Leselaunen High Fantasy & Avril

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Die Botschafer 1 - Andreas Kroll

Ich bin ca. zur Hälfte durch. Das Buch ist eine Umstellung zu den zuletzt gelesenen Büchern, die alle sehr modern geschrieben waren (also hohe Schlagzahl, Dramatik, sehr lockerer Schreibstil). In dem Buch Die Botschafter ist die Schlagzahl geringer und es ist viel klassischer geschrieben. Ich lasse mich überraschen wie es weiter geht. Wer allerdings große Spannungsbögen erwartet wird in dem Buch weniger bedient, dafür gibt es fantasievolles langsame Word Building und ziemlich klassische High Fantasy.

Aktuelle Lesestimmung:

Belial Götterkrieg - Julia Dippel

Unchained - Jennifer L. Armentrout

Mit zwei beendeten Büchern war die Lesestimmung ok. Belial fand ich nicht so toll. Die Vorlage böser Dämon mit manchmal guten Anwandlungen war vorher schon klar, wenn man die Izara Reihe gelesen hat. Was mich an dem Buch aber gestört hat, dass beide Hauptcharaktere ziemlich schlau sind aber nachher wegen gegenseitigem Misstrauen beiderseits den worst case herbeiführen (vorher konnten sie natürlich nicht voneinander lassen). Die Rezension folgt noch. Ich stehe ja schon auf eine gewisse Dramatik aber wenn die Charakterdurchgängigkeit und Glaubwürdigkeit dadurch untergraben wird, finde ich das problematisch.

Unchained ist ein Frühwerk von Jennifer Armentrout. Bei ihren Folgebüchern hat sie sich aber bei sich selbst bedient. Ich kenne so ziemlich alle Bücher von ihr und insofern kann ich dieses nicht empfehlen, weil man die Geschichte quasi schon vorher kennt, wenn man die ersten paar Seiten gelesen hat weiß man in welche Richtung es weiter geht.

Zitat der Woche:

aber ich werde meine meinung sagen, wenn’s recht ist …« »Und wenn es mir nicht recht ist?« »… dann sage ich sie trotzdem …« Jay Kristoff, Nevernight

Und sonst so:

Ich bin im Fernsehen auf einen Film mit Eastwood (echt jung) gestoßen, den ich noch nicht kannte. Der Film heißt “Agenten sterben einsam“. Ich dachte ja immer die modernen Filme sind immer unrealistischer geworden, um den Actionanteil zu vergrößern aber obwohl der Film von 1968 ist, muss man da fast sagen Rambo und selbst moderne Bonds sind nicht unrealistischer. Die Story ist recht verworren und offenbart sich erst am Ende des Films.

Was man am Anfang als Information bekommt: Ein US General mit wichtigen Informationen wurde in eine Deutsche Nazi Burg gebracht, um dort Verhört zu werden. Er hat angeblich wichtige Informationen zur Invasion der Alliierten in Deutschland. Der Plan: Ein Team von  Spezialkräften dringt tief ins deutsche Gebiet ein und kommt in die sehr gut bewachte Burg und flüchtet mitsamt dem General.

Wie sich dann zeigt, ist Situation sogar noch viel komplexer. Wenn man dann im Film sieht wie viel glück und Zufall in die Mission reinspielt, würde man vermutlich eine Erfolgschance von unter 5% ausrechen können. Wie immer in solchen Filmen sind die Deutschen ziemlich tölpelhaft dargestellt. Mehr als nettes Actionkino ist der Film somit nicht.

Weiterhin habe ich mir auf Prime die Doku “Biking Borders” angesehen. Zwei fahren mit dem Rad von Deutschland nach Peking, obwohl sie Radfahren eigentlich nicht mögen. Während solche Themen früher die absolute Ausnahme waren, gibt es Bücher und Dokus in dieser Art mittlerweile fast in Serie. Viele merken, dass man sich statt über klassische Arbeit auch mit dem Reisen und dem Gefühl von Abenteuer in den eigenen vier Wänden Geld verdienen kann. In dem Fall ist die initiale Motivation primär eine Schule im Ausland (Guatemala, Ghana) zu finanzieren (50.000€ Finanzierungsziel).

Später, als sie die 50.000€ mitten auf der Strecke zusammen haben, müssen sich beide neu motivieren und machen dies einfach über den doppelten Betrag (zwei Schulen). Das wurde mittlerweile auch erreicht und nun ist das nächste Ziel die Million.

Mittlerweile gibt es neben der Dokumentation auch ein Buch (Lektionen für ein gutes Leben) und natürlich hat zumindest einer von beiden seine Reise auch für seine Karriere gemacht. Offenbar herrscht heute der Trend vor, dass jeder der irgendwas außergewöhnliches geleistet hat (Expedition in entlegenes Gebiet, lange strapaziöse Reise) automatisch Sprecher für irgendwelche Managementseminare wird. Offenbar ist der Anstrich von Abenteuer, genügend Qualifikation für entsprechende Buchungen.

Ich sehe allerdings nicht den Zusammenhang warum eine halbjährige Reise dafür qualifizieren soll jemanden in Unternehmensführung Tipps zu geben und andersrum verstehe ich die Manager nicht die meinen, sie könnten sich so mit Abenteuern und Erfahrungen schmücken, die sie selbst nicht gemacht haben.

Diese Mischung von Spendengedanken und ich finanziere mir meinen Leben damit macht die Projekt für mich etwas unglaubwürdiger. Das Problem hatte ich auch schon bei dem Buch Leaving the Frame (wobei das ziemlich eindeutig dazu diente später die eigene Karriere zu fördern, auch wenn die Motivation anders dargestellt wird – sofern das offen kommuniziert wird, ist das meiner Meinung nach völlig in Ordnung aber so ein scheinheiliges “ich mach das ja alles für andere und nicht für mich”, obwohl es sich genau andersrum verhält, finde ich nicht so toll).

Davon ab war ich vor ein paar Tagen auf Instagram auf Bilder von Avril Lavigne gestoßen. Die Leute zwischen 35-45 werden sich vielleicht erinnern. Super Stimme, cooles Styling und super Aussehen und mega erfolgreich. Irgendwann war sie für einige Jahre komplett von der Bildfläche verschwunden, weil sie länger krank war.

Ich habe mich jetzt mal durch die Musikvideos gewühlt und das Konzert in Toronto angesehen. Da bekommt man richtig Lust auf Live Konzerte. Es wird Zeit, dass wir Corona endlich los werden.

Wenn man sich dann sowas hier anschaut, schon Wahnsinn. Sie haut das mal eben so raus, als wenn sie nicht 20 Jahre älter wäre und als wenn der Song easy going ist. Mal eben ganz gemütlich und entspannt im Schneidersitz wegsingen.

Und das 20 Jahre alte Original zum Vergleich:

Ansonsten stand die Woche nicht viel an. Viel Arbeit im Job, eine kleine Dachreparatur und Routinetätigkeiten wie Ölwechsel beim Rasenmäher. Wobei es Freitag noch kräftig geschneit hat bei uns. Wenigstens ist es nicht liegen geblieben.

Ach ja und beim Hausarzt bin ich nun auf der Corona Impfungswarteliste. Im nächsten halben Jahr bestehen bestimmt Chancen. 😉

Weitere Leselaunen:

* Von Dinos & Zahnärzten bei AndersleserZoo, Familienzeit & sonniges WE Taya’s crazy World * Eine ereignisreiche Woche bei Letterheart *

 

 

 

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