Shadows of Dark Ages Serie

 Shadows of Dark Ages 1 - Vermächtnisse - (311 Seiten)  Shadows of Dark Ages 2 - Legenden - (387 Seiten)

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Diana Dettmann

Teile der Serie:

  • Shadows of Dark Ages 1 – Vermächtnisse – (311 Seiten)
  • Shadows of Dark Ages 2 – Legenden – (387 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Ich wollte niemanden brauchen, weil man niemandem wirklich vertrauen konnte. Selbst denen nicht, von denen man es erwarten würde. Oder sich wünschen würde. Jeder hat seine Grenzen. Seinen Preis. Jeder erreicht irgendwann einmal einen Punkt, an dem es nur noch um ihn selbst geht. Und dann ist der Instinkt zu Überleben größer als jedes Gefühl. Dann gibt es keine Liebe mehr, keinen Hass, keine Familie. Dann zählt nur noch das eigene kleine bisschen Leben.

Buch 1:
Der Nachfolger der Elementar Serie beginnt ca. 20 Jahre später. Eva und Aiden haben mehrere Kinder und ein Adoptivkind. Dieses Kind erweist sich als „Nachkomme“ der Hexe, die Isabella unterstützt hat und heißt Liveen. Sie liebt  Eva und Aiden und ihre Geschwister. Die Hexe schafft es aber temporär die Kontrolle über Sie zu übernehmen. Nun beginnt eine Verfolgungsjagd bei der Liveen immer mehr weggenommen wird. Nach und nach wird aus dem Glücklichen und lebensfrohen Mädchen genau das wovor alle angst haben, nicht weil es unausweichlich war, sondern weil alle Sie in die Rolle hineinzwängen in dem sie ihr alles nehmen.

Buch 2:
Liveen flüchtet aus ihrem „Gefängnis“ und will gegen die Hexe kämpfen. Der Weg ist lang und zermürbend und mit weiterem Leid verbunden. Was am Ende dann passiert wird natürlich nicht verraten.
Emotional sprechen mich beide Bücher kaum an. Liveen ist driftet kurz nach dem Anfang des ersten Buches bereits in die düstere Stimmung ab, die fast durchgängig gehalten wird. Klar hat man Mitleid mit dem was sie durchmacht aber mehr eben auch nicht. Auch durch den Wechsel Bash zu Jay als Begleiter (Liveen weiß nicht, dass es der gleiche Begleiter ist, der sich quasi hinter einer Maske verbirgt), verbietet sich über den Großteil vom zweiten Buch eine tiere Beziehung.

Fazit:

Aus meiner Sicht schwächer als die Elementar Serie. Es ist zwar ganz interessant einen Blick auf die Zukunft von Aiden und Eva bzw. Victor und Eva zu werfen aber die neuen Figuren können nicht so richtig überzeugen. Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an die Reise durch Mordor in Herr der Ringe. Die Geschichte ist weitgehend trost- und hoffnungslos.

Wenn ich eines von Cian gelernt habe, dann die Tatsache, dass Männer und Frauen niemals das denken, was der andere meint, dass sie denken müssten.“

Das Ende ist meiner Meinung nach schwach. Ich hätte mir irgendeine Art von Wiedersehen / Aussöhnung zwischen Aiden, Eva, Evoly und Liveen gewünscht. Aber da kommt leider überhaupt nichts. Sicher haben die sich ihr gegenüber auch nicht optimal verhalten aber auch in der Elemetar Reihe war zu erkennen, dass Aiden das „Gemeinwohl“ über Einzelschicksale stellt. Er denkt ja auch das richtige zu tun, wenn es auch für Liveen nicht das richtige ist.

Bewertung:

3,5/5

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Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Position 375 eBook – Wieso weiß Evoly von dem Phönix?
  • Die Bedeutung des dubiosen Bandes ist mir nicht ganz klar. In Elementar war das Band quasi das Symbol für die Liebe, dass das Band entsteht. Bei Elementaren kann sich dieses Band nur einmal im Leben bilden. In dieser Buchserie schein es für die Möglichkeit zu stehen, dass Bash Energie auf Liveen überträgt und sie von seinen Heilfähigkeiten profitiert. Aber ist es auch durch die Liebe entstanden? Hat es abseits der nicht mehr vorhandenen Engergieübertragung keine Nachteile, dass das Band nicht mehr vorhanden ist?
  • Ähnlich wie bei der Elementar Reihe erweist sich auch hier alles im nachhinein als sinnvoll. Am Ende muss Morah den Entscheidenden Schritt tun und das wäre auch ganz ohne die Verwicklung von Liveen möglich gewesen. Das wäre theoretisch auch ohne Liveen möglich gewesen. Die Frage ist nur welche Konsequenzen es gehabt hätte.

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