Leselaunen Fae, Weihnachten, Zahlen bitte!

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Ich habe mit der Wicket Reihe begonnen. Das erste Buch habe ich bereits beendet und nun lese ich gerade das zweite. Das dritte werde ich wohl in englisch lesen, da ich keine Lust habe auf die Übersetzung zu warten. Heute bin ich etwas übernächtigt, da ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte. Böse Frau Armentrout! 😉

Momentane Lesestimmung:

Gestern habe ich die halbe Nacht durchgelesen, da ich unmöglich abbrechen konnte, nachdem mit Frau Armentrout so angeteasert hat. Das sagt alles zum Thema Leselaune, oder?

Die Constellation Reihe habe ich beendet, soweit sie aktuell verfügbar ist. Das Ende gefällt mir momentan überhaupt nicht und selbst als Cliffhanger finde ich das nicht ok. Hoffen wir mal, dass die Autorin im letzten? Band das Ruder rumreißt.

Zitat der Woche:

Allerdings ist es für ihn schwer zu verstehen, dass die Menschen nicht dieselben Ziele verfolgen wie er. Dass ihr innerstes Wesen nicht von ihnen verlangt, sich gegenseitig zu helfen und zu beschützen. Sollte so etwas für einen Menschen nicht sogar wichtiger sein als für einen Mech? Einige Aspekte des Menschseins sind ziemlich schlecht programmiert. – Claudia GreyConstellation

Und sonst so?

Weihnachten

Ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut verbracht. Bei uns hat sich alles am 24. abgespielt. Ich habe den Baum am 23. mit aufgebaut, mein Bruder und seine Freundin waren zu Besuch da und wir hatten Kuchen und später Fondue.

Am 1. und zweiten Weihnachtstag waren wir früher immer bei Oma / Opa mütterlicher / väterlicher seits. Die sind aber schon alle gestorben. Insofern habe ich die Tage teilweise zum Lesen genutzt und teilweise einfach mal nichts getan. Es ist also deutlich entspannter aber auch ruhiger als früher.

Der Urlaub ist nun fast wieder vorbei (zwei Tage noch) und dann geht es schon ins neue Jahr. Ich habe momentan aber nach dem Urlaub irgendwie nie das Gefühl wirklich erholt zu sein. So lange der Urlaub dauert ist es gut aber das nutzt sich deutlich zu schnell ab danach.

Gefühlt war die Weihnachtszeit wieder ruck zuck vorbei. Anfang November kommt die Beleuchtung und Deko zum Vorschein – das finde ich in der dunklen Jahreszeit immer schön. Bei uns gibt es immer einen großen Adventskranz und Weihnachten auch Weihnachtsbaum. Irgendwie verbinde ich damit ein Gefühl von Heimat.

Kaufrausch

Ich hatte ja letzte Woche von der Qual der Wahl bzgl. Camera und Notebook berichtet. Ich habe mich jetzt auf das Medion und die Canon festgelegt. Vor Weihnachten habe ich das Notebook dann noch komplett eingerichtet. Wie immer bei solchem PC kram, dauern die Details halt länger als man denkt (ob Informatiker, oder nicht).

Ansonsten hatte Apple ein vergünstigtes Akkutauschprogramm (bis Ende diesen Jahres für 29€ + Versandkosten) für bestimmte iPhones. Das habe ich kurzentschlossen noch in Anspruch genommen, bevor Apple wieder auf seine Standardpreise wechselt.

Abgeholt wurde es bereits durch UPS, zurück habe ich es noch nicht. Schon witzig wie sehr man das Handy vermisst, obwohl man es eigentlich nicht braucht. Das legt sich aber nach ein bis zwei Tagen wieder und man gewöhnt sich dran kein Handy dabei zu haben.

Blog

Der Blog existiert jetzt seit 9 Monaten und hat bereits drei Serverumzüge und zwei Designs durchlebt. Was in einem Jahr so alles passieren kann. Wahnsinn, wenn ich überlege was ich in den letzten 9 Monaten so alles um dem Blog gebastelt habe.

Ich berichte hier etwas detaillierter zu dem Thema.

Hike

Bzgl. des Pacific Crest Trail Hikes habe ich mir nun die Zusammenfassungen der diesjährigen Hiker zum Thema Ausrüstung angesehen. Dabei ist mir noch ein neuer Gaskocher aufgefallen, der ist zwar minimal schwerer als der, den ich aktuell auf der Liste habe. Dafür benötigt man aber kein Feuerzeug. Was mir tendenziell sympathisch ist. Zusätzlich ist er wohl sehr windfest und hat eine sehr hohe Heizleistung. Ergo werde ich den aktuellen wohl austauschen.

Ansonsten ist mein Zelt und mein Rucksack bewertungstechnisch nicht so ganz gut weggekommen. Die Hauptkritik ist scheinbar die Haltbarkeit gewesen (das geht aus der Note leider nicht so genau hervor). Beim Zelt kann ich mich vielleicht ein wenig damit trösten, dass ich die etwas dickere Variante genutzt habe. Ich werde es sehen. Das ist halt der Preis für sehr leicht.

Bzgl. des Schlafsackes für den PCT hatte ich vor einiger Zeit berichtet, dass ich mit dem Reißverschluss nicht zufrieden bin, weil der ständig klemmt (siehe hier). Jetzt hat der Hersteller nachgebessert und hat einen Schutz eingebaut. damit der Innenstoff vom Schalsack nicht ständig dazwischen hängt. Jetzt klappt der Reißverschluss deutlich besser, wenn auch nicht perfekt. Ob er länger hält keine Ahnung. Andererseits weiß ich natürlich auch nicht wie lange ich durchhalte. Vielleicht ist der Reißverschluss ja beständiger als ich. 😉 Ich denke ich werde es so versuchen.

Ersatz beschaffen dürfte auf dem Trail aber schwer werden, wenn der Schlafdsack nicht funktioniert. Wenn man kurzfristig oder lokal in Geschäften kauft, muss man dann nehmen was man bekommt und das sind dann schnell mal 200-300 Gramm Zusatzgewicht. Die Alternative ist noch mal 500€ für den Schlafsack ausgeben. Witzig irgendwie, dass das Leben sich sehr schnell auf sehr wenig reduziert. Jedes Teil kann letztlich lebenswichtig sein – der Schlafsack gehört absolut dazu.

Ansonsten habe ich über die Tage noch etwas probegepackt für den PCT (bekomme ich alles so zusammengepackt, dass es als ein Paket im Flieger funktioniert?). Aktuell sieht es so aus. Ich habe den 18l Bounce Box Eimer mit Mühe und Not in den Rucksack bekommen. Somit sollte ich alles von hier mitnehmen können was ich brauche (abseits von Nahrung natürlich).

Die selbstgebastelte Sonnenschirmbefestigung am Rucksack für den Wüstenpart habe ich auch getestet. Man sieht damit total bescheuert aus – wirklich das ist fast nicht mehr steigerungsfähig – aber das ist wohl weniger wichtig, wenn man durch die Wüste läuft. Wenn man sich eine Woche nicht gewaschen hat, sieht man eh scheiße aus.

Ich bin jetzt ein wenig in der Pre Trail Depression. Wenn ich mir die Posts in der Facebookgruppe anschaue, dann geht es wohl anderen auch so. Die erste Euphorie ist weg, man hat sich Monate lang mit der Ausrüstung und Vorbereitung beschäftigt. Man wartet darauf, dass es los geht und so wirklich kann man aktuell nichts weiter tun außer sich von irgendwelchen Posts und Blogs verunsichern lassen.

Nun fragt man sich, ob man das wirklich kann, will und warum man das eigentlich macht. Mit anderen Worten beginnt das Zweifeln. Ich denke aber nach wie vor, dass die Erfahrung es wert ist. Und mal ehrlich: Auf der Arbeit verpasse ich wohl nicht, was ich nicht auch die nächsten 25 Jahre erleben kann.

 

Wie war eure Woche? Ich wünsche euch einen guten Rutsch. Kommt gut ins neue Jahr. Möget ihr eure Ziele erreichen und ich wünsche euch vor allem Gesundheit. Wenn man die nicht mehr hat, dann verschieben sich die Prioritäten sehr schnell.

Weitere Leselaunen:

∗ Die letzte Woche in 2018 bei Lieblingsleseplatz ∗ Fae, Weihnachten, Zahlen bei Torstens Bücherecke ∗ Probiers mal mit Gemütlichkeit bei Stars, stripes and books ∗ Jahresabschied bei Nerd mit Nadel ∗ Weihnachten & Astrid Lindgren bei glimrende ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Welcher Tag ist heute? bei Trallafittibooks ∗ So viele letzte Male bei The Book Dynasty ∗ Tschüss, Weihnachten! bei Letterheart ∗

Leselaunen Sterne, Kameras, Notebooks, Urlaub

Leselaunen

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Da ich unten ein paar Produktbilder im Text habe, kennzeichne ich den Beitrag vorsorglich als Werbung.

Aktuelles Buch?

Ich habe mit dem zweiten Teil der Constellation Reihe begonnen. Es hat beim ersten Teil relativ lange gedauert bis der Funke übergesprungen ist, am Ende hat es aber doch funktioniert.

Momentane Lesestimmung

Ich komme aktuell nicht so viel zum Lesen. Ich bin aber optimistisch, dass ich im Laufe der Woche den zweiten Constellation Teil beende.

Zitat der Woche:

»Tja.« Seufzend blickte Luc zu Boden – auf die Toten. »Das ist schnell eskaliert.« Grayson wischte sich das Haar aus dem Gesicht. »In der Tat.« Er sah zu mir. »Ich glaub, jetzt ist sie traumatisiert.« – Jennifer L. ArmentroutRevenge Sternensturm

Und sonst so?

Prüfung beim Arbeitgeber

Für alle, die nicht so regelmäßig hier mitlesen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt nächstes Jahr den Pacific Crest Trail zu wandern. Der Trail ist über 4000km lang und befindet sich in den USA. Durchschnittlich benötigt man ca. 150 Tage dafür. Man benötigt also eine Auszeit beim Arbeitgeber oder man muss Kündigen, sofern man einen Job hat.

Der letzte Stand war, dass die Personalabteilung ihr go gegeben hat. Danach habe ich einen Projektplan für 2019 erstellt um den Fachbereich von der Machbarkeit zu überzeugen (fühlt sich schon etwas komisch an, wenn man verkaufen muss, dass man ein halbes Jahr abkömmlich ist). Der Fachbereich hat nun auch genickt.

Jetzt muss mein Chef noch mal nicken. Das sollte eigentlich nur Formsache sein. Danach muss der Vertrag befristet auf ein Jahr angepasst werden (halbe Bezahlung das ganze Jahr lang, wovon ich 6 Monate Vollzeit arbeite und 6 Monate überhaupt nicht).

Ich bin nun verhalten optimistisch.

D.h. in Phasen ausgedrückt:

  • Abstimmung mit Gruppen – Check
  • Vorfühlen beim Abteilungsleiter. Ok, wenn Fachbereich und Personalabteilung zustimmen – Check
  • Zustimmung Personalabteilung – Check
  • Projektplan für 2019 erstellt und mit Fachbereich abgestimmt + Genehmigung – Check
  • Erneute Prüfung durch Abteilungsleiter + Finales go – Offen
  • Vertragsanpassung durch Personalabteilung – Offen

Wie heißt es bei den Hikern immer so schön. The trail provides. Irgendwie läuft es schon. Bisher hat sich das erstaunlich oft als Wahr erwiesen bei meinem Projekt PCT. Das Motto haben die Australier auch “don’t worry mate”.

Visum – Final Part

Ich habe jetzt mein US-Visum bekommen (ich hatte dazu in den letzten Leselaunen und mit einem Beitrag berichtet). Den Termin im Konsulat hatte ich am 13.12 (Donnerstag). Am 17.12 (Montag) wurde ich um 17:00 unterrichtet, dass mein Ausweis auf dem Weg zu mir zurück ist. Dienstag war er dann bereits per UPS im Briefkasten. Das Visum ist auf 10 Jahre ausgestellt und ich darf unbegrenzt oft in die USA einreisen. Da es sich um ein B1/B2 Visum handelt aber nur für Geschäftsreisen oder touristische Zwecke.

Schon lustig was für ein Aufwand betrieben wird und was man alles angeben muss. Unter anderem eben auch von wann bis wann man genau in den USA sein möchte und was man vorhat und dann bekommt man quasi einen Blankoschein.

Der Spaß kostet auch gut 250€ kostet mit Autofahrten, Passbildern, Gebühren und Versandkosten.

Das Visum sieht grob so aus (links ist ein Foto und unten ist bei mir kein Text im Bereich Annotation vorhanden). Die dargestellte Variante stellt das Maximum dar. Also 10 Jahre und Multiple Entries. Abweichungen nach unten sind beliebig möglich:

Kameras 

Da das Trailabenteuer nun deutlich wahrscheinlicher ist, kümmere ich mich nun um die letzten Anschaffungen. Ich habe mich jetzt entschlossen eine Kamera und nicht nur das Handy mitzunehmen. Aktuell schwanke ich noch zwischen der Canon G9X Mark 2 und der Sony RX 100 V. Die Unterschiede sind nicht riesig aber es giebt sie. Beide haben einen 1″ Sensor und machen gemessen an ihrer Größe recht famose Bilder. Die Sony wird klassisch über ein Menükreuz gesteuert. Bei der Canon geht alles über ein Touchdisplay.

Die Vorteile der Canon

  • ca. 30g leichter
  • Alle wichtigen Infos werden im Display gleichzeitig angezeigt (bei der Sony geht das nicht)
  • Button mit dem man das Display temporär auf Maxhelligkeit setzen kann (sehr hilfreich bei Sonnenschein)
  • Programme mit denen man Fotos in bestimmten Zeitabständen machen kann (Zeitraffer). Das bieten nur sehr wenige Kameras in der Preislage. Damit kann man automatisch Filme erzeugen oder die Fotos einzeln speichern. Das macht aber nur mit Stativ Sinn.

Die Vorteile der Sony:

  • Größerer Zoombereich
  • Rudimentäre Panoramafunktion (wobei das beim Handy auch ganz gut klappt)
  • 50% Mehr Akkureichweite
  • Bessere Optik (mehr Randschärfe)

Aktuell bin ich noch unentschlossen. Die Tendenz geht aktuell zur Canon.

Notebooks

Für meine Bouncebox (das ist so eine art Mobile Nachschubbox oder auch Bounce Box) möchte ich auch ein einfaches Notebook haben. Das soll in den Städten dazu dienen, dass ich Bilder bearbeiten, Bloggen, Lesen, Mailen und im Netz surfen kann bzw. ggf. auch Bestellungen tätigen. Das geht zwar auch mit dem Handy aber es dauert teilweise einfach viel länger als bei einem Notebook mit Maus und Tastatur. Zusätzlich schaffe ich mir damit ein Backup.

Acer Travelmate

 

Medion Akoya

Ich habe das Acer TravelMate B1 TMB117-M-P994 und das Medion Akoya E4253 in die engere Auswahl gefasst. Rein von den technischen Daten ist das Medion haushoch überlegen. Der Prozessor ist deutlich flotter, das RAM doppelt so groß (8GB) und das Display größer, mit mehr Auflösung (Full HD) und auch qualitativ deutlich besser (sehr viel farbstabiler bei seitlichen Einblickwinkeln).Beide Geräte kosten aktuell um 400€ und haben eine 256GB SSD.

Das TravelMate ist deutlich stabiler und die Tastatur ist wasserfest. In Summe habe ich mich für das Medion entschieden. Wie ich das Postsicher verpacke muss ich mir noch überlegen. Das muss schließlich 5 Monate durch die USA reisen und sollte dann nach diversen Posttransporten noch ok sein.

Das Travelmate ist also lediglich robuster und kompakter aber ansonsten in allen Aspekten schlechter.

Weihnachten

Gestern habe ich mir Aquaman angeschaut. Der Film ist wirklich empfehlenswert.

Heute haben wir den Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieses Jahr ist mir mangels Schnee so überhaupt nicht weihnachtlich zu Mute. Kommt mir das nur so vor, oder geht das ganze mittlerweile immer mehr im Einkaufstrubel unter? Gefühlt bin ich von Anfang bis Ende Dezember mit Angeboten überhäuft worden.

Letzte Woche hatten wir auch die Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen, die wie üblich aus Kegeln und gemeinsamen Abendessen bestanden hat. Traditionell werden dabei die schlechtesten (meisten Gossen und verlorene Spiele) dazu verdonnert das Geschenk für das nächste Jahr auszugeben. Das Geschenk bekommt dann wieder der Verlierer und muss dann das für das nächste Jahr ausgeben.

Das konnte ich erfolgreich abwenden. 😉

Technikzeug

Als Vorbereitung auf den Trail habe ich jetzt mein Hauptpostfach von T-Online auf einen eigenen Server umgestellt. Da ich nun unbegrenzten Speicherplatz habe, nutze ich jetzt auch keinen POP3 Abruf mehr zur Archivierung, sondern greife nur noch per IMAP auf die Mails zu. Somit kann ich per Webfrontend auf die Mails zugreifen oder aber per Outlook Online und Offline. Wenn ich vorher gewusst hätte wie einfach es ist die Mails aus Outlook von einem Postfach auf ein anderes Postfach zu verlagern, hätte ich das schon eher gemacht (schlicht per Drag and Drop und dann ein paar Stunden warten bis alles synchronisiert ist).

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Weihnachtsstimmung bei der Familie bei Letterheart ∗ Fröhliche Weihnachten! bei Lieblingsleseplatz ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Eine Woche mit Piglet und Besuch in Hamburg bei The Book Dynasty ∗ Mysteriöse Post bei Trallafittibooks ∗ Advent #4 bei Jacquy’s Thoughts ∗ 4. Advent & Heimat bei Valaraucos Buchstabenmeer ∗ Advent, Advent.. Aquaman bei Andersleser ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗

Leselaunen Frankfurt und Aliens

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Aktuell lese ich den ersten Teil der Constellation Reihe. Bisher ist der Funke aber nicht übergesprungen.

Momentane Lesestimmung

Ich habe das Buch The last Englishman beendet und anschließend Revenge Sternenstum (ein Spin off aus der Lux Reihe) gelesen. Ich kann nur sagen mehr davon. Luc ist grandios. Die Aliens aus der Überschrift der Leselaunen findet ihr übrigens unter anderem in diesem Buch – weiter unten gibt es noch mehr Aliens. 😉

Zitat der Woche:

I have a recurring dream in which I am 85 years old, sitting in my living room, swaying back and forth in a rocking chair, and studying the newspaper. I pause, look up and think of the adventures I could have experienced and say, “Shit, I should have done that.” That scenario will not happen in real life. – Keith FoskettThe last Englishman

Und sonst so?

Winter is coming

Heute morgen lag bei uns eine Schneeschicht, die teilweise mehrere Zentimeter dick war. So sieht Winter echt toll aus.

Ich habe übrigens noch nicht ein Geschenk für Weihnachten. So langsam wird es Zeit, oder?

Kino

Ich war gestern im Film Mortal Engines und so wirklich umgehauen hat er mich nicht. Vielleicht lese ich das Buch auch noch. Bei den Folgeteilen ist also noch Potenzial vorhanden. Da der Film im Kino aber scheinbar floppt, wird es vermutlich eh keine Fortsetzung geben.

Visum

Am Donnerstag war ich bei meinem Visumsinterview im amerikanischen Konsulat in Frankfurt. Ich habe dazu einen separaten Blogeintrag verfasst. Ich hatte mich recht umfassend auf das Interview vorbereitet. Gefragt wurde ich dann aber fast nichts.

Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich meinen Reisepass zurück bekomme und ob das Visum dann wirklich erteilt ist (die mündliche Zusage habe ich ja).

Um übrigens noch mal den Bezug zu den Aliens herzustellen: In den FAQs und Informationen des US-Konsulats werden Ausländer teilweise auch als Aliens bezeichnet. 😉

Wusstet ihr eigentlich, dass man im Konsulat sowohl an deutschen als auch an amerikanischen Feiertagen frei hat? Hat auch was.

Server

Ich hatte in den letzten Wochen immer wieder Performanzprobleme mit dem Blog festgestellt. Ich habe mich jetzt noch mal bei meinem Provider beschwert (natürlich mit entsprechenden Beweisscreenshots und Messdaten) und jetzt wurde der virtuelle Server auf eine andere Hardware verschoben. Aktuell ist er jetzt flotter aber ich will mal nicht zu optimistisch sein.

Ich hoffe aber es bleibt so. Das ist der Nachteil an einem Virtuellen Server. Es sind immer mehrere virtuelle Server auf der Hardware, die um die Leistung konkurieren. Wenn andere ihre VPS immer bis zum Anschlag auslasten, dann reicht es am Ende nicht mal mehr um sinnvoll einen Blog zu hosten.

Ansonsten habe ich noch einen zweiten VPS mit Plesk als Managementwerkzeug, den auf dem ich abseits des Buchblogs noch zwei Hompeages hoste. Plesk kostet zusätzlich Geld, ist aber einfacher und schneller zu bedienen als frei verfügbare Serveradministrationssoftware.

Das ist vielleicht ein wenig wie der Vergleich von iPhone und Android. Bei Apple zahlt man halt auch den Bequemlichkeitsaufschlag.

Den VPS habe ich jetzt auch umgezogen, somit ist er nun 4€ pro Monat günstiger. Kleinvieh macht auch Mist.

Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ In Schreiblaune bei Stars, stripes and books ∗ Advent, Advent, das dritte Lichtlein brennt bei RikeRandom ∗ Schönen dritten Advent! bei Lieblingsleseplatz ∗ Adventsstimmung bei Nerd mit Nadel ∗ Weihnachtsmarkt, Freunde und der erste Weihnachtsstress bei Tiefseezeilen ∗ Der Feind des Todes bei Hundertmorgenwald ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liest ∗ Überraschungspost bei Trallafittibooks ∗ ∗ Leselaune und Gesundwerden bei Valaraucos Buchstabenmeer  ∗ Eine Glückswoche bei Andersleser ∗ Im Weihnachtsfieber bei Bookalicious ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗ Mehr Weihnachtszauber bitte! bei Ida’s bookshelf ∗ We live and breathe words bei The Book Dynasty ∗ Weihnachtspost bei glimrende ∗

USA Visaantrag Ablauf / Interview im Konsulat

Da ich mich ja gerade mit dem Thema Thru-Hike in den USA beschäftige, hatte ich heute das Vergnügen den letzten Schritt bei einem Visumsantrag zu gehen. Aber der Reihe nach:

Wenn man über einen längere Zeit in den USA bleiben möchte (mehr als 90 Tage am Stück), dann reicht das ESTA “Visum” nicht aus. Stattdessen benötigt man ein B2-Visum für touristische Zwecke oder ein Geschäftsvisum B1. Oft werden die beiden aber kombiniert vergeben.

Damit darf man bis zu einem halben Jahr in den USA bleiben (das kann man auch noch mal verlängern lassen um ein halbes Jahr). Das Visum muss aber keinesfalls für ein halbes Jahr gewährt werden. Es gibt also nicht nur die Möglichkeit genehmigt, nicht genehmigt, sondern auch nur z.B. x Tage genehmigt.

Onlineantrag

Der erste Schritt um ein derartiges Visum zu bekommen ist den DS-160 Antrag auszufüllen. Das kann Online erfolgen und wird von einem beauftragten Dienstleister durchgeführt. Dafür benötigt man ein aktuelles Foto von sich was bestimmten Ansprüchen genügen muss. Man benötigt aber abweichend von den Angaben des Konsulates keine Printausgabe des Fotos. Wenn das Foto zu alt ist, kann man sogar im Konsulat noch mal welche erstellen lassen (da waren zwei Automaten für Passfotos).

Wenn man den Antrag komplett ausgefüllt hat wird eine Nummer generiert. Diese Nummer mit Barcode muss man ausdrucken. Das Blatt benötigt man später beim Interview, dazu später mehr.

Achtung: Der Antrag wird schon mit Bezug auf ein bestimmtes Konsulat ausgefüllt. D.h. am Anfang sollte man aufpassen was man auswählt.

Während des Antrages werden z.B. die Geburtsdaten der Eltern abgefragt und auch die letzten 5 tagesgenauen Besuche in den USA.

Im Dezember 2018 war es so, dass das Formular nicht bei 20 Minuten Inaktivität ablief, sondern auch einfach während man es bedient hat (obwohl das eigentlich nur bei Inaktivität passieren sollte). D.h. nach Ablauf der 20 Minuten wird ein Fenster göffnet, das man innerhalb einer Minute bestätigen muss. Wenn nicht, dann fliegt man raus. Wenn man also zwischendurch in einem anderen Programm irgendwelche Daten nachgeschaut hat, konnte es sein, dass die Sitzung abgelaufen ist, obwohl man 4 Minuten vorher noch im Formular gearbeitet hat. Das hieß dann für mich einmal von vorne anfangen, nachdem ich meine letzten USA Reisen erst mal nachschauen musste. Zwischendurch mal Speichern schadet also nicht.

Bei mir hat das Formular auch nicht in allen Browsern funktioniert. Falls es also klemmt, einfach mal einen anderen Browser testen.

Insgesamt muss man massenhaft Informationen angeben. Die üblichen Fragen, ob man Terrorist ist oder welche fördert genauso wie Fragen nach Eltern, bekannten in den USA, Kontaktpersonen, Krankheiten oder Beruf.

Terminvereinbarung

Im zweiten Schritt muss man diverse Daten bei einer anderen Webadresse noch mal eintragen, die man bereits in Antragsformular eingegeben hat. Lustig ist dann noch, dass man sogar noch ermahnt wird, dass man darauf achten soll, dass die Angaben übereinstimmen.

Sobald man auch dort alle Angaben vervollständigt hat, muss man dann bezahlen 160$. Die 160$ ist man in jedem Fall los, auch wenn das Visum nicht genehmigt wird.

Das Visum wird einem zusammen mit dem Reisepass (den gibt man ab beim Interview) entweder zugestellt oder man muss es abholen. Ich hatte das Glück, dass man aktuell gerade den Logistikpartner von DHL auf UPS umstellt (ob das an H. Trump liegt – muss ja alles USA sein nun). D.h. während meines Antrags konnte ich DHL nicht auswählen (die Zustellung war wohl bisher kostenlos). Nach dem Interview konnte ich dann UPS auswählen und musste noch mal 18€ bezahlen. Ich vermute, dass der ein oder andere das nicht auf dem Schirm hatte und sich später wundern wird, warum der Pass und das Visum nicht kommen. So ganz eindeutig war bis vor ein paar Tagen die Information bzgl. des neuen Ablaufes nicht.

Auf der Seite stand lediglich, dass eine Umstellung erfolgt und man erst nach der Umstellung den Zusteller auswählen kann. Ich vermute, wenn man das nicht rechtzeitig macht, dann darf man erneut zur Mailbox in Frankfurt gondeln, um den Pass und das Visum abzuholen. Ich kann mir zumindest nicht so recht vorstellen, dass die 18€ vom Konsulat bezahlt werden, wen man es nicht selber macht.

Die Termine lagen alle im Bereich zwischen 7:00 und 8:30, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Je nach Tag waren unterschiedliche Zeitfenster im Angebot. Für das nächste Jahr war das Fenster noch mal deutlich kleiner. D.h. die späteren Zeiten gab es im Dialog überhaupt nicht mehr. Es werden scheinbar 10 Leute alle 15 Minuten eingeladen, wenn die Ziffer neben dem Termin die Zahl der freien Plätze symbolisiert hat. Das ist aber nur eine Vermutung

Die Anfahrt

Ich hatte heute um 8:30 meinen Interviewtermin. Somit bin ich 5:10 aufgestanden, um rechtzeitig anzukommen. Eigentlich fahre ich 1,5 Stunden nach Frankfurt ohne Stau aber in der Woche gibt es das ja quasi nie. Bis ca. 80km vor Frankfurt dachte ich noch “wow ich bin um 7:30 da, statt 8:30 – da war ich ja wieder viel zu pessimistisch”. Das hat sich dann recht plötzlich geändert, als mein Navi diverse Hiobsmeldungen ausgespuckt hat.

Ich war dann fast genau pünktlich um 8:30 vor Ort. Der Parkplatz beim Konsulat ist übrigens nicht für Besucher, sondern ausschließlich für Angestellte. Wobei das offenbar diverse Antragsteller nicht gestört hat. Aber die Parkplätze entlang der Straße sind kostenlos, wenn man denn einen bekommt.

Bevor man ins Gebäude kommt, muss man die ausgedruckte Terminbestätigung an einem Schalter zeigen (linke Schlange draußen). Dabei wird der Reisepass mit diversen Aufklebern zugekleistert.

Anschließend darf man sich in der rechten Reihe anstellen, wo man Habseligkeiten wie Gürtel, Uhr, Handy (das sollte man lt. Regularien eigentlich überhaupt nicht dabei haben, aber ausschalten ist offenbar auch ok) reinsteckt.

Meine Schlüssel, das Portmonnaie mussten nicht in die Tüte. Anschließend wird man in kleinen Grüppchen in das Gebäude gelassen und dann gibt es die gleiche Kontrolle wie im Flughafen beim Handgepäck.

Der Wartebereich vor dem Gebäude ist teilweise überdacht und es gibt auch ein paar Heizstrahler.

Das Interview

Aus dem Gebäude tigert dann raus in das nächste Gebäude. Dort gibt es einen Check In (den kann man sich eigentlich sparen – die gute Frau hat mir nur gesagt, dass man sich in der direkt daneben befindlichen Schlange anstellen muss aber das hängt wohl vom Visumstyp ab).

Nachdem man sich durch die erste Warteschlange durchgearbeitet hat, werden per Scanner die Fingerabdrücke von allen 10 Fingern abgenommen. An dem Schalter wurde ich zum ersten Mal gefragt was der Zweck meines Visums ist. Als ich dann gesagt habe, dass ich den Pacific Crest Trail wandern würde meinte die Angestellte dann, dass sie das auch gerne machen würde. Ob es ernst gemeint war weiß ich nicht, aber ich hatte zumindest den Eindruck. Anschließend hat sich dann noch gefragt wie weit ich wandern möchte und wie lange es dauert.

Anschließend geht es dann zur nächsten Schlange, wo dann noch mal geprüft wird, ab die linken 4 Finger (ohne Daumen), die soeben abgenommen wurden auch erkannt werden.

Wenn man diese Schlange auch übernommen hat, gibt es weitere 5 Bereiche – 3 ohne expliziten Nummernaufruf und zwei mit Nummern, Sitzplätzen und einer Anzeige, auf der immer die nächste Nummer angezeigt wird. Nach welchem System wir dann auf die Bereiche verteilt wurden, konnte ich nicht nachvollziehen. Ein Bereich war für die dauerhafte Einwanderung. Den Unterschied zwischen den 4 anderen Bereichen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen abseits davon, dass in einem Bereich nach Nummern aufgerufen wurde.

Für das Interview hatte ich mich vorher gut vorbereitet. Man muss den zweck seiner Reise belegen und glaubhaft machen, dass man nicht dauerhaft einwandern will. Dafür gab es einige Tipps im Netz und auch vom Konsulat wurden einige Dokumente als Voraussetzung eingefordert. Beispielsweise die letzten 3 Gehaltsabrechnungen, ein aktueller Kontoauszug. In meinem Fall hatte ich das Permit (also die Erlaubnis den Pacific Crest Trail wandern zu dürfen) und eine Karte des PCT mitgenommen.

Ich stehe also erwartungsvoll vor dem Schalter um mit der nötigen Inbrunst mein Ziel darzulegen. Ich musste anschließend ganze drei Fragen beantworten:

  1. Was ist der Zweck ihrer Reise? Den Pacific Crest Trail Hiken
  2. Wie viel haben sie gespart? Summe x
  3. Welchen Beruf haben Sie? IT Consultant

Das war’s. Die hat sich weder Gehaltsabrechnungen, noch den Kontoauszug angeschaut. Meinen Hinweis, dass ich ihr das ich ich meinen Kontostand nicht nur sagen, sondern auch zeigen kann, hat die recht junge Mitarbeiterin abgetan mit nicht nötig. Nach den drei Fragen hat sie dann gesagt, dass das Visum genehmigt ist.

Da fragt man sich schon, welche Daten da im Hintergrund alle zur Verfügung stehen bzw. genutzt werden und ob die Entscheidung wirklich vor Ort in dem Moment getroffen wird, oder mehr oder weniger schon vorher fest steht.

In der Halle gibt es übrigens Toiletten (wenn auch nicht gerade viele) und auch Getränke und Snacks zu Flughafenpreisen (z.B. 3€ für eine 0,5er Cola). Man darf aber auch Getränke mitbringen.

Fazit:

Alle Mitarbeiter waren sehr nett und die meisten haben sogar deutsch gesprochen. Lediglich die Security und die Dame, die die Fingerabdrücke kontrolliert hat nicht. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Jemand der ein halbes Jahr in den USA leben will, sollte ja gewisse Grundkenntnisse der englischen Sprache haben.

Jetzt sollte in den nächsten Tagen der Reisepass und das Visum per UPS kommen – ich bin gespannt, ob es klappt.

Der ganze Prozess ist superbürokratisch. Da stehen uns die Amerikaner nicht nach! Im Konsulat war ich nur etwas mehr als eine Stunde. Die Fahrerei hat gute 4,5 Stunden gedauert. Die Fragen waren mehr oder weniger überflüssig. Was ich in den USA will stand im Antrag. Wie viel ich gespart habe, hätte man auch dort abfragen können und der Beruf wurde eh im Formular abgefragt.

Es gab aber auch Leute bei denen das Interview deutlich ausführlicher ausgefallen ist. Daher meine Annahme, dass vor dem Interviews auch schon eine Vorprüfung / Kategorisierung erfolgt.

Ich war übrigens leicht überrascht. In der ganzen Halle gab es nur eine amerikanische Fahne. Ich hatte da mit mehr Patriotismus gerechnet. Es gab aber diverse Werbebilder und auch einige Werbefilme für Aktivitäten und die Natur.

Leselaunen Visa und Reiseberichte

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Während ich das hier schreibe (Sonntag Morgen) habe ich 85% vom Buch The Last Englishman gelesen, bei dem der Autor von seinen Erlebnissen auf einem Pacific Crest Thru-Hike berichtet. Was ich danach lese weiß ich noch nicht. Mal sehen, ob ich es heute noch raus finde. Wie ihr seht halte ich nicht ganz so viele von Leseplanung. Meine Wunschliste muss gut gefüllt sein und was ich dann lesen mag entscheide ich einfach spontan. 😉

Momentane Lesestimmung

Ganz ok. Ich habe ein Buch komplett gelesen (Good Bye Lehmann) und eins werde ich heute beenden.

Zitat der Woche:

Ist es nicht traurig, dass es heutzutage ein legitimer Grund des Reisens ist, Dinge zu sehen, bevor sie für immer verschwinden? Vielleicht schauen meine Enkel einmal ungläubig auf Bilder von Korallenriffen, Regenwäldern und Orang-Utans und fragen: »Opa, gab es das wirklich?« – Stefan FayGood Bye Lehmann

Und sonst so?

Bei uns stürmt es in den letzten Tagen heftig und es regnet zusätzlich auch noch. Gut, dass die meisten Bäume kein Laub mehr tragen. Vom Wetter her kommt es mir aktuell aber eher so vor wie Herbst und nicht wie Winter. Zumindest war dieses Wochenende absolutes Bettwetter.

Und trotzdem ist schon der zweite Advent. Habt ihr schon Geschenke gekauft? Ich habe noch nichts. Wir machen zwar deutlich weniger als früher aber ein wenig geschenkt wird trotzdem. Die Geschenke sollten halt halt halbwegs sinnvoll sein.

PCT-Auszeit?

Ich hatte bei meinem Arbeitgeber um ein halbes Jahr Auszeit gebeten (davon hatte ich in den vorherigen Leselaunen berichtet), damit ich den Pacific Crest Trail wandern kann. Mein Gruppenleiter war von der Idee ganz angetan (zumindest inhaltlich, von meiner Abwesenheit wohl weniger) und mein Chef sagen wir zumindest nicht nein gesagt.

Der nächste Schritt war die Prüfung durch die Personalabteilung. Die ist nun auch positiv ausgefallen. Der Peronaler hat mir sogar schon “viel Spaß” gewünscht. Jetzt muss noch der Fachbereich nicken und der macht jetzt den Eiertanz. Keiner will so recht ja sagen. Das ist so ein bisschen wie: Mein Kind könnte einen Unfall haben. Der Arzt muss im Haus bleiben und Urlaub nehmen darf er auch nicht. Mal sehen wie das nun weiter geht. Bis Mitte Januar muss die Entscheidung in die eine oder andere Richtung gefallen sein.

Finanziell lande ich wohl zwischen 55-60% des normalen Nettogehaltes. Die Regelung funktioniert vom Ansatz nach dem Prinzip offiziell 4 Stunden arbeiten (ein Jahr lang). Inoffiziell 6 Monate anwesend, 6 Monate abwesend. Dabei würde ich 3,5 Monate in Vorleistung gehen, danach geht der Arbeitgeber 2,5 Monate in Vorleistung. Aber ganz klar ist es natürlich erst, wenn man das schriftlich fixiert. Insofern mal abwarten.

Post von der PCTA

Am Freitag habe ich Post von der Pacific Crest Trail Association bekommen. Das ist die Organisation, die Permits vergibt und sich um den Erhalt des Pacific Crest Trails kümmert.

Wenn man den Permit (also die Erlaubnis zum Wandern des PCT) beantragt, dann ist es erwünscht, dass man eine Spende macht. Gezwungen wird man aber nicht. Da ich das nur fair finde eine Beitrag zu leisten, habe ich natürlich brav gespendet. Je nach Spendenbetrag konnte man auch zwei Magazine anfordern. Da mir aber nicht klar war, ob das weitere Folgekosten nach sich zieht, habe ich das bewusst gelassen. Ich hatte somit auch nicht mit Post gerechnet. Scheinbar ist es der PCTA aber vollkommen egal wo die Spender sitzen. Es gibt offenbar Einheitspreise für den Versand der Unterlagen.

Jetzt habe ich eine Spendenbestätigung bekommen und eine ziemlich große Karte vom Trail. Ich schwanke jetzt zwischen beeindruckt und eingeschüchtert.

Es ist aber schon cool was in Papierform zu haben. Jetzt fühlt es sich irgendwie etwas echter an. Das PCT-Logo als Aufkleber ist auch dabei. 😉

USA Visum

Bisher war ich ja immer nur eine recht überschaubare Zeit im Ausland (immer weniger als 4 Wochen am Stück). In den USA braucht man dafür ein sogenanntes elektronisches Visum. Wer den Prozess schon mal durchlaufen hat, kennt die vielen Fragen, die man da beantworten muss. Sind Sie Terrorist oder finanzieren sie welche? Haben sie Straftaten gegangen? Wurde von Ihnen bereits ein Visumsantrag abgelehnt? usw.

Wenn man für 6 Monate in die USA reisen will, benötigt man ein B-2 Visum für Geschäfte oder Tourismus. Das ist noch mal deutlich aufwendiger als die elektronische Variante. Man muss auch für das B-2 Visum online einen Antrag ausfüllen.

Der Prozess wird von einem externen Dienstleister durchgeführt, der die Abwicklung übernimmt. Es werden noch mal deutlich mehr Infos abgefragt. Von Kontaktpersonen in den USA über die letzten 5 Einreisen in die USA mit Datumsangabe über die Schulbildung, den aktuellen Job, ob man Atombomben bauen kann oder in paramilitärischen Einheiten war, ist so ziemlich alles dabei.

Man benötigt auch ein Foto, dass nach speziellen Kriterien angefertigt wurde und zwar sowohl als Onlinevariante als auch in Papierform.

Wenn man den Antrag erfolgreich eingereicht hat, darf man sich auf einer weiteren Seite registrieren und diverse Fragen doppelt beantworten. Dort muss dann die Referenznummer zum ersten Teil hinterlegen und 140€ bezahlen.

Anschließend vereinbart man einen Termin beim nächstgelegenen Konsulat (Frankfurt, München, Berlin). Die Termine gibt es nur sehr früh (aktuell war es im Bereich von 7:00 bis 8:30). Da Frankfurt natürlich zu der Zeit Rushhour hat und ich gut 2h fahren muss (ohne Stau) nicht so optimal. Der Prozess vor Ort dauert dann wohl so ca. 2h. Man darf keine elektronischen Geräte dabei haben, die Fingerabdrücke werden 2x von allen Fingern genommen (erst gescannt und dann zur Verifikation).

Im Konsulat hat man dann ein Interview, bei dem man glaubhaft darlegen muss, warum man ein halbes Jahr in die USA möchte und das man genügend Gründe hat wieder zurück zu kehren. Bei dem Termin darf man also den Bankauszug, die letzten Abrechnungen vom Arbeitgeber, das PCT Permit, die PCT Karte usw mitnehmen. Im Optimalfall sogar ein Schreiben vom Arbeitgeber, dass man nur beurlaubt und nicht gefeuert ist oder gekündigt hat.

Dann hängt es letztlich am Beamten. Der kann das Visum ablehnen, wenn er Zweifel an den Absichten hat oder meint das die finanzielle Grundlage nicht passt. In der diesjährigen Facebookgruppe für den PCT (es gibt für jedes Jahr eine Gruppe), hat zumindest eine Person berichtet, dass ihr Antrag abgelehnt wurde. Der Beamte muss auch kein halbes Jahr genehmigen. Es ist auch möglich, dass man das Visum nur für 15, 30 oder 90 Tage bekommt. Das Geld ist natürlich so oder so weg. Mit Anfahrt, Antragskosten und Foto ist man also gut 250€ los.

Und? Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Die Zeit rennt bei Schlunzen-Bücher ∗ Rute oder Stiefel? bei Lieblingsleseplatz ∗ Part of the Journey is the End bei The Book Dynasty ∗ Mein Wochenrückblick bei angeltearz liestLush Haul bei Trallafittibooks ∗ Birthday-Bäsh bei Letterheart ∗ Advent, Advent, das zweite Lichtlein brennt bei RikeRandom ∗ Vom Nikolaus, der ICE fährtbei Andersleser ∗ In der Weihnachtsbäckerei bei Kat from Minas Morgul ∗ Goodbye Leseflaute und Halbzeit BA bei Miss Naseweis ∗ Weihnachtsparty bei ValaraucosBuchstabenmeer ∗ Renovierung Part 2 hat begonnen bei Seeles Welt ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗ Wo ist der Urlaub hin? bei Tiefseezeilen ∗ Als die Weihnachtsdeko im Wohnzimmer explodierte bei Stars, stripes and books ∗ Weihnachtsmarkt Maulbronn & Co. bei glimrende ∗ Von Weihnachtsstimmung und Erkältungen bei ninespo ∗ Injustice-Wahnsinnbei Umivankebookie ∗ Mit Armentrout durch die Weihnachtszeit bei Leseliebe ∗

Leselaunen Bären und Permits

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Aktuell lese ich sogar zwei Bücher bzw. gestern habe ich zwei Bücher begonnen. Normalerweise lese ich sequentiell. 🙂 Ich bin aktuell aber Thru-Hike geschädigt und da ich mal wieder ein Buch zum Pacific Crest Trail gefunden habe…

The last Englishman beschreibt den PCT Thu-Hike von Keith Foskett und seine Erlebnisse auf dem Trail.

In Good Bye Lehmann geht es darum, dass ein Midzwanzwiger im Berufsleben derart schnell desillusioniert ist, dass er sich fragt, ob das nun alles war und ob er mit seinem Leben nichts sinnvolleres anzufangen, bevor er in die Fänge von Verpflichtungen wie Haus, Familie, Kinder kommt. Er verbringt zuerst einige Zeit in Südamerika und beschließt dann mit dem Motorrad um die Welt zu reisen.

Momentane Lesestimmung

Ich war recht fleißig die Woche über. Zuerst habe ich die Dignity Rising Reihe beendet, die wirklich klasse ist und sich vom Standardplot deutlich abhebt.

Anschließend habe ich einen Thru-Hiking Guide von Jessica “Dixie” Mills zum Appalachian Trail gelesen (das meiste lässt sich aber auch auf andere Trils übertragen).

Da ich eh gerade beim Appalachian Trail war habe ich gleich im Anschluss noch Picknick mit Bären gelesen.

Nicht so schlecht, nachdem ich letzte Woche verkündet habe, dass ich momentan nur ein Buch pro Woche schaffe. 😉

Zitat der Woche:

Nach den Flecken auf der Matratze zu urteilen, hatte der letzte Benutzer nicht an Inkontinenz gelitten, sondern sich vielmehr ihrer erfreut. Offenbar hatte er das Kissen in seine Freuden mit einbezogen. – Bill BrysonPicknick mit Bären

Und sonst so?

Permit

Ich habe jetzt meine Bestätigung für vom der Pacific Crest Trail Association bekommen. Ich habe jetzt ganz offiziell die Erlaubnis den PCT nächstes Jahr zu wandern. Neben ein paar tausend anderen Leuten. Die Erlaubnis haben jetzt 35 Personen pro Tag und das für ca. 3 Monate lang jeden Tag. Im Januar werden dann weitere 15 Permits pro Tag vergeben.

Soweit die positiven Nachrichten zum Thema Thru-Hike. Mein Arbeitgeber hat Möglichkeit eins (unbezahlter Urlaub) schon mal kategorisch ausgeschlossen: “Das gibt es bei uns nicht”. Jetzt steht noch Möglichkeit zwei im Raum (ein Jahr lang 4 Stunden bezahlt bekommen, ein halbes Jahr Lang 8 Stunden arbeiten und das zweite halbe Jahr Auszeit). So ganz optimistisch bin ich aber gerade nicht nach der ersten Absage. Die Möglichkeit der Teilzeitarbeit muss der Arbeitgeber zwar einräumen, sofern keine gewichtigen Gründe dagegen sprechen. Aber die Variante halbes Jahr Vollzeit, halbes Jahr weg ist leider nicht gesetzlich vorgegeben.

Die zweite Variante ist mir persönlich natürlich deutlich lieber, weil ich weiterhin in Renten und Krankenversicherung bleibe. Man weiß ja nie wozu das gut ist. Für wahrscheinlicher halte ich diese Variante nicht gerade. Das Gehalt bricht auch nicht wirklich auf 50% ein, weil man weniger Steuern zahlt. Faktisch landet man wohl so grob bei 55-60%.

Ansonsten steht morgen die Abstimmung bzgl. der Projekte für das nächste Jahr an. Ich muss also darstellen, dass es auch ohne mich gehen kann ein halbes Jahr. Das ist aber ganz unabhängig von der Prüfung der Personalabteilung.

Ausrüstung mal wieder

Bounce Box

Ich hatte es ja schon angedeutet. Die Ausrüstung ist nun fast komplett. Ich habe jetzt noch eine Box bekommen, die man quasi als Mobiles Lager nutzen kann auf dem Trail (man trägt so wenig mit sich rum wie möglich – siehe auch Bounce Box). Somit schickt man alles was man im Moment nicht braucht mit der Post vor.

Die Box bzw. der Eimer ist aber auch zu Hause als Stauraum nutzbar. Der Vorteil ist, dass das Teil sogar weitgehend Wasser und Luftdicht verschlossen ist und leicht geöffnet und verschlossen werden kann.

Da auf den Bildern der Hersteller sichtbar ist, seid dies hiermit als Werbung gekennzeichnet. Der Hersteller ist aber vollkommen egal. Das System heißt Grit Guard. Die Eimer sind 5 Gallonen (also rund 18l) oder 3,5 (12l) Gallonen groß. In den Rahmen des Deckels wir ein Gummiring eingelegt und dann wird der Rahmen mit Gewalt auf den Eimer gedrückt (der Rahmen löst sich nicht von selbst wieder). Anschließend kann man den Deckel aufschrauben. Eigentlich ist das System wohl zum Autowaschen gedacht, wenn man sein Wasser mitnehmen möchte und es nicht auslaufen soll. Aber mal ehrlich – wer kutschiert denn sein Waschwasser durch die Gegend?!

Die Eimer sind übrigens ziemlich stabil und eignen sich somit für den Postversand. Drauf sitzen kann man auch. Also optimale Verpackungen für Hiker. Viel besser als eine Pappbox und unter 500 Paketen in einer Postfiliale auf jeden Fall besser zu finden, wenn man sie noch etwas bunt markiert. Ganz nebenbei sind die Dinger auch noch Mäuse und Rattensicher.

Den Rahmen bekommt man mit Gewalt auch wieder ab. Dafür muss man einen Fuß in den Eimer stellen und kräftig ziehen. All zu häufig sollte man das aber vermutlich nicht machen.

Schlafsack

Ich habe noch mit dem Hersteller des Schlafsacks diskutiert (ich hatte letzte Woche bereits berichtet). Ich habe nach mehreren Tests nach wie vor mit dem Reißverschluss gekämpft. Ich dachte erst, dass ist mangelnde Übung meinerseits. Aber nach mehreren Tests (also faktisch drin pennen und versuchen rein und raus zu kommen) wurde es nicht besser.

Zur Erklärung: Es gibt 3mm Reißverschlüsse (leichter) und 5mm Reißverschlüsse (schwerer / stabiler). Die 5er sind die Reißverschlüsse, die man normalerweise an Jacken hat (zumindest, wenn sie halbwegs robust sind). Wenn sie nur schön aussehen sollen, hat man eher 3mm Reißverschlüsse.

Bei dem Hersteller ist es so, dass die 5mm Variante einen Schutz vor Einklemmen hat und die 3mm Variante nicht. Somit hat man ständig den Innenstoff des Schlafsacks im Reißverschluss hängen. Bei einem Schlafsack, der knapp 500€ kostet, lebenswichtig ist und auch mal mindestens 150 Tage halten soll, fand ich das nicht überzeugend.

Nachdem ich nun um einen Austausch des Reißverschlusses gebeten habe (5mm statt 3mm) hat man mir dann erst eröffnet, dass der 5er den Schutz vor Einklemmen hat und der 3er nicht. Jetzt will man den Schutz nachrüsten. Ich bin gespannt, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin bzw. ob die Bastellösung so gut ist wie das Original vom Reißverschlusshersteller. Die guten Reißverschlüsse kommen übrigens heute fast alle von einem Hersteller. Man könnte es weltweites Monopol nennen.

Solarzelle mit Powerbank

Ich hatte es ja schon von einigen Hikern gelesen, dass Powerbanks mit Solarzellen quatsch sind, weil sie nicht funktionieren. Nachdem ist bei einer recht gute Bewertungen bei Amazon gesehen habe und dabei stand, dass sie über Sonnenlicht in 50 Stunden aufgeladen ist, habe ich mir dann gedacht, dass hört sich doch gut an. Jetzt liegt das Ding knapp eine Woche in meinem Zimmer und bekommt tagsüber Tageslicht und Abends das Licht von einer recht hellen Lampe ab. Der Ladeindikator zeigt auch, dass geladen wird. Nur an den 50% Ladezustand ändert das mal überhaupt nichts. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Zelle nur an den Ladeindikator angeschlossen ist und nicht an die Batterien.

Ergo: Die Bewertungen bei Amazon sind quatsch. Die Tipps der Thru-Hiker sind korrekt. Ich werde jetzt bis nächste  beobachten, ob die Solarzelle überhaupt einen Effekt hat oder nur Deko ist. Ansonsten geht das Ding zurück. Die Idee, dass man sich in Städten nicht ständig Strom schnorren muss (die Powerbanks laden immerhin 5h+ auf), fand ich recht reizvoll.

Fazit: Als Thru-Hiker sieht man nicht nur aus wie ein Penner, man richt auch so und man benimmt sich so. Beispielsweise hab ich noch nie in einem Supermarkteingang gesessen, mich an eine Steckdose gehängt und dort das gekaufte Zeug ausgepackt und umgepackt. Nur die Ausrüstung bei einem Thru-Hiker deutlich teurer als bei einem Penner.

Siehe auch hier:

Das Mädel im Video hat übrigens den Appalachian Trail, den Pacific Crest Trail und den Continental Divide Trail gewandert und lebt mittlerweile von Sponsoren, ihrem Blog, ihren YouTube Videos …

Sonntag at work

Heute muss ich mal zur Abwechslung arbeiten. Normalerweise habe ich am Wochenende frei. Da ich im IT-Bereich tätig bin, bieten sich diverse Tätigkeiten am ehesten am Wochenende an. Da wir in mehreren Zeitzonen tätig sind, ging es heute von 4:30 bis fast 12:00 und heute nachmittag voraussichtlich von 17:00 – 19:00 und dann wohl nachts irgendwann zwischen 0:00 und 3:00 noch mal 2h. Yeah, das zum 1. Advent. Aber das kommt zum Glück nicht so oft vor.

Und? Wie war eure Woche?

Weitere Leselaunen:

∗ Vom SuB-Abbau und heißersehnten Neuerscheinungen bei Friedelchens Bücherstube ∗ Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! bei Lieblingsleseplatz ∗ Kurz & Knapp bei Trallafittibooks ∗ Weihnachtsgeld ade! bei Letterheart ∗ Weihnachtsmarkt & Spekulatius bei Valaraucos-Buchstabenmeer ∗ Noch 29 Tage … bei Stars, Stripes & Books ∗ Advent, Advent, ein Lichtlein brennt bei RikeRandom ∗ Phantastische Tierwesen und Bohemian Rhapsody bei Bella’s Wonderworld ∗ Keep your eyes on the Stars bei The Book Dynasty ∗ Advent, Advent.. bei Andersleser ∗ Von unerwarteten Neuzugängen und vergessene Lieblingsreihen bei ninespo ∗ Adventskranz & Co. bei glimrende ∗ Weihnachten und Hochzeitskleider bei Nerd mit Nadel ∗ Leselaunen bei My Book&Serie&Movie Blog ∗ Von weihnachtlichen Vorbereitungen bei Lucinda im Wunderland ∗

Picknick mit Bären [Buch]

Bill Bryson - Picknick mit Bären

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Bill Bryson

Titel:

Picknick mit Bären (352 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Wer kann schon die Worte »Great Smoky Mountains« oder »Shenandoah Valley« aussprechen, ohne dabei nicht das Bedürfnis zu verspüren, »einen Laib Brot und ein Pfund Tee in einen alten Rucksack zu werfen, über den Gartenzaun zu springen und loszuziehen«, wie es der Naturforscher John Muir ausdrückte.

Der Anfang der Buch ist genial. Ich habe schon lange nicht mehr bei der Lektüre eines Buches so herzhaft und oft lachen müssen. Die trockene und (leicht) sarkastische Art die Ausrüstungsauswahl und andere Dinge zu beschreiben, ist unglaublich humorvoll und absolut treffend.

Nach der Vorbereitungsphase geht es auf den Trail. Dort wechselt der Autor immer zwischen historischen Hindergrundinfos oder anderen Informationen und dem aktuellen Geschehen. Die diversen Zusatzinfos sind zwar besonders anfangs oft interessant, nehmen aber deutlich den Schwung aus der Geschichte.

Manchmal hat man aber auch den Eindruck, dass sie nur das Buch auf eine bestimmte Seitenzahl dehnen sollen. Warum sollte mich zum Beispiel interessieren welche Entdecker vor 200 Jahren unterwegs waren und irgendwelche Pflanzen nach Europa transportiert haben, wenn ich ein Buch über den Appalachian Trail lese? Nur weil die vor 200 Jahren in der Region des Trails unterwegs waren?

Das Baumsterben hat bereits erschreckende Ausmaße angenommen. Ulmen und Kastanien sind dort längst verschwunden; der stattliche Schierling und der blütenreiche Hartriegel sind im Verschwinden begriffen; Rottanne, Frasertanne, Eberesche und Zuckerahorn sind als nächste dran. Wenn es jemals an der Zeit war, diese einzigartige Wildnis zu erleben, dann jetzt.

Viele am Rande angeschnittene Themen haben somit bestenfalls peripher etwas mit dem Trail zu tun. Erwähnt wird zum Beispiel auch der amerikanische Bürgerkrieg. Auch diverse Morde entland des Trails über die letzten Jahrzehnte werden behandelt und wen wundert’s, der Autor schafft es sogar den Urkontinent Pangäa in einem Buch über einen Hike des Appalachian Trail zu verstecken.

Gerade nach dem sehr humorvollen Anfang fügt sich das alles nicht zu einem wirklich stimmigen Gesamtbild. Auch später im Buch gibt es immer wieder witzige Phasen aber so gut wie am Anfang wird es nicht mehr.

Man weiß auch als Leser nie so genau wie weit das Buch der Realität entspricht. Es ist sehr offensichtlich, dass einige Dinge ausgiebig vom Autor ausgeschmückt wurden.

3.000 Kilometer zu wandern ist eine Sache, 3.000 Kilometer mit einem Kleiderschrank auf dem Rücken sind etwas ganz anderes.

Die Informationen zum Hiken werden hier eher nebensächlich vermittelt und stehen keinesfalls im Mittelpunkt. Bei diesem Buch handelt es sich eher um ein Unterhaltungsbuch mit Hintergrundinfos, die sich aber eher auf den Trail und dessen Umgebung an sich als auf das Wandern des Trails beziehen.

»Glauben Sie, daß wir es schaffen werden?« sagte Katz. Er musterte uns nacheinander. »Ach, Sie werden es schon schaffen«, antwortete er, aber in seinem Gesicht stand etwas anderes zu lesen.

Genauso wie auch die berühmte Wanderung des Pacific Crest Trails von Cheryl Strayed (hauptsächlich wegen dem Film zu ihrem Buch), hat auch der Autor dieses Buches “nur” einen begrenzten Teil des Trails gewandert (1400km von rund 3500km). Aber darf man überhaupt nur sagen, wenn man selbst nicht mindestens die gleiche Leistung erbracht hat? 🙂

Wenn man einen Grund finden will nicht zu hiken, liefert dieses Buch ihn von allen Hikingbüchern, die ich gelesen habe am ehesten. Es wird eine Unmenge an tödlichen Risiken aufgezählt. Allerdings lässt der Autor die Schönheit der Natur nicht unerwähnt.

Nach den Flecken auf der Matratze zu urteilen, hatte der letzte Benutzer nicht an Inkontinenz gelitten, sondern sich vielmehr ihrer erfreut. Offenbar hatte er das Kissen in seine Freuden mit einbezogen.

Für Zitate bietet das Buch übrigens unheimlich viele tolle Stellen. Diverse Stellen haben auch eine unglaubliche Situationskomik. Wer also ein wenig Fantasie hat, wird an diversen Stellen im Buch herzhaft lachen können.

Fazit:

Das Buch startet sehr vielversprechend, lässt dann aber stark nach und verliert sich in vielen Seitenwegen, wenn wir mal bei der Analogie des Trails bleiben wollen.

Ihr Freund eilte ihr zur Hilfe. »Es gab am Anfang ein paar schwierige Phasen«, sagte er, »aber wir haben unser ganzes Vertrauen auf Gott gesetzt, und Sein Wille geschah.« »Lobet den Herrn«, flüsterte die Frau fast unhörbar. »Ach so«, sagte ich und nahm mir vor, unbedingt meine Zimmertür abzuschließen, wenn ich nachher ins Bett ging. »Und gesegnet sei Allah für das Kartoffelpüree«, sagte Katz vergnügt und lud sich zum dritten Mal auf.

So richtig ist das Buch weder Fisch noch Fleisch. Ich sage das selten, aber abseits des tollen Humors gerade am Anfang hat mir der Film besser als das Buch gefallen. Am ehesten könnte man das Buch vielleicht mit einem Roadtrip (nur das es hier keine Straße ist) beschreiben.

Der Autor legt größere Teile des Trails per Auto zurück und beschreibt – ähnlich wie in vielen Reisereportagen Dinge im Umfeld des Trails.

Bewertung:

3,0

Vergleichbare Bücher / Serien:

Der große Trip – Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

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Take A Thru-Hike: Dixie’s How-To Guide for Hiking the Appalachian Trail [Buch]

Take a Thru Hike - Jessica Mills

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Jessica Mills

Titel:

Take A Thru-Hike: Dixie’s How-To Guide for Hiking the Appalachian Trail (153 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

If you are reading this, it means you have already been bitten by the hiking bug. You may or may not realize it, but somewhere throughout your life a seed was planted and has started growing. It might have happened recently or years ago.

Bei diesem Buch habe ich aufgrund des Covers einer falsche Erwartungshaltung gehabt. Das kommt davon, wenn man nur den Text liest, der in großer Schrift dargestellt ist.

Es handelt sich bei dem Buch nicht um einen Bericht über den Appalachian Trail, sondern um einen Guide zur Thru-Hike Vorbereitung. Die Autorin hat 2015 ihren Job geschmissen um den Appalachian Trail zu hiken. Gleichzeitig hat sie fleißig YouTube Videos in Netz gestellt, die teilweise extrem häufig aufgerufen wurden. Mehrere zehn oder hunderttausend Klicks sind schon beachtlich. Als nächstes hat sie den Pacific Crest Trail 2017 gewandert und in diesem Jahr den Continental Divide Trail.

I must warn you, though. The more you learn, the more you will develop an insatiable desire to break away from the chains of everyday life and chase the wind. For me, it happened on a family vacation when I was at the ripe old age of 5 years old.

Sie hat auch eine Sponsoringplattform, wo sie Geld für ihre Trails gesammelt hat. Teilweise hat sie dafür Gegenleistungen angeboten wie z.B. eine Karte vom Trail oder auch eine individuelle Beratung zur Thru-Hike Vorbereitung. Selbst eine Amazon Wunschliste gab es. Durch die YouTube Werbeeinnahmen kommt auch was rein. Der neuste Ansatz ist nun eine eigene T-Shirt Kollektion. Dixie (Trailname) oder auch Jessica ist somit eine recht erfolgreiche Geschäftsfrau und Thru-Hikerin geworden, die vom Hiken leben kann. Ihre Ausrüstung ist auch dementsprechend merklich besser geworden. Vom aktuellsten iPhone über teure Zelte, Drohnen und Satellitenkommunikation in der Luxusversion ist jetzt alles dabei. Sie hat sich und ihre Homepage zur Marke gemacht.

Too often we fence ourselves in with imaginary boundaries as we gaze at our dreams on the other side. We lie to ourselves and say that someday we will break out of our daily routines and live our wild ideas, but everyday life passes us by and someday gets a little farther away.

Im Buch verweist Dixie auf ihre diversen Videos, die kostenlos bei YouTube abonniert werden können und bereitet die vielen Tips und Infos, die sie dort gibt in Textform und etwas organisierter auf.

Es werden Informationen zur Rucksackauswahl, zu Schlafsäcken, Matratzen bzw. Pads, zum Kochen, zur Wasseraufbereitung, zur Resupply, zu Zelten aufbereitet. Allerdings ist das Buch relativ kurz. Bei einem gedrucktes Buch wurde ich von ca. 100 Seiten ausgehen.

Obwohl ich jetzt schon einige Videos der Autorin gesehen habe und auch schon vorher einiges gelesen hatte, habe ich noch ein paar neue Sachen mitgenommen und einiges was ich bisher nur mal zwischen den Zeilen gelesen hatte, bestätigt bekommen.

“All you have to do is put one foot in front of the other.”

Das Buch ist aber wirklich als Guide zu sehen. Es ist eher ein Sachbuch als ein Unterhaltungsbuch. Dabei hat dieses Buch eher eine operative Ausrichtung und geht unheimlich ins Detail. Dabei macht die Autorin auch vor den unangenehmeren Themen nicht halt.

Von Begegnungen mir Bären über Hiken mit Hunden wird wirklich jedes Thema abgedeckt. Die Planung von Resupply für einen spezifischen Trail wird in diesem Buch jedoch nicht adressiert.

“Don’t quit on a bad day.” Seriously, don’t. Everyone is going to have bad days. Here’s the test. Wait for a nice day and take a seat on a beautiful summit with the sun shining on your face, butterflies fluttering and birds singing. While you are taking it all in, if you still think, “this sucks,” only then is it time to quit.

Somit ist dieses Buch eine sehr gute Ergänzung z.B. zu Yogi’s Books, das es in mehreren Ausführungen gibt. Aufgrund der Versandkosten und der Mehrwertsteuer ist das aber noch mal wesentlich teurer. Yogi’s Books geht nicht so stark ins detail und ist etwas mehr aus die Trailstädte und Resupplypunkte ausgelegt. Also etwas weniger operativ, sondern eher strategisch.

Obwohl das Buch den Appalachian Trail adressiert sind 90% der Angaben 1:1 auf andere Trails wie z.B. den Pacific Crest Trail übertragbar.

Fazit:

Der Preis ist etwas hoch für meinen Geschmack für die wenigen Seiten aber wie ich oben schon sagte – Dixie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau geworden.

Abseits davon wird hier wirklich alles behandelt, was man sich sonst recht mühsam im Netz zusammensuchen muss. Man findet die Informationen aber auch kostenlos. Mit dem Buch ist es aber etwas bequemer.

Bewertung:

5/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Yogi’s Pacific Crest Trail Handbook

Verwandte Bücher / Serien:

Noch nicht – Dixie will aber ein Buch über ihre Tripple Crown also den Appalachian Trail, den Pacific Crest Trail und den Continental Divide Trail schreiben

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Ich finde ich die Mentalität von Dixie ziemlich beeindruckend. Kurz nach dem Studium alles hin zu schmeißen und dann einfach mal ein halbes Jahr los zu ziehen ist eine Sache. Das dann mehrfach zu machen und ganz nebenbei daraus seinen Lebensunterhalt zu bestreiten ist eine andere Sache

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Leselaunen Serienende und Theorie vs. Praxis

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Ich bin am letzten Teil von der Dignity Rising Serie und fast durch. Die Serie hat mir wirklich gut gefallen. Die Rezi gibt es im laufe der Woche. Für mich ist das quasi die erwachsende Version von einem Jugendbuch aber in einem vergleichbaren Setting. Das wird definitiv nicht das letzte Buch von der Autorin sein, was in meinen Fingern landet, wenn sich weiterhin schreibt.

Momentane Lesestimmung

Ganz gut, aber ich habe momentan auch diverses anderes um die Ohren (siehe und sonst so). Somit ist aktuell nur ein Buch pro Woche drin.

Zitat der Woche:

Im Gegensatz zu allen Menschen außerhalb des elitären Führungszirkels gab es dank Ellas Journalistenakkreditierung für sie kaum Einschränkungen. Niemand hatte Zugang zu Informationen, die nicht seinen unmittelbaren Arbeitsplatz oder seine Ausbildung betrafen. Ella schimpfte seit Jahren dagegen an. Doch das war die Masche der Föderationsregierung. Information war Wissen. Und Wissen war Macht. Macht jedoch stand ausschließlich der Regierung, dem Obersten Rat und deren Schergen zur Verfügung. – Hedy LoeweDignity Rising

Und sonst so?

At work

Ich arbeite erst zweieinhalb Wochen wieder und es kommt mir schon vor, als wenn der Urlaub Monate zurück liegt. Total verrückt. Trotz theoretischer 40 Stunden Woche haben sich schon wieder diverse Überstunden angesammelt.

Nachdem ich mich nun für die Erlaubnis “beworben” habe den Pacific Crest Trail zu wandern stand nun auch das Gespräch mit dem Arbeitgeber an. Der hat verhalten positiv darauf reagiert, dass ich ein halbes Jahr Auszeit möchte. Mein Gruppenleiter war von der Grundidee ziemlich begeistert. Das ich dann nicht verfügbar bin, fand er nicht so toll. Ich habe argumentiert, dass Schwangerschaftsauszeit oder Elternzeit aus Sicht des Arbeitgebers im Prinzip auch nichts anderes sind.

Da ich in meiner Planung recht weit fortgeschritten bin, hat er sich aber auch gleich die Frage gestellt, was ich wohl mache, wenn der Arbeitgeber nein sagt. Das ist eine berechtigte Frage auf die ich diplomatisch geantwortet habe, dass ich bisher davon ausgehe, dass mir der AG die Auszeit ermöglicht. 😉

Ich soll jetzt meine Projekte für das nächste Jahr zusammenstellen und das ganze so darstellen, dass es irgendwie funktioniert.

Hiking Ausrüstung mal wieder

Ansonsten habe ich noch ein ein paar Teile für den Hike bekommen. Ich hoffe ich langweile euch nicht zu sehr mit dem Thema. Man merkt aber schon bei der Vorbereitung, dass das was ganz anderes als ein Urlaub ist. Man muss sich wirklich darauf einlassen.

Bei den Päckchen waren auch ein paar Medikamente direkt aus den USA (Zanfel z.B. ermöglicht es das Gift einer Pflanze – Poison Oak – abzuwaschen, die auf dem PCT öfter vorkommt und extreme Hautreizungen hervorruft – anders bekommt man das Zeug wohl nicht von der Haut runter, Wasser hilft alleine nicht). Ohne Gegenmittel kann man also in der Wildnis wenig bis nichts dagegen tun. Auch das sind über 40g Gewicht. Mitnehmen oder nicht?!

Ich habe mal wieder ein wenig an der Ausrüstung optimiert. Hier ein wenig mehr Gewicht, dort ein bisschen weniger. Da merkt man wie individuell das Thema Ausrüstung ist. Was für den einen wichtig ist, ist für den anderen egal. Es rüttelt sich aber so langsam ein. Ich habe nun fast alles da außer einige Elektroniksachen (Kamera für den Trail, Satelliten-SOS-Sender, Powerbank).

Alles was man irgendwo an Zusatzgewicht einbaut muss halt woanders wieder entfernt werden. Mehr als 6,7 oder 6,8kg Basisgewicht will ich nicht. Evtl. nehme ich später sogar noch einige Sachen raus, die ich dann vorschicke. Man benötigt ja nicht alles zwingend im ersten Teil der Strecke – klar wird es nachts in der Wüste frisch aber das lange Hemd mit Mückenschutzbehandlung, kann man wohl eher streichen wobei das natürlich auch Sonnenschutz bietet – auch die Regenhose ist in der Wüste wohl eher überflüssig. Desto weniger man schleppt, desto größer die Chancen den ersten Teil zu überstehen (und der Anfang ist meiner Meinung nach der kritischste Teil des Trails). Meine Ausrüstungsliste muss ich dementsprechend bei Gelegenheit noch mal aktualisieren. Es handelt sich bei den Anpassungen aber zunehmend um Feintuning.

Praxis > Theorie

Was ich feststelle ist, dass man alle Teile mal in der Praxis testen sollte. Ein ganz simples Beispiel: Viele haben kein Kopfkissen dabei. Manche pennen sogar auf einer 2cm dicken Isomatte oder auf einer Halbhohen (also nur der Torso ohne Beine) dünnen Luftmatratze. Als Rückenschläfer mag das gehen, da ich Seitenschläfer bin geht es bei mir nicht. Somit habe ich jetzt mit 9cm eine relativ dicke Luftmatratze (8cm sind für mich das absolute Minimum), die deutlich mehr wiegt als die leichte Luftmatratze (grob 500g statt 230g). Das Kopfkissen kommt mit ca. 50g noch oben drauf. Für mich ist klar, dass ich das benötige, weil ich sonst den Hike nicht mache. Es hilft ja nichts, wenn ich keine Nacht durch schlafen kann oder sofort Rückenschmerzen bekomme.

Kissenkunde

Was ich aber z.B. nicht bedachte habe, bevor ich es getestet habe. So ein 45g Kopfkissen bleibt nicht dort wo man es gerne hätte. D.h. man muss das Kissen irgendwie an der Matratze befestigen können und es gibt Kissen, die genau darauf ausgelegt sind. Ein kleines Detail was einen aber durchaus um den Schlaf bringen kann, wenn einem das Kissen ständig abhaut. Da man dann auch noch einen Schlafsack mit Kapuze hat, ist es auch nicht ganz so simpel da jedes mal seine Arme wieder raus zu bekommen, wenn der Reißverschluss zu ist. Die Schlafsäcke heißen ja nicht umsonst Mumienschlafsack. 😉

Wenn man dann noch Cowboycamping macht (also ohne Zelt in der Pampa mit seiner Matratze und dem Schlafsack kampiert), dann hilft der Wind natürlich auch noch mit das Kissen zu klauen und ein 45g Kissen das mit Luft gefüllt ist, ist entweder danach komplett verschollen oder es hängst in einem Strauch und hat ein Loch.

Man sieht also auch hier der Teufel steckt im Detail. Ohne die Erfahrungen gemacht zu haben denkt man über sowas nicht nach.

Schlafsackkunde

Mit meinem Schlafsack ich noch nicht so ganz zufrieden. Das teil ist zwar schön leicht, hat die richtige Größe und fühlt sich superangenehm an und sieht auch noch toll aus. Der 3mm Reißverschluss ist aber eine Qual. Da werde ich wohl noch auf 5mm wechseln. Das ist mir so viel zu fummelig. Den Hersteller habe ich angeschrieben (die Schlafsäcke werden individuell gefertigt) aber ich vermute mal, dass ich den neu kaufen darf, weil das nachträglich nicht so einfach änderbar ist. Das war dann mein erstes Lehrgeld in Kombination mit der Thru-Hike Vorbereitung. Aber es kann ja nicht alles so laufen wie man es gerne hätte. Gut, ich hätte mir dafür vielleicht einen günstigeren Gegenstand aussuchen sollen als den Schlafsack mit teurer Daunenfüllung. 😉

Wie war eure Woche? Was habt ihr spannendes angestellt oder hat euch der Alltag gefangen?

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Pacific Crest Trail – Teil 4 – Nahrung

Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich so viel zu dem Thema Pacific Crest Trail (PCT) gelesen habe, dass mir vorerst die Themen noch nicht ausgehen. Zum Thema Nahrung habe ich aber etwas intensiver recherchiert, bevor ich diesen Beitrag geschrieben habe.

    

Hintergrundinfos

Kurz zur Erinnerung. Der Pacific Crest Trail ist eine Wanderstrecke quer durch die USA von knapp 4300km. Wenn man diese Strecke an einem Stück bestreiten will, hat man rund 150 Tage zeit dafür, weil einen das Wetter sowohl im Süden als auch im Norden limitiert. Wenn man früher startet (grob Mitte bis Ende April je nachdem wie viel Schnee in dem Jahr gefallen ist), gibt es zu viel Schnee in den Sierras oder sogar schon davor. D.h. es ist gefährlich oder unmöglich diesen Bereich zu überqueren. Wenn man später startet, hat man das gleiche Problem auf dem letzten Stück Richtung Kanada. Zusätzlich bekommt man dann ggf. Probleme bei Flussquerungen, weil zu viel Schmelzwasser in den Flüssen ist.

Jetzt denkt man vielleicht, dass man ja “nur” hiked und das doch nicht so eine besondere Anstrengung ist. Aber 4300 km/150 Tage sind knapp 30km am Tag. Dabei muss man bedenken, dass in dieser “Milchmädchenrechnung” nicht nicht ein Tag Pause, nicht ein Tag für Nachschubbeschaffung usw. verloren gehen darf. Realistischer sind 10-20 Tage Auszeiten oder Zeitverluste für Nachschubbeschaffung oder Trampen zu Städten. Schwups, schon ist man bei ca. 35km pro Tag. Hört sich nicht viel an? Wenn man mit 4km/h geht, dann ist man doch in grob 9 Stunden durch.

Die Herausforderung

Theoretisch mag das Stimmen aber der Trail ist kein flaches Gebiet was man mal eben so durchwandert. Der Trail hat so viele Steigungen, dass man dafür 17x! den Mount Everest besteigen könnte. Man muss auch bedenken, dass das Tageslicht begrenzend wirkt. 9 Uhr Abends ist Hiker Midnight. Der Sonnenuntergang findet schon deutlich früher statt.

Man bewegt sich temporär auf über 4000m Höhe und schleppt zusätzlich zum Körpergewicht bis zu 20kg mit sich rum und die Temperaturen in der Wüste sind von Mittags bis Abends so hoch, dass man nicht laufen kann (da läuft man teilweise sogar nachts mit Stirnlampe).

Gerade am Anfang des Trails muss man es aber etwas langsamer angehen lassen. Nichts kann die Dauerbelastung simulieren, die man auf dem Trail hat, außer der Trail selbst.

Ganz nebenbei muss das oben genanntes auch erst mal jeden Tag durchhalten, sowohl mental, als auch körperlich. Belohnt wird man mit Tollen Postkartenmotiven und einem Erlebnis, dass man nicht vergisst, wenn man Glück hat auch mit neuen Freundschaften.

Hiken = Extremsport?

Rein sportlich betrachtet ist o.g. ein unglaubliche Ausdauerleistung, die auch am Essen scheitern kann. Wenn es einem während des Trails nicht gelingt die benötigten 4000-6000 Kalorien pro Tag aufzunehmen (zum Vergleich normalerweise benötigt man eher 2000-2500), dann lebt man von seinen Reserven und die Reichen nicht über die Strecke. 500 Kalorien zu wenig pro Tag entsprechen wohl ungefähr 0,5kg Gewichtsabnahme pro Woche.

Problematisch wird das aber erst, wenn man kein Fett (z.B. am Buch) mehr abbaut, sondern die Muskeln abgebaut werden.

Nebenbei trinkt man auch sehr viel – teilweise 6-7l am Tag je nach Streckenabschnitt. Auch das ist sehr wichtig. Wenn man zu wenig trinkt, können die Giftstoffe nicht mehr abgeführt werden. Das Urin wird deutlich dunkler oder noch schlimmer man muss überhaupt nicht mehr pinkeln. Das ist brandgefährlich.

Kalorien + Fett – das Erfolgsrezept?

Die Nahrung, die man mitführt sehr leicht und mit geringem Aufwand zubereitbar sein (ansonsten benötigt man zu viel Energie und somit Brennstoff um sie zu erhitzen). Weiterhin muss sie einem die benötigten Nährstoffe und Kalorien zuführen.

Bei Thru-Hikern ist es also gängig – unter normalen Umständen – absolut ungesunde Nahrung ungeniert zu verspeisen. Bei einem McDonalds Besuch wird der Kalorienverbrauch maximiert und nicht minimiert. Wenn’s geht werden da auch mal 4000 Kalorien weggefuttert. Da man während des Trails nur eine begrenzte Auswahl von Lebensmitteln hat (es müssen welche sein, die sich über Tage ohne Kühlung halten und die leicht sind), nutzt man also jede Gelegenheit leckeres Essen zu bekommen. Und ein McDonalds entwickelt sich im Vergleich zur Trailnahrung schnell zum Gourmetrestaurant!

Was braucht man denn nun?

Als grobe Faustregel kann man von 1kg Essen pro Tag ausgehen. Das kann von Person zu Person mehr oder weniger sein. Hoch im Kurs steht dabei Nahrung, die getrocknet ist, also wenig Wasser enthält, weil Wasser in der Nahrung Gewicht mit sich bringt, dass man aber nicht direkt nutzen kann, wenn man es mehrere Tage rumträgt. Das belastet einen also nur zusätzlich.

Wann und wie oft isst man als Hiker?

Die meisten Hiker nehmen morgens und Abends eine Mahlzeit zu sich. Einige zusätzlich Mittags und auch zwischendurch wird ständig Kleinkram gefuttert. Das können Nüsse, Kartoffelchips, Kekse, Beagels, Burgerscheiben mit Aufstrich (Nutella, Marmelade, Erdnussbutter oder auch abgepackter Käse oder Wurst sein), Nüsse, Gummibärchen, M&Ms, Snikers, Müsliriegel usw. sein.

 

Morgens essen die meisten Frühstücksmischungen, die mit Wasser angereichert kalt oder warm gegessen werden. Die meisten Hiker wandern nach dem aufstehen erst ein Stück und essen dann etwas (das hat den Vorteil, dass einem ein wenig wärmer wird und das der Körper die Nahrung dann besser annimmt). Einige kommen aber auch nicht ohne Kaffee in den Tag. Mittags und / oder Abends gibt es Fertigmischungen – entweder aus dem Supermarkt die klassischen Mischungen mit Nudeln, Reis, Couscous, suppenartige Gerichte oder auch Fertigmischungen für Kartoffelpüree. Alternativ kann man auch getrocknete Gerichte kaufen, die aber deutlich teurer sind (man kann die auch selber vor dem Trail herstellen und sich dann zumailen).

Begrenzte Auswahl und Mangelerscheinungen

Das Hauptproblem der Hiker ist, dass die Auswahl beschränkt ist, und das man die meisten Sachen nach einiger Zeit nicht mehr sehen kann. Man muss aber essen und wenn man Nahrung für 6 oder 7 Tage kaufen muss, weil es teilweise entlang des Trails mehrere Tage keine Geschäfte gibt, dann muss man das gekaufte auch 6 oder 7 Tage essen und ob es im nächsten Laden etwas andere gibt, bekommt man noch zu sehen.

Die Fertiglebensmittel beinhalten nur eingeschränkt Vitamine, dafür aber oft viel Salz oder Zucker und Fett. Somit muss man auch darauf achten, dass man Vitamine wo immer es geht zuführt. Entweder über frisches Obst / Gemüse, wenn man in einer Stadt ist oder über Vitamintabletten. Übertreiben sollte man es aber auch nicht.

  

Salz nimmt man tendenziell wohl eher zu viel als zu wenig zu sich. Insofern sollte man etwas darauf achten, dass man nicht zu viele Chips, Cracker und ähnliches futtert, wenn man nicht besonder viel schwitzt.

Man kann auch keine Lebensmittel mit schweren / sperrigen Verpackungen nutzen. Dosen oder Gläser sind z.B. sind z.B. ungeeignet.

Was isst man denn nun konkret auf dem Trail?

Anbei eine Liste von Dingen, die man auf dem Trail z.B. Essen kann:

  • Bagels
  • Isostar Pulver
  • Chips
  • Oatmeal (Haverflocken mit Geschmack) / Pop Tarts / Kellogs / Quaker (siehe Oatmeal)
  • Müsliriegel (Granola Bars mit Nüssen)
  • Idahoan Mashed Potatoes (Kartoffelbrei)
  • Ramen Nudelgerichte (billig)
  • Knorr Nudelmischungen (z.B. Knorr Stroganoff / Knorr Parmesan)
  • Couscous
  • Tortillas (wie Pfannkuchen) / Sandwich Thins (Burgerbrötchenhälften)
  • Croutons
  • Thunfisch (in Tüten)
  • Belvita Breakfast Cookies
  • Abgepackter Käse
  • Reismischungen z.B Knorr (mehr Kalorien als Nudeln)
  • Beef Crumbles (verzehrfertiges Hackfleisch)
  • Getrocknete Früchte
  • Nussmischungen
  • Snickers
  • M&Ms
  • Beef Jerky (getrocknetes Rindfleisch)
  • Cracker
  • Fruit Leathers (Trockenobst)
  • PayDay Riegel / Twix / Snikers
  • Pürierte Früchte in Quetschpackung
  • SPAM Frühstücksfleisch
  • Pasta Sides
  • Palo Meals – Dehydrated meals (das ist eine recht teure Variante – beliebige Gerichte werden getrocknet – das ist gesünder als die Fertiggerichte, schlägt aber auch gerne mit 6-8€ pro Mahlzeit zu Buche)
  • Olivenöl als beigabe zum Essen (mehr Fett)
  • Jelly (Marmelade)
  • Nutella (z.B. für Tortillas)
  • Peperoni (Salami)
  • Ham (Schinken)
  • Rost Beef (Rind)
  • Pre cooked bacon (Kochschinken)
  • Pasta Roni
  • Dehydrated refried beans (getrocknete Bohnen)
  • Chicken (Huhn)
  • Nüsse
  • Milchpulver

Im Prinzip kann man alles Essen was Kohlehydrate, Fett und Proteine enthält und wenig Wasser.

Schmeckt es denn?

 

Man sollte aber auch immer darauf achten, dass einem das Essen schmeckt. Es ist ja toll, wenn man – aus wissenschaftlicher Sicht optimale Kombination isst, aber das Essen nicht mehr sehen kann. Den Moral Booster bzw. psychologischen Effekt sollte man eben auch nicht vernachlässigen. Ob man den Trail schafft, hängt eben von vielen Faktoren ab. Die optimale Kombination des Essens ist nur einer davon.

Je nach Tagesplanung macht es Sinn morgens (optional) und abends etwas warmes zu essen. Morgens kann es zum Aufwärmen dienen. Abends erfolgt dann die Hauptmahlzeit. In der Wüste kann es aber auch wegen der Mittagshitze sinnvoll sein die Hauptmahlzeit eher auf Mittags zu verschieben und dann eine mehrstündige Pause einzulegen, um die körperliche Anstrengung nicht in die größte Tageshitze legen.

Kalte Küche

Zwecks Zeitersparnis essen einige Hiker nicht mittags und Abends warm und futtern alternativ einfach zur warmen Mahlzeit Snacks wie Schoko- oder Müsliriegel. Somit hat man sich 1x kochen gespart. Es geht auch noch extremer indem man überhaupt nicht warm isst. Die Ersparnis dadurch ist aber eher gering, weil das Essen was nicht mit Wasser angereichert werden muss i.d.R. mehr Platzbedarf und Gewicht mitbringt (darüber gehen die Meinungen aber auseinander). Egal welche Variante man nutzt, man muss man sich bei seinen Einläufen für die Folgetage natürlich bereits vorher überlegen. Das kann man sich also nicht spontan auf dem Trail anders überlegen, sondern erst bei der nächsten Nachschubbeschaffung.

Was ist die “typische” Tagesration?

Kurz zusammengefasst sieht eine mögliche Tagesration wie folgt aus:

  • 250 Gramm Müsli Frühstück
  • 200 Gramm Nüsse, Riegel, Chips, Kekse (Zwischendurch)
  • 175 Gramm Tütengericht Mittags
  • 200 Gramm Nüsse, Riegel, Chips, Kekse
  • 175 Gramm Tütengericht Abends

Das entspricht ca. 1kg Proviant pro Tag

Nach dem Abendessen waschen und min. 2km weiter wandern um keine Bären anzulocken.

  

Wie “kocht” man auf dem Trail?

Genau genommen kocht man eigentlich überhaupt nicht. Das Wasser wird gerade soweit erhitzt, dass es fast kocht. Anschließend stellt man den Brenner aus und lässt das Essen 5 Minuten im Topf. Einige machen es auch anders und füllen das Essen und das erwärmte Wasser in eine Ziplocktasche und lassen die dann 5-10 Minuten im Topf. Um Energie zu sparen gehen einige auch noch weiter und geben das Essen in Kombination mit Wasser bereits eine Stunde vorher in ein verschließbares Behältnis. Lebensmittel wie Reis oder Nudeln sind dann noch schneller fertig beim “Kochen”.

Wichtig ist, dass man ausschließlich vorgekochte / -gegarte Nahrung zu sich nimmt. Wenn man Nudeln / Reis kocht, dann benötigt man viel zu viel Energie, die man wiederum mit sich rumschleppen muss.

Wie ist die empfohlene Zusammensetzung des Essens?

Recommended diet: 50-35-15 or 50% carbohydrate, 35% fat, 15% protein

Das bekommt man meiner Meinung nach in der Form nur hin, wenn man vor dem Trail die Rationen selber zusammenstellt und sie sich nur noch zuschickt und genau das isst, was für den jeweiligen Tag geplant ist. Das machen wohl nur die wenigsten Hiker. Man müsste entweder streng nach Listen kaufen und essen oder im Supermarkt eine Excel File anlegen für jedes Lebensmittel und dann ausrechnen was man wann, wie in welcher Kombination essen darf.

Abwechslung!

Meiner Meinung nach ist viel wichtiger ist am Ende, dass man Lebensmittel findet, die man noch runter bekommt, wenn man eine recht eingeschränkte Auswahl hat und die gleichen Dinge immer und immer wieder isst.

Auch auf dem Trail gilt wie immer im Leben. Man sollte nicht nur eine Sache essen, sondern möglichst Abwechslungsreich.

Es gibt auch Strategien was man wann isst. Einige heben sich bestimmte Gerichte für besonders schlechte oder anstrengende Tage auf. Einfach als Moralbooster. Andere futtern einfach die Sachen, auf die sie am meisten Lust haben zuerst. Bestimmte Gerichte haben auch besondere Vor- / Nachteile. Kartoffelpüree ist wohl zum Beispiel gut, für kühle Tage oder wenn man nicht ganz so viel Wasser hat. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass man den zum Anwärmen in den Schlafsack stellen kann (mit flüssigerer Nahrung ist das natürlich keine gute Idee). Wenn die einem im Schlafsack ausläuft hat man größere Probleme als vorher. Das sollte man allerdings nicht in der Bärenregion machen bzw. ich gehe davon aus, dass der Schlafsack nach so einer Aktion länger riecht.

Rationierung

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man sein Essen rationiert. Es bringt nichts, wenn man 5 Tage auskommen muss aber am ersten schon die Menge für 1,5 Tage weggefuttert hat. Dafür kann man z.B. Beutel für die einzelnen Tage anlegen. Man sieht also schon so eine Nachschubbeschaffung ist Arbeit. Man muss die einzelnen Bestandteile der Tagesration zusammenrechnen.

 

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