Leselaunen Videosteaming

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Flame 5 Sonnentod und Sternensturz - Henriette Dzeik

Aktuelle Lesestimmung:

Über meine Lesefortschritte breiten wir einfach den Mantel des Schweigens aus. Ich bin in den letzten zwei Wochen überhaupt nicht zum Lesen gekommen.

Zitat der Woche:

Das Paradies braucht die Hölle, um zu glänzen. Genau wie der Frieden den Krieg …« Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Der Urlaub rückt jetzt immer näher, jetzt sind es nicht mal mehr zwei Wochen, dann bei in schon 2 Tage auf dem Trail unterwegs, wenn alles klappt.

Ich habe gestern ein kurzfristiges Permit für den Start in 2 Wochen bekommen. Das war erstaunlich einfach. Vermutlich haben die meisten Amerikaner keine Lust bei 30°C zu wandern und das ist momentan die Standardtemperatur (wohlgemerkt auf 2500m), während auf >3500m teilweise noch immer Schnee liegt. Bis ich dann da bin, ist der Schnee vielleicht ganz weg. Vermutlich werden die Flüsse halbwegs schnell von ganz viele und ganz voll relativ schnell zu leer übergehen.

Basierend auf den letzten Berichten war die Verschiebung um drei Wochen keine Schlechte Idee, wirklich beurteilen kann man das aber erst im Nachgang und selbst dann kennt man die Bedingungen drei Wochen vorher nicht. Aktuell gibt es in der Whitney Area wohl noch immer Eisbrücken über Flüsse. Das hat zwar so seine Vorteile, zeigt aber wie viel Schnee noch vorhanden ist und wird kurz vor dem Wegtauen auch eher gefährlich.

Da ich nun das Permit habe, werde ich entgegen der ursprünglichen Planung von Nord nach Süd laufen, also mit eher moderater Höhe beginnen. Gegen Ende letzten Monats hat  auch alles was noch gesperrt war gleichzeitig aufgemacht Insofern gibt es dieses Jahr ein recht kurzes Zeitfenster in dem man ohne Schnee Wandern kann.

Ich habe auch alles was noch an Tickets / Material zu bestellen war bestellt (Red’s Meadow Shuttle, Bearcan + einiges an Essen), die Unterkunft kann ich nur für den ersten Tag vorbestellen, danach muss ich schauen wie lange die Etappen dauern. Vom Flughafen wird es voraussichtlich mit Uber nach Lone Pine gehen. Das ist zwar eine recht weite Tour aber bei den Übernachtungspreisen in den USA macht es mehr Sinn als eine Übernachtung in LA und anschließend zwei Tage mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ziel zu fahren, denn das ist noch teurer und kostet mehr Zeit.

Der erst Tag in Red’s Meadow sollte recht gut werden, denn ich habe beim letzten Besuch noch einige Teile ausgelassen. Man ist ja irgendwie immer unter Zeitdruck, wenn man mehrere Tage Essen tragen muss und das Essen z.B. auch aufgrund von Bearcan größe und zu schleppendem Gewicht limitiert ist.

Letztes Wochenende wollte ich in Verbindung mit dem Glasfaseranschluss Prime Videostreaming testen. In der Vergangenheit hatte ich oft den Fall, dass der Stream auf Full HD oder HD zurückgefallen ist und wie ich am Samstag festgestellt habe, war es noch genauso. Da die Leitung selbst 500 MBit bietet und Ultra HD Streaming gerade mal 20 MBit bietet, kamen nur zwei Gründe in Frage, entweder eine Überlastsituation bei Amazon oder die Übergänge vom Telekom Netz in andere Netze (Peering, die Telekom will gerne doppelt entlohnt werden von den Kunden für den Anschluss und von dem Rest der Welt um an das Telekom Netz mit ausreichender Geschwindigkeit angebunden zu werden).

Die großen wie Amazon, Apple, Disney, Facebook und Google sehen das allerdings überhaupt nicht ein , dass irgend ein überschaubar großer lokaler Anbieter Geld dafür will, dass sie an das Netz des Lokalanbieters schnell angebunden werden (für mich ist deren Meinung auch vollkommen nachvollziehbar ohne die Inhalte von Videostreaming Plattformen wäre auch der Bedarf an Breitband viel geringer).

Da die Telekom bei solchen Themen für gewöhnlich jegliche Schuld von sich weist und Diskussionen im Telekom Hilft Forum sich in der Regel erübrigen, weil dort eine halbe Armee von freiwilligen Forenteilnehmern wartet, die quasi pro Telekom Influencer sind, weil sie auf kostenlosen Veranstaltungen eingelullt werden, bleibt nur die Sache selber angehen und die Probleme mit einem VPN umgehen. Im Prinzip ist das ein Tunnel an eine andere Stelle des Internets, wo hoffentlich die Anbindung besser ist als beim von der Telekom vorgesehenen Weg.

Das sollte natürlich nicht nötig sein aber die Alternative ist ein langer Kampf gegen die Telekom, den man eh verliert.

Zuerst habe ich Nord VPN auf meinem Fire TV eingerichtet (die haben eine eigene App). Der Service kostet aber 40€ im Jahr. Anschließend habe ich noch einen VPN Server auf meinem VPS eingerichtet (auf die Idee bin ich leider nicht zuerst gekommen). Somit kann ich jetzt über zwei Stellen ins Netz mit dem Fire TV abseits des vorgesehen Weges der Telekom.

Somit habe ich zwar einiges gelernt aber in Summe auch eine ganze Menge Zeit mit der Thematik verbracht.

Das VPN löst das Problem bisher und das VPN über den einen VPS Server verursacht keine Zusatzkosten und der Datenverkehr pro Monat ist überschaubar. Allerdings war das Setup alles andere als trivial. Sobald man nicht dieselbe Konfiguration nutzt, die in allen Guides vorgesehen ist (in meinem Fall war das die Firewall), muss man alles selber erarbeiten und erlesen. Und aus der Idee das mal kurz einzurichten hat sich dann fast eine Wochenfüllende Aufgabe ergeben. Nebenbei habe ich dann auch die Zugänge für meine iOS Geräte und Rechner auf aktuelle Technik mit Wireguard umgestellt (das wiederum war recht einfach). Jetzt ist quasi alles wieder aktuell und so wie es haben will.

Aktuell schaue ich mir Gerade Jack Ryan die Serie an, wo ich bisher nur die erste Staffel kannte. Ich habe jetzt noch mal von Vorne begonnen.

Wo ich gerade dabei war, habe ich dann auch noch ein paar Updates an meinen Servern gemacht, dabei auch wieder Probleme gefunden, die es zu Lösen galt usw. Ich war also gut beschäftigt.

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Leselaunen Urlaub verschoben

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Aktuelles Buch:

Flame 5 Sonnentod und Sternensturz - Henriette Dzeik

Ich lese gerade den letzten Teil der Flame Serie. Gemessen daran, dass ich die letzten Leselaunen vor drei Wochen (ich dachte es wäre erst vor zwei Wochen gewesen), ist das ziemlich müßiger Lesefortschritt. Den vierten Teil fand ich allerdings auch nicht so spannend und ich bin nicht so viel zum Lesen gekommen.

Aktuelle Lesestimmung:

Flame 4 Nebelsturm und Racheglut - Henriette Dzeik

Wie schon geschrieben, eher dürftig.

Zitat der Woche:

Man konnte auch ein Anführer und ein Vollidiot sein, dafür hatte ich Beweise in Form von Erfahrungswerten. Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Wie ihr oben schon gemerkt habt, ist die Zeit offensichtlich verflogen.

Meinen Wanderurlaub habe ich letzten Mittwoch um drei Wochen verschoben. Ob das eine gute oder schlechte Idee war, werde ich erst im Nachhinein wissen.

Aktuell liegt noch immer recht viel Schnee in der Region in der ich wandern will (ironisch, wenn man bedenkt, dass die gleiche Region der USA gerade von einer Hitzewelle geplagt wird). Somit wird immer noch eine Eisaxt und Crampons in der Region empfohlen (Stand letzten Dienstag, das kann sich nun aber alles recht schnell ändern). Mit beidem habe ich keine Erfahrung und aus einem Berg Erfahrung zu sammeln, wo das leicht tödlich enden kann, ist wohl nicht die schlauste Idee.

Weiterhin ist die Strömung in den Flüssen gerade extrem. Aktuell taut der Schnee aber relativ schnell. Man kann sich die entsprechenden Simulationsdaten (so eine Art Wettervorhersage für Schneehöhen in den Bergen) anschauen und letzte Woche sind in 3 Tagen 5 Inches von 40 weggetaut, in den drei Folgetagen sind es wiederum 3 Inches gewesen. Wenn es so weiter geht, dann sollte der Schnee in zwei Wochen weg sein.

Somit kann es sogar sein, dass ich mir das Verschieben hätte sparen können, denn ich wäre in einer Woche losgewandert und hätte dann noch gut 5 Tage bis zu den – noch kritischen Stellen gebraucht. Aktuell sieht es fast so aus, als wenn zumindest das Schneeproblem bis dahin weitgehend gelöst ist, die Flüsse werden unwesentlich danach schrumpfen. Aber auf dem Papier lässt sich das auch immer schön planen, ich weiß aber auch, wie es ist, wenn man vor einer Eisfläche steht, es nebenan weit runter geht und man nicht die nötige Ausrüstung dabei hat. Das ist dann ziemlich uncool, vollkommen ungeachtet, ob das auf dem Papier nur nach einem ganz kleinen Stück aussah.

Das Verschieben ist natürlich mit Kosten verbunden (200€ Fluggesellschaft und neues Bahnticket, das kurzfristig natürlich auch nicht gerade günstig ist). Ansonsten habe ich jetzt noch ein Süd Nord Permit (bei 3000m Anfangen und in 3 Tagen auf 4500m) und kein Nord Süd Permit mehr (dabei würde man auf 2400m anfangen und sich auf 4500 in ca. 2 Wochen hoch arbeiten.

Kurzfristig gibt es nur noch 4 Permits pro Tag, die Chancen sind also eher gering. Man kann das aber nur genau zwei Wochen vorher um 16:00 unserer Zeit bekommen. Da Freitag nun auch die Straße zum Trailhead freigegeben würde, wird der Andrang nun vermutlich deutlich höher sein als bisher.

Die Straße nach Yosemite von Nordosten ist noch immer dicht, beides hatte auch mit Schnee und Schneefolgen zu tun.

Meine Trainingsergebnisse sind momentan halbwegs konstant.

Nächste Woche soll unser Glasfaser Anschluss nun endlich geschaltet werden. Somit musste ich mir einen neuen Eingrangsrouter zulegen, da meine Hauptfritzbox von AVM nicht mehr supported wird (7580, die technisch quasi identisch zur 7590 ist) und ich meinen kleinen Heimserver vor der Fritzbox betreibe. Es ist eine Fritz Box 7530 geworden, die es nun zu konfigurieren galt.

Dabei habe ich mich auch mit dem Thema IPV6 beschäftigt, dass der Speedport Hybrid in Kombination mit einer Fritzbox mangels Prefix Delegation nicht unterstützt hat. Selbst als Informatiker, finde ich IPV6 erheblich komplexer als IPV4. Offenbar geht das den Routerherstellern nicht anders, wenn man die diversen Probleme beim letzten Routernachtest in der c’t berücksichtigt.

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Leselaunen Flame

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Flame Nebelsturm und Racheglut - Henriette Dzeik

Aktuelle Lesestimmung:

Secret Elements 6 Im Hunger der Zerstörung - Johanna Danninger

Flame 1 Feuermond und Aschenacht - Henriette Dzeik

Flame 2 Dunkelherz und Schattenlicht - Henriette Dzeik

Flame 3 Flammengold und Silberblut - Henriette Dzeik

Ganz ok würde ich sagen, ich bin mal wieder etwas mehr zum Lesen gekommen. Mit der neuen Secret Elements Serie werde ich noch nicht so ganz warm.

Die Flame Serie gefällt mir bisher ziemlich gut aber es stehen auch noch zwei Bücher aus. Es geht um eine Welt von Menschen, Göttern, Halbgöttern aber die Götter wirken nicht so viel stärker als in anderen derartigen Serien, die sich um Götter drehen.

Zitat der Woche:

Also erzähl mir auch noch den Rest deines hirnrissigen Plans. Dann kann ich mir wenigstens ein vollständiges Bild der Katastrophe machen, die du auf uns zurollen lässt. Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich war gerade in Berlin mit P!nk Konzert im Olympiastadion und Potsdam, der ausführliche Reisebericht sollte eigentlich heute schon kommen aber die Bahn hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht (2h Verspätung!). Mehr Details kommen im Detailbericht, wenn ich die Fotos sortiert habe, geschrieben ist schon alles aber das sichten der Fotos und Konvertieren der Videos dauert erfahrungsgemäß auch immer etwas.

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Renegades [Serie]

Renegades 1 Gefährlicher Feins - Marissa Meyer Renegades 2 Geheimnisvoller Feind - Marissa Meyer Renegades 3 Supernova - Marissa Meyer

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Marissa Meyer

Teile der Serie:

  • Renegades 1 – Gefährlicher Freund (641 Seiten)
  • Renegades 2 – Geheimnisvoller Feind (545 Seiten)
  • Renegades 3 – Supernova (500 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Nun galt das Gesetz des Stärkeren, und wie sich bald herausstellte, waren die Stärkeren meistens echt miese Typen.

Novas Eltern und ihre Schwester werden vor ihren Augen getötet, als sie noch klein ist. Gerettet wird sie von einem Anarchisten, der mit ihre verwandt ist und ihren eigenen Kräften.

In der Welt von Nova gibt es Menschen mit besonderen Kräften (wer jetzt an X-Men denkt, liegt richtig). Die Renegades sind die Gegenpartei zu den Anarchisten und haben in einem großen Kampf vor einigen Jahren die Oberhand behalten. Doch mittlerweile sind die Renegades selbstverliebt und verhalten sich wie Götter. Sie suhlen sich in ihrem Ruhm und vereinen Legislative und Exekutive. So sieht zumindest Nova die Welt. Zumal sie Gründe hat die Renegades zu hassen, denn die Renegades hätten den Tod ihrer Eltern verhindern müssen.

»Nicht im Alter von fünf an einer Kohlenmonoxidvergiftung zu sterben wäre wirklich grässlich gewesen.«

Die beiden Gruppen bestehen beide aus Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die Anarchos sind der Meinung, dass jeder ohne besondere Auflagen und frei existieren können soll. Die Renegades sind der Meinung, dass Menschen mit besonderen Fähigkeiten kontrolliert werden müssen oder alternativ sich ihnen anschließen.

Nova will ihren Verwandten rächen, der bei dem Gefecht getötet wurde. Sie halt neben ihren Eltern auch die einzige Bezugsperson verloren, die sie noch hatte und die ihre Eltern ersetzt hat, als sie noch sehr klein war.

Die Handlungswendung am Ende ist leider kompletter Quatsch und führt die ganze Geschichte weitgehend ad absudrum. Das ist ein Top Beispiel für Autoren, die Handlungswendungen platzieren ohne sie auch ansatzweise sinnvoll in die Geschichte zu integrieren.

Band 2:

»Und wenn sie …«, sie unterbrach sich kurz, »… wenn wir erst die totale Macht innehaben – was sollte uns dann davon abhalten, selbst zu Schurken zu werden?«

Nova hat es geschafft sich bei den Renegades einzuschleichen. Sie versucht möglichst viele Geheimnisse der Renegades zu erfahren. Dafür versucht sie immer mehr das Vertrauen der Renegades zu bekommen.

Dabei erkennt Nova, dass es durchaus auch gute Renegades gibt aber das hält sie nicht davon ab ihre Pläne weiter zu verfolgen.

Ich habe mit dem zweiten Teil ähnliche Probleme wie mit dem ersten Teil: Die Motivation von Nova ist nicht nachvollziehbar. Klar, es ist nachvollziehbar, dass Nova wenig von der nicht vorhandenen Legislative und Executive begeistert ist. Die Renegades haben mehr oder weniger eine wohlwollende Diktatur aufgebaut.

Aber die Hauptmotivation von Nova ist, dass jemand ihre Eltern getötet wurden und sie die Wächter alleine dafür verantwortlich macht. Vor dem Hintergrund sind ihre Aktionen ziemlich radikal. Aber zugegeben Terroristen verhalten sich ähnlich.

Über weite Teile ist der zweite Teil wenig spannend. Erst am Ende nimmt die Geschichte an Fahrt auf.

Band 3:

Jeder hat einen Albtraum.“ Er drückte seine Stirn gegen ihre. „Vielleicht möchte ich, dass du meiner bist.“

Nova hat sich sehr stark in Lügen verstrickt. Genauso wie Adrian und der Wächter hat Nova oder eher Nachtmahr eine zweite Identität. Aber dieser Sumpf aus Lügen wird immer widersprüchlicher und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie gefasst wird. Sie hat nach wie vor keine Ahnung wie sie Ace befreien soll.

Der dritte Teil ist für meinen Geschmack am  besten gelungen. Die Geschichte nimmt endlich etwas Fahrt auf. Es zeigt sich zunehmend, was man während der ersten beiden Bände vermutet hat. Keine der beiden Seiten ist gut, die Renegades nicht und die Anarchisten auch nicht.

Beide Seiten haben durchaus Punkte in denen sie richtig handeln aber beide tun dies mit einem hohen Grad ohne Rücksicht auf Verluste. Über die ganze Serie ist es leider so, dass die Charaktere einfachste Zusammenhänge nicht erkennen und sehr naiv handeln.

Fazit:

»Weißt du, ich bin mir nicht sicher, ob dein Pseudonym so gut zu dir passt. Insomnia klingt so passiv. Ich wäre dafür, dich Velociraptor zu nennen.« Ruby lachte laut auf. »Relativ klein, aber überraschend wild?«

Meyer, Marissa. Renegades – Gefährlicher Freund: Roman (Renegades-Reihe 1) (S.415). Heyne Verlag. Kindle-Version.

Die Serie hat aus meiner Sicht mehrere Probleme. Die Superheldengeschichte wirkt anfangs an so vielen Stellen nicht stimmig, dass sich für mich kein Lesefluss ergibt. In das Thema spielt zum Beispiel rein, dass die Charaktere / Parteien sich versuchen gegenseitig zu töten, aber gleichzeitig lockere Sprüche raus hauen.

In den ersten zwei Teilen kommt dazu, dass die Geschichte relativ ereignislos verläuft. Erst im dritten Teil kommt Schwung in die Handlung.

Positiv anzumerken ist, dass die beiden Seiten nicht wirklich gut oder schlecht sind, sondern beide Parteien habe ihre Punkte.

In Summe finde ich, dass die Serie viel zu viel Potenzial verschenkt hat.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Auf den ersten 50 Seiten wirkt sie Geschichte für mich schon reichlich künstlich. Während des geplanten Anschlags denkt Nova über unrealistisch viele Dinge nach. Davon abgesehen möchte ich mal sehen, wie man jemand genau ins Auge trifft, während das Ziel auf einem fahrenden Wagen steht und sich somit bewegt. Dazu kommt, dass die Akteure sich alle verhalten, als wenn sie Spiele spielen, sich in der Realität aber gegenseitig umbringen wollen. Auch die Bezeichnungen Schurken und Helden wirken sehr Comicartig und passen wenig zu einem Buch. Adrians Ansatz als Wächter aufzutreten und sich nach seinen Erfolgen dem Team zu präsentieren wirkt eher wie bei einem Kind, nicht aber wie bei einem Erwachsenen.
  • Wenn die Anarchen immer so “eng” zusammenarbeiten, wären sie schon lange ausgerottet. Nova wird nicht geholfen, als sie in Gefahr gerät. Nachdem Winston das Leben von Nova gerettet hat, schmeißt sie ihn zum Dank über Bord und das sinnlos, weil sie das Problem direkt danach löst.
  • Adrians Fähigkeit Dinge zu Zeichnen und dann Realität werden zu lassen finde ich nicht überzeugend. Zeichen kann er nur zweidimensional, maximal kann er perspektivisch korrekt aussehende dreidimensionale Darstellungen zeichnen (aus genau einer Perspektive). Die Gegenstände sind aber nicht nur dreidimensional, sondern funktionieren auch. Im Falle von Technik müsste auch sehr viel gezeichnet werden, was unterschiedliche Schichten hat und im dreidimensionalen Raum existiert. Das ist vergleichbar mit einem Porträt aus dem ein lebender Mansch wird.
  • Der Plan, dass sich Nova unerkannt bei den Renegades einschleicht hat einen kleinen Haken, nachdem sie just vorher ihre Fähigkeiten an mehreren Renegades probiert hat, sollten die sehr misstrauisch werden. Denn häufig scheint ihre Fähigkeit nicht zu sein.
  • Wenn andere Staaten die Renegades gegen Bezahlung anheuern, hört sich das weniger nach Helden, als nach einer Söldnerarmee an, die sich den Anstrich der “Guten” gibt.
  • Das Anzweifeln der Entscheidung ist unfreiwillig komisch. Genissa sagt mehr oder weniger “ich bin ein ungebildeter Haudrauf” und Zweifle das Wissen von jemanden an, dessen Fähigkeiten ich mir keine 5 Minuten merken kann”.
  • Im Callcenter läuft offenbar alles IT gestützt aber dann wird per Zuruf geprüft welcher Renegade frei ist oder es werden Status erfragt? Ziemlich unrealistisch. Das ist ein sehr schönes Beispiel wo Betriebsamkeit demonstriert werden soll, dabei aber die vom Autor geschaffenen Rahmenbedingungen ignoriert werden.
  • Ausgehend vom bisherigen Buch bin ich etwas erstaunt, dass Adrian ein Fahrrad zeichnet, denn soweit ich das nachvollziehen kann, hat er nie etwas in der Größe gezeichnet. Offenbar müssen seine Zeichnungen Maßstabsgetreu sein lt. den Erklärungen.
  • Es ist unglaubwürdig, dass Nova Zündkapsel erschießt, da sie vorher jedes mal starke Skrupel hatte, wenn es darum ging jemanden zu töten und Zündkapsel kennt sie schon Jahre. Noch unglaubwürdiger ist, dass sie danach nicht mal über ihre Handlung nachdenkt. Zumindest ist davon nie die Rede, bis sie für ihre Verdienste gelobt wird.
  • Das Ende vom ersten Band ist extrem schwach und ergibt überhaupt keinen Sinn. Die ganze Geschichte baut darauf auf, dass Nova die Renegades hasst, weil sie Ace getötet haben und das denkt sie auch ständig und am Ende ist er einfach wieder da. Dazu kommt, dass es lt. Erklärungen im Buch nicht die Idee von Ace war Nova einzuschleusen bei den Renegades (kann es ja auch nicht sein, weil er das komplette Buch lang nur als verstorben dargestellt wird). Offenbar wissen aber alle Anarchos, dass er lebt. Er ist auch der einzige der im Tunnel zurückbleibt, obwohl die Renegades kommen (die anderen hätten sich wohl genauso wie er verstecken können). Davon abgesehen ist das Risiko, dass er in den Tunnel entdeckt worden wäre nicht unerheblich. Zündkapsel sprengt sich fröhlich durch die Tunnel, obwohl Ace noch dort ist. Man kann das ganze Buch so weiter machen. Die ganze Handlung ergibt von vorne bis hinten keinen Sinn unter der Prämisse, dass Ace (in den Tunneln) lebt. Das ist das beste Beispiel für eine Handlungswendung ohne Sinn und Verstand.
  • Die Beschreibung wie Dornenschwinge Nova vom Dach wirft ist schlecht. Erst ist von Nova weit und breit nichts zu sehen und dann fliegt Nova direkt vom Dach? Das passt nicht zu den Fähigkeiten der beiden Charaktere.
  • Wieso sollte die Verfolgung einfacher werden, wenn dem vorauslaufenden regelmäßig etwas aus einer Tasche fällt und man das sieht. Wenn man den Verfolgten eh sieht, hat man überhaupt nichts von Brotkrumen …
  • Das Wächterszenario ist reichlich unglaubwürdig. Der Anzug ist in einer Brusttasche im Körper, der Anzug lässt sich offenbar auf die Größe von ein paar Zentimetern zusammenfalten, ist aber extrem stabil und hält selbst Schüsse auf. Kein Material der Welt könnte das gewährleisten. Davon abgesehen wiegt der  Anzug offenbar so gut wie nichts, wenn er zusammengefaltet ist, wenn er auseinander gefaltet ist, scheint das Gegenteil der Fall zu sein.
  • Vor der ganzen Renegade Truppe eine derartige Präsentation durchzuführen mit dem vermerkt, dass die Information nicht an die Öffentlichkeit geraten soll ist sinnfrei. Der Rat hätte die Präsentation auch später durchführen können, wenn es “sicher” ist.
  • Keine Ahnung was an Agent N humaner sein soll, als wenn man Gefangenen Gliedmaßen abschneidet. Denn faktisch nimmt man den betroffenen Personen Fähigkeiten. Davon abgesehen könnte die Bevölkerung auch jederzeit die Forderung aufstellen, dass alle mit besonderen Fähigkeiten damit behandelt werden. Das ist sogar noch effektiver gegen die Gefahr von “Schurken”. Davon abgesehen wird der Prozess direkt in die Entscheidung des Agenten gelegt, der einen “mutmaßlichen Verbrecher” verfolgt. D.h. jeder Agent vereint Legislative und Exekutive.
  • Wie realistisch ist es, dass ein Schild schlachten ohne Macken übersteht, wenn man ihn fallen lässt aber eine Delle im Schild ist?
  • Die Renegades laufen zu Tatorten?! Ansonsten wäre Adrian mit seinen Sprungfedern wohl kaum schneller da.
  • Wie soll Agent N für den Wächter gefährlich werden mit seiner Rüstung, wenn nicht mal Kugeln die Rüstung durchdringen.
  • Wieso ist ein volles Team als Wache im Hauptquartier eingeteilt zusätzlich zu den Wachleuten? Das passt wenig zur bisherigen Sorglosigkeit und Arroganz der Renegades.
  • Alle Kameras runterfahren dürfte wenig bringen, da – falls es noch weitere Sicherheitsleute gibt – das gerade verdächtig ist. Zumal eine Zentrale ohne Sicherheitsleute auch wenig Sinn ergibt.
  • Es ist vollkommen unglaubwürdig, dass Ruby und Oscar so schnell an dem Unterschlupf von Ace ankommen, nachdem der Weg für Adrian viel länger gedauert hat.
  • Es ergibt wenig Sinn, dass Adrian denkt, dass Nachtmahr Max angegriffen hat, wo er doch gesehen hat welches Team gerade in seiner Nähe war und was die zuvor getan haben.
  • Verstehe ich das richtig, dass Nova sich selbst enttarnt und die Anarchisten danach in das Reihenhaus zurück gehen in dem Nova angeblich wohnt?
  • Es weisen mittlerweile viele Spuren auf Nova hin: Nachtmahr ist immun, das Amulett fehlt (das deutet auf Nova hin, weil sie im Haus war), es fehlen Artefakte, es haben aber nur drei Personen Zugang zu der Abteilung. Wann ist Nachtmahr verschwunden und wann Nova aufgetaucht. Novas kraft gleicht der von Nachtmahr, Die Nachtmahr har Agent N, die Maske, die Nova entgegengenommen hat und die nicht Dokumentiert wurde usw.
  • Wie schwirig kann es für Dana sein Nova einfach zu ihrem Haus zu folgen, um den fehlenden Falter zu finden oder Adrian / Ruby oder Oscar dorthin zu führen?
  • Eine Nachricht auf einem Spiegel, wenn man sich vorher jemanden zum Feind gemacht hat, der durch Spiegel reisen kann, wer könnte da auf die Lösung kommen?
  • Der falsche Helm wurde auf aufgespießt? Der Echte ist unbeschädigt. Insofern dürfte jeder, der den Wert des Helm kennt auch diese Information kennen. Insofern würde die Fälschung wenig nützen.
  • Wenn Nachtmahrs Hinrichtung “Probleme” löst, ist das doch ein Argument, dass die Renegades in Zukunft bei allen Problemen wieder bemühen können
  • Wie kann Nova die Nase wischen, wenn sie fast bewegungsunfähig gefesselt ist?
  • Das Nova einfach so verzeiht, dass man sie aufgrund von Indizien hinrichten wollte, ist maximal unglaubwürdig, wenn sie wirklich unschuldig wäre.
  • Wenn der Helm nur die Fähigkeit eines Wunderkindes verbessert, erklärt das nicht warum Ace plötzlich wieder einen so viel besseren körperlichen und geistigen Zustand hat, nachdem er den Helm trägt.
  • Wie soll Telekinese dabei Helfen ein komplett zerstörtes Gebäude dauerhaft zusammen zu halten?
  • Die ganze Welt liegt in Trümmern aber die anderen Syndikate schicken in 24h Helden?
  • Der einfachste Weg Ace zu neutralisieren wäre noch immer ein unsichtbarer Max, wie beim ersten Mal.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Ace den Tunnel vergisst, den er so gut kennt?
  • Wieso ist Phobion die einzige Kreatur, die Adrian erschaffen hat, die überdauert und offenbar auch nicht verletzlich ist?
  • Wie trägt man mit einem normalen Messer die “obersten” Hautschichten ab?
  • Wieso hilft bei Nova das Amulett nicht gegen die Stiche, wenn sogar Agent N direkt ins Herz nichts bewirkt?
  • Anders als die Autorin es meint, werden in Hubschraubern aus naheliegenden Gründen äußerst selten Fallschirme für Personen genutzt, erst recht nicht in nicht Militärischen Hubschraubern, denn das würde nur gehen, wenn entweder der ganze Hubschrauber an einem Fallschirm hängt (so ist es hier nicht dargestellt), oder die Flügel der Rotoren weggesprengt werden.
  • Wieso sollte Personen ihre Kräfte zurück bekommen auf die Agent N angewendet wurde? Das ergibt wenig Sinn.

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Leselaunen Berlin 2.0 Planung

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Aktuelles Buch:

Secret Elements 6 Im Hunger der Zerstörung - Johanna Danninger

Buchtechnisch ist der Fortschritt gerade extrem mau. Ich bin noch am gleichen Buch wie vor zwei Wochen. Das ist an sich schon eine Leistung bei einem relativ dünnen Buch. Allerdings ist das Buch auch alles andere als spannend. Es bleibt dabei, dass die Ursprüngliche Serie extrem viel mehr Schwung hatte und mir deutlich besser gefallen hat. Auch Teil zwei der neuen Secret Elements Reihe ist relativ lahm im Vergleich zur Hauptserie.

Aktuelle Lesestimmung:

Wie schon erwähnt, absolut bescheiden.

Zitat der Woche:

Hätte ich das vor Skya gemacht, hätte ich sie erst eine Stunde lang davon überzeugen müssen, dass ich bei Berührungen keine Krankheiten übertrug und sie nicht fallen lassen würde. Ich war mir beinahe sicher, dass sie sich selbst dann nicht von mir hätte tragen lassen, wenn ihr ein Bein gefehlt hätte. Vielmehr hätte sie mir wahrscheinlich mit dem gesunden Fuß noch in den Allerwertesten getreten. Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich bin übernächste Woche ab Mittwoch bis Sonntag in Berlin. Meine letzte Berlin Tour ist mittlerweile 12 Jahre her und das Ziel dieser Tour ist es möglichst wenig zu widerholen und das anzuschauen was ich letztes Mal ausgelassen habe. Wenn ich noch mal 10 Jahre bis zum nächsten Besuch warte, kann ich wahrscheinlich eh von vorne anfangen, weil ich bis dahin alles vergessen habe, was ich vor 20 Jahren gesehen habe. 😉

Am ersten Tag findet abends das P!ink Konzert im Olympiastadion statt. Ich bin gespannt, ob sich das lohnt. Ich bin noch skeptisch, ob sich der Eintrittspreis gefühlt wirklich rentiert.

Am Donnerstag dreht sich alles um die Museumsinsel und abends geht’s in den Neuen Indiana Jones Film ins IMAX.

Freitag geht es nach Potsdam für ein paar Teile von Sanssouci (die verpassten), Belvedere Schloss Pfingstberg, Cecilienhof und Mamorpalais und Abends ins Planetarium in Berlin.

Samstag steht der botanische Garten, das Technik und das Naturkundemuseum auf dem Programm. Sonntag geht es dann zurück nach Hause. Lediglich der Samstagabend ist noch gänzlich ungeplant aktuell.

Aktuell sieht die Planung ganz ok aus, aber ich hab ja allgemein die Tendenz zu viel zu planen.

Als Vorbereitung für die Wanderung in den Sierras (in der Yosemite Region bzw. bis dorthin), habe ich gestern mit Training begonnen. Der erste Versuch gestern war echt schlecht. Gute 3,5h für ca. 11km und ein paar hundert Höhenmeter (immerhin mit 13kg auf dem Rücken). Heute war es dann schon etwas besser mit 2,5h für die gleiche Strecke aber da ist noch deutlich Luft nach oben, von den benötigten 1000-1500 Höhenmetern pro Tag trennt mich noch einiges. Aber das kommt davon, wenn man nur noch im Homeoffice sitzt und keinerlei Sport macht.

Es kann aber auch sein, dass ich zwischendurch mal unbemerkt Corona hatte (bzw. das für eine Erkältung gehalten habe), dann wird das Leistungsniveau ggf. eh nicht reichen. Das werde ich in den nächsten Wochen erkunden. Aktuell befinde ich mich auf 500m Höhe, in den USA muss die gleiche Leistung wieder auf 3000-4500m erfolgen, dass ist schon eine ganz andere Herausforderung.

Meine Knie, die bei der letzten Wanderung 2021 in Deutschland ziemlich problematisch waren, haben bisher ganz gut mitgespielt. Ein paar kurze Schmerzen waren aus der Region vorhanden aber nichts dramatisches aber das kam letzte Mal auch recht spontan. Von einem Tag auf den anderen ging fast nichts mehr und das hat sich Monate gehalten. Wenn man das mitten in den Sierras hat, kommt man ggf. nicht mal mehr raus ohne Hubschrauber und darauf kann ich verzichten.

Ach ja, hatte ich den letzten Jahren noch nicht hinreichend oft erwähnt, dass die Software der Garmin Watches einfach scheiße ist? Falls nein, mache ich das gerne wieder. Ich bin mit meiner Fenix 6 Saphire losmarschiert und was war?

Das Ding hat sich nach den ersten paar hundert Metern komplett weggehängt. Somit hing die Watch bei einer simplen Aktivität Wandern in einer Dauerrebootschleife. Der Werksreset ist wie üblich die Lösung.

Dann darf man natürlich wieder alles neu einstellen. Anschließend ging das Pairing mit dem Handy nicht ohne Fehlermeldungen – das lag einfach an einer laufenden Aktivität, dann ist das Pairing unmöglich. Dafür hat Garmin natürlich keinerlei Fehlermeldung auch bei Garmin findet man diese Information in der Hilfe nicht.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Probleme aus 2019 nach wie vor die gleichen sind, da sie auch bis 2021 nicht behoben wurden trotz diverser Tickets (wenn man ein paar Tage Tracks aufzeichnet, ohne die direkt wieder zu Löschen, geht nach ein paar Tagen nichts mehr, obwohl sehr viel Speicher vorhanden ist). Aber es ist ja erst Version 26 der Software, warum sollte man da Probleme beheben, die schon seit Jahren in der Software sind.

Hauptsache kräftig mit irgendwelchen Extrem- und Expeditions-Situationen werben, aber nichts davon halten. Die Fenix Uhren funktionieren für 08/15 Sportler, die mal ein paar Stunden laufen. Man verkauft Image für viel Geld. Alles was wirklich extrem ist, kann die Software nicht. Das zeigt sich schon, weil sie ständig eine Onlineverbindung braucht, damit sie nicht in den Data Overflow Bereich kommt und nach ein paar Tagen nichts mehr geht.

Ansonsten sind die Probleme auf dem Trail (John Muir Trail) noch die gleichen, es fehlen drei Brücken, zwei davon treffen meinen Hike und der Schneelevel ist nach wie vor sehr hoch aber schnell tauend (was in der Folge dazu führt, dass die Flussquerungen lebensgefährlich werden und man wahrscheinlich Scharen von Moskitos erwarten darf). Insofern bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich den Hike durchziehe aber andersrum: Jünger werde ich auch nicht und irgendwas ist ja immer. Das optimale Jahr gibt es gefühlt einfach nicht.

Filmtechnisch habe ich mir noch ein paar alte Aufzeichnungen auf meinem SAT Receiver angesehen und den ersten von den neuen Jumanji Filmen. Ich fand ich ähnlich gut oder schlecht wie den zweiten Film. Ganz nette seichte Unterhaltung.

Bei Miami Vice bin ich mittlerweile in der dritten Staffel angekommen. Die Serie gefällt mir nach wie vor, auch wenn man natürlich das Alter der Serie mittlerweile bemerkt. Die Zusatzszenen, die im deutschen TV nie gezeigt wurden, sind nett aber nicht wirklich wichtig in den meisten Fällen. Wichtiger ist, dass die Serie davon ab ungeschnitten ist (was man im TV so leider in der Regel nicht mehr zu sehen bekommt, da war offenbar nur die Erstausstrahlung wirklich gut).

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