Don’t Love Me [Serie]

Don't Love Me - Lena Kiefer  Don't Hate Me - Lena Kiefer  Don't Leave Me - Lena Kiefer

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Lena Kiefer

Teile der Serie:

  • Don’t Love Me (432 Seiten)
  • Don’t Hate Me (432 Seiten)
  • Don’t Leave Me (433 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

Eleni war gerade dreizehn geworden und damit noch in dem Alter, wo sie mich mochte und nicht für die böse große Schwester hielt, die ihr so spaßige Sachen wie Drogen nehmen oder nachts in versiffte Clubs gehen verbot.

Kenzie hat drei jüngere Schwestern um die sie sich kümmert, da ihre Mutter gestorben ist. Sie arbeitet bei ihrem Vater in der Firma und studiert nebenher. Dort werden Wohnmobile / Vans ausgerüstet. Für den Sommer hatte man ihr einen Job im Bereich Design bei einer reichen und namenhaften Familie zugesagt. Im letzten Moment zieht man aber eine andere Person vor. Somit fehlen ihr gute Voraussetzungen für die Bewerbung an der Uni in London.

Als Alternative muss sie nun nach Schottland zu einer Freundin ihrer verstorbenen Mutter, die sich dort mit Innendesign beschäftigt.

»Na, dann nutze die Zeit eben, um nicht die große Liebe zu finden. Ich schätze, nachdem du die Jungs in den letzten zwei Jahren in Scharen davongejagt hast, wird es Zeit, dass du dir mal selbst einen Korb holst«, sagte mein Vater ungerührt. »Irgendein Schotte eignet sich bestimmt dafür.«

Und wie der Zufall so will kehr Lyall nach drei Jahren zum gleichen Ort zurück, mit dem ihn eine unrühmliche Vergangenheit verbindet, die der Leser aber erst viel später erfährt.

Lena Kiefer typisch wird man direkt mitten in die Handlung geschmissen, nur damit es kurz danach an anderer Stelle weiter geht, zwei Monate vorher.

Wo die Geschichte hinläuft wird einem nach den ersten 50 Seiten schon recht klar. Lyall als Spross des Henderson Clans, der vor 3 Jahren Mist gebaut hat und sich nun rehabilitieren soll (dazu gehört keine Kontakte zu Mädchen) und Kenzie, die eben genau in einem Hotel der Familie arbeitet.

Moira merkte auf. »Ihr kennt euch?« Der Tonfall klang alarmiert. Als wäre ich trockener Alkoholiker und Kenzie eine Flasche Scotch.

Da liegt es nahe, dass er sich doch mit ihr einlässt und sie dann im Stich lässt, wenn es um sein Erbe geht. Lyall hat es dabei auch nicht einfach – in seiner Familie gelten strenge Regeln, die aber nur so lange gelten, wie man an das Geld will. Er unterwirft sich den vermeintlichen Zwängen somit bewusst.

Wer jetzt ganz viele Klischees erwartet und die klassische Bad Boy Geschichte liegt richtig. Genau das ist es. Gleichzeitig ist es auch der Versuch eine ganz klassische Love Story mit ziemlich seltsamen Rahmenbedingungen in die Moderne zu bringen (ein wenig wie Romeo und Julia viele andere Geschichten mit viel Drama).

»Schon gehört? Der-dessen-Name-nicht-genannt-wird ist wieder in der Stadt.«

Das gelingt mal besser mal schlechter. Denn der ach so starre Rahmen, dem sich Lyall vermeintlich beugen muss ist nur bedingt glaubwürdig.

Interessant macht das Buch der wirklich gute Schreibstiel von Lena Kiefer und sie baut wirklich viel Potenzial für Missverständnisse ein. Das Buch lebt fast von den Missverständnissen zwischen den Akteuren. Als Leser kommt man sich ein wenig so vor, als wenn man bei einer Schlammschlacht mit dem Popkorn daneben sitzt.

Die Geschichte bekommt aber nach und nach auf weitere Facetten und das Ende für mich dann doch nicht ganz wie erwartet. Gerade das Bild von Lyall bekommt immer wieder neue Aspekte und mal zeigen sie ein postiveres und mal ein negativeres Bild. Dem

Band 2:

»Uns ist nur eine begrenzte Zeit auf diesem Planeten gegeben, mein Freund. Ich bin bestrebt, sie sinnvoll zu nutzen.« »Wieso rufst du mich dann an?«

Da Kenzie mehr oder weniger geflüchtet ist, nachdem sie die Aufzeichnung vom Gespräch zwischen Lyall und Ada gehört hat, geht es sowohl Kenzie als auch Lyall nicht besonders gut.

Somit kommt Kenzie das Angebot von Lyalls Mutter gerade recht, bei ihrem neuen Hotel zu helfen, nachdem sie sich versichert hat, dass Lyall an dem Projekt beteiligt ist. Etwas später macht sie das gleiche mit Layall und versucht sich somit als Kupplerin.

Das Schwierige ist schön.« »Was soll das bedeuten?« »Ich habe es immer so interpretiert, dass man nicht gleich aufgeben soll, wenn es mal anstrengend wird. Meistens sind die Dinge, die wirklich kompliziert sind, auch die, aus denen das Beste werden kann.«

Puh, wie kann man mit dem Ansatz in den zweiten Teil starten. Der Schreibstil ist immer noch toll aber die Haupthandlung aus Teil 1 stagniert nahezu vollständig. Die beiden eiern nur umeinander und die Gründe von Kenzie sind nicht wirklich nachvollziehbar (glücklicherweise wird das später auch thematisiert), weil sie die Faktenlage nicht kennt. Ja, Lyalls Verhalten war mies aber sie redet auch nicht mit ihm darüber.

Glücklicherweise ist die Nebenhandlung, die als Alternativprogramm aufgebaut hat unterhaltsam aber der Band fühlt sich etwas nach Füllband zum letzten Teil an. Der Schreibstil rettet viel aber den ersten Band fand ich besser.

Band 3:

»Wow. Immer wenn ich denke, es gäbe nicht noch eine absurdere Regel in eurer Familie, kommt doch eine daher.«

Lyall wurde wegen dem angeblichen Mord an Ada festgenommen. Aber wenn man ihm glauben darf, war er es nicht. Aber warum kommt die Tatsache gerade raus, als er sich nicht mehr den Regeln seiner sehr konservativen Familie unterwirft?

Nun haben Kenzie und Lyall zwar endlich ihre Differenzen überwunden aber es besteht nun die ernste Gefahr, dass Lyall seinen Leben lang in den Knast kommt.

»Habt ihr euch gestritten?« Ich schüttelte den Kopf. »Nein. Ihm ist nur was dazwischengekommen.« Eine Verhaftung wegen Mordes, um genau zu sein.

Der dritte Teil ist ein waschechter Kriminalroman. Damit hatte ich nach den ersten beiden Teilen nicht gerechnet. In Teil 3 passiert wieder deutlich mehr als im zweiten Teil.

Ohne hier viel zu verraten – ich war zufrieden aber das Ende ist mir etwas zu kurz.

Fazit:

Einerseits war die Serie was ich erwartet habe (besonders Teil 1), vor allem im ersten Band gibt es viel Drama, aber der Wechsel von einem New Age Liebe / Hass Drama, zu einer Hotelrenovierung mit Sabotageakten und dann zu einem Krimi war dann doch ziemlich überraschend. Die Mischung hatte ich also anfangs definitiv nicht auf dem Schirm.

Insofern bin ich positiv überrascht. Der zweite Band hatte gewisse Längen aber die Autorin macht unglaublich viel mit ihrer Art zu schreiben weg. Der dritte Band ist wieder spannender aber thematisch eher ein Kriminalroman. Bei dieser Serie bekommt der Leser über die drei Bände also eine recht hohe Bandbreite an unterschiedlichen Geschichten und Genres geboten.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

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Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Alle haben kein Problem ihre Wut an Lyall auszulassen aber wenn die Hendersons wollen, dass man nicht über die Ereignisse redet, zieht das bei jungen Leuten, die nicht mal in der Region leben? Bei den Hotelangestellten ergibt die Story mehr Sinn. Die haben mehr zu verlieren.
  • Na klar, jeder macht zig Andeutungen aber die Details verrät dann doch keiner. Das ist sicher im Sinne der Hendersons …
  • Die Entscheidung von Edina ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie kann ihre Liebe nicht ausleben und verwehrt es ihrem Bruder somit auch, sie gibt ihm nicht mal die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen? Davon abgesehen hätten beide nur gerade mal 2 Wochen warten müssen, bevor sie sich wieder treffen. Das ganze Drama ist also nicht nachvollziehbar.
  • Wenn Lyall so ein schlechtes Standing bei seiner Großmutter hat, warum sollte ihm jemand glauben, wenn der Fiona beschuldigt mit dem Personal rumgemacht zu haben?
  • Wieso sollte man Aufnahmen von den Telefonaten seiner Tochter haben? Davon abgesehen – wer sagt überhaupt, dass Adas Mutter anruft und kein Handlager des Handerson Clans?
  • Erst ist alles ok was Lyall macht und dann ist er plötzlich abserviert wegen eines Telefonates das Jahre zurückliegt? Man kann nicht nachvollziehen was vorher zwischen den beiden war und somit die Situation auch nicht objektiv bewerten.
  • Kenzie regt sich nicht primär darüber auf, dass was Lyall getan hat sondern primär, dass er nicht versucht hat sich rauszuwinden? Das macht keinen Sinn.
  • Tja, von wem kann das Skizzenbuch sein, da muss man ja echt lange überlegen…
  • Ich habe sofort an Dionys gedacht, auch wenn es wenig Sinn macht dem Hotel zu schaden, in dem seine Schwester Geschäftsführerin werden soll. Aber ok, auch wenn ich die Vermutung eher als die Charaktere hatte, lag ich trotzdem falsch. 😉 Einen Haken hat die Sache allerdings. Beim Umgang mit dem Behörden und beim Übersetzen hätte Clea wohl noch mehr Schaden anrichten können, sobald man sie enttarnt hätte, wäre es eh zu spät gewesen.
  • Ernsthaft: Kenzie sieht keine Schuld bei sich? Es war doch von Anfang an offensichtlich, dass die Geschichte zwei Seiten hat. Ob sie Lyall noch glaubt, ist eine andere Frage, aber es war immer klar, dass sie nicht genug Informationen für ein Urteil über ihn hat.
  • Nachdem sich Lyall zwei Bücher Lang den Regeln untergeordnet hat, kommt plötzlich die Erkenntnis: Es geht auch ohne Familienregeln. Es dauert dann natürlich nicht mal einen Flug lang und und schon wird man wegen Mord verhaftet. Oder ist die Oma dieses mal nicht verantwortlich? Wahrscheinlich schon. Sinn würde es aber keinen machen, wenn ihr plötzlich die ganze Familie wegbricht. Im Prinzip könnten alle gehen … (das bewahrheitet sich dann ja auch)
  • Was bringt es, wenn die Familie die Unterstützung versagt, wenn jemand einen Skandal auslöst. Als publik wird, dass Lyall wegen Mordes im Knast sitzt, ist doch der Schaden eh schon da.
  • Erst wirft Kenzie Lyall vor, dass er sie belogen hat und in Band drei macht sie es gleich mehrfach hintereinander. Nette Doppelmoral.
  • Genau Finlay, weder die Familie, noch die Anwältin meldet sich by Lyall, obwohl er versucht sie zu erreichen. Da kann Lyall ja nie auf die Idee kommen, dass es publik wurde und er erledigt ist. Eigentlich kann Fin ja nichts dafür, sondern eher die Autorin.
  • Das jemand in einem Gefängnis nachts in seiner Stelle abgestochen wird, ist wohl ziemlich unrealistisch. Sowas passiert zwar nicht so selten aber dann wohl eher in Gemeinschaftsbereichen.
  • Wie will man denn prüfen, dass in einem Haus kein Handy oder keine Internetverbindung vorhanden ist? Die Auflage macht keinen Sinn, weil abseits von Lyall eh jeder außerhalb des Hauses das Internet benutzen dürfte. Und umsetzbar ist das auch nicht, weil nicht zu überwachen.
  • Für einen Topanwalt ist das was Cole macht ziemlich bescheiden und bei seinen Methoden würde er wohl recht schnell seine Anwaltslizenz verlieren …
  • Im Buch wird im Zusammenhang mit der Zeugenaussage bzgl. des Shirts von einem Beweis gesprochen. Das ist aber keiner, sondern nur ein Indiz (jemand hat morgens einen Shirt getragen, dass aussah wie das von Lyall).
  • Man sieht schön warum Indizienprozesse nicht stattfinden dürften. Ruck zuck ist der falsche im Knast.
  • Die Aussage von Cole, dass es zwei Zeugen gibt, die Lyall gesehen haben, wie er den Tatort verlässt ist falsch. Es gibt eine Zeugin, die ihn in einem Licht darstellt, als wenn er spuren verwischen wollte. Aber trotzdem würde das wohl reichen.
  • Ist ja überhaupt nicht verdächtig, dass Kenzie zufällig weniger als eine Stunde von dem Ort weg ist wo die Beweise sind, dass sie nur eine Stunde entfernt ist und Unterstützung mehr als eine Stunde entfernt ist. Ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Falle? Was denkt Kenzie? “Jemand will sie Ärgern oder reinlegen” – sicher, es geht ja nur um Mord. Warum Finlay nicht sofort das Satellitenbild schicken? Das wäre doch das mindeste gewesen was logisch ist.
  • Woher weiß Mac denn nach welchem GPS Modul er suchen soll, wenn er keinerlei Daten hat? Sucht er nach Loki bitte melde dich?! Das ist so typisch: Wenn man hacken kann, braucht man ja keine Informationen oder Basis dafür. Man klimpert einfach etwas auf der Tastatur rum und es geht einfach alles innerhalb von Sekunden. Das ist ungefähr so glaubwürdig wie Hollywood streifen, bei denen irgendwer wild auf der Tastatur rumhämmert und dann bei der CIA die Systeme in kürzester Zeit gehackt hat.
  • Zuerst waren die Polizisten mehr oder weniger vor dem Haus und haben gewartet (sie waren ja sofort da) und dann fährt Lyall gemütlich weg und keiner hält ihn auf?
  • Wieso sollte man den Pullover holen, der irgendwo im nirgendwo in einer Scheune liegt, wenn eh niemand den Standort kennt und einen Bezug dazu herstellen kann? Und wieso wurde das Beweisstück an Fiona übergeben? Das macht noch weniger Sinn.
  • Bei Kenzie wird gesagt es braucht einen Beweis, bei den anderen Zeugen gab es aber auch keine Beweise …
  • Wieso war an dem Messer eigentlich nur die DNS von Lyall und Ada? Beim Laufen trägt man wohl kaum Handschuhe, auf denen sich keine DNS befindet. Vor allem nicht bei einem sponanten Mord.
  • Wer ist denn so bescheuert seine Bediensteten nach einem Mord die Beweise vernichten zu lassen, anstatt es selber zu machen? Also ehrlich …

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Leselaunen eigentlich Urlaub

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten ggf. einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Jack Ryan 1 Gnadenlos - Tom Clancy

Mittlerweile bin ich im Buch Jack Ryan 1 Gnadenlos recht weit fortgeschritten aber abseits von James Greer kann ich aktuell noch keinen Zusammenhang zu James Ryan finden. Ansonsten ist das Buch ein Interessanter Mix aus Gesellschaftskritik, damals wahrscheinlich akut aktuellen Themen – die aber heute auch noch aktuell sind, Mord, Rache, übelsten Verbrechern und militärischen und Diplomatieaktionen. Der Titel trifft den Inhalt aber recht gut.

Aktuelle Lesestimmung:

Ich habe nichts beendet, gut der Schinken oben ist etwas dicker aber das ist ja keine Ausrede. 😉 Immerhin lese ich daran schon 2 Wochen, wobei ich letzte Woche kaum dazu gekommen bin.

Zitat der Woche:

Zu Beginn meiner Schulzeit hätte ich nie gedacht, an der Maxton Hall einmal in eine solche Situation zu geraten. Ich habe gedacht, es wäre besser, mich unterhalb des Radars meiner Mitschüler zu bewegen, um mich nicht angreifbar zu machen. Alles, was ich vor Augen hatte, war mein Ziel, einen Abschluss zu machen – und sonst nichts. Jetzt gerade merke ich, wie falsch das war. Und dass ich möglicherweise eine ganze Menge schöner Momente verpasst habe. Maxton Hall, Mona Kasten

Und sonst so:

Eigentlich sollte man ja meinen, dass man im Urlaub mehr zum lesen kommt aber zugegeben, bisher war es mehr ein Arbeitsurlaub. Zugegeben alles Arbeiten, die eher mehr Spaß machen als die gewöhnliche Arbeit aber die meisten Sachen macht man davon eben auch nicht täglich. 😉

Was habe ich alles gemacht?

  • Diverse Hecken und Sträucher im Garten geschnitten, Rasen gemäht.
  • Ich habe alle Papierrechnungen gescannt, die ich noch hatte. Somit muss ich irgendwann noch die Zeit nehmen und die Dateien sinnvoll zu benennen. Theoretisch läuft zwar auch die Texterkennung drüber, aber ein wenig Zusatzinfos können ja helfen, wenn man mal was sucht. Anschließend kommen die Rechnungen dann in mein privates Google (Nextcloud). Ist schon viel praktischer alles an einer Stelle und durchsuchbar zu haben. Irgendwann folgen dann noch die Versicherungsunterlagen. Wenn dann mal die Hütte abbrennt (ich hoffe nicht), sind alle wichtigen Sachen noch da. So langsam habe ich viel doppelt gesichert, was wirklich wichtig ist und nebenbei kommt man im Notfall an alles dran.
  • Ansonsten habe ich mich etwas mit Windows 11 beschäftigt (das kommt ja nächste Woche raus). Mein Zweitrechner wird offiziell weder vom Prozessor, noch vom TPM Modul unterstützt. Einerseits reden alle über Senkung des Temperaturanstiegs der Erderwärmung, längere Nutzungsdauer von Geräten, blabla und dann kommt Microsoft daher und erklärt alle Rechner, die ein paar Jahre sind für Schrott, ab 2025 nicht mehr nutzbar, mangels Updates für Windows (und seien wir ehrlich, wer benutzt schon Linux).
  • Mein VOIP Anbieter (Ventengo) hat dicht gemacht, somit musste ich mir eine Alternative suchen. So groß ist die Auswahl von günstigen Anbietern ohne Grundgebühren nicht. Ich nutze das eher für den Notfall im Urlaub, falls ich aus irgendwelchen Gründen nicht per VPN auf meine Fritz Box komme, ist es im Ausland halt günstiger über einen VOIP Anbieter zu telefonieren (Prepaid).
  • Da mich die Dyndns Anbieter mit monatlichen Bestätigungen genervt haben, habe ich mir meinen eigenen Dyndns Dienst auf meinem Server eingerichtet. Der sogar so ausgelegt, dass ein Speedport von der Telekom die DNS aktualisieren kann.
  • Da meine Fritz Box im DOT Modus immer wieder DNS Probleme hat, habe ich mir jetzt einen eigenen DNS Server auf meinem NAS gebastelt. Der kann DOT und Dnscrypt und ist somit sogar besser als die Fritzbox höchstselbst was das angeht. Somit ist die DNS Auflösung nun deutlich anonymer (schönen Gruß an Google und die anderen Datenkraken).
  • In der c’t liest man immer wieder wie bequem doch ein zentraler Passwortsave mit Keepass ist. Den habe ich jetzt auf Nextcloud eingerichtet und sogar auf meinen beiden iOs Geräten. Somit kann ich nun PW in einem Speicher zentral ablegen und automatisch abrufen. Mal sehen, ob ich dabei bleibe. Meine bisherige Lösung war hemdsärmeliger und sicherer was die Ablage und den Zugriff angeht aber dafür hatte ich eben auch nicht immer die aktuellen PW dabei und die PW waren mangels Faulheit manchmal auch nicht so lang wie sie im Optimalfall sein sollten.
  • Meine Browserlesezeichen kann ich jetzt auch von den iOS Devices füllen
  • Mein VOIP Anbieter (Ventengo) hat dicht gemacht, somit musste ich mir eine Alternative suchen.
  • Da bei meinem NAS rund um die Uhr ein Lüfter lief, war das nicht so vorteilhaft für die Luftfeuchtigkeit. Somit habe ich mir nun ein Skript geschrieben, dass den Lüfter nur einschaltet, wenn ich ihn brauche. Da das Gerät keine manuell Lüftersteuerung bietet (die automatische sorgt halt dafür, dass das Gerät immer läuft), musste ich mir selber was basteln. Somit habe ich ein USB Relay und ein Bash Skript geschrieben. Das war aber aufwendiger als gedacht, da das Auslesen von Temperaturen (damit wollte ich zuerst steuern, die Festplatten aus dem Schlafmodus weckt). Nun steuere ich den Lüfter über den Standby Modus der Festplatten bzw. über die Prozessortemperatur und er läuft viel seltener.
  • Mein kleiner NAS Server wird auf 10GBit Netz umgerüstet (die Netzwerkkarte und der M2 > PCIE 4x Adapter kommt nächste Woche), dafür musste die M2 SSD raus und das Betriebssystem auf eine andere SSD umziehen. Da der Odroid H2+ im NAS aber nur zwei SATA Anschlüsse hat, musste ein Port Replikator und zusätzliche Power Kabel eingebaut werden. Und da ich dann auch eine SSD brauchte, musste ich auch eine neue in meinen PC einbauen (die alte kam von da). Eine neue Netzwerkkarte führt dann auch dazu, dass ich die Rescue Medien von Acronis True Image um den neuen Treiber ergänzen musste. Somit führt halt eins zum anderen.

Ihr seht also, sehr techniklastig. Mal sehen, ob ich nächste Woche mal wieder mehr zum Bloggen komme und vielleicht noch ein wenig richtig Urlaub mache, also irgendwas erholsames oder so. 😉

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Federn über London 4 – Überleben [Buch]

Federn über London 4 Überleben - Sabine Schulter

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Sabine Schulter

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Liebe ist eines der stärksten Bänder, die zwei Lebewesen zwischen sich aufbauen können. Für sie tun wir viel – selbst wenn wir andere dadurch verraten. Am liebsten wäre ich weiterhin wütend auf dich, aber wir sind Engel, Vergebung liegt uns im Blut. Also gebe ich dir noch eine Chance. Nutze sie.“

Im letzten Teil geht es primär darum das dunkle Nichts wieder einzufangen. Da erzählt die Autorin zwar in ihrer üblichen Schreibweise, daher liest sich das Buch recht gut aber abseits von der Haupthandlung in einem Satz passiert im letzten Teil nichts dramatisches mehr.

Insofern hätte es der Geschichte meiner Meinung nach gut getan, wenn sie einen Band kürzer gewesen wäre. Gerade Teil 3 und 4 hätten ganz gut zusammen gepasst. Das Ende ist auch halbwegs vorhersehbar.

Es bleiben auch noch ein paar Fragen offen aber wer positive Enden mag, wird mit dem Buch weitgehend befriedigt.

Fazit:

Die ersten beiden Teile der Serie fand ich besser. Dort erfolgt das World Building und die Charaktere sind alle neu. In teil zwei und drei passiert nicht mehr so wahnsinnig viel und gefühlt hätten die auch beide gut in ein Buch gepasst.

Wer mag, kann aber auch nach dem zweiten Teil mit einem recht schlüssigen Ende aufhören.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso hat das dunkle Nichts die Geheimgänge nicht selbst gefunden, wenn es ewig im 9. Ring ist?
  • Das Ende ist mir etwas zu vorhersehbar und dafür soll die mächtige Träne vorgesehen gewesen sein?
  • Erst war das Verschließen der Geheimgänge so wichtig und dann wird immens viel Zeit in der Nähe des dunklen Nichts vertrödelt.
  • Warum Zerus immer an Clears Seite war, wird mir nicht klar. Ab und an war er zwar ziemlich hilfreich aber Entscheidend war er gerade gegen Ende nicht.

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