Vortex [Serie]

Vortex 1 Der Tag an dem die Welt zerriss - Anna Benning  Vortex 2 Das Mädchen, das die Zeit durchbrach - Anna Benning  Band 3 - noch kein Cover eingefügt, da noch nicht gelesen

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Anna Benning

Teile der Serie:

  • Vortex 1 – Der Tag an dem die Welt Zerriss (496 Seiten)
  • Vortex 2 – Das Mädchen, dass die Zeit durchbrach (512 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Während andere sich in die Augenfarbe oder das Lächeln eines Menschen verliebten, hatten die beiden sich eher in die To-do-Listen und Übersichtstabellen des anderen verknallt.

Luka und Ellie haben sich seit 5 Jahren auf die finale Prüfung – das Vortexrennen – vorbereitet. In den 5 Jahren wurden bereits viele Teilnehmer ausgesiebt. Obwohl sie mehrfach böse sabotiert wird gewinnt sie aber sie hat während des Rennens durch die Votexe ein seltsame Begegnung. Die Vortexe ermöglichen den Läufern wie Warptore über die Welt zu springen. Sie wissen allerdings nie, wo sie wieder rauskommen.

»Wie jemand seine Macht nutzt, sieht man erst, wenn er die Macht auch hat. Und bevor wir gehen, muss ich wissen, woran ich bin.«

Ellie springt zuletzt aber durch einen Vortex, der sie genau zum Ziel bringt und der Vortex hat vorher an eine ganz andere Stelle gezeigt. Das hat es noch nie gegeben. Hat Ellie den Vortex beeinflusst? Und wenn ja wie? Und zusätzlich wurde auch die Zeit beeinflusst. Sie springt 15  Minuten rückwärts in der Zeit.

Die Läufer schützen die “normalen” Menschen vor denen, die durch das Auftreten des Urvortex verändert wurden. Es gibt nun Menschen (sogenannte Splitter), die die Elemente beeinflussen können und damit z.B. Feuer oder Stürme auslösen können. Diese Gruppen werden stark kontrolliert und dürfen, die ihnen zugewiesenen Zonen nicht verlassen, weil es in der Vergangenheit Kriege mit den Splittern gab, gelten sie als gefährlich.

Aber sind die Splitter alle so schlecht, wie das Kuratorium die Läufer glauben machen wollen und stimmt die Version der Geschichte, die den Läufern von Kind auf eingetrichtert wird?

Sieben Dinge, die ich in einem ausgehöhlten Baum niemals erwartet hätte, völlig egal, wie groß er war: Kronleuchter, riesige Büfetttische, Springbrunnen, deckenhohe Marmorstatuen, Kellner mit Silbertabletts, ein Orchester und Wasserfälle, bei denen mir erst von Nahem klarwurde, dass kein Wasser, sondern Blütenblätter an den Wänden herabrieselten.

Die Welt ist für meinen Geschmack recht gut gelungen. Was mir auch gut gefällt ist, dass die Geschichtsversion des Kuratoriums zwar falsch ist aber, dass die Rebellen und ihre Ideen eben auch nicht durchweg gut sind. Die Welt hat ziemlich viele Grautöne und Ellie muss sich erst darin zurecht finden, denn es droht von allen Seiten die Gefahr, dass ihre Fähigkeiten missbraucht werden und sie nicht mehr über ihr eigenes Leben bestimmen kann.

Was mir weniger gefällt sind die vielen Unstimmigkeiten, die mich in Summe nicht so richtig in die Geschichte eintauchen lassen. Die Autorin widerspricht sich mit ihren Zeitsprüngen ständig selbst. Man muss schon eine ganze menge Naivität mitbringen und über die vielen Unstimmigkeiten hinwegsehen, um die Geschichte wirklich genießen zu können.

Das Zeitkonzept wie die Autorin es nutzt, ist einfach nur totales Chaos. Sie hält sich nicht an eine Theorie, sondern vermischt parallele Zeitlinien mit Theorien über endgültige Auswirkungen und der Aussage, dass Änderungen an dem Abläufen überhaupt nicht möglich sind.

Dazu kommen dann noch zeitliche Parodoxon. In dem Fall Dinge, die in der Vergangenheit passieren, aber erst in der Zukunft aufgelöst werden. All das zusammen ergibt leider keinen Sinn mehr. Am besten denkt man darüber überhaupt nicht nach, sonst geht es einem so wie mir und man möchte eigentlich nur noch in die nächste Tischkante beißen, weil die Geschichte davon abgesehen viel Potenzial hat.

Die Handlung ist anfangs gut vorhersehbar aber das ändert sich zum Glück später vollständig.

Band 2:

Ellie und Bale haben es mit Mühe und Not geschafft den Plan von Hawthorne vorerst zu vereiteln. Er wollte Ellie und Bale dazu zwingen mithilfe der Vortexsprünge 80 Jahre durch die Zeit zurück zu reisen und den Urvortext zu zerstören.

Dabei musste Ellie sich gegen alles was sie bisher zu wissen glaubte entscheiden und gilt nun als Kriminelle. Sie weiß auch nicht, ob durch Ihre Aktionen Menschen getötet wurden. Aber Hawthorne wird seinen Plan nicht aufgeben. Davon Abgesehen bedrohen die Zünder die Welt und selbst wenn Hawthorne keinen Erfolg hat, kann es sein, dass die Zünder zur neuen größten Bedrohung werden.

Der zweite Teil benötigt natürlich nicht mehr das World Building des ersten. Somit kann es direkt und ohne Einleitung zur Sache gehen. Das nutzt die Autorin auch.

Glücklicherweise kommen nicht so viele Zeitsprünge vor, was zumindest am Anfang einen geringen Anteil von Unstimmigkeiten gibt. Später im Buch hat man aber wieder ähnlich viele nicht zusammenpassende Teile, wie schon im ersten Band.

Okay, er hatte recht. Ich war sogar sehr wütend. Und langsam fragte ich mich, ob’s nicht irgendwo ein Umtauschrecht für besonders miese Schicksale gab, denn meins war echt das Letzte.

Beispiele gefällig? Es waren Leute bei einer Zeitreise in die Vergangenheit dabei. Dann wird dort die Zeit verändert und aus diesem Grund hat die Reise nie stattgefunden aber jeder kann sich daran erinnern. Verletzungen von der Reise hat aber keiner mehr, weil sie ja nie stattgefunden hat.

Manche Effekten werden in der Vergangenheit ausgelöst von Effekten in der Zukunft, sind aber noch nicht passiert. Das sind also Paradoxon. Diese Annahme geht aber davon aus, dass derselbe Zeitdurchlauf schon mehrfach erfolgt ist (sonst wäre es eben nicht möglich, dass ein Effekt in der Zukunft bereits vorher die Vergangenheit beeinflusst). Bei dieser Idee bleibt aber offen, wie der erste Durchlauf möglich war (aber geschenkt).

Die Handlung widerspricht aber teilweise dem mehrfachen Durchlauf (es stellt sich also nicht nur die Frage, wie der erste Durchlauf stattgefunden hat, sondern er hat noch nicht stattgefunden). Zwischendurch wird auch immer wieder behauptet, dass die Zeit sich nicht ändern lässt (also quasi alles Schicksal ist und so sein muss), dann passiert es aber doch. Der zeitliche Ablauf wird gravierend geändert, es passiert aber so gut wie nichts.

Mit anderen Worten widerspricht sich die Autorin ständig selbst.

Das sind nur ein paar Beispiele. Im zweiten Teil treten nicht ganz so viele Unstimmigkeiten über das ganze Buch verteilt auf. Das spielt weitgehend an einem Ort, deutlich konfuser wird es erst gegen Ende.

Fazit:

Sich im Einstiegswerk gleich eines hochkomplexen Themas wie der Zeitreise anzunehmen ist schon ganz schön mutig und für meinen Geschmack zumindest was den Zeitreiseaspekt angeht in der Vortex Serie ziemlich misslungen. Da liegt daran, dass die Autorin alle verschiedenen Zeitreisetheorien so mischt, dass sie keinen Sinn mehr ergeben.

Das erste Buch der Reihe benötigt nach dem Einstieg über das Rennen erst mal etwas World Building, danach passiert dann aber einiges. Im zweiten Band geht es direkt zur Sache.

Die guten Wertungen für die Vortex Serie kann ich nur nachvollziehen, wenn man nicht zu viel hinterfragt. Ich mache das aber immer automatisch beim lesen und so viele Unstimmigkeiten wie in dieser Serie (siehe Spoiler), habe ich bisher selten gefunden.

Die Welt ist interessant und die Autorin baut immer wieder Handlungswendungen ein, die leider oft ziemlich unglaublich sind.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5 (Zwischenstand, da die Serie noch nicht beendet ist)

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Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • 5 Jahre Vorbereitung und eine einzige kurze Prüfung entscheidet darüber, ob man Erfolg hat oder alles sinnlos war? Ziemlich dürftiges Konzept um eine offenbar wichtige Entscheidung zu treffen.
  • Chefnavigator und Läufer scheinen nach meinem Verständnis ziemlich unterschiedliche Aufgaben zu sein. Wie kann es sein, dass für beide Posten offenbar die selbe Ausbildung erforderlich ist
  • Ellie wird geschupst und stürzt und danach braucht sie 5! Minuten, um den Hügel wieder hoch zu kommen? Ist sie von einem Berg gefallen? Sie ist in der Prüfung, für die sie 5 Jahre hart gearbeitet hat und die über ihr gesamtes zukünftiges Leben entscheidet.
  • Das Ergebnis des Rennens ist durch die äußerlichen Einflüsse eher durch Zufall als Können bestimmt.
  • Die Beschreibung hört sich ziemlich unrealistisch an: Ellie ist mitten im Rennen und sieht, dass Mia in den See gefallen ist. Dann dreht sie Mia den Rücken zu und denkt darüber nach, ob sie ihrer unfairen Rivalin helfen soll und während Ellie das macht hat sich Mia schon aus ihrer misslichen Lage im Eissee befreit Ellie hat nichts davon mitbekommen. Die muss ziemlich langsam denken.
  • Das verstoßene Läufer der Bodensatz der Gesellschaft gehören sollen ergibt keinen Sinn. Immerhin waren sie vorher bei den jeweils besten 10 ihres Jahrgangs.
  • Wenn Ellie in der Zeit zurückgereist wäre, dann hätte es zu keinem Zeitpunkt so ausgesehen, als ob sie abgeschlagen gewesen wäre. Für alle anderen wäre der Zustand nie eingetreten. Die Darstellung ist also falsch. Es hätte vielmehr zu jedem Zeitpunkt so ausgesehen, als wenn sie führend war.
  • Warum sollte das was Ellie gemacht hat in einer Simulation, die offenbar nicht ansatzweise die Realität darstellt, funktionieren?
  • Heute lassen sich schon Handys orten und zwar ganz ohne Ortungssysteme wie GPS über die Handymasten aber ein Gerät, mit dem sich in der Zukunft Nachrichten versenden lassen, lässt sich nicht orten? Sehr unwahrscheinlich.
  • Als wenn der Zugangscode für einen entführten oder getöteten Läufer im nicht gelöscht würde (und als das gilt Ellie).
  • Ein zeitliches Paradoxon – gefährliches Terrain, wenn man als Autor vorher schon logische Fehler bzgl. des Zeitablaufs einbaut. Wie man sehr schnell sieht, verbrennt sich die Autorin an ihrer eigenen Logik kurz danach die Finger.
  • Nachdem Ellie erfahren hat welche Experimente die Wissenschaftler durchführen, würde ich mir an ihrer Stelle auch ein paar Sorgen darum machen was ggf. mit ihr angestellt wird, wenn sie zurückkehrt.
  • Besonders schlau scheint Ellie nicht zu sein: Vielleicht sollte sie mal darüber nachdenken warum Sie in Sicherheit gebracht wurde und ob es wirklich eine gute Idee ist sich mehr oder weniger dem Kuratorium auszuliefern. Denn ihre noch nicht vorhandenen Kampffähigkeiten, dürften kaum eine große Hilfe sein.
  • Wenn Bale die Beschriebene Show jeden Tag in einem Kuratorium abzieht (so viele gibt es ja nicht) und den Beschreibungen nach macht er das ja jede Nacht, hätte sich das wohl kaum verheimlichen lassen und er wäre mit Sicherheit schon längst gefasst worden. Gut, zugegeben es handelt sich um die Zukunft und die könnte ja noch verändert werden aber da vorher schon mit einem Zeitlichen Paradoxon gearbeitet wurde UND auch darauf hingewiesen wurde, dass eigentlich nichts verändert werden kann am Zeitverlauf, ist dieser Teil wieder unstimmig.
  • Warum sollte der Code nach der Reise in die Zukunft verspätet auf Bales Gerät eintreffen? Und warum sind die Geräte nicht gegen Zugriff von anderen Personen geschützt? Teil 1 macht keinen Sinn, teil zwei ist unglaubwürdig.
  • Warum ist es für Ellie das gleiche ihre “Familie” nicht im Stich zu lassen und dem Kuratorium zu dienen? Zumal ihre Familie ja offenbar eh mit Rebellen zusammenarbeitet. Daraus könnte man eher schließen, dass die Zukunft ihrer Familie nicht beim Kuratorium liegt.
  • Ausgehend von den üblichen Machtspielchen in Unternehmen und der ganzen Welt wäre wohl der Leiter des wichtigsten Institutes der Welt auch der Leiter aller Kuratorien geworden und nicht der Leiter eines Subterritoriums, bei dem für gewöhnlich nicht mal Kämpfe stattfinden.
  • Und schon wieder Simulatoren für die Zeitsprungfähigkeit? Warum sollten die funktionieren, wenn das Kuratorium nicht mal weiß wie die Zeitsprungfähigkeit funktioniert und warum sollte einer der Läufer zufällig darauf stoßen, wenn sie alle das Gegenteil beigebracht bekommen, dass für einen Zeitsprung nötig ist?
  • Von der Autoren werden alle verschiedenen Zeitreisetheorien sinnlos vermischt: Wenn man 80 Jahre in die Vergangenheit reist und so tiefgreifende Änderungen vornimmt, ist die Frage wer danach überhaupt noch leben würde oder was passiert wäre. Es ist die Frage, ob sie überhaupt jemals leben werden. Das heißt Hawthorne würde ggf. nie Leben – er bringt sich also möglicherweise selber um. Genauso ist unsicher was mit denjenigen passiert, die durch die Zeit rückwärts reisen. Wurden sie überhaupt geboren?
  • Die Himmelfahrtsaktion mit Luca auf einem Platz mit hunderten Läufern ist dumm. Ellie hat keinen Plan und stürmt einfach ohne über Konsequenzen nachzudenken in die Läufer rein.
  • Lukas Detektor wird nicht sofort gesperrt, obwohl Luka nun als abtrünnig gilt?
  • Wieso schreibt man ein Buch für für die Zukunft und lässt es 2020 mit etwas beginnen, dass wohl kaum zu übersehen wäre? Das ist etwas kurzsichtig. Ich vermute mal nächstes Jahr soll das ja auch noch jemand lesen.
  • Die Argumentation mit dem Ortungssystem ist sehr löchrig. Das System kann nicht senden aber speichern. Wenn alle doch so tolle Hacker sind ist das prüfen von Logs trivial. Weiterhin hätte das System trotzdem den Standardort anzeigen können, weil er ja bestimmt wurde. Das ist mal wieder nicht durchdacht.
  • Wenn Ellie macht was Hawthorne von ihr verlangt, hat sie keinerlei Garantie, dass sie dadurch irgendetwas wie die Anklage oder den Angriff auf das Sanktum verhindert. Sie weiß nicht mal wer danach noch existiert / lebt. Somit ist es auch egal, ob das Sanktum angegriffen oder ihr Onkel veruteilt wird, weil alle Personen im Sanktum danach nicht mehr in der Form existieren werden und das Sanktum selbst auch nicht.
  • Dass Mia und Trevor auf die Zeitreise mitgehen macht keinen Sinn. Da hätte man wohl eher einen erfahren Läufer ausgewählt. Der einzige Grund dafür ist, das Mia weiter rumzicken kann.
  • Das macht Sinn, dass Ellie allen noch nette Warnungen zuruft und ihnen sagt wie sie sich verhalten sollen, obwohl sie einen Ausweg sucht und eigentlich froh sein kann, wenn jemand aus dem Wirbel fällt, oder?
  • Man ist im Jahr 2092 gelandet, hat aber keine Zeit um etwas zu verhindern was 2093 passiert? Warum sollten die anderen Läufer an der richtigen Stelle gelandet sein, wenn sie so früh und unkontrolliert aus dem Vortex gefallen sind?
  • Die Idee die Rifts zu zerstören ist totaler Quatsch, weil keiner weiß welche Effekte das hat.
  • Ellie ist eher eine Last als eine Hilfe mit anti Grav Ringen kann man sie jederzeit stilllegen und Bale wird dadurch erpressbar. Das hat er offenbar auch realisiert, als er sie in den Rift schubst.
  • “Wir sind zu spät”? Warum baut Bale nicht etwas mehr Reserve ein, er hat doch die volle Kontrolle über die Ankunftszeit.
  • Wie war denn der Plan an der Kirche? Wie schafft Bale es an den Rucksack zu kommen bei vier Gegnern und warum versuchen sie zuerst alleine auf die Turmspitze zu kommen?
  • Na Klasse, ist Bale auch begriffsstutzig? Bale hilft den anderen auch, wie zufor Ellie – “macht euch auf den Absprung bereit” – obwohl er die Sabotage des Urvortex verhindern will. Das ergibt keinen Sinn.
  • Wieso springt Bale zeitlich so nah an die Rifts, wenn man sich eigentlich ausruhen müsste? Er hat doch selbst in der Hand wie viel Stunden oder Tage er davor landet?
  • Es geht ja gleich wieder gut los im zweiten Band: Wieder das “wir können die Vergangenheit nicht ändern” Mantra. Warum haben die beiden dann versucht die Zerstörung des Urvortex zu verhindern? Ist doch eh egal, oder?
  • Wieso verschwindet der Vortex zum Hochhausdach so schnell, dass die Läufer nicht folgen können? Die bisherigen Vortexe sind alle eine Weile erhalten geblieben und es konnten Leute folgen.
  • Wie sind die beiden denn in die Stadt gekommen – mit dem Zug – wenn überall Fahndungsplakate von ihnen hängen?
  • Wie sind Mia und die Läufer zeitgleich angekommen am Krater, obwohl die Läufer langsamer waren und zwischendurch noch auf die andere Gruppe geschossen haben?
  • Nach welchem Dreisatz kommt man bitte von einigen Jahren und Differenz und einem Verhältnis von 14 zu 20 Minuten bei 30 Jahren auf ein Verhältnis von 20 Minuten zu Monaten? Später wird erwähnt, dass Luca das anhand von Wetterdaten berechnet. Wo kommen die in der Vergangenheit her. Hat er die für alle Positionen der Welt auf seinem Gerät?
  • Wieso kommt vorher niemand auf die Idee, dass die Information (gefährlichster Ort der Welt) auch einfach eine Falle sein kann?
  • Dass Grames die Oberhand behält, wenn man ihn nicht erschießt war naheliegend. Es kümmert sich während des Sprungs aber niemand um ihn.
  • Mia spricht und ist geknebelt? Wer erkennt den Fehler? Ich vermute das sollte gefesselt heißen.
  • Wieso sind Navigatoren die Chefs der Läufer, wenn man doch nur Navigator wird, wenn man bei der Läuferprüfung versagt hat?
  • Das mit den Profilen ist zwar nett gemeint, aber so simpel wäre es wohl kaum. Wenn jemand versetzt wird, würde es dafür wohl ein festgelegtes Datum geben und zusätzlich würden auch die echten Personen auftauchen, die eigentlich vorgesehen waren.
  • Das macht wieder mal keinen Sinn: Die Zeit ist vorherbestimmt und beim Beschützen des Urvortex werden Bale und Ellie sterben, der Vortex wird vernichtet und somit hat sich die Zeit geändert. Da das aber schon passiert ist, dürfte es beide nicht mehr geben. Da es aber beide noch gibt, ist es offenbar vollkommen egal. Was denn nun?
  • Wenn die Profile aus der alten Station stammen macht es keinen Sinn, dass die neue Läuferpartnerschaft beibehalten wird.
  • Vielleicht sollte man mal nachfragen welcher Junge bei Aeolus war? Annahmen können ziemlich gefährlich sein.
  • Mal darüber nachgedacht, dass die eigenen Aktionen die Stationen zum Absturz bringen? Natürlich nicht. Kommt ja dann auch so.
  • Auch mit dem Eissturm fabriziert die Autorin mal wieder Chaos. Erst wird es so dargestellt, als wenn die Zeit immer ein Paradoxon ist und dann führt eine Aktion in der Zeit Vergangenheit wirklich mal zu einem Ergebnis in der Zukunft und es ist nicht wie bei Ellie am Anfang (eine Aktion in der Zukunft findet bereits in der Vergangenheit statt).
  • Als wenn so eine gravierende Änderung wie die von Ellie nur so Minieffekte haben würde und nur ganz konkrete Einzelheiten verändern würde. Das ist viel zu kurz gedacht. Alle Charaktere hätte es nach der Aktion vielleicht nie gegeben. Warum sollte Ellie nach New York springen?
  • Na Klasse Aeolus wurde seine Geliebte von Läufern genommen, da liegt es natürlich nahe, dass er bei Ellie das gleiche macht und ihren Geliebten auch tötet, oder? Obwohl Aeolus Ellie eigentlich dankbar sein müsste.
  • Wieso sollte Ellie sich nicht an die grüne Flüssigkeit erinnern können, wo sie sonst alles weiß? Später weiß sie es dann wieder.
  • Die Motivation von Aeolus ist nicht wirklich nachvollziehbar. Es ist doch absehbar, dass am Urvortex nichts gemacht werden müsste. Er hätte auch so die Welt erobert. Das Risiko der Effekte einer Änderung um Urvortex wäre viel zu groß. Es könnte seinen Tod bedeuten.
  • Das Ellie nicht mehr Springen kann, nachdem sie die Energie von zu Rifts aufgenommen hat ist ziemlich platt.
  • Wie soll Holden entstanden sein? Hat Aeolus eine neue Liebe gefunden?
  • Warum sollten Luka, Fagus und Susie nicht in New York gelandet sein? Ah, die Reise hat ja nie stattgefunden. Genau. Man mischt sich die Zeit, so wie sie einem gefällt. Das ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Luka erinnert sich aber trotzdem an die Reise, die nie stattgefunden hat. Zumal es sogar so dargestellt wird, als wenn der Rücksprung stattgefunden hat. Gleichzeitig wird aber auch erwähnt, dass Bereits im Club gefangen wurden? Das macht auch wenig Sinn, weil es keinen Grund gibt warum die Aktion im Glub anders verlaufen sein sollte. Zumal der Mitschnitt der dort mitgenommen worden ist, auch nicht mehr Existiert hat. Da ging es ja gerade um den Ort, den es in der neuen Zeit nicht mehr gibt.
  • Wie kann sich der Eissturm von jemanden – der mehr oder weniger tot ist – durch einen Vortex in eine andere Zeit ziehen und dort dauerhaft erhalten bleiben?

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