Der Weg des Waldläufers [Serie]

Der Weg des Waldläufers 1 Verrätersohn - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 2 Der Schatten des Königs - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 3 Mysterium in der Tundra - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 4 Verrat im Norden - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 5 Das Geheime Refugium - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 6 Der Weg des Spezialisten - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 7 Der König des Westens - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 8 Die Türkiskönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 9 Verschwörung im Norden - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 10 Das Waldläuferkonzil - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 11 Eisiger Ursprung - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 12 Drachenenergie - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 13 Lockruf des Drachen - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 14 Mission  im Osten - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 15 Der Unvergängliche Erwacht - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 16 Die Druidenkönigin - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 17 Drachentücke - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 18 Die Krone des Nordens - Pedro Urvi   Der Weg des Waldläufers 19 Tremia in Gefahr - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 20 Waldläuferehre - Pedro Urvi  Der Weg des Waldläufers 21 Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 - Pedro Urvi

Der Weg des Waldläufers 22 Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 - Pedro Urvi

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Pedro Urvi

Teile der Serie:

  • Der Weg des Waldläufers 1 – Verrätersohn (422 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 2 – Der Schatten des Königs (386 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 3 – Mysterium in der Tundra (360 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 4 – Verrat im Norden (364 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 5 – Das Geheime Refugium (379 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 6 – Der Weg des Spezialisten (498 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 7 – Der König des Westens (505 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 8 – Die Türkiskönigin (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 9 – Verschwörung im Norden (471 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 10 – Das Waldläuferkonzil (428 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 11 – Eisiger Ursprung (409 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 12 – Drachenenergie (443 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 13 – Lockruf des Drachen (420 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 14 – Mission  im Osten (424 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 15 – Der Unvergängliche Erwacht (376 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 16 – Die Druidenkönigin (419 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 17 – Drachentücke (434 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 18 -Die Krone des Nordens (445 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 19 – Tremia in Gefahr (454 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 20 – Waldläuferehre (504 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 21 – Die Rückkehr des Waldläufers Epilog 1 (98 Seiten)
  • Der Weg des Waldläufers 22 – Das Schicksal der Schneepanther Epilog 2 (106 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Die Tapferen wachsen mit den Widrigkeiten. Das hat meine Tante gesagt, und die war eine große Kriegerin«, stellte Ingrid fest. Lasgol nickte. Entweder musste er sehr schnell wachsen, oder es würde ihm sehr schlecht ergehen.

Lasgol ist der Sohn eines Verräters am König und so ist sein Leben. Er wird von fast jedem herablassend behandelt oder gehasst, obwohl er selber nichts für die Tat seines Vaters kann. Er selbst kann sich auch nicht Vorstellen, dass sein Vater wirklich Verrat begangen hat. Lasgols leben ist karg, er wurde von einem alten Soldaten aufgenommen, der ihn dafür bei sich leben lässt, dass er ausreichend Alkohol beschafft. Lasgol Jagd dafür Wild. Eines Tages kommt ein Waldläuferrekrutierer in sein Dorf, der Lasgol rekrutieren möchte. Auch Lasgols Vater war ein Waldläufer und die Waldläufer dienen dem König. Wenn Lasgol in seinem Dorf schon so viel Hass entgegenschlägt, wie soll es bei den Waldläufern werden=

»Klar, vertrau du nur deinen Vorgesetzten. So endest du in einem namenlosen Grab!«

Die Schreibweise ist eher auf jüngere Leser ausgelegt. Die Charaktere sind oft sehr flacht. Alle verurteilen Lasgol, obwohl er für die vermeintlichen Taten seines Vaters nichts kann. Genauso werden Leute mit Magiefähigkeiten behandelt. Man fühlt sich also ins tiefste Mittelalter versetzt mit Hexenverbrennungen. An diversen Stellen ist die Handlung ohne Not nicht sonderlich stimmig / logisch.

Band 2

»Und denk daran: erst zuschlagen, dann Fragen stellen! Ein guter Rat von Ulf!«

Das zweite Ausbildungsjahr ist für die Waldläufer angebrochen. Lasgol hat dem König das Leben gerettet und ist damit rehabilitiert. Der Norden greift den Süden an aber der König versucht auch den Westen auf seine Seite zu bekommen, notfalls mit Erpressung.

Aber ist wirklich alles wie es scheint und die Fronen so klar wie gedacht?

Der zweite Teil ist vergleichbar wie der erste. Nach wie vor sind mir Charaktere oft zu naiv.

Band 3

»Angesichts einer Situation wie dieser, in der wir das Ausschlagen des Pendels nach dieser oder jener Seite in keiner Weise beeinflussen können, hat es keinen Sinn, sich verrückt zu machen. Denn nichts davon fließt in die Entscheidung ein

Das dritte Ausbildungsjahr steht an und die Waldläuferaspiranten werden in den Krieg verwickelt. Lasgol hat herausgefunden, dass seine Mutter nicht Tod ist und das der vermeintlich gute König alles andere als gut ist und das auch der Norden so schlecht ist wie gedacht. Nun versucht der König den Norden anzugreifen.

Die Anfangs recht schwarz / weiß gezeichnete Einordnung von gut und böse verwischt mit den Bänden immer mehr. Lasgol und Egil werden immer mehr in Politik verstrickt.

Band 4

»Wer nicht gut informiert ist, stirbt tendenziell einen vorzeitigen Tod. Ich für meinen Teil möchte so spät wie möglich

Es geht in das letzte Ausbildungsjahr für die Schneepanther. Werden sie es alle schaffen und auch wenn König Urthar im Norden besiegt wurde. Die Schneepanther bewegen sich auf einem sehr dünnen Grat. Sowohl Egil als auch Lasgol können jederzeit des Verrat bezichtigt werden. Sie sind beide in der Rolle von Spionen unter Feinden.

Die Geschichte wirkt für mich am Ende so, als wenn sie bewusst so geschrieben ist, dass es eine Fortsetzung gibt. Da die Vorbände schon nicht sonderlich spannend waren, ist eine künstliche Streckung noch weniger hilfreich. Allerdings gibt es kurz vor Schluss dann doch noch eine Handlungswendung.

Band 5

Sich in die Diskussionen zwischen Ingrid und Viggo einzumischen, war wie der Versuch, einen Wintersturm zu beruhigen. Man wurde dabei nass, kalt und enttäuscht.

Das erste Jahr der Spezialistenausbildung steht an. Lasgol und einige der Gefährten reisen ins Refugium um ihre Ausbildung fortzusetzen.

Die Schneepanther nicht mehr vereint und man bekommt aus erster Hand nur die Geschichte um die Gefährten mit, die mit dem Erlenen der Spezialisierung beschäftigt sind

Band 6

»Dir würde es ganz gut bekommen, mal die eine oder andere Regel zu brechen.« »Und wozu?« »Dann wärst du ein bisschen flexibler. Eines Tages bricht der Stock, den du verschluckt hast, und du gehst mit ihm kaputt.«

Der zweite Teil der Spezialistenausbildung steht an. Es gibt eine neue Bedrohung. Offenbar soll Lasgol ermordet werden aber niemand weiß genau warum. Als wenn das nicht genug wäre, wird die Aufgabe zwei Spezialisierungen zu meistern immer herausfordernder. Dazu kommt, dass Lasgol nicht weiß, ob er Camu schützen kann.

Im Gegensatz zu den ersten Büchern bei denen immer ein Jahr der Ausbildung behandelt wird, ist es bei der Spezialistenausbildung die Geschichte auf zwei Bücher verteilt. Auch in Band 2 der Spezialistenausbildung erlebt man die Geschichte der Spezialisten und die von den anderen Gefährten lediglich aus Briefen.

Band 7

Sie hassten um des Hasses willen, ohne einen echten Grund, ohne es zu verstehen. Und Hass um des Hasses willen war nicht nur sinnlos, sondern er vergiftete das Herz, bis es verfaulte. Das war etwas, womit sich Lasgol inzwischen auskannte.

Alle Schneepanther, die an einer Spezialistenausbildung teilnehmen konnten haben diese erfolgreich abgeschlossen. Alle werden in unterschiedliche Regionen geschickt um Aufträge zu erfüllen. Ist das nun das Ende der Schneepanther? Diesen Band erlebt man aus der Perspektive von Lasgol, der vor und nach auf seine Gefährten und Bekannten trifft. Auch in diesem Band kommt es wieder zum Krieg in diesem Fall Ost gegen West aber auch im Norden braut sich eine neue Bedrohung zusammen.

Band 8

Nichts in diesem Leben, das der Mühe wert ist, lässt sich leicht erreichen. Wenn es so erscheint, ist es Täuschung oder Selbstbetrug, sehr wahrscheinlich letzteres.

Der Norden hat seine Kräfte gesammelt und steht kurz davor das Königreich anzugreifen für das Lasgol und die Schneepanther kämpfen. Dabei kommt ein kaum zu bekämpfendes Wesen zum Einsatz. Es gibt eine Möglichkeit dieses Wesen zu bekämpfen aber dafür müssen Lasgol und die Schneepanther ein Artefakt beschaffen, dass es nur in einem fernen Königreich gibt. Allerdings ist fraglich, ob die Königin ihnen helfen wird.

Zur Abwechslung haben die Schneepanther mal wieder ihre fast volle stärke, lediglich Egil ist bei diesem Einsatz nicht dabei. Dieser Band hat kein abgeschlossenes Ende und startet direkt in den nächsten Band.

Band 9

So waren die Menschen nun einmal. Die einen waren mit sehr wenig glücklich, andere blieben ewig unzufrieden und immer auf der Suche nach noch mehr Macht und Ruhm.

Astrid ist in den Händen der Türkiskönigin und muss befreit werden. Dafür muss das Magische Artefakt zurückgebracht werden. Die Herrscher haben aber andere Pläne. Egil hat um Hilfe gebeten und die Waldfläufergefährten wissen noch nicht wofür. Da beide Missionen gleichzeitig stattfinden müssen, teilt sich die Gruppe auf.

Das ist das erste Buch seit dem Beginn der Spezialausbildung bei der wieder alle direkt an der Handlung beteiligt sind. Die zwei Gruppen, die gleichzeitig die Abenteuer erleben machen die Handlung spannender. Was mir nach wie vor wenige gefällt an der Serie ist wie tumb die Charaktere teilweise sind. Das passt nicht so recht zu einer Serie die auf bis zu 18 jährige Leser ausgelegt ist und fällt mir immer wieder negativ auf.

Band 10

»Aber es ist eine große Ehre!«, sagte Nilsa. »Gold ist mir lieber. Die Ehre verweht mit dem Wind«, erwiderte Viggo sarkastisch.

Egil und Lasgol sollen ermordet werden und die Schneepanther wissen nicht von wem. Weiterhin stellen die Dunklen Waldläufer eine Bedrohung dar. Darum wird sich der große Rat der Waldläufer treffen aber die Reise bietet den dunklen Waldläufern die Gelegenheit die Führung der Waldläufer zu schwächen.

Wie immer sind die Schneepanther mitten drin und die Serie bleibt sich treu. Meine Kritikpunkte aus den Vorbänden sind nach wie vor die gleichen (oft verhalten sich die Charaktere ziemlich Begriffsstutzig – Egil ist die Ausnahme). Aber in diesem Band gibt es Handlungswendungen, die ich so nicht erwartet habe.

Band 11

»Irgendwann musst du all deine Weisheit mal in einem Buch veröffentlichen«, sagte Viggo. »Und das nennst du: Der Weg des Offensichtlichen.«

Die Schneepanther sollen nach ihrem erfolgreichen Einsätzen mit neuen Methoden zu überlegenen Spezialisten ausgebildet werden und müssen sich überlegen, ob sie die gefährlichen Methoden der Anführerin akzeptieren wollen. Auch im Norden braut sich wieder eine neue Bedrohung zusammen.

Der Band ist zweigeteilt – die Ausbildung nimmt die erste Hälfte ein, die Gefahr aus dem Norden die zweite Hälfte. Einerseits gelingt es dem Autor viele offene Handlungsfäden einzusammeln, gleichzeitig sind aber diverse für den nächsten Band offen bzw. werden neu gesponnen. Die Schneepanther sind mal als Gruppe unterwegs.

Band 12

»Auf dem Weg und im Leben gibt es immer Einschränkungen. Wenn wir alles geschenkt bekommen, wissen wir den wahren Wert der Dinge nicht zu schätzen.

Die Schneepanther setzen ihre Spezialistenausbildung fort aber wie hoch sind die Risiken wirklich und wird die Ausbildung am Ende einen hohen Preis einfordern oder lässt sich die Ausbildung damit wirklich so einfach Beschleunigen wie es scheint.

Band 13

Die Schneepanther beenden einen Einsatz für die königliche Familie und bekommen danach einige Wochen Urlaub, die sie dafür nutzen zu Ihrer Familie zu reisen, oder Recherchen anzustellen.

In einer Armee war das Schlimmste, was passieren konnte, dass die Soldaten selbst anfingen zu denken.

Alle erleben dabei ihre persönlichen Abenteuer und treffen sich anschließend um bei Gerd zu sehen wie es ihm geht. Auch die Geschichte um die Drachen wird langsam weitererzählt.

Band 14

Die Schneepanther bekommen einen neuen Auftrag, der sie in ein anderes Reich führt und schaffen sich mit ihrer Mission neue Feine. Daher können sie vorerst nicht weiter im Kontext Drachenkugel forschen. Es offenbart sich eine weitere Bedrohung, die Kugel scheint deutlich gefährlicher zu sein, als dies den Anschein hatte. Scheinbar sind einige Interessengruppen hinter der Drachenkugel her und diese Gruppen stellen eine Bedrohung nicht nur für die Panther dar.

Band 15

»Mit Büchern kannst du tausend Leben erleben, unzählige Dinge lernen und Erfahrungen nachvollziehen, die du anders niemals machen könntest.«

Die Identität im die Kugel ist nun bekannt, in der Kugel steckt wirklich ein Drache und zwar einer, der die Welt wie die Schneepanther sie kennen vernichten will. Er muss dafür allerdings noch reinkanieren. Dafür benötigt er Hilfe. Zuerst haben die Schneepanther geholfen aber sobald der Drache die Gelegenheit hat, greift er auf die Hilfe von zwei Sekten zurück.

Werden die Schneepanther das verhindern können?

Die Schneepanther sind in diesem Band wieder als Gruppe unterwegs.

Band 16

»Weil das der leichte Weg wäre, und von dem halte ich wenig. Wer etwas will, muss dafür kämpfen und Opfer bringen. Wenn einem alles in den Schoß fällt, lernt man nicht, sich darum zu bemühen oder es angemessen zu schätzen.«

Nachdem die Geschichte um den Drachen im letzten Band ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, fühlt dieser Band sich bis auf die letzten 10% komplett nach Füllband an. In den letzten 10% passiert dann erstaunlich viel was der Handlung vorher sehr gut getan hätte.

Die Schneepanther bilden in diesem Band über den größten Teil der Handlung mehrere Einzelgruppen, deren Abenteuer parallel passieren.

Band 17

Die Panther sollen sich zum Schutz der Königin als königliche Waldläufer ausbilden lassen, nur Lasgol ist ausgeschlossen, da er in die Ungnade des Königs gefallen ist. Der König bereitet alles für den Krieg vor wegen den Anschlägen bei der Hochzeit.

In der Tat schnarchte dieser so laut, dass die Möbel erzitterten. Lasgol nutzte das für seine Konzentrationsübungen. Neben Gerds ohrenbetäubender Atmung Magie zu wirken, war eine echte Leistung.

Für mich fühlt sich der Band viel nach Füllband an. Die Panther befinden sich weitgehend in Ausbildung und Lasgol ist, da Strafversetzt der Haupthandlung um den Drachen auf der Spur. Insofern geht es recht wenig voran in dem Band.

Band 18

Der König plant Rache für die geplante Vergiftung von ihm selbst und der Königin. Gleichzeitig wird die Bedrohung durch den Drachen und seine Pläne immer größer. Somit droht ein sinnloser Krieg und gleichzeitig müssen die Königsadler versuchen die Artefakte zu beschaffen, mit denen der Drache möglicherweise bekämpft werden kann.

Wer seinen Lebensunterhalt mit Handeln verdiente, würde skrupellos einen Toten verkaufen, und wenn er ihn vorher persönlich umgebracht hatte.

Für mich das bisher beste Buch aus der ganzen Serie. Auch wenn hier die Geschichte um den Drachen nicht sehr relevant ist, wird zumindest die Ständige Nebenhandlung um den Anspruch auf den Tron endlich voran gebraucht. Zusätzlich müssen die Adler alle einzeln Artefakte beschaffen, somit lernt man als Leser viele neue Regionen und Völker kennen.

Wie die Sache ausgeht, müsst ihr allerdings selber lesen. Das ist seit längerem gefühlt auch wieder ein super Ausstiegs- oder Pausenmoment der Serie, weil ein großer Handlungszweig beendet wird.

Band 19

»Soll ich ihm auf den Kopf hauen, damit die Vision verschwindet?«, fragte Gerd. »Du hattest schon nettere Ideen«, erwiderte Nilsa.

Egil versucht seine Position als König zu festigen aber wie lange wird es dauern bis der Gefährliche alte Drache seine Pläne umsetzt und Angreift um die Menschen auszurotten.

In diesem Band kommt die Hauptgeschichte um den Drachen ein gutes Stück voran, auch wenn der erste Teil nicht darauf hindeutet. Dafür spielen auch ein paar alte Gefährten eine Rolle.

Band 20

Die Geschichte schreitet in diesem Band gegen Ende erstaunlich schnell voran und die Handlung ist gegen Ende unerwartet flott, nachdem sich in den Vorbänden relativ wenig getan hat. Allerdings ist das Ende kein wirkliches Ende und für die Gefährten endet die Handlung durchweg sehr unschön.

Band 21

»Du musst verstehen, dass die Vergangenheit dazu dient, aus deinen Fehlern zu lernen. Und die Zukunft steht noch nicht fest. Wirklich wichtig ist deshalb die Gegenwart.

Der erste Epilog ist relativ nichtssagend. Eigentlich sollte man den Epilog erst lesen, wenn man die Serie um die Ilenier gelesen hat.

Band 22

Hier findet die Serie um die Waldläufer ihren halbwegs würdigen Abschluss, allerdings fehlen Teile der Handlung, für die man zwei Weitere Buchserien lesen muss, bei denen die Waldläufer nur am Rande eine Rolle spielen.

Fazit:

Lasgol wird teilweise als sehr einfältig dargestellt. Beispiel gefällig: Lasgol und Egil sinnieren darüber warum auch die Köche im Lager der Waldläufer selbst Waldläufer sind. Egil stellt in dem Kontext die Frage wie man wohl am einfachsten alle Waldläufer umbringen könnte. Lasgol hat keine Idee. Die Bücher sind was diesen Aspekt angeht weder auf Erwachsene, noch auf Jugendliche ausgelegt. Ich vermute selbst die meisten Kinder würden diesen Zusammenhang erkennen, Lasgol aber nicht. Das ist leider kein Einzelfall und betrifft auch nicht nur Lasgol, sondern auch andere Charaktere.

Der Spannungsbogen (soweit man davon sprechen kann) ist über sehr weiter Strecken eher auf niedrigem Niveau. Es gibt für meinen Geschmack Bücher denen es deutlich besser gelingt den Leser in den Bann zu ziehen. Allerdings gelingt es dem Autor trotzdem mich bei der Stange zu halten, weil ich neugierig bin wie die Waldläufer und Eliteausbildung zu Ende geht und wie sich die größeren Handlungsstränge weiter entwickeln.

Ich finde es befremdlich, dass immer wenn die Spezialisten bei anderen Gruppen zuschauen Sätze von den Meistern abgelassen werden, die auch Glückskeksprüche sein könnten. Mitten in der Spezialistenausbildung sind das Sätze wie: „Einem Waldläufer kann so viel zustoßen, und eine Waldheilerin dabeizuhaben, ist immer eine Hilfe. Du wirst sehr beliebt sein. Aber du wirst auch große Verantwortung übernehmen,“.

Aus meiner Sicht sind das für jemanden, der sich in der Spezialistenausbildung befindet belanglose Informationen. Auf dem Level wären Informationen vor der Auswahl der Spezialisierung zum Heiler hilfreich, mitten in der Spezialausbildung aber nicht. Das ist einer der Punkte, der mich an der ganzen Serie stört. Der Schreibstil wirkt immer wieder unnötig hölzern. Das ist leider kein Einzelfall und führt dazu, dass man eher den Eindruck hat, dass es sich nicht um eine Spezialistenausbildung im 5. Jahr handelt, sondern eher um Anfänger.

Was durch die große Anzahl der Bücher und die somit langsam entwickelnde Handlung ziemlich glaubhaft wirkt, ist die Entwicklung der Charaktere. Von unerfahrenen Anfängen zu Spezialisten mit sehr vielen Fähigkeiten, die aber je nach Gegner immer noch verletzt oder getötet werden können.

Das Ende im Band 20, so man das so nennen kann ist sehr unbefriedigend. Wenn es nach dem Autor geht, muss man zwei weitere Serien lesen und zwei Epiloge für das Ende. In den zwei Serien spielen die Schneepanther nur Nebenrollen aber vollständig versteht man die Geschichte bzw. das Ende erst, wenn man alles liest. Das ist ziemlich auf Monetarisierung ausgelegt und für mich sehr unbefriedigend, bei einer Buchserie, bei der man schon 20 Teile gelesen hat.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Es wäre sehr naheliegend, wenn Lasgol sein Wadläuferpaket aus der Truhe nimmt und möglichst dafür sorgt, dass Ulf nicht bemerkt, dass er die Truhe angefasst hat und die Sachen auch nicht sieht.
  • Wie können Egil und Lasgol über so viel privates reden, das würden zig Leute drum rum hören
  • Wieso erkennt jeder Lasgol? Es ist ja nicht so, als wenn überall Fotos von ihm hängen
  • Die Waldläufer sind bzgl. ihres Verhaltens eine armselige Truppe
  • Wieso sollte starke körperliche Anstrengung eine Vergiftung verlangsamen
  • Das Verhalten seines Teams nachdem Lasgol lediglich eine Gabe einsetzt, die seine Ausbilder auch nutzen ist übertrieben und wenig glaubwürdig.
  • Die Aussage halt dich von uns fern in einem Team ergibt keinen Sinn.
  • Warum sollte der Fremde den Bereich der Mädchen untersuchen, wenn es nur um Lasgol geht? Wenn er die richtige Hütte kennt, wüsste er auch wo die Mädchen Schlafen
  • Was soll es bringen, wenn nur einer den Trank zubereitet und die anderen voraus laufen? So viel schneller wird Lasgol auch nicht laufen als die anderen guten der Gruppe
  • Die Waldläuferanführer würden wohl kaum Themen vor Rekruten besprechen wie die Gefahr für den König, Pläne, Politik und Gerüchte
  • Die wir lassen den Sohn des Vaters für den Verrat des Vaters büßen ist nur sehr bedingt glaubwürdig. Was kann er für die Handlungen seines Vaters. Isgar wird sich keinen Deut besser fühlen, wenn er Lasgol tötet.
  • Haakon ist ein Meister und soll Lasgol beschatten? Wenig glaubwürdig, noch weniger glaubwürdig ist, dass es Lasgol findet aber seinen Angreifer nicht
  • Das Gespräch vor der zweiten Prüfung war komplett verschwendete Zeit, da es überhaupt nicht um die Vorgehensweise ging
  • Sehr ausgeglichene Chance, das Maus Team bekommt den Lehrer mit maximaler Unterstützung, das Katzen Team bekommt einen Hund ohne jegliche Hilfe …
  • Die Elitetruppe zu schicken um weit im Hinterland ein paar Frauen, Kinder und alte Männer zu töten, wenn man kaum genug Leute hat um sich zu verteidigen ist nicht sonderlich schlau
  • Uthar und der Söldner hätten Lasgol jederzeit töten können und ein König der ganze Dörfer auslöscht, hätte wohl das kleinste Problem damit den Sohn eines Verräters zu töten.
  • Warum sollte seine Mutter ihm die Informationen geben und ihn dann einfach ohne Ziel und Aufgabe wieder zu den Waldläufern bringen.
  • Weil der König beeindruckend aussieht, kann er nicht der Feind sein?
  • Offenbar hat Lasgol vergessen, dass er gesehen hat wie Isgord Camu entdeckt hat (Kontinuität Band 2 zu 3?)
  • Wie spielt Lasgol hinter der Hütte mit Camu, ohne das es den anderen Teams auffällt?
  • Wieso ist Viggo, der ansonsten der sarkastischste und am wenigsten naive derjenige, der am wenigsten den Theorien von Egil und Lasgol glaubt?
  • Man kann nur eine Meisterprüfung überleben und wie kommt man dann bei der zweiten an, wenn man bei der ersten Prüfung bereits stirbt? Lasgol ist bei der ersten Prüfung durch die Pfeile vergiftet worden. Ohne diese Pfeile hätte er kein Gegengift benötigt. D.h. die zweite Prüfung hätte nie stattgefunden ohne das Überleben der ersten Prüfung, gleiches gilt für die folgenden Prüfungen.
  • Ingrid hat den Schützen erledigt, bevor er sie verwunden konnte, musste dann aber Gegengift herstellen? Lasgol wurde von dem Schützen mit vergifteten Pfeilen getroffen. Das ergibt alles wenig Sinn.
  • Tja, wer könnte darauf kommen warum Marta eine Verletzung simuliert … Angeblich ist sind im Pantherteam ja einige Leute schlau aber sie wirken in manchen Situationen dumm
  • Wieso sollte Isgard sich mit einem Eichhörnchen abspeisen lassen, wenn er doch weiß, dass er etwas anderes gesehen hat
  • Erst will der Schamane nur mit Lasgol reden, dann hören aber doch alle zu
  • Für keinen der Aspiranten aus dem Westen wäre es Klug zurückzukehren
  • Wenn nicht bekannt werden soll, dass Lasgol mit Darthor verwandt ist, dann hätte sie ihn nicht zu treffen mit dem Eisvolk neben dürfen
  • Nachdem Astrid alles weiß und sich verhalten hat wie sie sich verhalten hat ist es total verrückt wieder zurück in das Waldläuferlager zu gehen
  • Viele Zeugen übrig zu lassen kann am Ende nur schief gehen.
  • Obwohl Lasgol und Egil im gleichen Raum sind verfolgen sie den Kampf offenbar vollkommen unbeteiligt. Dafür hätten sie sich vorher nicht in Gefahr begeben müssen
  • Dass das Eisvolk eher den eigenen Anführer tötet als den verhassten König ist unglaubwürdig
  • Lasgol wird Ein Trank eingetrichtert und Magie auf ihn gewirkt damit er die Wahrheit sagen muss, obwohl man keinen konkreten Verdacht gegen ihn hat, aber Isgord kommt bei einem potentiellen Mordversuch einfach so davon? Das ist unglaubwürdig. Anschließend werden nur Eide abgenommen, dass Ingrid und Isgord sich nicht gegenseitig töten aber Isgord muss keinen Eid ablegen Lasgol nicht zu töten. Auch das spricht nicht für die Intelligenz der Anführer. Später wird zwar erklärt, dass der Trank kein Beweismittel ist aber dann wir Isgord am Ende trotz bestandener Prüfung nicht zum Elitewaldläufer (offiziell), obwohl man ihn die ganze Ausbildung machen lässt? Das heißt erst macht man ihn zu einer gefährlichen Waffe und dann verärgert man ihn maximal? Das ergibt leider alles sehr wenig Sinn.
  • Ich glaube kaum, dass Ona in einer Höhle einen Bären nicht erschnüffelt.
  • Ein Unsichtbarer Camu in der Stadt dürfte recht schnell entdeckt werden, auch im Schnee wage ich zu bezweifeln, dass ihn niemand sehen würde
  • Wer ist wohl der beste Fährtenleser, wenn man jemanden mit Elitespezialisierung in er Kategorie dabei hat?
  • Auf welcher Grundlage trifft Nilsa die Aussage „deine Gefühle täuschen dich oft“ gegenüber Lasgol?
  • Wie soll in Zangaria nicht auffallen, dass doppelt so große Personen nicht zum eigenen Volk gehören?
  • Wieso fällt niemandem auf, dass Astrid fehlt, nachdem die Mission zur Artefaktbeschaffung beendet ist? Die Waldläufer haben doch eine Karte auf der alle Positionen eingezeichnet sind.
  • Das es sich um eine Vergiftung handelt war recht naheliegend allerdings nicht, dass diese nicht mal von der Trankmeisterin und der Heilerin erkannt wird.
  • Wenn jemand Dolbarar vergiftet ist es schon gewagt den neuen Kommandant einzuweihen, wenn auch unausweichlich. Die Meister einzuweihen ist dumm, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass einer von Ihnen der Täter ist
  • Die Reaktion der Meister ist vollkommen dumm und unlogisch, dazu kommt, dass sie unter Verdacht stehen müssten, wenn der Lagerkommandant schlau wäre
  • Dolbarar wurde vergiftet, bevor der neue Leiter ins Lager kam, somit wurde er zumindest initial nicht unter seine Kommando vergiftet
  • Ziemlich unglaubwürdig die Gefangene fast ohne Schutz zurückzulassen
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Lasgol bei der Verfolgung eines der fähigsten Waldläufers direkt in seine Fallen rennt? Der hätte ihn auch direkt erschießen können. Das ist sehr unglaubwürdig.
  • Es wird recht viel nicht nachvollziehbares Theater um die mehrfache Spezialistenausbildung gemacht. Letztlich benötigt es nur Zeit und eine einige gewisse Grundeigenschaften für jede Spezialisierung. D.h. die mehrfache Prüfung bei Lasgol wo seine Neigungen liegen könnten ist komplett überflüssig, da man eh schon weiß, dass er für alle Laufbahnen geeignet ist
  • Wenn die Ring nur am Überschreiten der Grenze zum Tod geeignet ist, ist das viel zu kurz gedacht. Man steckt nicht mehrere Jahre Ausbildung in eine Person, nur um dann ggf. dafür zu sorgen, dass sie zwar noch lebt aber leider nicht mehr einsatzfähig ist.
  • Als wenn man nachträglich noch Gold abgeben könnte bei Orten, der Versuch wäre wohl ziemlich tödlich.
  • Nilsas Aktion wäre zumindest kurzfristig leicht zu kontern. Wenn ein Adliger behauptet, dass Nilsa ihn angegriffen hat, könnte er sie ggf. festnehmen lassen. Über dem Gesetz werden Waldläufer nicht stehen.
  • Wie soll Camu sich bei seiner Größe in den Frachtraum begeben und dort bei den Sklaven verstecken, wenn er unsichtbar ist? Da wäre wohl nicht viel Platz vorhanden, allein schon wenn er auf das Schiff klettern würde, könnte es über das Wasser an Bord, die Geräusche und das Gewicht auffallen
  • Die Idee ein Portal zu öffnen ohne zu wissen wohin ergibt keinen Sinn, davon abgesehen könnten direkt davor Feinde stehen und bisher waren Lasgol und seine Freunde immer Stunden außer Gefecht, nachdem sie ein Portal durchquert haben. Die Idee ist also komplett verrückt.
  • Wieso muss Lasgol im Urwald etwas weghacken, wenn sie den Spuren einer großen Gruppe folgen, hätten die das längst getan.
  • Die Kugel hat noch bessere Chancen die Panther zu töten, wenn sie zusammen mit der großen Gegnergruppe angreift.
  • Großartige Leistung der Panther, sie haben die ganze Zeit nichts getan und wundern sich dann, dass der Drache reinkarniert. Zugegeben das Ausschalten der Anführer und der letzten Sklaven hätte vermutlich auch nicht mehr geholfen. Möglicherweise hätte man aber auf der Insel die Kugel orten können und früher dort sein können, bevor die Anführer und die letzten Sklaven auch dort gewesen wären.
  • Streng genommen haben die Panther den Aufstieg des Drachen ermöglicht, denn sie haben die Kugel in Umlauf gebracht
  • Warum müssen die Königsadler mitten in der Nacht aus dem Bett in den Regen, wenn ein paar Elitetrainer ankommen, alle anderen Waldläufer aber nicht?
  • „Ruhe! Der König spricht!“ Wenig eloquent für eine königliche Hochzeitsfeier …
  • Nach den Perlen schauen ist nicht sonderlich schlau, wenn man weiß, dass ein Drache der sich tarnen kann auf der Suche nach Ihnen ist. Entweder hat er sie schon, dann hilft nachsehen nichts oder sie sind noch dort und Lasgol kann sie nicht besser verstecken. Wie sich zeigt gibt es noch andere Interessenten. Das dürfte in allen Bänden die bisher dümmste Aktion gewesen sein.
  • Die Demonstration von Raner ist nicht überzeugend. Ein Attentäter hätte trotz geworfenem Messer Ingrid töten können, ganz besonders wenn er sein eigenes Leben nicht höher priorisiert als den Tod der Geisel. Davon abgesehen macht es einem nicht zum Besten, wenn man jemanden beschützen kann. Das kommt wohl sehr auf die Aufgabe an.
  • Was hat Ausdauertraining damit zu tun, ob man umgerissen oder aus dem Gleichgewicht gebracht wird?
  • Was hat es gebracht keinen Angriff durchzuführen und die 12 Perlen zu verfolgen?
  • Wie sollen die Königsadler es denn geschafft haben sich von ihrer Aufgabe der Bewachung der Königin zu befreien mit voller Personenstärke?
  • Die Soldaten nur anzugreifen und nicht zu töten macht keinen Sinn, wenn eindeutig ist, dass Waldläufer angegriffen haben und die Königsadler kein Albi haben.
  • Wozu werden die 12 Perlen gebraucht, wenn auch vorher das Ritual durchgeführt werden konnte? Oder wo kommen die diversen Geschöpfe plötzlich her?
  • Wenn die Magie der Perlen nicht nach außen dringt, würden die Drachen auf ihr Fehlen aufmerksam werden. Wieso sollte das also eine gute Idee sein? Davon abgesehen was soll danach damit passieren, wenn nur die Kiste in der Lage war die Magie zu verstecken?
  • Und wieder machen die Königsadler offenbar unbehelligt ihr eigenes Ding, obwohl sie eigentlich zum Schutz der Königin da sind
  • Ohne Energie mit Perlen die man erspüren kann mit mehreren Drachen als Verfolger und der Gefahr mitten in den Gegnern sichtbar zu werden ist die Aktion maximal lebensmüde. Vorher schlafen wäre wenigstens hilfreich gewesen. Dann die Flucht mit potenziell hunderten Verfolgern + Drachen und alle 3 sind in sehr schlechtem Zustand. Es ist absolut unglaubwürdig, dass ein Entkommen möglich ist.
  • Wie soll Camu denn durchgängig die Perlen tarnen? Er muss schlafen und hatte eh keine Energie mehr bei der Flucht
  • Es ist ziemlich unglaubwürdig, dass so viele Monster erschaffen wurden aus einer einzigen Kugel mit begrenzter Energie und auch der Zeitaspekt ist kaum vorstellbar bei der Anzahl, da jedes einzeln erschaffen wird.
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass der Gelehrte die Kiste mit einem Verfolgungszauber versehen hat nachdem Lasgol ihm offenbart hat was er verstecken will? Nach Lasgols vorherigen Erfahrungen sollte er sich diese Frage stellen
  • Warum sollte Egil sich offen zu erkennen geben vor Thoran und auch vor Heulyn, beides macht keinen Sinn. Erfahren hätten sie es wohl später sowieso aber es offen zuzugeben macht es nicht besser.
  • Die Begründung, dass Thoran Egil verschon hat ergibt keinen Sinn, erstens nur, weil er in Egil keine Bedrohung gesehen hat und zweitens sieht man wohin das geführt hat.
  • Das Problem ist, dass auch Egil jederzeit Gefahr läuft, dass er von den östlichen Adligen hintergangen oder getötet wird und desto „besser“ er als König ist, desto größer ist die Gefahr
  • Frieden zu versprechen ist unklug, wenn man auch von außen angegriffen werden kann, begibt man sich dadurch eine schlechte Position
  • Nilsa und Ingrid geben ein recht schwaches Bild gegen den Attentäter ab gemessen an ihrer Qualifikation
  • Wo die ganzen Monster herkommen sollen ist unklar, wenn sie nur mit den Kugeln, nur mit Skeletten als Basis und nur vom Oberdrachen erschaffen werden können

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Die Akademie der Götter [Serie]

Die Akademie der Götter Jahr 1 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 2 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 3 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 4 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 5 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 6 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 7 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 8 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 9 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 10 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 11 - Elisa S. Amore, Kiera Legend  Die Akademie der Götter Jahr 12 - Elisa S. Amore, Kiera Legend

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Elisa S. Amore, Kiera Legend

Teile der Serie:

  • Die Akademie der Götter Jahr 1 (262 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 2 (187 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 3 (199 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 4 (172 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 5 (164 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 6 (170 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 7 (177 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 8 (165 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 9 (141 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 10 (168 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 11 (157 Seiten)
  • Die Akademie der Götter Jahr 12 (187 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

„Bist du bereit?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein.“ „Gut. Das der perfekte Zeitpunkt.“

Melanie hat ihre Eltern verloren und wächst als Adoptivkind auf. Sie gehört aber nie richtig dazu. Bei dem 18 Geburtstag bekommt sie eine Einladung zur Schule der Götter. Aber ist das eher ein Fluch oder ein Segen?

Hades nickte. „Er mag dich.“ Ich verzog das Gesicht. „Blödsinn. Hephaistos mag niemanden.“ „Er hat dich nie mit seinem Hammer geschlagen, oder?“ „Nein.“ „Und er hat nach dem Unterricht mit dir gearbeitet, oder?“ „Ja.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Dann mag er dich.“

Die Geschichte erinnert stark an Percy Jackson und die Einzelbücher sind alle recht kurz. Auch als Erwachsener lassen sich die Bücher ganz gut lesen

Die Geschichte wird abwechselnd due Lucians und Mels Perspektive erzählt, wobei der überwiegende Teil aus Mels Perspektive erzählt wird.

Band 2:

Hades hat Mel beansprucht und sie muss die Ausbildung bei ihm antreten. Dabei verliert sie den Kontakt zu ihren Freunden und es ist klar was Hades im Schilde führt. Aber Hades verändert Mel und ihre Dunkle Seite wird immer stärker.

Aber ist Hades wirklich böse oder sind die anderen Götter nicht so gut, wie sie es vorgeben?

Im zweiten Teil wird mehr und mehr klar, dass Mel nicht die klassische durchweg „gute“ Protagonistin ist aber auch bei den Göttern weiß man nie woran man ist bzw. wer was im Schilde führt.

Band 3:

„Ihr Götter habt die Eifersucht zu einer Kunstform perfektioniert. Nach allem, was ich in meiner Kindheit gelesen habe, und nach meiner Erfahrung hier scheint das alles zu sein, was ihr tut. Ihr zankt und kämpft und schmiedet Rachepläne gegeneinander. Ihr wechselt die Seiten und Bündnisse so oft wie ich meine Unterwäsche. Es ist anstrengend, um ehrlich zu sein.“

Mel versucht die Verschwörung bei den Göttern aufzudecken aber wer steckt dahinter und wie viele Götter sind involviert. Weiterhin kämpft Mel zunehmend mit dem erstarkenden Einfluss auf Sie. Kann sie die Beziehungen zu ihren Freunden irgendwie aufrecht erhalten?

In diesem Band kommt die Geschichte erstaunlich schnell voran und mündet in einem großen Kampf zwischen den Göttern.

Die ersten drei Teile bilden in sich eine abgeschlossene Geschichte.

Band 4:

Mel und ihre Freunde leiden an den Folgen des Kampfes. Mel kommt mit dem Verlust von Hades nicht klar und kapselt sich ab. Weiterhin scheinen die alten Feinde auch im Hintergrund noch die Fäden zu ziehen und verändern das Schicksal.

Der Band ist trostloser als die Vorgänger, weil Mel schon fast eine Depressive Phase hat, das ist bedingt nachvollziehbar aber in diesem Band recht ausgeprägt.

Band 5:

Er war der seltsame skelettartige Onkel, von dem ich nie gewusst hatte, wie sehr ich ihn in meinem Leben brauchte.

Mels Existenz wurde von der Göttin der Nacht aus einer Laune heraus beendet. Sie wurde verbannt und erlebt mit wie ihre Freunde ihr Leben verbringen und sie war nie ein Teil davon. Mel findet heraus wo sie ist und versucht einen Weg zu finden um sich zu befreien.

Dieser Band ist noch weniger abgeschlossen als der Vorgänger. Das noch als Buch zu bezeichnen wäre reichlich übertrieben, zumal nach unter 170 Seiten Schluss ist bzw. eigentlich ist nicht Schluss, denn die Geschichte hört mitten in der Handlung auf.

Band 6:

sie hätten längst wissen müssen, dass ich kein kleines Mädchen war, das sich vor Göttern und Monstern fürchtete. Ich war selber beides geworden.

Mel und ihre Freunde sind weiter auf der Suche nach den Verschwörern. Wer will Zeus zurückholen? Dabei gerät Mel selbst in die Schusslinie und wird des Mordes angeklagt.

Das Ende finde ich recht unbefriedigend. Zur Abwechslung schließt dieser Teil die Handlung von Band 4-6 ab.

Band 7:

„Was zum Teufel soll ich mit einer nutzlosen Eisenkugel anfangen?“ „Ich weiß es nicht.“ Ich zog die Augenbrauen zusammen. „Mal ihm ein fröhliches Gesicht und nenn ihn Norman. Es könnte dein neuer Freund sein.“

Der siebte Band ist ein Bruch, nachdem Mel gestorben ist oder auch nicht man weiß es nicht genau, beginnt die Geschichte von Nicole, die zum Teil parallel zur Geschichte von Mel spielt aber durch paar Zeitsprünge in der Geschichte spielt der Hauptteil nachdem Mel verschwunden ist.

Die Geschichte von Nicole und auch der Charakter haben einige parallelen zu Mels Geschichte und ihrem Charakter.

Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich einfach mitten in einer Serie eine Hauptcharakterin zu entfernen und eine neue einzuführen, ohne das ein Zusammenhang erkennbar ist. Nicole hat ihr Gedächtnis verloren und schlägt sich als Diebin und später mit Jobs durch. Wie man als Leser der Vorbände bereits vermutet, wurde sie von der Akademie verwiesen. Als die Ereignisse um die Auferstehung der toten stattfindet hat sie Träume, die Erinnerungen an ihr früheres Ich zu sein scheinen und sie findet an die Akademie zurück.

Die Geschichte wird nun abwechselnd aus Cades uns Mels Perspektive geschrieben.

Band 8:

Ich rechnete ständig damit, dass der König herumwirbelte, mit einem knochigen Finger in meine Richtung winkte und dann versuchen würde, meine Existenz auszulöschen. So wie es eben seine Art war.

Nicole und Cade springen in der Zeit hin und her und erleben diverse Ereignisse, wissen aber noch nicht genau warum das so ist bzw. wie das ggf. helfen kann.

Die Zeitreisethematik verleiht der Serie neuen Schwung.

Band 9:

Es ist noch nicht klar was der Leichenkönig im Schilde führt aber er weiß nun, dass Nicole durch die Zeit springen kann und er will Rache.

Wie auch schon im Vorgänger ist die neue Komponente durch die Zeitsprünge geprägt und am Ende gibt es eine Überraschung und die Teilgeschichte, die sich nun über 3 Bände aufgespannt hat geht zu Ende.

Band 10:

Ihr Blick verdunkelte sich. Vielleicht hatte ich einen Nerv getroffen. Aber ich fragte nicht nach. Nicht, weil sie vielleicht zu zerbrechlich war – Melanie war alles andere als das. Trotzdem hingen große Schilder mit der Aufschrift „Vorsichtig behandeln” und „Gefahr, explosiv” um ihren Hals.

Mel ist zurück aber wo sie ist, das ist noch nicht ganz klar. Man erfährt lediglich, dass Nicole zwar mit Mel Kontakt aufnehmen kann aber wo sich Mel befindet ist unklar. Offenbar kann nur Nicole diese Verbindung aufbauen.

Weiterhin radikalisieren sich nun Menschen um gegen die Götter vorzugehen. Wer dahinter steckt ist aber unklar.

Band 11:

Nachdem Nicole Mel zurückgeholt hat kämpfen Sie und ihre Freunde gegen den Aufstand. Aber offenbar haben sie den Gegner gewaltig unterschätzt.

Band 12:

Das Finale nähert sich, lassen sich die Ereignisse noch verhindern oder werden die Sterblichen die Götter und Halbgötter vernichten

Fazit:

Im Vergleich zu anderen ebooks wird man als Leser mit recht hohen Preisen konfrontiert. Für teilweise weniger als 150 Seiten sind die Preise für die Printausgaben dreist und nein meiner Meinung nach bekommt man bei den Büchern auch nicht mehr Qualität als bei anderen Autoren.

Mit der Geschichte bin ich nicht so richtig warm geworden. Man kann die Bücher ganz gut lesen aber zwischendurch ist mir die Geschichte für meinen Geschmack zu depressiv. Mel weiß teilweise nicht so recht was sie will. Später wechselt die Hauptprotagonistin (wobei Protagonist hier auch nicht zu 100% passt, da beide Charaktere ihre düsteren Seiten haben).

Das Ende fand ich wie auch die Bücher etwas kurz.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso sollte Mels Freunde ihr Kraft übertragen können aber andersrum funktioniert es nicht? Zumal alle vorher in allen Bereichen trainiert haben. D.h. es mag zwar sein, dass die einzelnen Personen in bestimmten Bereichen stärker oder Schwächer sind aber keiner lässt sich einzelnen Elementen zuordnen.
  • Mit Flügeln in 10 Minuten 90 Meilen? Nicht schlecht, das entspricht >850 km/h
  • Wieso gibt es Rekruten in der Akademie offenbar nur aus einem Land bzw. einer Region in diesem Land?
  • Der Asphodiliengrund ist nicht logisch. Das auslöschen der Personen aus der Erinnerung aller hätte zur Folge, dass Nyx mit ihrer Fähigkeit deutlich vorsichtiger sein müsste, weil jedes Mal die komplette Realität geändert wird auch ihre eigene, wenn sie jemanden verbannt. Die Änderungen würden mit hoher Wahrscheinlichkeit noch viel größer ausfallen, als im Buch dargestellt. Weiterhin sollen andere Regeln für Götter und Halbgötter gelten auch das ergibt keinen Sinn.
  • Ziemlich schwach, dass Mel so leicht auf die Phantome reinfällt
  • Warum sollte man automatisch in einen Abgrund stürzen nachdem man eine Tür geöffnet hat?
  • Plötzlich kann man in der Unterwelt fliegen, obwohl es vorher nie ging?
  • Wieso sollte der Lebensfaden von Zeus gerade das größte Problem sein, wenn niemand mehr stirbt und auch bei den Anwärtern für die Akademie etwas nicht zu stimmen scheint?
  • Das Spinnrad zu zerstören ist eine geniale Idee. Wie kann man die vorhandenen Probleme noch größer machen?
  • Die Geschichte ist arg dünn, Melanie soll eine Göttin getötet haben aber ein „paar Tonnen Steine“ machen der Göttin nichts aus.
  • Hat Ares eine Speersammlung dabei oder wie kann er erst einen Speer auf Lucian schmeißen und danach mit dem Speer angreifen?
  • Wie verbrennt man den Boden um sich ohne im Liegen, ohne seine eigene Kleidung zu verbrennen?
  • Die besagte Eiche von Hekate existiert zum Zeitpunktpunkt der Handlung nicht mehr gemäß den Vorbänden
  • Da Nicole nicht nur durch die Zeit reist, sondern auch durch den Raum, sollte es ein leichtes sein zu entkommen
  • Wie hat der Leichenkönig Nicole entführt? Es ergibt keinen Sinn, da sie selbst springen müsste.
  • Wenn die Leute wirklich glauben, dass spenden dafür sorgt, dass die Kinder Halbgötter werden und sie das verhindern wollen, wäre nicht Spenden die Lösung. Das erkennt offenbar auch die Autorin aber nicht die Akteure. Aber in der heutigen Zeit (siehe US Wahlkampf) ist vieles vorstellbar, was man vor ein paar Jahren noch als unglaubwürdig eingestuft hätte
  • Warum probieren Sie die Laterne nicht einfach um rauszufinden, ob Prometheus in seinem Büro ist. Sehr konstruiert.
  • Wie soll das mit den Laternen funktionieren? Entzündet sich die zweite Laterne solidarisch mit, wenn die erste sich entzündet?
  • Das aufgespannte Szenario ist vor der Vergangenheit nur bedingt glaubwürdig. Die Halbgötter und Götter haben schon mehrfach starke Auswirkungen auf die Menschen gehabt. Somit wäre schon viel eher zu erwarten gewesen, dass es negative Stimmen und Extremisten gibt. Wenn man sieht wie leicht ein Halbgott mit einer Waffe verletzt werden kann oder auch Götter getötet werden können, wäre es mit Menschlichen Waffen ein Leichtes die Götter und Halbgötter auszurotten.
  • Bei derartigen Entwicklungen noch zu hoffen mit Fakten etwas bewegen zu können ist illusorisch. Sieht man wie oben erwähnt in den USA und auch in Deutschland habe ich derartiges schon erlebt bzw. erlebe es gerade. Obwohl wir in einer Zeit leben in der man sich besser informieren kann als jemals zuvor, picken sich die Menschen unverifiziert die Informationen aus dem Pool, die Ihnen am besten gefallen. Insofern kann man sich von der Idee Lösen, dass eine Darstellung von Fakten automatisch zu sinnvollen Entscheidungen führt. Davon mal abgesehen wird eine lokale Veranstaltung in einem Ort dargestellt. Wen die Gruppe wirklich so mächtig wäre, dann wären die Dimensionen viel größer und es bringt sehr wenig an einer Stelle dagegen zu arbeiten.
  • Das Cade nicht damit rechnet, dass die Tatsachen verdreht werden und man ihm einen Mord vorwirft ist logisch. Ein Video davon zu Zeigen wie er den Mann hochhebt und fallen lässt und alles dazwischen nicht zu zeigen ist auch ein Leichtes. Das war somit erwartbar.
  • Wieso haben die beiden Rosie nicht einfach mit Netz wegtransportiert? Das wäre deutlich schneller gegangen und ohne Teilamputation der Flügel
  • Sehr schlau mit einem Handy das nicht auf lautlos steht eine Tarnmission anzugehen
  • Wieso sind Nicoles Flügel weg? Die müssten doch beim Leichenkönig in der Höhle gewesen sein, wenn sie an Pegasus hingen
  • Entweder hätte Lucian so viel Feuerenergie, dass er die Ketten selbst schmelzen könnte oder die von Cade würde ihn verletzten bzw. das geschmolzene Metall. Zumal die Kidnapper nicht genau wissen welcher Halbgott welche Fähigkeiten hat. Insofern hätte man sich wohl eine bessere Fesselung einfallen lassen.
  • Wenn Hades sich um alle Toten kümmern müsste, wäre er rund um die Uhr beschäftigt und Mel würde ihn nie sehen.

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Nebelsphäre – Schatten der Invasion [Serie]

Nebelsphäre Schatten der Invasion 1 Das Vermächtnis der Drachen - Johanna Benden  Nebelsphäre Schatten der Invasion 2 Der Fluss der Magie - Johanna Benden  Nebelsphäre Schatten der Invasion 3 Im Netz der Dämonen - Johanna Benden

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Johanna Benden

Teile der Serie:

  • Nebelsphäre – Schatten der Invasion 1 – Das Vermächtnis der Drachen (523 Seiten)
  • Nebelsphäre – Schatten der Invasion 2 – Der Fluss der Magie (431 Seiten)
  • Nebelsphäre – Schatten der Invasion 3 – Im Netz der Dämonen (568 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Verdattert betrachtete Thorxarr Alexan genauer. Der stand direkt zwischen Lunara und Oxana und starrte mit einer Mischung aus Todesangst und Neugier zu ihm hoch.

Die Dämonen haben das Leben in ganzen Landstrichen und Ländern ausgerottet. Die Drachen kämpfen zwar gegen die Dämonen aber die Dämonen stellen sich immer schlauer an.

Johanna Benden hat die Nebelsphäre mit der neuen Serie neu erfunden. Die Welt ist nicht mehr wie wir sie kennen (die Vorgänger hätten auch in unserer heutigen Welt spielen können), sondern es handelt sich um eine Dystopische Welt, in der durch den Eintritt von Dämonen die Bevölkerung ganzer Länder ausgerottet wurde.

Mir gefiel die neue Welt anfangs deutlich weniger als die Vorbände bzw. vor allem die ursprüngliche Serie, der dystopische Ansatz ist ganz anders als man das bisher von Johanna Benden kannte.

Etwas verstärkend dazu kommt, dass Hiltjas Gefährte ein roter Drache ist, die ständig etwas plump wirken. Man muss sich auch darauf einstellen einige unschöne Schicksale, der bekannten Charaktere aus den Vorserien zu erfahren.

Es hat somit eine ganze Weile gedauert, bis ich mit dem neuen Band warm geworden bin. Der Schreibstil hat mich aber dann doch wieder eingefangen, auch wenn der Band für mich nicht an die Urserie ran kommt.

Band 2:

»Aber das habe ich mir doch alles gar nicht ausgesucht!«, schnaufte Lunara. »Das ist mir einfach passiert.« Kamikaze nickte ernst. »Genauso ist das bei echten Helden. Die nehmen die Herausforderungen an, die das Leben ihnen stellt.«

Hiltja hat ihre Freunde als Unterstützer und Rat der Seherin eingesetzt um mit ihnen zusammen zu entscheiden, wie sie mit ihren Visionen umgeht. Es bahnt sich aber bereits die nächste Gefährtenbeziehung an und die stellt den Zusammenhalt des Rates auf die Probe. Auch die Dämonen sind nicht untätig gewesen und versuchen die Drachen zu vernichten.

Anfangs geht es in diesem Band primär um die neue Gefährtenbeziehung und das kennt man mittlerweile aus den diversen Geschichten aus dem Drachenuniversum schon recht gut (der Ablauf ist quasi immer gleich).

Glücklicherweise geht dann aber auch die Hautpgeschichte um die Dämonen weiter. Mir geht es diesem Band wie im Vorgängerband. Anfangs bin ich nicht so recht warm geworden mit der Gefährtengeschichte aber mit der Weiterführung der Dämomengeschichte hält sie mich am Lesen.

Der zweite Teil endet mit einem relativ Cliffhanger, der aber recht vorhersehbar war bzw. die ganze Geschichte läuft darauf hinaus. Wer das nicht mag, muss darauf warten, dass Teil 3 veröffentlich wird, bevor er die Serie startet.

Band 3:

was hatte der Veteran noch mal zum Thema Heldentaten gesagt?« »Auf dem Ohr bin ich taub!« »Ja, leider! Damit solltest du mal zu ’ner Heilerin!« »Nee, nee, Luni! Zu deinen Schwestern gehe ich bloß mit gebrochenen Knochen oder einem verbrannten Fell.«

Die Magiefreien Zonen weiten sich immer mehr aus und die Dämonen haben eine sehr gute Ausgangslage, da die Drachen deren Pläne nicht kennen. Dabei hecken die schon weitere sehr gefährliche Pläne aus, die existenzbedrohend für die Menschheit und die Drachen sind.

Für meinen Geschmack geht es im ersten drittel etwas zu sehr um die Bindungsphase, die in den Vorbänden schon beschrieben wurde. Die Hauptgeschichte kommt dementsprechend im ersten drittel nicht voran, das ändert sich danach aber glücklicherweise und die Handlung nimmt deutlich fahrt auf.

Fazit:

Mantokscheiße – auch das noch! Nicht mal in Ruhe abkratzen kann man hier!

Obwohl die Serie deutlich düsterer ist als die vorbände, kommt am ende doch das typische Glückstadt Gefühl zurück was man aus den ersten Bänden kennt. Aus meiner Sicht ein würdiges Ende der Nebelsphäre Reihe.

Als ich damals mit dem ersten Band begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass die Geschichte der Drachen so lang wird.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wie ruft Leonie mit einem Smartphone, in einem Land in dem keiner mehr Lebt und Technik wie Handymasten (sofern überhaupt noch existent) nicht mehr funktioniert, irgendwo an?
  • So unterschiedlich wie die Drachenrassen denken ist es erstaunlich, dass sie nicht untereinander ständig Kriege führen (aber später kommt raus, dass das durchaus schon der Fall war)
  • Mitten im Urwald gibt es Smartphoneempfang
  • Das Verhalten der Drachen in der Bindungsphase ergibt nur dann Sinn, wenn es ausschließlich heterosexuelle Beziehungen gibt, was aber nicht der Fall ist
  • Ziemlich naheliegend, dass Alex einen Zusammenhang zwischen AAA und Rufen in die Sphäre erkannt hat, wieso kommt sonst keiner drauf?

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Königsblut [Serie]

Königsblut 1 Die Akasha Chronik - Karola Löwenstein  Königsblut 2 Land aus Eis - Karola Löwenstein  Königsblut 3 Lied der Wüste - Karola Löwenstein  Königsblut 4 Siegel des Thor - Karola Löwenstein   Königsblut 5 Stern von Komo - Karola Löwenstein

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Karola Löwenstein

Teile der Serie:

  • Königsblut 1 – Die Akasha Chronik (506 Seiten)
  • Königsblut 2 – Land aus Eis (624 Seiten)
  • Königsblut 3 – Lied der Wüste (530 Seiten)
  • Königsblut 4 – Siegel des Thor (587 Seiten)
  • Königsblut 5 – Stern von Komo (616 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

„Außerdem sorgen die Patrizier schon dafür, dass sich alle wohlfühlen. Die Plebejer werden großzügig entlohnt und haben freien Zugang zu den Drachenrennen, dem ultimativen Volkssport. Solange alle zufrieden sind, rebelliert keiner. An die Ungerechtigkeit haben sich alle gewöhnt, das fällt einfach keinem mehr auf.“

Selma lebt bei ihrer Großmutter in einem kleinen Ort, den sie nicht alleine verlassen darf. Sie hat seltsame Erinnerungslücken und ihre Zukunft scheint vorherbestimmt zu sein. Ihre Großmutter hat festgelegt, dass sie in der Nähe ihres Wohnortes studieren muss.

Selma weiß noch nicht, dass sie in einer magischen Welt lebt, weil diese Information alle Magier erst mit 18 Jahren erhalten. Noch ihrem Geburtstag müssen sie sich sofort entscheiden, ob sie sich dem Regelwerk der magischen Welt unterordnen wollen oder nicht, ohne dieses vollständig zu kennen.

Die Schreibweise ist, obwohl es sich bei den Protagonisten um fast Erwachsene handelt, anfangs eher für Kinder ausgelegt. Daher wirken die Protagonisten besonders am Beginn der Geschichte flach. Ich hatte durchweg nicht den Eindruck, dass sich fast Erwachsene unterhalten. Das ist somit quasi der gegenteilige Effekt von Harry Potter, wo die Kinder in ihren Unterhaltungen recht erwachsen wirken (was mir als erwachsener Leser deutlich lieber ist auch wenn es nicht realistisch ist).

Dass mir die Sybillen mein nahendes Ende prophezeit hatten, hatte in mir noch ein anderes Gefühl ausgelöst. Es war nicht Angst, so wie ich es erwartet hatte, sondern das dringende Bedürfnis, endlich zu leben, rasant und intensiv. Wer wusste schon, wann meine Zeit zu Ende war.

Auch ansonsten finden sich viele Parallelen zu Harry Potter ohne für mich die gleiche Magie zu erzeugen – auch das wird im Lauf der Geschichte aber besser (Raum der Wünsche vs. Kaffeebar, Klassendenken bei den Magiern Stichwort Halbblüter und Reinblüter, auch wenn es hier anders heißt).

In der Akasha Chronik gibt es eine Schule mit magischen Geschöpfen, die Grundstimmung ist aber von Anfang an deutlich düsterer als zu Begin der Harry Potter Serie, die Anfangs stark auf Kinder ausgelegt ist. Die Eltern der Protagonistin sind verschollen als sie klein war. Es zeigt sich, dass sie politische Veränderungen in der Welt der Magier herbeiführen wollten und vielleicht keines natürlichen Todes gestorben sind.

Das Ende der Geschichte ist erstaunlich abwechslungsreich und spannend, vorher dachte ich schon, dass die Geschichte zu vorhersehbar ist, das ist aber glücklicherweise nicht eingetreten.

Band 2:

Doch der Tod ist vielleicht auch die ehrlichste Art, jemanden zu verlieren; viel besser, als vergessen zu werden oder nicht gewollt zu werden.

Das erste Universitätsjahr als Magierin ist für Selma vorbei. Sie befindet sich in den Semesterferien. Selma ist sehr geschwächt vom Angriff von Baltasar und will trotzdem Adam in die Antarktis aufbrechen um nach den Hinweisen der Akasha Chronik zu suchen.

Den zweiten Teil finde ich deutlich besser als den ersten. Die Charaktere wirken nicht so flach wie Anfangs im ersten Teil, weiterhin passiert recht viel und die Handlung war für mich auch deutlich weniger vorhersehbar. Nach wie vor hat die Serie starke parallelen zu Harry Potter ist aber von der Grundstimmung düsterer (bei Harry Potter ist das erst gegen Ende der Fall).

Der Antagonist wirkt aber zunehmend flacher. Da er auch noch bei jedem Treffe ausgiebig über seine Motivationen und alle Details erzählt, die seine Pläne beinhalten ist das zwar informativ aber glaubwürdiger wirkt er dadurch nicht.

Band 3:

Eigentlich war das Leben selten gerecht, es nahm nicht von den Bösen und gab nur den Guten. Es schien alles ein großes Spiel des Zufalls zu sein, in dem das Glück die größte Rolle spielte.

Das dritte Jahr an der Universität ist angebrochen, Selma hat wieder nur knapp einen Angriff von Baltasar überlebt aber nun ist wenigstens öffentlich, dass er hinter den Entführungen gesteckt hat und auch im Hintergrund die Fäden für die Machtübernahme gezogen hat.

Ab dem dritten Teil ist die Grundstory leider sehr vorhersehbar. Es läuft immer wieder auf das gleiche hinaus aber zuerst kommt niemand auf die Idee wer die Fäden im Hintergrund zieht.

„Danke, Selma. Wie immer lebensmüde, aber erfolgreich. Deine Großmutter ist gleich hier.“

Das ist leider recht unglaubwürdig. Selbst die Geschichte um Nuria war sehr vorhersehbar. Das was ich unten im Spoiler geschrieben habe, sind alles Vermutungen, bevor ich so weit gelesen habe.

Zumal nach Band zwei mit Anakin ein gewisser Lerneffekt eingetreten sein sollte. Das heißt die Naivität vom Selma und ihren Freunden nervt mich in Teil drei deutlich. Wenn die Charaktere vorher nicht bereits zwei Bände Erfahrungen gesammelt hätten, wäre das Geschehene für mich glaubwürdiger.

Die magische Welt baut die Autorin für meinen Geschmack ziemlich überzeugend auf. Auch wenn für mich die spezielle Magie der Harry Potter Welt fehlt und auch hier viele Geschöpfe vorkommen, die man kennt, wirkt die Welt sehr eigenständig auf mich und nicht geklaut.

Band 4:

Das vierte Jahr an der Universität ist angebrochen. Nach dem Ausflug in die Totenwelt sind Selma und Adam wieder vereint aber nach wie vor gibt es magische Artefakte, die für die dafür sorgen, dass die Patrizier an der Macht bleiben und auch die verschwundenen Mädchen sind in den Händen von Baltasar. Mittlerweile hat Selma die Pläne von Baltasar so sehr gestört, dass es seine oberste Priorität ist Selma zu töten.

Auch der vierte Teil ist recht spannend, Selma ist risikofreudig wie man sie schon kennt und stürzt sich immer weiter in neue Abenteuer. Dadurch, dass die Morlems nun immer hinter ihr her sind, sobald sie irgendwo auftaucht ist das Risiko deutlich höher. Auch die politische Führung bleibt bei den alten Verhaltensweisen. Insofern gibt es im vierten Teil mehr vom Gleichen, was aber nicht negativ ist. Auch die Hauptgeschichte wird weiter fortgeführt und der Teil ist am Ende sogar relativ abgeschlossen.

Band 5:

Doch gib acht vor denen, die das fünfte Element beherrschen! Jene geraten in Versuchung, die in der Macht nicht die Last der Verantwortung sehen.

Selmas letztes Jahr an der Universität hat begonnen. Da sie das fünfte Element studiert gibt es nur noch sehr wenige Mitstudenten. Ihre Freunde hatten alle keine Neigung dazu und sind somit nicht mehr an der Uni. Nachdem Selma Baltasar mehrfach massiv bei seinen Plänen gestört hat, will er Selma unbedingt töten. Ihm ist dazu jedes Mittel recht.

Es gibt lediglich noch eine Insignie der Macht die zerstört werden muss aber der letzte große Abenteuer wird ihre größte Herausforderung. Ziemlich episches Finale, dass auf die finale Konfrontation hinausläuft. Das ist der düsterste der 5 Bände.

Interessant ist wie viele Autoren mittlerweile Entwicklungen wie bei Trump und anderen Schwurblern übernehmen. Früher hätte man das als vollkommen unglaubwürdig abgetan aber mittlerweile hat die Realität leider gezeigt, dass man ausschließlich Unwahrheiten erzählen kann und trotzdem mindestens die Hälfte der Bevölkerung die Wahrheit für Unwahrheit hält und dem Quatsch glaubt. Insofern werden jetzt auch Geschichten anders geschrieben oder glaubwürdiger.

Fazit:

Wer Harry Potter mochte, bekommt hier einerseits das gleiche, andererseits aber auch wieder nicht. Genauso wie in Harry Potter, wissen auch die Charaktere in der Königsblut Serie zu gefallen.

Der Antagonist ist für meinen Geschmack etwas Platt. Die Welt ist einfallsreicht, wirkt aber auch mich nie so Magisch wie die von Harry Potter, obwohl die Autorin einfallsreich war.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Was ist das für ein Plan? Die Jacke ist verbrannt und die Entschuldigung ist, dass sie in der Schule liegt? Das fällt doch spätestens einen Tag später auf, wenn die Entschuldigung dann nicht lautet, dass sie offenbar geklaut wurde.
  • Sich für etwas zu entscheiden, dessen Konsequenzen man nicht kennt ist naiv
  • Die Aussage Parelsus geht es schlecht deutet sehr darauf hin, dass Selma bereits mit ihm gesprochen hat. Woher soll sie das sonst wissen?
  • Wie sollen die Knollenberen funktionieren? Man vergisst offenbar nur ganz bestimmte Sachen – z.B. jemals eine Schwester gehabt zu haben aber die restlichen Erinnerungen bleiben erhalten?
  • Was ist das denn für eine sinnfreie Argumentation? Selmas Mutter ist Patrizierin und wird zur Plebejerin degradiert. Ihre Tochter wird somit auch zur Plebejerin. Falls die Abstammung überhaupt etwas mit der Zauberkraft zu tun hat, ist es wohl logisch dass Selma so mächtig ist wie ihre Mutter es war.
  • Aus der Dramatikperspektive macht es Sinn, dass das Schiff zwei Wochen nicht erreichbar ist aber in der Realität nicht. Ein Schiff benötigt ca. 3 Tage von der Südspitze von Südamerika bis an die nördlichsten Ausläufer der Antarktis (Drakepassage + Reise in die erste Stadt – lt. Buch Ushuaia). Wenn man schnell Richtung Südpol will, würde man aber noch weiter Richtung Süden fahren (mit mehr Zeitaufwand). Es würde somit mehr Sinn machen, wenn das Schiff gleich vor Ort bleibt, da allein die Fahrtzeit hin und zurück eine Woche oder mehr benötigt + Kosten.
  • Selbst wenn die Tochter von Willibald Werner verschwunden ist, hilft die Bestätigung nur sehr begrenzt. Im nächsten Schritt müsste sie gefunden und befreit werden und selbst dann handelt es sich um einstimmige Entscheidungen, die bereits getroffen wurden. D.h. entweder stehen alle Senatoren unter Kontrolle oder sie würden die Entscheidung wieder so treffen.
  • Die Briefe mit den Eheabsichtserklärungen verschwinden zu lassen dürfte wenig bringen. Beweisen lässt sich der fehlende Zugang nicht und die Folgen bleiben gleich.
  • Der Fluch macht so keinen Sinn. Anakin ist nicht Dumm, ja es macht sehr viel Sinn, dass er seine Welt schützt aber bei der Art und Weise ist sofort klar, dass er Selma damit verliert. Ihm das zu zeigen, wäre ggf. der effektivere Weg gewesen. Andersrum: Wenn Selmas Verdacht korrekt ist und er eine Frau mit Königsblut sucht, dann war der Effekt beabsichtigt.
  • Das Problem von so vielen Geschichten: Erst wird die riesige Liebe beschworen und man kann ohne den anderen quasi keine paar Stunden überleben. Dann nimmt Anakin Selma das und sie funktioniert weiter und denkt offenbar nicht mal mehr an Adam. Und Adam unternimmt offenbar auch erstaunlich wenig. Und dann glaubt er Anakin (angeblich), dass Selma mit ihm glücklich ist?
  • Wie soll das denn gehen, dass Selma zurück zur Uni geht? Selma kann jederzeit jemanden versuchen zu ermorden, so lange sie von dem Spruch befallen ist. Ihre Freunde wurden instruiert. Weiterhin kann sie überhaupt nicht begründen warum sie plötzlich weg war.
  • Wenn das Gedicht veröffentlich wird, ist wohl sehr offensichtlich wer der Verursacher ist. Ziemlich gefährlich der Plan.
  • Wer wird wohl hinter dem Beben und dem Ausbruch der Piranhas stecken? Zu wem passt diese Art? Wer könnte da schon darauf kommen, dass es Baltasar oder Handlanger von ihm sind. Stattdessen wird über Insider spekuliert. Aber zugegeben, die reale Welt läuft ja mittlerweile auch so verrückt. Trump behauptet etwas und 50% der Amerikaner sind davon überzeugt, obwohl es jeglicher Grundlage entbehrt.
  • Ladislav Ende hat den Vorzug der Wahl beantragt. Warum tut er das? Naiver geht es nicht mehr, zumal Lorenz mit seiner Wahlkampfparty sogar noch dafür sorgt, dass der Senator an die Macht kommt. Da der wieder Stockkonservativ ist, kann sich jeder vorher ausmalen was danach passiert. Die Protagonisten brauchen über die Hälfte des Buches, bis sie einen Teil der Pläne durchschauen oder zumindest starke Vermutungen in diese Richtung aufbauen.
  • Ich habe Nuria von Anfang an für suspekt gehalten. Selma vertraut ihr direkt, was wieder mal sehr naiv ist. Andersrum: Mit ihren Freunden wäre sie auch nicht so weit gekommen, wenn sie Ihnen nicht so schnell vertraut hätte (so es den Sohn überhaupt gibt, vielleicht ist Nuria auch nur eine Helferin für Baltasar, denn der ist zufällig auch verletzt). Und was denkt Selma was passiert, wenn sie das Elexir haben? Es ist unbekannt welche Menge benötigt wird und wie viel vorhanden ist, also wird Nuria mit hoher Wahrscheinlichkeit alles selbst haben wollen. Davon abgesehen könnte es auch sein, dass der Drache sehr bewusst Adam gebissen hat und auch das Folgende nur dazu dient Selma in eine Falle zu locken. Das ist sogar wahrscheinlicher als ein Zufall, denn warum Nuria studiert ist nach wie vor unklar. Dazu kommt, dass Nuria nicht das Portal benutzen oder möglicherweise selbst nicht die Stadt betreten kann, vielleicht wusste sie das sogar vorher (es ist sehr verdächtig, dass sie immer wieder ablehnt dorthin zu gehen). Das wirkt alles sehr konstruiert. Das einzige was man Selma zugute halten kann ist ihre Verzweiflung, zumindest ihre Freunde hätten aber skeptischer sein sollen aber auch sie selbst hätte viel eher Verdacht schöpfen müssen. Selbst Selmas Großmutter scheint keine Zweifel zu haben und die sollte am ehesten welche entwickeln.
  • Nach den Erlebnissen der vergangenen Bände ist es recht unglaubwürdig, dass Torin sich so schnell auf die Seite seiner Mutter schlägt. Wenn Adam etwas hilft, dann wohl am ehesten die Anwesenheit von Selma, auch wenn er später etwas zurückrudert, als er zufällig Kontakt mit Selma hat.
  • Es ist Interessant, dass Selma nie auf die Idee kommt, dass die Einschränkung ihrer magischen Fähigkeiten ein ernsthaftes Problem sein könnte bei den Bedrohungen, die sie bisher ausgesetzt war.
  • Selma geht selbst mit Ihren Freunden in die Abstellkammer und die Bewohner des Hauses werden nicht skeptisch? Selbst an Weihnachten?
  • Cecilia ist gestorben um Baltasar aufzuhalten – so Selmas Schlussfolgerung und sie selber hilft ihm wieder zu erstarken, insofern kann sie die Schuld kaum allein auf Ende schieben
  • Wieso wundert sich niemand darüber, dass der Drachenwettkampf in Belara durchgeführt wird?
  • Während Anke ihren Monolog hält wie toll sie das alles gemacht hat, greift sie natürlich niemand an oder versucht das Elixier zu retten, warum auch …
  • Als wenn Adam eine Schiffsreise akzeptiert hätte, bei der er Selma nicht helfen kann, wenn Baltasar sie angreift
  • Klar, wenn der Korona Chronikle schreibt, das jemand tot ist, dann stimmt es natürlich auch, der schreibt ja immer die Wahrheit
  • Wenn es eine Liste gibt, auf der Leute weggestrichen werden, dann wäre es aufgefallen, wenn Selmas Großmutter mehrfach auf der Beerdigung ist
  • Die Reaktion von Lydia ist sehr konstruiert. Ziemlich unkreativ um eine Situation heraufzubeschwören. Das Selma sich danach die Schuld für die Entführung gibt ist lächerlich, die sollte eher der Autorin die Schuld für Einfallslosigkeit geben.
  • Wieso sollte Baltasar nicht Lydia zu seiner Partnerin machen. Das müsste genauso Funktionieren wie bei Selma. Somit befindet sie sich sehr wohl in unmittelbarer Gefahr
  • Die Idee mit der Verfolgung der Morlems per Eisdrache ist nicht sonderlich schlau. Warum sollten die sich die Morlems vertreiben lassen wie will Selma von der Opferrolle in die ich bin unter einem Bandschild auf den Drachen kommen, wenn hunderte Morlems angreifen?
  • Was soll es bringen Pauls Erinnerungen an Liana zu löschen, wenn alle um ihm rum ihre Erinnerungen behalten, auch seine Freunde aus dem Studium werden wissen, dass er mit Liana zusammen war.
  • Die schuss- / schlag- und magiesichere Glastür ist ganz toll, außer wenn sie zu ist, wenn es drauf ankommt. Hätte man vorher mal drüber nachdenken können in dem so tollen Plan und oh Wunder genau das passiert.
  • Nachdem Skara gerade kund getan hat, dass Sie an Lydias Entführung schuld ist (was man sich auch vorher schon hätte denken können, welche Interesse sollte Skara sonst an Lydia haben), rettet Selma Skara zum dank direkt das Leben.
  • Einem Senator die Macht über Bannzauber zu übertragen der bisher ein Gegner war ist reichlich dumm
  • Sehr schlaue Idee von Selma sich auch noch in Verdacht zu bringen (durch die Nähe zum Haus – Sichtweite), wenn die Torrel Söhne die Münze ihrer Mutter stehlen. Eine bessere Steilvorlage für die ewige Verbannung kann man kaum finden, oder?
  •  Wieso sollten die Torrels kein Geld mehr haben (vor dem Prozess)? Sie haben jahrelang Unsummen bekommen für die Glaskugeln und alles sofort ausgegeben? Recht unglaubwürdig. Da wo viel Geld ist, wird es doch automatisch mehr, das ist selbst ohne Insignien der Macht so
  • Das Versprechen von Selma bzgl. der letzten Insignie beinhaltet keinen Zeitpunkt. Somit ist die Forderung der Zwerge nicht berechtigt. Auch beim zweiten Handel nehmen die Zwerge die Diamanten, obwohl nur vom Lebenspfand von Adam die Rede ist
  • Warum die Zwerge Adam wollen ist doch recht naheliegend: Die Zwerge haben schon vorher mit Baltasar verhandelt. D.h. wenn der den Zwergen ein besseres Angebot macht, sind sie wieder auf seiner Seite. Was könnte besser sein um Selma zu bekommen als Adam?
  • Und wieder hat Selma jemanden beschützt / befreit, der anschließend schadet (ihre Großmutter tötet)
  • Sedonie ist auch nicht mehr geschützt, nachdem Selmas Großmutter getötet wurde
  • Ein Bannzauber gegen Giulia wäre recht naheliegend gewesen, wo sie so eindeutig ihre Sympathien gezeigt hat und weiterhin ist es sehr zweifelhaft, ob eine Zauberin mit den Fähigkeiten von Selmas Großmutter so lacht hätte töten lassen
  • Warum ist nur Helena erreichbar und die anderen nicht und warum sollte Selma ihr vertrauen?
  • Die Lügenkonstrukte werden immer platter. Es gibt mehrfach diverse Zeugen aber dann wird Selma alles in die Schuhe geschoben, obwohl sie vorher schon einzeln als unglaubwürdig eingestuft wurde? Das ergibt keinen Sinn.
  • Das was Baltasar im fünften Band macht, hätte er auch schon viel eher machen können. Auch wenn er zwischendurch sogar subtil vorgeht, war die Machtübernahme am Ende alles andere als subtil und es hätte ihn auch vorher nichts daran gehindert Leute zu vergiften, zu ermorden oder Anhänger um sich zu scharen, die wichtige Personen töten
  • Ob Baltasar auch in seiner aktuellen Form noch mit dem Dolch verletzt werden kann ist ungewiss
  • Die Insignien der Macht haben lediglich dafür gesorgt, dass die Patrizier an der Macht bleiben. Das bedeutet im Umkehrschluss keineswegs, dass Baltasar nicht trotzdem unbegrenzt regieren kann oder beliebige Gesetze beschließt
  • Ich glaube kaum, dass man das Vertrauen aller Magier gewinnt indem man in ihre Köpfe eindringt
  • Erst waren die Drachen so wichtig und am Ende gibt es nicht mal ein Update, ob der Drache den Treffer von Baltasar überlebt hat?

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A Fire in the Flesh – A Flesh and Fire Novel 3

Flesh and Fire 3 A Light in the Flame - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 3:

I sighed. He was right. “Which direction?” “West.” “West?” I looked left and then right before turning my stare to him. “Do I look like a compass?”

Sera und Ash wurden von Attes verraten und Sera ist nun in den Fängen des Größenwahnsinnigen Primals Kolis, der die töten will.

Kolis erkennt aber, dass in Sera im letzten Moment die Seele seiner ehemaligen großen Liebe wieder. Anders als man erwarten würde, ist das aber leider nicht positiv für sie, da nach seinem sehr langen Leben und seinen Erlebnissen offenbar nicht mehr ganz richtig im Kopf ist.

The god pitched forward and then crumpled to the mossy ground…headfirst. “Whoops,” Bele exclaimed, returning the dagger to its sheath. “He’ll live.” I sighed.

Diese Bewertung kann ich nicht vollständig spoilerfrei halten. Ich werde im folgenden keine Details zur Handlung nennen aber grob die drei Teile des Bandes beschreiben und damit lassen sich Vermutungen anstellen, wie die Handlung sich grob gestaltet. Wer also nicht mal vage Hinweise erhalten möchte, sollte nicht weiter lesen.

Ich habe selten ein Buch gelesen, dass einen so seltsamen Spannungsbogen hatte. Die ersten 60% des Buches passiert sehr wenig und das was passiert ist sagen wir verstörend.

Shock rippled through me as my gaze darted to Ash. He raised a brow. Bele wasn’t the hugging type. Or really that emotional at all. She was more like the compliment-whilst-insulting-you-at-the-same-time type, which was probably why we got along. Somewhat. Both of us also seemed to thrive on irritating others.

Sera ist eine Gefangene von einem größenwahnsinnigen gottartigen Wesen, dass meint sie zu lieben aber offenbar nicht mehr weiß was Liebe ist. Sie wird als Gefangene vergleichbar einem Tier, dass man schlecht behandelt, gehalten und dementsprechend verstörend behandelt.

Danach kommt eine nur bedingt glaubwürdige Handlungswendung und es kommt ein sehr intensiver Teil der Handlung mit viel Spannung. Da das Buch für ein Armentrout Buch offenbar zu wenig Sexszenen hatte, ist das Ende eine Dauersexszene.

Wirklich stark ist aus meiner Sicht nur der Teil zwischen den Vorgenannten 60% und sagen wir 95%, der Rest ist Armentrout typischer Schreibstil und liest sich somit gut, zieht sich aber sehr.

Fazit:

Die Bewertung dieses Bandes fällt mir relativ schwer. Über weite Teile geht die Handlung wenig voran und ist ziemlich verstörend. Man kann sich ungefähr vorstellen wie Sera als Gefangene von Kolis behandelt wird, wenn man die Vorbände gelesen hat.

Das Finale kommt ziemlich überraschend und das Ende besteht fast nur aus Sex, das aber über viele Seiten verteilt. Ich hätte mir am Ende etwas mehr Inhalt und weniger Sex erhofft.

Positiv anzumerken ist, dass es keinen Cliffhanger gibt bzw. höchstens minimal am Ende. Offenbar kommt noch ein weiterer Band. Insofern ist Kolis vermutlich doch nicht so schwach, wie es sich am Endes dieses Teiles anhört.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Der ganze Band wäre vermeidbar gewesen, wenn Ash am Anfang nach seinem kurzen Erfolg gegen Kolis einfach den Speer genommen und damit Kolis außer Gefecht gesetzt hätte. Zumindest hätte er Sera in Sicherheit bringen können und sie nicht beide als Gefangene geendet.
  • Die Aktion von Sera einfach jemand zu töten, weil Kolis ihr ein paar Hinweise gibt ist reichlich dumm (naiv ist dafür nicht wirklich ein passender Ausdruck). Warum vertraut sie ihm ausgerechnet in dem Moment, wo sie ihm sonst kein bisschen traut?
  • Ich wage sehr zu bezweifeln, dass die Arme / Hände nach der Hängefolter in Metallschellen überhaupt jemals wieder vollständig zu gebrauchen wären, sicherlich aber nicht am nächsten Tag.

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