Leselaunen Filmwoche

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Die Botschafter 1 - Andreas Kroll

Viel gelesen habe ich nicht. Das Buch könnte für meinen Geschmack etwas spannender sein aber es lag auch schlicht daran, dass ich mich anderweitig beschäftigt habe.

Aktuelle Lesestimmung:

Eher mau, ich habe kein Buch beendet.

Zitat der Woche:

Ich fasste immer noch nicht, warum ein Typ, der aussah wie ein Model für Parfümwerbung, sich die ganze Zeit über mit mir abgab. Nicht einmal meine Geschwister hatten je so viel Zeit freiwillig in meiner Nähe verbracht! Sandra Regnier, Pan Trilogie

Und sonst so:

Nachdem ich letzte Woche meine Konzertrunde begonnen hatte, habe ich noch ein paar weitere geschaut:

  • Avril Lavigne Live Try to shut me up
  • Phil Collins Live in Montreux
  • Bon Jovi Live in Madison Square Garden

Bei der Bon Jovi Blu Ray ist auch eine längere Dokumentationen über Bon Jovi und die Band enthalten. Da wirkt er erstaunlich arrogant. Ich war etwas überrascht, dass die Doku so rausgegeben wurde und John Bon Jovi jammert recht viel wie hart das Leben als Rockstar ist. Das ist aus der Perspektive von jemandem mit normalen Job nur bedingt nachvollziehbar, wenn man den Erfolg von außen sieht. Es zwing ihn ja niemand dazu sein Leben lang auf Tour zu sein aber offenbar ist Musiker sein auch so eine Art Hassliebe.

Ohne neue CDs und Konzerte rund um die Welt kann man offenbar nicht und wenn man es dann macht, fehlt einem die Familie oder auch etwas anderes als Hotelzimmer und ständiges Reisen zu erleben.

Die neue P!nk Dokumentation “All I know so far”, die auf Amazon erschienen ist, ist diesbezüglich auch recht interessant. Sie jammert definitiv weniger, aber auch bei ihr klingen die negativen Seiten an. Dabei ist es auch interessant wie schwierig das Gleichgewicht zu halten ist.

Einerseits ist P!nk relativ bodenständig, andererseits sieht man auch, dass Geld keine Rolle  mehr spielt: Bei den Hotels wird immer die Königs- / Präsidentensuit gezogen, die Tochter mal eben wegen Heimweh 10 Tage zu ihren Freunden schicken oder mit einem supermodernen Privatjet hin und her fliegen ist halt der neue Normallevel.

Andererseits merkt man aber auch, dass auch die Stars nur Menschen sind. Da kommen plötzlich zwei Verliebte im Partnerlook vorbei mit gefärbten Haaren und P!nk will ein Foto von Ihnen und fragt ihren Mann, ob sie das nicht auch mal so machen können. Der war nur bedingt begeistert. 😉

Und man bekommt eben auch mit, dass das Tourleben recht anstrengend ist und einem die ständige Reiserei auf den Senkel geht. Also auch der Starjob ist irgendwann Routine und insofern auch nicht so anders als 9-5 (mal abgesehen davon, dass man bei derartigem Erfolg nach 5 Jahren aufhören könnte und Geld ohne Ende auf dem Konto hat).

Mal sehen, ob sie in den nächsten Jahren noch tourt, da Willow jetzt im Schulalter ist und anschließend der Sohn ins gleiche Alter kommt, bin ich gespannt. Vielleicht bleibt die Tour auch auf die USA beschränkt.

Insgesamt ist der Unterhaltungswert bei den Konzerten aber extrem unterschiedlich. Die Musik mag ich logischerweise, sonst hätte ich mir die Blu Rays / DVDs nicht gekauft. Aber nur wenige Stars ziehen einen wirklich über ein Konzert in ihren Bann.

Phil Collins schafft das während seiner Schlagzeugsolos oder die letzten 20 Minuten, wo er das Publikum einbindet und auf der Bühne mal etwas mehr passiert. P!nk schafft es durchgehend (auch wegen der Show), Avril Lavigne schafft es trotz ihres damals jungen alters recht gut, Robbie Williams bekommt es auch hin. Bon Jovi waren zumindest bei diesem Konzert eher langweilig und selbst Queen bieten eine eher mittelmäßige Show (gut, damals waren die Maßstäbe anders und auch die Technik sowohl bei der Beleuchtung als auch bei der Aufzeichnung – man sieht somit nicht viel vom Publikum).

Ansonsten hatte ich locker noch 100 Blu Rays bzw. UHD Discs im Schrank, die ich noch nicht gesehen habe. Ich habe mir jetzt ein paar angeschaut und auch mal die Extras angesehen. Während früher die Filme teilweise stundenlang Bonusmaterial hatten verschwindet das in Zeiten von Streaming nahezu vollständig (bei dem größten Teil des Bonusmaterials ist kein großer Verlust).

Mich interessiert bei dem Bonusmaterial weniger die übliche Selbstbeweihräucherung (wir haben den tollsten Film ever gemacht mit der besten Technik überhaupt und alles so noch nie dagewesen), sondern eher Einblicke in den Filmdreh abseits der reinen Technik, also quasi eher Reality TV am Set. Wie sind die Stars hinter der Kamera, witzige Szenen, Schlussreden nach einem Film? Wie läuft ein Tag im leben eine Harry Potter / Herr der Ringe Darstellers ab wie ist der Alltag am Set usw. – leider gibt es nur wenige Filme, bei denen das Bonusmaterial so aufgezogen wurde aber ich werde das wohl in Zukunft vermissen. Ich glaube, dass die Tage von Bonusmaterial gezählt sind.

Die Featurettes sind oft reine Webeschnipsel, die werden uns wohl erhalten bleiben.

Wenn es dann doch um Technik geht, interessieren mich eher Themen, die nicht Standard sind. Wie machen wir CGI Animationen ist komplett langweilig, weil das bei fast jedem Film erklärt wird. Wenn man allerdings Spezialthemen wie diese 360° Halterungen zur Simulation von Schwerelosigkeit oder anderem hat, wird es wieder interessanter.

Weitere Leselaunen:

<werden später ergänzt>

 

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