Montagsfrage: Leseabos und Bücherboxen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Nach 4 Wochen hat sich sogar einiges getan. Ich habe drei Wochen Urlaub gehabt, ein wenig gelesen. Zum Beispiel habe ich den zweiten Teil von den Legenden von Karinth beendet und Journeys North, ein wirklich sehr gutes und vor allem unterhaltsames Buch über einen PCT Hike gelesen. Das ist auch was für Leute, die das niemals selber machen würde, weil es sich einfach gut liest.

Weiterhin habe ich den letzten Teil der 1001 Dark Nights Serie – The Queen aus der Wicked Serie beendet, der sich sehr gut liest aber sehr nach – da kommt noch mehr – anfühlt.

Ansonsten hatte ich sogar eine Montagsfrage übersprungen. Seitdem hat sich so viel getan. Ich fasse mal kurz zusammen Autounfall (in Abwesenheit), nach wie vor Rückenprobleme, neuen höhenverstellbaren Computertisch gebaut, mehrere Computerspiele gespielt, einige Filme und Serien gesehen und Urlaub schon wieder vorbei.

Oder in Beiträgen:

Zur Frage:

Ich kenne das aus einigen Blogs und habe bei solchen Beiträgen anfangs immer mitgelesen. Mittlerweile interessieren die mich weniger. Grundsätzlich könnten derartige Pakete für mich interessant sein, wenn es irgendwie das Abtauchen ins Buch erhöht / verstärkt, beispielsweise irgendwelche Accessoires wie die Karte des Rumtreibers bei Harry Potter beizulegen. Gerade bei dem genannten Beispiel ist das aber mit hohen Lizenzgebühren verbunden und wäre sehr teuer.

Generell dürfte das Hauptproblem sein, dass man schon eng mit Autoren zusammenarbeiten müsste, um derartige Pakete zu erstellen und oft gibt es einfach kein zusätzliche Material (z.B. zusätzliches Artwork oder ähnliches).

Mir fällt auch gerade die Nebelsphäre Kiel, Lübeck Serie ein, wo es immer um Zimtschnecken geht. Das würde allein an der Tatsache scheitern, dass sich frische Zimtschnecken nicht verschicken lassen. Wenn man dann zu anderen Artikeln wie Zimtschokolade übergeht ist man schnell wieder bei der Frage wie sehr das überhaupt der Intention des Autors entsprach.

Beigaben werden in der Regel nicht mit dem Autor abgestimmt und entsprechend somit der Fantasie der Paketgestalter.

Somit halte ich von dem Konzept nicht viel. Ich bekomme ein Buch, dass evtl. überhaupt nicht meinem Geschmack entspricht und irgendwelche Dinge wie Seife oder andere Sachen dazu, die ich nicht brauche. Das Ganze zu einem überhöhten Preis, da die Paketbastler ja damit auch was verdienen wollen (logisch).

Gut geeignet sind derartige Boxen, wenn man seinen Blog bei Instagram über “Bilder” vermarktet, was die meisten Buchblogger machen und was heute für gute Abbonnementzahlen auch fast unerlässlich zu sein scheint, denn damit bekommt man gleich einige Accessoires für Fotos dazu und Bilder locken heute mehr als 1000 Worte, wie man schon an Abozahlen bei Instagram oder Youtube erkennt.

Ein Abokonzept hat natürlich ansonsten den Vorteil, dass man sich mit anderen austauschen könnte. Das wird aber daran scheitern, dass nicht alle gleichzeitig das Buch lesen, nur weil es gerade gekommen ist.

Wie steht ihr zu Lootboxen?

 

5 Kommentare

  • Viel wichtiger: Autounfall?

    • Torsten

      Ich war beim Zahnarzt und als ich zurück kam (daher in Abwesenheit), war mein Auto kaltverformt. Es ist hinten rechts jemand recht schwungvoll in die Stoßstange gefahren (bis zum Rahmen platt), hat dann kurz überlegt und sich dann schleunigst vom Acker gemacht. Dummerweise (für ihn) und zum Glück (für mich) gab es aber mehrere Zeugen. In der Folge kommt natürlich das übliche Gerenne (Polizei, Werkstatt, Gutachter, Totalschaden oder nicht usw. – nachdem es Fahrerflucht war + Polizeibeteiligung, habe ich mich dann auch zur Abwicklung über einen Anwalt entschlossen). Viel Aufwand und viele Leute, die Geld daran verdienen wollen, während die Versicherung möglichst wenig zahlen will. In Summe geht es mit Lackieren und dem ganzen sonstigen Kosten schon um ca. 5000€. Dafür könnte man das Auto schon fast kaufen (ohne Unfallschaden). Total verrückt. 😉

  • Hey Torsten,

    du hast da einen guten Punkt angesprochen: Bücherboxen werden sicher nicht mit Autor_innen gemeinsam konzipiert. Wahrscheinlich sind sie eher die geistigen Kinder diverser Marketingabteilungen. Ich stimme dir zu, dass dadurch die Intention des Schöpfers oder der Schöpferin unter Umständen völlig verzerrt wird. Ein weiteres Argument gegen diese Aboform.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Liebe Grüße,
    Elli

  • Hallo Torsten,

    ich sehe das so wie du. Eigentlich brauche ich die ganzen Beilagen nicht und Überraschungsboxen (aka Wundertüten) haben selten die Bücher, die mich wirklich überraschen würden. Da gehe ich lieber in den Buchhandel und suche mir gezielt aus, was ich will. Häufig kaufe ich auch gebrauchte Bücher günstig oder nutze die Onleihe.

    Viele Grüße
    Jay von “Bücher wie Sterne”

  • Hallo Thorsten,
    es stimmt schon, dass die Boxen sicherlich ohne das Zutun der Autoren derart vermarktet werden, aber vermutlich sind selbige auch froh, wenn ihr Buch derart vermarktet und der Umsatz erhöht wird.
    Viele Grüße
    Frank

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