Der Weg des Waldläufers [Serie]

Der Weg des Waldläufers 1 Verrätersohn - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 2 Der Schatten des Königs - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 3 Mysterium in der Tundra - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 4 Verrat im Norden - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 5 Das Geheime Refugium - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 6 Der Weg des Spezialisten - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 7 Der König des Westens - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 8 Die Türkiskönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 9 Verschwörung im Norden - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 10 Das Waldläuferkonzil - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 11 Eisiger Ursprung - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 12 Drachenenergie - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 13 Lockruf des Drachen - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 14 Mission  im Osten - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 15 Der Unvergängliche Erwacht - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 16 Die Druidenkönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 17 Drachentücke - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 18 Die Krone des Nordens - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 19 Tremia in Gefahr - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 20 Waldläuferehre - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 21 Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 - Pedro Urvi

Der Weg des Waldläufers 22 Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 - Pedro Urvi

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Pedro Urvi

Teile der Serie:

  • Der Weg des Waldläufers 1 – Verrätersohn (422 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 2 – Der Schatten des Königs (386 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 3 – Mysterium in der Tundra (360 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 4 – Verrat im Norden (364 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 5 – Das Geheime Refugium (379 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 6 – Der Weg des Spezialisten (498 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 7 – Der König des Westens (505 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 8 – Die Türkiskönigin (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 9 – Verschwörung im Norden (471 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 10 – Das Waldläuferkonzil (428 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 11 – Eisiger Ursprung (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 12 – Drachenenergie (443 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 13 – Lockruf des Drachen (420 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 14 – Mission  im Osten (424 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 15 – Der Unvergängliche Erwacht (376 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 16 – Die Druidenkönigin (419 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 17 – Drachentücke (434 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 18 -Die Krone des Nordens (445 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 19 – Tremia in Gefahr (454 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 20 – Waldläuferehre (504 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 21 – Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 (98 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 22 – Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 (106 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Die Tapferen wachsen mit den Widrigkeiten. Das hat meine Tante gesagt, und die war eine große Kriegerin«, stellte Ingrid fest. Lasgol nickte. Entweder musste er sehr schnell wachsen, oder es würde ihm sehr schlecht ergehen.

Lasgol ist der Sohn eines Verräters am König und so ist sein Leben. Er wird von fast jedem herablassend behandelt oder gehasst, obwohl er selber nichts für die Tat seines Vaters kann. Er selbst kann sich auch nicht Vorstellen, dass sein Vater wirklich Verrat begangen hat. Lasgols leben ist karg, er wurde von einem alten Soldaten aufgenommen, der ihn dafür bei sich leben lässt, dass er ausreichend Alkohol beschafft. Lasgol Jagd dafür Wild. Eines Tages kommt ein Waldläuferrekrutierer in sein Dorf, der Lasgol rekrutieren möchte. Auch Lasgols Vater war ein Waldläufer und die Waldläufer dienen dem König. Wenn Lasgol in seinem Dorf schon so viel Hass entgegenschlägt, wie soll es bei den Waldläufern werden=

»Klar, vertrau du nur deinen Vorgesetzten. So endest du in einem namenlosen Grab!«

Die Schreibweise ist eher auf jüngere Leser ausgelegt. Die Charaktere sind oft sehr flacht. Alle verurteilen Lasgol, obwohl er für die vermeintlichen Taten seines Vaters nichts kann. Genauso werden Leute mit Magiefähigkeiten behandelt. Man fühlt sich also ins tiefste Mittelalter versetzt mit Hexenverbrennungen. An diversen Stellen ist die Handlung ohne Not nicht sonderlich stimmig / logisch.

Band 2

»Und denk daran: erst zuschlagen, dann Fragen stellen! Ein guter Rat von Ulf!«

Das zweite Ausbildungsjahr ist für die Waldläufer angebrochen. Lasgol hat dem König das Leben gerettet und ist damit rehabilitiert. Der Norden greift den Süden an aber der König versucht auch den Westen auf seine Seite zu bekommen, notfalls mit Erpressung.

Aber ist wirklich alles wie es scheint und die Fronen so klar wie gedacht?

Der zweite Teil ist vergleichbar wie der erste. Nach wie vor sind mir Charaktere oft zu naiv.

Band 3

»Angesichts einer Situation wie dieser, in der wir das Ausschlagen des Pendels nach dieser oder jener Seite in keiner Weise beeinflussen können, hat es keinen Sinn, sich verrückt zu machen. Denn nichts davon fließt in die Entscheidung ein

Das dritte Ausbildungsjahr steht an und die Waldläuferaspiranten werden in den Krieg verwickelt. Lasgol hat herausgefunden, dass seine Mutter nicht Tod ist und das der vermeintlich gute König alles andere als gut ist und das auch der Norden so schlecht ist wie gedacht. Nun versucht der König den Norden anzugreifen.

Die Anfangs recht schwarz / weiß gezeichnete Einordnung von gut und böse verwischt mit den Bänden immer mehr. Lasgol und Egil werden immer mehr in Politik verstrickt.

Band 4

»Wer nicht gut informiert ist, stirbt tendenziell einen vorzeitigen Tod. Ich für meinen Teil möchte so spät wie möglich

Es geht in das letzte Ausbildungsjahr für die Schneepanther. Werden sie es alle schaffen und auch wenn König Urthar im Norden besiegt wurde. Die Schneepanther bewegen sich auf einem sehr dünnen Grat. Sowohl Egil als auch Lasgol können jederzeit des Verrat bezichtigt werden. Sie sind beide in der Rolle von Spionen unter Feinden.

Die Geschichte wirkt für mich am Ende so, als wenn sie bewusst so geschrieben ist, dass es eine Fortsetzung gibt. Da die Vorbände schon nicht sonderlich spannend waren, ist eine künstliche Streckung noch weniger hilfreich. Allerdings gibt es kurz vor Schluss dann doch noch eine Handlungswendung.

Band 5

Sich in die Diskussionen zwischen Ingrid und Viggo einzumischen, war wie der Versuch, einen Wintersturm zu beruhigen. Man wurde dabei nass, kalt und enttäuscht.

Das erste Jahr der Spezialistenausbildung steht an. Lasgol und einige der Gefährten reisen ins Refugium um ihre Ausbildung fortzusetzen.

Die Schneepanther nicht mehr vereint und man bekommt aus erster Hand nur die Geschichte um die Gefährten mit, die mit dem Erlenen der Spezialisierung beschäftigt sind

Band 6

»Dir würde es ganz gut bekommen, mal die eine oder andere Regel zu brechen.« »Und wozu?« »Dann wärst du ein bisschen flexibler. Eines Tages bricht der Stock, den du verschluckt hast, und du gehst mit ihm kaputt.«

Der zweite Teil der Spezialistenausbildung steht an. Es gibt eine neue Bedrohung. Offenbar soll Lasgol ermordet werden aber niemand weiß genau warum. Als wenn das nicht genug wäre, wird die Aufgabe zwei Spezialisierungen zu meistern immer herausfordernder. Dazu kommt, dass Lasgol nicht weiß, ob er Camu schützen kann.

Im Gegensatz zu den ersten Büchern bei denen immer ein Jahr der Ausbildung behandelt wird, ist es bei der Spezialistenausbildung die Geschichte auf zwei Bücher verteilt. Auch in Band 2 der Spezialistenausbildung erlebt man die Geschichte der Spezialisten und die von den anderen Gefährten lediglich aus Briefen.

Band 7

Sie hassten um des Hasses willen, ohne einen echten Grund, ohne es zu verstehen. Und Hass um des Hasses willen war nicht nur sinnlos, sondern er vergiftete das Herz, bis es verfaulte. Das war etwas, womit sich Lasgol inzwischen auskannte.

Alle Schneepanther, die an einer Spezialistenausbildung teilnehmen konnten haben diese erfolgreich abgeschlossen. Alle werden in unterschiedliche Regionen geschickt um Aufträge zu erfüllen. Ist das nun das Ende der Schneepanther? Diesen Band erlebt man aus der Perspektive von Lasgol, der vor und nach auf seine Gefährten und Bekannten trifft. Auch in diesem Band kommt es wieder zum Krieg in diesem Fall Ost gegen West aber auch im Norden braut sich eine neue Bedrohung zusammen.

Band 8

Nichts in diesem Leben, das der Mühe wert ist, lässt sich leicht erreichen. Wenn es so erscheint, ist es Täuschung oder Selbstbetrug, sehr wahrscheinlich letzteres.

Der Norden hat seine Kräfte gesammelt und steht kurz davor das Königreich anzugreifen für das Lasgol und die Schneepanther kämpfen. Dabei kommt ein kaum zu bekämpfendes Wesen zum Einsatz. Es gibt eine Möglichkeit dieses Wesen zu bekämpfen aber dafür müssen Lasgol und die Schneepanther ein Artefakt beschaffen, dass es nur in einem fernen Königreich gibt. Allerdings ist fraglich, ob die Königin ihnen helfen wird.

Zur Abwechslung haben die Schneepanther mal wieder ihre fast volle stärke, lediglich Egil ist bei diesem Einsatz nicht dabei. Dieser Band hat kein abgeschlossenes Ende und startet direkt in den nächsten Band.

Band 9

So waren die Menschen nun einmal. Die einen waren mit sehr wenig glücklich, andere blieben ewig unzufrieden und immer auf der Suche nach noch mehr Macht und Ruhm.

Astrid ist in den Händen der Türkiskönigin und muss befreit werden. Dafür muss das Magische Artefakt zurückgebracht werden. Die Herrscher haben aber andere Pläne. Egil hat um Hilfe gebeten und die Waldfläufergefährten wissen noch nicht wofür. Da beide Missionen gleichzeitig stattfinden müssen, teilt sich die Gruppe auf.

Das ist das erste Buch seit dem Beginn der Spezialausbildung bei der wieder alle direkt an der Handlung beteiligt sind. Die zwei Gruppen, die gleichzeitig die Abenteuer erleben machen die Handlung spannender. Was mir nach wie vor wenige gefällt an der Serie ist wie tumb die Charaktere teilweise sind. Das passt nicht so recht zu einer Serie die auf bis zu 18 jährige Leser ausgelegt ist und fällt mir immer wieder negativ auf.

Band 10

»Aber es ist eine große Ehre!«, sagte Nilsa. »Gold ist mir lieber. Die Ehre verweht mit dem Wind«, erwiderte Viggo sarkastisch.

Egil und Lasgol sollen ermordet werden und die Schneepanther wissen nicht von wem. Weiterhin stellen die Dunklen Waldläufer eine Bedrohung dar. Darum wird sich der große Rat der Waldläufer treffen aber die Reise bietet den dunklen Waldläufern die Gelegenheit die Führung der Waldläufer zu schwächen.

Wie immer sind die Schneepanther mitten drin und die Serie bleibt sich treu. Meine Kritikpunkte aus den Vorbänden sind nach wie vor die gleichen (oft verhalten sich die Charaktere ziemlich Begriffsstutzig – Egil ist die Ausnahme). Aber in diesem Band gibt es Handlungswendungen, die ich so nicht erwartet habe.

Band 11

»Irgendwann musst du all deine Weisheit mal in einem Buch veröffentlichen«, sagte Viggo. »Und das nennst du: Der Weg des Offensichtlichen.«

Die Schneepanther sollen nach ihrem erfolgreichen Einsätzen mit neuen Methoden zu überlegenen Spezialisten ausgebildet werden und müssen sich überlegen, ob sie die gefährlichen Methoden der Anführerin akzeptieren wollen. Auch im Norden braut sich wieder eine neue Bedrohung zusammen.

Der Band ist zweigeteilt – die Ausbildung nimmt die erste Hälfte ein, die Gefahr aus dem Norden die zweite Hälfte. Einerseits gelingt es dem Autor viele offene Handlungsfäden einzusammeln, gleichzeitig sind aber diverse für den nächsten Band offen bzw. werden neu gesponnen. Die Schneepanther sind mal als Gruppe unterwegs.

Band 12

»Auf dem Weg und im Leben gibt es immer Einschränkungen. Wenn wir alles geschenkt bekommen, wissen wir den wahren Wert der Dinge nicht zu schätzen.

Die Schneepanther setzen ihre Spezialistenausbildung fort aber wie hoch sind die Risiken wirklich und wird die Ausbildung am Ende einen hohen Preis einfordern oder lässt sich die Ausbildung damit wirklich so einfach Beschleunigen wie es scheint.

Band 13

Die Schneepanther beenden einen Einsatz für die königliche Familie und bekommen danach einige Wochen Urlaub, die sie dafür nutzen zu Ihrer Familie zu reisen, oder Recherchen anzustellen.

In einer Armee war das Schlimmste, was passieren konnte, dass die Soldaten selbst anfingen zu denken.

Alle erleben dabei ihre persönlichen Abenteuer und treffen sich anschließend um bei Gerd zu sehen wie es ihm geht. Auch die Geschichte um die Drachen wird langsam weitererzählt.

Band 14

Die Schneepanther bekommen einen neuen Auftrag, der sie in ein anderes Reich führt und schaffen sich mit ihrer Mission neue Feine. Daher können sie vorerst nicht weiter im Kontext Drachenkugel forschen. Es offenbart sich eine weitere Bedrohung, die Kugel scheint deutlich gefährlicher zu sein, als dies den Anschein hatte. Scheinbar sind einige Interessengruppen hinter der Drachenkugel her und diese Gruppen stellen eine Bedrohung nicht nur für die Panther dar.

Band 15

»Mit Büchern kannst du tausend Leben erleben, unzählige Dinge lernen und Erfahrungen nachvollziehen, die du anders niemals machen könntest.«

Die Identität im die Kugel ist nun bekannt, in der Kugel steckt wirklich ein Drache und zwar einer, der die Welt wie die Schneepanther sie kennen vernichten will. Er muss dafür allerdings noch reinkanieren. Dafür benötigt er Hilfe. Zuerst haben die Schneepanther geholfen aber sobald der Drache die Gelegenheit hat, greift er auf die Hilfe von zwei Sekten zurück.

Werden die Schneepanther das verhindern können?

Die Schneepanther sind in diesem Band wieder als Gruppe unterwegs.

Band 16

»Weil das der leichte Weg wäre, und von dem halte ich wenig. Wer etwas will, muss dafür kämpfen und Opfer bringen. Wenn einem alles in den Schoß fällt, lernt man nicht, sich darum zu bemühen oder es angemessen zu schätzen.«

Nachdem die Geschichte um den Drachen im letzten Band ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, fühlt dieser Band sich bis auf die letzten 10% komplett nach Füllband an. In den letzten 10% passiert dann erstaunlich viel was der Handlung vorher sehr gut getan hätte.

Die Schneepanther bilden in diesem Band über den größten Teil der Handlung mehrere Einzelgruppen, deren Abenteuer parallel passieren.

Band 17

Die Panther sollen sich zum Schutz der Königin als königliche Waldläufer ausbilden lassen, nur Lasgol ist ausgeschlossen, da er in die Ungnade des Königs gefallen ist. Der König bereitet alles für den Krieg vor wegen den Anschlägen bei der Hochzeit.

In der Tat schnarchte dieser so laut, dass die Möbel erzitterten. Lasgol nutzte das für seine Konzentrationsübungen. Neben Gerds ohrenbetäubender Atmung Magie zu wirken, war eine echte Leistung.

Für mich fühlt sich der Band viel nach Füllband an. Die Panther befinden sich weitgehend in Ausbildung und Lasgol ist, da Strafversetzt der Haupthandlung um den Drachen auf der Spur. Insofern geht es recht wenig voran in dem Band.

Band 18

Der König plant Rache für die geplante Vergiftung von ihm selbst und der Königin. Gleichzeitig wird die Bedrohung durch den Drachen und seine Pläne immer größer. Somit droht ein sinnloser Krieg und gleichzeitig müssen die Königsadler versuchen die Artefakte zu beschaffen, mit denen der Drache möglicherweise bekämpft werden kann.

Wer seinen Lebensunterhalt mit Handeln verdiente, würde skrupellos einen Toten verkaufen, und wenn er ihn vorher persönlich umgebracht hatte.

Für mich das bisher beste Buch aus der ganzen Serie. Auch wenn hier die Geschichte um den Drachen nicht sehr relevant ist, wird zumindest die Ständige Nebenhandlung um den Anspruch auf den Tron endlich voran gebraucht. Zusätzlich müssen die Adler alle einzeln Artefakte beschaffen, somit lernt man als Leser viele neue Regionen und Völker kennen.

Wie die Sache ausgeht, müsst ihr allerdings selber lesen. Das ist seit längerem gefühlt auch wieder ein super Ausstiegs- oder Pausenmoment der Serie, weil ein großer Handlungszweig beendet wird.

Band 19

»Soll ich ihm auf den Kopf hauen, damit die Vision verschwindet?«, fragte Gerd. »Du hattest schon nettere Ideen«, erwiderte Nilsa.

Egil versucht seine Position als König zu festigen aber wie lange wird es dauern bis der Gefährliche alte Drache seine Pläne umsetzt und Angreift um die Menschen auszurotten.

In diesem Band kommt die Hauptgeschichte um den Drachen ein gutes Stück voran, auch wenn der erste Teil nicht darauf hindeutet. Dafür spielen auch ein paar alte Gefährten eine Rolle.

Band 20

Die Geschichte schreitet in diesem Band gegen Ende erstaunlich schnell voran und die Handlung ist gegen Ende unerwartet flott, nachdem sich in den Vorbänden relativ wenig getan hat. Allerdings ist das Ende kein wirkliches Ende und für die Gefährten endet die Handlung durchweg sehr unschön.

Band 21

»Du musst verstehen, dass die Vergangenheit dazu dient, aus deinen Fehlern zu lernen. Und die Zukunft steht noch nicht fest. Wirklich wichtig ist deshalb die Gegenwart.

Der erste Epilog ist relativ nichtssagend. Eigentlich sollte man den Epilog erst lesen, wenn man die Serie um die Ilenier gelesen hat.

Band 22

Hier findet die Serie um die Waldläufer ihren halbwegs würdigen Abschluss, allerdings fehlen Teile der Handlung, für die man zwei Weitere Buchserien lesen muss, bei denen die Waldläufer nur am Rande eine Rolle spielen.

Fazit:

Lasgol wird teilweise als sehr einfältig dargestellt. Beispiel gefällig: Lasgol und Egil sinnieren darüber warum auch die Köche im Lager der Waldläufer selbst Waldläufer sind. Egil stellt in dem Kontext die Frage wie man wohl am einfachsten alle Waldläufer umbringen könnte. Lasgol hat keine Idee. Die Bücher sind was diesen Aspekt angeht weder auf Erwachsene, noch auf Jugendliche ausgelegt. Ich vermute selbst die meisten Kinder würden diesen Zusammenhang erkennen, Lasgol aber nicht. Das ist leider kein Einzelfall und betrifft auch nicht nur Lasgol, sondern auch andere Charaktere.

Der Spannungsbogen (soweit man davon sprechen kann) ist über sehr weiter Strecken eher auf niedrigem Niveau. Es gibt für meinen Geschmack Bücher denen es deutlich besser gelingt den Leser in den Bann zu ziehen. Allerdings gelingt es dem Autor trotzdem mich bei der Stange zu halten, weil ich neugierig bin wie die Waldläufer und Eliteausbildung zu Ende geht und wie sich die größeren Handlungsstränge weiter entwickeln.

Ich finde es befremdlich, dass immer wenn die Spezialisten bei anderen Gruppen zuschauen Sätze von den Meistern abgelassen werden, die auch Glückskeksprüche sein könnten. Mitten in der Spezialistenausbildung sind das Sätze wie: „Einem Waldläufer kann so viel zustoßen, und eine Waldheilerin dabeizuhaben, ist immer eine Hilfe. Du wirst sehr beliebt sein. Aber du wirst auch große Verantwortung übernehmen,“.

Aus meiner Sicht sind das für jemanden, der sich in der Spezialistenausbildung befindet belanglose Informationen. Auf dem Level wären Informationen vor der Auswahl der Spezialisierung zum Heiler hilfreich, mitten in der Spezialausbildung aber nicht. Das ist einer der Punkte, der mich an der ganzen Serie stört. Der Schreibstil wirkt immer wieder unnötig hölzern. Das ist leider kein Einzelfall und führt dazu, dass man eher den Eindruck hat, dass es sich nicht um eine Spezialistenausbildung im 5. Jahr handelt, sondern eher um Anfänger.

Was durch die große Anzahl der Bücher und die somit langsam entwickelnde Handlung ziemlich glaubhaft wirkt, ist die Entwicklung der Charaktere. Von unerfahrenen Anfängen zu Spezialisten mit sehr vielen Fähigkeiten, die aber je nach Gegner immer noch verletzt oder getötet werden können.

Das Ende im Band 20, so man das so nennen kann ist sehr unbefriedigend. Wenn es nach dem Autor geht, muss man zwei weitere Serien lesen und zwei Epiloge für das Ende. In den zwei Serien spielen die Schneepanther nur Nebenrollen aber vollständig versteht man die Geschichte bzw. das Ende erst, wenn man alles liest. Das ist ziemlich auf Monetarisierung ausgelegt und für mich sehr unbefriedigend, bei einer Buchserie, bei der man schon 20 Teile gelesen hat.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Es wäre sehr naheliegend, wenn Lasgol sein Wadläuferpaket aus der Truhe nimmt und möglichst dafür sorgt, dass Ulf nicht bemerkt, dass er die Truhe angefasst hat und die Sachen auch nicht sieht.
  • Wie können Egil und Lasgol über so viel privates reden, das würden zig Leute drum rum hören
  • Wieso erkennt jeder Lasgol? Es ist ja nicht so, als wenn überall Fotos von ihm hängen
  • Die Waldläufer sind bzgl. ihres Verhaltens eine armselige Truppe
  • Wieso sollte starke körperliche Anstrengung eine Vergiftung verlangsamen
  • Das Verhalten seines Teams nachdem Lasgol lediglich eine Gabe einsetzt, die seine Ausbilder auch nutzen ist übertrieben und wenig glaubwürdig.
  • Die Aussage halt dich von uns fern in einem Team ergibt keinen Sinn.
  • Warum sollte der Fremde den Bereich der Mädchen untersuchen, wenn es nur um Lasgol geht? Wenn er die richtige Hütte kennt, wüsste er auch wo die Mädchen Schlafen
  • Was soll es bringen, wenn nur einer den Trank zubereitet und die anderen voraus laufen? So viel schneller wird Lasgol auch nicht laufen als die anderen guten der Gruppe
  • Die Waldläuferanführer würden wohl kaum Themen vor Rekruten besprechen wie die Gefahr für den König, Pläne, Politik und Gerüchte
  • Die wir lassen den Sohn des Vaters für den Verrat des Vaters büßen ist nur sehr bedingt glaubwürdig. Was kann er für die Handlungen seines Vaters. Isgar wird sich keinen Deut besser fühlen, wenn er Lasgol tötet.
  • Haakon ist ein Meister und soll Lasgol beschatten? Wenig glaubwürdig, noch weniger glaubwürdig ist, dass es Lasgol findet aber seinen Angreifer nicht
  • Das Gespräch vor der zweiten Prüfung war komplett verschwendete Zeit, da es überhaupt nicht um die Vorgehensweise ging
  • Sehr ausgeglichene Chance, das Maus Team bekommt den Lehrer mit maximaler Unterstützung, das Katzen Team bekommt einen Hund ohne jegliche Hilfe …
  • Die Elitetruppe zu schicken um weit im Hinterland ein paar Frauen, Kinder und alte Männer zu töten, wenn man kaum genug Leute hat um sich zu verteidigen ist nicht sonderlich schlau
  • Uthar und der Söldner hätten Lasgol jederzeit töten können und ein König der ganze Dörfer auslöscht, hätte wohl das kleinste Problem damit den Sohn eines Verräters zu töten.
  • Warum sollte seine Mutter ihm die Informationen geben und ihn dann einfach ohne Ziel und Aufgabe wieder zu den Waldläufern bringen.
  • Weil der König beeindruckend aussieht, kann er nicht der Feind sein?
  • Offenbar hat Lasgol vergessen, dass er gesehen hat wie Isgord Camu entdeckt hat (Kontinuität Band 2 zu 3?)
  • Wie spielt Lasgol hinter der Hütte mit Camu, ohne das es den anderen Teams auffällt?
  • Wieso ist Viggo, der ansonsten der sarkastischste und am wenigsten naive derjenige, der am wenigsten den Theorien von Egil und Lasgol glaubt?
  • Man kann nur eine Meisterprüfung überleben und wie kommt man dann bei der zweiten an, wenn man bei der ersten Prüfung bereits stirbt? Lasgol ist bei der ersten Prüfung durch die Pfeile vergiftet worden. Ohne diese Pfeile hätte er kein Gegengift benötigt. D.h. die zweite Prüfung hätte nie stattgefunden ohne das Überleben der ersten Prüfung, gleiches gilt für die folgenden Prüfungen.
  • Ingrid hat den Schützen erledigt, bevor er sie verwunden konnte, musste dann aber Gegengift herstellen? Lasgol wurde von dem Schützen mit vergifteten Pfeilen getroffen. Das ergibt alles wenig Sinn.
  • Tja, wer könnte darauf kommen warum Marta eine Verletzung simuliert … Angeblich ist sind im Pantherteam ja einige Leute schlau aber sie wirken in manchen Situationen dumm
  • Wieso sollte Isgard sich mit einem Eichhörnchen abspeisen lassen, wenn er doch weiß, dass er etwas anderes gesehen hat
  • Erst will der Schamane nur mit Lasgol reden, dann hören aber doch alle zu
  • Für keinen der Aspiranten aus dem Westen wäre es Klug zurückzukehren
  • Wenn nicht bekannt werden soll, dass Lasgol mit Darthor verwandt ist, dann hätte sie ihn nicht zu treffen mit dem Eisvolk neben dürfen
  • Nachdem Astrid alles weiß und sich verhalten hat wie sie sich verhalten hat ist es total verrückt wieder zurück in das Waldläuferlager zu gehen
  • Viele Zeugen übrig zu lassen kann am Ende nur schief gehen.
  • Obwohl Lasgol und Egil im gleichen Raum sind verfolgen sie den Kampf offenbar vollkommen unbeteiligt. Dafür hätten sie sich vorher nicht in Gefahr begeben müssen
  • Dass das Eisvolk eher den eigenen Anführer tötet als den verhassten König ist unglaubwürdig
  • Lasgol wird Ein Trank eingetrichtert und Magie auf ihn gewirkt damit er die Wahrheit sagen muss, obwohl man keinen konkreten Verdacht gegen ihn hat, aber Isgord kommt bei einem potentiellen Mordversuch einfach so davon? Das ist unglaubwürdig. Anschließend werden nur Eide abgenommen, dass Ingrid und Isgord sich nicht gegenseitig töten aber Isgord muss keinen Eid ablegen Lasgol nicht zu töten. Auch das spricht nicht für die Intelligenz der Anführer. Später wird zwar erklärt, dass der Trank kein Beweismittel ist aber dann wir Isgord am Ende trotz bestandener Prüfung nicht zum Elitewaldläufer (offiziell), obwohl man ihn die ganze Ausbildung machen lässt? Das heißt erst macht man ihn zu einer gefährlichen Waffe und dann verärgert man ihn maximal? Das ergibt leider alles sehr wenig Sinn.
  • Ich glaube kaum, dass Ona in einer Höhle einen Bären nicht erschnüffelt.
  • Ein Unsichtbarer Camu in der Stadt dürfte recht schnell entdeckt werden, auch im Schnee wage ich zu bezweifeln, dass ihn niemand sehen würde
  • Wer ist wohl der beste Fährtenleser, wenn man jemanden mit Elitespezialisierung in er Kategorie dabei hat?
  • Auf welcher Grundlage trifft Nilsa die Aussage „deine Gefühle täuschen dich oft“ gegenüber Lasgol?
  • Wie soll in Zangaria nicht auffallen, dass doppelt so große Personen nicht zum eigenen Volk gehören?
  • Wieso fällt niemandem auf, dass Astrid fehlt, nachdem die Mission zur Artefaktbeschaffung beendet ist? Die Waldläufer haben doch eine Karte auf der alle Positionen eingezeichnet sind.
  • Das es sich um eine Vergiftung handelt war recht naheliegend allerdings nicht, dass diese nicht mal von der Trankmeisterin und der Heilerin erkannt wird.
  • Wenn jemand Dolbarar vergiftet ist es schon gewagt den neuen Kommandant einzuweihen, wenn auch unausweichlich. Die Meister einzuweihen ist dumm, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass einer von Ihnen der Täter ist
  • Die Reaktion der Meister ist vollkommen dumm und unlogisch, dazu kommt, dass sie unter Verdacht stehen müssten, wenn der Lagerkommandant schlau wäre
  • Dolbarar wurde vergiftet, bevor der neue Leiter ins Lager kam, somit wurde er zumindest initial nicht unter seine Kommando vergiftet
  • Ziemlich unglaubwürdig die Gefangene fast ohne Schutz zurückzulassen
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Lasgol bei der Verfolgung eines der fähigsten Waldläufers direkt in seine Fallen rennt? Der hätte ihn auch direkt erschießen können. Das ist sehr unglaubwürdig.
  • Es wird recht viel nicht nachvollziehbares Theater um die mehrfache Spezialistenausbildung gemacht. Letztlich benötigt es nur Zeit und eine einige gewisse Grundeigenschaften für jede Spezialisierung. D.h. die mehrfache Prüfung bei Lasgol wo seine Neigungen liegen könnten ist komplett überflüssig, da man eh schon weiß, dass er für alle Laufbahnen geeignet ist
  • Wenn die Ring nur am Überschreiten der Grenze zum Tod geeignet ist, ist das viel zu kurz gedacht. Man steckt nicht mehrere Jahre Ausbildung in eine Person, nur um dann ggf. dafür zu sorgen, dass sie zwar noch lebt aber leider nicht mehr einsatzfähig ist.
  • Als wenn man nachträglich noch Gold abgeben könnte bei Orten, der Versuch wäre wohl ziemlich tödlich.
  • Nilsas Aktion wäre zumindest kurzfristig leicht zu kontern. Wenn ein Adliger behauptet, dass Nilsa ihn angegriffen hat, könnte er sie ggf. festnehmen lassen. Über dem Gesetz werden Waldläufer nicht stehen.
  • Wie soll Camu sich bei seiner Größe in den Frachtraum begeben und dort bei den Sklaven verstecken, wenn er unsichtbar ist? Da wäre wohl nicht viel Platz vorhanden, allein schon wenn er auf das Schiff klettern würde, könnte es über das Wasser an Bord, die Geräusche und das Gewicht auffallen
  • Die Idee ein Portal zu öffnen ohne zu wissen wohin ergibt keinen Sinn, davon abgesehen könnten direkt davor Feinde stehen und bisher waren Lasgol und seine Freunde immer Stunden außer Gefecht, nachdem sie ein Portal durchquert haben. Die Idee ist also komplett verrückt.
  • Wieso muss Lasgol im Urwald etwas weghacken, wenn sie den Spuren einer großen Gruppe folgen, hätten die das längst getan.
  • Die Kugel hat noch bessere Chancen die Panther zu töten, wenn sie zusammen mit der großen Gegnergruppe angreift.
  • Großartige Leistung der Panther, sie haben die ganze Zeit nichts getan und wundern sich dann, dass der Drache reinkarniert. Zugegeben das Ausschalten der Anführer und der letzten Sklaven hätte vermutlich auch nicht mehr geholfen. Möglicherweise hätte man aber auf der Insel die Kugel orten können und früher dort sein können, bevor die Anführer und die letzten Sklaven auch dort gewesen wären.
  • Streng genommen haben die Panther den Aufstieg des Drachen ermöglicht, denn sie haben die Kugel in Umlauf gebracht
  • Warum müssen die Königsadler mitten in der Nacht aus dem Bett in den Regen, wenn ein paar Elitetrainer ankommen, alle anderen Waldläufer aber nicht?
  • „Ruhe! Der König spricht!“ Wenig eloquent für eine königliche Hochzeitsfeier …
  • Nach den Perlen schauen ist nicht sonderlich schlau, wenn man weiß, dass ein Drache der sich tarnen kann auf der Suche nach Ihnen ist. Entweder hat er sie schon, dann hilft nachsehen nichts oder sie sind noch dort und Lasgol kann sie nicht besser verstecken. Wie sich zeigt gibt es noch andere Interessenten. Das dürfte in allen Bänden die bisher dümmste Aktion gewesen sein.
  • Die Demonstration von Raner ist nicht überzeugend. Ein Attentäter hätte trotz geworfenem Messer Ingrid töten können, ganz besonders wenn er sein eigenes Leben nicht höher priorisiert als den Tod der Geisel. Davon abgesehen macht es einem nicht zum Besten, wenn man jemanden beschützen kann. Das kommt wohl sehr auf die Aufgabe an.
  • Was hat Ausdauertraining damit zu tun, ob man umgerissen oder aus dem Gleichgewicht gebracht wird?
  • Was hat es gebracht keinen Angriff durchzuführen und die 12 Perlen zu verfolgen?
  • Wie sollen die Königsadler es denn geschafft haben sich von ihrer Aufgabe der Bewachung der Königin zu befreien mit voller Personenstärke?
  • Die Soldaten nur anzugreifen und nicht zu töten macht keinen Sinn, wenn eindeutig ist, dass Waldläufer angegriffen haben und die Königsadler kein Albi haben.
  • Wozu werden die 12 Perlen gebraucht, wenn auch vorher das Ritual durchgeführt werden konnte? Oder wo kommen die diversen Geschöpfe plötzlich her?
  • Wenn die Magie der Perlen nicht nach außen dringt, würden die Drachen auf ihr Fehlen aufmerksam werden. Wieso sollte das also eine gute Idee sein? Davon abgesehen was soll danach damit passieren, wenn nur die Kiste in der Lage war die Magie zu verstecken?
  • Und wieder machen die Königsadler offenbar unbehelligt ihr eigenes Ding, obwohl sie eigentlich zum Schutz der Königin da sind
  • Ohne Energie mit Perlen die man erspüren kann mit mehreren Drachen als Verfolger und der Gefahr mitten in den Gegnern sichtbar zu werden ist die Aktion maximal lebensmüde. Vorher schlafen wäre wenigstens hilfreich gewesen. Dann die Flucht mit potenziell hunderten Verfolgern + Drachen und alle 3 sind in sehr schlechtem Zustand. Es ist absolut unglaubwürdig, dass ein Entkommen möglich ist.
  • Wie soll Camu denn durchgängig die Perlen tarnen? Er muss schlafen und hatte eh keine Energie mehr bei der Flucht
  • Es ist ziemlich unglaubwürdig, dass so viele Monster erschaffen wurden aus einer einzigen Kugel mit begrenzter Energie und auch der Zeitaspekt ist kaum vorstellbar bei der Anzahl, da jedes einzeln erschaffen wird.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass der Gelehrte die Kiste mit einem Verfolgungszauber versehen hat nachdem Lasgol ihm offenbart hat was er verstecken will? Nach Lasgols vorherigen Erfahrungen sollte er sich diese Frage stellen
  • Warum sollte Egil sich offen zu erkennen geben vor Thoran und auch vor Heulyn, beides macht keinen Sinn. Erfahren hätten sie es wohl später sowieso aber es offen zuzugeben macht es nicht besser.
  • Die Begründung, dass Thoran Egil verschon hat ergibt keinen Sinn, erstens nur, weil er in Egil keine Bedrohung gesehen hat und zweitens sieht man wohin das geführt hat.
  • Das Problem ist, dass auch Egil jederzeit Gefahr läuft, dass er von den östlichen Adligen hintergangen oder getötet wird und desto „besser“ er als König ist, desto größer ist die Gefahr
  • Frieden zu versprechen ist unklug, wenn man auch von außen angegriffen werden kann, begibt man sich dadurch eine schlechte Position
  • Nilsa und Ingrid geben ein recht schwaches Bild gegen den Attentäter ab gemessen an ihrer Qualifikation
  • Wo die ganzen Monster herkommen sollen ist unklar, wenn sie nur mit den Kugeln, nur mit Skeletten als Basis und nur vom Oberdrachen erschaffen werden können

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Die Seday Academy [Serie]

Die Seday Academy 1 Gejagte der Schatten - Karin Kratt  Die Seday Academy 2 Verborgen in der Nacht - Karin Kratt  Die Seday Academy 3 Erschaffen aus Dunkelheit - Karin Kratt  Die Seday Academy 4 Gefangene der Finsternis - Karin Kratt  Die Seday Academy 5 Entfesselt durch Rache - Karin Kratt  Die Seday Academy 6 Verdammte des Schicksals - Karin Kratt  Die Seday Academy 7 Geboren aus Vergeltung - Karin Kratt  Die Seday Academy 8 Verfolgte der Vergangenheit - Karin Kratt  Die Seday Academy 9 Gezeichnete der Erinnerung - Karin Kratt  Die Seday Academy 10 Beseelt von Hoffnung - Karin Kratt

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Karin Kratt

Teile der Serie:

  • Die Seday Academy 1 – Gejagte der Schatten (262 Seiten)
  • Die Seday Academy 2 – Verborgen in der Nacht (278 Seiten)
  • Die Seday Academy 3 – Erschaffen aus Dunkelheit (306 Seiten)
  • Die Seday Academy 4 – Gefangene der Finsternis (305 Seiten)
  • Die Seday Academy 5 – Entfesselt durch Rache (273 Seiten)
  • Die Seday Academy 6 – Verdammte des Schicksals (287 Seiten)
  • Die Seday Academy 7 – Geboren aus Vergeltung (307 Seiten)
  • Die Seday Academy 8 – Verfolgte der Vergangenheit (299 Seiten)
  • Die Seday Academy 9 – Gezeichnete der Erinnerung (422 Seiten)
  • Die Seday Academy 10 – Beseelt von Hoffnung (333 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Warum schläfst du denn nicht in deinem Bett?« Etwas ratlos beäugte der J’ajal ihren selbst erwählten Schlafplatz. »Na, weil es ein Bett ist.« »Also das macht natürlich Sinn …«

Cey ist zumindest scheinbar eine J’ajal, der es bisher gelungen ist sich nicht von einer der vielen J’ajal einfangen zu lassen, denn J’ajal dürfen nach ihrem Erwachen erst nach einem ausgiebigen Training frei unter Menschen leben, denn sie haben Fähigkeiten die für Menschen bedrohlich oder tödlich sein können.

Aber Cey ist viel mehr als nur eine J’ajal. Somit war Cey bisher ihr leben lang auf der Flucht. Aber dann trifft sie auf Xyen einen J’ajal dem noch nie ein neu erwachter entkommen ist und Cey gelingt das gleich mehrfach.

»Ich weiß nicht, was ihr immer alle so toll daran findet mir beim Schlafen zuzusehen«, beklagte sie sich und zog sich an. »Vielleicht weil das die einzige Zeit am Tag ist, in der du nicht über irgendetwas meckerst?«, schlug Lee ihr augenzwinkernd vor.

Band 1 lebt davon, dass sowohl die Protagonisten als auch die Leser so gut wie nichts über Cey erfahren, außer dass sie badass ist. Anfangs ist einem aber selbst als Leser durch die Andeutungen nicht ansatzweise klar wie sehr. Das betrifft allerdings primär ihre Kampffähigkeiten. Emotional ist sie aufgrund ihrer Vergangenheit irgendwo zwischen „gute instinktiver Kompass“ und totales Wrack anzusiedeln.

Band 2

Nathan wurde entführt und Cey kann es kaum glauben aber die J’ajal scheinen ihr wirklich etwas zu bedeuten, auch wenn sie es nicht erwartet hätte. Cey setzt alle Hebel in Bewegung um ihn zu retten. Aber sie ist sich nach wie vor nicht sicher, ob sie mit ihrem Hintergrund und in ihrer Position in der Akademie bleiben kann oder soll.

Im zweiten Teil erfährt man als Leser etwas mehr über Cey und ihren Hintergrund, während die Protagonisten weiterhin noch ziemlich im Dunkeln tappen. Ceys Hintergrund ist relativ düster.

In Yersvilles war es kein Problem die langen Nächte zu überstehen, es wurde viel geboten. Bedeutend mehr, als es in Esth Heaven je der Fall gewesen war. Zwei rivalisierende Straßengangs, die Salivos und die TeJun, beherrschten das komplette Viertel und ihre andauernden Machtkämpfe wurden mittlerweile sogar von den hoffnungslos unterbesetzten Polizisten geduldet, jedenfalls solange es zu keiner absoluten Katastrophe kam.

Bei diesem Buch merkt man gut die Nachteile von dünnen Büchern. Die Autorin benötigt gute 20% des Buches für die Zusammenfassung aus dem Vorgängerband. Nicht ganz so schlimm aber sehr deutlich zu bemerken zieht sich das durch die ganze Serie. Sie versucht das zwar in Gespräche einzubauen aber die geben oft recht wenig Sinn und kommen sehr so rüber als wenn die Charaktere leicht dement sind.

Band 3

Cey befindet sich bei der NSA und hat ihr Gedächtnis verloren. Die Truppe um Xyen will sie befreien. Im späteren Verlauf wird aufgelöst wie es zu dieser Situation kam und das den J’ajal eine sehr große Gefahr droht.

Der Anfang wirkt der Gedächtnisverlust etwas unglaubwürdig, ob der Fähigkeiten von Cey aber die Autorin klärt es doch halbwegs glaubhaft auf. Im dritten Teil erfahren sowohl die Protagonisten als auch die Leser weitere Dinge über Cey aber dadurch geht auch etwas die Spannung des ungewissen aus den Vorbände verloren.

Mittlerweile zeigt sich immer mehr warum Cey Bindungen gescheut hat und welche Gefahren allen blühen, die mir ihr Kontakt haben.

Band 4

Nachdem Cey und ihre Verbündeten nun wissen welche Gefahr droht, muss die Gefahr ausgeschaltet werden aber während Cey sich mit ihrem Brüdern der Gefahr stellen will, laufen die andern J’ajal unwissentlich genau darauf zu. Es kommt was Cey immer gefürchtet hat, andere müssen unter ihrer Position als Anführerin leiden.

Es mutet etwas bizarr an, dass Xyen der Mentor von Cey ist, während sie mehr Verantwortung trägt und die viel wichtigeren Entscheidungen in ihrer eigenen Anführerrolle trifft. Der Emotionale Zustand von Cey wird gefühlt von Buch zu buch eher schlimmer (wobei man es ihr auch nicht verdenken kann).

Band 5

Ceys Peiniger und Erschaffer ist zurück, wenn es einen Teufel gibt, kommt er im am nächsten – Astan der Peiniger von Cey und ihren Brüdern.

Nachdem Cey sich bei den Wächtern eingewöhnt hat – wie könnte es anders sein, erfährt sie dass Astan wirklich zurück ist. Wie das möglich ist kann sie noch nicht nachvollziehen aber es ist absehbar, dass Astan ihre Freunde gegen Cey verwenden wird.

Band 6

Zachriel oder das Spiegelbild von Astan spinnt seine Pläne Cey endgültig zu brechen. Aber wie wird er dabei vorgehen? Cey hat anfangs aber ganz andere Probleme, denn das ohnehin fragile Gleichgewicht zwischen Wächtern und Dämonen droht mit dem Wiederauftauchen des ehemaligen Peiniger zu kippen.

Der sechste Band stellt eine Rekord in der Serie für Wiederholung der Vorbände auf mit rund 30% des Buches ist das schon recht nervig. Ansonsten zieht sich die Schlinge um Cey und ihre Freunde enger. Zachriel bestimmt eindeutig das Spiel und er nutzt ihre Freunde genauso wie sie es vorher immer befürchtet hat.

Band 7

vergrabe alles, was dich wieder zur Furie werden lassen könnte, und beschwöre es erst dann wieder herauf, wenn du die notwendige Zeit und Ruhe dafür besitzt

Cey und ihre Freunde versuchen von Gejagten zu Jägern zu werden und Zachriel endlich einen Schritt voraus zu sein. Es scheint als wenn dies gelingt aber sind sie das wirklich der ist Zachriel ihnen schon wieder voraus.

So langsam erschöpft sich das Konzept der Serie etwas. Man kennt als Leser die Fähigkeiten der J’ajal , die Welt von Wächtern, Dämonen und den andern Gruppen ist bekannt, Astan oder wie auch immer er sich gerade nennt und seine Grausamkeiten kennt man auch und in diesem Band geht es gefühlt nicht mehr richtig voran. Oder anders könnte man sagen besteht der Band aus mehr vom gleichen (was nicht schlecht ist, insofern ist das jammern auf hohem Nieveau).

Band 8

Zachriel war scheinbar doch die ganze Zeit diverse Schritte voraus aber es gibt noch einen zweiten Spieler, den Zachriel finden will aber warum kann er das nicht alleine und warum schickt Zachriel Cey und ihre Freunde auf die Suche? Ist das wieder eines seiner Spielchen?

Diese Mal müssen Cey und ihre Truppe um die Welt reisen was die Geschichte etwas spannender macht. Abseits davon habe ich aber ein wenig das gleiche Gefühl wie im Vorband – mehr vom gleichen – viel weiter kommt die Geschichte nicht.

Band 9

»Die Person, die dich am unbarmherzigsten beurteilt, bist immer du selbst.« Ein leises Seufzen von Jay erklang und plötzlich musste Cey lächeln, zumindest ein klein wenig.

Zachriel hat Cey die Aufgabe gegeben Evolution Genius zu finden, alternativ will er alle Seday, die Wächter und die Dämonen vernichten und die Weltherrschaft an sich reißen. Aber bisher hatten Cey und ihre Freunde keinen Erfolg ihn aufzuspüren. Die Zeit wird somit immer knapper.

Band 10

Im letzten Band stehen die Zeichen auf Konfrontation. Zachriel hat wieder viele Schachzüge voraus gedacht und Cey und ihre Freunde sind sich nicht sicher, ob sie oder Zachriel die besseren Karten hat.

Manchmal war es einfach besser, diese drei vor vollendete Tatsachen zu stellen, damit sie gar nicht mehr erst mit irgendwelchen logischen Gegenargumenten kommen konnten.

Der letzte Band ist für mich wieder spannender als einige Bände zwischen dem Aufkommen der Bedrohung durch Zachriel und dem Finale. Die Handlung geht voran. Was die ganze Reihe ausmacht sind die tollen Charaktere. Die vermeintlich bösen Dämonen, die aber oft auch ein paar gute Seiten haben, die einzelnen Rollen bei den Seday von Regelverfechtern, Sunnyboys bis Draufgänger und Nerd ist alles dabei und das sorgt regelmäßig für humoristische oder auch Konfliktsituationen.

Das Ende ist für meinen Geschmack maximal auf Fortsetzung ausgelegt, die aber scheinbar nicht mehr kommt. Immerhin die Geschichte mit Zachriel ist (scheinbar) abgeschlossen.

Fazit:

Anfangs ist die Welt sehr spannend und besonders, dass die Autorin nicht gleich alle Geheimnisse im ersten Band lüftet, tut der Serie sehr gut und hält die Spannung aufrecht. Nach dem dritten Band kennt man aber alle wesentlichen Elemente, der Rest kommt dann vor und nach in den Folgebänden, enthält aber keine großen Enthüllungen mehr.

D.h. in der Mitte lässt die Serie für meinen Geschmack etwas nach und verliert an Schwung. Das mag auch daran liegen, dass die Bücher recht kurz sind und dabei die ersten 20% jeweils zu einem guten Teil mit Wiederholungen der Vorbände beschäftigen.

Wenn man in einem Rutsch alle Bände liest ist das überflüssig. Gegen Ende wird es wieder besser, weil die Handlung mehr Fahrt aufnimmt.

Im letzten Band bleibt sehr viel Luft für Folgebände. Eigentlich bin ich sogar fest von einer Fortsetzung ausgegangen bei den offenen Handlungsfäden. Die Serie ist aber lt. Beschreibung abgeschlossen.

Gefallen hat mir an der Serie der lockere Schreibstil, das wirkt im Gengensatz zu einer anderen Serie an der ich gerade lese überhaupt nicht hölzern.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Was genau soll mit Nathan denn passiert sein bei der Entführung? Der würde sich wohl kaum von einem Menschen festhalten lassen, wenn er es nicht will.
  • Wieso sollte Cey mit einer Bewusstseinsveränderung als Mensch durchgehen?
  • Ein Laptop zuklappen ist nicht schlau, wenn man nicht weiß, ob man es in den Ruhezustand oder Standby schickt und anschließend ggf. nicht mehr entsperren kann
  • Wenn jegliche Handlung von jemand aus dem Team von Xyven mit der Todesstrafe enden kann, hat Cey aber dumm gehandelt, denn sie keiner kennt die geltenden Gesetze der Wächter und Dämonen. Das was in der Folge passiert ist war absehbar.
  • Als wenn man Glen nicht direkt rauschmeißen könnte mit dem Wissen, dass er Dämon ist, das ist unglaubwürdig konstruiert. Zumal Tajyno vorher schon klar gemacht hat wie er zu Dämonen steht und offenbar weiß er auch was sie sind. Dazu kommt, dass erst Schutzzonen unantastbar sind und alle vor Cey zittern und dann plötzlich gelten die Regeln nicht mehr und ihre Zone ist zu groß. Zumal selbst ihre Brüder anfangs die Zone nicht betreten wollten. Dann soll es noch Ceys Aufgabe sein den Dämonen zu entfernen? Was machen die Seday denn, falls sich wirklich mal ein Dämon mit Ihnen anlegt? Wie die Fliegen sterben, weil sie nichts dagegen unternehmen können?
  • Xyen sollte sich ggf. mehr Gedanken darum machen was passiert, wenn Cey zu zögerlich wird aufgrund der ganzen Seday Regeln, dann ist sie schneller Tod als ihm lieb ist
  • Die Geschichte mit den Spiegelbildern und sämtlichen Erinnerungen die quasi live übertragen werden hört sich reichlich abstrus an und wir später im letzten Band auch anders beschrieben, da die Erinnerungen erst von Cey übertragen werden, könnte Zachriel nicht wissen wer Astan getötet hat und wie
  • Xyven alleine zum Ziel von Zachriel gehen zu lassen ist nicht sehr schlau.
  • Die diversen Sprengsätze waren basierend auf den vorherigen Erfahrungen sehr naheliegend
  • Einen Totmannschalter mit einer Beinumklammerung zu stoppen, bei der man gleichzeitig selbst stirbt und somit der Schalter unweigerlich ausgelöst wird, halte ich für mehr als gewagt
  • Wieso sollte Landon sich plötzlich an einfache Regeln nicht mehr erinnern können, wenn doch ein Spiegelbild angeblich alle Erinnerungen des Originals hat?
  • Die IP von einem Hady weiterzugeben hilft nur sehr kurzfristig, da sich die IP recht häufig ändert (bei jedem Wechsel des Netzwerks, wenn sie nicht fest im Netzwerk vergeben ist).
  • Natürlich muss man Zachriel erst mal seinen Monolog zugestehen, bevor man ihn angreift und ggf. einen Vorteil gehabt hätte. Vielleicht hätten auch alle gleichzeitig Wurfsterne schmeißen sollen.
  • Als wenn es irgendwas bringt Zachriel anzuflehen, das hat auch bei Astan nie geholfen, das ist mehr als naiv.
  • Nur weil Zachriel eine Geisel hat, legen alle ihre Waffen nieder. Nach welchem abstrusen Szenario hätte man denn gewinnen sollen lt. Plan? Ein Kampf im Dunkeln ist nicht erfolgversprechender als bei Licht.
  • Wie baut man in die Pyramiden eine Vorrichtung ein, die mit Blut Steinwände öffnet und eine Art Labor? Das ist sehr unglaubwürdig und auch nicht sinnvoll. Warum sollte Evolution Genius einen Touristenplan haben, damit er selbst dieses recht einprägsame Versteck nicht vergisst, zu dem er physisch nicht mal hätte gelangen können in seinem Zustand?
  • Die neue Cey verhält sich anders und hat andere Kleidung an. Das wäre Hunter und Galvani definitiv aufgefallen.
  • Thorn vorzuwarnen und den einzigen Vorteil aufzugeben ist dumm. Damit tötet sie ihr Spiegelbild, wo sie sich sonst so gerne Vorwürfe macht, waren sie nie so berechtigt, wie nach dieser Aktion.
  • Wieso spielt Evolution Genius dieselben perversen Spielchen wie Zachriel?

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Scepter of Blood [Serie]

Scepter of Blood 1 Kuss der dunkelsten Nacht - Lexy v. Golden  Scepter of Blood 2 Im Bann der Nachtschatten - Lexy v. Golden  Scepter of Blood 3 Das Reich der silbernen Nacht - Lexy v. Golden

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Lexy v. Golden

Teile der Serie:

  • Scepter of Blood 1 – Kuss der dunkelsten Nacht (417 Seiten)
  • Scepter of Blood 2 – Im Bann der Nachtschatten (401 Seiten)
  • Scepter of Blood 3 – Das Reich der silbernen Nacht (369 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Er schmeckte nach der puren Sünde, der reinen Dunkelheit und verbotenen Nacht.

Sóley lebt in ihrem kleinen Dorf und ist die einzige Frau die Jagen geht. Sie lebt bei ihrer Familie, die sie als Baby adoptiert hat. Sie weiß nicht wer ihre Eltern sind. Wie jedes Jahr wird ein Mädchen den Dämonen geopfert. Das Ereignis wird als Fest ausgetragen, über das man sich freuen soll. Doch Sóley hat Angst, dass es eine ihrer Schwestern trifft. Wie sich zeigt trifft es Sóley und sie stellt bald fest, dass sie alles andere als menschlich ist.

Bei einem Dämon ist die Bad Boy Nummer deutlich glaubhafter, insofern fand ich sie zumindest im ersten Band nicht nervig. Mich wunder nur immer wieder wie viele Frauen offenbar auf due Bad Boy Nummer stehen, denn ich gehe davon aus, dass die Hauptzielgruppe junge Frauen sind. Den Dialogen gibt das natürlich immer mehr Spannung und wenn gleich alles harmonisch wäre, dann gäbe es für die Autoren nicht viel zu schreiben.

Ganz interessant ist, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben ist. Man bekommt also auch die Gedanken von Dämonen mit und kann sich ausmalen was passiert, wenn Sóley in deren Klauen gerät.

Band 2:

»Ähm … wie werden … Dämonenkinder in Nŏsfera ernährt?« Sie schaute zu mir auf. »Sie trinken natürlich Blut.« Klar, natürlich.

Sóley weiß nun was sie ist und sie ist gerade in ihrer Wandelung zur Dämonin. Sie weiß noch immer nicht wie weit sie Chester trauen kann. Er hat keine Gefühle und die Dämonenwelt ist von ihrer menschlichen Welt sehr weit entfernt. Layla ist in den Fängen der verlorenen Familie und diese wollen im Austausch Sóley haben.

Der zweite Teil ist anfangs für meinen Geschmack etwas seltsam. Im ersten Teil steht die Flucht von Sóley eher im Fokus. Chester wirkt zumindest so, als wenn Dämonen auch gewisse Gefühle haben können.

Im Zweiten Teil wirkt es anfangs eher so, als wenn das überhaupt nicht der Fall ist. Die beiden wirken somit eher entfremdet. Ansonsten handelt der zweite Teil primär von der Beziehung zwischen den Beiden und hat somit seine Längen.

Band 3:

»Lôraz-De, schneid ihm die Zunge heraus, blende seine Augen und versiegele seinen Geist, damit er nicht auf die absurde Idee kommt, mich an andere Reiche zu verraten«

Sóley ist nun eine vollwertige Dämonin und ihre Wandlung ist abgeschlossen. Aber wenn sie Layla befreit, wird sie die verlorene Familie vermutlich gefangen nehmen. Chesters Macht schwindet immer weiter und da er sich gegen die verlorene Familie stellt, wird diese ihn töten.

Im Letzten Teil passiert deutlich mehr als im Vorgänger, den ich etwas langatmig fand. Lediglich das Ende finde ich wenig überzeugend. Ohne zu sehr zu Spoilern: Der vermeintlich mächtigste Dämon fällt sehr leicht und eine Dämonin, die seit Jahrhunderten schwach ist wird zur absolut unbezwingbaren Gegnerin, das ist beides nicht plausibel.

Fazit:

Interessante Serie um Dämonen, die einige Handlungswendungen beinhaltet und sich trotz der grundsätzlichen Lovestory vom Einheitsbrei abhebt. Vielleicht auch gerade wegen des Szenarios, denn auch wenn es im ersten Band so aussieht, als wenn die Dämonen vergleichbar wie Menschen ticken, werden im zweiten Band sehr stark die Unterschiede deutlich. Man sollte allerdings nicht zu kritisch gegenüber der typischen Bad Boy Mentalität sein, auch wenn sie hier gut passt.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wenn der Soldat schon mehreren geholfen hat, warum sollte er jetzt dem Tode geweiht sein und vorher nicht?
  • Warum begleitet der Soldat die Gruppe nach der Flucht? Das ist Fahnenflucht
  • Einem Wildfremden zu vertrauen ist dumm
  • Wieso benötigt nur der Chefdämon Opfer und der Rest von seiner Truppe nicht und wieso aus jedem Dorf eines?
  • Ziemlich naheliegend, dass Lyla vielleicht auch hätte informiert werden sollen, dass sie die Grenze nicht überschreiten darf. Darauf könnt man selbst als Dämon kommen.
  • Auch wenn es im Buch nicht explizit beschrieben wird, wenn Sóley einen Handel mit Aicyard eingegangen ist, dann muss sie sich daran halten. Und anders hätte er es nicht zugelassen.
  • Entweder habe ich was verpasst oder Kapitel 17 ergibt keinen Sinn, weil der vorherige Bezug fehlt
  • Dass Onegra nach hunderten Jahren mal eben eine neue Möglichkeit findet sich die Energie von anderen Sacaren einzuverleiben und das vorher nicht entdeckt wurde, ist sehr unwahrscheinlich
  • Dass Lesander nicht zu trauen ist, hätte man bei seinem zweiten Auftauchen durchaus vermuten können.
  • Dasa Sóley ihren Bruder nicht getötet hat, als sie die Chance dazu hatte, ergibt keinen Sinn
  • Der Kampf mit und die Macht von Onegra sind absolut unglaubwürdig, wie soll sie in so kurzer Zeit so mächtig geworden sein, obwohl sie vorher unterdurchschnittlich war. Zumal sie auch noch viel ihrer Macht an Teklan angegeben hat.

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Die Akademie der Götter [Serie]

Die Akademie der Götter Jahr 1 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 2 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 3 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 4 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 5 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 6 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 7 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 8 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 9 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 10 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 11 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 12 - Elisa S. Amore, Kiera Legend

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Elisa S. Amore, Kiera Legend

Teile der Serie:

  • Die Akademie der Götter Jahr 1 (262 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 2 (187 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 3 (199 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 4 (172 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 5 (164 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 6 (170 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 7 (177 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 8 (165 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 9 (141 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 10 (168 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 11 (157 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 12 (187 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

„Bist du bereit?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein.“ „Gut. Das der perfekte Zeitpunkt.“

Melanie hat ihre Eltern verloren und wächst als Adoptivkind auf. Sie gehört aber nie richtig dazu. Bei dem 18 Geburtstag bekommt sie eine Einladung zur Schule der Götter. Aber ist das eher ein Fluch oder ein Segen?

Hades nickte. „Er mag dich.“ Ich verzog das Gesicht. „Blödsinn. Hephaistos mag niemanden.“ „Er hat dich nie mit seinem Hammer geschlagen, oder?“ „Nein.“ „Und er hat nach dem Unterricht mit dir gearbeitet, oder?“ „Ja.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Dann mag er dich.“

Die Geschichte erinnert stark an Percy Jackson und die Einzelbücher sind alle recht kurz. Auch als Erwachsener lassen sich die Bücher ganz gut lesen

Die Geschichte wird abwechselnd due Lucians und Mels Perspektive erzählt, wobei der überwiegende Teil aus Mels Perspektive erzählt wird.

Band 2:

Hades hat Mel beansprucht und sie muss die Ausbildung bei ihm antreten. Dabei verliert sie den Kontakt zu ihren Freunden und es ist klar was Hades im Schilde führt. Aber Hades verändert Mel und ihre Dunkle Seite wird immer stärker.

Aber ist Hades wirklich böse oder sind die anderen Götter nicht so gut, wie sie es vorgeben?

Im zweiten Teil wird mehr und mehr klar, dass Mel nicht die klassische durchweg „gute“ Protagonistin ist aber auch bei den Göttern weiß man nie woran man ist bzw. wer was im Schilde führt.

Band 3:

„Ihr Götter habt die Eifersucht zu einer Kunstform perfektioniert. Nach allem, was ich in meiner Kindheit gelesen habe, und nach meiner Erfahrung hier scheint das alles zu sein, was ihr tut. Ihr zankt und kämpft und schmiedet Rachepläne gegeneinander. Ihr wechselt die Seiten und Bündnisse so oft wie ich meine Unterwäsche. Es ist anstrengend, um ehrlich zu sein.“

Mel versucht die Verschwörung bei den Göttern aufzudecken aber wer steckt dahinter und wie viele Götter sind involviert. Weiterhin kämpft Mel zunehmend mit dem erstarkenden Einfluss auf Sie. Kann sie die Beziehungen zu ihren Freunden irgendwie aufrecht erhalten?

In diesem Band kommt die Geschichte erstaunlich schnell voran und mündet in einem großen Kampf zwischen den Göttern.

Die ersten drei Teile bilden in sich eine abgeschlossene Geschichte.

Band 4:

Mel und ihre Freunde leiden an den Folgen des Kampfes. Mel kommt mit dem Verlust von Hades nicht klar und kapselt sich ab. Weiterhin scheinen die alten Feinde auch im Hintergrund noch die Fäden zu ziehen und verändern das Schicksal.

Der Band ist trostloser als die Vorgänger, weil Mel schon fast eine Depressive Phase hat, das ist bedingt nachvollziehbar aber in diesem Band recht ausgeprägt.

Band 5:

Er war der seltsame skelettartige Onkel, von dem ich nie gewusst hatte, wie sehr ich ihn in meinem Leben brauchte.

Mels Existenz wurde von der Göttin der Nacht aus einer Laune heraus beendet. Sie wurde verbannt und erlebt mit wie ihre Freunde ihr Leben verbringen und sie war nie ein Teil davon. Mel findet heraus wo sie ist und versucht einen Weg zu finden um sich zu befreien.

Dieser Band ist noch weniger abgeschlossen als der Vorgänger. Das noch als Buch zu bezeichnen wäre reichlich übertrieben, zumal nach unter 170 Seiten Schluss ist bzw. eigentlich ist nicht Schluss, denn die Geschichte hört mitten in der Handlung auf.

Band 6:

sie hätten längst wissen müssen, dass ich kein kleines Mädchen war, das sich vor Göttern und Monstern fürchtete. Ich war selber beides geworden.

Mel und ihre Freunde sind weiter auf der Suche nach den Verschwörern. Wer will Zeus zurückholen? Dabei gerät Mel selbst in die Schusslinie und wird des Mordes angeklagt.

Das Ende finde ich recht unbefriedigend. Zur Abwechslung schließt dieser Teil die Handlung von Band 4-6 ab.

Band 7:

„Was zum Teufel soll ich mit einer nutzlosen Eisenkugel anfangen?“ „Ich weiß es nicht.“ Ich zog die Augenbrauen zusammen. „Mal ihm ein fröhliches Gesicht und nenn ihn Norman. Es könnte dein neuer Freund sein.“

Der siebte Band ist ein Bruch, nachdem Mel gestorben ist oder auch nicht man weiß es nicht genau, beginnt die Geschichte von Nicole, die zum Teil parallel zur Geschichte von Mel spielt aber durch paar Zeitsprünge in der Geschichte spielt der Hauptteil nachdem Mel verschwunden ist.

Die Geschichte von Nicole und auch der Charakter haben einige parallelen zu Mels Geschichte und ihrem Charakter.

Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich einfach mitten in einer Serie eine Hauptcharakterin zu entfernen und eine neue einzuführen, ohne das ein Zusammenhang erkennbar ist. Nicole hat ihr Gedächtnis verloren und schlägt sich als Diebin und später mit Jobs durch. Wie man als Leser der Vorbände bereits vermutet, wurde sie von der Akademie verwiesen. Als die Ereignisse um die Auferstehung der toten stattfindet hat sie Träume, die Erinnerungen an ihr früheres Ich zu sein scheinen und sie findet an die Akademie zurück.

Die Geschichte wird nun abwechselnd aus Cades uns Mels Perspektive geschrieben.

Band 8:

Ich rechnete ständig damit, dass der König herumwirbelte, mit einem knochigen Finger in meine Richtung winkte und dann versuchen würde, meine Existenz auszulöschen. So wie es eben seine Art war.

Nicole und Cade springen in der Zeit hin und her und erleben diverse Ereignisse, wissen aber noch nicht genau warum das so ist bzw. wie das ggf. helfen kann.

Die Zeitreisethematik verleiht der Serie neuen Schwung.

Band 9:

Es ist noch nicht klar was der Leichenkönig im Schilde führt aber er weiß nun, dass Nicole durch die Zeit springen kann und er will Rache.

Wie auch schon im Vorgänger ist die neue Komponente durch die Zeitsprünge geprägt und am Ende gibt es eine Überraschung und die Teilgeschichte, die sich nun über 3 Bände aufgespannt hat geht zu Ende.

Band 10:

Ihr Blick verdunkelte sich. Vielleicht hatte ich einen Nerv getroffen. Aber ich fragte nicht nach. Nicht, weil sie vielleicht zu zerbrechlich war – Melanie war alles andere als das. Trotzdem hingen große Schilder mit der Aufschrift „Vorsichtig behandeln” und „Gefahr, explosiv” um ihren Hals.

Mel ist zurück aber wo sie ist, das ist noch nicht ganz klar. Man erfährt lediglich, dass Nicole zwar mit Mel Kontakt aufnehmen kann aber wo sich Mel befindet ist unklar. Offenbar kann nur Nicole diese Verbindung aufbauen.

Weiterhin radikalisieren sich nun Menschen um gegen die Götter vorzugehen. Wer dahinter steckt ist aber unklar.

Band 11:

Nachdem Nicole Mel zurückgeholt hat kämpfen Sie und ihre Freunde gegen den Aufstand. Aber offenbar haben sie den Gegner gewaltig unterschätzt.

Band 12:

Das Finale nähert sich, lassen sich die Ereignisse noch verhindern oder werden die Sterblichen die Götter und Halbgötter vernichten

Fazit:

Im Vergleich zu anderen ebooks wird man als Leser mit recht hohen Preisen konfrontiert. Für teilweise weniger als 150 Seiten sind die Preise für die Printausgaben dreist und nein meiner Meinung nach bekommt man bei den Büchern auch nicht mehr Qualität als bei anderen Autoren.

Mit der Geschichte bin ich nicht so richtig warm geworden. Man kann die Bücher ganz gut lesen aber zwischendurch ist mir die Geschichte für meinen Geschmack zu depressiv. Mel weiß teilweise nicht so recht was sie will. Später wechselt die Hauptprotagonistin (wobei Protagonist hier auch nicht zu 100% passt, da beide Charaktere ihre düsteren Seiten haben).

Das Ende fand ich wie auch die Bücher etwas kurz.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso sollte Mels Freunde ihr Kraft übertragen können aber andersrum funktioniert es nicht? Zumal alle vorher in allen Bereichen trainiert haben. D.h. es mag zwar sein, dass die einzelnen Personen in bestimmten Bereichen stärker oder Schwächer sind aber keiner lässt sich einzelnen Elementen zuordnen.
  • Mit Flügeln in 10 Minuten 90 Meilen? Nicht schlecht, das entspricht >850 km/h
  • Wieso gibt es Rekruten in der Akademie offenbar nur aus einem Land bzw. einer Region in diesem Land?
  • Der Asphodiliengrund ist nicht logisch. Das auslöschen der Personen aus der Erinnerung aller hätte zur Folge, dass Nyx mit ihrer Fähigkeit deutlich vorsichtiger sein müsste, weil jedes Mal die komplette Realität geändert wird auch ihre eigene, wenn sie jemanden verbannt. Die Änderungen würden mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viel größer ausfallen, als im Buch dargestellt. Weiterhin sollen andere Regeln für Götter und Halbgötter gelten auch das ergibt keinen Sinn.
  • Ziemlich schwach, dass Mel so leicht auf die Phantome reinfällt
  • Warum sollte man automatisch in einen Abgrund stürzen nachdem man eine Tür geöffnet hat?
  • Plötzlich kann man in der Unterwelt fliegen, obwohl es vorher nie ging?
  • Wieso sollte der Lebensfaden von Zeus gerade das größte Problem sein, wenn niemand mehr stirbt und auch bei den Anwärtern für die Akademie etwas nicht zu stimmen scheint?
  • Das Spinnrad zu zerstören ist eine geniale Idee. Wie kann man die vorhandenen Probleme noch größer machen?
  • Die Geschichte ist arg dünn, Melanie soll eine Göttin getötet haben aber ein „paar Tonnen Steine“ machen der Göttin nichts aus.
  • Hat Ares eine Speersammlung dabei oder wie kann er erst einen Speer auf Lucian schmeißen und danach mit dem Speer angreifen?
  • Wie verbrennt man den Boden um sich ohne im Liegen, ohne seine eigene Kleidung zu verbrennen?
  • Die besagte Eiche von Hekate existiert zum Zeitpunktpunkt der Handlung nicht mehr gemäß den Vorbänden
  • Da Nicole nicht nur durch die Zeit reist, sondern auch durch den Raum, sollte es ein leichtes sein zu entkommen
  • Wie hat der Leichenkönig Nicole entführt? Es ergibt keinen Sinn, da sie selbst springen müsste.
  • Wenn die Leute wirklich glauben, dass spenden dafür sorgt, dass die Kinder Halbgötter werden und sie das verhindern wollen, wäre nicht Spenden die Lösung. Das erkennt offenbar auch die Autorin aber nicht die Akteure. Aber in der heutigen Zeit (siehe US Wahlkampf) ist vieles vorstellbar, was man vor ein paar Jahren noch als unglaubwürdig eingestuft hätte
  • Warum probieren Sie die Laterne nicht einfach um rauszufinden, ob Prometheus in seinem Büro ist. Sehr konstruiert.
  • Wie soll das mit den Laternen funktionieren? Entzündet sich die zweite Laterne solidarisch mit, wenn die erste sich entzündet?
  • Das aufgespannte Szenario ist vor der Vergangenheit nur bedingt glaubwürdig. Die Halbgötter und Götter haben schon mehrfach starke Auswirkungen auf die Menschen gehabt. Somit wäre schon viel eher zu erwarten gewesen, dass es negative Stimmen und Extremisten gibt. Wenn man sieht wie leicht ein Halbgott mit einer Waffe verletzt werden kann oder auch Götter getötet werden können, wäre es mit Menschlichen Waffen ein Leichtes die Götter und Halbgötter auszurotten.
  • Bei derartigen Entwicklungen noch zu hoffen mit Fakten etwas bewegen zu können ist illusorisch. Sieht man wie oben erwähnt in den USA und auch in Deutschland habe ich derartiges schon erlebt bzw. erlebe es gerade. Obwohl wir in einer Zeit leben in der man sich besser informieren kann als jemals zuvor, picken sich die Menschen unverifiziert die Informationen aus dem Pool, die Ihnen am besten gefallen. Insofern kann man sich von der Idee Lösen, dass eine Darstellung von Fakten automatisch zu sinnvollen Entscheidungen führt. Davon mal abgesehen wird eine lokale Veranstaltung in einem Ort dargestellt. Wen die Gruppe wirklich so mächtig wäre, dann wären die Dimensionen viel größer und es bringt sehr wenig an einer Stelle dagegen zu arbeiten.
  • Das Cade nicht damit rechnet, dass die Tatsachen verdreht werden und man ihm einen Mord vorwirft ist logisch. Ein Video davon zu Zeigen wie er den Mann hochhebt und fallen lässt und alles dazwischen nicht zu zeigen ist auch ein Leichtes. Das war somit erwartbar.
  • Wieso haben die beiden Rosie nicht einfach mit Netz wegtransportiert? Das wäre deutlich schneller gegangen und ohne Teilamputation der Flügel
  • Sehr schlau mit einem Handy das nicht auf lautlos steht eine Tarnmission anzugehen
  • Wieso sind Nicoles Flügel weg? Die müssten doch beim Leichenkönig in der Höhle gewesen sein, wenn sie an Pegasus hingen
  • Entweder hätte Lucian so viel Feuerenergie, dass er die Ketten selbst schmelzen könnte oder die von Cade würde ihn verletzten bzw. das geschmolzene Metall. Zumal die Kidnapper nicht genau wissen welcher Halbgott welche Fähigkeiten hat. Insofern hätte man sich wohl eine bessere Fesselung einfallen lassen.
  • Wenn Hades sich um alle Toten kümmern müsste, wäre er rund um die Uhr beschäftigt und Mel würde ihn nie sehen.

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Buch der Götter [Serie]

Buch der Götter Serie Das erste Buch der Götter Gold und Schatten - Kira Licht  Buch der Götter Serie Das zweite Buch der Götter Staub und Flammen - Kira Licht

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Kira Licht

Teile der Serie:

  • Buch der Götter Serie – Das erste Buch der Götter – Gold und Schatten (545 Seiten)
  • Buch der Götter Serie – Das zweite Buch der Götter – Staub und Flammen (625 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Verhalten wir uns unserem Alter entsprechend.« Ich sah ihn fragend an. »Keine Ahnung, wie man sich mit dreitausend Jahren verhält, aber ich bin gespannt.«

Livia lebt in einer Diplomatenfamilie und zieht daher alle paar Jahre um. Kürzlich ist sie nach Paris gezogen und seit ihrem 16 Geburtstag kann sie mit Pflanzen sprechen. Sie ist sich nicht sicher, ob sie gerade verrückt wird.

In Paris trifft sie sehr schnell auf Maél, der einerseits sehr anziehend aber manchmal auf gefährlich auf sie wirkt. Wie sich recht schnell zeigt hat Maél seine Geheimnisse und hat Livia nicht zufällig getroffen. Plötzlich landet Livia in einer Welt der Götter, die sich ungefähr so verhalten, wie man es von ihnen erwartet.

Die Schreibweise ist unterhaltsam. Was als Teenager Bad Boy Lovestory beginnt, wandelt sich ziemlich schnell die Geschichte liest sich wegen dem Götterhintergrund sehr unterhaltsam.

Beim ebook ist die Zeilenumbrüche bzw. die Silbentrennung leider ziemlich zufällig.

Band 2:

»Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung«, brummte Jemma halb vor mir. »Bedenkt man allerdings, dass er ein Halbgott mit unsterblicher Seele ist, dann kommt die Erkenntnis doch relativ spät.«

Maél wurde vom Olymp gefangen und es werden ihm schwere Verbrechen zu Last gelegt. Im Olymp scheint keine Interesse daran zu haben, ob Maél unschuldig ist oder nicht. Kann Livia seine Unschuld beweisen? Bei dem Versuch dies zu tun zeigt sich noch einige größere Bedrohung, die das Leben der Menschheit bedroht.

Mich hat der zweite Teil nicht ganz so mitgenommen wie der erste, da Maél entmystifiziert ist, fällt dieser Teil des Spannungsbogens weg. Streckenweise hat das Buch somit gewisse Längen. Der Schreibstil der Autorin ist aber sehr gut, das Buch lies sich somit trotzdem sehr flüssig.

Fazit:

»Was hast du getan?« In mir begann alles zu flattern. »Sie hat mich mit einem Äffchen verglichen, und sie wollte mich an Kerberos verfüttern.« Maél kniff die Augen kurz zu, als betete er um Geduld. »Was hast du getan, Livia?«

Anfangs geht es mit der klassischen Bad Boy Story los. Das Klischee wird aber bei weitem nicht so überreizt, wie das in anderen Büchern der Fall ist. Relativ schnell steht eher die Göttergeschichte im Vordergrund.

Ein gewisses Faible für griechische Götter kann nicht schaden, dann ist diese Dilogie recht unterhaltsam.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ich hätte sofort nachgefragt was der Händler mit seiner Andeutung meint, denn Hinweise hat sie nun Genug. Die Warnung von zwei Personen. Anschließend fällt sie in Ohnmacht und es gibt etwas, dass Maél ihr vorher erzählen will auch das spricht sie nicht wieder an.
  • Das Gift mag verboten sein aber es unterstreicht die Version von Maél, denn wofür sollte er das Gift haben, wenn nicht als letzte Option für seine Schwester. Davon hab ist es wohl kaum glaubwürdig, dass Hades seinen Sohn abhalten wollte, die Weltherrschaft an sich zu reißen
  • An die Uralte Uhr zu denken liegt eigentlich ziemlich nahe bei dem Artefakt der Nymphen
  • Wo Livias Fähigkeiten herkommen ist naheliegend, denn sie hat einen Hinweis von Agada dazu bekommen
  • Wieso sollte Tiffy irgendein Interesse daran haben die Vertauschung zu beweisen, für sie kann das nur Nachteile haben

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