Leselaunen Yosemite und Explorer

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Da ich unten einige Markennamen erwähne, kennzeichne ich den Beitrag hiermit als Werbung.

Aktuelles Buch:

Da hat sich nicht viel getan. Bis Dienstag bin ich zum lesen gekommen und danach nicht mehr. Somit bin ich immer noch mit Ein Käfig aus Rache und Blut und Frühstück mit Kängurus beschäftigt.

  

An Ein Käfig aus Rache und Blut habe ich seit letze Woche überhaupt nicht gelesen. Aber wenigstens habe ich bei Frühstück mit Kängurus Fortschritte erzielt.

Momentane Lesestimmung:

Diese Woche hatte ich zu viel anderes zu tun. Mal sehen, ob das nächste Woche besser wird. Aktuell sieht es noch nicht so aus.

Zitat der Woche:

Sie schluckte. »Ich bin viel zu schwer.« »Ist das jetzt eine dieser Frauenfangfragen, auf die ich als Mann sowieso nicht richtig antworten kann, egal was ich sage?« – Raywen WhiteMystic Highlands

Und sonst so?

At Work

Ich habe jetzt meinen Vertrag und die erlaubte Abwesenheit durch. Somit arbeite ich ein Jahr für das halbe Geld und dementsprechend auch nur halb so viel Stunden. Von Mitte April bis Mitte Oktober bin ich jetzt freigestellt / beurlaubt wie auch immer man es nennen will.

Den normalen Urlaub gibt es natürlich trotzdem noch. Somit bin ich noch etwas flexibel bzgl. der Planung oder einer evtl. Verlängerung um ein paar Tage. Allerdings wird es irgendwann im Oktober im Norden der USA eh recht kalt und es kann auch Schnee geben. Somit ist alles was über Mitte Oktober hinaus geht auch nicht ungefährlich, wenigstens aber ziemlich ungemütlich.

Hike – Flüge und Buchungen

Diese Woche ist eine Menge passiert.

Da jetzt meine Abwesenheit offiziell genehmigt ist, konnte ich auch einige Buchungen angehen. Das Hotel hatte ich bereits letzte Woche gebucht, da man das bis kurz vorher kostenlos stornieren kann.

Jetzt habe ich auch den Flug von Frankfurt nach San Diego gebucht mit United Airlines. Das Problem war, dass ich einen Gabelflug (also ein Flug bei dem man woanders landet als startet) brauche. Die Besonderheit ist dabei, dass ich in einem Land lande und in dem anderen starte. Ich Lande in San Diego und im Optimalfall starte ich dann in Vancouver wieder. Es gibt nicht viele Fluggesellschaften, die das anbieten.

Über Oppodo oder andere Portale bekommt man in dem Fall zwei Fluggesellschaften vermittelt. Da es aber nicht so unwahrscheinlich ist, dass ich den Rückflug noch umbuchen muss (sowohl andere Zeit als auch anderer Ort liegen ja im Bereich des Möglichen), wollte ich die Tickets direkt von der Fluggesellschaft.

Der Hinflug ist nun ein Direktflug, der über Lufthansa ausgeführt wird (obwohl bei United gebucht). Bei denen durfte ich auch gleich mal 30€ für die Sitzplatzreservierung zahlen (natürlich nicht erstattbar). Ich weiß schon warum ich Lufthansa normalerweise meide.

Beim Rückflug müsste ich 1x umsteigen aber Rückflug erfolgt sogar mit einem Dreamliner. Mit dem bin ich noch nie geflogen. Mit dem A380 habe ich mittlerweile wohl locker schon 10 Flüge weg.

Das Bahnticket zum Flughafen Frankfurt habe ich gerade gebucht. Besonders oft bin ich noch nicht ICE gefahren (wenn überhaupt – wirklich erinnern kann ich mich gerade nicht daran). Dafür dieses Mal dann gleich in der Lounge. Das ist ein Bereich direkt hinter dem Lokführer.

Zum Flughafen werde ich einen Tag vorher anreisen und dann eine Nacht im Flughafenhotel verbringen, da der Flug morgens startet. Zug + Hotel sind auch nur unwesentlich teurer als die Fahrt mit dem Auto, wenn mich jemand bringt.

Hike – Permits, Permits – es hört nicht auf

An der Permit Front gibt es auch was neues. Mein PCT-Permit habe ich nun und auch gleich ausgedruckt. Jetzt muss ich es noch laminieren, da man das während des Hikes in Papierform dabei haben muss.

Das Entrypermit von Kanada wurde im ersten Versuch abgelehnt (ich hatte davon in den Leselaunen berichtet). Es gibt diverse Bedingungen die einzuhalten sind und irgendeine habe ich wohl nicht beachtet (man bekommt keine genauere Info). Da die Bedingungen an verschiedenen Stellen im Netzt unterschiedlich sind, ist es nicht so ganz einfach herauszufinden wo das Problem liegt.

Zu dem zweiten Anlauf habe ich noch keine Reaktion. Scheinbar dauert es auch immer gut 3 Wochen bis man eine Antwort bekommt (evtl. spielt auch der US Shutdown mit rein, wenn die Kanadier auch Kontakt in die USA aufnehmen).

Hike – John Muir Trail

JMT – ca 338km bzw. 211 Meilen lang

 

Der Pacific Crest Treil streift den Yosemite Nationalpark nur. In dem Bereich des Yosemite Nationalparks führt ein anderer Wanderweg – der John Muir Trail. In weiten Teilen sind beide Wege identisch. Der Beginn und das Ende unterscheiden sich aber. der JMT beginnt am Whitney Portal (das gehört nicht zum PCT und es ist seit diesem Jahr für PCT Wanderer auch nicht mehr erlaubt dorthin zu wandern – in den Vorjahren konnte man dafür eine Sondergenehmigung beantragen). Während sich die Trails überlappen gibt es einige Bereiche wo der PCT und JMT sich gabeln und anderen Strecken folgen. Die meisten Wanderer folgen an diesen Stellen dem JMT. Als PCT Wanderer darf man in diesen Zonen aber nicht Campen. Dafür benötigt man ein Wilderness Permit für den JMT.

Da der JMT (und ich glaube ich übertreibe nicht) einer der schönsten und begehrtesten Trails auf der Welt ist, ist er extrem überlaufen. Es gibt auch dort ein Permit System, dass aber ziemlich undurchsichtig ist. Je nachdem wo man den Hike beginnt (also in Yosemite oder in Whitney Portal) stellt eine andere Organisation das Permit aus. Zusätzlich muss auch angegeben werden an welchem Trailhead (also an welchem Zugangspunkt) man seinen Hike beginnen möchte. Für jeden Zugangspunkt gibt es Limitierungen.

Genau wie beim PCT muss man das genaue Startdatum angeben und zumindest (NOBO – northbound – also Richtung Norden) muss das Permit offenbar zwei Tage vorher lokal abholen. Da man vorher 1.000km auf dem PCT läuft, ist es vollkommen unmöglich das tegesgenau zu planen. SOBO (also Southbound) ist die Standardrichtung des JMT und da ist es noch unmöglicher Permits zu bekommen.

Unterschieden wird weiterhin zwischen Tagespermits und Wilderness Permits (also mit Camping). Neben den Permits die man vorher reservieren kann, gibt es auch noch Permits die am jeweiligen Tag vergeben werden für den Folgetag. Wenn man Glück hat, bekommt man aber auch für den gleichen Tag noch ein Permit – zumindest habe ich einen Bericht so gelesen.

Der letzte Abschnitt des JMT für nach Yosemite – wo der PCT nicht hinführt und in Yosemite gibt es neben dem Yosemite Valley auch noch den Half Dome (Berg). Sowohl für das Yosemite Valley als auch für den Half Dome benötigt man Permits. Beides ist – wie man sich vorstellen kann extrem begehrt und über Monate im Voraus vergriffen.

Hike – Yosemite