Montagsfrage: Wie geht ihr mit Rezensionsanfragen um, die uninteressant sind?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Obwohl die letzte Montagsfrage schon zwei Wochen zurück liegt, gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe etwas weniger gelesen und mich mit anderen Themen beschäftigt und wenn ich Lese bin ich noch immer beim 3. Teil von The Expanse und habe somit noch viel vor mir.

Zur Frage:

Ich habe kein Problem damit zu sagen, wenn ich ein Buch und dementsprechend eine Rezensionsanfrage nicht interessant finde. Das kann ja schon ganz grundsätzlich daran liegen, dass mich das Themengebiet nicht interessiert. Das bewertet somit in keiner Weise die Leistung des Autors.

Ich Antworte aber auf viele Rezensionsabfragen überhaupt nicht mehr, weil ich oft auch das Gefühl habe / hatte, dass es nicht gewünscht ist, so lange die Antwort nicht positiv ist.

Selbst Autoren wollen in der Regel keine ausschweifenden Erklärungen – warum man ein Buch ggf. nicht rezensieren möchte – oder Absagen lesen. Für Agenturen, die Rezensionsanfragen per Rundmail an diverse Blogs verschicken gilt das meiner Meinung nach noch mehr.

Mit anderen Worten habe ich mittlerweile zur Kenntnis genommen, dass in der Regel keinerlei Antwort auf Rezensionsanfragen erwünscht ist, es sei denn ich habe Interesse an einem Rezensionsexemplar.

Ich habe auch schon mehrfach Fälle gehabt, wo mit Rezensionsexemplare angeboten wurden und ich um Zusendung gebeten habe, aber dann kein Versand erfolgt ist und / oder auch nie eine Rückmeldung zurück kam.

Generell greife ich aber auch eher wenig auf Rezensionsexemplare zurück. Ich lese ja keine Bücher, weil ich sie kostenlos bekomme (faktisch ist das ja auch nicht richtig, da sehr wohl eine Gegenleistung erwartet wird), sondern weil ich Lust darauf habe.

2 Kommentare

  • Hi Torsten,

    ich antworte auch längst nicht mehr auf alles, aber woran machst du fest, dass die AutorInnen keine Antwort haben wollen? Das lese ich nicht heraus. Zumindest bei den individuellen Anfragen gehe ich davon aus, dass eine Antwort gewollt ist.

    Viele Grüße
    Tina

    • Torsten

      Hallo Tina,

      ich habe am Anfang auch auf jede Anfrage geantwortet und teilweise dann auch kurze Antworten zurück bekommen. Aber ich hatte den Eindruck, das beide Parteien nichts davon hatten. 😉 Der Autor sitzt nicht da und wartet sehnsüchtig auf meine Antwort und beide stecken Zeit rein. Was anderes ist es natürlich, wenn man sehr individuell adressiert wird oder den Autor sogar kennt.

      Aber wenn z.B. jemand meinen Blog ein wenig verfolgt und mir dann eine Kurzgeschichte anbietet, bei der die Tendenz Krimi ist, dann ist das schon ziemlich an meinem aktuellen Leseverhalten vorbei. Erwartet derjenige wirklich eine Antwort? Selbst die Leute, die einen individuell ansprechen wollen Ihre Chancen steigern, haben aber in der Regel auch nicht wirklich Zeit auf dem Blog verbracht. Den Namen findet man im Impressum. Dann noch ein paar Sekunden über die “über mich” Seite stöbern und schon kennt man die groben Lesepreferenzen.

      Eher springe ich schon an auf sowas wie: Ich habe gesehen, dass dir x und y gefallen hat aufgrund deiner Rezensionen und mein Buch geht in die gleiche Richtung.

      LG

      Torsten

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