Wochenrückblick – USA Woche 14 – Monument Valley, Grand Canyon

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 4

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 88 / 27 – Snowmass, Cortez – 25.08.2019

Der heutige Tag war unerwartet gut. Wir sind heute über einen der schönsten Straßenabschnitte der Welt gefahren (meine Meinung). Es ging von Snowmass nach Silverton.

Es ist unglaublich wie sich in den USA die extreme abwechseln. Von grüner Landschaft in den Bergen zur Wüste und zurück zum Rocky Mountain Panorama aus dem Lehrbuch.

Anschließend sind wir mit der Schmalspurbahn von Silverton nach Durango gefahren. Bei der Strecke und der Western tauglichen Lok fühlt man sich wirklich in der Zeit zurückversetzt. Wo lauern die Indianer oder Zugräuber?

Panorama

Montag – Tag 89 / 28 – Mesa Verde – 26.08.2019

Heute schauen wir uns den Mesa Verde Nationalpark an. Neben einer kleinen Rangerführung, mit einigen Klettereinlagen, die viele Teilnehmer an ihr Limit treibt, machen wir noch eine 5km Wanderung. Heute schwächeln einige ganz erheblich.

Wenn man eine Wandertour Bucht und in der Tagesbeschreibung werden 300 Höhenmeter bei 10km Weg angegeben, kann man sich nicht über zu anstrengendes Wandern beschweren, wenn man gerade mal 6km läuft.

Dienstag – Tag 90 / 29 – Cortez, Page – 27.08.2019

Heute gab es um 4:00 Nachts einen unerwarteten Weckservice. Irgend ein bekloppter hat an diversen Türen Radau gemacht. Das ist der Nachteil bei einem Motel.

Morgens besuchen wir eine Mormonen Mission, bei der die Hindernisse für die ersten Siedler sehr deutlich werden. Die Siedler haben sich mit einer recht kleinen Gruppe einen Weg für Planwagen durch den Grand Canyon angelegt. Die Mormonen haben ein Freilichtmuseum angelegt, in dem man die Häuser (eins Original) und Planwagen (auch ein Original) ansehen kann. Die weiteren Häuser wurden rekonstruiert.

Als nächstes ging es zum Monument Valley. Der Besucherbereich hat sich zu meinem letzten Besuch vor ca. 20 Jahren vollständig verändert. Es ist jetzt deutlich kommerzieller. Im Gegensatz dazu steht, dass man die Preise für die Tour frei verhandeln kann.

Es gibt eine 1,5 Stunden Tour und eine 2,5 Stunden Tour. Der Normalpreis ist 60$ für die 1,5 Stunden Tour. Wir zahlen 40$ pro Person und bekommen eine 2h Tour mit den Highlights der 2,5 Stunden Tour.

Der letzte Programmpunkt heute ist der Antilope Canyon.

Mittwoch – Tag 91 / 30 – Page, Grand Canyon – 28.08.2019

Heute ging es zuerst zum Glen Canyon Damm, danach zum Horseshoe und in der Folge zum Grand Canyon South Rim. Am Grand Canyon hat sich das Wetter gegen Nachmittag verschlechtert.

Panorama

Donnerstag – Tag 92 / 31 – Grand Canyon – 29.08.2019

Heute haben wir den Tag zur Freiheit Verfügung. Es geht um 7:45 am Hotel los, da es erst um 7:00 Frühstück gibt.

Am Parkeingang stehen wir auch noch mal locker 15 Minuten, weil wir ein superegoistische Paar vor uns haben, dass den Ranger belegt hat. Keine Ahnung was so lange gedauert hat. In der Nebenspur sind in der Zeit locker 30 Autos abgefertigt worden.

Ich laufe heute den South Kaibab Trail. Am Trailhead befinden sich amerikanische Hirsche (Elk). Eigentlich ist die Zeit zum Wandern schon zu spät, weil es schön warm ist und man ja zuerst runter läuft.

Leider spricht mich auch noch ein Ranger an und will mich belehren. Die Idee ist gut aber aufgrund der PCT Erfahrung sind die Bedingungen (Hitze, starke Höhenunterschiede und kein Wasser) für mich nichts ungewohntes. Ich lasse mich also brav 10 Minuten belehren und starte in den Trail.

Da ich auf die Frage wo ich hin möchte “mal sehen” antworte gibt es auch die extralange Belehrung. Ich hatte mir natürlich vorher die drei möglichen Optionen angeschaut und wollte nach Uhrzeit / Tagesform entscheiden. Ich treffe auf dem Trail aber auch wieder Leute, die nicht wissen was sie machen, trotz Ranger.

Einige Infos halte ich aber für zweifelhaft. Der Ranger empfiehlt zum Beispiel salzhaltige Nahrung (Chips) zwecks Ausgleichs wegen dem Schwitzen. Ich schaue in der Regel, dass ich die Belastung auf einem Level halte, wo mir nicht so warm ist, dass ich übermäßig Schwitze und bisher hatte ich nie zusätzlichen Salzbedarf.

Ich wandere bis zum Tippoff Point. Dort angekommen bin ich mir aufgrund der hohen Temperatur (ca. 40°C im Schatten) und der Zeitangaben auf der Karte (6-9h Roundtrip bzw. 2 Tage für den nächsten Wegpunkt) unschlüssig, ob ich weiter wandern soll.

Ich entschließe mich für den Aufstieg und bin nach etwas mehr als 6h wieder oben (Ab- und Aufstieg). Dumm gelaufen, da hätte ich auf zum Colorado runter laufen können (insgesamt hätte das wohl nur zwei Stunden länger gedauert). Manchmal wird in den Nationalparks einfach zu viel Theater gemacht.

Den Ranger treffe ich und er ist schwer beeindruckt von meinem Hike (holy shit), obwohl es sicher Leute gibt, die deutlich schneller sind. Ich habe aufgrund der hohen Temperaturen diverse Schattenpausen eingelegt (Schatten gibt es übrigens lt. Karte und Ranger auch nicht – das ist aber Quatsch – auf dem PCT war es teilweise viel Schlimmer, zumal man nach einer Weile wirklich kreativ wird, wenn es um die Nutzung von dem vorhandenen Schatten geht. Man nutzt dann Gelegenheiten, die man früher ignoriert hätte.) Ansonsten zeigt sich das übliche Bild in den Nationalparks. Nach ein paar Kilometern laufen nimmt die Anzahl der Besucher dramatisch ab.

Anschließend schaue ich mir im Visitorcenter noch zwei Informationsfilme an und fahre zurück zum Hotel.

Ich treffe auch noch drei Frauen aus Singapore, mit denen ich ins Gespräch komme und die neugierig auf meinem Blog sind.

Panorama 1

Panorama 2

Freitag – Tag 93 / 32 – Grand Canyon, Las Vegas – 30.08.2019

Heute geht es über einen kurzen Abschnitt der Route 66 nach Vegas. Abends besuche ich die Cirque du Soleil Beatles Show – ich bin zwar kein Fan aber die Tophits kann man sich ganz gut anhören. Die Beatles Show ist ok, aber die Michael Jackson Show hat mich deutlich mehr angesprochen.

Es ist wieder mal verrückt was ich in weniger als zwei Wochen erlebt habe und welche Kontraste die USA bieten.

Aktuell ist es in Vegas sogar noch heißer, als bei meinem letzten Besuch und ich hätte auch nicht erwartet so schnell wieder hier zu sein. Aber morgen Nachmittag geht es ja schon wieder weiter.

Samstag – Tag 94 / 33 – Las Vegas, Sacramento 31.08.2019

Heute steht der Flug von Vegas nach Sacramento an. Es handelt sich also um einen Transfertag.

Ansonsten habe ich heute erfahren, dass die OP bei meiner Mutter erfolglos war bzw., dass die Situation jetzt sogar schlechter ist. Genaueres erfährt sie nächste oder übernächste Woche. Somit steht wieder die Frage im Raum, ob ich kurzfristig zu Hause benötigt werde.

Weiterhin ist Montag Labor Day. Somit stellt sich die Frage, ob meine Planung bzgl, Bus und Post funktioniert. Falls nicht komme ich ggf. nicht vor Mittwoch Abend am PCT an oder / und habe auch noch zu viel Gewicht / Volumen dabei.

Aktuell gehe ich davon aus, dass weder der Bus fährt, noch die Post offen hat.

Heute ist also ein Tag den man so nicht braucht.

Abgesehen davon, dass wir im Flieger tiefgekùhlt werden klappt der Flug nach Sacramento problemlos. Obwohl überall Autos an den Straßen stehen wirkt Sacramento verlassen (viele sind wohl wegen dem Labor Day raus aus der Stadt).

Die Leute, die noch da sind sind überwiegend ziemlich schräg. Ich beschließe abends keine Erkundung mehr zu starten.

Das Motel ist ziemlich abgewrackt. Der Hammer ist, dass das Zimmer mit Frühstück angegeben ist. Es gibt gerade mal zwei Tische und 6 Stühle im Check In Bereich bei über 45 Zimmern. Ich erwarte einen neuen Frühstückstiefpunkt.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

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Wochenrückblick – USA Woche 13 – Yellowstone

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 3

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 81 / 20 – Salt Lake City – 18.08.2019

Das Hotel weiß noch immer nichts von einer Buchung. Ich rufe heute erneut beim Veranstalter an und man teilt mir mit, dass ich in Vorleistung gehen soll.

Ich bin mal gespannt, ob hier morgen überhaupt ein Tourguide auftaucht. So langsam habe ich gewisse Zweifel.

Ansonsten verbringe ich den Tag heute damit mal wieder Suchaufträge bei USPS auszufüllen, zu lesen und mit einem Besuch im IMAX 3D das zum Planetarium gehört.

Dort schaue ich mir Apollo 11 an (einige Aufnahmen – primär die von der Erde aus – haben eine erstaunlich gute Qualität). Ist schon Wahnsinn wie viel Power so eine Saturn 5 hatte.

Da ich morgens auch noch die falsch gelieferten Socken von Amazon loswerden will, muss ich rund 4,5km laufen. Amazon hat eine Supermarktkette übernommen. Ist schon etwas strange wenn im Supermarkt an Obst Prime Deal dran steht.

Der Vorteil für mich ist, dass ich weder Labels benötige, noch eine Verpackung.

Somit lerne ich auch die Außenbereiche von Salt Lake City kennen. Die gefallen mir besser. Ohne Bewässerung geht hier aber nichts. Wie erbärmlich der Garten ohne Bewässerung aussieht erkennt man an einigen Leerstehenden Häusern.

Es gibt aber extrem viele Obdachlose in Salt Lake City. Das ist immer der unschöne Teil von großen Städten.

Nach einigem hin und herfinde ich abends auf Rückfrage in zweiten Hotel abends raus, dass ich entgegen der Bestätigung von dertour eine Reservierung im ursprünglich in der Reisebeschreibung angegebenen Hotel hatte und nicht in dem alternativ von dertour genannten. Ziemlich armselig, dass die beiden Agenturen das in zwei Tagen nicht selber klären konnten. D.h. ich gehe davon aus, dass die Tour morgen im anderen Hotel startet.

Jetzt darf ich dertour wegen der Kostenerstattung hinterher rennen. Sehr nervig. So ein Chaos hatte ich auch noch nie bei einer Rundreise.

Montag – Tag 82 / 21 – Salt Lake City, Rexburg – 19.08.2019

Gut, dass ich gestern selber die Initiative ergriffen habe. Beide Reiseveranstalter haben sich auch heute zu keiner Antwort herabgelassen.

Die Reisegruppe besteht aus 7 Leuten und wir sind in einem Mercedes Sprinter unterwegs.

Heute haben wir mit einer kleinen Tour in Salt Lake City begonnen, bei dem uns ein Mormone den Hinweis gegeben hat, dass man in deren Verwaltungsgebäude einen guten Überblick über die Stadt hat.

Anschließend sind wir fast den ganzen Tag über Farmland gefahren, bevor wir uns den Tetons genähert haben.

Obwohl ich gerade erst am eigenen Leib gespürt habe wie anstrengend die Besteigung ist bekomme ich beim Anblick der Tetons schon wieder Wanderlust. Die Kette ist übrigens nur unwesentlich niedriger als der Mount Whitney.

Panorama

Dienstag – Tag 83 / 22 – Yellowstone – 20.08.2019

Heute kann ich zu meiner Staatenliste noch Montana hinzufügen.

Morgens schauen wir uns Geysire an und Nachmittags sehen wir Wasserfälle, Täler und Hügel.

Von der Tierwelt zeigt sich auch schon einiges: Bisonherden, Antilopen, Waipitis (Mann sind die groß).

Der Fluch bei einer geführten Tour ist natürlich wieder, dass man nicht überall anhalten kann, wo man selber Fotos machen will. Ich denke aber für Yosemite ist die Variante besser.

Hier fehlen allerdings noch die besten Fotos von heute, da die nicht mit dem Handy entstanden sind.

Erster Widerstand regt sich bereits heute sind wir etwas mehr als 8km in ca. 2h gelaufen. Allerdings war ein Teil der Strecke auch ziemlich sinnlos, weil es kein konkretes Ziel gab und wir dann einfach umgedreht haben.

Viele Wege waren heute gesperrt. Der Reiseleiter hat sich aber offenbar vorher nicht informiert welche Wege offen oder geschlossen waren. Somit hatte ich den Eindruck, dass die Wanderung heute eher zufällig ausgewählt war.

Insgesamt machte der Tourguide gestern schon mal einen recht unvorbereiteten Eindruck. Ohne Navi ist er ziemlich aufgeschmissen, obwohl er die Tour angeblich regelmäßig macht. Wenn man nur zwei Autobahnen zur Auswahl hat auf der ganzen Strecke, könnte man die Nummer kennen.

Mal schauen wie es weiter geht. Der beste Teil kam heute nach der Wanderung auf dem Weg zum Hotel, weil entlang der Straße sehr viele Tiere zu sehen waren.

Mittwoch – Tag 84 / 23 – Yellowstone – 21.08.2019

Heute sind wird mehrere Stellen im Nationalpark angefahren und hatten diverse Kurztouren.

Neben den Tieren, die wie gestern schon gesehen haben, Gabe’s heute diverse weitere Geysire zusehen.

Wolf und Grizzly haben sich auch gezeigt, sind aber aktuell nur mit guten Ferngläsern sichtbar, weil sie nicht an die Straßen rangekommen sind.

Der Yellowstone Nationalpark ist aktuell extrem gut besucht. Bei den Tierbeobachtungen kommt man sich ein wenig wie bei einer Safari vor.

Donnerstag – Tag 85 / 24 – Yellowstone, Pinedale – 22.08.2019

 

Der heutige Tag war nicht mehr so spektakulär. Es gibt auch weniger Fotos heute, weil es fast den ganzen Tag bedeckt ist.

Wir haben allerdings noch Elche gesehen.

Den Yellowstone haben wir heute verlassen.

Ansonsten gab es eine kleine Wanderung im Teton Park.

Freitag – Tag 86 / 25 – Pinedale, Snowmass Aspen – 23.08.2019

Heute haben wir einen reinen Fahrtag. Dabei wird die Weite der USA recht deutlich. Wir fahren durch flaches Land und später durch Hügel bis wir in der Bergregion Snowmass Aspen ankommen.

Teilweise komme ich mir heute vor wie Australien. Die Dimensionen sind gewaltig und wie in Australien trifft man teilweise für 20 Minuten auf keinen Gegenverkehr.

Wir fahren heute sogar teilweise auf nicht asphaltierten Strecken.

Samstag – Tag 87 / 26 – Maroon Bells / Aspen – 24.08.2019

Heute hat der Tag mit einer kleinen Wanderung in den Maroon Bells begonnen.

Anschließend haben wir einige Zeit in Aspen verbracht, wo ich mit der Gondelbahn in das Skigebiet gefahren bin.

Nur zur Groborientierung. Ein Haus mit 100 Quadratmetern kostet mehr als 5 Mio YuS Dollar, ein Haus für 20 Mio ist in Aspen aber auch kein Problem.

Es ist schon ein anderes Gefühl, wenn man einen Berg erarbeitet hat, oder wenn man einfach mal mit der Gondel hochfährt.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Panorama

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung in der Folgewoche.

Weitere Leselaunen

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Dark Elements – Glühende Gefühle [Buch]

Dark Elements Glühende Gefühle - Jennifer Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Er hat dich verletzt. Dafür hat er bekommen, was er verdient hat.« Wow. Zayne war ein bisschen rachsüchtig. Irgendwie gefiel mir das.

Die Geschichte beginnt zeitlich etwas nach den ersten drei Büchern. Nun stehen Zayne und Trinity im Mittelpunkt der Handlung.

Trinity hat außergewöhnliche Fähigkeiten, ihre Herkunft und Hintergrund sind anfangs unklar.

Armentrout typisch funkt es zwischen Zayne und Trinity bereits bei der ersten Begegnung aber sie streiten sich auch gleich.

»Also spar dir den Bullshit, dass ihr gute Hexen seid, die Bäume verehren, verehren, Händchen halten und Kumbaya singen.«

Das hört sich nach 08/15 Standard an? So einfach ist es nicht. Armentrout gelingt es sehr geschickt die Beziehung zwischen beiden und gleichzeitig die Handlung voran zu treiben. Der unklare Hintergrund von Trinity steigert die Spannung zusätzlich.

Für Fans der ersten Teile ist dieses Buch eh Pflichtprogramm, weil eine ganze Reihe alter Bekannter vorkommen.

Es kommt übrigens zu einigen unerwarteten Wendungen in der Handlung.

»Ich weiß, was du willst.« Fest drückte er mich an sich. »Du willst gewollt werden, und daran ist überhaupt nichts verkehrt, Trin. Überhaupt nichts.«

Armentrout thematisiert in dem Buch ihre Augenerkrankung. Ich finde es erstaunlich, dass sie so viel schreibt, obwohl offenbar absehbar ist, dass sie erblindet.

Fazit

Für mich einer der besten oder der beste Band der Reihe.

Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

Bewertung:

4.5 out of 5 stars 4,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Wochenrückblick – PCT Woche 12 – Sierras 2

Leselaunen / Wochenrückblick

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Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 2

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 74 / 13 – Lone Pine – 11.08.2019

Da die Busse nur an Wochentagen fahren nutze ich den heutigen Tag für die weitere Planung und besuche das Filmmuseum in Lone Pine.

Mir war nicht bewusst wie viele Filme in der Region gedreht wurden. Western sind ja sehr naheliegend aber hättet ihr an Star Trek (mehrere), Star Wars, Iron Man gedacht?

Erkannt? Django Unchained

Die Szene mit der Waffenpräsentation findet direkt vor dem Panorama der Sierras statt. Ich weiß noch, dass ich im Film bei dem Hintergrund nur WOW gedacht habe. Den Anzug hat Stark in der Szene getragen.


Montag – Tag 75 / 14 – Lone Pine, Mammoth Lakes (Bus) – 12.08.2019

Beim Bus stehen morgens über 10 Hiker, die sich über das Wochenende angesammelt haben. Die Ziele sind verschieden. Von Bishop, Mammoth, Reno und anderen Orten ist alles dabei.

Man fährt zu einem guten Teil an den Sierras vorbei. Wie müssen sich damals die Siedler gefühlt haben, als sie auf diese 3000m (über dem daneben liegenden Land) hohe Barriere gestoßen sind.

Während der Fahrt wird es immer grüner, was wohl auch an der steigenden Höhe liegt. In Mammoth Lakes sind die Temperaturen deutlich angenehmer.

Der Ort ist eine Mischung aus Ski- und Fahrradtourismus. Es gibt an jeder Ecke Bikes und E-Bikes.

Es gibt ein Village was eine Mischung von Geschäften, Restaurants und Veranstaltungsmeile ist. Sehr touristisch hier.

Heute hoffe ich auf Neuigkeiten zu meiner Bounce Box bzw. Es stellt sich die Frage welchen Fliegenschiss die Postmitarbeiter in Mammoth Lakes quer sitzen hatten. Die Adresse auf den Paketen ist korrekt und das Hotel steht neben dem Postamt. Keine Ahnung wo deren Problem liegt.

Wie sich nach der Antwort vom Motel 6 rausstellt, nehmen die nur Pakete an, wenn man vorher eine Reservierung hat. Das mach für ein Hotel einen gewissen Sinn aber niemals, wenn man Pakete von Hikern annimmt.

Die Pakete kommen naturgemäß viel eher als die Reservierung erfolgt. Vor allem wenn man sich dann als Hotel noch besonders hervorhebt, in dem man sich explizit in eine Liste aufnehmen lässt für Resupply von Hikern. Das ist also der Worst case. Die Pakete sind nun löst in Translation.

Ich habe meine Buchung im Hotel gleich mal zum Dank storniert. Da zahle ich lieber woanders 50$ mehr, als das ich so ein Hotel unterstütze. Erst mit unlauteren Methoden um Hiker buhlen und dann den gleichen Service wie jedes Hotel bieten geht überhaupt nicht.

Das lokale Postamt fühlt sich nicht zuständig. Die Postmasterin ist zickig und sagt mir, dass sie bereits alles gelöscht hat und durch die Blume, dass sie das eh nicht interessiert und nicht ihr Problem ist. Da schreibt man dick PCT Hiker + erwartete Ankunftszeit auf die Pakete und es klappt überall, nur in diesem Postamt nicht.

Das eine Internationale Adresse ohne Zollformular nicht funktionieren kann, war ihr auch vorher klar aber ist ja nicht ihr Problem.

Der Status ist seit Tagen in Transfer. Das ist bei USPS der Status für “sieht gut aus aber es passiert nichts mehr”, wenn er mal mehrere Tage andauert.

Wenn ich noch mal ins Postamt will kostet mich das einen ganzen Tag Aufenthalt in Mammoth, weil dann alle anderen Aktivitäten unmöglich sind, wegen der bescheuerten Öffnungszeiten des Postamtes. Ob jetzt noch was rauskommt ist ungewiss. Ich hatte nicht den Eindruck, als wenn sie sich wirklich darum kümmert.

Da ich heute sonst nichts zu berichten habe: Die Preispolitik in den Supermärkten hier ist oft Spannend. Eine Flasche 2,49$, drei 5$ oder 8 für 10$, 16 für 13$ und 32 für 20$. Also immer mehr kaufen als man braucht, weil es ja billiger ist.

So ruhig wie das heutige Hotel war übrigens noch keins auf der Tour. Mein Zimmer liegt direkt Richtung Wald.

Dienstag – Tag 76 / 15 – Red‘s Meadow (JMT 151,1 / PCT 906,6), JMT 165,7 – 13.08.2019

Heute wandere ich ein Stück des John Muir Trails. Der PCT und JMT sind weitgehend Deckungsgleich (der JMT hat natürlich nur einen Bruchteil der Länge des PCT). An einigen Stellen splitten sich die Trails aber auf und dann ist der JMT teilweise schöner.

Dummerweise bin ich mit den ersten Shuttle erst um 8:00 in Red’s Meadow und noch dümmer ich besichtige den Lower und Upper Rainbow Fall. Das hätte ich wohl gestern machen sollen, auch wenn es 8$ mehr gekostet hätte.

Somit komme ich heute nicht ansatzweise so weit wie gedacht und habe morgen über 21 Meilen und 2500 Fuß vor mir. Das wird eine ganz schön knappe Sache bis 18:50. So war das nicht geplant.

Heute gab es viele Seen und Bäche. Dementsprechend gab es auch ordentlich Moskitos.

Der Anstieg war mit 1438 Höhenmetern aber auch nicht ganz ohne. Offenbar bin ich trotz mehrtägigem Hotelaufenthalt noch nicht maximal erholt.

Mittwoch – Tag 77 / 16 – JMT 165,7, Tuolumne Meadows (JMT 187,3 / PCT 942,5) – 14.08.2019

Heute ging es um 5:15 los mit dem Hiken. Da die Sonne erst kurz nach 6 aufgeht müsste ich mit Licht hiken. Ich finde das nach wie vor seltsam. Für mich verfehlt das Hiken damit seinen Sinn.

Die Anstiege bekomme ich weitgehend bis 10:00 weg. Das Absteigen dauert aber auch noch eine ganze Weile.

Morgens erlebe ich eine neue Dimension von Moskito Hell. Wenn man kurz am Fluss anhält um Wasser aufzunehmen und mit jedem Schlag auf Schulter oder Arm 3-6 Moskitos erschlägt ist meine Toleranzgrenze eindeutig überschritten. Wenn das in Oregon dauerhaft so aussieht, dann kann das keine Landschaft der Welt aufwiegen.

Mal sehen wie viele Treffer die Viecher gelandet haben. Abends bemerke ich 10-15 Stiche. Ich habe im Gegenzug mindestens 20 Moskitos gekillt. Sagen wir unentschieden.

Stehen bleiben war heute in der ersten Tageshälfte nicht drin. Dann wurde man aufgefressen.

Morgens ist das Wandern ziemlich abwechslungsreich. Nachmittags ziehen sich die Meilen, weil das Valley von vorne bis hinten gleich aussieht.

Heute habe ich eine kurze Diskussion mit anderen PCT Hikern, die nicht nachvollziehen können, dass Ichsucht mehr den dringenden Bedarf verspüre jede PCT Meile zu laufen. “Es ist doch alles schön und man muss alles sehen” – Nö, nicht wirklich. 😉

Ich komme um ca. 17:00 am Tuolumne Store an. Der erste Yosemite Bus kommt um kurz vor 18:00. Ich hatte den zweiten um kurz vor 19:00 gebucht. Der erste Fahrer hat keine Lust mich mitzunehmen (angeblich ist der Bus voll), Leute ohne Reservierung nimmt er aber mit. Das ist aber nicht so dramatisch. Ob ich hier esse oder in Mammoth ist mir egal.

Panorama

Donnerstag – Tag 78 / 17 – Mammoth Lakes – 15.08.2019

Am Sonntag starte ich für zwei Wochen eine mutmaßlich recht erholsame Wandertour, die in Salt Lake City beginnt und unter anderem Wanderungen in Yellowstone und dem Grand Canyon enthält.

Somit habe ich heute einen Fülltag. Da ich wieder in der Yosemite Reichweite liege und beim letzten Besuch wegen der Halfdome Lotterie zu wenig Zeit für das letzte Stück zu dem Upper Falls hatte, wollte ich das ursprünglich nachholen. Weiterhin wäre dann auch noch ein wenig Zeit für das Besucherzentrum / Museum gewesen.

Den Rest habe ich beim letzten Besuch abgearbeitet.

Da ich aber mal wieder das USPS Problem habe, schaue ich im Postamt vorbei. Total verrückt, wenn man sich überlegt was das unkooperative Verhalten des Postamtes / Hotels für Folgekostenvertrags verursacht. Wie bereits erwähnt ist dies das einzige mir bekannte Postamt entlang des PCT was sich so verhält. Das Hotel ist natürlich noch schlimmer.

Wie ich per Mail informiert wurde ist das Paket angeblich auf dem Weg zurück nach Deutschland. Das halte ich für totalen Quatsch.

Ich habe weder für internationalen Versand bezahlt, noch gibt es eine Zollerklärung. Das würde auch keinen Sinn machen, weil ich die Sachen bereits versteuert habe. Man kommt sich vor wie in Schilda. Nur Idioten. Die Box samt Inhalt kann ich wohl abschreiben.

Ich habe schon überlegt was alles drin war. Aktuell unersetzlich sind Dinge wie die Zahnpasta (Meridol Minituben), Miniuben Sonnencreme mit sehr hohem Schutzfaktor >50 oder die Super Soft Zahnbürsten. Die Klamotten (Shirts, Schuhe, Socken, Hose) und der Eimer zur Aufbewahrung fehlen nun natürlich für die Rundreise.

Ansonsten ist der finanzielle Verlust recht derb. Der dürfte gut bei 1500€ liegen, wenn man alles summiert. Ich hatte ein einfaches Notebook in der BounceBox, einen Rasierer (den kann ich mir jetzt auch neu kaufen mit US Stecker) und diverse Ersatzteile für ultraleicht Hiking Gear, was auch nicht gerade günstig ist. Selbst Bargeld war enthalten.

Alles was ich mir jetzt kaufe, muss ich natürlich wieder per Paket vorschicken, wenn ich noch mal auf den Trail gehe. Total sinnvoll das Ganze…

USPS schreibt mir ich könne ja den Empfänger in Deutschland kontaktieren und die Pakete zurück schicken lassen (sehr witzig).

Mal abgesehen davon, dass die addierte Laufzeit wohl ca. 6 Wochen beträgt (3 Wochen hin, 3 Wochen zurück) ist drei mal Mehrwertsteuer bezahlen (bzw. 2x Zoll) auch nicht gerade sinnvoll.

Mal außen vor lassend, dass das auch irgendwer beim Zoll in Deutschland abholen müsste und da ich gerade in den USA bin ist das eher schwierig. Fakt ist: Sowohl Hotel als auch Postamt bekommen einen Preis für miserablen Service. Das hilft mir aber auch nicht.

Theoretisch müsste der deutsche Zoll die Pakete zurückschicken in die USA oder alternativ zerstören. Je nachdem was USPS vorgibt.

Ich glaube die Geschichte aber nicht wirklich. Welches Unternehmen verschickt denn international, wenn niemand dafür bezahlt und keine Zollerklärungen vorliegt?!

Ich vermute, dass die Pakete noch immer irgendwo rumstehen oder sie sich jemand unter den Nagel gerissen hat.

Wie ich bei USPS schon festgestellt habe, erreicht man eh nicht viel. Offiziell suchen die noch immer die BounceBox, die nie in Mojave eingegangen ist (lt. Tracking) aber ausgescant wurde.

Somit war ich heute damit beschäftigt mir einige Klamotten zu kaufen, da ich zum Hiken nur ein kurzes und ein langes Shirt dabei habe. Für eine Rundreise etwas mau…

Freitag – Tag 79 / 18 – Mammoth Lakes, Reno, Salt Lake City (Bus, Bahn) – 16.08.2019

Das ist eine lange Tour. Erst geht es nach Reno (ca. 4 Stunden Bus) und von dort ab 16:00 bis nachts um 3:00 mit dem Zug nach Salt Lake City. Der Zug nennt sich California Zephyr.

Beim Warten auf den Bus treffe ich ein junges Pärchen aus Italien. Die beiden wollen über Reno nach San Francisco.

Die besten Unterhaltungen hat man immer dann, wenn man nicht damit rechnet.

In Reno beschließe zum ich als Lückenfüller das Automuseum zu besuchen. Neben den beiden Technikmuseen in Sinsheim und Speyer ist das bisher das beste Automuseum, dass ich besucht habe.

Speziell die frühe Epoche ist extrem gut vertreten und die Autos wurden nicht einfach nur hingestellt, sonder das Ganze Ambiente von Kinoplakaten, Zapfsäulen, Schildern usw. wurde stimmig eingerichtet. Perfekt!

Die Autos sind optisch fast alle in einem überragenden Zustand. Insofern ist das Museum eine absolute Empfehlung, wenn man mal in Reno ist. Wer jetzt übrigens denkt ich hätte alle tollen Autos fotografiert liegt falsch. Es waren über 200.

Interessant ist übrigens immer wieder wer früher Autos gebaut hat – vom Traktorhersteller zum Sportwagen (Ferrari), vom Nähmaschinenhersteller zum Autobauer oder vom Autobauer zum Hersteller für Rasenmähermotoren (Brigs &  Stratton).

Was man auch immer wieder sieht ist, dass das Konzept von Elektroautos schon 100 Jahre alt ist.

Der Käfer fehlt übrigens in keinem US Automuseum.

Die Fahrkartenkontrolle erfolgt dieses Mal vor dem Einsteigen im Zug. Wenn man selbst so eine Pappkarte hat, die man an den Sitz klebt reist man extrem günstig. 😉

Wofür man vorher den Sitzplatz reserviert (beim Kauf der Karte gibt man oben oder unten an) entzieht sich mir (es wurden eh alle in die obere Etage geschickt).

Der Zephyr ist eine tolle Variante die amerikanische Landschaft und Weite zu erleben. Da kann keine Bus- oder Autofahrt mithalten. Mit ca. 70$ ist das sogar günstig.

Für das Abendessen muss man eine Zeit reservieren. Das Essen ist mit 33$ für das Gebotene etwas teuer aber wo bekommt man schon so ein Panorama mit Essen kombiniert. Das Personal ist superfreundlich.

Wenn man einen Schlafwagen bucht ist das Essen übrigens enthalten. Der Spaß kostet 100$ mehr und man hat eine Kabine mit 2 Betten.

Spaßeshalber zähle ich heute die Anzahl der Wagons bei der Güterzügen und komme auf über 150.

Ja, das ist Echtgold, war wohl recht teuer in der Versicherung, so 1000$ pro Monat!

Samstag – Tag 80 / 19 – Salt Lake City – 17.08.2019

Der Tag heute ist etwas heftig, da ich in der Nacht kein Hotelzimmer hatte.

Durch die Zeitzonenstellung liege ich aktuell nur noch 8 Stunden hinter der deutschen Zeit.

Nachts um halb vier in einem fremden Land durch eine fremde Stadt zu laufen fühlt sich schon Strange an. Aber ich bin angekommen ohne überfallen zu werden.

Google liegt übrigens auch öfter mal falsch. Der Mc Donalds hat nur am drive Inn rund um die Uhr auf und auch bei Busverbindungen stimmen die Infos teilweise nicht.

Ich schlage mir die Zeit bis zum Sonnenaufgang (der hier übrigens eine Stunde später stattfindet bei gleicher Sonnenuntergangszeit) teilweise im lokalen Dennys um die Ohren. Da ist nachts um 4 erstaunlich viel los. Aber offenbar hat sonst auch alles zu.

Dabei habe ich auch die bisher schlechteste Erfahrung mit Kundenservice in einer Restaurantkette. Obwohl der Laden nicht mal halb voll ist schmeißt mich die Bedienung mit den Worten ich soll doch bitte bezahlen und nach Hause gehen raus, obwohl ich nach dem Essen noch eine Cola bestellt habe. Am Nebentisch sitzen welche, die noch länger da sind als ich. Aber man kann ja auch mal kein Trinkgeld geben. Der Laden sieht mich zumindest nie wieder.

Um halb Sechs mache ich mich zum Hotel auf und der Typ an der Rezeption ist maximal verpeilt. Erst grüßt er mich und verschwindet dann für 5 Minuten nachdem er vorher rumstand und dann will er mir unbedingt meine Amazon Pakete aushändigen, die er aber nicht finden kann (die Info, dass Pakete da sind ist aber im Computer) und das bevor ich ein Zimmer habe. Als er die Pakete nicht findet meint er, dass sie wohl heute kommen. Wenn sie wissen, dass es 5 sind, dann werden sie wohl da sein und nicht heute erst kommen, oder?! Nach dem Verlust der Bouncebox musste ich diverse Dinge nachkaufen. Das ging jetzt alles an das Hotel. Da Amazon gerne einzelne Pakete schickt, sind es nun ein paar mehr geworden.

Später kommt er dann noch mal zu mir und teilt mir mit, dass er 4 von 5 Paketen gefunden hat. So langsam wird es bedenklich aber ich wimmle ihn wieder ab und teile ihm mit, dass ich die erst benötigen, wenn ich ein Zimmer habe. Irgendwie scheint das für ihn nicht so richtig eingängig zu sein.

Aber sowas muss man ja nicht nach einer Nacht ohne Schlaf vor 6 Uhr diskutieren.

Heute erlebe ich gleich mehrere Kulturschocks. In Utah scheinen die Uhren anders zu gehen. Zuerst gerate ich unfreiwillig in einen Halbmarathon, bei dem 90% der Leute gehen und zwar so langsam, dass man auf dem PCT mit Rucksack und Steigung schneller ist. Viele telefonieren nebenbei, machen Selfies oder fahren mit der S-Bahn! Einige brechen diesen immens anstrengenden Lauf nach 30 Minuten ab. Aber die Ausrüstung ist top. 😉

Weiterhin gibt es offenbar ein Gesetz, dass Fußgänger dazu verdonnert sich zum Affen zu machen. An Zebrastreifen muss man mit einer Fahne schwingen vor oder beim rüber gehen (das war nicht eindeutig). Blöd nur, wenn es die Fahne nur an einer Seite gibt. Dann muss man wohl so lange warten bis jemand auf der anderen Seite vorbeikommt.

In die Kirche geht man hier maximal gestylt mit Anzug und Krawatte. Die Mode ist bei Anzügen offenbar auch radikal anders. Es geht offenbar um sehen und gesehen werden und man trifft sich um die Kirche.

Viel zu sehen oder zu tun gibt es nicht in Sakt Lake City. Es gibt mehrere Kirchen und ein paar alte Gebäude und Grünflächen in Salt Lake City. Das die eine Olympiastadt war erkennt man kaum.

Das einzig besondere ist das IMAX 3D. Allerdings wird das Potenzial mit den gezeigten Filmen nicht wirklich ausgeschöpft. Evtl. schaue ich mir morgen einen Film – Apollo 11 – an. Heute schlafe ich dabei vermutlich ein.

Im Innenstadtbereich gibt es weder öffentliche Toiletten, Tankstellen, Supermärkte, noch viele Essgelegenheiten. Da sind teilweise die Kleinstädte entlang des PCT besser ausgestattet oder ich bin recht erfolgreich an allem vorbei gelaufen.

Ich besuche das Pioniermuseum, was seinen Namen meiner Meinung nach nicht zurecht trägt. Es handelt sich angeblich um die Weltgrößte Sammlung zu einem Thema. Der Großteil der Sammlung sind Stoffteile oder Bilder von Pionieren. Ansonsten gibt es diverse Möbelstücke zu sehen. Erklärende Texte gibt es fast keine. Aber es war immerhin kostenlos.

Abends hole ich mir noch eine Pizza, die aber zu den schlechteren gehört (viel zu viel Käse und zu wenig Tomatensauce).

Meine Pakete bekomme ich alle aber Amazon hat ein Teil falsch geliefert. Angeblich kann ich das beim 2km entfernten Lebensmittelladen ohne Label abgeben.

Ich stelle heute mal wieder fest wie viele Leute vor Ampeln stehen und sich darüber aufregen, dass die Ampel nicht grün wird, obwohl sie nicht gedrückt haben. Ich finde es ja normalerweise unnötig an der Ampel den Knopf zu drücken, wenn dort schon jemand steht, weil ich das jedem zutraue aber ich ändere gerade meine Taktik. Heute waren welche so ignorant und meinten, die Ampel wäre nun von selbst grün geworden, als ich direkt hinter deren Rücken den Knopf gedrückt habe. Das wird sogar mit einem Geräusch bestätigt. Klar gibt es Ampeln, bei denen das Drücken überflüssig ist, es gibt aber eben auch welche, die ohne Drücken für Fußgänger nie grün werden, gerade an großen Kreuzungen mit vielen Spuren und wenigen Fußgängern kommt das vor.

Manche Leute sind unglaublich ignorant. 😉

Vor einer der Kirchen findet heute eine Demo gegen Waffen statt. Es sind gut 100 Leute anwesend.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

Neuzugänge und Birkenstockliebe bei Trallafittibooks ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Gib mir jetzt mein Diadem! bei Lieschen liest ∗ Verpasste Manga-Neuerscheinungen bei Andersleser ∗ Kinderbücher, Liebesromane, Vampire usw. bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Das Positive im Blick behalten bei Hundertmorgenwald ∗ Sagaliebe & Podcasterfahrung bei Letterheart ∗ Comeback bei glimrende ∗

Wochenrückblick – PCT Woche 11 – Sierras 1

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Throne of Glass 1

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Sonntag – Tag 67 / 6 – Start in die Sierras – Kennedy Meadows Campground 704,6, 725,1 – 04.08.2019

In Kennedy Meadows hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem Hiker. Er wurde von einem ehemaligen Studienkollegen begleitet, der Amerikaner ist. Die beiden haben aber in Deutschland Maschinenbau studiert. Beide sind um die 50. Der US-Amerikaner arbeitet nicht mehr und hat angeblich 4 Millionen auf dem Konto (Amerikaner reden über sowas offener) und der andere verdient (bzw. bekommt – den Begriff verdient finde ich Kontext Gehalt vollkommen unangebracht, weil er impliziert, dass Bezahlung gerecht ist) als Ingenieur angeblich um die 130.000€ im Jahr.

Wichtig – meint der Amerikaner – sind Aktienoptionen und das Informatiker dringend gesucht werden in den USA. Ich solle doch mal über den Schritt nachdenken.

Schon krass aber wenn ich mir so überlege was manche Sachbearbeiter in den USA leisten können, kann ich mir schon vorstellen, dass die Geschichte stimmt.

Die Idee hat schon was mit 50 zu machen worauf man Lust hat weitgehend ohne Zwänge.

Zumindest konnte man sich super mit ihm unterhalten über quasi alles. Uns wären die Gesprächsthemen glaube ich lange nicht ausgegangen. Dummerweise wollte ich am nächsten Morgen früh weiter Hiken. Wenn es in Kennedy Meadows ein Hotel gegeben hätte, dann wäre ich wohl eine Nacht da geblieben.

Ich habe mich somit nach dem Essen zum Kennedy Meadows Campingplatz fahren lassen, damit ich morgens um 6:00 direkt auf den PCT gehen kann.

Wie ich später erfahren haben hat die Truppe noch bis 11 Bierchen und diverse Mixgetränke beseitigt.

Der Campingplatz war die erste moskitoverseuchte Ecke. Ich bin schnell ins Zelt und mit Moskitobegleiterin in den Nahkampf übergegangen (ich habe gewonnen).

Der Campingplatz war relativ voll. Es sind locker bis 23:00 (die Leute waren vorher überwiegend in Grumpy Bear) noch Camper angekommen. Somit war es eher unruhig.

Die Landschaft ist heute genial. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Nachdem ich die ersten drei Hiketage kaum was Zu Essen runter bekommen habe, habe ich heute öfter Hunger. Jetzt ist nur das Kontinent begrenzt.

Man sieht in den High Sierras aber überall noch Schnee. Das zum Thema es ist kein Schnee mehr da.

Meine Füße schmerzen Mittags rum heftig aber noch halten sie sich noch. Abends geht es wieder besser.

Heute treffe ich auch wieder diverse Hiker (ok, es ist auch Sonntag).

Es ging heute auf 10600 Fuß und da wird die Luft schon merklich dünner. Der erste Anstieg ging noch aber dann ging es bzgl. des Anstiegs pro Meter deutlich aus meiner Komfortzone.

Ich Campe auch ungefähr in der Höhe um mich zu akklimatisieren.

Abends überfallen mich beim Zeltaufbau wieder die Moskitos. Die mögen offenbar Schatten, Wärme und Windstille. Jetzt tummeln sich mindestens 10 vor dem Fliegengitter des Zeltes. Es folgt mir auch immer mindest eine ins Zelt. Sauviecher.

Der heutige Tag war Megaanstrengend mit 1600 Höhenmetern aber hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe die Leistung kann ich drei Tage halten, denn bei meinem neu erwachten Hunger wird das Essen sonst knapp.

Es ist immer wieder interessant wie gut man auf so einer Etappe die Blumen den verschieden Höhenstufen zuordnen kann. Bio man schädlich.

Die letzten Nächte habe ich den Schlafsack einfach als Decke benutzt (da man ihn aufzippen kann geht das ziemlich gut). Das ist diese Nacht auf 3000m aber wohl zu kalt. Ich schlafe aber deutlich besser bei der Deckenvariante, weil die weniger einschränkt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Montag – Tag 68 / 7 – 725,1, 747,9 – 05.08.2019

Wie sich in der Nacht zeigt, lag ich bzgl. dem Schlafsack falsch. Die Variante als Decke reicht völlig.

Bzgl. der Landschaft ist der heutige Tag nicht so spannend. Es gibt primär Wald zu sehen – also wie am Vortag, nur das davon kaum etwas abgestorben / verbrannt ist. Eigentlich ganz schön aber auf Dauer kaum fotogeeignet. Wer will schon immer wieder Waldbilder sehen?

Ich versuche mich mit einem längeren Hike in eine gute Position für den Folgetag zu erreichen (Bergauf am besten morgens, wenn es noch kühl ist). Das klappt auch aber Abends ist dann schlagartig Schluss. Ich baue das Zelt auf und kaum bin ich drin, wird mir übel. Das Abendessen liegt noch nicht lange zurück und ich lasse es mir spontan noch mal durch den Kopf gehen.

Glücklicherweise ist ein ZIP Lock Beutel zur Hand. Das sind ja tolle Voraussetzungen für den härtesten Teil des PCT. Wie nun weiter? Auszeit in Lone Pine oder weiter? Ich entschließe mich für weiter, nachdem es ab nächsten Morgen wieder besser ist.

Ich treffe übrigens den ganzen Tag niemanden.

Über den Sierras herrscht übrigens reger Flugverkehr. Das hatte ich so auf dem PCT nirgends. Es handelt sich offenbar überwiegend um Kampfflugzeuge.

Dienstag – Tag 69 / 8 – 747,9, 765,2 – 06.08.2019

Morgens fühle ich mich ganz gut. Ich beschließe also nicht den Trailexit Lone Pine zu benutzen, sondern den Weg Richtung Mount Whitney fortzusetzen.

Heute ist die Landschaft wieder abwechslungsreicher. Das Essen macht mir tagsüber Probleme. Ich muss mich mehrfach fast übergeben. Somit bricht die Leistung etwas ein.

Heute treffe ich zig Leute, was aber primär daran liegt, dass Touristentouren mit Pferd oder Guide angeboten werden, die nich lange dauern. Man kann aber offenbar den ganzen John Muir Trail auf dem Pferd buchen, wenn die Geschichten stimmen, die andere Hiker erzählen (Mount Whitney fällt schon mal raus, da gibt es kein Pferd).

Da meine Leistung einbricht, treffe ich zwei Hiker wieder, die ich in Kennedy Meadows kennengelernt habe und die mit den Nachwehen des unterhaltsamen Abends zu kämpfen hatten.

Interessant ist was die beiden Essen. Die können währen des Hikes die Portionen für zwei Leute vertilgen und noch diverse Sachen hinzufügen (+kleine Nudelpackung + kleine Packung Thunfisch). Das würde ich nicht schaffen und selbst wenn, würde es beim Hiken nicht drin bleiben.

Genau das ist aber nötig um den Kalorieninput und Output in der Wage zu halten.

Heute sehe ich so viele Pferdespuren, dass ich mich frage warum ich überhaupt zu Fuß gehe. Zusätzlich sehe ich auch andere Spuren, die für mich nicht gerade nach Pferd aussehen aber auch dem PCT folgen.

Panorama 1

Panorama 2

Mittwoch – Tag 70 / 9 – 765,2, Mount Whitney, 767,2 – 07.08.2019

Ich befinde mich nicht am optimalen Startpunkt für Whitney und stehe zum ersten Mal um 3:00 auf und Hike mit Stirnlampe.

Im Notfall kann man das mal machen aber ich käme im Traum nicht darauf mit Taschenlampe Whitney zu besteigen. In der frühen Hikingsaison geht es nicht anders, weil die Sonne den Schnee weich macht und es dann zu gefährlich wird. Mich würde da mit Schnee kein Mensch hochbekommen.

Anschließend geht es den Mount Whitney hoch.

Die Impressionen sind umwerfend. Ich gehe so weit, dass ich landschaftlich noch nie etwas so schönes gesehen habe. Auch das Wetter und Licht sind top.

Bis rund 13400 Fuß läuft es ganz gut, dann streikt mein Magen wieder. Bis 13700 Fuß, also rund 1 Meile vor den Summit komme ich, dann muss ich wegen meinem Magen abbrechen. Auf den Weg nach unten muss ich mich wieder übergeben, obwohl ich kaum was im Magen habe.

Ist das die Höhenkrankheit? Ich denke nicht. Warum soll die mal bei 12000 und mal bei 13700 Fuß zuschlagen. Ich habe schon immer Probleme gehabt während Leistungssport Essen zu konsumieren.

Da der PCT Hochleistungssport ist, kommen daher wohl meine Probleme. Ein Übriges tut mit Sicherheit der Beckengurt, der auf auf den Magen drückt.

Da aber nachmittags bei Mount Whitney ein ziemlich heftiges spontanes Unwetter aufzieht (Hagel – was sonst? + heftiges Gewitter) war das aber evtl. auch ganz gut, dass ich abgebrochen habe. Es wurmt natürlich ziemlich, wenn nur grob eine Meile fehlt.

Am linken Fuß bildet sich schon wieder eine Blase in etwa dort wo sich die letzte Riesenblase auch gebildet hat. Warum auch immer das immer am linken Fuß passiert. Das kleine Unwetter heute war halt auch nicht vorteilhaft.

Ich möchte nicht wissen wie ich in den letzten Tagen an meinen Reserven gezerrt haben, denn gegessen habe ich kaum was.

In den letzten Tagen sind mir zwei paar Socken kaputt gegangen, die Schuhe sind nach Whitney auch schon wieder Schrott (drittes Paar) und Magentabletten habe ich nun auch keine mehr. Die befinden sich in der Bouncebox in Mammoth Lakes.

Man kann sagen, dass die Sierras (das Bisschen was ich davon gesehen habe) für mich die bisher größte physische Herausforderung aber auch unglaublich schön waren. Primär wird das an der Etappenlänge in Kombination mit der Höhe und den Steigungen liegen.

Heute sind zum ersten Mal von einem Ranger die Permits kontrolliert worden oder sagen wir sie hat zumindest danach gefragt, ob man welche hat.

Ich treffe heute Allan der 70 Jahre alt ist und den Mount Whitney schon 16 mal bestiegen hat (unter anderem). Das ist also als Gegenstück zu meinen Problemen. 😉

Wie ich nachher feststelle geben die Bilder leider nicht ansatzweise den Eindruck wieder, den man hat, wenn man den Berg besteigt.

Panorama 1

Panorama 2

Panorama 3

Donnerstag – Tag 71 / 10 – 767,2, 750,8 (ja, wirklich rückwärts) – 08.08.2019

Morgens schlafe ich etwas länger als gewöhnlich und grüble noch mal, ob ich zum Forrester Pass (höchster Punkt des PCT) wandern soll und verwerfe die Idee, da mir das Risiko aufgrund meiner Brechreizanfälle bzw. der Entkräftung mangels hinreichender Essensaufnahme zu hoch ist. Wie sich heute zeigt war die Entscheidung goldrichtig.

Ich schaffe heute gerade mal knappe 17 Meilen und 1000 Höhenmeter. Für den Forrester Pass wäre mehr erforderlich gewesen. Das liegt deutlich unter meinen Möglichkeiten.

Ich treffe nie so viele Leute wie heute, da viele Leute den Weg als Einstieg in den John Muir Trail, der teilweise analog zum PCT verläuft.

Dabei ergeben sich einige interessante Gespräche.

Weiterhin treffe ich einen PCT Hiker, der mir davon abrät diesen Monat schon nach Oregon zu Reisen wegen zu vieler Mücken. Er hat wohl einige Jahre in der Region gelebt.

Heute geht auch das dritte paar Socken kaputt. Ich habe zwar einen Nageklipser aber keine Pfeile dabei. Noch ein Punkt für die todo Liste.

Ich bin gespannt, ob es mir morgen gelingt von dem Lonepine Trailhead wegzukommen. Dafür muss ich vier Meilen wandern und auf Verwandte von Hikern hoffen, die Hiker dorthin bringen.

Hier scheint es in der Nacht verdammt kalt zu werden. Somit ist früh aufstehen wohl nicht so empfehlenswert. Ich hoffe ich erwische eine Fahrt nach Lone Pine.

Heute kommen meine neuen wasserdichten Alpine Handschuhe zum Einsatz und das Zelt Einpacken bei knapp über 0° ist damit viel angenehmer. Man kann sogar den feuchten Dreck vom Zelt abwischen, ohne das die Hände abfrieren.

Da die Busse zur nächsten Stadt fahren nur Mo – Fr. Aber aktuell benötige ich eh erstmal Erholung.

Ob und zu welchem Preis ein Hotelzimmer zu bekommen ist steht auch in den Sternen.

Freitag – Tag 72 / 11 – 750,8, Cottonwood Pass, Lone Pine – 09.08.2019

Morgens ist es sehr kalt am Chicken Spring Lake. Die Temperatur ist im Hochsommer nahe am Gefrierpunkt.

Telefon Empfang gibt es am Trailhead nicht also versuche ich mich per Anhalter.

Es hält eine Spaziergängerin mit Hund an, die ich vorher nett gegrüßt habe. Vermutlich hält sie genau aus dem Grund. Normalerweise macht sie die Fahrten gegen Geld (und zwar nicht wenig, der Preis ist mehr als das doppelte von Lyft und Uber – aber ohne Konkurrenz…)

Gewartet habe ich ca. 30 Minuten, bis mich jemand mitgenommen hat.

Unglaublich wie einfach so ein Abstieg ist. Da geht man mal eben ein paar Tausend Fuß runter. Vorgestern noch auf 13700 Fuß und heute 4000 Fuß. Knapp 6000 davon heute mit dem Auto.

Der Perspektivwechsel ist interessant. Die Sierras mal von unten sehen bzw. jetzt kann ich teilweise erst einordnen was ich aus >=12000 Fuß überhaupt gesehen habe.

Als ich ankomme gehe ich erstmal nach McDonalds um nach einer Unterkunft zu suchen (Wifi + Sitzgelegenheit).

Ich bestelle mir einen Deluxe with Cheese + Pommes und zwei große Coke und nix passiert. 2 Stunden später habe ich wieder Hunger. Das soll einer verstehen. Keine Ahnung warum mir das Essen auf dem Trail so immense Probleme bereitet. Vermutlich verkrafte ich die Anstrengung + Essen wirklich nicht.

Die Temperatur in Lone Pine liegt bei rund 33°C. Das ist eine heftiger Unterschied zu den nahezu 0° oben am See.

Die Hotelsituation in der ganzen Region ist Katastrophal. In Lone Pine sind die Hotels noch mit am günstigsten. Die “Absteige” in der ich nun bin nimmt für 3 Tage 400$. Angebot und Nachfrage…

Sogar das Hostel ist voll.

Wenn man dann noch die Essenskosten für drei Tage summiert machen andere dafür eine Woche all Inklusive Urlaub in einer deutlich besseren Anlage.

Selbst die 16” Pizza kostet hier 30$. Dafür habe ich andernorts weniger als die Hälfte bezahlt.

Vor Montag fährt aber kein Bus nach Norden und ich will mich erst ein wenig entspannen, bevor es weiter geht.

Denn vollkommen ausgepowert bin ich aktuell definitiv.

Schuhe und Socken sind bei Amazon offenbar aus. Ich werde es mal in den lokalen Läden versuchen aber meine Größe ist i.d.R. nicht zu bekommen.

Wie ich feststelle sind die Geschäfte wenigstens ein wenig auf Hiker ausgelegt. Es gibt zumindest an mehreren Stellen gefriergetrocknete Gerichte.

Bei Schuhen ist es dann schon wieder vorbei.

Damit mir die Socken nicht ständig kaputt gehen habe ich mir mal eine Minipfeile gegönnt. Bei über 40.000 Schritten pro Tag reicht offenbar sehr wenig aus, damit die Zehensocken kaputt gehen.

Den Rest des Tages verbringe ich mit Einkaufen für eine kurze Etappe von Red’s Meadow nach Tuolumne Meadow.

Samstag – Tag 73 / 12 – Lone Pine – 10.08.2019

Lone Pine ist eine der schöneren Städte entlang des PCT, auch wenn mal wieder ein Highway mittendurch führt.

Heute mache ich mir Gedanken wie ich weiter mache. Nachdem ich gestern wieder halbwegs sauber war (9 Tage Trail hinterlassen recht deutliche Spuren), habe ich die Gesundheitsbestandsaufnahme gemacht.

Drei Blasen an den Füßen. Zwei davon potenziell problematisch. Wie das endet, wenn man es ignoriert, weiß ich ja schon.

Ansonsten ein paar Blasen an den Händen, leichter Sonnenbrand hier und da.

Es macht aber aktuell wenig Sinn in den High Sierras mit zig Flussquerungen weiter zu machen, wenn ich nicht wieder so eine Riesenblase riskieren möchte.

Somit werde ich Montag nach Mammoth Lakes fahren und von dort weiter Richtung Norden wandern.

Heute habe ich kurz geprüft wo meine Bounce Box ist und das Postamt in Mammoth Lakes hat sich wohl selbst übertroffen. Obwohl die Adresse korrekt ist (ich hatte schon das Motel 6 direkt neben dem Postamt angegeben, weil das Postamt für bescheidenen Service bekannt ist – siehe USPS Mammoth Lakes bei Google), wurde das Paket zurückgeschickt.

Da ich aber keine Adresse in den USA habe, steht auf der Box als Absender die deutsche Adresse. Dahin wurde das Paket also bestimmt nicht geschickt (das wäre ja viel teurer). Aktuell vermute ich, dass die Box zurück nach Ridgecrest geschickt wird oder einfach zurück zur Verteilstelle in Bakersfield, die damit natürlich nichts anfangen kann. Gemessen an den Preisen  ist USPS einfach unglaublich schlecht.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick.

Weitere Leselaunen

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Wochenrückblick – PCT Woche 10 – Ridgecrest bis Kennedy Meadows

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen Wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Dark Elements 4 – Glühende Gefühle

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Dienstag – Tag 62 / 1 – Abreise aus Deutschland und Reise bis Ridgecrest – 30.07.2019

Morgens um 8 geht es mit der Bahn zum Flughafen. Abgesehen davon, dass die Bahn den ICE spontan umgedreht hat und der ICE lt. Anzeige wegen Löscharbeiten entlang der Strecke 10 Minuten später in Frankfurt ankommt, verläuft die Anreise zum Flughafen ohne Zwischenfälle.

Von Frankfurt geht es per Nonstopflug nach LA. Am Checkin hat die Dame, die den Wartebereich bewacht hat gezeigt wie Freundlichkeit nicht geht. Neuerdings muss man bei Lufthansa den Boardingpass schon haben um einchecken zu können. D.h. entweder checkt man von zu Hause ein oder am Automaten vor Ort.

Anschließend muss man dann trotzdem noch in die klassische Warteschlange, um das Gepäck los zu werden.

Die Zollfragen habe ich dieses Mal doppelt beantwortet – in Papierform im Flieger und dann vor Ort noch mal am Automaten.

Der Beamte für die Einreise hat in meinen Pass gleich wieder ein halbes Jahr gestempelt. Scheinbar steht der Stempel im Standard auf 180 Tage.

Beim Anflug auf LA habe ich die Sierras gesehen und sie waren mächtig beeindruckend.

Es ist aber schon bizarr wie gut man die Schneesituation aus dem Flieger einschätzen kann. Jeden Tag fliegen dort zig Flugzeuge vorbei und die PCT Wanderer hecheln nach jedem Informationshappen zum Schneelevel.

Vom Flughafen ging es per Lyft Ride nach Ridgecrest (man muss je nach Tageszeit schauen, ob Uber oder Lyft günstiger ist). Die Lyft und Über Fahrer sind oft Asiaten, die ein paar Jahre in den USA sind. Leider sprechen die oft so schlecht englisch, dass keine sinnvolle Unterhaltung möglich ist.

Falls euch der Name vertraut vorkommt, liegt das daran, dass es das Zentrum des Erdbebens vor rund einem Monat war.

Die Hitze abends in Ridgecrest ist der Hammer. Tagsüber sind es knappe 40°C und Nacht noch über 20°C. Da schwitzt man schon beim Nichtstun.

Am Walker Pass erwarten mich immerhin 35°C.

Meine Stimmung ist heute gemischt. Einerseits freue sich ich mich noch mehr vom Trail zu sehen, andererseits habe ich nach wie vor leichte Fußschmerzen und ich habe schon eine Ahnung wie heftig der nächste Abschnitt wird.

Mittwoch – Tag 63 / 2 – Ridgecrest Shopping und ab zum Pacific Crest Trail / Walker Pass 652,1, 664,8 – 31.07.2019

Die letzte Nacht war nicht sehr Schlafintensiv. Die 9 Stunden Zeitumstellung bemerkt man halt.

Ich stehe zwischendurch auf und packe die Bouncebox und den Rucksack.

Morgens steht noch etwas Shopping im Supermarkt an um die Nahrung zu vervollständigen bzw. Smart Water Bottles zu erwerben und noch mal was zu Essen.

Die Bouncebox kann ich erst um 10:00 zur Post bringen, weil das Postamt vorher nicht öffnet.

Um kurz vor 11 nutze ich einen Lyft Ride zum PCT (der Bus fährt nur an 3 Tagen in der Woche und wäre heute um 14:30 abgefahren).

Ich habe eine Vorahnung, das die nächsten Tage bei dem Wetter heftig werden. Heute Morgen um 9:00 war es schon heftig.

Um 11 am Trail denke ich erst ach geht ja, mir wird aber schnell klar, dass das nur der erste Eindruck war.

Erst an 16:00 wird es etwas angenehmer.

Die Landschaft ist in der ersten Tageshälfte ziemlich Wüsten artig. Ich bin etwas enttäuscht.

Leider habe ich schon wieder Fußschmerzen. Ohne Schmerzmittel geht nichts. Mal schauen wie sich das entwickelt. Wegen dem Hüftgürtel bekomme ich heute auch Probleme mit der Magensäure.

Eine Klapperschlangen begrüßt mich aber das ist auch die Einzige. Ich sehe nicht einen Hiker. Die große Traube ist wohl vor einem Monat durch. So ist es etwas gespenstisch.

Aktuell ist offenbar Terrorfliegen und Heuschreckenzeit. Die Fliegen versuchen in alle Öffnungen zu kommen (Nase, Mund, Ohren, Augen).

Die Insect shield Klamotten und auch das einsprühen der Klamotten wirkt zumindest nicht gegen Fliegen. Ich wage zu bezweifeln, dass es dann gegen Moskitos hilft.

Ich erwische einen der schönsten Schlafplätze, die ich bisher am PCT hatte. Gerade, keine Ameisen, ruhig und ein toller Sternenhimmel. Da es jetzt nachts wärmer ist schaue ich mir das zum ersten Mal auf dem PCT an. Aber auch hier so sind die Städte noch zu nah. Die Milchstraße sieht man nur andeutungsweise.

Die Kamera ist leider zu Schlecht um ein gutes Bild vom Sternenhimmel zu machen

Der Trail war heute stellenweise sehr ausgewaschen und es gibt diverse Bereiche mit lockerem Geröll, das durch das Erbeben vor ca. einem Monat entstanden ist.

Nach der langen Pause mache ich nun auch wieder mehr Fotos. Nach mehreren Wochen Wüste hatte ich das Gefühl alles gesehen zu haben und fand nur noch weniges fotowürdig

Donnerstag – Tag 64 / 3 – 664,8, 683,1 – 01.08.2019

Bis 10 war der Tag ganz nett, dann hieß es durchbeißen wegen der Hitze.

Abends komme ich an eine fast trockene Wasserquellequelle. Wenn die Wasserquellen nur alle 20 oder 25 Meilen kommen ist das bei dem Wetter schnell tödlich, wenn eine trocken ist.

Lange kann man diesen Abschnitt dieses Jahr nicht mehr wandern mangels Wasser (so lange es nicht regnet und das ist im Sommer eher selten in der Region).

Heute laufe ich durch hunderte Spinnenfäden die Quer über den Trail gespannt sind. Das ist der Nachteil, wenn man alleine unterwegs ist. Ich sehe heute übrigens wieder keinen anderen Hiker.

Trotz eher durschnittlichem Anstieg (1100m) benötige ich für die heutige Etappe einen Rekordwert von 14 Stunden trotz eher mäßiger Meilenleistung. Die Hitze schafft mich.

Ich mache aber besonders Mittags (also quasi von 11:00 bis 16:00) auch öfter mal eine Pause, wenn ich ein schattiges Plätzen finde oder mir die Aussicht gefällt.

Da ich die 2650 Meilen nicht mehr vor Augen habe sind die Restriktionen Essen und Wasser.

Die nächste verlässliche Wasserquelle kommt in 15 Meilen (bei den Temperaturen sind das minimal 5 Liter) und davor sind 1500 Fuß Anstieg zu bewältigen. Das wird wieder hart morgen.

Freitag – Tag 65 / 4 – 683,1, 699 – 02.08.2019

Panorama

In der Nacht ist es relativ frisch. Im Zelt so um die 15°C, außerhalb noch kühler.

Nach dem langen Tag gestern, schellt der Wecker um 4:30. ich gönne mir noch 15 Minuten und da ich auch noch Wasser Zapfe, komme ich erst 6:25 los.

Den Anstieg auf 8000 Fuß lege ich bis ca. 9:00 zurück. Zum Glück. Selbst um 9:00 ist es schon heiß.

Die Landschaft ist heute sehr abwechslungsreich – erst Wald, dann beim Abstieg durch ein ehemaliges Brandgebiet viele Blumen aber so gut wie kein Baum und anschließend eine relativ grüne Ebene.

Ich sehe heute so viele Kolibris wie noch nie auf dem Trail. Fotos muss ich Schuldig bleiben. Die sind etwas unstetig.

Zusätzlich erhasche ich einen Blick auf die High Sierras, in denen – Überraschung – noch immer Schnee liegt. Bei den Ablick weiß man dann wieder warum man sich die Strapazen antut.

Auch wenn es am Anfang nicht so aussah war die Etappe das perfekte Bindeglied zwischen Wüste und den Sierras.

Meine Essensprobleme bleiben. Bei der Hitze habe ich kaum Hunger. Die komischen Muffins (extrem feucht) schmecken auch eher wie Kleister bei der Wärme.

Die gefriergetrockneten Fertiggerichte esse ich meist abends. Wirklich gut schmecken wenige und die bekommt man dann auch nur selten.

Apropos Essen: In Kennedy Meadows gibt es nur was bis 7:00 – ich hoffe das stimmt jetzt auch noch. Aktuell kommen auf dem PCT offenbar so gut wie keine Hiker mehr.

Somit gibt es heute noch mal Tütenfutter.

Samstag – Tag 66 / 5 – 699, 700,4, Kennedy Meadows – 03.08.2019

Ich bin etwas erstaunt als ich in Kennedy Meadows ankomme. Der Weg ist vom PCT nicht ausgeschildert. Ohne Hikernavi wäre ich dran vorbei gelaufen.

Das Tal ist ziemlich schön und hier wollen wohl hauptsächlich Leute, die abseits von fast allen sein wollen. Erstaunlich finde ich immer die Stacheldrahtbarrieren, wenn der PCT an Privatgrundstück vorbeiläuft.

Wie ich später feststelle fühlen sich hier offenbar alle wie Cowboys im Wilden Westen. Das geht bei den Hüten los, setzt sich bei den Hemden, Jeans, Gürtelschnallen uns Schuhen fort.

Dazu dann große Karren mit Allradantrieb, weil die Straßen hier teilweise dirt roads sind. This is America.

Grumpy Bears ist wirklich eine Oase und eine der besseren Traillocations zum abhängen. Irgendwie gemütlich. Der Burger und die Pommes sind zwar eher Mittelklasse aber das Frühstück ist gut.

Nebenan ist Tripple Crown Outfitters. Bzgl. Haltbarem Essen sind die ziemlich gut ausgestattet. Frische Sachen gibt es wenige.

Heute sind 4 Hiker neben mir in Kennedy Meadows. Alle sind den Abschnitt, den ich gerade gelaufen bin nicht gelaufen. Da war ich wohl wirklich alleine unterwegs.

Aktuell kommen im Schnitt 5 Hiker pro Tag hier vorbei. Das werden deutlich mehr, wenn die Leute, die den Trail nördlich der Sierras fortgesetzt haben zurückkommen bzw. die Wanderer ankommen, die südwärts wandern.

In der Zeit als ich den Hike unter anderem wegen zu viel Schnee in und nördlich der Sierras abgebrochen habe, hatten sich hier lt. Facebookgruppe um die 200 Hiker angesammelt (lt. Den locals waren es eher 80). Das will ich mir nicht wirklich vorstellen, wenn die alle TCO belagern.

Heute habe ich meinen bärensicheren Kanister bekommen (Wild Ideas Expedition). Mann ist das Teil groß und sperrig. Dazu verformt es den Rucksack, weil es nun das härteste Teil ist. Oben quer kann man das Ding nicht wirklich befestigen, weil es zu glatt ist und irgendwann abrutschen würde. Allein eine plötzliche Gewichtsverlagerung durch rutschen wäre übel.

Der Eimer bringt mein gesamtes Packkonzept durcheinander und ist ganz schön sperrig. In den Sierras ist der aber vorgeschrieben. Ehrlich gesagt fühle ich mich auch Wohler, wenn die Hauptattraktion für Bären nicht im Zelt ist –  so lange die noch nicht Mensch probiert haben. Ich werde das Ding aber sicher noch verfluchen.

Ich bin aber recht erstaunt über das Gesamtgewicht des Rucksacks mit Essen für 8 Tage und Wasser (3l) rund 15kg. Gefühlt ist das Ding immer zu schwer! Bequem ist er bei dem Gewicht nicht wirklich (ich habe immer zu viel Gewicht auf den Schultern). Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass ich die größere Variante des Rucksacks bräuchte aber mangels Kundenservice von ZPacks konnte ich den nicht rechtzeitig bekommen. Somit hoffe ich es funktioniert so.

Die Eisaxt braucht man angeblich nicht mehr aber 250g die einem das Leben retten können sind es evtl. wert mitgenommen zu werden. Gekauft habe ich das Ding ja eh schon. Ich hoffe ich bereue es nicht. Gewicht ist Gift und der Bärenkanister wiegt mit Essen genug.

Ich entschließe mich abends an den Trail zurückzukehren, damit ich früh starten kann. Morgens ist aktuell die beste Zeit zum hiken bei der Hitze. Ich bin mal gespannt wie meine Klamotten in ein paar Tagen aussehen. Mein Shirt ist durch das ausgeschwitzte Salz schon etwas steif und sieht nicht so toll aus. Evtl. muss ich mal eine Flusswäsche testen.

Den Sonntag findet ihr aufgrund der Zeitverschiebung im nächsten Rückblick. Den gibt es aber evtl. zeitversetzt. Die nächste Etappe wird ggf. etwas länger, wenn es gut läuft.

Weitere Leselaunen

Werbetrommel & Nicht-Wochenende bei Trallafittibooks ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest Lesestoff für den Urlaub bei LetterheartTheater, Theater bei glimrendeBirthdaygirl & Gottfried Benn bei Lieschen liest Zeit für Legenden – Ich lese Greg! bei AndersleserMeine Woche und ich bei Grumpelchens LeseweltLeselaunen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗ Kurz und knapp bei HundertmorgenwaldRomeo und Julia und der Kokosnussbecher bei Wissenstagebuch ∗

Zwei nach Shanghai [Buch]

Zwei nach Shanghai - Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Paul Hoepner, Hansen Hoepner

Titel:

  • Zwei nach Shanghai – 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Hansen muss so gut wie überhaupt nicht geschlafen haben, stattdessen bekam ich nachmittags eine ziemlich ausführliche E-Mail, in der er eine etwa 13000 Kilometer lange Route in 150 Etappen eingeteilt hatte. Spätestens da wusste ich: Mein Bruder meinte es bitterernst.

Paul und Hansen sind Zwillingsbrüder und entschließen sich mit dem Fahrrad nach Shanghai zu fahren.

Das Buch beginnt direkt mit einer Gefahrensituation. Nachdem ich nun selbst auf dem Pacific Crest Trail unterwegs war, kann ich das etwas besser nachvollziehen.

Im stillen Kämmerlein liest (trocken, warm, sicher) sich die Situation weit witziger / angenehmer, als sie in der Realität war. Das lässt sich einem Leser oder Zuhörer nur schwer vermitteln. Solche Situationen ergeben sich aber zwangsläufig auf einer Derartigen Reise.

Als sie uns fragen, woher wir kommen und wohin wir wollen, und wir wahrheitsgemäß antworten, dass wir auf dem Weg nach China sind, schauen sie uns halb belustigt, halb fassungslos an. »Die sind doch bekloppt«, ruft der eine dem anderen zu, das kann ich verstehen, auch wenn ich kein Wort Lettisch spreche.

Die Zwillingsbrüder sind vom Typ her sehr verschieden (bisher, dachte ich immer, dass das Gegenteil der Fall ist), sind sich aber trotzdem sehr nah aber es fliegen auch oft genug die Fetzen. Das Buch ist abwechselnd von beiden Perspektiven geschrieben.

Das Buch pickt sich diverse Situationen aus der Vorbereitung und der Reise heraus und lässt aber auch größere Teile aus. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl einen ganz guten Überblick zu bekommen. Das Buch gibt realistisch wieder, dass eine derartige Tour einerseits ein Traum aber eben auch oft beinhart ist.

Die Reise beginnt in Deutschland und geht über Polen, Litauen, Lettland, Russland, Kasachstan, Kirgisistan nach China.

Es gibt die Aussteiger, dazu würde ich auch Nils zählen, es gibt die Leute, die ganz besonders von ihrem Fahrzeug begeistert sind und es an seine Grenzen bringen möchten, wie André, es gibt die Sinnsuchenden, wie Gilles und Lucie, es gibt die Extremsportler, die Abenteurer, die Kulturinteressierten und diejenigen, die für eine Zeit den Kopf freibekommen möchten.

Wie heißt es so schön? Wenn einer eine reise tut, dann kann er was erzählen. Bei den beiden ist auch einiges an Glück dabei. Von versehentlichen fast Grenzübertritten bis zum Entkommen von gewaltbereiten und betrunkenen Verfolgern ist alles dabei.

Man sieht auch, dass so eine Reise – die auf Bildern und vor dem geistigen Auge ganz toll aussieht, eben nicht nur toll ist und man irgendwann einfach die Nase voll hat. Das kenne ich so auch von meiner PCT Tour.

Wie so oft in derartigen Reiseberichten menschelt es sehr. Manchmal hilft es einfach mit den Leuten zu reden und Probleme lassen sich aus der Welt schaffen. Ob es verlorene Pässe oder andere Dinge sind, auch wenn es eigentlich nicht gehen sollte.

Fazit:

Paul strampelt wütend neben mir her und senkt den Kopf wie ein angriffslustiger angriffslustiger Stier: »Verdammt, ich hab einfach die Schnauze voll von dem Ganzen. Fahren, essen, schlafen, fahren, schwitzen, und immer die gleichen doofen Fragen.

Sehr interessante Reiselektüre und absolut empfehlenswert auch wenn eine derartige Reise sicherlich nicht jedermanns Sache ist.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

  • Zwei um die Welt in 80 Tagen ohne Geld
Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Montagsfrage: Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Morgen geht es wieder zurück in die USA. Leichte Fußprobleme habe ich noch immer aber ich hoffe, dass es auf dem Trail funktioniert bzw. nicht schlimmer wird. Meine Mutter ist nun auch wieder fitter (die hatte eine OP kurz nach meiner Rückkehr aus den USA) und der Schnee ist nun auch weitgehend aus den Bergen verschwunden. Ich habe auch wieder ein wenig Gewicht zugelegt.

Falls ich merke, dass es mit dem Hiken auf dem PCT nicht funktioniert werde ich wohl zwei Rundreisen machen (so denn noch Plätze frei sind). Das war zwar eigentlich nicht geplant aber ich habe dieses Jahr mal die Zeit etwas derartiges zu tun, also sollte ich sie nutzen, auch wenn das Jahr finanziell recht desaströs ist. Aber das war ja zu erwarten, auch wenn das Wandern des PCT wohl etwas günstiger gewesen wäre. Aber so ist das ja im Leben häufig. Hat man Geld, hat man keine Zeit und andersrum.

Ansonsten sind jetzt die hohen Schneemengen weg und die Flüsse wohl wieder etwas passierbarer. Dafür gibt es aktuell sehr hohe Temperaturen und Moskitoschwärme. Ich habe meine Klamotten schon mal eingesprüht und nehme auch was für die Haut mit aber das hilft alles nur begrenzte Zeit. Ich hoffe, dass die Moskitos in der näheren Zukunft abnehmen.

Ein Monat Trail ist aber in jedem Fall geplant. Die beiden Rundreisen (die erste wäre eine Wanderreise – 5-20km pro Tag aber alles optional und die Zweite eine klassische Bustour).

Diese Woche habe ich auch wieder zwei Bücher gelesen, nachdem ich in den letzten Wochen eher aufgestaute Zeitschriften gelesen oder Serien / Filme geschaut habe.

Zur Frage:

Aber können Bücher bei euch Gänsehaut auslösen oder seid ihr emotional so weit vom Lesestoff entfernt, dass Grusel, Spannung – oder tiefes Mitgefühl außen vor bleiben?

Ich beziehe mich ganz generell auf Emotionen, da ich keine Gruselbücher lese und somit eher Spannung oder Mitgefühl bzw. Mitleiden oder Mitfreuen in Frage kommt. Natürlich lösen Bücher das aus. Das ist für mich die Königsdisziplin beim Schreiben von Büchern. Die von mir mit 4,5 oder 5 Sternen bewerteten Bücher müssen mich auch emotional ansprechen, wenn es nicht gerade Sachbücher sind.

Ich will ja gerade in eine Welt eintauchen und mit den Charakteren mitfühlen. Das ist für mich ein wesentlicher Aspekt beim Lesen. Das gelingt umso besser, desto durchgängiger ich ein Buch lesen kann (wenn ich zum Beispiel nur alle paar Tage ein paar Seiten lese funktioniert das eher schlecht).

Beispiele von Büchern denen das gelungen ist gibt es viele das reicht von Harry Potter über die Lux, Wicked, Elementar, die Geschichte von Sin und Miriam, Azur, Mederia, Nebelsphäre Kiel, Die Firma usw.

Ob es immer an den Büchern liegt oder manchmal an der eigenen Stimmung weiß ich nicht. Wichtig ist eine gewisse Verbundenheit zu den Charakteren. Dazu kommen dann spannende oder Situationen oder Situationen in denen Charaktere “unangenehme” oder “tolle” Situationen durchleben.

Wie geht es euch? Bewegen euch Bücher emotional oder schaltet ihr das ab, weil das Buch (i.d.R.) nur reine Fiktion ist?

Wochenrückblick – USA / PCT Teil zwei

Leselaunen / Wochenrückblick

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich ab Mitte April den Pacific Crest Trail (PCT) wandere (so lange nicht noch irgendwas dazwischen kommt – auf Holz klopf), habe ich mich entschlossen wöchentlichen Post temporär anzupassen. Es geht hier also in näherer Zukunft kaum oder wenig um Bücher, sondern um Wandern und Reisen. Zudem werde ich mich aufgrund der Zeitverschiebung zu den USA und dem unregelmäßig verfügbaren Internet wohl auch nicht so genau an die Postzeiten halten.

Aktuelles Buch:

Zwei nach Shanghai

Momentane Lesestimmung:

Die Reise geht vor, somit richte ich mich nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Zitat der Woche:

entfällt

Und sonst so:

Abseits der PCT Vorbereitungen habe ich diese Woche anderthalb Bücher gelesen. die Rezension von The King (nein nicht Elvis) ist bereits online und ich bin gespannt auf den letzten Teil der Serie. Ansonsten habe ich deutliche Fortschritte bei dem Buch zwei nach Shanghai gemacht.

Auf dem PCT werde ich in den Erholungsphasen sicher wieder etwas zum Lesen kommen. Erfahrungsgemäß kann ich eh nicht einfach durchhiken wie das bei einigen funktioniert, weil ich eh irgendwelche Fußprobleme habe.

Zu der Serie Lucifer soll die 5 und letzte Staffel übrigens nun 16 statt 10 Folgen erhalten. Ich bin gespannt.

PCT und Urlaub

Die Letzte Woche war wieder etwas mehr mit PCT (Pacific Crest Trail) Vorbereitung geprägt. Da ich nach den ersten rund 560 Meilen etwas Erfahrung habe (was brauche ich und was nicht), ging es aber ganz gut voran. Etwas beschämend ist wie weit einige andere Hiker unterdessen sind aber ich weiß auch nicht genau wie viel einige vom Trail ausgelassen haben. Fakt ist aber das ich auch abseits der Schneesituation und der Erkrankung meiner Mutter die Pause dringend nötig hatte. Meine Fußprobleme (Schmerzen an mehreren Stellen) sind auch nach wie vor vorhanden. Ich will es aber trotzdem versuchen. Will sagen: Es muss halt auch körperlich passen und das war bei mir leider nur bedingt so. Somit sind die Vergleiche mit anderen müßig.

Das Thema Schnee und reißende Flüsse scheint nun weitgehend erledigt zu sein. Dafür fallen jetzt blutrünstige Moskitoschwärme über die Hiker her und es ist teilweise sehr heiß. Das betrifft offenbar weite Teile des PCT. Dementsprechend habe ich am Montag noch die Insect Shield Kleidung getestet. Die Hose hatte ich bereits auf dem ersten Teil des PCT an. Das Hemd ist mir einfach zu warm. Dementsprechend habe ich meine Langarm Merino Shirts nun mit Anti Mücken / Moskito Spray für Kleidung behandelt. Hoffentlich bringt es was. Für die Haut habe ich auch was dabei und natürlich ein Insketennetz für den Kopf. Das hilft aber alles wohl nur sehr begrenzt, wenn sich hunderte auf einen stürzen.

Los geht es dieses mal mit einem kleinen Reststück Wüste (Ridgecrest nach Kennedy Meadows) und dann geht es direkt in die High Sierras und wenn alles glatt läuft auf den höchsten Berg der USA. Dort stellt sich die Frage, ob ich mit der Höhe von rund 4500m zurecht komme. Den selbst der PCT steigt in dem Bereich auf fast die gleiche Höhe.

Danach werde ich schauen wie es läuft. Entweder kommt dann noch ein Stück Sierra Strecke oder ich springe nach Nordkalifornien (Lassen National Park) und anschließend ist Oregon geplant (sofern möglich in voller Länge).

Aktuell sind in den Sierras bzw. davor so gut wie keine Thru Hiker unterwegs (die sind entweder längst durch oder wollen den Teil als letztes erledigen, weil sie Richtung Norden gesprungen sind, als so viel Schnee lag). Somit gibt es leider auch nur wenig aktuelle Wasserreports. D.h. ich muss damit leben, dass ggf. in einzelnen Flüssen kein Wasser mehr ist. Ich muss also mehr Wasser mitnehmen oder Gefahr laufen, dass ich teilweise keins finde (das kann dann lebensbedrohlich werden).

Ich habe mir auch einen Plan B zurechtgelegt. Wenn ich innerhalb des ersten Monats merke, dass der PCT Hike für mich nichts mehr bringt, weil die Fußprobleme zu groß werden / sind, dann werde ich zwei Rundreisen machen. Die erste ist eine Wandertour (allerdings beschränkt sich das Wandern auf 5-10km pro Tag bzw. an einem Tag auf maximal 20km). Das sollte ich locker hinbekommen, wenn ich mich nicht verletze. Im Vergleich zu den 30km+ des PCT mit teilweise mehr als 1500 Höhenmetern ist das quasi Erholungsprogramm.

Eine Zweite mögliche Tour geht von New York nach Orlando (bei dieser Tour der oben erwähnte King – Elvis auch Thema, weil die Tour über Memphis und New Orleans geht). Die beiden Touren passen direkt hintereinander oder ich kann auch nur eine von beiden machen.

Die zweite Tour is eine Standardbustour, die nur minimales Laufprogramm enthält. Das sind natürlich Zusatzausgaben, die so nicht geplant waren aber das dieses Jahr finanziell desaströs wird (Verdienstausfall + Kosten), war ja bereits vorher klar. Ansonsten laufe ich bei beiden Touren natürlich aufgrund der ggf. kurzfristigen Buchung Gefahr, dass sie bereits ausgebucht sind.

Ab Anfang Oktober sind mit meinem Cousin 3 Tage Universal (2 Parks) und 6 Tage Disney (4 Parks) in Florida geplant also reines Entspannungsprogramm. Da wir noch alte Disney Tickets hatten, die auch noch zeitlich unbegrenzt gültig waren, ist der Erholungspart nicht gerade günstig aber die Kosten sind zumindest überschaubar.

Dienstag geht es somit wieder Richutung USA und wenn alles gut läuft bin ich bereits Mittwoch Nachmittag wieder auf dem Trail. Wann und wie es die ersten Berichte gibt weiß ich nicht. In Kennedy Meadows gibt es wohl WLAN gegen Bezahlung. Die Tage danach gibt es weder WLAN noch Handy Netze (wohl ca. für eine Woche nicht).

Weitere Leselaunen

Ravensburger Bookstagame & nerdy Neuzugänge bei TrallafittibooksMein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Eine Woche wie im Flug bei Letterheart ∗ Hitze & Heilbronn bei glimrende ∗ Ein besonderer Sonntag bei Lieschen liest ∗ Ein Jahr Andersleser! bei Andersleser ∗ Meine Woche und ich bei Grumpelchens Lesewelt ∗ Sommerliche Leselaunen bei Jacquy’s Thoughts ∗ Leselaunen bei cbee talks about books ∗ Leselaunen bei Taya’s Crazy World ∗

1001 Dark Nights – The King – A Wicked Novella [Buch]

The King A Wicked Novella - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer Armentrout

Teile der Serie:

  • The Prince – A Wicked Novella (190 Seiten)
  • The King – A Wicked Novella (196 Seiten)
  • The Queen – A Wicked Novella (2020)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Respect him? I’d respect him when I had a reason to, which was not right now. “And when I’m not here? Can I disrespect him then?” Kalen covered his mouth with his hand as he looked at the floor, seeming to find the hardwood fascinating as Tanner sputtered.

Die Beziehung zwischen Brighton und Caden geht in gewohnter Manier weiter. Es fliegen öfter mal die Fetzen aber wie erwartet kommen sie sich in diesem Band näher als vorher und fügen sich auch mehr Schmerzen zu als bereits vorher.

In dem Buch einen sehr hohen Folteranteil, der Meiner Meinung nach nicht in ein Jugendbuch gehört.

Das Buch ist fast ein Kammerspiel. Die meiste Zeit geht es um sehr wenige Personen und die Handlung findet in sehr wenigen Lokationen statt. Wer große Kämpfe und epische Schlachten erwartet, die es in anderen Büchern der Autorin gibt, liegt hier falsch. Der Band ist eher als Bindeglied zwischen Teil 1 und 3 zu verstehen. Im nächsten Band könnte es das große Finale gehen. Der ist aber erst für nächstes Jahr angekündigt.

I loved him. I just didn’t like him. Strange how one could feel those two conflicting emotions, but love was odd like that.

Brighton ist teilweise recht naiv oder will die Wahrheit nicht erkennen. Aber möglicherweise passt das zu ihrem Charakter. Die ist nicht sehr selbstbewusst und somit vermutlich anfällig für derartige Denkweisen in Bezug auf ihre Person.

Wem die vorherigen Bände gefallen haben, wird auch dieser gefallen. Allerdings passiert in diesem Band weniger als in dem ersten Band.

Die Serienrezension findet sich hier.

Fazit

“Well, he suffered. A lot.” A real smile graced my lips then, the kind that probably would concern therapists across the nation.

Ganz so gut wie den ersten Band finde ich diesen nicht. Man erfährt einige Hintergründe, die vermutlich sehr wichtig für die weitere Handlung sind.

Die Handlung ähnelt weitgehend einem Kammerspiel. Das ist für Bücher der Autorin eher untypisch und es passiert nicht wirklich viel außer der ausgiebigen Schilderung von Folter- und (kürzer) Sexszenen und ein paar Gesprächen.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wie kann Aric mehrere Tage lang nicht auffalen, dass er sein Foltermesser vergessen hat?

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