Leselaunen Berlin 2.0 Planung

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Aktuelles Buch:

Secret Elements 6 Im Hunger der Zerstörung - Johanna Danninger

Buchtechnisch ist der Fortschritt gerade extrem mau. Ich bin noch am gleichen Buch wie vor zwei Wochen. Das ist an sich schon eine Leistung bei einem relativ dünnen Buch. Allerdings ist das Buch auch alles andere als spannend. Es bleibt dabei, dass die Ursprüngliche Serie extrem viel mehr Schwung hatte und mir deutlich besser gefallen hat. Auch Teil zwei der neuen Secret Elements Reihe ist relativ lahm im Vergleich zur Hauptserie.

Aktuelle Lesestimmung:

Wie schon erwähnt, absolut bescheiden.

Zitat der Woche:

Hätte ich das vor Skya gemacht, hätte ich sie erst eine Stunde lang davon überzeugen müssen, dass ich bei Berührungen keine Krankheiten übertrug und sie nicht fallen lassen würde. Ich war mir beinahe sicher, dass sie sich selbst dann nicht von mir hätte tragen lassen, wenn ihr ein Bein gefehlt hätte. Vielmehr hätte sie mir wahrscheinlich mit dem gesunden Fuß noch in den Allerwertesten getreten. Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich bin übernächste Woche ab Mittwoch bis Sonntag in Berlin. Meine letzte Berlin Tour ist mittlerweile 12 Jahre her und das Ziel dieser Tour ist es möglichst wenig zu widerholen und das anzuschauen was ich letztes Mal ausgelassen habe. Wenn ich noch mal 10 Jahre bis zum nächsten Besuch warte, kann ich wahrscheinlich eh von vorne anfangen, weil ich bis dahin alles vergessen habe, was ich vor 20 Jahren gesehen habe. 😉

Am ersten Tag findet abends das P!ink Konzert im Olympiastadion statt. Ich bin gespannt, ob sich das lohnt. Ich bin noch skeptisch, ob sich der Eintrittspreis gefühlt wirklich rentiert.

Am Donnerstag dreht sich alles um die Museumsinsel und abends geht’s in den Neuen Indiana Jones Film ins IMAX.

Freitag geht es nach Potsdam für ein paar Teile von Sanssouci (die verpassten), Belvedere Schloss Pfingstberg, Cecilienhof und Mamorpalais und Abends ins Planetarium in Berlin.

Samstag steht der botanische Garten, das Technik und das Naturkundemuseum auf dem Programm. Sonntag geht es dann zurück nach Hause. Lediglich der Samstagabend ist noch gänzlich ungeplant aktuell.

Aktuell sieht die Planung ganz ok aus, aber ich hab ja allgemein die Tendenz zu viel zu planen.

Als Vorbereitung für die Wanderung in den Sierras (in der Yosemite Region bzw. bis dorthin), habe ich gestern mit Training begonnen. Der erste Versuch gestern war echt schlecht. Gute 3,5h für ca. 11km und ein paar hundert Höhenmeter (immerhin mit 13kg auf dem Rücken). Heute war es dann schon etwas besser mit 2,5h für die gleiche Strecke aber da ist noch deutlich Luft nach oben, von den benötigten 1000-1500 Höhenmetern pro Tag trennt mich noch einiges. Aber das kommt davon, wenn man nur noch im Homeoffice sitzt und keinerlei Sport macht.

Es kann aber auch sein, dass ich zwischendurch mal unbemerkt Corona hatte (bzw. das für eine Erkältung gehalten habe), dann wird das Leistungsniveau ggf. eh nicht reichen. Das werde ich in den nächsten Wochen erkunden. Aktuell befinde ich mich auf 500m Höhe, in den USA muss die gleiche Leistung wieder auf 3000-4500m erfolgen, dass ist schon eine ganz andere Herausforderung.

Meine Knie, die bei der letzten Wanderung 2021 in Deutschland ziemlich problematisch waren, haben bisher ganz gut mitgespielt. Ein paar kurze Schmerzen waren aus der Region vorhanden aber nichts dramatisches aber das kam letzte Mal auch recht spontan. Von einem Tag auf den anderen ging fast nichts mehr und das hat sich Monate gehalten. Wenn man das mitten in den Sierras hat, kommt man ggf. nicht mal mehr raus ohne Hubschrauber und darauf kann ich verzichten.

Ach ja, hatte ich den letzten Jahren noch nicht hinreichend oft erwähnt, dass die Software der Garmin Watches einfach scheiße ist? Falls nein, mache ich das gerne wieder. Ich bin mit meiner Fenix 6 Saphire losmarschiert und was war?

Das Ding hat sich nach den ersten paar hundert Metern komplett weggehängt. Somit hing die Watch bei einer simplen Aktivität Wandern in einer Dauerrebootschleife. Der Werksreset ist wie üblich die Lösung.

Dann darf man natürlich wieder alles neu einstellen. Anschließend ging das Pairing mit dem Handy nicht ohne Fehlermeldungen – das lag einfach an einer laufenden Aktivität, dann ist das Pairing unmöglich. Dafür hat Garmin natürlich keinerlei Fehlermeldung auch bei Garmin findet man diese Information in der Hilfe nicht.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Probleme aus 2019 nach wie vor die gleichen sind, da sie auch bis 2021 nicht behoben wurden trotz diverser Tickets (wenn man ein paar Tage Tracks aufzeichnet, ohne die direkt wieder zu Löschen, geht nach ein paar Tagen nichts mehr, obwohl sehr viel Speicher vorhanden ist). Aber es ist ja erst Version 26 der Software, warum sollte man da Probleme beheben, die schon seit Jahren in der Software sind.

Hauptsache kräftig mit irgendwelchen Extrem- und Expeditions-Situationen werben, aber nichts davon halten. Die Fenix Uhren funktionieren für 08/15 Sportler, die mal ein paar Stunden laufen. Man verkauft Image für viel Geld. Alles was wirklich extrem ist, kann die Software nicht. Das zeigt sich schon, weil sie ständig eine Onlineverbindung braucht, damit sie nicht in den Data Overflow Bereich kommt und nach ein paar Tagen nichts mehr geht.

Ansonsten sind die Probleme auf dem Trail (John Muir Trail) noch die gleichen, es fehlen drei Brücken, zwei davon treffen meinen Hike und der Schneelevel ist nach wie vor sehr hoch aber schnell tauend (was in der Folge dazu führt, dass die Flussquerungen lebensgefährlich werden und man wahrscheinlich Scharen von Moskitos erwarten darf). Insofern bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich den Hike durchziehe aber andersrum: Jünger werde ich auch nicht und irgendwas ist ja immer. Das optimale Jahr gibt es gefühlt einfach nicht.

Filmtechnisch habe ich mir noch ein paar alte Aufzeichnungen auf meinem SAT Receiver angesehen und den ersten von den neuen Jumanji Filmen. Ich fand ich ähnlich gut oder schlecht wie den zweiten Film. Ganz nette seichte Unterhaltung.

Bei Miami Vice bin ich mittlerweile in der dritten Staffel angekommen. Die Serie gefällt mir nach wie vor, auch wenn man natürlich das Alter der Serie mittlerweile bemerkt. Die Zusatzszenen, die im deutschen TV nie gezeigt wurden, sind nett aber nicht wirklich wichtig in den meisten Fällen. Wichtiger ist, dass die Serie davon ab ungeschnitten ist (was man im TV so leider in der Regel nicht mehr zu sehen bekommt, da war offenbar nur die Erstausstrahlung wirklich gut).

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Leselaunen Knights

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Aktuelles Buch:

Secret Elements 6 Im Hunger der Zerstörung - Johanna Danninger

Ich habe gerade mit dem sechsten Teil der Secret Elements Serie begonnen. Allerdings bin ich momentan nicht so optimistisch, denn der Auftakt von der zweiten Serienhälfte, der mit dem fünften Teil begonnen hat, war leider im Vergleich zur ersten Hälfe recht enttäuschend.

Aktuelle Lesestimmung:

Renegades 3 Supernova - Marissa Meyer

Knights 3 Eine erbarmungslose Macht - Lena Kiefer

Ich habe den letzten Teil der Renegades Serie beendet, der sich besser gelesen hat als die beiden Vorgänger. Es bleibt aber dabei. Ich finde die Serie nicht stimmig. Die Motivation der Hauptakteurin ist ziemlich dünn und dafür, dass sich die Charaktere versuchen gegenseitig umzubringen ist mir die Stimmung und die Sprüche viel zu Locker. Denn im Gegensatz zu Avenger Superhelden, die sehr schwer zu töten sind, ist das bei den Renegades größtenteils anders.

Den letzten Teil der Knights Serie finde ich besser. Den zweiten fand ich ziemlich mau.

Zitat der Woche:

Ich konnte mir durchaus Sorgen um unser aller Leben machen und es gleichzeitig großartig finden, dass meine Hand gerade auf Skyas schönem Hintern lag und sie das vor lauter Aufregung nicht bemerkte – Männer-Multitasking! Conversion, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich habe mir Bond Keine Zeit zu sterben angesehen. Einerseits fand ich den Film ganz unterhaltsam aber mit dem klassischen Bond hat das alles reichlich wenig zu tun. Was hat für mich den Bond in der Ära Sean Connery ausgemacht?

  • Mondernste Technikspielzeuge
  • Sexy Girls
  • Charme, gutes Aussehen und eine gewisse Klasse, starke Anziehungskraft auf Frauen
  • Ein gewisses Machoverhalten, dass auch der Zeit geschuldet war
  • Der Hauptcharakter war quasi unantastbar bzw. hat nie wirklich ernsthaft Schaden genommen und ist aus jeder Situation herausgekommen
  • Der MI6 war eine Einheit (bzw. das ist in den Bond Filmen kaum thematisiert worden, für Bond gab es von M die Aufträge und ein Schrulliger Q hat den Technikkram geliefert)

Über die Besetzung über die Jahre kann man geteilter Meinung sein aber spätestens seit Pierce Brosnan hat man bei der Handlung deutlich andere Wege beschritten. Bond war nicht mehr unantastbar. Er wurde gefoltert, seine Loyalität wurde angezweifelt, der MI6 war nicht mehr verlässlich und der Actionanteil wurde zunehmend wichtiger. Früher hatte Bond viele Bettgeschichten aber keine Liebesbeziehungen oder gar Kinder (beides macht ihn natürlich so angreifbar, dass er seinen Job quasi nicht mehr wahrnehmen kann).

Das Ende von Keine Zeit zu sterben

Im neusten Bond Film stirbt sogar Bond am Ende. Ein weiterer Tabubruch. In den vorherigen Teilen ist das meines Wissens nach nie thematisiert worden. Sehen wir immer denselben Bond und Bond ist quasi zeitlos oder sind das immer neue Personen mit der Nummer 007. Man sieht nie einen Bond im Ruhestand. Nun geht man so weit, dass gleich ein Bond stirbt weil er sich selbstlos für seine Familie (noch so ein Novum) opfert.

[Einklappen]

Eine dunkelhäutige Frau als Ersatz für 007? Viel Erfolg damit. Mit Bond hat das Meiner Meinung nach nichts mehr zu tun – aber das hat schon in der Brosnan Zeit angefangen (wobei ich der Meinung bin, dass Brosnan mit Sean Connery am besten Bond verkörpert hat.

Wie heißt der nächste Film? 007 Ohne Bond oder 007 Naomi?

Ansonsten habe ich noch etwas meine Investitionen aufgeräumt und ein paar Aktien verkauft, die entweder viel Rendite erzeugt haben und sehr risikoreich waren oder andere die viel zu wenig oder negative Rendite erzeugt haben.

In Summe haben sich die Verkäufe ausgeglichen was Gewinne und Verluste angeht. Weiterhin habe ich meine Sparquote etwas erhöht. Mittlerweile bin ich bei rund 55% des Einkommens. Mal sehen, ob das noch so noch passt oder zu viel ist.

Das (Einnahmen vs. Ausgaben) theoretisch zu rechnen ist zwar das eine aber faktisch wird sich in der Realität zeigen, ob es am Ende passt. Die Fixkosten sind recht leicht zu rechnen aber was kauft man so alles zwischendurch ohne es genau nachzuhalten?

Nun geht das Geld per Dauerauftrag vom Girokonto weg, ist also erst mal nicht mehr verfügbar und somit kann ich es auch nicht ausgeben. Ich werde  merken, ob ich damit hinkomme. Lt. Planung ja aber wie gesagt Theorie und Praxis.

Was auch ganz interessant ist, dass aus Geld mehr Geld machen deutlich einfacher ist als sich einen Grundstock aufzubauen in den man monatlich einzahlt. Man kennt zwar die Weisheit, aber wenn man sich das über einen Zeitraum von 10 Jahren anschaut, ist das sehr anschauliche Mathematik.

Wenn man z.B. 100.000 hat und die mit 6% Durchschnittsverzinsung in Aktien, ETFs und Anleihen, Rentenfonds platziert, kommt deutlich mehr raus, als wenn man z.B. 1000€ pro Monat genauso investiert (obwohl man dann sogar 120.000€ eingezahlt hat aber man bekommt über den Zeitraum 10 Jahre deutlich weniger raus).

Ok, das ist keine neue Erkenntnis aber am Praxisbeispiel kann man es sehr gut erkennen.

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Leselaunen Renegades

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Renegades 2 Geheimnisvoller Feind - Marissa Meyer

Wow, die Renegades Reihe hat mich wieder in eine Leseflaute gebracht. Obwohl die Reihe recht gute Bewertungen hat, finde ich die Geschichte leider mäßig interessant. Wie viele Superheldengeschichten ist auch diese leider ziemlich flach und es passiert gefühlt sehr wenig. Es geht im Leben und Tod und die Charaktere hauen lockere Sprüche raus, als wenn das nichts wäre. Die Motivation der Hauptcharakterin ist ziemlich dünn. Beim zweiten Teil der Reihe bin ich aber nun fast durch.

Aktuelle Lesestimmung:

Gering.

Zitat der Woche:

Und man sollte Frauen nur Dinge schenken, mit denen man ihr zeigt, wie einzigartig sie sind. Blumen sind da auf jeden Fall fehl am Platz. Es gibt zu viele von ihnen, die sich zu ähnlich sind.« Mica war einen Moment sprachlos und klappte den Mund ein paar Mal auf und zu, ehe sie weitersprechen konnte. »Glaubt Ihr etwa den Scheiß, den Ihr von Euch gebt?« Die Greifen Saga, C.M. Spoerri

Und sonst so:

The Voice Kids ist nun wieder abgeschlossen, nachdem Emma mit ihrem Eminem Lied gleich die ganze Show abgeräumt hat. Ich bin gespannt, ob wir von ihr in Zukunft mehr hören oder das – wie so oft – bei Talentshows nur ein Kurzhype war.

Kürzlich lief Teil 4 von Independence Day im Fernsehen (den hatte ich irgendwie komplett verpasst) und er war recht Actionreich. Die Story war eher mau. Die Neuverfilmungen von Jumanji fallen in die gleiche Kategorie.

Ich habe mir ein paar Videos von einer jungen New Yorkerin (bzw. sie kommt eigentlich aus Kalifornien angesehen. Ich bin erstaunt wie gut die in dem Alter mit Finanzthemen umgeht (Investieren in ETFs, relativ hoher Sparanteil. usw.) und wie viel Geld sie in New York schon zum Berufseinstieg generieren kann.

In der Kombination liegt sie mit ihrem Beratereinkommen + Youtube Einnahmen deutlich über einem gut bezahlten Consultingjob in Deutschland und das mit 25. Gegenüber Altersgenossen in Deutschland dürfte sie das 2-3 fache Bruttoeinkommen haben.

Zugegeben, bei dem Youtube Ansatz hilft gutes Aussehen deutlich um Follower zu bekommen aber das allein reicht auch nicht, aber meiner Einschätzung nach ist es wichtiger als die Inhalte, wenn ich mir die diversen Lifestyle und Kosmetikbloggerinnen anschaue. Wenn Aussehen + Inhalte passen, steht einer Blitzkarriere bei Youtube nichts im Weg.

Krass finde ich auch wie viel Geld sie in die private Rentenvorsorge mit 25 investieren kann im Verhältnis zum Einkommen (da sieht man schön warum unser System nur mit gegenläufiger Einkommenspyramide funktioniert). Der Faktor zwischen der USA Vorsorge und der Deutschen liegt bei 2,5 und der deutsche Staat investiert das Geld nicht mal. Das heißt der effektive Faktor ist noch mal höher.

Ich hatte vor ca. 2 Jahren einen Blogbeitrag zum Thema FIRE (Financial Independence Retire Early) geschrieben. In den letzten zwei Wochen habe ich mir den aktuellen Zwischenstand angesehen. In Summe bin ich bisher ganz zufrieden mit den Ergebnissen.

Meine diversen Excel Kalkulationen habe ich aktualisiert, nachgeschärft bzw. an die aktuellen Gesetzesregelungen angepasst und auch genauer gerechnet (mit  Zinseffekten / Zinsenzinseffekten / Besteuerung / Inflationsausgleich / Inflation usw.). Es gab noch einiges an Optimierungspotenzial in meinen Rechnungen, da ich die vorgenannten Effekte bei dem ersten Ansatz vor zwei Jahren weitgehend ignoriert habe. Witzigerweise gleicht sich das in Summe fast alles zu 0 aus.

Ansonsten liege ich bisher in den letzten zwei Jahren bei der Verzinsung zu niedrig im Verhältnis zum Plan (4,5% statt 6%), was die Folge aus dem damals höheren Anleiheanteil an meinen ETFs war (und wie man jetzt schön gesehen hat, sind Anleihen bei steigenden Zinsen alles andere als gut). Ich bin aber noch recht optimistisch, dass es wieder besser wird, wenn wir uns ggf. global mal wieder darauf einigen könnten, dass Kriege keine gute Idee sind und zwar nicht nur aus finanzieller Hinsicht.

Das nenne ich Gefühl für das Bike.

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Leselaunen Westwell

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Renegades 2 Geheimnisvoller Feind - Marissa Meyer

Aktuell lese ich den zweiten Teil von Renegades. Es handelt sich um eine klassische Geschichte im Sinne von X-Men – es gibt einige auserwählte “Superhelden”, die ein selbstetabliertes Gesetz aufrecht erhalten, an das sich alle anderen halten müssen und eine Fraktion die meint, dass die besonderen Kinder frei leben können sollen.

Bisher bin ich nur sehr bedingt begeistert. Obwohl die Charaktere auf Leben und Tod kämpfen, hauen sie lockere Sprüche raus. Für meinen Geschmack passt die Stimmung einfach nicht. Ansonsten ist Marissa Meyer offenbar eine Autorin, die Handlungswendungen um der Handlungswendungen willen raushaut, auch wenn sie überhaupt keinen Sinn ergeben und alles was sie vorher geschrieben hat nicht dazu passt.

Aktuelle Lesestimmung:

Westwell 1 Heavy & Light - Lena Kiefer

Westwell 2 Bright & Dark - Lena Kiefer

Westwell 3 Hot & Cold - Lena Kiefer

Renegades 1 Gefährlicher Feind - Lena Kiefer

Die Lesestimmung war recht gut. Ich habe die Westwell Serie verschlungen, obwohl das Interesse nicht gerade an dem Haupthandlungsstrang gelegen hat. Lena Kiefer schafft es über einen Tollen Schreibstiel und die Beziehung zwischen den Charakteren das Interesse hoch zu halten, wenn man diese Art von Büchern mag. Am ehesten kann man den Inhalt mit Romeo und Julia trifft auch seichten Kriminalroman umschreiben.

Zitat der Woche:

»Ich glaube, an dem Tag, an dem du ein positives Gefühl für länger als einen Lidschlag an dich heranlässt, werde ich in alle vier Tempel gehen und den Göttern ein gewaltiges Opfer darbringen«, murmelte Mica bockig, während sie ihm folgte. Die Greifen Saga, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Diese Mal gibt es weniger Neues als in den letzten zwei Wochen.

Bzgl. des geplanten Wanderurlaubs habe ich mich nun etwas mehr eingelesen. Der Schneefall diesen Winter war in den Sierras extrem. Eine elementare Brücke im Bereich der Sierras wurde zerstört. Das sorgt dafür, dass man auf regulären Wegen ca. 25 Meilen zusätzlich + einen vermutlich schwierigen Transfer nach Bishop hat oder komplett ohne Wege über sehr steile Abschnitte wandern muss, um den Teil zu umgehen.

Davon abgesehen ist es auch ziemlich wahrscheinlich, dass selbst Ende Juli in einigen Regionen noch flächendeckend Schnee liegen wird.

Mit der Bahn hatte ich auch mal wieder meinen Spaß. Ich habe versucht einen Zug von z.B. Dortmund nach Berlin Ostbahnhof mit Sitzplatzreservierung zu bekommen. Es ging nicht, weder von einem anderen Abfahrtsort, noch zu einer anderen Abfahrtszeit. Es hat mich eine Weile gekostet herauszufinden woran es lag. Aktuell kann man nur bis zum Hauptbahnhof einen Sitzplatz reservieren, vor einigen Wochen konnte man auch noch bis zum Ostbahnhof reservieren.

Warum das nun nicht mehr geht, weiß wohl nur die Bahn. Somit muss man entweder am Hauptbahnhof aussteigen und von dort ca. 15 Minuten mehr Reisezeit in Kauf nehmen oder alternativ den Sitzplatz für knapp 6€ separat reservieren und die Bahn für miserablen Service zusätzlich entlohnen. Danke Bahn, für nichts.

Ich habe die erste Staffel von Miami Vice durch von der recht exklusiven Blu Ray Veröffentlichung. Das vollkommen ungeschnitten, restauriert und mit originalem O-Ton zu sehen hat schon was. So weit entfernt von der Version, die vor einigen Jahren auf den öffentlich rechtlichen spät abends lief, ist das aber nicht entfernt.

Da ich in den letzten Jahren deutlich weniger im Kino war als früher, kommt es mittlerweile öfter vor, dass ich eigentlich recht “alte” Filme zum ersten mal sehe. Angeschaut habe ich mir London Has Fallen. Der war erwartungsgemäß inhaltlich vergleichbar schlecht wie der Vorgänger, aber nettes Actionkino.

Weiterhin habe ich mir Men in Black international angesehen, den fand ich erstaunlich gut, das mag aber auch an der recht geringen Erwartungshaltung bei Fortsetzung 4 gelegen haben. So langsam ist das Thema durch, wobei die Besetzung mit neuem Team wieder etwas Schwung in das Thema gebracht hat.

Das ist sehr beeindruckend schnell:

Weitere Leselaunen:

* Andersleser * Letterheart *

Westwell [Serie]

Westwell 1 Heavy & Light - Lena Kiefer Westwell 2 Bright & Dark - Lena Kiefer Westwell 3 Hot & Cold - Lena Kiefer

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Lena Kiefer

Teile der Serie:

  • Westwell 1 – Heavy & Light (481 Seiten)
  • Westwell 2 – Bright & Dark (465 Seiten)
  • Westwell 3 – Hot & Cold (481 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Trish und ich standen uns nie besonders nahe, aber ich habe erschreckend viel von ihr geerbt, wenn es darum geht, Krieg zu führen. Daher solltest du wissen, dass es eine verdammt schlechte Idee ist, mit mir einen anzufangen.«

Helena ist kurz nach dem Tod ihrer Schwester (Valerie) und deren Verlobten (Adam) von Ihrer Familie nach England ins Internat geschickt worden. Nachdem nun zwei Jahre vergangen sind, kommt sie nach New York zurück und will den Tod der beiden aufklären. Adam und Valerie sind an einer lt. den Berichten an einer Überdosis Drogen gestorben, obwohl lt. dem Wissen ihrer Verwandten beide keine Drogen genommen haben. Die Familie von Adrian hat im Nachgang Medial alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Verantwortung auf Valerie zu schieben.

Helena will den Namen ihrer Schwester reinwaschen und stellt Nachforschungen an, als sie wieder in New York ist.

Jessiah ist der Bruder von Adam und lebt noch in New York. Er trifft auf Hellen und das wiederholt sich quasi ständig, was zum Teil daran liegt, dass beiden in denselben gesellschaftlichen Kreisen unterwegs sind, andererseits aber auch daran, dass sie sich anziehend finden, obwohl sie Anfangs aufgrund der Vergangenheit nur Abneigung füreinander übrig haben.

Beide trauern noch über den Tod der Geschwister.

Was glaubst du, passiert, wenn Helena und du diese Sache wiederholen? Shakespeare würde aus dem Grab auferstehen und Eintritt zahlen, um das zu erleben.«

Die Geschichte entspricht quasi 1:1 Romeo und Julia in der Moderne. Hellen Weston hat einen Grund die Familie Coldwell zu hassen, weil die Familie Coldwell Ihrer verstorbenen Schwester (Valerie) die Schuld am Tod von Adam gegeben hat. Bei Jessiah ist überhaupt nicht nachvollziehbar, woher sein Hass kommt (allerdings merkt er das recht schnell selbst und auch der von Valerie flaut recht schnell ab). Argumente oder Gründe warum Valerie die angeblich Böse ist, gibt es offenbar keine.

Du weißt doch, alte Leute reden gerne über die Vergangenheit. Wie meinte mal ein kluger Mann – die ersten fünfzig Jahre des Lebens sind Text, der Rest ist Kommentar.«

Der Schreibstiel von Lena Kiefer ist so gut, dass ich das Buch recht schnell verschlungen habe, obwohl die eigentliche Handlung recht dünn ist.

Wie unglaublich leicht sich hier 20 und 25 jährige von ihren Eltern rumschupsen lassen, als wenn sie Kleinkinder wären, ist arg unglaubwürdig. Anderseits deutet sich bereits an, dass sich hinter dem vermeintlichen Drogentot wohl mehr verbirgt. Nach Band 1 würde ich vermuten, dass jemand seine Finger im Spiel hatte und diesbezüglich sind die Mitglieder der reichen Familien aktuell recht weit oben auf meiner Liste von verdächtigen.

Ich durfte nicht so egoistisch sein, mein eigenes Glück über

Der Dramaanteil ist etwas arg hoch, denn on / off ist in derartigen Reihen normal, hier aber recht extrem. Die Serie erinnert sehr stark an die don’t Serie aus gleiche Feder.

Die Sichtweise wechselt immer wieder zwischen Jess und Helena, kleine Teile der Geschichte überlappen sich dabei und werden aus der jeweils gegensätzlichen Perspektive dargestellt.

Band 2:

Helena hat sich auf einen Deal mit der Mutter von Jess (Trish) eingelassen. Dafür, dass sie Jess nie im Leben wieder trifft, verzichtet Trish auf den Deal, der Helenas Familie finanziell ruiniert hätte. Dafür leiden Helena und Jess darunter, dass sie ihr eigenes Glück für den Deal aufgeben mussten. Trotzdem laufen sie sich wieder über den Weg, wissen aber, dass jede Begegnung die Gefahr vergrößert, dass die Mutter von Jess ihnen auf die Schliche kommt und ihre Drohungen verwirklicht.

Helena ermittelt weiter und findet immer mehr heraus und Jess bekommt Wind davon. Er ist wenig begeistert, dass Helena sich mit ihren Ermittlungen in Lebensgefahr bringen könnte.

Der Schreibstil ist noch immer toll, aber im zweiten Teil ist trotz der Ermittlungserfolge sonst nicht viel passiert. Die beiden treffen sich, sie verlieren sich, sie leiden und viel Drama. Die Nähe zur don’t Reihe zeigt sich auch dadurch, dass einige bekannte Figuren von dort wieder auftauchen, allerdings nur in relativ unbedeutenden Nebenrollen.

Band 3:

Liebe bedeutete, in bestimmten Momenten zuerst an jemand anderen zu denken als an sich selbst.

Jess wurde angegriffen, vermutlich angeschossen und liegt am Ende des letzten Bandes gerade im Sterben und seine letzte Aktion bevor er ohnmächtig wird, ist es Helena anzurufen.

Das ist ein böser Cliffhanger aus dem letzten Teil. Der Cliffhanger erlaubt es aber kaum was über den drittel Teil zu schreiben, da man sonst zu viel verrät bzw. massiv spoilert.

»Liebe ist das Allerwichtigste im Leben. Und Essen natürlich. Mit dem Alter sind die Prioritäten da etwas verschwommen.«

Inhaltlich ist der Band anfangs etwa schwächer, dreht dann aber wieder auf. die Auflösung finde ich etwas schwach, da die Motive und die Umsetzung recht dünn sind.

Die Serie lebt nach wie vor von ihrem Schreibstil und den Charakteren.

Fazit:

Romeo und Julia beschreibt diese Serie gut. Zwei Reiche Familien sind miteinander verfeindet und dementsprechend dürfen die Kinder natürlich nicht miteinander anbandeln. Wenn es aber doch passiert, werden ihnen sehr viele Steine in den Weg gelegt.

Dazu kommt ergänzend ein vermeintlicher Selbstmord der Geschwister, die genau den gleichen Weg eingeschlagen haben. Aber war es wirklich Selbstmord?

Im Prinzip ist die Geschichte fast das gleiche wie in der don’t Reihe (in der d’ont Serie trifft Arm oder sagen wir normal auf Reich bis Superreich) und es soll noch eine Serie kommen um der es auch wieder um eine elitäre Elite geht. Die noch kommende Serie ist somit auch “das gleiche in grün”.

Desto erstaunlicher, dass das Konzept für mich so gut funktioniert. Die Handlung ist recht überschaubar aber aufgrund der Schreibstils von Lena Kiefer funktioniert die Buchserie aber sehr gut.

Bei der finalen Auflösung der Hintergründe sollte man nicht zu viel erwarten, die ist eher Dünn.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Es ist überhaupt nicht verdächtig, wenn man denjenigen überhaupt nicht kennt, der einem gerade nur kurz die Trainingsräume gezeigt hat und man Detailinfos über dessen Familiengeschichte kennt, oder doch?
  • Die Nachricht über die Rezeption ist genial, das H(elena) am Ende ist noch das Beste (auch wenn es ohne H wohl auch recht eindeutig ist wer die Nachricht geschickt hat, wenn man unauffällig sein will und keine Spuren zu hinterlassen, dann ist es wohl keine gute Idee so Nachrichten zu versenden)
  • Carter so zu konfrontieren ist ziemlich naiv, wenn mehr dahinter steckt …
  • Wenn man hört, dass die Westons angeblich so extrem reich sind und sie ganze drei Geschäfte (wobei das zweite und dritte schon eher Glücksspiel war), brauchen um das alles zu verlieren, kann die finanzielle Lage vorher auch nicht gerade rosig gewesen sein und man fragt sich wie sie es überhaupt so lange geschafft haben über die Runden zu kommen. Die Argumentation, dass die Geschäfte nur so risikoreich abgeschlossen wurden, um Trish eins auszuwischen ist geradezu lächerlich. Emotionen in finanziellen Angelegenheiten waren nie ein guter Berater und führen auch nicht zu langfristigem Erfolg.
  • Seit wann ist Glück gleichbedeutend damit viel Geld zu haben? Letzteres ist oft nicht abträglich aber keineswegs ein Garant für Glück – nicht ansatzweise.
  • Sowohl Helen als auch Jessiah sind reichlich naiv. Wenn man bedenkt was Trish erreicht hat und in welcher Zeit, dann kann man viele Ereignisse kaum für Zufall halten.
  • Erst denkt Jess, dass seine Mutter ihn verkuppeln will und dann verwirft er den Gedanken sofort, als es um ein Projekt geht. Seine Mutter ist so schlau, dass sie weiß, dass genau diese Art von Verkupplungsversuch (über seinen Job) viel erfolgversprechender ist bei ihm.
  • Kurz vor Carters Ankunft mit Helena zusammen vor dem Hotel zu stehen ist mehr als dumm, vor allem nachdem Jess Carter bedroht hat.
  • Nachdem Helena nun vor Ihren Eltern am Ende vom zweiten Teil alles offenbart hat, hat sich überhaupt keinen Grund mehr vor Ihnen zu kuschen, sobald die das Angebot von Jess annehmen würde (Finanzierung ihres Studiums), ist die Gefahr groß, dass Trish verdacht schöpft. Aber glücklicherweise kommt ihr die Idee auch selbst.
  • Direkt danach war wieder alles sinnlos: Trish hat die Oberhand, da Helena im Krankenhaus ist, weiß Trish eh was Sache ist und kann die Familie von Helena  finanziell vernichten.
  • Warum jemand Jess umbringen will, sollte doch recht naheliegend sein, nachdem er eine Ermittlerin eingeschaltet hat. Carter ist auch nicht auszuschließen als Ursache. Wobei das wenig Sinn ergeben würde, denn den Anschlag hätte Carter auch vor der Übergabe des Videos beauftragen können.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Jess zufällig nach Beauftragung der Detektivin bzw. nach dem tieferen Nachforschungen ganz zufällig angegriffen wird, obwohl derjenige der das angeblich beauftragt hat schon Jahre auf Rache Sinnt. Es ist naheliegend, dass das nicht alles ist was dahinter steckt.
  • Wie fühlt man sich, wenn man ungefragt in eine private Suche nach Mördern reingezogen wird, die noch frei rumlaufen und man somit unmittelbar selbst zum Ziel werden könnte? Genauso dreist ist es Malias Hilfe (sie ist Polizistin und darf das eigentlich), mehreren Leuten zu offenbaren, falls sie vorher nichts davon wusste
  • Die Gesamtauflösung der Geschichte ist reichlich dünn. Nur weil ein Sohn von einer reichen Person meint, dass seine Eltern zusammenarbeiten sollten, ist das nichts was sich Stadtweit rumspricht. Davon abgesehen würde es sicher andere Optionen geben, als die Kinder zu töten um die Zusammenarbeit zu verhindern. Es wäre doch praktischer im Falle einer möglichen Zusammenarbeit einfach mit dem Mord zu drohen. Zumal sich die Familien offenbar vorher schon gehasst haben (warum auch immer). Insofern war die Zusammenarbeit nie wahrscheinlich. Wie sich später zeigt, wäre es auch zu keiner Zusammenarbeit gekommen. Desto sinnloser ist der zweite Mordversuch und die erneute Androhung. Effektiver wäre es auch gewesen sowohl den Eltern als auch den Kindern die Androhungen zukommen zu lassen.
  • Der Plan, der einzig und allein auf drei Tage Überwachung setzt ist ziemlich optimistisch
  • “Wir haben jetzt schon Security” und dann fahren sie mit einem Fahrzeug, bei dem sie nicht den Fahrer sehen (wobei offenbar vorne zwei Leute sitzen) und ohne security? Das ist wirklich einfallslos und unglaubwürdig. Davon mal abgesehen, hätten für die Reaktionszeit die Killer von Anfang an ständig darauf warten müssen, dass sie die Verlobung verkünden und immer in Reichweite sein. Das ergibt keinen Sinn.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand 10 Leute in einer Lobby tötet? Dann im Aufzug, beide beherrschen Kampfsport und tun nichts. Auf welche Gelegenheit wollen sie denn warten? Anschließend versuchen sie es zwar noch aber vorher wären die Chancen ggf. besser gewesen.
  • Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Bürgermeister bei seinen Aktionen nie aufgeflogen wäre, wenn er gegen Trish mit all ihren Ressourcen, eine der erfolgreichsten Privatermittlerinnen in New York und der Gruppe um Hellen und Jess angetreten wäre. Wie sollte ein “Gorilla” dafür sorgen, dass der Bürgermeister nicht auf der Liste landet und wieso sollte der Gorilla nicht so viel Angst vor Trish haben wie vor dem Bürgermeister (er könnte sie somit informieren und doppelt kassieren).
  • Warum sollte der Bürgermeister zweimal an einem Ort sein, wo jemand ermordet wird. Wenn er nur seine Handlanger geschickt hätte, dann wäre ihm nichts nachzuweisen gewesen, wenn man die Verbindung zu den Handlangern und den Mordauftrag nicht hätte nachweisen können. Faktisch dürfte wohl kein so mächtiger Mensch so dumm sein sich am Tatort erwischen zu lassen, erst recht nicht zweimal (wobei man wohl eher davon ausgehend dürfte, dass ein Bürgermeister öfter Gründe finden würde, wenn er selbst bei sehr unwahrscheinlichen Geschäftsbeziehungen schon nicht vor Mord zurückschreckt).

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