Montagsfrage: Welche/n Autor/in würdest du gerne mal treffen?

Bei der Montagsfrage wird von Buchfresserchen jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Zur Frage:

Ich hatte zwar schon des öfteren das Bedürfnis mich nach dem Lesen eines Buches mit dem Autor / der Autorin (oder anderen Lesern) auszutauschen und habe das auch des öfteren gemacht (per Mail oder ganz klassisch per Brief). Einige sind sehr offen dafür und einige verweigern sich komplett. Das hängt nicht mal immer damit zusammen wie erfolgreich sie sind.

Das Bedürfnis Autoren oder Autorinnen zu treffen hatte ich bisher aber nicht. Das ist für mich ähnlich wie bei Schauspielern: Nur weil ich eine Figur im Film mag heißt das noch lange nicht, dass der Schauspieler auch so ist.

Wie denkt ihr darüber? Wollt ihr bestimmte Autoren / Autorinnen  kennenlernen?

Montagsfrage: Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?

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Angeregt von einigen Bloggerkollegen bzw. -kolleginnen habe ich jetzt mit einer Serie von Posts zum Thema Reisen begonnen. Ich hoffe, dass ihr das ihr es interessant findet. Die nächsten zwei Posts zu dem Thema sind schon in der Pipeline.

Zur Frage:

Ich kann mich im allgemeinen etwas besser in die Personen versetzen wenn die ich-Perspektive genutzt wird. Auch in der ich-Perspektive  können die Personen innerhalb eines Buches wechseln – was es ja in diversen Büchern gibt (z.B. Lux Serie, wo in den letzten beiden Teilen ständig die Perspektive gewechselt wird und die ersten drei Teile in zwei Versionen geschrieben wurden – für wechselnde Perspektiven gibt es einige weitere Beispiele – auch in der Biss Serie gibt es eine nicht offizielle Version der ersten 10 Kapitel aus Edwards Perspektive, die deutlich helfen seine Sicht zu verstehen).

Der dritte Person Erzähler hat natürlich auch Vorteile, weil er quasi alles sehen kann auch Dinge, die z.B. der Bösewicht erlebt. Das geht bei der Ich-Perspektive nur über Träume oder Vorahnungen. Die funktionieren im Fatasybereich zwar oft ganz gut aber manchmal wird eben auch nicht erklärt warum die Person die Vorahnungen hat und dann wirkt es eher eher nach der Trickschublade des Autors.

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass ein Buch gut geschrieben ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann rettet auch die Perspektive nichts.

Etwas schräge Varianten gibt es auch noch: Vor kurzem habe ich ein Buch gelesen (Jugendbuch), dass den Leser plötzlich direkt mit Sie angesprochen hat (bei House of Cards fand ich das ziemlich cool, weil so die Denkweise von Frank Underwood vermittelt wurde – auch wenn es sehr ungewohnt ist,  wenn der Schauspieler einen mitten in der Serie direkt anspricht). Das hat mich im Buch aber so richtig aus dem Lesefluss gerissen. Ich war regelrecht beleidigt, dass ich von den Protagonisten plötzlich mit Sie angesprochen werde. 😉

Wie seht ihr das? Habt ihr einen Favoriten bei der Erzählperspektive?

Montagsfrage: Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

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Zur Frage:

Das lässt sich recht einfach beantworten. Das hier ist primär ein Buchserienblog. Ich mag ganz klar Geschichten, die einen umfangreichen Hintergrund aufbauen, bei denen man sie mit den Charakteren anfreunden, mit ihnen leiden und sich mit ihnen Freuen kann. Charaktere bei denen man hofft möglichst lange an ihrem Leben (ja zugegeben, fiktivem Leben) teilhaben und teilnehmen zu können.

Das geht bei längeren Geschichten einfach besser. Die einzelnen Bücher sollten aber nicht zu dick sein, zumindest nicht, wenn man sie in Papierform liest. Bei grob 800 Seiten sollte meiner Meinung nach Schluss sein. Ansonsten wird das Papier sehr dünn oder die Schrift sehr klein.

Wie geht euch das? Lieber dicke oder dünne Bücher oder ist das eigentlich egal geht es vielleicht eher um den Gesamtumfang einer Geschichte?

Montagsfrage: Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?

Bei der Montagsfrage wird von Buchfresserchen jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Zur Frage:

Ja, ich und der Stapel ungelesener Bücher. Euch wird sicher aufgefallen sein, dass ich weder eine Liste mit Büchern auf meinem Blog habe, die ich im aktuellen Monat lesen möchte, noch einen SuB oder vergleichbares (todo Listen habe auf der Arbeit genug).

Ich mache das immer recht spontan. Diesen Monat werde ich wohl nicht so viel zum lesen kommen, weil ich gerade drüber nachdenke mit meinem VPS (Virtual Private Server) auf eine neue Hardware umzuziehen. Mal sehen – ich teste noch, ob es sich lohnt. WordPress mit Addons ist halt relativ langsam. Da ändert ein schneller Server auch nicht so viel dran. Aktuell sieht es zwar aus, als wenn ein neuer Server etwas schneller wäre aber nicht viel. Aber darum geht’s hier ja nicht, sorry. 😉

Da ich auf meinem Buch primär Buchreihen bearbeite nehme ich mir einfach die Freiheit 5 Buchserien zu nennen:

1. Call it magic Reihe
2. SoulSystems Reihe (erledigt – letzter Teil noch nicht verfügbar)
3. Nebelring Reihe (erledigt)
4. Das Reich der sieben Höfe Reihe
5. Nebelsphäre Lübeck Reihe (erledigt)

So, dass sind doch schon wieder gut 15 Bücher auf der todo Liste. Hmpf, jetzt hab ich doch eine gemacht, ich wollte doch eigentlich nicht. 🙂

Ich entscheide aber wirklich spontan nach Leselaune. Ich höre mit einer Serie auf und dann schau ich in das erste Buch einer Serie rein und lese die dann in der Regel am Stück.

Wie ist das bei euch? Plant ihr voraus? Legt ihr euch fest oder schaut ihr auch wie eure Laune gerade ist und worauf ihr Lust habt?

Montagsfrage: Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?

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Heute bin ich mal etwas eher dran mit der Montagsfrage, da ich mir etwas Überstundenabbau gönne aber ein wenig habe ich heute auch schon aus dem Homeoffice gearbeitet.

Zur Frage:

Es stellt sich die Frage was alles unter lesen fällt und was nicht. 😉

Phasen in denen ich überhaupt nicht lese gibt es nicht. Im letzten halben Jahr (seitdem sich die Idee mit dem Buchblog manifestiert hat bzw. auch schon etwas davor) lese ich sehr viele Unterhaltungsbücher. Seitdem komme ich allerdings auch zu nix mehr (die abonnierten ungelesenen Zeitschriften sammeln sich und Fernsehen schaue ich seitdem quasi auch nicht mehr). Im letzten Sommer hatte ich eine starke Heimwerkerphase in denen ich Möbel gebaut und alles mögliche geschliffen und gestrichen oder repariert habe.

In der Zeit davor (also in den letzten Jahren) habe ich recht viele Fachbücher zum Job gelesen und einige Zertifizierungen gemacht – jedes Jahr zwei bis drei Fachbücher (was zugegebenermaßen überschaubar ist + Lernen für die Zertifizierungen). Ansonsten lese ich eigentlich immer Zeitschriften (c’t, Gamestar, Video, Hörzu, ADAC usw) was alles so regelmäßig im Abo kommt. Die bleiben aktuell aber – wie gesagt – liegen, weil ich vollständig mit dem Buchblog und dem Lesen von Unterhaltungsbüchern ausgelastet bin.

Starke Unterhaltungsbuchlesephasen hatte ich aber schon immer. Ich neige dazu Dinge extrem zu betreiben. Vermutlich bin ich einfach zu ehrgeizig und übertrage das in alle Bereiche. Ich hatte Phasen in denen sehr viel Onlinespiele gespielt habe. Ich bin immer erstaunt, dass es Leute schaffen das z.B. fix zwei Stunden am Tag zu machen und dann einfach aufzuhören. Diese Spiele sind alle so gehalten, dass es ständig neue Aufgaben und Belohnungen gibt und man eben am besten weiter kommt, wenn man viel Zeit am Stück investiert Man hat immer die Karotte vor der Nase und erreicht sie selten richtig. Wenn man es dann doch schafft, dann gibt es i.d.R. schnell eine neue.

Ich bin vermutlich viel zu viel geprägt von unserer Leistungsgesellschaft um dafür nicht empfänglich zu sein. Mir ist es nie genug etwas einfach nur ein bisschen zu machen, sondern wenn ich etwas mache, dann will ich es richtig machen. Bei Spielen heißt das, dass ich vorne bei den Erfolgreichen dabei sein möchte. Bei Büchern bedeutet es, dass ich es nicht mag, wenn ich nur ein Kapitel am Tag lesen kann, weil man dann gerade bei komplexen Buchserien die Details vom Anfang schon nicht mehr weiß (z.B. die ganzen Details und Randbemerkungen in der HP Serie). Ich bin viel zu pingelig um diesbezüglich 5 gerade sein zu lassen. Bei einem Buch heißt das, dass ich alle Hinweise und Details nachvollziehe und ich will es dann immer genau wissen (entweder weiß ich noch was vorher im Detail erwähnt wurde, oder ich schlage es nach auch wenn ich dafür suchen muss). Das hört sich jetzt evtl. pedantisch an. Daher tendiere ich auch sehr stark dazu logische Fehler zu finden, weil ich das nicht abstellen kann (und auch nicht will). Aber keine Angst. Ich richte keine Stifte auf dem Schreibtisch aus oder so. Auf meinem Schreibtisch herrscht totales Chaos und das muss so, sonst findet man ja nichts mehr!

Ich kann aber auch ganz gut zwischen den extremen Wechseln. Im Studium hatte ich auch Phasen wo ich drei Wochen nur gespielt habe, in zwei Wochen die ganze Harry Potter Serie gelesen oder eben 3, 4 oder 5 Wochen nur gelernt habe (gut zugegeben, letzteres war deutlich härter als Bücher lesen oder spielen).

Ich bin recht bekloppt was das angeht. 😉 Muss das Informatikergen sein – 0 oder 1 – dazwischen gibt es nicht viel.

Ok, geht das auch in kurz?

Das ist ganz unterschiedlich – mal lese ich sehr viel und mal auch phasenweise nicht. Aber irgendwas lese ich fast immer.

Wie ist es bei euch? Seid ihr Vollzeitlesenerd, lest ihr nur Teilzeit oder lest ihr als Freelancer (mal mehr mal weniger)? 😉

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