (304 Seiten)
  • Golden Dynasty 3 – Stärker als Begehren (448 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Allerdings hatte er schon vor langer Zeit erkannt, dass Schönheit ein zufälliges Geschenk war, gedankenlos verteilt. In den meisten Fällen war sie nur oberflächlich und oft nicht einmal echt, sondern mit ärztlicher Hilfe und viel Geschick erzeugt.

Ihren Arbeitgeber kennt sie nicht, musste aber diverse Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben. Bei ihrer Abschiedsparty begegnet Sie einem Fremden mit dem Sie fast im Bett landet.

Wie sich rausstellt war es einer ihrer Arbeitgeber, der sie einerseits attraktiv findet aber andrerseits schlicht prüfen wollte.

Dazu kommt, dass sie für eine der reichsten Familien des Landes arbeitet und die Familienmitglieder sind teilweise recht sonderbar.

Das ist die einzige Buchserie von Jennifer Armentrout, die ich noch nicht gelesen habe, weil ich der Meinung war, dass die Handlung etwas schwach ist.

»Kannst du eigentlich auch irgendwas, egal was, sagen, ohne es anzüglich klingen zu lassen?« »Nein. Das ist wie eine Superkraft von mir.« Sie verengte die Augen.

Beim Lesen hat sich diese Einschätzung weitgehend bestätigt. Das Buch ist teilweise Armentrout untypisch. Es geht möglicherweise um einen Mord und es wird immer wieder ein wenig Gruselfaktor und es werden möglicherweise übernatürliche Effekte eingemischt.

Ansonsten gibt es ganz viel Sex und teilweise erinnert es ein wenig an 50 Shades of Grey. Insgesamt it mir die Handlung etwas zu dünn.

Wer besonders den Sexteil in den Armentrout Büchern mag, der bekommt in der Serie einiges geboten.

Ganz interessant fand ich die Darstellung des immensen Reichtums und gleichzeitig wie zerrütt die Familie ist.

»Und ich kenne dich gut genug, um zu wissen, dass du zu der sehr kleinen Gruppe von Menschen zählst, die zu beschützen ich Furchtbares tun würde.«

In den letzten 10% des Buches findet der Großteil der Handlung des Buches statt. Im Gegensatz zu anderen Armentrouts gibt es keinen Cliffhanger und das Buch ist gut einzeln lesbar und abgeschlossen.

Die anderen beiden Bücher drehen sich lt. den Zusammenfassungen um die beiden anderen Brüder des Clans. Gabriel kann ich mir noch ganz gut vorstellen (Teil 2) und der letzte Teil dreht sich um den in Teil 1 extrem unterkühlten Devlin.

Fazit:

Mir hat es die Serie nicht angetan bisher. Der Krimiteil ist eher schwach und viel Handlung ist nicht vorhanden. Es geht primär darum wie Julia und Lucian sich näherkommen und um den Reichtum, der zwischen ihnen steht (verschiedene Stände).

Im Hinterkopf war Julia bewusst, dass sie einen riesigen Fehler begehen könnten. Aber das war das Spannende am Leben, wurde ihr irgendwann zwischen ihrer Tür und Lucians klar. Es war ein Fehler. Fehler passierten.


Der Kriminalteil ist leicht im Hintergrund, erst am Ende passiert aber wirklich was. Zusätzlich gibt es noch eine Mystery Komponente. Der Schreibstil ist Armentrout typisch gut aber das Rettet das Buch auch nicht.

Bewertung:

3 out of 5 stars 3/5

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Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wenn die Brüder so wenig von dem Cousin halten. Wie kommt er dann auf das Gelände und in das Anwesen?
  • Madie ergibt für mich kein stimmiges Bild. Einerseits die impulsiv handelnde Schwester, die angeblich von Daniel zu allem möglichen angestiftet wird und dann die extrem gute Schauspielerin (geht das überhaupt über einen so langen Zeitraum?). Dazu ist Sie eiskalt und berechnend. Sie trauert nicht mal, nachdem Daniel das Gesicht weggeschlossen wurde, sondern analysiert nüchtern.
  • Wieso sollte Lawrence die beiden Leute zu seinen Erben machen, die nicht seine Söhne sind?
    – Wie können alle 3 Brüder und die Schwester nicht wissen wer die leiblichen Eltern sind?
  • Welche Geschichte wurde dem Doktor aufgetischt? Der dürfte das plötzliche erneute verschwinden von Maddie zumindest für seltsam halten.
  • Wieso sollten die Vaterschaftspapiere alles ändern? Es gab doch offenbar ein Testament.

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