Montagsfrage: Welches Buch ist eher unbekannt, sollte aber ein Klassiker sein?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Nachdem ich letzte Woche das 2. Lesequartal nachgeholt habe, war diese Woche dann auch gleich das 3. Quartal dran. Somit bin ich wieder auf Stand.

Zu meinem PCT Hike habe ich ein Fazit geschrieben und mir in dem Kontext auch die Fenix 6 Uhr angeschaut, von der ich nur bedingt begeistert bin.

Ansonsten habe ich noch das Throne of Glass Prequel beendet. Ihr seht also blogtechnisch war ich fleißig. Davon abgesehen war die Woche recht normal.

Zur Frage:

Oh, ich fürchte davon gibt es ganz viele. Es ist nicht jedem Autor vergönnt einen raketenartigen Start wie J.K. Rowling oder Stephenie Meyer hinzulegen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass die Bücher es nicht verdient hätten.

Mir fallen drei Serien (ja, ich lese nun mal primär Serien und nicht nur Einzelbücher) ein.

  1. Die Secret Elements Serie (Johanna Danninger), weil die einfach eine tolle Mischung zwischen Die Unglaublichen, James Bond und Men in Black ist und der Hauptcharakter auch nie um einen guten Spruch verlegen ist.
  2. Die Amani Serie (Alwyn Hamilton), weil das das klassische tausenduneine Nacht Szenario in moderner Form wiedergibt. Abenteuer, Action, Witz
  3. Die Nebelspähre Kiel Serie (Johanna Benden), weil ich es toll finde, dass auch Deutsche Autoren Geschichten über Drachen und Dämonen abliefern, die auf Weltklasseniveau sind.

Welche Bücher / Autoren sollten eurer Meinung nach bekannter sein?

Throne of Glass Celaenas Geschichte [Buch]

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sarah J. Maas

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Kein Name, kein Datum. Während sie auf das Papier starrte, konnte sie sich beinahe das wilde Grinsen der jungen Frau und ihren herausfordernden Blick vorstellen. Das hier war nichts anderes als eine Aufforderung – ein Tritt in den Hintern.

In dem Buch werden mehrere Kurzgeschichten von Celaenas Heldentaten erzählt, die in der Hauptserie nur kurz erwähnt werden und auf deren Ruf Celaenas Ruf fußt.

Dabei wird recht schnell klar, dass Celaenas Ruf besser ist, als ihre Fähigkeiten als Assassine. Oft hat sie ziemlich viel Glück.

Es werden alle Geschichten erzählt, die in der Hauptserie erwähnt werden. Die Geschichten sind im einzelnen: Die Sklavenbefreiung bei Rolfe, die Begegnung mit Yrene, die stummen Assassinen mit Ansel und dem Händler für Spinnenseide der seine Jugend verkauft hat, der Verrat und die Auslieferung an den König.

»Mein Vater«, sprach Ansel weiter, »ist der Lord von Briarcliff. Er hat mich zur Ausbildung hergeschickt, damit ich mich ›nützlich machen kann‹. Aber ich glaube, das lerne ich nicht einmal in fünfhundert Jahren.«

Es ist etwas anfangs gewöhnungsbedürftig diese Geschichte nach der Hauptserie zu lesen, da Celaena sich in der Hauptserie von der frechen Jugendlichen zur Königin weiterentwickelt und am Ende ganz anders agiert als sie das hier zu Beginn tut.

Die Celaena in diesem Band ist ziemlich hochnäsig und arrogant, hat aber das Herz schon am rechten Fleck, sofern man das von einer Assassine behaupten kann.

Fazit:

Für jeden, der die Hauptserie gelesenen hat, können die Geschichten eine Bereicherung sein. Aus meiner Sicht sind die Geschichten aber nur bedingt spannend, weil man immer schon vorher weiß wie sie ausgehen.

Insofern ist der Band eine Ergänzung der Hauptserie aber man muss ihn nicht unbedingt gelesen haben.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Celaena schlägt Rolfe nieder und rennt die ganze Zeit Richtung Turm, der ist aber trotzdem vor ihr da?!
  • Farran geht davon aus, dass Celaena Jayne tötet und ihn nicht. Der Plan ist mehr als schlecht. Das es wirklich so kommt ist reines Glück.

[collapse]

 

Leselaunen Trail Again?

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Aktuell keins begonnen

Momentane Lesestimmung:

Eher mittelmäßig. Ich habe in der Woche nur ein Buch gelesen und das was nicht mal besonders lang und in deutsch.

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Zitat der Woche:

»Also spar dir den Bullshit, dass ihr gute Hexen seid, die Bäume verehren, verehren, Händchen halten und Kumbaya singen.« Dark ElementsGlühende Gefühle, Jennifer L. Armentrout

Und sonst so?

In der letzten Woche gab es die 1. Bewerbungswelle für den nächstjährigen Pacific Crest Trail (PCT) Hike. Ich habe wieder reingeschaut und in einfach mal eine Buchung in der wenig frequentierten Zeit versucht. Gefühlt wird der Andrang scheinbar von Jahr zu Jahr etwas größer. Da ich nun auch schon die Zusage habe, werde ich wohl nächstes Jahr im Urlaub ein paar Wochen wandern. Jetzt stellt sich noch die Frage, ob ich das in den Sierras oder in Washington mache. Beide Gebiete haben mir gut gefallen.

In Anbetracht eines 15% Gutscheins und 50€ Rabatt habe ich im Nachgang zum Hike noch die Fenix 6 Pro Sportuhr mit Naviagtionsfunktion getestet (auf dem Hike habe ich die Fenix 5 benutzt). Die Hardware ist mal wieder besser geworden (größerer Bildschirm, mehr Laufzeit), die Software ist nach wie vor bescheiden. Es scheint aber immer mehr Schule zu machen unfertige Dinge auszuliefern, aber voll dafür zu kassieren.

Sogar in den Freizeitparks bei Disney und Universal funktionieren viele Attraktionen nicht mehr und auch das wird heute als normal angesehen. Im Gegensatz zur gebotenen Leistung steigen die Preise aber immer weiter.

In dieser Woche habe ich auch von einem recht krassen Beispiel von einem autonom fahrenden Uber Fahrzeug gelesen, dasseine Frau überfahren hat. Bei diesem Testfahrzeug wurden die diversen Assistenzsysteme eines Serienwagens vernetzt und in Ermangelung des vollständigen Wissens um die Funktionsweise verdrahtet. Das Ergebnis? Systeme, die eigentlich darauf ausgelegt waren einen Fahrer zu unterstützen, mussten nun in einem Gesamtkonzept zum autonomen Fahrzeug zusammen wirken.

Die Fußgängerin hat mit einem Einkaufswagen an einer Stelle die Straße überquert, an der das nicht erlaubt war. Das Fahrzeug hat die Kombination von Fußgänger und Mensch nicht erkannt und jeweils als statisches Objekt erfasst. Da bei jeder Neuklassifizierung des Objekts die Information über die vorherige Position gelöscht wurde, hat das Fahrzeug die Frau mehrere male als statisches Objekt erfasst, aber die Bewegung nicht erkannt.

Erst kurz vor dem Zusammenstoß hat das Fahrzeug ein Objekt erkannt, dass sich auf die Fahrbahn zubewegt. Da die Systeme aber ursprünglich als Assistenzsysteme ausgelegt waren, hat es nun statt ein Brems- oder ein Ausweichmanöver einzuleiten eine Sekunde Pause gemacht, in der ein Fahrer hätte reagieren sollen, nachdem er zuvor mit einem Hinweis gewarnt wurde. Da das Auto autonom fahren sollte, war der Hinweis natürlich deaktiviert.

Die Kontrollfahrerin (unterbezahlt) hat auf ihrem Handy gespielt und hat somit nicht auf die Straße geachtet. So nahm das Unglück seinen Lauf.

Wenn ich mir nun überlge, dass Boeing mittlerweile Flugzeuge nach dem selben Schema entwickelt (Assistenzsystem, dass Flugzeuge wegen falscher Annahmen in den Boden lenkt), bin ich mal gespannt, wann das erste Atomkraftwerk abhebt, weil man die Software irgendwie zusammenkopiert und ein paar wesentliche Details vergessen hat.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Müssen Roboter zum Arzt..? bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Eine Woche voller Gewinnspiele bei Letterheart Rezensionen & Wertschätzung bei Trallafittibooks ∗ Worlds 2019 bei Lieschen liest ∗ Buchmesse Wien bei cbee talks about books ∗

Garmin Fenix 6 Pro Sapphire Titan [Kommentar]

Fenix 6 Pro Sapphire Titan

Nachdem ich auf meinem Pacific Crest Trail (PCT) Hike die Garmin Fenix 5 Plus dabei hatte, ist mir am Ende meines USA Aufenthaltes die Fenix 6 in einem Sportshop in Orlando begegnet. Die Fenix 6 mir hauptsächlich deshalb sofort aufgefallen, weil das Display ein gutes Stück größer ist, als bei meiner Fenix 5 Plus.

Bei der Fenix 5 Plus hat mich primär die Software gestört. Da ich neugierig war, ob und was Garmin bei dem Nachfolger verbessert hat, habe ich mir zuerst die technischen Spezifikationen und Neuerungen angeschaut.

Die Fenix 6 Pro Sapphire Titan ist der direkte Nachfolger der Fenix 5 Plus Saphir Titan. Obwohl die Optik der Armbänder leicht geändert wurde, passen die Fenix 5 Armbänder problemlos an der 6er Serie.

Neue Features:

Was hat die neue, was die alte nicht hat?

  • Die Auflösung beträgt nun 260 statt 240 Pixel. Das hört sich nicht nach viel Unterschied an, aber das Display aber die Kreisform hat, bedeutet das deutlich mehr Fläche. Die Maße der Uhr haben sich dabei nicht wesentlich geändert. Das liegt daran dass Garmin bei der Vorgängerserie in alle Modelle (egal welche Größe) das gleiche Display verbaut hat. Somit sind bei der Fenix 5 Serie bei den größeren Uhren nur die Ränder größer geworden.
  • Der Speicher der Uhr zum Ablegen von Karten und / oder Musik ist nun doppelt so groß. Das macht durchaus Sinn, wenn man die Uhr auch im Ausland benutzt, weil ich bei der Fenix 5 mit der PCT Karte, eine USA West Karte und der Europakarte den Speicher weitgehend belegt hatte.
  • Es gibt einen neuen Sensor, der die Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut ermöglicht (das können einfache Puls Messer für knapp 30€ übrigens auch). So revolutionär die Garmin das darstellt, ist diese Funktion nicht.
  • Die Uhr hat diverse neue Funktionen in Software (Höhenaklimatisierung, Temperaturaklimatisierung), Body Battery (soll darstellen wie viel Prozent seiner Leistungsfähigkeit man in Berücksichtigung von Tranings, Schlaf usw. hat).
  • Deutlich höhere Laufzeit und ein sehr detailliertes Strommanagement
  • Karten beim Vorgänger im Preis nur die Europakarte enthalten (wenn in Europa gekauft), während jetzt Nord und Südamerika, Europa und der mittlere Osten, sowie Afrika enthalten sind.
  • Es gibt diverse Features, die ich mehr oder weniger als Spielerei abstempeln würde beispielsweise die Vorhersage von Marathonzeiten (basierend auf dem VO2max wert)
  • Schnellerer Prozessor
  • Pulsmessung am Handgelenk beim schwimmen
  • Unfallfunktion mit Benachrichtung (die kann man meiner Meinung nach vergessen, weil das nur mit einem Handy funktioniert, das möglicherweise kein Netz hat und / oder beim Sturz beschädigt wird)
  • Bei den Karten kann man einige Einstellungen zur Farbdarstellung machen (Marine, Dunkel, Hochkontrast).

Fenix 6 Pro Sapphire Titan

Die Software mal wieder

Ich hatte die Hoffnung, dass die aufgerüstete Hardware nun auch dazu führt, dass die Probleme mit der Fenix 5 Serie nun behoben sind (z.B. das Limit auf 50 Strecken – danach gibt es einen schwarzen Bildschirm, den man zwar nach wie vor navigieren kann, aber man sieht halt nichts). Das Problem ist nach wie vor vorhanden, obwohl ich dem Garmin Beta Entwicklern das vor einem Jahr lang und breit erklärt habe.

Wie viel Tage Tracking ohne Aufzeichnung möglich ist, habe ich noch nicht getestet. Bei der Fenix 5 war meist nach 3-4 Tagen Ende. Alles darüber hinaus war mit Risiko behaftet und hat irgendwann dazu geführt, dass keine Trackaufzeichnung mehr möglich war. Da man nur mit Onlineverbindung (also Mobilfunk oder WLAN auf dem Handy) die Daten übertragen kann. Eine Zwischenspeicherung der Trackaufzeichnungen auf dem Handy ist nicht möglich. Das hat auf dem PCT immer wieder dazu geführt, dass ich Tracks nicht aufzeichnen konnte, weil mal wieder das Softlimit erreicht war.

Neben der reinen Anzahl der Wegpunkte, haben offenbar auch andere Aspekte eine Rolle gespielt. Denn mal ließen sich mehr Trackingpunkte aufzeichnen, mal weniger.  Teilweise hat nur ein Hardresetder Uhr geholfen, wenn man das Limit mal erreicht hatte. Mal konnte man mit einem Neustart einen weiteren Tag aufzeichnen. Das interessante war, dass wenn die Uhr überhaupt mit der Aufzeichnung begonnen hat (das sieht man innerhalb einer Minute, ob eine Strecke abweichend von 0 ermittelt wird), dann hat auch die Länge keine Rolle gespielt. Wenn die Aufzeichnung also mal lief, waren auch 13h Aufzeichnung kein Problem. Insofern erkennt man recht eindeutig, dass sich um reine Softwarerestriktionen handelt.

Und sonst so

Die Einstellungen zur Darstellung von Karten sind zwar von der Idee nett, aber leider unbrauchbar. Hochkontrast ist auch nicht kontrastreicher als die Standarddarstellung, sondern nur anders. Dunkel ist quasi eine Invertierte Darstellung. Der Hintergrund ist dabei schwarz, statt nahezu weiß. Den Kritikpunkt hat Garmin offenbar aufgegriffen. Ob sich das aber auch auf die PCT Karte auswirkt, weiß ich nicht, da ich vermute, dass die Darstellung des Weges schlicht eine Grafik ist, die über die Karte gelegt ist, habe ich zweifel. Das könnte ich aber erst testen, wenn ich die Karte neu kaufe, da jeder Kartenkauf bei Garmin an das Gerät gekoppelt ist.

Fenix 5 Plus Saphir TitanFenix 6 Pro Sapphire TitanFenix 6 Pro Sapphire Titan

Fenix 5 Plus Saphir Titan, Fenix 6 Pro Sapphire Titan, Fenix 6 Sapphire Titan

Zum Vergleich die Fenix 5S Plus (selbst beim kleinsten Fenix 5 Modell ist der größere Rand schon deutlich erkennbar). Man sieht übrigens auch schön den Unterschied zwischen der realen Darstellung und den Produktfotos von Garmin. So wie auf den Garmin Bildern sieht es bestenfalls bei voller Sonneneinstrahlung aus.

Auf dem Bild Fenix 5 vs. Fenix 6 erkennt man die unterschiedliche Displaygröße nicht so gut, weil der Hintergrund eh schwarz ist. In der Realität und z.B. bei einer Kartendarstellung fällt der Effekt aber sofort auf. Siehe auch Fenix 5S zum Vergleich.

Der Prozessor ist meiner Meinung nach wirklich schneller (ich kann nicht direkt vergleichen, da ich die Fenix 5 verkauft habe). Derartige subjektive Eindrücke können aber täuschen.

Fazit:

Mein Fazit ist vergleichbar der Fenix 5 Plus. Aus diesem Grund und wegen der weitgehend gleichen Software habe ich hier auch nicht erneut alle Aspekte aufgeführt, die ich im 5er Test berücksichtigt habe.

Bei der Fenix 6 Pro ist die Hardware deutlich besser geworden (an der hat es bei der 5er Serie aber auch schon nicht gehapert). Es krankt aber immer noch an der Software. Hinweise auf Fehler (nicht mal Verbesserungen) werden von Garmin ignoriert.

Nach wie vor halte ich die Fenix für das beste Backup, falls man auf dem PCT oder anderen Trails im Schnee unterwegs ist und eine Notfallnavigation benötigt, die auch Minusgrade übersteht. Allerdings hat die Software bei dem abgerufenen Preis (der jetzt übrigens aktuell noch mal ca. 150€ über dem Marktpreis der Fenix 5 Plus liegt, als ich sie gekauft habe) einfach zu viele Macken. Somit bleibt die Fenix für die meisten Leute ein sehr teures Luxusgadget, von dem man nur einen Teil der Funktionen nutzt.

Wenn das Leben von einem derartigen GPS Device abhängt, dann können sich die Kosten aber sehr schnell relativieren.

Das ganze Garmin Marketing mit den Expeditionsbildern (irgendwelche Abenteurer in entlegenen Gegenden) und dem Expeditions Modus halte ich aber nur für Marketing. Der Standardsportler soll die Möglichkeit bekommen sich das Abenteuerimage überzustreifen. Das fühlt sich gut an und weckt den Kaufwunsch.

Wenn Garmin die Uhr wirklich expeditionsgeeignet auslegen wollte, wäre der erste Schritt die unnötigen Restriktionen zu entfernen (nur 50 Routen, nur 200 Punkte pro Route, Onlinezwang bei Übertragung der aufgezeichneten Tracks).

Somit bleibt die Fenix 6 ein ziemlich teures Luxusutensil, von der viele Sportler nur den geringsten Teil der Funktionen nutzen werden.

 

USA Tour & Pacific Crest Trail ein Fazit

Mein PCT Hike ist nicht so erwartet wie verlaufen aber in Summe bin ich zufrieden. Mir war von Anfang an klar das ich den Hike wegen der Landschaft mache. Was mir am Anfang nicht klar war ist, dass das zu wenig Motivation für mich ist, um den ganzen PCT zu Hiken. 

 

Einige meinen, dass dieser Aspekt des PCT (die Strecke durchhalten) mentale Stärke erfordert. Ich finde es einfach stupide, wenn man z.B. einen Tag im Nebel oder entlang am Los Angeles Aquädukt läuft. 

Was man in den vielen Blogs nicht so eindeutig liest ist, dass der PCT zwar tolle Fotomotive und atemberaubende Landschaft bietet aber eben auch viel vom Gleichen. Nach drei Wochen Wüste hatte ich in der Wüste alles gesehen. Die drei Wochen danach hätte ich persönlich nicht gebraucht. So ist es öfter. Man sieht sich nach einer Weile satt an der Landschaft. Umso mehr kann ich verstehen, warum Weltreisende oder Leute, die sich längere Auszeiten nehmen zwischendurch Urlaub vom Reisen brauchen (das hört sich bizarr an, macht aber durchaus Sinn).

Aber das ist evtl. anders, wenn man mehr auf das Ziel PCT komplett  gewandert hinarbeitet. Ob man das nun als mentale Stärke bezeichnen will, sei dahingestellt.

Weiterhin gibt es auch oft Landschaften, die von Waldbränden zerstört wurden. Da kommt man sich dann recht schnell vor wie Frodo bei der Durchquerung von Moria.

 

Die Sierras sind einfach unglaublich schön aber eben auch unglaublich anstrengend. Da ich aus Vernunftgründen Ende Mai wegen der immensen Schneemengen (nicht nur deshalb, meine Mutter hatte auch einen Krankenhausaufenthalt, ich eine Megablase unter dem linken Fuß und rund 8kg Gewichtsverlust) nicht in die Region aufgebrochen bin, war das Thema Thru Hike bereits abgehakt. Wenn ich noch mal vor der Wahl stünde, würde ich vermutlich von Anfang an nur Sektionen hiken und Teile überspringen.

 

Gut gefallen hat mir Washington, dass ich aber leider nur sehr wenig erkundet habe. Da man das aber in ca. 4 Wochen durchwandert wäre das auch eine Option für einen zukünftigen Urlaub.

Den angeblich leichtesten Teil des PCT (Oregon) und dort ganz besonders die Crater Lake Region habe ich leider überhaupt nicht gesehen. 

 

Die beiden letztgenannten Regionen sind auch die, die am schlechtesten zugänglich sind. Der Crater Lake ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur zu bestimmten Zeiten erreichbar. Selbst das ist sehr schwierig, weil man dann per Zug fahren und anschließend mit zwei Privatbussen fahren muss (letztere limitiert und nur per Telefon buchbar). In Washington sieht es noch schlimmer aus.

 

In beiden Regionen ist die Dichte der Versorgungsstellen gering und somit muss man viel Essen mitnehmen und da sind wir auch an dem Punkt, der mir auf dem PCT am meisten Probleme gemacht hat. Das Essen. Wenn es alle 2-3 Tage einen guten Versorgungspunkt gegeben hätte, dann wäre mir der Hike viel leichter gefallen.

 

Weiterhin hatte ich mehrfach Magenprobleme wegen dem zu kleinen Rucksack. Da die Höhe des Rucksacks an der Untergrenze war (lt. Hersteller hätte da viel mehr Reserve sein sollen bzw. der Rucksack passt angeblich zu meiner Körpergröße), musste ich den Beckengurt enger machen, was dann zu besagten Problemen geführt hat. Wenn die Magensäure zu hoch ist, ist einem öfter mal übel und dann kann man nicht Essen. Bei dem Kalorienoutput auf dem PCT ist das vernichtend.

 

Da der Hersteller ZPacks maximal kundenunfreundlich agiert, habe ich auch keine andere Größe bekommen, als ich erst mal unterwegs war.

Das Naturerlebnis ist auf dem PCT ist einzigartig. Ich habe viele Tiere gesehen und mich auf dem PCT immer sicher gefühlt (lediglich wegen Schwarzbären hatte ich in wenigen Nächten bedenken).

 

Ich habe heftige Regenschauer, Hagelstürme und traumhaft ruhige und auch stürmische Nächte erlebt. 

 

Als Tipp würde ich jedem angehenden Thru-Hiker mitgeben: Geht die ersten Tage langsam an, wenn ihr den Hike macht. Das liest man immer wieder und ich habe es – wie viele – ignoriert. Klar frustet es, wenn man nach drei Tagen schon Pause macht aber es ist viel Sinnvoller, wenn ihr nach drei Tagen einen oder zwei Tage Pause macht, als später zwei Wochen. Man kann nicht alles weghiken oder aussitzen, auch wenn man sich dann besonders hart vorkommt. 😉

Es reicht nicht vorher jeden Tag 20km zu trainieren, wenn ihr dann nachher 40km pro Tag lauft. Gerade am Anfang kann jeder Kilometer mehr im Bereich über 30km den Unterschied zwischen überanstrengten Muskeln / Sehnen machen. Das liegt oft auch an den Flussbettartigen Wegeverhältnissen.

 

Fängt mit 15 Meilen an und arbeitet euch dann jeden Tag etwas weiter hoch. Wenn Verletzungen / Blessuren auftauchen, reagiert früh. 

 

Die meisten Sachen lassen sichtlicher ignorieren und werden schlimmer. Dann benötigt man ggf. lange Pausen und die Zeit hat man nicht.

Ein weiterer Tipp: Nur weil jemand in seinem Hikejahr mit Mikrospikes und ohne Eisaxt ausgekommen ist, bedeutet das für den eigenen Hike überhaupt nichts. Viele Hiker neigen zu Pauschalaussagen. Wenn ich den Hinweisen in den Blogs gefolgt wäre, dann hätte ich ohne Regenjacke, -hose in der Wüste im Hagelsturm ggf. in einer lebensbedrohenden Situation gesteckt. Ich würde auch nie wieder ohne richtige Handschuhe hiken. Das Gewicht und der Preis sind verschmerzbar.

 

Ein Dank an die Helfer. Ich habe nicht oft Hilfe in Anspruch genommen aber oft sind es Kleinigkeiten die einem als Hiker den Tag versüßen. Ein kaltes Getränk an einem heißen Tag an einer Stelle wo es zwar Wege für Jeeps oder sogar Straßen gibt aber sonst nichts kann Gold wert sein genauso wie ein Ride in einer Region ohne Handyempfang bzw. ohne Taxi, Lyft, Uber.

 

Gefühlt nimmt diese Hilfe ab, wenn ich mir Blogs und Berichte aus früheren Jahren ansehe aber vieles davon wäre auch in der Form nicht nötig. Beispielsweise sind die Übernachtungsmöglichkeiten mit Essen oft nicht erforderlich, sondern nur günstiger. Anders sieht es schon mit einigen Wassercaches aus, die können einem auch mal den Hals retten.

 

Ich kann euch nur ermutigen: Wenn ihr den Hike machen wollt, dann macht es. Ob es wirklich etwas für euch ist, findet ihr eh erst raus, wenn ihr ein paar Wochen unterwegs seid. Der PCT lässt sich nicht simulieren. Macht aus eurem Hike das Beste und ein Plan B bei Verletzungen / Problemen / Motivationslöchern kann auch nicht schaden. Wobei das sicher auch davon Abhängig ist was ihr für ein Typ seid. Der Plan B kann sehr schnell ziemlich verlockend werden, wenn ihr einen habt. Im besten Fall habt ihr ein halbes Jahr Zeit: Macht was draus, selbst wenn der PCT nicht euer Ding ist.

 

Man sollte seine Ausrüstung vorher ausgiebig getestet haben. Jedes Teil – von der Unterhose (ja, ernsthaft) angefangen bis zur Luftmatratze. Man wird trotzdem noch Fehler machen bzw. Probleme bekommen aber man kann das ja zumindest minimieren. Ich habe am Anfang auch gedacht: Was soll ich denn am T-Shirt oder der Hose testen. Zum Beispiel wie schnell man sich die Hüften offen scheuert mit nur einer oder zwei Schichten zwischen Beckengurt und Haut. Für mich war draus die Erkenntnis, dass jede Schicht gut ist. Bei mir war es dann Unterhose, Hose, T-Shirt, Sweatshirt. Das sind Dinge, die man einfach ausprobieren muss.

Die Versorgung via Amazon klappt am Trail i.d.R. ziemlich gut. Weniger gut sind viele Shops auf die Anforderungen der Hiker eingestellt.

 

Ich bin nun ein PCT Section Hiker, der entlang des Weges öfter mal abgebogen ist. Vielleicht gehe ich in Zukunft wieder auf den PCT, dann aber für ein Teilstück. Ein Thru-Hiker werde ich in diesem Leben wohl nicht werden. Damit kann ich aber gut leben. Ich weiß wie es sich anfühlt, habe auf dem Trail fast alles erlebt, was einem passieren kann.

 

Die USA Tour in Zahlen:
Ca. 20 paar Socken und 4 paar Schuhe auf dem PCT verbraucht
10 Wochen auf dem PCT und 10 abseits des PCT unterwegs

Gesamtkosten ca. 33.700$

Davon 16.035$ in direkter Verbindung zum PCT.

Verteilung:

  • Unterkunft 3.300$ (das geht viel günstiger, wenn man öfter im Zelt bleibt oder sich das Zimmer teilt)
  • Essen 2.150$
  • Ausrüstung 7.615$ (das geht für die Hälfte oder noch weniger, wenn man einige Kompromisse eingeht)
  • Transport 2.175$ (das geht etwas günstiger, wenn man mehr per Anhalter fährt – der Flug ist enthalten)
  • Gesundheit 300$
  • Kommunikation (inReach, Telefon) 395$

Für den PCT hätte man schätzungsweise auch mit 5500$ weniger auskommen können. In Summe kommt man aus meiner Sicht aber locker auf 15-20K $, wenn man den gesamten Trail läuft. Bei mir wäre es definitiv mehr geworden.

Die restlichen 17.665$ abseits des PCT.

Verteilung:

  • Rundreisen (1: Salt Lake City > Vegas,2: New York -> Orlando) – 7.700$
  • Eintrittspreise, Tagesausflüge 3.150$
  • Unterkunft 2.000$
  • Essen 2.230$
  • Transport 2.130$
  • Kommunikation 175$
  • Post 100$

Nach dem Kassensturz war ich erstaunt, dass ich abseits des PCT und auf dem PCT quasi gleich viel ausgegeben habe. Das liegt aber primär daran, dass in den PCT Ausgaben grob 7500$ Ausrüstung enthalten sind. Davon sind gut 1500$ auf dem Weg angefallen. Das sollte man nicht unterschätzen.

Die Zahlen sollten übrigens keinen potenziellen PCT Hiker abschrecken. Einige Hiker kaufen kaum Ausrüstung vor dem Trail (auf dem Weg kauft jeder!) und wenn man sehr häufig im Zelt schläft bzw. alle günstigen Gelegenheiten (Trail Angels, Campingplätze) usw. ausnutzt, lassen sich die Übernachtungskosten deutlich runter drücken. Ich hatte mein Zimmer immer allein, nicht weil ich es so gewollt hätte, sondern es hat sich nie anders ergeben.

Wenn man dann noch den Verdienstausfall rechnet, sind die Kosten schon astronomisch hoch. Trotzdem bereue ich die Zeit nicht, kein bisschen. Ich würde wieder auf die Tour gehen. Ich würde einiges anders machen (und mir hoffentlich einiges an Schmerzen auf dem PCT ersparen und somit vielleicht auch mehr Kilometer machen). Die Grundsätzlich Entscheidung zum Hike würde ich aber auch mit dem Wissen von heute wieder treffen.

Alle Infos zum Hike findet ihr im Bereich Reisen.

3. Lesequartal 2019

Auch etwas verspätet aber hey, weit schneller als das 2. Quartal.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Dark Elements Glühende Gefühle – Jennifer L. Armentrout

Vierter und meiner Meinung nach bisher bester Teil aus der Dark Elements Reihe. Mit diesem Buch bleibt Armentrout zwar in der Welt, die sie in den ersten drei Büchern eingeführt hat, führt aber neue Charaktere ein. Ich empfehle aber die drei vorherigen Bände vorher zu lesen, weil man in diesem Band “alte” Bekannte trifft und das Lesen gleich mehr Spaß macht.

4.5 out of 5 stars 4,5/5


Red Rising Dark Age – Pierce Brown

Red Rising Dark Age - Pierce Brown

Der zweite Teil der zweiten Trilogie schwächelt etwas. Tote sind wieder da und ich hatte das Gefühl, dass etwas die Ideen ausgehen. Ansonsten gibt es das was die Serie ausmacht. Gewalt, Folter, Ränkespiele und Machtkämpfe.

4 out of 5 stars 4/5


Zwei nach Shanghai – Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Zwei nach Shanghai - Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Das Buch handelt von den Erlebnissen zweier Brüder, die mit dem Rad von Deutschland nach Shanghai fahren und dabei eine ganze menge Abenteuer erleben.

4 out of 5 stars 4/5


Throne of Glass – Sarah J. Maas

Throne of Glass Die Erwählte - Sarah J. Maas Throne of Glass Kriegerin im Schatten - Sarah J. Maas Throne of Glass Erbin des Feuers - Sarah J. Maas Throne of Glass Königin der Finsternis - Sarah J. Maas Throne of Glass Die Sturmbezwingerin - Sarah J. Maas Throne of Glass Der verwundete Krieger - Sarah J. Maas Throne of Glass Herrscherin über Asche und Zorn - Sarah J. Maas

Serie um eine Assassine, die aus der Hölle gerettet und anschließend in diverse Abenteuer verstrickt wird, die einen ganz wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Fantasywelt haben. Die Serie steigert sich über die Bücher. Teil 5 und 7 sind genial. Die anderen könnten manchmal etwas mehr Schwung vertragen.

4 out of 5 stars 4/5


1001 Dark Knights The King – Jennifer L. Armentrout

1001 Dark Knights The King - Jennifer L. Armentrout

Ich fand den ersten Teil der Serie spannender. In diesem Teil passiert relativ wenig. Das Buch fühlt sich eher wie das Bindeglied zum Finale an. Insofern bin ich gespannt auf den letzten Teil.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


 

Montagsfrage: Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Ich habe letzte Woche die Zusammenfassung des 2. Lesequartals nachgeholt, weil ich dazu bei der USA Tour nicht gekommen bin. Weiterhin habe ich den 5 Teil (oder auch den 2. Teil vom zweiten Zyklus) der Red Rising Reihe beendet. Es gab mal wieder viel Gewalt und sehr viele Tote.

Zur Frage:

Das kommt bei mir nicht so oft vor, da ich gerne Buchserien lese, bin ich nach einigen Enttäuschungen in der Vergangenheit (z.B. die Bestimmung), wo die Hauptprotagonistin am Ende einfach mal wegstirbt, dazu übergegangen Serien erst zu beginnen, wenn sie vollständig sind.

Wenn die Rezensionen dann komplett den Bach runter gehen, dann nehme ich Abstand. Gerade bei Serien finde ich es unschön, wenn dann der letzte Teil so richtig übel ist. Ignoriert man den dann einfach und tut so, als wenn er nie geschrieben wurde? Versaut man sich den Rest der Serie damit, dass man ihn liest?

Der Ansatz die Bücher erst nach Abschluss einer Serie zu lesen klappt natürlich nicht immer. Manchmal geht die Neugier mit mir durch. Harry Potter habe ich zum Beispiel schon deutlich vor dem letzten Teil begonnen. Es gibt auch immer mal wieder Fortsetzungen, zu eigentlich abgeschlossenen Reihen.

Ein Beispiel für eine Serie, die ich noch nicht begonnen habe ist das Reich der sieben Höfe, weil der (aktuell?) letzte Teil doch eher schlechte Wertungen bekommen hat.

Ich glaube echte Neuerscheinungen habe ich dieses Jahr auch nur 2 oder 3 gelesen und die waren alle keine Enttäuschung.

Welche Neuerscheinung hat euch enttäuscht?

Leselaunen Berichte über Reiseabenteuer

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass Celaenas Geschichte - Sarah J. Maas

Aktuell lese ich die Vorgeschichte von Throne of Glass – Celaenas Geschichte.

Momentane Lesestimmung:

Red Rising Dark Age - Pierce Brown

Die lässt gerade wieder etwas nach. Teil 5 der Red Rising Reihe war mal wieder ein Pageturner, auch wenn dem Autor scheinbar etwas die Ideen ausgehen, bleibt es immer spannend.

Nun habe ich mit der Vorgeschichte zu Throne of Glass begonnen. In den sieben Hauptbänden werden entwickelt sich Celaena deutlich weiter, während sie hier noch reichlich Arrogant und zum Teil auch naiv ist, was dann später auch zu Ihrer Haft und Verurteilung führt. Aktuell hat mich das Buch noch nicht in den Bann gezogen.

Zitat der Woche:

»Ihr werdet feststellen, Rolfe, dass man sich um Celaena Sardothien nicht kümmert. Man überlebt sie«, gab Dorian glattzüngig zurück. Throne of Glass Band 5, Pierce Brown

Und sonst so?

Da bin ich kaum wieder zu Hause und schon trudeln die Blogs von anderen PCT-Wanderern ein. Eine ist auf dem Camino del Norte, eine auf dem Camino Francés. Vor einer Weile war eine von beiden mit dem Rad quer durch Japan unterwegs und anschließend zu Fuß an der Küste von England.

Und was soll ich sagen? Es zieht mich schon wieder fort. 😉 Ist schon witzig irgendwie. All die Strapazen, die man auf einem Weg wie dem PCT hat und trotzdem hat man schon wieder Lust darauf die Welt weiter zu entdecken (ob nun auf dem Fahrrad, zu Fuß oder sonst wie). Manchmal ist es ja wirklich vorteilhaft, dass das menschliche Gehirn so funktioniert, dass die negativen Eindrücke im Nachhinein deutlich in den Hintergrund treten.

Wenn nur das liebe Geld nicht wäre… 😉

Ich habe mal wieder ein wenig auf dem iPad gespielt. Ich hatte mir die aktuellen Charts angeschaut und bin auf Plague gestoßen. Von dem Spiel hatte ich schon gehört. Es geht darum, dass man die Menschheit mit einem Virus / Bakterium ausrotten muss? Das hört sich ziemlich verrückt an? Ja, das ist wohl der Grund für den Erfolg. Man darf mal absolut böse sein. Es ist auf jeden Fall für ein paar Stunden Unterhaltung gut. Dabei macht es rein inhaltlich wenig Unterschied ob man etwas aufbaut oder zerstört. Dei Spielmechanik ist gleich. Es gibt auch Szenarien wie z.B. Entwerfe ein Brettspiel und vermarkte es.

Ansonsten war die Woche relativ ereignislos. Es herbstet halt sehr aktuell und ich habe das etwas längere Wochenende genossen. Auf dem Blog habe ich zumindest die Zusammenfassung des 2. Lesequartals nachgeholt (beim Wandern und auf dem Handy war mir das zu fummelig). Fehlt nur noch das dritte Quartal aber die Verspätung ist ja fast noch vertretbar.

Zumindest bin ich jetzt bei Lovelybooks wieder auf dem aktuellen Stand. Das hatte ich während meines USA Aufenthaltes auch nicht mehr gepflegt.

Für das nächste Jahr habe ich mir mögliche Urlaubsziele und Reisen angeschaut. Evtl. gehe ich aber auch noch mal auf den PCT oder beides – mal sehen.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Raketenpost und Halloween bei Andersleser ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Once upon a time bei Letterheart Living in Haloweentown bei Trallafittibooks ∗ Langes Wochenende! bei Tiefseezeilen ∗ Hallo November! bei Lieschen liest ∗ Paralleles Lesen, Buchmesse und Joker bei Pusteblume Blog ∗ Halloween und der Día de Muertos bei Lesepirat ∗

2. Lesequartal 2019

Im November das zweite Lesequartal?! Ja, aufgrund meiner USA Tour bin ich etwas spät dran aber besser Spät als nie, oder?

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Izara – Julia Dippel

Izara Das ewige Feuer - Julia Dippel Izara Stille Wasser - Julia Dippel Izara Sturmluft - Julia Dippel

Wow, was für ein Start für eine “neue” Autorin. Die Elemente sind alle bekannt aber die Mischung ist wirklich gut gelungen. Hoffentlich geht es so weiter! Etwas Harry Potter, etwas Matrix und gut verquirlt. Ein Teil fehlt noch, insofern bin ich gespannt und hoffe das Beste.

5 out of 5 stars 5/5


Scythe – Neal Shusterman

Scythe Hüter des Todes - Neal Shusterman Scythe Der Zorn der Gerechten - Neal Shusterman

Serie in der es darum geht der Überbevölkerung mit einer Art Todesboten zu bekämpfen. Diese Boten werden nicht kontrolliert und quasi über dem Rechtssystem. Allerdings sind viele korrupt. Die Idee finde ich gut, die Umsetzung hätte besser sein können.

4 out of 5 stars 4/5


Red Rising – Pierce Brown

Teil 4 – Die Serie erschöpft sich langsam etwas. Es geht um den zweiten Zyklus, der ein gutes Stück nach der Haupthandlung spielt. Die Elemente bleiben die gleichen. Gewalt, Krieg, Verrat und politisches Ränkeschmieden.

4 out of 5 stars 4/5


H.O.M.E. – Eva Siegmund

H.O.M.E. Das Erwachen - Eva Siegmund  H.O.M.E. Die Mission - Eva Siegmund

Abwechslungsreiche Dystopie, bei der man nie so genau weiß was real ist und was nicht.

4 out of 5 stars 4/5


Pro und Contra – Sabine Schulter

Pro und Contra Mein Licht in deiner Dunkelheit - Sabine Schulter

Dystopie um eine Welt in der die Stromerzeugung nur noch durch wenige Menschen erfolgen kann. Sobald die Fähigkeit entdeckt wird, werden sie vom Staat als Sklaven genutzt. Aber zwei Personen wollen ihr Schicksal nicht akzeptieren.

4 out of 5 stars 4/5


Naliri Saga – Kira Gembri & Lena König

Naliri Saga Wie Regen in der Wüste - Kira Gembri & Lena König Naliri Saga Das Leuchten des Meeres - Kira Gembri & Lena König Naliri Saga Wie Blut im Sand - Kira Gembri und Lena König

Serie um die Erlebnisse einer Frau bei einem Wüstenvolk. Mir ist die Serie insgesamt zu gewöhnlich und wenig spannend. Die durchschnittliche Wertung bei Amazon ist aber deutlich höher als meine.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


 

Montagsfrage: Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern? (Der Büchernarr)

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Ich bin jetzt zwei Wochen aus den USA zurück und seit letzte Woche arbeite ich auch wieder. Somit wird es Zeit auch wieder an der Montagsfrage teilzunehmen.

Letzte Woche habe ich auch wieder fleißiger gelesen. Beendet habe ich die Throne of Glass Serie und aktuell lese ich den fünften Teil der Red Rising Serie (allerdings in englisch, mangels Übersetzung).

Zur Frage:

Mir fällt bei der Frage direkt das literarische Quartett ein – wer sich nicht erinnert oder zu jung ist – das war eine Fernsehsendung, bei der heftig darüber diskutiert wurde, ob ein Buch was taugt oder nicht. Teilweise wurde dann auch die Frage des “Wertes” des Buches diskutiert. Ist der Inhalt literarisch wertvoll usw.

Das Quartett hatte ich auch zuerst im Hinterkopf, als ich mit dem Buchbloggen begonnen habe und das hätte mich fast davon abgehalten. Ich habe mich damals beim Quartett schon immer gefragt wer einem das Recht gibt zu bewerten, ob ein Buch literarisch wertvoll oder inhaltlich wertvoll ist.

Dann habe ich mir gedacht, dass ich ja in meinem Blog nur eine Bewertung dafür erzeuge, wie mir das Buch gefällt. Das sagt überhaupt nichts über die Qualität aus und auch nicht darüber ob es literarisch wertvoll ist oder nicht, sondern lediglich darüber wie mir das Buch gefällt. Mit dem Gedanken konnte ich mich deutlich eher anfreunden.

Ihr seht also ich halte Buchkritiken, sofern es sich nicht um Sachbücher handelt, die sich relativ objektiv bewerten lassen eher für problematisch. In einem Blog ist aus meiner Sicht die Grenze zwischen individueller Meinungsäußerung und sachlicher Kritik relativ fließend.

Das ist leider oft auch bei “professionellen” Kritikern der Fall. Ich tue mich auch sehr schwer mit professionellen Kritiken zu Kinofilmen.

Wie seht ihr das?

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