Leselaunen Elemente und Australien

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Das Buch ist die direkte Fortsetung von Kulturschock! Au-pair USA. Nachdem Miriam zurück aus den USA ist, hat sie Probleme sich wieder einzugewöhnen. Die Beziehung zu ihren Freundinnen ist nach einem Jahr nicht mehr die gleiche und sie fühlt sich nicht mehr so richtig zu Hause. Zusätzlich zieht es sie schon wieder in die Ferne. Da eine Ausbildung in den USA zu teuer ist, und bei ihrem Au-pair Jahr die Gelegenheit zu einer Stippvisite in Down Under hatte, zieht es sie nun dorthin.

Momentane Lesestimmung

Wie ihr an den Rezensionen seht, sehr gut. Ich habe die komplette Secret Elements Serie einschließlich Prequel gelesen. Das sind 5 Bücher. Abseits des Prequels kann ich die Serie absolut empfehlen. Ich habe schon länger keine Serie gelesen, die mich so stark in den Bann gezogen hat.

Weiterhin habe ich mein 3. Lesequartal 2018 zusammengefasst.

Da ich nächste Woche in den Urlaub fahre, werde ich wohl bis Ende des Monats nicht mehr viel lesen aber dafür ein paar andere Abenteuer erleben.

Zitat der Woche:

Dann machte ich sogar noch einen kleinen Knicks. Der Garako beobachtete meine Bemühungen mit hochgezogenen Augenbrauen. »Hast du zu viel Game of Thrones gesehen?«, fragte er. … »Ich habe dich eingeladen, um dich kennenzulernen. Nicht, um zu sehen, wie du glaubst, sein zu müssen. Und nun folgt mir, bitte.« – Johanna Danninger – Secret Elements Serie

Und sonst so?

Wie ihr oben seht, habe ich diese Woche fleißig gelesen. Der Feiertag hat dabei natürlich geholfen.

Am Server für den Blog habe ich diese Woche überhaupt nicht gebastelt und schon nimmt die Freizeit wieder deutlich zu und man kommt mehr zum Lesen.

Gleich muss ich mal die Reiseunterlagen für die Australienreise ausdrucken und alles Nötige zusammensuchen.

Ich werde mir vermutlich ab nächste Woche eine ca. 3 Wöchige Blogpause gönnen. Vielleicht erstelle ich zwischendurch den ein oder anderen Beitrag, vielleicht aber auch nicht. Mal sehen.

Mein Daunenschlafsack ist nun auch angekommen. Es ist wirklich erstaunlich wie viel wärme so ein Schlafsack mit hochwertigen Daunen erzeugen kann. Allerdings vermute ich mal, dass es bei den angegebenen -7°C schon recht frisch wird.

Ansonsten würde ich ihn jetzt schon wieder etwas anders bestellen (Details siehe hier). Aber so ist das: Manche Erfahrungen muss man selber machen.

Ich habe jetzt den kompletten Ausrüstungsbeitrag zum Thema Pacific Crest Trail überarbeitet.

Das zweite Paket – ich habe letzte Woche berichtet – bleibt verschollen. Ich habe bei DHL nachgefragt (die übernehmen die Beföderung ab Deutschland), während USPS (amerikanische Post) bis Deutschland befördert. Der Mitarbeiter bei DHL war extrem unfreundlich. Er meinte, dass das Paket nicht in Deutschland ist, wenn es in deren Tracking nicht angezeigt wird. Da musste ich mal herzlich lachen. Das Tracking von DHL zeigt manchmal den größten Müll an. Lt. USPS ist es departed von Frankfurt – wohin auch immer. So langsam habe ich die Befürchtung, dass das Paket untergegangen ist. Vielleicht konnte auch jemand die Ausrüstung gebrauchen. Da das Paket aus den USA kommt, habe ich aber auch Zweifel, dass ich da rechtlich was erreichen kann. Im Zweifelsfall zahle ich das wohl aus eigener Tasche. So kann man auch Geld verbrennen.

Da ich nächste Woche in den Urlaub fahre bin ich mal gespannt, ob es wieder auftaucht. Theoretisch könnte es beim Zoll sein. Aber der Status gibt das nicht wieder. Rückfragen kann man da übrigens nicht. Der Zoll nutzt keine Sendungsnummern, sondern eigene Nummern. Da es keine Zuordnung gibt ist die Nachfrage also zwecklos.

Wenn es dann während meines Urlaubs bei der lokalen Zollstelle landet, dann wird es eh vernichtet oder geht zurück.

Und wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Red Rising Fieber bei Letterheart ∗ Ballons und Backen bei zeilenschmiede ∗ Finales Feiern bei Lieblingsleseplatz ∗ Wo kommen all die Bücher her? bei RikeRandom ∗ Leselaunen bei Jacquy’s Thoughts ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Leselaunen bei Sunnys Bücherschloss ∗ Eine Maus kommt selten allein bei The Book Dynasty ∗ Der Herbst ist da bei Trallafittibooks ∗ Herbstsonne und buchtastischer Puzzlespaß bei Bellas Wonderworld ∗ Ich bin wieder da! bei Ein Palast aus 1000 Seiten ∗ Sommerurlaub im Herbst & Leseflow bei ninespo ∗ Von der Magie der Bücher bei Lucinda im Wunderland ∗ Vorbereitungen für einen runden Geburtstag bei ChaosMariechen ∗ Ich fühl mich wie in einem Karussell bei Piglet and her Books ∗ Studium here we go bei Sarah Ricchizzi ∗ Auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest bei glimrende ∗ Shopping und ein kleiner Herbstausflug bei Tiefseezeilen ∗ Ein kleines bisschen Glückswoche bei Andersleser ∗ Zwischen Überraschungspäckchen, Kaiserschmarrn und Lesemarathon bei Between two Chapters ∗ Ich bin Legolas! bei Kat from Minas Morgul ∗

Secret Elements [Serie]

Scret Darkness Im Spiegek der Schatten - Johanna Danninger    Secret Elements 1 Im Dunkel der See - Johanna Danninger  Secret Elements 2 Im Bann der Erde - Johanna Danninger  Secret Elements 3 Im Auge des Orkans - Johanna Danninger  Secret Elements 4 Im Spiel der Flammen - Johanna Danninger

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Johanna Danninger

Teile der Serie:

  • Secret Elements 1 – Im Dunkel der See (336 Seiten)
  • Secret Elements 2 – Im Bann der Erde (256 Seiten)
  • Secret Elements 3 – Im Auge des Orkans (228 Seiten)
  • Secret Elements 4 – Im Spiel der Flammen (321 Seiten)
  • Secret Darkness – Im Spiegel der Schatten (319 Seiten)

Gelesenes Format:

Taschenbuch

Rezension und Inhalt:

Prequel:

Achtung, das Prequel nimmt einen Teil der Hauptgeschichte vorweg. Ihr könnt euch also entscheiden, ob ich euch einen Teil der Spannung in der Hauptserie nehmen wollt aber dafür die Geschichte so lesen wollt, wie sie zeitlich abgelaufen ist oder ob ihr die Spannung in der Hauptserie aufrechterhalten wollt. Wenn ihr euch für letzteres entscheidet, bitte hier nicht weiterlesen, sondern zu Buch 1 springen! Ich gehe bei dieser Rezension davon aus, dass ihr erst die Hauptstory gelesen habt. Falls ihr die Bücher in der zeitlich korrekten Reihenfolge lest, dann werdet ihr durch die Rezension gespoilert!

Spoiler

»Jack, hast du eigentlich gewusst, dass unser Team die höchste Frauenquote aller Avalon-Einheiten hat?« Leah rief belustigt: »Wenn’s dir zu viel wird, Stanson, kann ich gern ein Wörtchen mit dem General reden!« »Nein«, antwortete er gedehnt. »Drei sollten zu schaffen sein.«

Im Prequel wird die Geschichte von Luisa und Alator erzählt, also der Mutter und dem Vater von Jay.

Im späteren Verlauf tritt ihre Mutter als Füchsin auf, weil sie von der Dunkelheit übernommen wurde und ihr Vater ist unterdessen General.

Wer die drei Hauptbücher kennt, der kennt auch schon den Storyverlauf in dieser Geschichte, da der Grobabriss bereits im der Hauptserie behandelt wird.

Luisa hat ihre Ausbildung als Special Forces Mitglied gerade beendet und wurde in Team 6 aufgenommen.

»Glaub mir«, sprach er weiter, »ich weiß genau, wie du dich jetzt fühlst. An keinem von uns geht so etwas spurlos vorüber. Aber genau das unterscheidet uns von skrupellosen Mördern. Sei dankbar für diesen Schmerz, denn er ist der beste Beweis dafür, dass du zwischen Gut und Böse unterscheiden kannst.«

Das Buch erzählt von ihren ersten Einsätzen, von der aufkommenden Beziehung mit Alator (wobei die sich Anfangs nicht gerade andeutet), ihrer Schwangerschaft und der Dunkelheit, die von ihr Besitz ergreift.

Als roter Faden zieht sich durch das Buch der Aufstieg der Dunkelheit. An dem war Team 6 alles andere als unschuldig. Im Prinzip war Jays Mutter also Schuld daran, dass die Dunkelheit überhaupt in die Welt zurückkehren konnte. Man könnte deren Handeln schon als Beihilfe bezeichnen.

Als Vorgeschichte füllt das Buch zwar einige Lücken aber aus meiner Sicht ist es verzichtbar. Mein Bild von Jays Mutter ist jetzt auf jeden Fall um einiges schlechter als vorher. Sie hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Dunkelheit in die Welt zurückkehren konnte und auch, dass sie sich in ihr manifestiert hat.

Die ganze Handlung in dieser Geschichte ist weitgehend unlogisch und die Aktionen der Agenten unlogisch und unprofessionell. Es macht keinen Sinn dem Unbekannten Terroristen seine „Wünsche“ zu erfüllen, da er überhaupt keinen Grund hat, seine Drohungen danach nicht trotzdem zu erfüllen.

Die Charaktere verhalten sich unglaublich naiv. Für mich ist das Prequel deutlich schlechter als der Rest der Serie und leider extrem unglaubwürdig.

[collapse]

Buch 1:

Birgit machte keine Anstalten, unser Zimmer an diesem Abend wieder zu verlassen. Nicht einmal, um noch ein zweites Mal kotzen zu gehen. Dabei malträtierte sie sich schon wieder seit einer Weile selbst mit einem dieser abartigen Modemagazine, in denen kein Model auch nur annähernd vierzig Kilo wog.

Jessica lebt in einem Heim, weil ihre Eltern sie als Baby weggeben haben. Wer ihre Eltern sind weiß sie nicht und auch nicht warum ihre Eltern sie verlassen haben. Das Heim nimmt schwierige Fälle auf. Dort wohnen Jugendliche,  die sich irgendwo zwischen normal und kriminell befinden.

Jessica ist an einer öffentlichen Schule und hat ihr Abi fast in der Tasche. Da sie sich auch an der Schule nichts gefallen lässt, ist sie dort allerdings auf Bewährung. Falls sie noch mal beim Direktor wegen irgendwas erscheinen muss, dann fliegt sie von der Schule. Jessica ist Außenseiterin und versucht möglichst nicht aufzufallen. Das zeigt sich auch mit ihren überwiegend schwarzen Klamotten.

»Okay, sieh’s dir einfach mal an. Ich hab echt keine Lust, mich wieder mit Abwehrraketen herumzuärgern.« »Glaubst du etwa ich? Beim letzten Mal musste ich den ganzen Kotflügel erneuern!«

In der Schule gibt sie sich mühe und hat einen sehr guten Notenschnitt.

Als sie an einem Tag auf einer Bank sitzt und liest, setzt sich eine seltsame Frau zu ihr, die ihr ein Amulett schenkt. Das Amulett stellt sich als ein sehr mächtiges Artefakt heraus, dass Jessica allerdings auch nicht mehr ablegen kann.

Plötzlich wird in kürzester Zeit ihre Welt auf den Kopf gestellt und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Einer von der Sorte, die tagsüber ihre Ausbildung zum kaufmännischen Fachangestellten in der Küchenabteilung eines Möbelhauses absolvierten und nach Sonnenuntergang glaubten, sie könnten einen auf Turntable-Gottheit machen, um Weiber aufzureißen.

Ich will nicht zu viel Verraten, daher versuche ich es mit einem Vergleich: Wenn ihr an Man in Black / die Unglaublichen und James Bond denkt, habt ihr ein grobes Bild von dem was im Buch passiert. Das Ganze wird auch ohne große Vorwarnung und nach einer recht überschaubaren Einleitung auf den Leser losgelassen. Man fühlt sich also ähnlich überrumpelt wie Jessica.

Das Grundkonstrukt der Geschichte ist nicht außergewöhnlich: Jessica als Heldin wider Willen hat die Last, die Welt zu retten. Ansonsten gibt es hier die Paarung: Bad Boy vs. kratzbürstige Hauptakteurin was teilweise recht unterhaltsam ist.

Ich musste dringend hier weg. Die waren doch allesamt nicht ganz dicht. Vermutlich bereiteten sie sich gerade darauf vor, mich als Opfergabe in einen Vulkan zu schmeißen – oder was Sektenanhängern sonst noch einfiel.

Die Geschichte bewegt sich irgendwo zwischen Fantasy mit Magie und Science Fiction und lässt sich nicht so richtig einordnen – was ich ganz Abwechslungsreich finde. Weiterhin hat die Autorin wirklich mächtig viel Fantasie.

Jessica ist ein klassischer Fall von harter Schale, weicher Kern. Nach außen ist sie unheimlich schlagfertig und teilt kräftig aus, sowohl mit Worten als auch mit Fäusten. Ihre Gedanken stehen dazu aber im krassen Gegensatz. Sie macht innerlich einen recht besonnenen Eindruck und ist auch deutlich gebildeter, als man ihr das auf den ersten Blick zutrauen würde. Zusätzlich ist sie eine gute Beobachterin.

Ich erstarrte und gab keinen Ton von mir. Ich hatte genügend Horrorfilme gesehen, um zu wissen, dass man sich von blassen, schwarzhaarigen Kindern an seltsamen Orten dringend fernhalten sollte. So leise ich konnte, schlich ich rückwärts.

Das macht sie zu einem interessanten Charakter.

Die Schreibweise im Buch, sowie die Art von Jessica sind frech, unkonventionell und frisch.

Buch 2:

Nachdem Jay im ersten Teil aus ihrer vertrauten Umgebung in eine ziemlich schräge Science Fiction / Fantasy Welt entführt oder auch gerettet wurde, kennt sie nun ihre Aufgabe und ihre Gegnerin. Sie hat von einer Göttin (irgendwie ziemlich viele Frauen in Führungspositionen) ein Amulett bekommen, mit dem  sie die Kraft der Elemente nutzen kann. Damit soll sie die Gegenspielerin, die die dunkle Seite verkörpert, vernichten. Sie hat nur leider keine Ahnung wie. Aber sie hat immerhin Team 8 und die Agency auf ihrer Seite.

Andere gruben sich einen Weg durch den Berg – ich sprengte ihn lieber. Und Lee hatte offenbar seinen Spaß daran, mich regelmäßig explodieren zu lassen.

Bevor sie mir ihrer Gegenspielerin aufnehmen kann, muss sie aber noch 3 Elemente finden und sich als Würdig erweisen.

Wird ihr das gelingen oder ist die dunkle Seite stärker?

Die Zusammenfassung vom ersten Teil am Anfang des Buches ist recht einfallslos und hab ich schon länger nicht mehr so schlecht verpackt gelesen.

Das Gefühl von Freiheit erfasste mich. So war das bei mir schon immer gewesen, wenn ich mich inmitten der Natur aufhielt. Ich fühlte mich akzeptiert und verstanden. Hier dachte niemand Schlechtes über mich. Die Natur urteilte nicht.

Das im ersten Buch begonnene Geplänkel zwischen Lee und Jay, die beide Sturköpfe sind, geht im zweiten Teil natlos weiter.

Bei dem Buch musste ich mal wieder an mein Studium denken. Bekanntes mit unbekanntem oder Neuem mischen. Wie auch in vielen anderen Büchern werden in dem Buch bekannte Dinge – der Bau der Pyramiden, die Artussage wir komplett neu geschrieben, der angebliche Ufoabsturtz in Roswell neu erklärt, Gott und auch die Evolutionstheorie. Richtet euch darauf ein, dass ihr einiges neu erklärt bekommt.

Über meine finanzielle Situation in der Anderswelt hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Doch ich war eher davon ausgegangen, als Retterin der Menschheit ehrenamtlich unterwegs zu sein.

Wie man bereits an den Namen der Bücher erkennt, wird ein Element pro Buch behandelt. In diesem Buch geht es oh Wunder um die Erde und das Erlernen der Nutzung der Fähigkeiten, die mit dem Wasser in Zusammenhang stehen.

Ganz so viel Action und Überraschungen wie im ersten Teil gibt es im zweiten nicht. Es gibt aber einige neue Charaktere, die zur Bereicherung der Geschichte Beitragen.

Buch 3:

»Mirraka ist Volk der Gastfreundlichkeit. Aber nie danke oder bitte und nur über Essen schimpfen, dann kein Freude mehr macht. Die Großgeratenen immer meckern.«

Nachdem Jay nun die Elemente des Wassers und der Erde benutzen darf und erneut eine unerfreuliche Begegnung mit der Füchsin hatte, steht nun ihre Ausbildung als Agentin bevor. Wird sie diese Herausforderung bewältigen können? Aus Lee wird sie nach wie vor nicht schlau. Sie weiß nur, dass er ein außerordentliches Talent hat sie auf die Palme zu bringen.

Das zeigte wieder einmal deutlich, dass man sich stets ein eigenes Bild machen sollte und niemals auf vorgegebene Meinungen verlassen durfte. Vorurteile konnten so vieles zerstören.

Jay bekommt ihre elementaren Energien immer besser unter Kontrolle. Zusätzlich ist sie in deutlich mehr Action und Abenteuer verstrickt als im zweiten Teil. Sie wird immer selbstbewusster, außer wenn Lee mal wieder eine kritischen Blick oder kritische Bewertung ablässt, dann trifft sie das hart.

Jay hält übrigens nach wie vor nichts davon ihre Weiblichkeit zu präsentieren. Insofern ist folgendes Situation für sie schon als Bahnbrechend zu bezeichnen:

Zögernd öffnete ich meinen Mantel und präsentierte ihr mit einem angedeuteten Knicks mein neues Outfit. »Verschärft!«, kommentierte Sina. »Gute Arbeit, Samy.«

»Niemand kann sich seine Wurzeln aussuchen. Entscheidend ist, was man daraus wachsen lässt.« Der Kater legte den Kopf schräg. »Meine Güte, das war ja fast schon poetisch.«

Spätestens bei ihrem Geburtstag merkt man, dass Jay in der Anderswelt angekommen ist. Sie hat wirklich tolle Freunde gefunden.

Mehr fällt mir zu dem Band nicht ein, ohne zu viel zu verraten. Selber lesen! Das ist der bisher beste Teil der Serie.

Etwas unglaubwürdig ist wie einige Leute im Buch vehement die Gefühle füreinander ignorieren. Brett vorm Kopf ist da fast noch untertrieben.

Dann machte ich sogar noch einen kleinen Knicks. Der Garako beobachtete meine Bemühungen mit hochgezogenen Augenbrauen. »Hast du zu viel Game of Thrones gesehen?«, fragte er. … »Ich habe dich eingeladen, um dich kennenzulernen. Nicht, um zu sehen, wie du glaubst, sein zu müssen. Und nun folgt mir, bitte.«

Am Ende des Buches wird Jay mit einer Schrecklichen Neuigkeit konfrontiert, die sie alles hinterfragen lassen.

Buch 4:

Nachdem Jay bei ihrer Geburtstagsfeier erleben durfte, dass sie in der Anderswelt angekommen ist und dort wirklich tolle Freunde gefunden hat, gab es mehrere schwere Rückschläge. Die Füchsin war überhaupt nicht in Jays Eisblock gefangen, sondern hat diesen nur als Illusion erschaffen um im das Agency Gebäude zu gelangen. Sie flieht und es gelingt ihr das Buch der Worte zu stehlen, mit dem die Welt zerstört werden kann. Weiterhin offenbart sie Jay, dass ihr Körper der ihrer Mutter ist. Daraufhin sieht Jay sich nicht in der Lage die Füchsin zu töten.

»Vielleicht hätte ich es verhindern können.« »Hätteft du nicht.« »Woher willst du das wissen? Du warst nicht dabei.« Er lächelte milde. »Aber ich bin jepft hier und in deinen Augen erkenne ich, daff du ef verhindert hätteft, wenn du ef gekonnt hätteft. Daf genügt mir.«

Aber wie soll es nun weitergehen?

Die Zusammenfassung der Vorgängerteile kommt auch hier wieder mit dem Holzhammer – stur runter gespult. Das geht eindeutig besser.

Die Bedrohung durch die Füchsin wird deutlich realer aber im finalen Teil war das nicht anders zu erwarten. Glücklicherweise haben sich auch Jays Fähigkeiten weiterentwickelt.

Bei der Fluch der Füchsin hat jemand aus dem internen Kreis, vielleicht sogar jemand aus Team 8 mitgeholfen. Aber ist das wirklich möglich? Alle im Team sind wie Freunde für Jay, außer Lee vielleicht aber zu dem ist ihre Verbindung vielleicht sogar noch stärker.

Sein Brustkorb hob und senkte sich, Captain Leannán Aherra wartete auf meinen Befehl. Das war das Faszinierendste, was ich je erlebt hatte.

Im letzten Teil werden alle offenen Handlungsstränge eingefangen und der Leser wird mit wirklich diversen ungeahnten Entwicklungen konfrontiert. Wirklich klasse gelöst.

Jay ist ein toller Charakter und trägt das Herz am richtigen Fleck. Bei Lee ist das auch so, auch wenn er es meistens nicht zeigen kann oder will.

Der letzte Teil stellt ein sehr würdiges Ende der Serie dar. Den Epilog hätte ich persönlich mir länger gewünscht. Ich hätte gern noch mehr mit Jay, Lee und Team 8 erlabt.

Fazit:

Die Serie ist mal “was anderes” trifft es ganz gut. Die Geschichte bewegt sich irgendwo zwischen Die Unglaublichen, Men in Black und James Bond. Das Genre ist irgendwo zwischen Science Fiction, Fantasy und Realwelt angesiedelt und die Charaktere sind frisch und Abwechslungsreich. Jay hat keine schöne Vergangenheit gehabt aber genau das hat sie zu dem gemacht was sie ist. Jay ist ein Dickkopf und wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Wer sich auf ein absolut phantastisches Abenteuer mit Special Forces / Agenten einlassen will, ist hier genau richtig.

»Du trägst eine wundervolle und gute Seele in dir, Jessica«, sagte er leise. »Vergiss das niemals.« … »Du hast nun die Erlaubnis, auf meine Kraft zuzugreifen. Nutze sie klug, dann wird sie dir treu zur Seite stehen.«

Bewertung:

4,5/5 (ohne Prequel – mit Prequel 4,0)

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ich finde es etwas seltsam, dass Jay bis zum Gespräch mit Ivan nicht nach ihrem Schulabschluss fragt. Die Agency sollte es ihr doch ermöglichen können so kurz vor dem Abi den Abschluss zu bekommen.
  • Das man Handys per GPS verfolgen kann, wenn sie ausgeschaltet sind, ist quatsch
  • Geht es nur mir so oder findet ihre den kauzigen Alfred auch klasse?
  • Hab ich was verpasst? Die Tuata wurden von Danu erschaffen, die Miraka von dem Erdelementar geschaffen, die Meermenschen vom Wasserelementar, die Feuerelfen vom Feuerelementar. Die Felidae Linguae kommen aus dem Labor. Woher kommen Feen, Gnome, Pegasi usw.?
  • Lee zieht mit Jay ohne Verstärkung los um Samira zu befreien? Und das nur, weil er ihr eigentlich nicht glaubt? Ja klar, ist ja auch überhaupt nicht gefährlich für Jay und macht total Sinn, nachdem er sich vorher ständig um sie gesorgt hat.
  • Wie überlebt die Füchsin ohne Nahrung, Wasser, Luft in einem Eisblock?
  • Logisch ist es nicht, dass Team 8 regen Kontakt zu Praktikanten hält, die später möglicherweise die Ausbildung beginnen und dann nach Ausbildungsstart wird so getan, als wenn man sich nicht kennen würde.
  • Wieso hat die Füchsin so lange gewartet, um sich das Buch zu holen?
  • Wieso sind die Menschen eigentlich lt. Serie angeblich so machtgierig und die Tuatha nicht? Angeblich unterscheidet Menschen und Tuatha lediglich eine minimale Mutation, die ihnen erlaubt Magie anzuwenden, die in dieser Serie aber wissenschaftlich erklärt wird. Warum sollten sie sich also anders verhalten als Menschen, wenn das der einzige Unterschied ist? Generell rechtfertigt ein derart kleiner Unterschied eigentlich auch keinen Begriff für eine andere Spezies. Das sind eher Unterschiede vergleichbar mit der Hautfarbe oder anderen Besonderheiten wie der Fähigkeit Milch zu verarbeiten.
  • Die Agency ist komplett mit hightech ausgestattet aber die Erfindung von Spracherkennungsssoftware ist an ihr vorbeigegangen?
  • Jay sieht aus wie ihre Mutter und somit die Frau des verstorben geglaubte Frau des Generals und er merkt das nicht?
  • Im Prequel heißt es zuerst, dass der Leichnam nicht in den Händen der Special Forces ist und dann wird der Tatort besichtigt und er liegt dort einfach noch, obwohl die Spurensicherung durch ist?
  • In der Kirche die Pläne auszuplaudern ist sehr Intelligent …
  • Der ominöse Fremde hat einen Hightechjet, der mit Angriffsraketen aufgestattet ist, die der Jet von Luisa offenbar nicht hat (also besser ausgestattet als ein moderner Jet von der Agency) und natürlich versagen Luisas Fähigkeiten genau dann, wenn es darauf ankommt.
  • Mit einem Geländewagen im Iran 850km in einer Tagesreise? Ich habe starke Zweifel
  • Äh, klar. Luisa ist frisch im Team und nimmt diverse Fettnäpfchen mit und fällt lediglich durch Ehrgeiz auf und schon denkt die Anführerin von Team 6 darüber nach sie als ihre Nachfolgerin vorzuschlagen. Genau so läuft es beim Militär ab… vollkommen unrealistisch. Und die Teammitglieder haben abseits von Tory alle kein Problem damit übergangen zu werden.
  • Was bitte schützt der untergetauchte Zwergenklan, wenn es dort überhaupt nichts zu beschützen gibt, wenn das Bruchstück eh woanders ist?
  • Die Analyse des Virus ist ja hochgradig professionell – sinngemäß wir haben 0 Ahnung aber Virus ist hochgefährlich.
  • Wieso sollte der unbekannte den „Virus“, der die Anderswelt auffliegen lässt nicht benutzen. Da er eh die Dunkelheit freilassen will, spielt ein Krieg ihm nur in seine Hände. Das passiert natürlich auch. Die Zeilen habe ich übrigens geschrieben, bevor ich die Stelle im Buch erreicht habe. Das war so vorhersehbar.
  • Das der Unbekannte mehr mit Luisa vor hat ist auch offensichtlich, sonst hätte er sie schon mehrfach umbringen können. Im Prinzip sagt Alator das Endergebnis ziemlich gut voraus.
  • Wie soll denn der Plan gewesen sein um den Unbekannten von seinen Taten abzuhalten? Luisa begibt sich vollkommen hilflos in die Hände des unbekannten, der lässt James frei und danach nimmt ihn fest? Wohl kaum. Warum erschießt Elly ihn nicht einfach?
  • Der Sabotageakt auf den Jet lt. Beschreibung und der weitere Verlauf ist nicht nachvollziehbar. Alator ist bewusstlos und Luisa gibt ihm einen schubs in Richtung Wasseroberfläche. Da hätte ihn wohl kaum vor dem Ertrinken bewahrt. Wie erklärt sich das verschwinden von Luisa? Das sie ihr Kind zur Welt bringt ohne jemanden auf sich aufmerksam zu machen mag nachvollziehbar sein, weil sie ihr Kind beschützen will. Wovon sie gelebt hat aber z.B. nicht, denn da sie für tot gehalten wurde, hatte sie keinerlei Zahlungsmittel. Es ist auch unklar wie die Geburt erfolgt sein soll.

[collapse]

Secret Elements 1 – Im Dunkel der See [Buch]

Secret Elements - Im Dunkel der See - Johanna Danninger

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Johanna Danninger

Teile der Serie:

  • Secret Elements 1 – Im Dunkel der See (336 Seiten)
  • Secret Elements 2 – Im Bann der Erde (256 Seiten)
  • Secret Elements 3 – Im Auge des Orkans (228 Seiten)
  • Secret Elements 4 – Im Spiel der Flammen (321 Seiten)
  • Secret Darkness – Im Spiegel der Schatten (319 Seiten)

Gelesenes Format:

Taschenbuch

Rezension und Inhalt:

Birgit machte keine Anstalten, unser Zimmer an diesem Abend wieder zu verlassen. Nicht einmal, um noch ein zweites Mal kotzen zu gehen. Dabei malträtierte sie sich schon wieder seit einer Weile selbst mit einem dieser abartigen Modemagazine, in denen kein Model auch nur annähernd vierzig Kilo wog.

Jessica lebt in einem Heim, weil ihre Eltern sie als Baby weggeben haben. Wer ihre Eltern sind weiß sie nicht und auch nicht warum ihre Eltern sie verlassen haben. Das Heim nimmt schwierige Fälle auf. Dort wohnen Jugendliche,  die sich irgendwo zwischen normal und kriminell befinden.

Jessica ist an einer öffentlichen Schule und hat ihr Abi fast in der Tasche. Da sie sich auch an der Schule nichts gefallen lässt, ist sie dort allerdings auf Bewährung. Falls sie noch mal beim Direktor wegen irgendwas erscheinen muss, dann fliegt sie von der Schule. Jessica ist Außenseiterin und versucht möglichst nicht aufzufallen. Das zeigt sich auch mit ihren überwiegend schwarzen Klamotten.

»Okay, sieh’s dir einfach mal an. Ich hab echt keine Lust, mich wieder mit Abwehrraketen herumzuärgern.« »Glaubst du etwa ich? Beim letzten Mal musste ich den ganzen Kotflügel erneuern!«

In der Schule gibt sie sich mühe und hat einen sehr guten Notenschnitt.

Als sie an einem Tag auf einer Bank sitzt und liest, setzt sich eine seltsame Frau zu ihr, die ihr ein Amulett schenkt. Das Amulett stellt sich als ein sehr mächtiges Artefakt heraus, dass Jessica allerdings auch nicht mehr ablegen kann.

Plötzlich wird in kürzester Zeit ihre Welt auf den Kopf gestellt und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Einer von der Sorte, die tagsüber ihre Ausbildung zum kaufmännischen Fachangestellten in der Küchenabteilung eines Möbelhauses absolvierten und nach Sonnenuntergang glaubten, sie könnten einen auf Turntable-Gottheit machen, um Weiber aufzureißen.

Ich will nicht zu viel Verraten, daher versuche ich es mit einem Vergleich: Wenn ihr an Man in Black / die Unglaublichen und James Bond denkt, habt ihr ein grobes Bild von dem was im Buch passiert. Das Ganze wird auch ohne große Vorwarnung und nach einer recht überschaubaren Einleitung auf den Leser losgelassen. Man fühlt sich also ähnlich überrumpelt wie Jessica.

Das Grundkonstrukt der Geschichte ist nicht außergewöhnlich: Jessica als Heldin wider Willen hat die Last, die Welt zu retten. Ansonsten gibt es hier die Paarung: Bad Boy vs. kratzbürstige Hauptakteurin was teilweise recht unterhaltsam ist.

Ich musste dringend hier weg. Die waren doch allesamt nicht ganz dicht. Vermutlich bereiteten sie sich gerade darauf vor, mich als Opfergabe in einen Vulkan zu schmeißen – oder was Sektenanhängern sonst noch einfiel.

Die Geschichte bewegt sich irgendwo zwischen Fantasy mit Magie und Science Fiction und lässt sich nicht so richtig einordnen – was ich ganz Abwechslungsreich finde. Weiterhin hat die Autorin wirklich mächtig viel Fantasie.

Jessica ist ein klassischer Fall von harter Schale, weicher Kern. Nach außen ist sie unheimlich schlagfertig und teilt kräftig aus, sowohl mit Worten als auch mit Fäusten. Ihre Gedanken stehen dazu aber im krassen Gegensatz. Sie macht innerlich einen recht besonnenen Eindruck und ist auch deutlich gebildeter, als man ihr das auf den ersten Blick zutrauen würde. Zusätzlich ist sie eine gute Beobachterin.

Ich erstarrte und gab keinen Ton von mir. Ich hatte genügend Horrorfilme gesehen, um zu wissen, dass man sich von blassen, schwarzhaarigen Kindern an seltsamen Orten dringend fernhalten sollte. So leise ich konnte, schlich ich rückwärts.

Das macht sie zu einem interessanten Charakter.

Die Schreibweise im Buch, sowie die Art von Jessica sind frech, unkonventionell und frisch.

Fazit:

Das Buch ist ein sehr verheißungsvoller Serienauftakt. Die Mischung aus Fantasy und Science Fiction hat was. Die Schlagfertigkeit von Jay ist toll und die Fantasie der Autorin ist umwerfend.

»Du trägst eine wundervolle und gute Seele in dir, Jessica«, sagte er leise. »Vergiss das niemals.« … »Du hast nun die Erlaubnis, auf meine Kraft zuzugreifen. Nutze sie klug, dann wird sie dir treu zur Seite stehen.«

Klasse ist auch, dass man direkt mitten in die Geschichte geworfen wird. Als Leser ist man ähnlich überrumpelt wie Jay.

Da kann man es auch verschmerzen, dass die grundsätzliche Gut / Böse Geschichte im Prinzip auf Star Wars hinausläuft.

Die Rezension der kompletten Serie findet ihr hier.

Bei dem Buch handelt es sich um eine Reszensionexpemplar, dass mir von Carlsen kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Da mir der erste Teil gefallen hat, habe ich mir aber trotzdem alle vier Teile als eBook gekauft. Ihr bekommt also – wie immer – meine unverfälschte Meinung.

Bewertung:

4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ich finde es etwas seltsam, dass Jay bis zum Gespräch mit Ivan nicht nach ihrem Schulabschluss fragt. Die Agency sollte es ihr doch ermöglichen können so kurz vor dem Abi den Abschluss zu bekommen.
  • Das man Handys per GPS verfolgen kann, wenn sie ausgeschaltet sind, ist quatsch

[collapse]

Leselaunen Urlaubsvorbereitungen + Pakete

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Viel kann ich noch nicht dazu sagen. Das Setting scheint aber mal etwas anders zu sein als üblich.

Momentane Lesestimmung

Ich hatte wieder mehr Zeit und Lust zu Lesen. Ich habe das Buch “Die Ausreißer – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland” beendet. Anschließend habe ich “Kulturschock! Au-pair USA” gelesen. Und als Donnerstag der letzte Teil von der Sin und Miriam Reihe raus kam, gab es kein Halten mehr. Den letzten Teil habe ich auch verschlungen. Aktuell lese ich nun am meinem ersten Rezensionsexemplar (siehe oben). Nach einem halben Jahr Blog darf man sich ja auch mal beim ersten Verlag vorstellen, oder?

Zitat der Woche:

„Unser Leben ist von Gelegenheiten geprägt.
Auch von den verpassten“ – Michaela Schmitt – Die Ausreißer

 

Und sonst so?

Gelesen habe ich diese Woche deutlich fleißiger, wie ihr oben seht.

Ich bin übrigens nach wie vor fasziniert vom Inhalt des Buches Abenteuer Panamericana. Ich finde klasse was die beiden im Buch gemacht haben. Die Konventionen und Regeln über Bord schmeißen, zwei Jahr abseilen und die Welt bereisen. Ist das nicht viel sinnvoller als irgendwelchen “alle 5 Minuten neu” Prioritäten auf der Arbeit hinterherhetzen? Gibt einem das nicht im hier und jetzt viel mehr Lebensqualität? Allerdings würde ich das glaube ich auch nicht alleine angehen wollen.

Wobei es ja auch einige Beispiele gibt, bei denen Soloweltreisende dabei den Traumpartner gefunden haben. Zwei kenne ich zumindest. Wobei die Chance mit zunehmendem Alter wohl deutlich abnimmt. 😉

Einige Urlaubsvorbereitungen standen noch an und ich habe mir einige Australische Dollar besorgt. Jetzt ist alles da und es kann in 1,5 Wochen losgehen nach Australien (falls hier Einbrecher mitlesen – nein das Haus ist nicht leer – während ich weg bin – ein Besuch ist also nicht ungestörter als sonst auch!).

Mein Hiking Paket aus den USA (ich habe letzte Woche berichtet) ist jetzt seit ca. 2 Wochen unterwegs. Die amerikanische Post kann man komplett vergessen. Wenn es noch günstig gewesen wäre. Bei jedem anderen Transportunternehmen (UPS, DHL, Fedex) bekommt man für den Preis express Service und der Transport von den USA dauert maximal eine Woche.

Bei USPS gibt es in der ersten Woche 1-2x am Tag Updates (your package moved in our network) – danke für die Info. Nach einer Woche haben sie es dann geschafft das Paket vom Einlieferzentrum in Orlando zum Flughafen zu bringen. Dann wurde es relativ schnell nach Bonn geflogen und seitdem weiß ich nicht mehr so genau was passiert. Ein Status zeigt Bonn, ein anderer Frankfurt. Ich bin mal gespannt, ob das Paket überhaupt noch ankommt. Ich habe dank der “hervorragenden” Statusmeldungen auch keine Ahnung, ob die Zollabwicklung erledigt ist oder nicht.

Eigentlich wollte ich ja vor dem Urlaub noch eine Runde drehen mit Rucksack und realistischem Gewicht. Das wird aber wohl nichts mehr. Nach dem Urlaub ist dann schon Winter. Unter Extrembedingungen wollte ich den ersten Test eigentlich nicht machen. Das Gewicht allein sollte schon anspruchsvoll genug sein ohne Minustemperaturen und Regenwetter.

Dumm wäre jetzt, wenn ich das Paket vor dem Urlaub nicht bekomme. Der Zoll (lokale Niederlassung) schickt nach 7 Tagen die Sachen zurück, wenn man sie nicht abholt. Beim Zoll landet Ware aus den USA, wenn die Deklaration nicht korrekt außen am Paket vorhanden ist.

Zum Thema Wandern auf dem Pacific Crest Trail wird es jetzt auch langsam ernst. Damit man eine längere Strecke auf dem PCT wandern darf, benötigt man eine Erlaubnis. Der Hintergrund ist, dass zu viele Leute die Natur nachhaltig schädigen. Die Permits gibt es in verschiedenen Varianten und Organisationen (kompletter PCT, Strecke über 500 Meilen und Kurzstrecke).

Die Variante “kompletter PCT” ist sehr limitiert und somit schwer zu bekommen, da pro Tag nur 50 Leute starten dürfen. Da das mögliche Zeitfenster für den kompletten PCT ca. im Bereich von einem Monat liegt, ist die Anzahl der Permits überschaubar. Der PCT wird jedes Jahr beliebter. Wenn die Seite für die Permits online geht, stürzen sich weltweit hunderte oder tausende Leute auf die Homepage.

Ich habe gerade mal auf die PCTA-Seite geschaut und mittlerweile steht fest, dass es dieses Jahr den ersten Schwung Permits am 14.11 gibt. Letztes Jahr war das am 01.11. Insofern werde ich das schon mal als gutes Omen. Am 01.11 hätte ich nämlich im Flieger gesessen und es von dort versuchen müssen. Das wäre vermutlich etwas teuer geworden und ob man mit den Verzögerungen aus dem Flieger bei einer Seite Erfolg hat, die eh überlastet ist, sei mal dahingestellt. Wohl eher nicht.

Die >500 Meilen Variante sollte beschaffbar sein (wobei es dann heißt entweder oder – also entweder >500 Meilen oder kompletter PCT – bei zwei Bewerbungen von derselben Person kommen beide in die Mülltonne) und die Kurzstrecken Permits gibt es offenbar nur lokal vor Ort und teilweise dann nicht mal da wo man los läuft. Ohne Auto ist man bei den Kurzstreckenpermits also aufgeschmissen. Zusätzlich gibt es in dem Kontext Kurzstreckenpermits wohl zig Sonderregeln, wenn man bestimmte Gebiete durchquert. Das ist mir ehrlich gesagt zu kompliziert.

Da das anderen wohl auch so geht, werden wohl alle zuerst versuchen die PCTA Permits zu bekommen.

Die >500 Meilen Permits sind im Bereich der Sierras aber auch limitiert auf 1400. Nur 600 davon starten in Kennedy Meadows (das ist der Startpunkt für die Sierras und auch die beliebteste Region des PCT um Yosemite). 600 für das ganze Jahr!

Zusätzlich muss die Strecke, die man angibt realistisch sein. D.h. man muss ein Startdatum und ein Enddatum und Start und Zielort angeben. Wenn man unrealistische Angaben macht, kommt die Bewerbung – richtig – in die Tonne. Aber meine Hausaufgaben habe ich ja gemacht. Ich könnte jetzt für jeden Teil des PCT realistische Angaben machen.

Zur Krönung des ganzen gibt es aber noch ein neue Warteschlangensystem, was grundsätzlich eine gute Idee ist. Problematisch ist nur, dass man sich offenbar vorher anstellen kann und die Leute dann vor den anderen in der Warteschlange sind. Wann genau weiß man aber nicht. Das hört sich an wie bei Apple, wenn das neue iPhone kommt. 🙁

Wenn man keinen Permit hat, kann das auch mal einige hundert oder tausend $ kosten, wenn man von einem Ranger erwischt wird. Das kommt dann wohl darauf an, wie dessen Laune ist. Einige Campingplätze werden in diesen Regionen regelmäßig von Rangern kontrolliert. Dort wird dann kontrolliert, ob man einen Permit hat und, ob man den obligatorischen bärensicheren Behälter hat.

Theoretisch kann man auch ohne Permit laufen, ist aber dann in einigen Regionen sehr gefährdet. Das trifft speziell im Bereich der Sierras zu (d.h. im Bereich um Yosemite), weil das einer der beliebtesten Teile des PCT ist. Es geht auch nur mit lokalen Permits – das Problem ist nur, dass es wie gesagt zig Sonderregeln und Spezialregionen gibt. Ich denke aber, dass unterdessen viele Leute ohne Permit unterwegs sind. Sonst wäre es nicht möglich, dass den PCT jedes Jahr mehr Leute laufen, obwohl die Permitanzahl gleich bleibt.

Am Server für den Blog hab ich auch noch etwas rumgebastelt aber wirklich nur Feintuning an  Firewall und dem NGINX Webserver. Ich habe das Modul Pagespeed integriert. Somit kann der NGINX jetzt auch im Memcached die Ergebnisse ablegen. Um es etwas weniger technisch auszudrücken: Nach dem Aufruf einer WordPress Seite wird diese gepuffert und teilweise im Arbeitsspeicher abgelegt und ist somit beim nächsten Aufruf viel schneller verfügbar.

Das sieht dann so aus, wenn man es sich in Memcached anschaut:

Somit ist nun wirklich nichts mehr an der Technik zu tun und vor dem Urlaub rumbasteln ist ja eh keine gute Idee. Das ist immer der Klassiker im IT-Bereich. Vor dem Urlaub noch etwas einstellen und dann wegfahren. Die Kollegen danken es einem später. So macht man sich freunde und bleibt unvergessen. 😉

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