Flammentanz [Serie]

Flammentanz 1 Funken - Isabella Mey  Flammentanz 2 Flammen - Isabella Mey  Flammentanz 3 Feuer - Isabella Mey  Flammentanz 4 Brand - Isabella Mey  Flammentanz 5 Glut - Isabella Mey

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Isabella Mey

Teile der Serie:

  • Flammentanz 1 – Funken (302 Seiten)
  • Flammentanz 2 – Flammen (349 Seiten)
  • Flammentanz 3 – Feuer (344 Seiten)
  • Flammentanz 4 – Brand (344 Seiten)
  • Flammentanz 5 – Glut (314 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Also, optisch definitiv auf unserer Wellenlänge!«, erklärt Max unter heftigem Nicken seines Bruders. »Aber ansonsten wird sie es fertigbringen, dass selbst die Palme im Wohnzimmer in ihrer Gegenwart die Blätter abwirft.«

Buch 1: Inea ist Kindergärtnerin und führt ein ganz normales Leben. Sie hat die Wohnung ihrer Eltern geerbt und lebt dort mit Zwillingen in einer WG. Inea hat ein Problem mit Spiegeln, weil ihr Spiegelbild nicht normal ist. Sie sieht auch Dinge, die andere Menschen nicht wahrnehmen. Plötzlich passieren seltsame Dinge, die Ineas Welt durcheinander bringen.

Inea erfährt, dass es neben der ihr bekannten Welt eine Welt mit Magiern gibt und wird durch diverse Ereignisse in diese Welt verstrickt.

Die Geschichte ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben und es gibt immer wieder kleinere Zeitsprünge in der Erzählung. Es passiert also oft, dass man im Verlauf der Erzählung zurück springt zu vorherigen Ereignissen. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Veränderung muss immer aus einem selbst heraus stattfinden, nicht weil andere Menschen hier Bedarf sehen.

Zusätzlich wird eine aufkeimende Liebesbeziehung angedeutet. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Auftaktbuch in dem Charaktere und der Magische Hintergrund erläutert werden.

Buch 2: Inea hat gelernt, dass es eine Magierwelt parallel zu der Welt gibt, die sie bisher kannte. Sie selbst ist auch Magierin aber bisher wurden ihre Fähigkeiten unterdrückt. Da ihre offenbar sehr seltenen Fähigkeiten sich gerade entwickeln benötigt sie Hilfe. Dazu kommt, dass ein Missglückter Liebeszauber sie und den Lord der Schatten aneinander bindet.

Ich hätte genauso gut im Kerker der Hexe bleiben können, dann wäre mir vieles erspart geblieben. Aber nein, das ist so nicht wahr! Es lohnt sich immer zu kämpfen, selbst wenn am Ende der einzige Gewinn in der Gewissheit besteht, dass man alles gegeben hat, was möglich war.

In dem Buch wird Inea gekidnappt und es geht darum die Konsequenzen des missglückten Liebeszaubers rückgängig zu machen. Die Haupthandlung wird hier sehr vorsichtig weitergeführt. Die im ersten Buch angedeutete Verschwörung spielt hier keine große Rolle und wird sogar erst im 4 Buch intensiver behandelt.

Buch 3: Auf Torin werden noch immer Anschläge verübt und da sich Inea und Torin trotz der Auflösung des Liebeszaubers noch immer zueinander hingezogen fühlen gerät auch Inea wieder mit in die Schusslinie.

In diesem Buch geht es um einen Nebenstrang der Haupthandlung, der von per Magie vergewaltigten Frauen und einem Sektenführer, der im Hintergrund die Fäden zieht, handelt. Weiterhin kommen sich Torin und Inea wenigstens etwas näher.

Buch 4: Nachdem die Anschläge nicht erfolgreich waren versucht der Verräter eine neue Taktik. Torin wird des Verrates bezichtigt und verbannt. Inea bekommt die Kommissura und den Status einer Straftäterin. Sie kann also nicht mal mehr Magie anwenden um sich zu verteidigen.

Der Verräter hat nun freie Bahn für seine Machenschaften und irgendwas hat er auch mit Inea vor…

Sowohl beim Feuermonster, als auch bei den Aurigoniern und den Hütern Inferiors reduziert sich offenbar das gesamte Denken auf dieses eine Thema. Na gut, die Teufel kann ich immerhin verstehen, auf dieser öden Insel gibt es wahrscheinlich sonst keine anderen Highlights.

Nachdem Buch drei einen Nebenstrang der Handlung gefolgt ist und auch in Buch zwei die Haupthandlung nur begrenzt fortgeführt wurde, geht es in diesem Buch mit der Haupthandlung weiter. Torin und Inea finden endlich zueinander (das war absehbar aber es hat sich sehr lang hingezogen). Vorwerfen kann man dem Buch lediglich, dass es nur begrenzt eigenständig ist. Es hört einfach mitten in der Handlung auf, sollte also nur zusammen mit Teil fünf gelesen werden.

Buch 5: Wie bereits im 4. Teil abzusehen war versucht das Feuerwesen, dessen Seele in 6 Teile zerlegt wurde sich wieder zusammensetzen zu lassen um danach schier unbegrenzter Macht zu frönen (erinnert mich irgendwie an Harry Potter). Da es den Rat kontrolliert hat das Wesen bereits sehr große Macht und Torin und Inea stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Und du hast recht, es ist besser, nicht immer alles zu glauben, Malinda. Ein guter Glaube hält jeder Prüfung stand. Immer wenn jemand etwas dagegen hat, dass du Dinge hinterfragst, dann kannst du sicher sein, dass etwas faul ist an der Sache.«

Die Geschichte wird stellenweise etwas seltsam für meinen Geschmack. Es geht um Leben und Tod und vermeintlich gestorbene (also relativ dramatisch) aber Emotionen kommen nicht so recht auf, weil  das Verhalten der Zwillinge und von Tina so bizarr und seltsam ist, dass die Geschichte eher ins lächerliche gezogen wird. Dazu kommen noch einige Logikschwächen zugunsten der Handlung und die Amnesie von Torin, die auch eher befremdlich wirkt. In der Phase verhält er sich auch total Irrational. Insgesamt wirkt die Geschichte im letzten Teil äußerst konstruiert.

 

Der Ansatz Amnesie + fremde Kontrolle ist etwas ausgelutscht. Dem Autor ermöglicht es natürlich alles Vorherige zu ignorieren, weil der handelnde ja nicht mehr um die Vergangenheit weiß und unter fremder Kontrolle steht. Aus meiner Sicht der schwächste Teil der Serie. Ich hatte mir mehr erhofft.

Fazit:

»Bruder, siehst du nicht das ironische Funkeln in ihren Pupillen? Sie gehört ganz klar zur Kategorie Barbiepuppe – außen Plastik, innen hohl!«

Der Anfang in Buch eins ist recht vielversprechend. Sowohl in Buch zwei als auch in Buch drei geht es eher um Nebenhandlungen, obwohl die Haupthandlung in Buch eins bereits angedeutet wird. Buch 4 läuft dann zur Höchstform auf und in Buch 5 wird die Handlung einerseits dramatisch (Lebensgefahr und Rettung der Welt) und andererseits recht lächerlich (Reaktionen von den Zwillingen und Tina).

Manchmal muss man sich erst durch die Hölle quälen, um den Himmel zu erkennen.

Aus meiner Sicht wäre hier mehr drin gewesen. Die Emotionen springen nicht so richtig über auch wenn der magische Hintergrund toll ist. Das Motiv der Liebenden, die sich von Anfang an angezogen fühlen aber aus diversen Gründen nicht zueinander kommen können und dann klappt es später doch ist natürlich auch nicht gerade neu. Torin ist quasi bis zum letzten Buch abweisend.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Woher weiß Torin in Buch 2, dass die Tropfsteinhöhle mehrere Ausgänge hat?
  • Wie bei derartigen Büchern üblich, ist es nicht sehr realistisch, dass Inea nach ihren Nahtoderfahrungen zwei mächtige unbekannte Magier verfolgt. Was dann passiert ist schon vorher klar…
  • In Buch 3 greifen Ramón und Rahl den Wächter nicht an. Demzufolge müsste Inea ihm begegnen, da sie nicht verschleiert ist. Später wird berichtet, dass sie ihn passiert hat. Wenn der Wächter die Wohnung beschützen soll, dann sollte es ihn beunruhigen, wenn sie die Wohnung betritt…
  • Das Kommunikationskristalle bei Benutzung geortet werden können (Aussage in Buch 5) ist nicht ganz logisch. Warum sollte das so sein? Das bedeutet, dass jeder Magier geortet werden kann sobald er kommuniziert. Da ein Kommunikationskristall aber offenbar keine eindeutige Zuordnung zu einem Magier besitzt, ist eh nicht zu erkennen welcher Magier ihn benutzt.
  • Ich finde es etwas unrealistisch, dass Torin nachdem er Sex mit ihr hatte und sie überhaupt nichts getan hat, was Zweifel rechtfertigt immer Sie in seinen Gedanken noch immer mit „die Feuermagierin“ tituliert. Zusätzlich hat ist er nach wie vor der Meinung, dass persönliche Details sie nichts angehen.
  • Ich finde es wenig glaubhaft, dass Torin trotz seiner extremen Hingezogenheit zu Inea, die andauernd beschrieben wird einfach Kampflos einem derart schlechten Plan zustimmt, dass Inea direkt in die Falle läuft um möglicherweise damit Ihre Freunde zu retten. Allein aufgrund der Zeitkomponente ist es wahrscheinlich, dass Inea längst ihre Magiefähigkeiten verloren hat, sie verletzt ist oder sogar tod, bevor Torin sie erreicht.
  • Die Erklärung warum zwei Seelenteile in einem Wirt landen finde ich nicht schlüssig. Selbst bei einem Busunfall sterben zwei Menschen wohl kaum im selben Moment. Somit wäre immer ein Zeitlicher Versatz beim Übergang der Seelenteile von einem Wirt auf den anderen und somit kann es nicht vorkommen, dass zwei Teile sich in einer Person vereinigen.
  • Warum sind alle Seelenteile auf einem Haufen, wenn über Jahrhunderte die Seelenteile von einer Person auf die nächste übergehen? Da ist die Wahrscheinlichkeit doch groß, dass mal jemand umgezogen oder ausgewandert ist.
  • Ich kann generell nicht nachvollziehen warum Inea Feodora hilft. Sie weiß, dass ihre Freunde so oder so sterben. Sie hat lediglich die Wahl die Welt zu retten oder die Welt zu zerstören einschließlich ihrerer Freunde
  • Wieso können Menschen den Wächterturm betreten, obwohl sie keine Kommissurastatus haben?
  • In Buch 5 wird Inea diversen schwächenden Effekten und Verletzungen ausgesetzt um die Schwächen von Feuermagie zu testen. Danach muss sie als unerfahrene Reiterin noch eine Lange strecke auf einem Pferd zurücklegen. Da das direkt vor dem finalen Kampf mit Feodora passiert, wäre sie wohl in der Realität total ko

[collapse]

The Titan Series Book 4 – The Prophecy (Götterleuchten Band 4) [Buch]

The Titan Series Book 4 Prophecy - Jennifer L. Armentrout

Da ich ja mal wieder nicht auf die deutsche Übersetzung warten konnte, habe ich mir vorab die englische Variante des letztes Teils der Götterleuchten Serie durchgelesen. Vorab: Es hat sich gelohnt.

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Götterleuchten 1 – Erwachen des Lichts (432 Seiten)
Götterleuchten 2 – Im leuchtenden Sturm (432 Seiten)
Götterleuchten 3 – Glanz der Dämmerung (432 Seiten)
The Titan Series 4 – The Prophecy (352 Seiten – English Edition) – Deutsch zum Zeitpunkt der Rezenson noch nicht verfügbar

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Nachdem Seth zwei Titanen getötet hat, treten zu Beginn von Buch 4 diverse fatale Ketteneffekte auf. Seth beginnt zu realisieren welche Konsequenzen seine Handlungen haben und welches Leid er verursacht hat. Dank Josie denkt er aber wenigstens darüber nach. Das ist ein echter Fortschritt für Seth. Josies Schwangerschaft schreitet voran und es gibt noch immer diverse Titanen, die es einzusperren gilt. Seth hat sich dank Josie zu einem zumindest halbwegs vernunftbegabten Wesen entwickelt. Weiterhin gilt es einen weiteren Halbgott zu finden, mit dem die Titanen hoffentlich wieder eingesperrt werden können. Die Titanen sind natürlich auch nicht untätig…

Josie schreitet in ihrer Schwangerschaft voran und Seth und Josie sind weiterhin im 7. Himmel.

Am Ende treten aber diverse unerwartete Ereignisse auf.

Fazit:

Das letzte Buch der Serie recht kurz aber trotzdem sehr gut. Ein typisches Armentrout Buch mit Arbenteuer, Lovestory und lockerem Schreibstil. Nachdem ich mich in Buch 2 über vollkommen unlogische Art und Weise wie Seth zum Gott geworden ist aufgeregt hatte, versöhnt diese Buch wieder, zumal Seth endlich mal nachdenkt.

Das Ende ist sehr Abwechslungsreich und gleich in mehrfacher Weise dramatisch. Top!

Bewertung:

5 out of 5 stars 5/5

Die Rezension der Serie gibt es hier.

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Dämonentochter (Vorgänger)

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

Buchblog aber wie? Welcher Aufwand steckt eigentlich dahinter?

Motivation

Nachdem ich die Lux Serie gelesen hatte – die Hauptakteurin ist begeisterte Buchbloggerin – habe ich mich ein wenig im Netz umgeschaut was andere über die Buchserie denken und bin bei ein paar interessanten Buchblogs gelandet. Da habe ich mir gedacht, dass ich das auch mal versuchen könnte. Bei einer Rezension auf einem klassischen Bewertungsportal geht man je eh immer in der Masse unter und ist in der Regel auch sehr eingeschränkt bzgl. der Möglichkeiten der Darstellung und Form.

Ich bin noch ein sehr junger Buchblogger (zumindest was das alter des Blogs angeht – allerdings hatte ich schon einen anderen Blog in sofern wusste ich in etwa was auf mich zukommt) aber trotzdem merkt man recht schnell welcher Arbeitsaufwand dahinter steht.

Nicht das es hier falsch rüber kommt: Ich habe gerade erst mit dem Buchbloggen angefangen und schon beschwere ich mich über den Aufwand?! Nein. Ich habe nur gerade einen sehr coolen Post zu dem Thema gefunden und dachte mir ich beschreibe dazu einfach ein Paar Eindrücke von meiner Seite.

Kosten <> Nutzen

Finanziell macht das natürlich keinen Sinn bei dem Verhältnis investierte Zeit vs. Kosten für ein Buch. Zumal ja eh nur die fleißigen vielgelesenen Blogger überhaupt für die Verlage interessant sind. Allerdings hat es ja auch Vorteil, wenn man sich die Bücher einfach selber kauft. Man ist total frei was man liest und wann man es liest und fühlt sich auch garantiert nicht verpflichtet.

Natürlich kann man theoretisch auch Werbung in den Blog einbinden aber irgendwie weckt das immer auch das Gefühl, dass man nicht unabhängig ist und außerdem lohnt sich das eh erst, wenn man sehr viele Leser hat.

Technik

Im Prinzip fängt es ja noch weiter vorne an als mit der Zeit für die Erstellung eines Blogeintrages. Die Technik eines Buchblogs fällt ja auch nicht vom Himmel. Das fängt ja schon mit der grundsätzlichen Frage an wo man die Seite betreibt (Eigener Server, Google, eigener Webspace). Wie will man die Seite betreiben (Manuell, Content Mangagement System, Datenbank und automatisch generierte Seite – das muss man i.d.R. selber programmieren).

Da ich einfach neugierig auf einen Buchblog war, habe ich mir überlegt welche Variante für mich in Frage kommt. Die manuelle Variante ist zwar maximal flexibel ist aber eben auch maximaler Aufwand, somit war mir direkt klar, dass diese Variante ausscheidet.

Die Variante mit der automatischen Generierung mit Datenbank ist die Lösung, die später am wenigsten Arbeit macht aber man steckt erst mal x Wochen rein bis man die technische Basis hat (und mal eben ein Addin erweitern wie bei einem CMS kann man auch vergessen). Mir ist zwar klar, dass ich das als Informatiker eigentlich genau so machen sollte aber bei der Variante hatte ich Angst, dass ich die Lust verliere, bevor ich überhaupt Inhalte veröffentlichen kann.

Somit habe ich mich dann für die CMS Variante entschieden. Tja, und dann muss man sich auch überlegen welches. Da ich schon mit WordPress gearbeitet habe (ok, ist vom Ursprung eigentlich kein CMS sondern ein Blog), bin ich dann dort gelandet.

Nach dem ganzen Technikkram hat man zwar die Basis aber auch nur ein leeres Gerüst. Ehrlich gesagt war ich recht erstaunt wie schnell ich die Technik fertig hatte. Da hatte ich mit mehr Aufwand gerechnet. Allerdings habe ich eh einen eigenen Server und mich in der Vergangenheit schon mit ähnlichen Themen beschäftigt.

Dann kommen natürlich Designentscheidungen auf einen zu und wenn man dann mit dem Design zufrieden ist (zumindest vorübergehend, zufrieden ist man ja nie) benötigt man noch diverse Zusatzfunktionen damit der Blog auch nur halbwegs komfortabel für Besucher ist.

Inhalte

Nun fehlt noch immer das wichtigste und das sind die Inhalte. In dem Kontext muss man sich zuerst mit drumherum wir Rechtslage und Impressum beschäftigen, bevor man ein Review schreibt. Ganz nebenbei begibt man sich noch in rechtliche Grauzonen (Cover verwenden benötigt eigentlich die Erlaubnis des Verlages und die Cover von Amazon sind offiziell tabu ohne Verlinkung mit Partnerprogramm, Bilder und Fonts mögen zwar im Web als frei tituliert sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie es sind und Zitate müssen auch diversen Anforderungen genügen).

Weiterhin kommt noch der Zeitaufwand auf einen zu, der in diesem Post schon ausführlich beschrieben wurde. Den Zeitaufwand für die Inhalte hatte ich wirklich unterschätzt.

Aber der Riesenvorteil ist ja, dass man das alles freiwillig macht und weil man es möchte. Ich habe mal ein interessantes Beispiel von Katastrophenhelfern gehört. Da ging es darum, auf Basis welcher Motivation jemand in einem anderen Land bei einer Katastrophe hilft. Man hat einerseits Geld dafür geboten (dafür konnte sich kaum einer motivieren) und anderer seits keinerlei Gegenleistung (dafür haben sich dann deutlich mehr Menschen gefunden). Die Freiwilligkeit macht in dem Kontext also offenbar einen wesentlichen Unterschied. Ist ja auch nachvollziehbar. Sobald man eine Gegenleistung bekommt wägt man ab, ob der eigene Einsatz das Wert ist (Verdienstausfall, Risiko für einen selbst, Konsequenzen vs. Nutzen).

Will sagen: Spaß an der Sache kann die einzige Motivation für einen Blog sein. Das es auch Leute gibt, die davon leben können ist wohl die absolute Ausnahme und Bochblogs sind das dann vermutlich eher nicht, 😉

Verzaubert [Serie]

Verzaubert Geheimnisvolle Nachbarn - Anna-Sopie Caspar  Verzaubert Gefährliche Freunde - Anna-Sopie Caspar  Verzaubert Gefürchtete Feinde - Anna-Sopie Caspar

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Anna-Sopie Caspar

Teile der Serie:

  • Verzaubert – Geheimnisvolle Nachbarn (238 Seiten)
  • Verzaubert – Gefährliche Freunde (250 Seiten)
  • Verzaubert – Gefürchtete Feinde (222 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Die verzaubert „Serie“ konnte mich nicht vollständig abholen. Die Schreibweise fand ich stellenweise ziemlich plump. Eva wirkt etwas einfältig, naiv und manchmal grenzt es schon an dumm. Die Geschichte handelt zwar von einer Abiturientin aber liest sich eher wie ein Kinder- als ein Joung Adult Buch. Auch der Umfang ist ziemlich gering, weswegen der Begriff Serie nicht wirklich passt. Die ganze Geschichte hätte auch gut in ein Buch gepasst.

Man hatte Einfluss auf sein Schicksal. Nichts war in Stein gemeißelt und wenn die Leute es einem noch so lange einreden wollten.

Buch 1: Eva hat gerade ihr Abitur hinter sich, da ziehen nebenan neue Nachbarn ein. Nachdem die Nachbarn eingezogen sind, geschehen seltsame Dinge. Die neuen Nachbarn renovieren nachts ihr Haus, stellen einen hohen Zaun darum auf und veranstalten einen Riesenterror. Evas Familie hat aber nichts mitbekommen und ist der Meinung, dass das Haus vor 4 Jahren abgerissen worden ist. Auch alle anderen Nachbarn haben nichts gehört und sind der Meinung, dass dort kein Haus steht. Außer Eva nimmt keiner von den seltsamen Ereignissen Notiz.

Buch 2: Eva hat erfahren, dass es Elementare gibt, die durch eine besondere Verbindung mit ihrem Krafttier besondere Fähigkeiten haben und das sie selbst am 21. Geburtstag zu einem Elementar wird. Da sie ihre Fähigkeiten – im Gegensatz zu den anderen Elementaren – von Geburt an in sich trägt, ist sie ein Urlementar.

Der Anführer der Elementare (Nathaniel) verlangt bedingungslose Folgschaft und tötet die Urelementare. Eden, der früher Nathaniel bedingungslos gefolgt ist hilft Eva und verliebt sich in sie. Aber kann er Eva wirklich schützen? Und ahnt Nathaniel nicht längst, dass er Eden nicht mehr vertrauen kann? Zusätzlich kommt Evas 21. Geburtstag und somit die Verwandlung zum Phönixelementar immer näher und dann nimmt noch ein Ominöser Geheimbund Kontakt auf.
Ohne die Details zur verraten, steckt hinter dem Machtkampf von Vespa und Nathaniel deutlich mehr als es im ersten Buch den Eindruck macht.

Nur, weil jemand von vielen Anhängern bewundert wurde, hieß es noch lange nicht, dass er ein guter Mensch war.

Buch 3: Eva, Eden, Choi und der Geheimbund bereiten sich auf den finalen Kampf gegen Nathaniel vor. Aber ist Nathaniel wirklich der einzige Feind? Und wer verfolgt welche Ziele?

Die Geschichte ist spannend geschrieben und Schreibweise ist besser geworden. Eva ist nicht mehr extrem naiv, sondern nur noch naiv. Was ich toll finde ist, dass die Autorin sich Zeit für den Schluss nimmt. Das ist leider bei vielen Autoren nicht der Fall.

Das Glossar am Ende des Buches – vergleichbar mit einem Abspann beim Film – ist auch eine sehr coole Idee.

Fazit:

Man sollte Menschen erst richtig kennenlernen, bevor man sich ein Urteil über sie erlaubte.

Besonders der Anfang der Serie ist nicht mein Fall, die Schreibweise ist eher für jüngere Kinder aber nicht für Jugendliche oder gar Erwachsene. Das ist zum Großteil dem Schreibstil und teilweise auch dem Verhalten von Eva geschuldet.

Die Handlung passt aber spätestens im zweiten Buch nicht mehr zu einem Kinderbuch. Der Bösewicht erinnert mich an Hannibal Lector (den würde ich nicht gerade als kindertauglich betrachten). Die Geschichte wird in Buch zwei deutlich deutlich verfeinert und komplexer und kommt nicht mehr so plump daher, wie es zuerst den Anschein hat.

Buch drei ist stimmiger und das beste der Serie.

In dieser Serie wurde meiner Meinung nach Potenzial verschenkt. Das liegt an diversen Logikschwächen aber mehr noch am Schreibstil und der Naivität von Eva. Die wirkt teilweise nicht wie jemand der 20 ist, sondern eher wie in Kleinkind.

Bewertung:

3 out of 5 stars 3/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Was haben Tiere mit Elementen zu tun und wieso sollte ein Eisbär einem die Fähigkeit verleihen etwas gefrieren zu lassen?
  • Wieso spricht Choi Eva in Buch 2 an? Nachdem Eden ihre Erinnerungen in Buch 1 verändert hat, dürfte sie von keinem aus der Gruppe der Elementare mehr etwas wissen. Das vergisst man doch nicht einfach. Danach fällt ihm das wieder ein und er sagt zu ihr, dass ihre Erinnerungen verändert wurden und Sie sich deswegen nicht mehr an ihn erinnern könne. Das nenne ich mal diskret.
  • Die Elementare dir Nathaniel verwaltet hat handeln alle bedingungslos nach einen Wünschen, das schließt mehrfachen Mord ein. Warum? Nur das sie vorher schon leicht kriminelle Veranlagungen hatte, dürfte wohl kaum als Basis für Mord reichen
  • Interessant ist, dass Nathaniel immer zur Stelle ist, wenn irgendwo ein Kandidat für ein Elementar auftaucht. Offenbar ist er omnipräsent. Sebastian hat er rein zufällig in der Antarktik getroffen und andere im Unmittelbaren Umfeld von Königshäuser. Er ganz sich zwar von per Gedanken von einem Ort zu einem anderen bewegen (zumindest mit den aktuellen Fähigkeiten aber dafür muss er ja auch noch wissen wohin er will und wo die interessanten Elementare sind)
  • In Buch 2 macht Ted ein Flugzeug unsichtbar. Das dürfte sich aber kaum auswirken, da jedes Flugzeug einen Transponder hat und auch auf dem Radar angezeigt wird. Außer wenn er es nicht nur unsichtbar macht, sondern seine Fähigkeiten deutlich weiter reichen.
  • In Buch 2 verletzt sich Eden mit seinem eigenen Gift (es ätzt ihm Haut und Fleisch am Arm weg). An seinen Fingern ist es aber offenbar unproblematisch. Wenn er sich so leicht mit seinem eigenen Gift verletzt, hätte er bei Kämpfen ständig Verletzungen, die nicht mehr heilen.
    Das gleiche gilt für Vespa. Das Gift kommt aus ihren Zähnen aber wenn sie selbt etwas davon abbekommt hat sie offenbar ein Problem. Das klingt nicht sehr realistisch. Auch sie würde sich ständig selber verletzen. Zum Vespas Tier eine Schlange ist. Diese kommen aber i.d.R. mit ihrem eigenen Gift zurecht (Immunität), sonst könnten sie auch keine erlegt Beute zu sich nehmen.
  • Warum hat Nathaniel ein anderes Gift als Vepa oder Eden, wenn er doch nur Fähigkeiten von Elementaren kopiert?
  • Nach was für einem System wird irgendwer zufällig alle 21 Jahre Phönix Elementar? Das macht wenig Sinn.
  • Bitte was will Eva auf einer unbewohnten Insel irgendwo im Nirgendwo mit einem Handy?
  • In Buch 3 macht sich Eva mehr Gedanken darüber, ob sie Eden vielleicht verliert, als darüber ob sie stirbt (weil er sie an die Priester ausliefert oder Nathaniel sie tötet)
  • In Buch 3 ist die Naivität von Eva wieder nicht zu toppen. Sie hört in einem Gespräch, dass die Priesterinnen sie opfern wollen, um den Phönix zu befreien. Weiterhin weiß sie, dass die Priesterinnen in der Lage sind „Zauber“ zu bewirken. Bei einer anschließenden Zeremonie kommt sie aber nicht auf die Idee, dass die Priesterinnen irgendwas im Sinn haben was negativ für sie ist.

[collapse]

Götterleuchten [Serie]

Götterleuchten 1 Erwachen des Lichts - Jennifer L. Armentrout  Götterleuchten 2 Im leuchtenden Sturm - Jennifer L. Armentrout   Götterleuchten 3 Glanz der Dämmerung - Jennifer L. Armentrout  Titan Series Book 4 Prophecy - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

Götterleuchten 1 – Erwachen des Lichts (432 Seiten)
Götterleuchten 2 – Im leuchtenden Sturm (432 Seiten)
Götterleuchten 3 – Glanz der Dämmerung (432 Seiten)
The Titan Series 4 – The Prophecy (English Edition) – Deutsch zum Rezensionszeitpunkt noch nicht verfügbar

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Die Buchserie ist die Fortsetzung von Dämonentochter. Wenn man sich nicht den Spaß verderben will, sollte man diese Serie nicht vor der Dämonentochter Serie lesen, weil hier von der Serie nur eine Zusammenfassung ohne Emotionen und Tiefgang dargeboten wird.

Der Mistkerl war dafür bekannt, dass er einem wenig bis keine Informationen lieferte und dass er das, was er preisgab, in winzigen Mengen und im unpassendsten Moment offenbarte. Und zwar für gewöhnlich, nachdem diese Informationen nützlich gewesen wären.

Seth kann ich nach wie vor nicht leiden, was im Wesentlichen damit zusammenhängt was er Alex in der Dämonentochter Serie angetan hat und das er ganz nebenbei ein Massenmörder ist (das wird hier gerne mal am Rande erwähnt aber scheinbar ist das unproblematischer als eine Beziehung zwischen Reinblut und Halbblut). Auch das er im Nachhinein versucht hat seine Taten zumindest an Alex und Aiden wieder etwas abzuschwächen, macht ihn das zu keinem guten Menschen. Das was er angerichtet hat, lässt sich nicht rückgängig machen.

Im ersten Buch geht es primär darum wie Seth und Josie sich kennenlernen und es geht von Anfang an primär um die Beziehung zwischen den beiden. Im Gegensatz zu anderen Büchern von. J. Armentrout, wo das Beziehungsthema auch keine unwesentliche Rolle spielt, hat sie es hier eindeutig übertrieben (zu viel Lovestory, zu wenig Spannung / Abwechslung). Hier geht es noch mal mehr um Sex als in den anderen Büchern von ihr und die Szenen sind teilweise recht detailliert.

Im zweiten Buch geht es direkt so weiter. Wer also eine rege Fantasie hat, kann somit andere Anregung sparen. Wen eine interessante Geschichte lesen möchte, bekommt sie sporadisch zwischen den diversen Sexszenen – vor allem im ersten Teil des Buches. Dazu kommt dann noch das „du gehörst mir“ Gerede von Seth. Das ist so ungefähr das gleiche als wenn ein Hund an einen Baum pinkelt um sein Revier zu markieren. Ein Mensch gehört niemals jemand anderem.

Sie hätte auch weitergeschlafen, wenn eine Herde Minotauren mitten im Zimmer einen Flashmob aufgeführt hätte.

Es ist einfach lästig Seth durch Josies Augen zu sehen. Das ist quasi Seth durch die Rosa Brille. Und wie sich dann relativ schnell zeigt, hat Seth sich kein bisschen geändert, sondern macht dieselben Fehler wieder, die er mit Alex begangen hat und zwar nicht nur einmal. Josie ist noch blauäugiger als Alex und bekommt genug Warnungen, was sie aber nicht davon abhält Seth zu vertrauen.

Zur Belohnung hat sie am Ende des Buches ohne Verhütung Sex mit Seth, nachdem der sich kurz vorher zum Göttermörder aufgeschwungen hat (was auch immer dabei rauskommt bei einem Halbgott und einem Göttermörder). Weniger Verstand ist wohl kaum noch möglich und lässt einen ernsthaft an Josies Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Zumal sie sich später noch Vorwürfe macht, dass sie nicht trotz seines Verhaltens noch mehr getan hat um sich für ihn einzusetzen.

Alex und Aiden laufen im Gegensatz zu Seth zur Höchstform auf und sind als Halbgötter noch cooler als vorher.

Im dritten Buch wird Seth zu einem Gott und ist genauso Psycho wie eh und je. Tolle Kombination. Totale Macht in der Hand eines Wahnsinnigen Massenmörders. Er trifft wie üblich die falschen Entscheidungen und führt sich als Gott am weitgehend auf wie der letzte Vollpfosten. Josie wird von den Titanen entführt und sie nähren sich an ihr und sie ist fast tot als Seth sie rettet. Wie zu erwarten bahnt sich ein Kind bei Josie an (das war nach dem Ende von Buch 2 vorhersehbar) – wobei man eigentlich hätte davon ausgehen können, dass es nach der Entführung und der Folter bzw. dem Essens- und Wassermangel.

 

Josie hat unterdessen eine „alles Egal“ Mentalität und würde lieber die ganze Welt gefährden als die Liebe zu Seth. Zumindest kommt es am Ende des Buches so rüber. Sie passt also super zu ihm. Und das Beste ist dann auch noch, dass Seth von allen seinen Taten quasi freigesprochen wird, weil alles Schicksal war und er eh keinen Einfluss darauf hatte. Mit Verlaub ist die Geschichte in diesem Buch reichlich konstruiert und unglaubwürdig. Seth als Gott ist eine Lachnummer und man kann das nicht ernst nehmen.
Alex, Aiden und die anderen tauchen auch in diesem Buch auf.

Seth was quiet for a moment and then he said, “You know, I’m always of the mindset it’s better to ask for forgiveness than permission.”

Nachdem Seth zwei Titanen getötet hat treten zu Beginn von Buch vier diverse Ketteneffekte auf. Seth beginnt zu realisieren welche Konsequenzen seine Handlungen habe und dank Josie denkt er sogar darüber nach. Das ist ein echter Fortschritt für Seth. Josies Schwangerschaft schreitet voran und es gibt noch immer diverse Titanen, die es einzusperren gilt. Seth hat sich dank Josie zu einem zumindest halbwegs vernunftbegabten Wesen entwickelt. Weiterhin gilt es einen weiteren Halbgott zu finden mit dem die Titanen hoffentlich wieder eingesperrt werden können. Die Titanen sind natürlich auch nicht untätig…

Josie schreitet in ihrer Schwangerschaft voran und Seth und Josie sind weiterhin im 7. Himmel.

Fazit:

Die Bücher habe ich hauptsächlich deshalb gelesen, weil viele Charaktere aus der Dämonentochter Serie auftauchen. Das ist aber leider das einzig Positive was es über den Anfang der Buchserie zu sagen gibt. Die Qualität der Originalserie wird hier gehalten. Es gibt am Anfang viel zu viel Seth nach zu viele Sexzenen. Wer also die Dämonentochter Serie gelesen hat, wird hier einiges zu den Charakteren erfahren, die dort auch vertreten waren (Deacon, Alex, Luke, Aiden, Solos, Markus, Alexander). Es überleben aber nicht alle. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier frisch und jung.

Meiner Meinung nach stellt sich die Serie bei den Einzelwertungen recht durchwachsen dar. Buch 1: 4/5, Buch 2: 2,5/5, Buch 3: 3,5/5 und Buch 4: 5/5

Bei allen Büchern der Autorin sind relativ viele Fehler in der deutschen Übersetzung vorhanden.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso hat Josie keine Einwände zu Gables Haus zu fahren, obwohl bei einer Vergleichbaren Aktion ihre Großeltern getöted wurden?
  • Alex Tod, sehr viel Leid für Alex und das ganze Theater mit einem halben jahr Oberwelt / Unterwelt wird durch diese Buchserie komplett sinnlos, weil nun doch Seth der Göttermörder geworden ist. Zusätzlich war es auch sinnlos, dass Seth den Deal mit Apollo und Hades eingegangen ist.
  • Wieso werden die Daimonen die Kreaturen, die in Buch 3 beschrieben werden und die aus dem Tartarus kommen. Das ist unlogisch, da die Mutter von Alex nicht für ihre Taten als Daimonin verantwortich gemacht wird und in die Elysischen Felder einziehen darf. Das heißt ein Daimon bzw. die Person aus der er entstanden ist kommt in die Hölle und der nächste ins Paradies?
  • Die ganze Göttermöderthematik ist hier nicht mehr logisch. Die ursprüngliche Erklärung ist, dass ein Göttermöder dann entsteht, wenn ein Apollyon die Macht des anderen übernimmt. Hier ist Seth offenbar in der Lage die Energie von jedem zu übernehmen und zwar ohne Körperkontakt. Ergo kann das jeder Apollyon und somit kann auch jeder Apollyon zum Göttermörder werden auch ohne das ein zweiter Apollyon existiert.
  • Wieso wird Hercules nicht mehr gebraucht? Seine Aufgabe war beim Aufspüren der drei Halbgötter zu helfen. Gefunden wurde aber nur eins. Den nächsten spüren Luke und Deacon dann auf.
  • Zusammenfassend ist die ganze Buchserie Dämonentochter die die Folgeserie quasi egalisiert und somit sinnlos. Hier die Story in Kurzform:
    Die Götter haben das ganze Chaos in der Dämonentochter Serie verursacht. Ares will die Weltherrschaft an sich reißen und setzt als Erfüllungsgehilfen und Göttermörder einen Apollyon (Seth) von seiner Blutlinie in die Welt. Seth erfüllt die klassischen Klischees (schlechte Kindheit, fehlende Vaterfigur, böse Mutter) und nimmt seine Rolle als naiver Erfüllungsgehilfe an und wird zum Massenmörder und blinden Waffe (obwohl er hinreichend gewarnt wird).
    Der planmäßige zweite Apollyon (Alex) nimmt sehr viel Leid in Kauf (was ihr größtenteils direkt oder indirekt durch Seth zugefügt wird) um die Herrschaft von Ares auf Wunsch der anderen Götter zu verhindern. Zur Belohnung wird sie am Ende von den Göttern getötet, da ein Göttermörder nicht weiterleben darf. Da sie vorher Ambroasia bekommen hat (wodurch sie zu einem Halbgott wird) ist sie quasi halbtot und bewegt sich zwangsweise zwischen der Unterwelt und der Oberwelt. Da die Zeit in der Unterwelt aber schneller verläuft (lt. Buch 16-7200x), sind aus ihrer Sicht extrem kurz. Um den Kampf gegen Ares zu bestehen wurde zur Unterstützung ein Titan freigelassen, der natürlich nach dem Kampf seinen eigenen Interessen nachgeht. Alle Toten der ersten Buchserie (und das waren viele) sind also komplett sinnlos gestorben, weil die zweite Serie quasi alle Handlungen der ersten Serie egalisiert. In der zweiten Buchserie wird schnell klar, dass der eine Titan die anderen Titanen befreit hat (die Bedrohungslage ist also viel schlimmer als in der ersten Serie). Da die Götter aber nicht darauf vertraut haben, dass der Göttermörder unter Kontrolle behalten werden kann, haben sie 12 Halbgötter in die Welt gesetzt. Von diesen 12 sind nur 6 übrig geblieben (die anderen haben Götter oder Titanen getötet). Passenderweise sind diese 6 auch in der Lage die Titanen wieder wegzusperren. Eine davon ist Josie. Seth begeht die gleichen Fehler wie im ersten Buch und Josie (einer der Halbgötter) ist noch deutlich naiver als Alex und verliebt sich bedingungslos in Seth. Seth ist aus ihrer Sicht nur gut und egal was er ihr oder anderen zufügt, sie akzeptiert alles. Beim Kampf gegen Atlas schwingt sich Seth entgegen aller im vorherigen Buch aufgestellter Regeln zum Göttermörder und Gott auf (bzw. hier sogar Titanenmörder). Er ist mindestens so verrückt wie jeder andere Gott) und bringt Atlas und Hyperion um was die Welt an den Rand der Zerstörung bringt. Interessanterweise ist auch das Ermöglichen dieser Situation eine Folge der Handlungen der Götter. Ohne Ares eingreifen hätte es keinen Göttermörder gegeben. Wenn die Götter Alex nicht getötet hätten, dann wäre der Göttermörder nicht vollkommen paranoid und ohne die Halbgötter, die aufgrund der Handlungen von Ares und wegen dem Tod von Alex entstanden sind, wäre Seth nie in der Lage gewesen zum Göttermörder und Gott aufzusteigen. Wie üblich ist Seth egal welche Konsequenzen seine Handlungen für andere oder die Welt haben – er meint aber alles im Sinne von Josie ist bzw. er in ihrem Sinne handelt Wobei er selbst ihr erhebliches Leid zufügt und auch nicht bedenkt, dass sie in der Welt lebt, die er aus den Fugen hebt (von all den anderen denen er Leid zufügt reden wir besser nicht). Hier zeigt sich also die üblich hirnlose Handlungsweise von Seth, die man bereits aus der ersten Buchserie kennt.
  • Ich finde es etwas befremdlich, dass auf Seth an seinem Geburtsort direkt eine ganze Sekte von Verehrern wartet. Fanatiker gibt es natürlich immer aber warum sollte man davon ausgehen, dass er als Gott als erstes an diesen Ort zurückkehrt. Jeder halbwegs normal denkende Mensch hätte daran wenig Interesse, wenn er mit dem Ort nur Leid verbindet. Auch das Ares von all dem nichts wusste ist sehr seltsam.
  • Der Gottstatus wird in der Götterfunke Serie komplett entwertet, da es offenbar reicht Apollyon zu sein, ein paar andere anzuzapfen und schon ist man nicht nur ein nieder Gott, sondern direkt auf der höchstmöglichen Stufe. Seth springt also über einen kleinen Energietransfer von ein paar Halbgöttern direkt von der Apollyon Stufe zum absoluten Gott (also höher als z.B. Apollo oder Hades) und auf den Level von Zeus oder Cronus. Hierarchie der Macht lt. der Buchserie:

o Absoluter Gott
o Gott innerer Kreis
o Gemeiner Gott
o Halbgott
o Apollyon
o Priester (Sekte die Seth unterstützt)
o Reinblut
o Halbblut
o Sterblicher

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Shadows of Dark Ages [Serie]

 Shadows of Dark Ages 1 - Vermächtnisse - (311 Seiten)  Shadows of Dark Ages 2 - Legenden - (387 Seiten)

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Diana Dettmann

Teile der Serie:

  • Shadows of Dark Ages 1 – Vermächtnisse – (311 Seiten)
  • Shadows of Dark Ages 2 – Legenden – (387 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Ich wollte niemanden brauchen, weil man niemandem wirklich vertrauen konnte. Selbst denen nicht, von denen man es erwarten würde. Oder sich wünschen würde. Jeder hat seine Grenzen. Seinen Preis. Jeder erreicht irgendwann einmal einen Punkt, an dem es nur noch um ihn selbst geht. Und dann ist der Instinkt zu Überleben größer als jedes Gefühl. Dann gibt es keine Liebe mehr, keinen Hass, keine Familie. Dann zählt nur noch das eigene kleine bisschen Leben.

Buch 1:
Der Nachfolger der Elementar Serie beginnt ca. 20 Jahre später. Eva und Aiden haben mehrere Kinder und ein Adoptivkind. Dieses Kind erweist sich als „Nachkomme“ der Hexe, die Isabella unterstützt hat und heißt Liveen. Sie liebt  Eva und Aiden und ihre Geschwister. Die Hexe schafft es aber temporär die Kontrolle über Sie zu übernehmen. Nun beginnt eine Verfolgungsjagd bei der Liveen immer mehr weggenommen wird. Nach und nach wird aus dem Glücklichen und lebensfrohen Mädchen genau das wovor alle angst haben, nicht weil es unausweichlich war, sondern weil alle Sie in die Rolle hineinzwängen in dem sie ihr alles nehmen.

Buch 2:
Liveen flüchtet aus ihrem „Gefängnis“ und will gegen die Hexe kämpfen. Der Weg ist lang und zermürbend und mit weiterem Leid verbunden. Was am Ende dann passiert wird natürlich nicht verraten.
Emotional sprechen mich beide Bücher kaum an. Liveen ist driftet kurz nach dem Anfang des ersten Buches bereits in die düstere Stimmung ab, die fast durchgängig gehalten wird. Klar hat man Mitleid mit dem was sie durchmacht aber mehr eben auch nicht. Auch durch den Wechsel Bash zu Jay als Begleiter (Liveen weiß nicht, dass es der gleiche Begleiter ist, der sich quasi hinter einer Maske verbirgt), verbietet sich über den Großteil vom zweiten Buch eine tiere Beziehung.

Fazit:

Aus meiner Sicht schwächer als die Elementar Serie. Es ist zwar ganz interessant einen Blick auf die Zukunft von Aiden und Eva bzw. Victor und Eva zu werfen aber die neuen Figuren können nicht so richtig überzeugen. Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an die Reise durch Mordor in Herr der Ringe. Die Geschichte ist weitgehend trost- und hoffnungslos.

Wenn ich eines von Cian gelernt habe, dann die Tatsache, dass Männer und Frauen niemals das denken, was der andere meint, dass sie denken müssten.“

Das Ende ist meiner Meinung nach schwach. Ich hätte mir irgendeine Art von Wiedersehen / Aussöhnung zwischen Aiden, Eva, Evoly und Liveen gewünscht. Aber da kommt leider überhaupt nichts. Sicher haben die sich ihr gegenüber auch nicht optimal verhalten aber auch in der Elemetar Reihe war zu erkennen, dass Aiden das „Gemeinwohl“ über Einzelschicksale stellt. Er denkt ja auch das richtige zu tun, wenn es auch für Liveen nicht das richtige ist.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:


Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Position 375 eBook – Wieso weiß Evoly von dem Phönix?
  • Die Bedeutung des dubiosen Bandes ist mir nicht ganz klar. In Elementar war das Band quasi das Symbol für die Liebe, dass das Band entsteht. Bei Elementaren kann sich dieses Band nur einmal im Leben bilden. In dieser Buchserie schein es für die Möglichkeit zu stehen, dass Bash Energie auf Liveen überträgt und sie von seinen Heilfähigkeiten profitiert. Aber ist es auch durch die Liebe entstanden? Hat es abseits der nicht mehr vorhandenen Engergieübertragung keine Nachteile, dass das Band nicht mehr vorhanden ist?
  • Ähnlich wie bei der Elementar Reihe erweist sich auch hier alles im nachhinein als sinnvoll. Am Ende muss Morah den Entscheidenden Schritt tun und das wäre auch ganz ohne die Verwicklung von Liveen möglich gewesen. Das wäre theoretisch auch ohne Liveen möglich gewesen. Die Frage ist nur welche Konsequenzen es gehabt hätte.

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Elemente der Schattenwelt [Serie]

Elemente der Schattenwelt 1 Blood & Gold - Laura Kneidl  Elemente der Schattenwelt 2 Soul & Bronze - Laura Kneidl  Elemente der Schattenwelt 3 Magic & Platina - Laura Kneidl

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Laura Kneidl

Teile der Serie:

  • Elemente der Schattenwelt 1 – Blood & Gold (335 Seiten)
  • Elemente der Schattenwelt 2 – Soul & Bronze (379 Seiten)
  • Elemente der Schattenwelt 3 – Magic & Platina (403 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Nachdem die von mir zuvor gelesenen drei Buchserien alle in der Ich-Perspektive geschrieben waren, war das hier die erste Umgewöhnung. Ich konnte mich hier schlechter mit den Personen identifizieren.

Die Geschichte ist nicht übermäßig komplex, zieht sich aber durch die drei Bücher durch. Die Charaktere sind interessant. Emotional hat mich die Geschichte nicht wirklich abgeholt. Das mag auch daran liegen, dass die Hauptcharaktere in jeder Geschichte andere sind. In den anderen Geschichten tauchen sie dann als Nebendarsteller auf.

Selbst Trümmer waren es wert, dass man dafür kämpfte, denn vielleicht konnte man aus ihnen etwas Neues erbauen.

Es geht um eine Welt in der Werwölfe, Vampire, Dämonen, Hexen und Geister existieren, die wiederum von verschiedenen Jägergattungen gejagt werden, die sich auf die verschiedenen Gegner spezialisiert haben. Die Protagonisten in den Büchern sind Teile dieser Welt.

Der Begriff Serie kann hier nur sehr lose angewendet werden. Es handelt sich eher um drei Einzelbücher, die lose miteinander verbunden sind und sich den selben Hintergrund teilen.

Aus meiner Sicht wurde das Potenzial hier nicht vollständig genutzt. Das erste Buch fand ich besser als das zweite und das dritte ist am besten. im dritten Buch ist die Geschichte unerwarteter und somit spannender.

Im ersten Buch geht es um zwei angehende Vampirjäger, die sich unerwartet schnell Herausforderungen stellen müssen, die mit dem König der Vampire stellen zu tun haben. Im zweiten Buch geht es um Geisterjäger und im dritten Buch findet die Handlung bei den Vampiren statt.

Fazit:

Hier wurde über die Serie zwar die Geschichte fortgesetzt, die Hauptcharaktere aus den jeweiligen Vorgängern dürfen in den anderen Teilen aber nur in Nebenrollen mitspielen.

Die Welt ist ganz interessant aber hier fehlt mir das gewisse Etwas.

Bewertung:

3.5 out of 5 stars 3,5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Die Grundannahme, dass eine Verlorene ID Karte zum Angriff auf die das Jägerhauptquartier geführt hat ist total lächerlich. Zumal die Jäger von der verlorenen Karte wussten. Wenn man mit tödlichen Gegnern zu tun hat und bei einem Verlust einer Zugangskarte nicht mal in der Lage ist die Karte zu deaktivieren ist das mehr als ein Zeichen von Unfähigkeit oder Arroganz (oder einfach einem einfallslosen Autor). Der Angriff auf die anderen Quartiere erklärt sich damit übrigens auch nicht.

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Nathaniel und Victoria [Serie]

Nathaniel und Victoria 1 Unter goldenen Schwingen - Natalie Luca  Nathaniel und Victoria 2 Unter höllischem Schutz - Natalie Luca  Nathaniel und Victoria 3 Unter irdischem Siegel - Natalie Luca  Nathaniel und Victoria 4 Unter venetischer Sonne - Natalie Luca  Nathaniel und Victoria 5 Unter südlichen Sternen - Natalie Luca

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Natalie Luca

Teile der Serie:

  • Nathaniel und Victoria 1 – Unter goldenen Schwingen (365 Seiten)
  • Nathaniel und Victoria 2 – Unter höllischem Schutz (363 Seiten)
  • Nathaniel und Victoria 3 – Unter irdischem Siegel (366 Seiten)
  • Nathaniel und Victoria 4 – Unter venetischer Sonne (332 Seiten)
  • Nathaniel und Victoria 5 – Unter südlichen Sternen (365 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Diese Geschichte ist definitiv mal was anderes als das übeliche einerlei. Gerade wenn man mehrere Liebesgeschichten im Jugendbuchbereich liest gleichen sie sich nach einer Zeit ziemlich. Die Idee hier mit dem Schutzengel, den man normalerweise nicht sieht und in den man sich auch nicht verlieben darf, ist wirklich mal was anderes.

Die Frau blickte mich mit jenem Krankenschwestern-ausdruck an, der mir das Gefühl gab, als wäre ich eine Gefängnisinsassin.

Buch 1: Die Geschichte beginnt mit einem potenziell tödlichen Autounfall. Wie sich recht schnell zeigt wird Victoria von einer Person gerettet, die außer ihr niemand gesehen hat. Später zeigt sich, dass die Person ein Schutzengel ist – ihr Schutzengel (Nathaniel). Die wenigsten Menschen können ihren Engel sehen, wenn man aber dazu in der Lage ist und sich dann bewusst dafür entscheidet, dass man dieses Wissen behalten möchte, dann sieht man auch die andere Seite… Der Unfall scheint aber kein Zufall gewesen zu sein, sondern geplant. Die Frage ist nur wer dahinter steckt und warum? Und offenbar ist auch Schutzengeln nicht in jedem Fall erlaubt einzugreifen. Es wird recht schnell an der Art wie Victoria und Nathaniel aufeinander reagieren deutlich, warum er eingegriffen hat.

In meinem Leben gab es nämlich ein davor und ein danach. Davor war alles in Ordnung gewesen. Danach … Genau genommen gab es in meinem Leben nur ein davor.

Buch 2: Im ersten Buch hat Victoria ihren Schutzengel kennen gelernt und ihm sein Leben gerettet, nachdem er ihr das Leben gerettet hat. Weiterhin ist sie in Ihn verliebt. Das darf er aber niemals wissen, weil Engel sich nicht in die Person verlieben dürfen, die sie beschützen. Victoria musste einen Dämonen austricksen um das Leben von Nathaniel zu retten. Kein Wunder also, dass neue Probleme warten…

Es kommt wie es kommen muss. Einer ihrer Engel wird getötet und Nathaniel fällt. Victoria versucht alles um ihn aus der Hölle zu befreien. Im letzten Moment bevor sie einen folgenschweren Deal eingeht kämpft sich Nathaniel zu ihr zurück. Aber was ist er? Engel, Dämon?
Am Anfang des Buches werden aber diverse vollkommen sinnlose Entscheidungen getroffen, die teilweise nicht nachvollziehbare Konsequenzen haben. Man hat hier den Eindruck, dass die Autorin beim ersten Buch noch nicht über das zweite nachgedacht hat. Somit wirkt der Anfang des zweiten Buches leider recht konstruiert.

»Dann hätten wir also geklärt, dass ihr beide willens seid, euch jeweils für den anderen an den Teufel zu verkaufen. Sehr schön. Butterkeks, irgendjemand?«

Buch 3: Nathaniel ist zurück, er ist sowohl Engel als auch Dämon. Nachdem sich das herausgestellt hat, sind beide Seiten (Luzifer und die Erzengel) an ihm interessiert, weil er beiden Welten wandeln kann. Beide Seiten bieten ihm Deals an, die aber diverse Nachteile haben. Wofür entscheidet sich Nathaniel und wie wirkt sich das auf Victoria aus? Es kommt natürlich wie es kommen muss. Am Ende kommt es zum Unvermeidlichen Kampf mit Lazarus.
Das dritte Buch ist so geschrieben, dass man die Serie hier guten Gewissens abschließen kann.

Buch 4: Nachdem Nathaniel Lazarus besiegt hat sieht es endlich so aus als wenn Victoria und Nathaniel eine etwas ruhigere Zeit genießen könnten. Allerdings zeigt sich, dass Nathaniel verflucht wurde. Auf der Suche nach mehr Informationen und um einen Freund von Marcello zu helfen geraden Victoria und Nathaniel in Kontakt mit der Mafia und die Hölle ist auch irgendwie verstrickt…

»Schick doch den Erzengeln eine Postkarte«, fauchte Ramiel zurück. »Lieber Michael, schöne Grüße aus Paris, euer Plan ist Schrott. Herzlichst, Nathan…«

Buch 5: Im diesem Buch steht das Abitur unmittelbar bevor. Zusätzlich schleicht sich wieder ein Dämon in die Träume von Victoria. Dieser Dämon scheint sie aber nicht verletzen, sondern waren zu wollen. Es scheint so als wenn Luzifer eine groß angelegte Verschwörung plant und die wichtigsten Erdengänger vernichten will um anschließend mithilfe der Dämonen Chaos und Vernichtung über die Erde zu bringen. Natürlich können Nathaniel und Victoria dabei nicht untätig zuschauen.

In Buch 5 bleibt die Logik leider wieder völlig auf der Strecke. Mehr noch als in Buch 2.

Fazit:

Die Idee ist wirklich kreativ. Allerdings spielt sich die Geschichte in unserer Realwelt ab. Wenn man davon ausgeht, dass jeder einen Schutzengel wie Nathaniel hat, dann sind viele anderen entweder recht demotiviert oder nicht besonders fähig. Aber auch das wird ja ansatzweise erklärt. 😉

Allein die Dreiteilung zwischen Körperlich, Rational und Emotional in Form der drei Engel sorgt für eine menge Dynamik. Das erste Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und nimmt sich selbst nicht zu ernst. Nach dem ersten Buch geht es aber am Anfang des zweiten Buches deutlich bergab. Die von der Autorin aufgestellten Regeln werden ignoriert und die Autorin stolpert von einer Logikschwäche in die nächste. Glücklicherweise geht es danach recht schnell wieder Bergauf und das Niveau wird auch im dritten Buch durchgängig gehalten.

Nach dem dritten Buch ist die Geschichte logisch abgeschlossen. Dementsprechend gibt es auch im vierten Buch Teile, bei dem Nathaniel nicht im Interesse von Victoria handelt (das war vorher immer seine oberste Priorität). Das bedeutet der Fortgang der Geschichte wird über die durchgängige Darstellung der Charaktere gestellt.

Somit bleibt eine Tolle Liebesgeschichte mit Abenteuer, Engeln, Dämonen und viel Abwechslung aber einigen Logikschwächen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wieso werden Engel mit dem Fall bestraft, wenn sie einen Menschen lieben und der Mensch die Liebe erwidert? Eine Erklärung dafür gibt es nicht. Später wird dann präzisiert, dass jegliche sexuelle Handlung einschließlich Küssen eine „unverzeihliche Tat“ darstellt.
  • Victoria kann Nathaniel ein Kissen an den Kopf werfen und sich an ihm abstützen (zu dem Zeitpunkt ist er noch Engel). Da er ja oft direkt neben ihr läuft und ihre Freunde ihn nicht wahrnehmen, ist er entweder physisch auch nicht präsent für ihre Freunde (wobei Kleidung ja nicht durch ihn hindurchgehen dürfte, die ist ja auch ein Gegenstand) oder er müsste extrem vorsichtig sein (vor allem bei Berücksichtigung der Flügelspannweite). Basierend auf der Aussage mit dem Kissen müsste sich seine Anwesenheit beweisen lassen, indem man ihn einfach mit Gegenständen bewirft. Das würden andere Menschen auch wahrnehmen können, dass die abprallen…
  • Seit wann ist ein Professor Bibliothekarin? Ist das in Österreich anders? Zusätzlich wird selbst in der Schule von Semestern und nicht von Schuljahren gesprochen.
  • In Buch 2 ist der Schild plötzlich Seraphelas Schild – vorher war es der Schild von Lazarus?!
  • Wieso ist Seraphena bereit sich zu opfern und warum will sie plötzlich, dass Nathaniel mit Lazarus kämpft? Sie weiß doch, dass der Schild durch Lazarus nicht deaktiviert werden kann. Auch die Drohung von Lazarus den Schild zu deaktivieren macht keinen Sinn, weil der Bluff sofort aufgeflogen wäre, wenn Seraphena gesagt hätte.
  • Der Begriff unverzeihliche Tat wird anfangs nicht näher erläutert. Erst ist die Rede davon, dass Engel und Menschen sich nicht verlieben dürfen. Später ist von Handlungen, die auf Liebe basieren oder Küssen die Rede. Das ist doch ein recht wesentlicher Unterschied. Insofern war Seraphinas Tod völlig überflüssig, weil der Verlust des Schildes erst mal nicht zu Nathaniels Tod geführt hätte und durch ihren Tod ja eh erfolgt.
  • In Buch 1 wird erwähnt, dass Erzengel Dämonen Töten können. Nachdem Lazarus mehrfach Victoria angegriffen hat, sollte es dafür genügend Anlass geben, wenn der Teufel schon persönlich eingreift weil Seraphina Victory physisch schützt. Stattdessen geht es mal wieder Darum Nathaniel in die ewige Verdammnis zu schicken. Mit Verlaub: Da werden die Dämonen vom Teufel aber wesentlich besser behandelt als die Engel von den Erzengeln.
  • Bei Marcellus und Sophie wird mehrfach erwähnt, dass die beiden keine Kinder haben können (weil er Erdengänger und trotzdem ihr Engel ist). Kinder zu bekommen ist aber laut den Regeln für Engel eh unmöglich, weil selbst ein Kuss schon eine unverzeihliche Tat wäre (zumindest gelten diese Regeln für Nathaniel und Victoria). Wobei hier offenbar die Ausnahme von der Regel greift. Damit schwankt die gesamte Geschichte, da alle Folgen auf der unverzeihlichen Tat beruhen. Dazu kommt, dass nie ein Grund für diese Regel genannt wird.
  • In Buch 4 ist Nathaniel so besorgt um Victoria, dass er nicht nach Italien will, um einem Freund von Marcello zu helfen. Dann ist er dort mit Vitoria und erfährt, dass sowohl die Mafia als auch ein sehr mächtiger Dämon aus Luzifers innerem Zirkel verstrickt ist. Er ist sogar bereit Victoria alleine zurück zu lassen und in die Hölle zu gehen, nur um einem Wildfremden zu helfen und etwas für Marcello zu tun, was dieser nicht mal von ihm verlangt? Es ist immer wieder „schön“, wenn Autoren erst Charaktere aufbauen und sie dann zur Spannungssteigerung unverständlich agieren lassen. Die Aktion von Nathaniel (Höllenbesuch + Alleingang) macht so richtig Sinn, nachdem Victoria und erschon so viel erlebt haben, er schon mal in der Hölle fest saß und weder er noch Victoria alleine zurechtkommen. Allein das sollte schon Motivation genug sein, um es nicht zu tun.
  • In Buch 4 erwähnt Isabella, dass die Höllengeister bei Zerstörung des Kelches, in dem sie gefangen wurden, wieder auf ihr ursprüngliches Ziel zurückfallen, es sei denn es ist noch etwas böseres in der Nähe. Woher kann sie das wissen?
  • In Buch 5 geht es um eine Verschwörung der Hölle bei der er es sehr wichtig ist, dass das Wissen um die Verschwörung geheim bleibt, damit Luzifer nicht vorgewarnt wird. Daher dürfen die Erdengänger nicht zusätzlich beschützt werden, da es sonst Verdacht erregen könnte. Der weltweit berühme halbdämonische Engel mit seiner sterblichen Freundin, der aufgrund seiner Bekanntheit überall auf der Straße angesprochen wird von Erdengängern, kann natürlich problemlos um die Welt reisen und alle gefährdeten Personen vorwarnen, ohne das es auffällt? Ja klar!
    Dann kommt es sogar noch besser: Die erste zu kontaktierende Person wird auf einer Kunstausstellung besucht, bei der Nathaniel die Person in einer Traube von Menschen anspricht. Danach entschuldigt sie sich bei dem umstehenden Pulk und geht mit Nathaniel und Victoria in andere Räumlichkeiten. Das nenne ich mal unauffällig. Das ist ein gutes Beispiel für wenig kreative Entscheidungen der Protagonisten, um die Geschichte spannend zu halten. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Da hätte man auch gleich Luzifer direkt die Info geben können.
    In die letzte zu kontaktierende Person ist in New York. Dort wird ein Foto von der Person + Nathaniel und Victoria gemacht, dass anschließent im Internet veröffentlicht wird. Die beiden wissen von dem Foto und haben nicht verlangt, dass es gelöscht wird.
    Nachdem Sophie entführt wurde, setzt sich Marcellus sofort mit den anderen bedrohten Personen in Verbindung. Da hat sich die geheime Rundreise, bei der Victoria und Nathaniel mehrfach ihr Leben riskiert haben ja richtig gelohnt. Da hätte man auch gleich direkt Kontakt aufnehmen können.
  • Die Duschszene in Buch 5 ist nicht so richtig durchdacht – Nathaniel steht mal wieder in Flammen. Victoria schaden die Flammen nicht aber das Dushwasser verdampft komplett in seinen Flammen. Ich glaube das wäre recht schnell etwas warm für Victoria. Genauso die Szene im Taxi. Er schmilzt die Sitzbezüge aber die Klamotten (Anzug) steckt das alles problemlos weg.
  • Ein Mitglied der OPEC nimmt an einer Konferenz teil und hat seinen zwölfjährigen Sohn dabei, der während der Konferenz in eine Schule im Konferenzort geht. Dort freundet sich Malik ruck zuck mit dem Sohn an. Der Sohn organisiert auf Wunsch von Malik ein Treffen zwischen wildfremden und seinem Vater?! Konstruierter geht nicht mehr. Realistisch wäre wohl ein Privatlehrer oder der Sohn bleibt einfach zu Hause, wenn der Vater auf eine kurze Geschäftsreise geht. Zumal in dem Fall Geld keine Rolle spielt und der Vater sicher Bedienstete hat.
  • In den Büchern wird erwähnt, dass Nathaniel als Dämon noch größer ist als zu Engelszeiten. Als Engel hat er aber nicht in ein Auto gepasst. Als Dämon schon. Weiterhin hat er auch als Dämon Flügel. Wie das aber funktionieren soll, wenn er ganz normale Kleidung trägt und sich vom Erdengänger zum Dämon verwandelt, wird nicht erläutert.
  • Beim Australienabschnitt merkt man gleich, dass die Autorin sich noch nicht mit den Biergewohnheiten in Australien beschäftigt hat. Foster‘s bekommt man dort nicht (zumindest habe ich bei beiden Besuchen kein Foster‘s gesehen). Das wird uns nur so verkauft, dass wir alle glauben, dass man in Australien nichts anderes trinkt.
  • Ein 2000km Flug durch halb Australien mit einer klapprigen Propellermaschine benötigt 2,5 Stunden? Das nenne ich mal beeindruckend. Dafür würde man einen Düsenjet benötigen und das wäre schon knapp. Zurück wird es dann noch schneller. Erst nach Alice Springs, dann von dort nach Sydney und das in 2,5 Stunden. Ich glaube die Concorde ist in Australien nie geflogen…
  • Im Australischen Outback brauchen Nathaniel und Victoria Stunden um auf die Idee zu kommen, dass sie Ramiel rufen, nachdem sie mit dem Flugzeug abgestürzt sind. Klar, sie haben kein Wasser und alle Zeit der Welt, weil Luzifer die Welt ins Chaos stürzen will. Warum also die Eile, wenn man auch noch tödliche Verfolger hat. Zusätzlich schleppen sie aus emotionalen Gründen sinnlos einen Toten mit, obwohl sie verfolgt werden.
  • Die Thematik mit dem Baby was Nathaniel und Victoria bekommen ist nicht ganz schlüssig. Nathaniel sagt er könne kein Kind zeugen, weil er Engel ist. Später wird das laut Sam zu dürfen abgeschwächt. Das ist ein wesentlicher Unterschied, weil nicht dürfen bei Verletzung eine unsägliche Tat darstellt und den Fall des Engels zur Folge hätte. Das heißt Verhütung ist sehr angebracht bei den zu erwartenden Konsequenzen. Nicht können benötigt keine Verhütung, weil eh nichts passieren kann. Dummerweise erfahren Nathaniel und Victoria aber vom Erzengel, dass sie schwanger ist, passenderweise direkt als gerade eine Engelsstelle benötigt wird. Da sie aber vorher Sex hatten, war der entweder ohne Verhütung (dann wäre Victoria aber wohl schon eher schwanger gewesen) oder es läuft doch auf nicht können hinaus.

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Harry Potter [Serie]

Harry Potter und der Stein der Weisen - J.K. Rowling  Harry Potter und die Kammer des Schreckens - J.K. Rowling  Harry Potter und der Gefangene von Askaban - J.K. Rowling  Harry Potter und der Feuerkelch - J.K. Rowling  Harry Potter und der Orden des Phönix - J.K. Rowling  Harry Potter und der Halbblutprinz - J.K. Rowling  Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - J.K. Rowling

Mehrfach gelesen:

Ja

Autor(in):

J.K. Rowling

Teile der Serie:

  • Harry Potter und der Stein der Weisen (336 Seiten)
  • Harry Potter und die Kammer des Schreckens (368 Seiten)
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (480 Seiten)
  • Harry Potter und der Feuerkelch (768 Seiten)
  • Harry Potter und der Orden des Phönix (1024 Seiten)
  • Harry Potter und der Halbblutprinz (656 Seiten)
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (768 Seiten)

Gelesenes Format:

Gebundene Ausgabe

Rezension und Inhalt:

Die Harry Potter Serie gehört zum Absoluten Pflichtprogramm. Die Serie lässt sich nicht so ganz genau einsortieren. Das erste Buch ist mehr ein Kinderbuch aber auch schon ganz gut von Erwachsenen zu lesen, wenn man mal von der der karikierten Darstellung der Dursleys absieht (das hätte mich fast davon abgehalten weiter zu lesen). Die Folgebücher nehmen aber sehr an Komplexität zu und der Orden des Phönix ist dann sogar ziemlich dunkel und die letzten Bücher sind definitiv keine Kinderbücher mehr.

Allein die “Zeitreise” in Buch 3 ist meisterhaft umgesetzt – da fühlt man sich an die besten Zeiten von Star Trek Next Generation erinnert. In vielen Filmen sind Zeitreisen sehr unlogisch – hier wird das wirklich gut dargestellt.

Die Hintergrundgeschichte und die diversen kleinen Details sind ziemlich komplex über alle 7 Bände verschachtelt. Ein paar kleine Logikschschwächen gibt es selbst hier aber die sind wirklich minimal.

Der einzige Kritikpunkt ist aus meiner Sicht, dass hier Kinder teilweise handel, als wenn sie Erwachsene wären und wenn der Spannungsbogen es erfordert, stellen sie sich manchmal auch reichlich doof an, obwohl sie vorher als hochintelligent beschrieben wurden. Das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau.

Ansonsten hat sich Rowling sich in der Serie unglaublich viel einfallen lassen. Das geht von Quidditch über das trimagische Turnier, nervigen Reporten, Ministern und einer unheimlich Detailreichen Welt voller fantastischer Wesen und Zaubersprüche. Diese Buchserie zu lesen fällt schon in den Bereich der Allgemeinbildung. 😉

Fazit:

Zauberhafte Magierwelt, bei der man fasziniert von den Details in eine Welt eintauchen kann, die lt. Buch zu unserer parallel existiert.

Es geht um Freundschaft, Liebe, groß angelegte Verschwörungen und um ganz viel Abenteuer. Absolute Leseempfehlung!

Bewertung:

5 out of 5 stars 5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

Da es schon eine Weile her ist, dass ich die Serie gelesen habe, werde ich diesen Punkt nachreichen, wenn ich die Serie erneut lese.

Dark Elements [Serie]

Dark Elements Bittersüße Tränen - Jennifer L. Armentrout    Dark Elements 1 Steinerne Schwingen - Jennifer L. Armentrout  Dark Elements 2 Eiskalte Sehnsucht - Jennifer L. Armentrout  Dark Elements 3 Sehnsuchtsvolle Berührung - Jennifer L. Armentrout  Dark Elements Glühende Gefühle - Jennifer L. Armentrout

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jennifer L. Armentrout

Teile der Serie:

  • Vorgeschichte: Dark Elements – Bittersüße Tränen (126 Seiten – die Protagonisten kommen zwar später vor, aber die Handlung ist losgelöst von der Haupthandlung)
  • Dark Elements 1 – Steinerne Schwingen (368 Seiten)
  • Dark Elements 2 – Eiskalte Sehnsucht (432 Seiten)
  • Dark Elements 3 – Sehnsuchtsvolle Berührung (350 Seiten)
  • Dark Elements 4 – Glühende Gefühle (01.07.2019)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Nachdem ich den Schreibstil der Autorin bei der Lux Serie echt toll fand, trifft das auch hier zu. Auch der frischen jugendlichen Sprache bleibt die Autorin treu.

Lieber Himmel! Meine Laune bewegte sich irgendwo zwischen Im Müllcontainer und Mit dem Gesicht voran in einer Schlammpfütze.

Leider hat mich die Geschichte anfangs emotional nicht so angesprochen wie bei der Lux Serie. Die Geschichte in der Dark Elements Serie ist zwar spannend aber ich konnte bis zur Mitte des dritten Buches (also ungefähr der Hälfte der Serie) nicht so mit den Charakteren mitfühlen, wie das bei Lux der Fall war.

Bambi hatte einen Wächter gefressen. Klopfer hatte einen Alpha gefressen. Diese Hausgeister besaßen wirklich keine Manieren.

Bei Buch eins (wobei das eh nur ca. 100 Seiten hat) hatte ich das Gefühl, dass der interessantere Teil vor dem Buch passiert ist. Zwischen Buch eins und Buch zwei gibt es ein zweijähriges Loch. Eigentlich ist Buch eins aber nur eine Einführung von Charakteren, die in der Hauptgeschichte (Buch 2 – 4) Nebenrollen spielen. Der Hauptcharakter von Buch 2 – 4 wird aber als Nebenrolle in Buch eins vorgestellt. Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz. Das erste Buch ist somit eigentständig aber auch relativ verzichtbar. Mir hat das erste Buch daher das Eintauschen erschwert, da ich mich gerade an die Personen gewöhnt hatte, die dann direkt durch neue ersetzt wurden.

Wenn ich aus Sams Tod eines gelernt hatte, dann war es, das Leben am Schopf zu packen – alles zu genießen, was es einem bot, auch die Tränen, den Zorn und den Verlust, vor allem aber das Lachen und die Liebe. Man musste das Leben nehmen, wie es kam. Denn es war flüchtig und launisch, und es gab niemanden, den ich kannte, dem das Leben den nächsten Tag zugesichert hatte.

Roth ist vom Typ vergleichbar mit Daemon in Lux nur das Daemon um einfach cooler ist. Die Vergleichbarkeit zur Lux Serie geht sogar so weit, dass man einzelne Aussagen quasi 1:1 hier wieder findet (Stichwort: Bescheidenheit ist was für Verlierer und ein Verlierer bin ich nicht / Vorliebe für Mogwais, Gremlis / Pfirsichparfüm …, kommt einem alles aus der Lux Serie bekannt vor).

Gut finde ich das die Autorin keine schwarz / weiße Welt malt (das ist in der Lux Serie auch so). Es gibt viele Grauschattierungen. Wer ist böse und wer ist gut? Aus welchen Motiven handeln die Charaktere? Auch hier gibt es teilweise Bonusgeschichten, bei denen die gleichen Szenen aus der Sicht von anderen Personen (in diesem Fall immer Roth dargestellt ist). Das hat mir bei der Lux Serie schon gefallen.

Einige wenige Logikschwächen gibt es auch hier aber weniger als bei der Lux Serie und gut verschmerzbar.

Fazit:

Gebete blieben in den meisten Fällen unbeantwortet. Oder wir bekamen eine Antwort, nach der wir niemals gesucht hatten.

Diese Serie hat länger gebraucht, als die Lux Serie um mich in ihren Bann zu ziehen. Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass ich mich in die Welt etwas schlechter hineinfühlen konnte. Es geht um Himmel, Hölle, Dämonen, Gargoyles usw.. Allerdings muss ich zugeben, dass die Autorin zum Glück eher unkonventionell damit umgegangen ist. Letztendlich gefällt mir die Lux Serie in Summe etwas besser aber riesig ist der Unterschied nicht

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Warum wurde Layla überhaupt am leben gelassen, wenn beide Seiten doch wollen, dass die Beschwörung unmöglich ist?
  • Warum lassen Layla die Wächter den Ring? Die Gefahr wäre viel geringer, wenn Layla und der Ring nicht an einem Ort sind

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