Montagsfrage: Machst du auch beruflich etwas mit Büchern oder könntest du dir das irgendwann einmal vorstellen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Die Woche war meine Lesemotivation wieder etwas besser und ich habe “Eine Krone aus Her und Asche” von Laura Labas beendet. Da das der letzte Teil der Serie war, habe ich auch eine Serienrezension geschrieben.

Ansonsten habe ich diese Woche noch einen Beitrag zum Thema Navigation auf dem PCT bzw. zu einer Uhr mit Navigationsfunktionalität veröffentlicht.

Aktuell lese ich Red Rising Teil 1 und bin bisher noch nicht so angetan. Ich bin aber im ersten Teil noch recht weit vorne.

Meine Hikevorbereitung schreitet so langsam weiter voran (siehe auch hier).

Zur Frage:

Wenn man gerne Bücher liest, liegt es wohl nahe derartige Ideen zu haben. Bei manchen Büchern geht es mir so, dass sie mir grundsätzlich gefallen, ich aber zumindest Details anders geschrieben hätte, weil sie nicht logisch sind bzw. keinen Sinn ergeben. Insofern wünsche ich mir manchmal einer der Testleser / Lektor zu sein. Aus meinen Diskussion mit Autoren habe ich aber mitgenommen, dass die Leser diesbezüglich sehr unterschiedliche Ansichten haben. Das optimale Buch das jedem gefällt, gibt es also eh nicht.

Interessant ist auch der Gedanke die Bücher auszuwählen, die ein Verlag veröffentlicht. Wobei man dann vermutlich ziemlich viele schlechte zu lesen bekommt. Die Rohform ist wohl oft nicht wirklich mit dem Endergebnis vergleichbar.

Wie geht es einem wohl, wenn man Bücher wie Harry Potter ablehnt, die dann später zum Welterfolg werden?

Ich habe auch schon darüber nachgedacht selber zu schreiben. Ob das Talent dafür ausreicht, weiß ich nicht. Wenn ich Bücher lese, dann denke ich manchmal, dass es so schwer doch nicht sein kann, der Grundplot passt auf einen Bierdeckel und der Rest ist Füllmaterial. Aber gerade das Gestalten des Füllmaterials ist die Kunst. Man muss den Leser über hunderte Seiten begeistern.

Heute gibt es ja genügend Möglichkeiten Bücher selbst zu veröffentlichen. Wenn man etwas besonderes Erlebt hat, dann bietet es sich ja an. Bill Bryson hat beispielsweise aus ein paar Australienbesuchen ein Buch gemacht, Miriam Traut beschreibt ein Jahr Au Pair. D.h. theoretisch wären die meisten Leute in der Lage ein Buch zu schreiben. Es muss ja nicht gleich das nächste Herr der Ringe sein (und Herr Tolkien hat schließlich nicht mal davon gelebt).

Aktuell habe ich aber abseits des Hobbyblogs beruflich nichts mit Büchern zu tun.

Wie ist das bei euch?

 

6 Kommentare

  • Hey Torsten,

    ich arbeite derzeit auch nicht mit Büchern. Als Bücherwurm spiele ich natürlich schon mein halbes Leben mit dem Gedanken, in diese Branche zu gehen, aber ich glaube, ich hätte Schwierigkeiten, die richtige Nische zu finden. Als Lektorin muss man vermutlich tatsächlich viel Schund lesen. Das will ich nicht. Als Buchhändlerin muss man Leute zufriedenstellen, die außer der Bohlen-Biografie noch nie ein Buch berührt haben. Als Agentin muss man viel telefonieren. Bärgs. Ich kann mir tatsächlich nur eine Karriere als Literaturkritikerin vorstellen, aber das ist eine aussterbende Zunft. Also keine Ahnung, vielleicht befriedige ich diesen Wunsch einfach weiterhin mit meinem Blog. 😀

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • Torsten

      Hallo Elli,

      ich merke du hast das schon weiter durchdacht. Ich hatte bisher ungewöhnlich altruistisch das entstehende Werk im Kopf und nicht die Vor- / Nachteile für mich. 😉

      So gesehen kommt dann eigentlich nur Buchautor eines Bestsellers in Frage. Aber auch Rowlings Anfänge waren ja eher unrühmlich und ein Tolkien hat weder davon gelebt, noch den größten Teil des Erfolges überhaupt mitbekommen.

      LG

      Torsten

  • Hey 😀

    War es nicht bei den meisten großen Autoren so, dass sie zu Lebzeiten nicht wirklich von ihren Büchern leben konnten? ^^’

    Ich mache momentan nicht direkt beruflich etwas mit Büchern, sondern ich studiere sie und ich liebe es!
    Vielleicht möchtest du ja auch meine ausführliche Antwort lesen:
    https://lonelytilly.wordpress.com/2019/02/25/die-montagsfrage-februar19_02/

    Liebe Grüße!
    ~Tilly

    • Torsten

      Hallo Tilly,

      im Leben verkannt zu werden ist glaube ich erst in der Rückschau cool. Währenddessen findet man das glaube ich weniger toll. Andersrum: Verkannt zu werden ist glaube ich kein Indikator dafür, dass man später entdeckt wird. 😉

      Ich hab mich mal auf deinem Blog umgeschaut. Ich mag deinen Humor.

      LG

      Torsten

  • Guten Abend Torsten,

    ich habe auch beruflich nichts mit Büchern zu tun. Wir verkaufen nur Zeitungen. *lach*
    Aber der Traum vom Buch, der lebt auch in mir. Vielleicht klappt es ja irgendwann mal. *g*

    Wünsche dir eine tolle Woche,

    Melanie von Bücher sind Schiffe..

    • Torsten

      Hallo Melanie,

      mehr als ein DIN A4 Zettel mit Plotideen ist bei mir noch nicht rauskommen aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt. 😉

      Dir auch eine schöne Woche.

      LG

      Torsten

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