Leselaunen Picard, Leitstern und Geheimnisse

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Aktuelles Buch:

Das muss ich mir noch aussuchen, denn ich habe soeben den neunten Leitstern Teil beendet und noch keine neues Buch begonnen.

Aktuelle Lesestimmung:

The Witcher Vorgeschichte 3 Das Schwert der Vorsehung - Andrzej Sapkowski

Secret Elements 5 Im Schatten endloser Welten - Johanna Danninger

Leitstern 9 Andromeda - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon

Ich habe die The Witcher Reihe beendet. Streng genommen gibt es neben den 3 Vorbänden und den 5 Hauptbänden noch einen weiteren, der aber offenbar noch weniger mit der Serie zu tun hat, als das teilweise bei den drei Vorbänden schon der Fall ist.

Zu Secret Elements startet gerade mit dem ersten Band eine neue 5-teilige Serie und bisher muss ich leider sagen, dass die neue Serie sehr schwach anfängt im Vergleich zur Hauptserie. In der Vorserie wird man direkt in die Handlung geschmissen, die Welt wird  gleichzeitig aufgebaut und es gibt Action ohne Ende. Bei der neuen Serie passiert einfach das ganze Buch lang so gut wie nichts. Der Klappentext ist eine sehr gute Zusammenfassung. Damit hat man das Buch inhaltlich schon abgehandelt.

Der neunte Leitstern Band ist ganz unterhaltsam aber ich frage mich mittlerweile bei jedem Band wann ist eigentlich Schluss? Denn eine geplante Kernhandlung ist für mich nicht mehr zu erkennen. Selbst die Hintergrundthematik (seltsames Wesen irgendwo im Aiken Raum) ist mittlerweile hinreichend behandelt und es kommen trotzdem immer neue Bände.

Zitat der Woche:

»Du brauchst dich vor mir nicht zu schämen«, flüsterte sie und trat wieder näher zu ihm. »Für mich bist du schön, so wie du bist. Ich habe noch nie nach Vollkommenheit gestrebt. Die ist vergänglich und viel zu zerbrechlich.« Die Greifen Saga, C.M. Spoerri

Und sonst so:

Ich habe mir in einem Rutsch die dritte und sehr wahrscheinlich Staffel von Picard angesehen. Die Macher wissen offenbar nach wie vor nicht was sie da tun. Nach der abgrundtief schlechten zweiten Staffel (alle The Next Generation Fans, mit denen ich bisher Kontakt hatte, sind irgendwo in der zweiten Folge ausgestiegen) ist die dritte Staffel ein Fortschritt. Aller ich sollte vorne beginnen.

Ich halte den Kommentar weitgehend Spoiler frei, vollständig wird das aber nicht gelingen.

Das Ziel von Patrick Stewart war Star Trek zu machen aber ohne die The Next Generation Crew und ohne Enterprise (warum auch immer er der Meinung ist, dass das ein erstrebenswerte Ziel ist). Das das nur bedingt funktionieren kann war vorher klar. Ich bin allerdings mit der entsprechenden Erwartungshaltung in die erste Staffel gegangen.

Unter den gegebenen Rahmenbedingungen fand ich die erste Staffel ok. Es gibt eine Bedrohung von außen, auf die in der Sternenflotte keiner reagiert bzw. die bewusst vertuscht wird. Die Story ist klassisches Star Trek, nur halt ohne die gewohnten Charaktere und deutlich Actiongeladener (was aber alle mir gekannten neueren Serien sind) und viel davon ist im Detail auch nicht logisch.

Die zweite Staffel ist zum Vergessen. Die Föderation und Picard und auch andere Charaktere sind in einer alternativen Zeitlinie (Q ist mal wieder der Verrursacher) ein Kriegstreibender, rassistischer Haufen, von denen Picard einer der schlimmsten ist. Die oberste Direktive existiert in der bekannten Form nicht.

Die Handlung widerspricht allem was Star Trek The Next Generation ausmacht. Offenbar haben die Macher aber so langsam verstanden, dass die Serie Star Trek Picard für die Fans nicht funktioniert, wenn man nicht mehr Charaktere aus The Next Generation zurück bringt.

Bei der dritten Staffel werden die meisten The Next Generation Charaktere vereint (Wesley fehlt z.B.). Man hat in Staffel 3 genau das gemacht, was Patrick Stewart von Anfang an vermeiden wollte.

Insofern ist die dritte Staffel diesbezüglich das was die meisten The Next Generation Fans vermutlich von Anfang an von Star Trek Picard erwartet haben. Die Sprüche der bekannten Charaktere und die Anspielungen auf The Next Generation sind aus meiner Sicht sehr gelungen. Diesbezüglich kommt also wohlige Star Trek Next Generation Atmosphäre auf.

Schwachstellen von Staffel 3

Was gewöhnungsbedürftig ist, sind die grundsätzlichen Streitreinen und das die Charaktere teilweise komplett entgegengesetzt zu ihren früheren Persönlichkeiten handeln. Worf meditiert und versucht jeden Kampf zu vermeiden. Riker und Geordi sind extrem vorsichtig und passiv, während Picard neuerdings aggressiver und draufgängerischer ist.

Schlimmer ist aber, dass die Autoren nicht verstanden haben, dass The Next Generation Fans nicht nur die Charaktere aus Next Generation erwarten, sondern auch eine gewisse Erzählweise. Dazu gehört, dass die Handlung auch in den Details wenigstens einen gewissen Sinn ergibt und einige Regeln von Star Trek eingehalten werden.

Zugegeben selbst in der Originalserie gibt es durchaus Widersprüche aber in einem noch tolerierbaren Rahmen

Ab der ersten Folge der dritten Staffel habe ich mir aber sehr häufig gedacht, das passt nicht zu Star Trek, das ergibt keinen Sinn usw.

Ich nenne ein paar Beispiele von so vielen, die zeigen, dass die Macher sich keineswegs mit der Essenz von Star Trek The Next Generation beschäftigt haben, bevor sie mit dem Schreiben begonnen haben.

Als Picard die Brücke betritt sagt Seven – “Admiral auf der Brücke”. Dann räuspert sich Riker und sie sagt zusätzlich “Captain auf der Brücke”. Es wurde noch nie angekündigt, wenn der Captain auf der Brücke ist und das ist ein Normalzustand auf einer Bücke.

Ein anderes Beispiel: Der Captain der Titan sagt, dass er den Befehlen von Picard nicht folgeleisten muss, weil Picard nicht mehr im aktiven Dienst ist. Davon abgesehen ist der Captain absolut Respektlos gegenüber einem Admiral und einem aktiven Captain (Riker), obwohl diese angeblich eine Inspektion auf seinem Schiff durchführen. Wenn er das nicht glaubt, würde er wohl weitere Schritte unternehmen und wenn doch, dann wäre er wohl wesentlich umsichtiger, sonst wäre er nie Captain geworden.

Zumal der Captain angeblich so an Regeln hängt, passt sein Verhalten diesbezüglich überhaupt nicht.

Später überstimmt Picard den Captain einfach bei den gegebenen Befehlen? Was denn nun? Hat Picard die Befehlsbefugnis oder ist er außer Dienst uns hat keinerlei Befugnisse?

Ein anderes unfreiwillig komisches Beispiel: Die Titan ist kurz vor dem Untergang. Die Energiereserven sind fast zu Ende und was machen Picard und Konsorten? Mal kurz auf das Holodeck gehen? Das hat nun explizit für solche Fälle (also die drohende Vernichtung) eine unabhängige Batterie bekommen, damit man glücklich untergehen kann. Wenn man wenigstens noch so begründet hätte, dass das Holodeck schon mal beim Lösen von Problemen geholfen hat vor dem drohenden Untergang (kam bei TNG durchaus vor). Davon ab benötigt das Holodeck viel Energie, die Batterie wäre also sehr groß bzw. generell für alle Systeme wohl sinnvoller.

Die Steuerung des Schiffes auf der Bücke zu übernehmen, scheint nun je nach Laune der Autoren an die Übergabe von Kommandocodes gebunden zu sein und mal nicht. Beispiele? Die Formwandler haben die Steuerung sobald sie auf der Brücke sind (angeblich mit Codes von Riker, die aber nie eingegeben wurden und die er auch nicht haben / kennen dürfte), die Borg auch, obwohl es sich nur um rangniedere Offiziere handelt, die assimiliert wurden. Die Übergabe vom Captain der Titan auf Riker muss erfolgen aber nur beim ersten Mal, beim zweiten Mal (zu Seven) geht es wieder automatisch. Lore hat auch keine Probleme die Steuerung zu übernehmen und Data auch nicht.

Auch lustig mutet die Begründung an, dass man die auf einem Planeten gecrashte Enterprise D (im Rahmen der Filme) aus Gründen der obersten Direktive geborgen hat (so weit ok, wobei das Thema Einmischung durch ist, wenn man ein Schiff auf einem Planeten mit einer Schneise der Zerstörung absetzt, die mehrere Kilometer lang ist) und komplett restauriert.

Letzteres wäre unglaubliche Ressourcenverschwendung, vor dem Hintergrund des Beschädigungsgrades. wenn man die Leistungen der Enterprise und ihrer Crew berücksichtigt, wäre das ggf. noch nachvollziehbar. Aber immer, wenn Picard kontakt zur Führungsriege der Föderation hat, hört sich das eher an, als wenn die Meinung über Ihn und seine Leistungen eher gegenteilig ist und er als lästige Senile Nervensäge eingestuft wird. Insofern würde wohl niemand Ressourcen in eines Mythos stecken wollen, den man eigentlich lieber los wäre.

Wo ist der Kern von The Next Generation?

Solche Schwachstellen ziehen sich durch die ganze Serie. Ich könnte sie seitenweise aufzählen. Das reißt jeden Fan vollkommen raus, weil es einfach zeigt, dass die Autoren sich kein Stück mit dem Inhalt bzw. dem Kern der Serie beschäftigt haben (ggf. auch nicht verstehen was überhaupt der Kern von The Next Generation ist) oder sie schlicht der Meinung waren, dass der Quatsch den sie da verzapfen besser ist als das Original (das kommt in Hollywood leider dauernd vor).

Ansonsten sind die Autoren bei der Handlung auf Nummer Sicher gegangen und haben lauter bekannte Elemente verwendet (Dominion Krieg, Borg Krieg, Folgen in denen die Föderation in der Vergangenheit unterwandert wurde usw.) und ein wenig gemischt. Was das angeht, haben sich die Autoren offenbar doch rudimentär mit der Handlung von The Next Generation und Deep Space 9 beschäftigt.

Die Macher haben die Erzählweise von Voyager (viel Action, wenig Logik) auf Picard übertragen und wundern sich ernsthaft, dass das für die Fans nur sehr bedingt funktioniert.

Das zeigt nur, dass die Macher nach wie vor nicht wissen was Star Trek The Next Generation ausgemacht hat.

Davon ab habe ich jetzt damit begonnen mir die Serie Miami Vice noch mal anzusehen (ich habe sie von einigen Jahren im Fernsehen zum ersten Mal komplett gesehen). Als die Serie zum ersten Mal im Fernsehen lief, durfte ich mir die Folgen als Kind (die liefen irgendwann abends) nur selten ansehen.

Insofern hat die Serie schon allein aufgrund des Reizes des Verbotenen immer einen gewisse Anziehung auf mich ausgeübt. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie sich das Thema Vice damals selbst in der Schule durchgezogen hat. Überall war Miami Vice Merchandise zu sehen. Das Thema war einfach cool und Kult in den 80ern. Heute wirkt einiges schon recht altbacken.

Diverse verschlimmbesserte Versionen

Später wurden die DVD und Blu Ray Veröffentlichungen leider immer schlimmer. Es wurde ohne Not gekürzt, neu geschnitten, anders synchronisiert usw. – das sind Dinge, die für Fans überhaupt nicht gehen. Zusätzlich waren auch die Folgen der Erstausstrahlung von Miami Vice schon gekürzt, die Originalversion war somit in Deutschland nie zu sehen. Vor ein paar Jahren wurde von Koch eine Version veröffentlicht, die quasi alle Wünsche der Fans kombiniert hat. Allerdings waren die Boxen sehr schnell vergriffen und wurden zuletzt teilweise für 600€ pro Stück zu Wucherpreisen gehandelt.

Ende 2022 wurde die Version erneut mit anderem Packungsdesign veröffentlicht. Sowohl die ungeschnittene als auch die Originalversion sind enthalten und man kann sich zwischen allen möglichen Varianten entscheiden. Komplett deutsch, soweit in der Vergangenheit eine Synchronisierung erfolgt ist (das kann sogar in Deutschland nie gezeigte Szenen enthalten), der Rest Englisch mit Untertiteln, Deutsch wie ursprünglich von den Öffentliche rechtlichen ausgestrahlt oder auch komplett Englisch mit Untertiteln (das ist nach meinem Stand weltweit die einzige Version, die alleine letzteren Aspekt erfüllt, denn es gab vorher nicht  mal eine Version mit englischen Untertiteln). Die gute Version ist allerdings mit 179€ im Exklusivvertrieb zu erhalten (bei Amazon gibt es diese Version z.B. nicht).

Lohnt sich das?

Lohnt sich das? Die Bildqualität ist erstaunlich gut für so altes Material. Da hat man sehr gute Arbeit geleistet. Die zusätzlichen Szenen sind bisher überschaubar. Insofern lässt sich zur Mitte der ersten Staffel noch schlecht bewerten, ob es wirklich lohnt.

Allerdings ist der Vergleich aktuell auch schwierig, weil die bisherige Blu Ray Version eben nicht der ursprünglichen Ausstrahlung der öffentlich rechtlichen entspricht. Im Fernsehen kann man sich Vice in der Regel auch nur anschauen, wenn es spät abends läuft, weil sonst so viel geschnitten wird, dass man die Handlung nicht mehr versteht.

Einfach mal die Hütte in der Audition abreißen. So geht das:

Weitere Leselaunen

* Andersleser * Letterheart *

Leitstern 7 Nexus [Buch]

Leitstern 7 Nexus - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Cahal Armstrong, Blake O’Bannon

Teile der Serie:

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

»Wir alle machen Fehler, Elaios. Es ist der Weg, den wir beschreiten, um sie wieder gut zu machen, der unser wahres Wesen zeigt.«

Kapitän Bering hat sich von der Crew der Elaios abgesetzt, die nun ohne ihn zurecht kommen muss. Da die Crew der Elaios weiter auf der Flucht ist und dringend Geld benötigt, kommt ihnen ein Auftraggeber gerade recht, der eine gute Bezahlung dafür anbietet, dass die Elaios ihre sehr schnelle Reisefähigkeit dafür nutzt, um ein verschollenes Schiff aufzuspüren. Die letzten empfangenen Funksprüche von dem verschollen Schiff lassen nichts gutes erahnen.

Natürlich spielt auch Captain Berings Geschichte eine Rolle in dem Buch. Wird er weiter alleine seiner Wege ziehen oder führt der Zufall die Wege von Bering und seiner Crew wieder zusammen?

Die Geschichte um Portale, alte Zivilisationen und Wesen, die man besser nicht erweckt geht weiter.

Wer denkt, dass der siebte Teil der letzte ist, liegt falsch. Die Serie könnten die Autoren in dieser Machart endlos fortsetzen. Es werden wieder ein paar Fragen beantwortet und viele neue Aufgeworfen.

Fazit:

Die Geschichte bleibt sich treu. Man hat nach wie vor das Gefühl bei Indiana Jones im Weltraum gelandet zu sein, das ist auch durchaus in Ordnung.

Allerdings gibt es auch die gleichen Schwächen, die man aus den Vorgängern kennt. Der ganze technische Hintergrund und die Zusammenhänge sind nicht stimmig. Wenn man das ignorieren kann, ist die Geschichte unterhaltsam.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5

Vergleichbare Bücher / Serien:

Verwandte Bücher / Serien:

Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Nachdem man noch nicht weiß was überhaupt auf der Harani passiert ist, wäre es wenig schlau irgendwelche Gegenstände an Bord des eigenen Schiffes zu nehmen, deren Inhalt man nicht mal kennt
  • Elaios hat mit der Aktivierung des Antriebs einen direkten Befehl ihres Kapitäns missachtet
  • Die zeitliche Logik ergibt keinen Sinn. Die Harani kann sich schneller als jedes andere Schiff (Elaios ausgenommen) durch den Aiken Raum bewegen. Wieso ist die Elaios also in sehr kurzer Zeit bei dem Schiff, dass vorher schon Jahre gereist ist?
  • Warum sollte ein Wächter einen an eine Stelle bringen, von der mal überallhin reisen kann?
  • Warum sollte der Bewacher jemand in den Bereich bringen, den er bewacht? Das ergibt keinen Sinn.
  • Wieso sollte Bering die anderen retten können, wenn der Wächter sowohl die Mannschaft als auch Elaios ausgeschaltet hat.
  • Ulam wird selbst bei jedem Öffnungsversuchs des Portals den Code ändern. Somit bringt es nicht seine Korrektur für den letzten Versuch auf der Gegenseite zu erarbeiten.
  • Das unerkannte Eindringen in die Raffinerie ergibt keinen Sinn. Die Elaios würde bereits lange vorher entdeckt werden, vollkommen ungeachtet davon, ob der Code für ein Dock richtig oder falsch ist. Die Begründung, dass die Frachter auf der Station die Elaios entdecken würden, wenn sie starten ergibt keinen Sinn. Nehmen wir als Beispiel einen heutigen Flughafen: Genau wie die Station hätte der eine Überwachung der Umgebung (in unser Welt Radar), vor allem bei einer militärischen Basis ist also von einer mindestens gleichwertigen Überwachung auszugehen, die aber mit Sicherheit die Möglichkeiten eines Frachtschiffes übersteigt. Ein Frachter der gerade startet könnte die Umgebung also sicher nicht besser überwachen.
    – Kaleni und Kohjiran schleppen eine seit ewigen Zeiten verweste Leiche durch die Gegend? Welchen Sinn soll das machen? Den Transport von einer seit vielen Jahren verfallenen Leiche – an einem Stück – stelle ich mir ohne irgendwelche Hilfsmittel sehr schwer vor.
  • Die Geschichte mit den zeitverzögerten Bewegungsmeldern, die trotz Erdbeben und Hitze nicht reagieren ist schon ziemlicher Quatsch, oder?
  • Warum braucht das “riesige Wesen aus einer anderen Dimension” die Portale um auf jemanden Aufmerksam zu werden? Offenbar reicht ja eine Sonde, die über beliebige Entfernungen gereist ist oder der Kontakt zu einem Artefakt, um sie zu erwecken.
  • Wieso kann ein Wesen das nicht mal unser Realität entstammt sich von uns ernähren uns aber nur finden, wenn wir irgendwelche Sonden starten?

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Leselaunen Retro

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag bis 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Letterheart verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

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Aktuelles Buch:

Leitstern 7 Nexus - Armstrong O'Bannon

Aktuell lese ich Teil 7 der Leitstern Serie. Mal schauen, ob das nun der letzte Teil der Serie ist.

Aktuelle Lesestimmung:

Kaleidra 3 Wer die Liebe Entfesselt - Kira Licht

Die Lesestimmung ist weiterhin ziemlich mau. Ich habe aber immerhin die Kaleidra Reihe beendet.

Zitat der Woche:

Frau in Not + starker Beschützer = Hormon-Party. Theoretisch völlig legitim, nur ging das Leben auch nach der Notsituation weiter und dann wurden die starken Beschützer oft zu geltungssüchtigen Psychos oder hilfsbedürftigen Wracks. Cassardim Serie, Julia Dippel

Und sonst so:

Letzte Woche habe ich die Leselaunen wieder ausgelassen, da es nicht wirklich viel zu berichten gab.

Aktuell schaue ich mehr Fern und und Youtube. Ich hatte bei den letzten Leselaunen bereits erwähnt, dass ich aufgrund meines wahrscheinlich sterbenden SAT Receivers aktuell einige ältere Aufzeichnungen anschaue. Dabei bin ich auch auf die letzte Folge von Zimmerfrei gestoßen – das ist schon 2016 gewesen – unglaublich. Dann habe ich Neugier auf ein paar dort erwähnte Folgen bekommen unter anderem mit Stefanie Kloß.

Von da hat mich Youtube dann auf die Wäbshows von Silbermond aufmerksam gemacht, die ich in der Pandemie vollkommen verpasst habe. Ich mag ja einige Lieder von denen ganz gerne, viele finde ich aber auch einfach ok. Bei den Wäbshows Covern sie aber was das Zeug hält und da erkennt man ganz gut welche Range die Band hat, wenn sie will. Und wer sich für die Band interessiert, hat glaube ich sonst mit keinem Interview die Art von Einblick, der bei den Wäbshows möglich ist.

Von den Wäbshows bin ich dann noch auf einige witzige und alte Starbesuche auf TV-Total gestoßen (Phil Collins, Alicia Keys, Will Smith – er und Raab sind ein Dreamteam) usw. gestoßen und Interviews von Stefanie Kloß und Sarah Connor.

Gestern habe ich mal schnell die Steuererklärung fertig gemacht, so weit das ging. Jetzt warte ich noch darauf, dass das Finanzamt die elektronischen Daten vom Arbeitgeber erhält, dann geht die Steuererklärung elektronisch auf die Reise.

Ansonsten habe ich gestern die zweite Urlaubstour für dieses Jahr gebucht im August nach Kanada / Alaska. Aktuell steht noch die Bestätigung durch den Veranstalter aus. Mal sehen, ob das dann was wird. Bis August sind wir ja vielleicht schon in der nächsten Welle. Für den PCT habe ich auch ein Teilpermit (also ein Abschnittspermit, das wäre Plan B). Allerdings führt mich beides in die USA, insofern sollte beides gehen oder eben nicht gehen. Mal abwarten. Wenn man schon mal 45 Urlaubstage in einem Jahr nehmen muss, bieten sich 2 Touren absolut an.

Bzgl. des NAS Themas (ich hatte in den vorherigen Leselaunen berichtet), stand noch der Vero 4K (Lieferung aus England) aus. Nach über einem Monat ist das Gerät noch angekommen mit 2,x € Zoll und 6€ gebühr der Post dafür, dass sie die Zoll Gebühr vorgestreckt hat. Ganz toll aber die Alternative ist im Zollamt selber abholen, das ist noch aufwendiger und teurer. Er spielt zwar nun 3D ab aber er kann leider so gut wie kein Blu Ray Menü darstellen. Dafür hatte ich das Gerät ruck zuck in Betrieb, da es auf Linux basiert.

Alternativ habe ich mir noch den Zidoo Z9X bestellt (der basiert leider auf Android), soll aber auch Dolby Vision und vor allem BR Menüs beherrschen. Ich fürchte nur, dass man mangels ROOT Zugang sehr wenig Möglichkeiten hat und die Kodi Datenbank ggf. nicht so einfach übertragen und die SMB Mountpunkte nicht so setzen kann, wie ich das gerne hätte. Es ist schwieriger als Gedacht einen Brauchbaren Mediaplayer für ein NAS zu bekommen und alles nur wegen nerviger Lizenzthemen.

Weitere Leselaunen

* DAS WARTEN BEGINNT… bei Andersleser * Eine Woche voller Neuheiten bei Books & Phobia * Self Care bei Letterheart *

3. Lesequartal 2021

Ich bin mit dem Lesequartal mal wieder etwas spät dran.

Kurz zu meinen Wertungen:

>= 4 Sterne – sehr gute Bücher und auch mehrfach lesenswert

3 oder 3,5 Interessant zu lesen aber mir reicht es die Bücher einmal gelesen zu haben.

Meine Highlights in absteigender Reihenfolge:


Don’t love me Serie – Lena Kiefer

Don't Love Me - Lena Kiefer  Don't Hate Me - Lena Kiefer  Don't Leave Me - Lena Kiefer

Die Reihe beginnt wie eine typische Jugendlovestory, wandelt sich dann aber über beide Bücher in eine ganz andere Richtung. Mal was anderes.

4 out of 5 stars 4/5


Leitstern Serie – Cahal Armstrong, Blake O’Bannon

Leitstern 1 Elaios - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 2 Skar - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 3 Keynat - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 4 Kill Switch - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 5 Redux - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 6 Mui-Bay - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon

Schlägt etwas aus der Reihe, Science Fiction, die oft aber auch an Indiana Jones erinnert. anfangs klassisches Dystopie Setting, dass partiell aber auch mal ordentlich Optimismus durchscheinen lässt. Trotz der vermeintlich wissenschaftlichen Grundlagen eher in der Kategorie – Actionkracher mit Popcorn anzusiedeln.

4 out of 5 stars 4/5 (die Serie ist noch nicht abgeschlossen, Zwischenfazit)


Chaos Serie – Teresa Sporrer

Chaoskuss - Teresa Sporrer  Chaosherz - Teresa Sporrer  Chaosliebe - Teresa Sporrer

Percy Jackson in der Mädels Version (sowohl von der Protagonistin als auch in der Girly Variante, manchmal aber etwas langatmig.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


Federn über London Überleben – Sabine Schulter

Federn über London 4 Überleben - Sabine Schulter

Der letzte Teil der Serie um die (dunklen) Engel hat mir nicht so gut gefallen aber zum Glück kann man nach den ersten drei Teilen auch ein recht stimmiges Ende.

3.5 out of 5 stars 3,5/5


 

 

 

Leitstern [Serie]

Leitstern 1 Elaios - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 2 Skar - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 3 Keynat - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 4 Kill Switch - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon   Leitstern 5 Redux - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 6 Mui-Bay - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 7 Nexus - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  Leitstern 8 Carta - Cahal Armstrong, Blake O'BannonLeitstern 9 Andromeda - Cahal Armstrong, Blake O'Bannon  

Mehrfach gelesen:

Nein

Autor(in):

Cahal Armstrong, Blake O’Bannon

Teile der Serie:

  • Leitstern 1 – Elaios (293 Seiten)
  • Leitstern 2 – Skar (311 Seiten)
  • Leitstern 3 – Keynat (359 Seiten)
  • Leitstern 4 – Kill Switch (258 Seiten)
  • Leitstern 5 – Redux (276 Seiten)
  • Leitstern 6 – Mui-Bai (263 Seiten)
  • Leitstern 7 – Nexus (274 Seiten)
  • Leitstern 8 – Carta (225 Seiten)
  • Leitstern 9 – Andromeda (240 Seiten)

Gelesenes Format:

eBook

Rezension und Inhalt:

Band 1:

»Aber wenn wir immer nur Angst haben, dann sind wir schon so gut wie tot! Das Leben will gelebt und nicht aus Furcht bloß hinter sich gebracht werden.«

Den Einstieg fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Anders als in anderen Serien bekommt man hier nicht direkt alles erklärt. Man taucht direkt in einzelne Situationen im Leben von mehreren Charakteren ein.

Am Anfang weiß man nur, dass es offenbar einen Konzern / eine Regierung (Archon) gibt, die alles vollständig kontrolliert und überwacht. Für Handlungen bekommt man ggf. Credits und damit mehr Möglichkeiten. Sofern man gegen zu viele Regeln verstößt wird man mehr oder Weniger zum Sklaven der Organisation.

Mit bleichem Gesicht lauschte er den euphorischen Ausführungen über die Auswirkungen der Grafalabakterien auf unterschiedliche Spezies und warf hin und wieder eine ängstliche Frage ein. Bering schmunzelte über Tikils Humor.

Kapitän Bering ist einer derjenigen die zum Sklaven geworden sind, weil er einer anderen Person helfen wollte – entgegen der Vorgaben. Nun plant er die Flucht. Die Charaktere sind somit quasi der Bodensatz aus Sicht des Konzerns.

Jeder der Charaktere hat seine Geheimnisse vor den anderen. In einem derartigen System ist das auch nicht weiter erstaunlich. Trotzdem scheint die Gruppe eine Bestimmung zu haben.

Der erste Teil des Buches ist nicht sonderlich spannend. Als Leser muss man anfangs auch erst in die Welt finden. Später nimmt die Spannung zum Glück zu.

Der erste Band wirft viele Unstimmigkeiten / Fragen auf. Mal sehen, ob die in den Folgebänden aufgeklärt werden. Bisher habe ich die Befürchtung, dass es dabei bleibt.

Band 2:

Wenigstens blieb nicht genug Zeit, dass sein Leben sich noch einmal vor seinem inneren Auge abspielte. Er war hautnah dabei gewesen und konnte gut auf eine Wiederholung verzichten – und die besten Szenen wären ein deprimierend kurzer Zusammenschnitt.

Bering und seine Crew haben im ersten Teil eine Ruine erkundet und dabei sind einige seltsame Dinge passiert. Die neue Archäologin Draal scheint dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Somit muss der Captain seine Fluchtpläne vorerst verschieben.

Aber wer ist der Unbekannte, der verhindert hat, dass Bering sein Schiff verliert?

Der zweite Teil nimmt sich etwas mehr Zeit für die Charaktere. Es werden noch mehr Handlungsfäden gesponnen und die Anzahl der offenen Enden nimmt weiter zu.

»Die anderen sind nicht bereit, Jarto möchte gerne den Weg zurückgehen statt vorwärts und viele hören auf ihn. Er versteht nicht, dass dort kein Ende wartet, nur das Warten, das niemals erfüllt werden wird.

Da man sich als Leser wie Indiana Jones im Weltraum vorkommt gelingt es den Autoren recht gut die Spannung durchgängig auf einem hohen Level zu halten.

Davon ab handelt es sich um einen Zwischenband. Im Prinzip werden viele neue Fragen aufgeworfen aber Antworten auf die Frage aus dem ersten Teil erhält man eher nicht.

Band 3:

In den ersten beiden Teilen sind sehr viele Fragen entstanden und sehr wenige beantwortet. Noch immer weiß Bering und seine Crew nicht wer der Fremde Strippenzieher ist und was es mit den Archäologischen Stätten auf sich hat.

Wer zieht die Strippen im Hintergrund und wie viele Parteien sind überhaupt beteiligt?

Sie antwortete zuerst nicht, dann, sehr leise: »Wir haben jetzt einen Platz, Mataias. Mit den anderen auf diesem Schiff. Wir haben ein Zuhause. Wir haben endlich gefunden, was wir so lange gesucht haben, meinst du nicht?« Er zögerte. Ich … ich weiß es nicht.

In diesem Teil werden die Fragen fasst alle beantwortet. Wie ich es schon befürchtet hatte leider einige recht unbefriedigend, weil die Antworten nicht nachvollziehbar oder sehr simpel und unglaubwürdig sind. Die Antagonisten halten lange Monologe in denen die bereitwillig alles haarklein erklären (das kommt einem vor, wir in einem schlechten Hollywood Streifen). Einiges davon ergibt keinen Sinn, vor allem nicht, dass sie so bereitwillig Informationen weiter geben.

Davon abgesehen werden die ersten drei Teile hier zu halbwegs geschlossenen Ende gebracht. Obwohl es weitere Teile gibt, könnte der Leser also am Ende des dritten Teils ganz gut aussteigen.

Wir müssen uns damit abfinden, dass die Natur der Wahrscheinlichkeit um uns herum arg in Mitleidenschaft gezogen wird.«

Die meisten Geheimnisse der Charaktere werden zum Ende hin aufgelöst (der Doktor beschäftigt einen als Leser in Teil 4-6).

Band 4:

Der vierte Band fängt mit einer ziemlich plumpen Zusammenfassung der drei Vorgänger an, die gut 20% des Buches füllt. Für Leute, die gerade den Vorgänger gelesen haben ist das ziemlich langweilig.

Captain Bering und seine Crew sind nun Outlaws. Gejagt von Andos und mit einem ortbaren Schiff ausgestattet und zumindest anfangs ohne Ziel.

Der vierte Band ist der der schlechteste. Es gibt so extrem viele Unstimmigkeiten, dass man sich als Leser die Frage stellt, ob die Autoren überhaupt über die Geschichte nachgedacht haben. Vermutlich wollte man eigentlich mit dem dritten Teil aufhören. So in der Art kenne ich das eher von Hollywood, wenn man sich im Vorgängerfilm (anderer Regisseur, Drehbuchautoren usw.) noch keine Gedanken darüber macht, ob es einen Nachfolger geben wird. Für mich ist Band 4 der bisher schlechteste der Serie (Wertung 3/5).

Band 5:

»Der Unfrieden war an Bord, seit Olag aus dem Leib seiner Mutter schlüpfte. Dafür kann sich niemand entschuldigen, nicht einmal Olag selbst.«

Ab dem vierten Teil liefern die Autoren am Beginn jeweils eine Zusammenfassung der vorherigen Bände. Für Leser, die gerade die Vorgänger beendet haben ist diese Variante deutlich angenehmer. Allerdings nimmt sich auch recht viel Platz der eh schon recht dünnen Bücher ein.

Während sich Teil 4 primär darum dreht, dass der Doktor dem Rest der Truppe seine Hintergründe enthüllt und die Wahrheit über den Symbionten erzählt, versucht der Dr. im fünften Teil mehr über seine Vergangenheit herauszufinden. Wie passen die bruchstückhaften Erinnerungen in das große Ganze?

Da die Serie auf viele Teile ausgelegt ist, entwickeln sich die Beziehungen zwischen den Charakteren extrem langsam. Der fünfte Teil ist aber für meinen Geschmack wieder deutlich stimmiger als der vierte. Es gibt am Ende auch einige Cliffhanger aber die werden in der Serie meist nur angedeutet.

Band 6:

Etwas polterte, dumpfe Fußtritte, die es schafften, durch ihre bloße Existenz den Eindruck von Verärgerung zu erwecken, näherten sich.

Der sechste Teil  beginnt wie auch schon Teil 5 mit einer Zusammenfassung des Vorgängers. ICh finde diese kompakte Variante recht gelungen. Dann wird der Leser zumindest nicht ewig gelangweilt mit Wiederholungen in der Geschichte.

Nachdem sich der Doktor dem Rest der Crew offenbart hat, gilt es in diesem Band seine Vergangenheit zu erforschen. Das ist recht interessant gemacht und verknüpft die Geschichte der Keynat, Keitang usw. recht gelungen.

Der sechste Band hat auch diverse Logikschwächen aber für mich waren die so gerade noch tolerierbar. Auch band 4-6 sind mehr oder weniger abgeschlossen. Das Ende lässt aber wieder genügend Offene Fäden zurück. Band 7 ist bereits angekündigt und ich habe die Vermutung, dass die Autoren noch mal mehrere Teile dran hängen.

Band 7:

Kapitän Bering hat sich von der Crew der Elaios abgesetzt, die nun ohne ihn zurecht kommen muss. Da die Crew der Elaios weiter auf der Flucht ist und dringend Geld benötigt, kommt ihnen ein Auftraggeber gerade recht, der eine gute Bezahlung dafür anbietet, dass die Elaios ihre sehr schnelle Reisefähigkeit dafür nutzt, um ein verschollenes Schiff aufzuspüren. Die letzten empfangenen Funksprüche von dem verschollen Schiff lassen nichts gutes erahnen.

Natürlich spielt auch Captain Berings Geschichte eine Rolle in dem Buch. Wird er weiter alleine seiner Wege ziehen oder führt der Zufall die Wege von Bering und seiner Crew wieder zusammen?

Die Geschichte um Portale, alte Zivilisationen und Wesen, die man besser nicht erweckt geht weiter.

Wer denkt, dass der siebte Teil der letzte ist, liegt falsch. Die Serie könnten die Autoren in dieser Machart endlos fortsetzen. Es werden wieder ein paar Fragen beantwortet und viele neue Aufgeworfen.

Band 8:

Das geheimnisvolle erwachte Wesen, dass scheinbar alles Leben frisst ist weiterhin auf dem Weg zur Milchstraße und wie immer sind die Elaios und ihre Crew an vorderster Front dabei.

Dazu versuchen mehrere Parteien Druck auf die Crew auszuüben.

Was in diesem Band erstaunlich gut gelingt ist, dass es viele Handlungswendungen und Ereignisse gibt, ohne dass die Handlung unstimmig wird. Das gelingt den meisten Autoren nicht.

Problematisch ist bei der Serie mittlerweile die Anzahl der Teilbände und deren Erscheinungsabstände. Da die vorherige Handlung relativ komplex ist, muss man sich erst wieder an alles erinnern und in alles hineindenken. Kaum hat man das geschafft, ist der Band auch wieder zu Ende. Bisher ist Band 8 der kürzeste.

Der 8 Teil ist durchaus spannend aber wieder ein weiterer Schritt Richtung Finale. Ich bin gespannt wie lange die Autoren das Spiel noch treiben. Man hat in diesem Band wieder das Gefühl, dass der nächste Band der letzte sein könnte. Es könnte aber auch noch beliebig lange weiter gehen.

Band 9:

Die ominöse Bedrohung einer Kreatur, die scheinbar von der Menschheit geweckt wurde ist nach wie vor vorhanden. Nun liegt es an der Crew der Elaios sich dieser Bedrohung zu stellen aber was ist der richtige Weg dafür? Soll die Crew das Suchersondennetz einfach zerstören und wenn man sie das machen, welche Folgen wird es für die Milchstraße haben?

Auch Band 9 funktioniert ganz gut ist unterhaltsam. Die Charaktere hat der Leser nach den vorherigen 8 Teilen bereits ins Herz geschlossen oder vermutlich schon längst aufgehört die Serie zu lesen.

Das Problem ist eher was ich schon beim letzten Teil bemängelt habe. Die Serie ist mittlerweile einfach zu groß und unübersichtlich. Das heißt selbst mit Zusammenfassung hat man nicht mehr alle Details im Kopf und fragt sich bei den Schlüssen die Charaktere oft, ob die Schlüsse sinnvoll sind oder nicht, weil man einfach nicht mehr alle Spezies und deren Verflechtungen im Kopf hat.

Selbst wenn man an Band 9 am Ende den Eindruck hat, dass die Serie – mal wieder – alle Themen hinreichend behandelt hat, ist der zehnte Teil schon angekündigt.

Fazit:

»Er hat ständig mit sich selbst gesprochen«, warf Kaleni ein. »Das war wohl der Abschiedsbrief, den sein Verstand noch geschrieben hat, bevor er ihn endgültig verloren hat.«

Eigentlich handelt es sich um eine klassische Dystopie, die Serie schwankt aber öfter mal zwischen Aussichtslos bis rosige Zukunft. Diesbezüglich ist sie etwas inkonsequent.

Die Welt ist recht gut aufgebaut und die Geschichte weitgehend gut geschrieben. Die Charaktere sind interessant.

Durch das Hintergrundsetting kommt man sich oft wie bei Indiana Jones in einem Sci Fi Setting vor.

Wer allerdings eine Gewisse Grundlogik oder halbwegs stimmige Recherche und wissenschaftliche Hintergründe erwartet ist bei dieser Serie ganz schlecht aufgehoben. Mit solchen Themen haben sich die Autoren nicht aufgehalten.

Wer mag, kann zumindest bis Teil 6 quasi zwei Trilogien lesen. Teil 1-3 hängen inhaltlich eng zusammen, dann gibt es ein Ende mit dem man gut aufhören kann und dann folgt in einem Rutsch 4-6. Teil 7 kann man ganz gut einzeln lesen (wenn man die vorherigen kennt) und Teil 8 und 9 hängen auch zusammen.

Bewertung:

4 out of 5 stars 4/5 (Zwischenfazit, da die Serie noch nicht beendet ist)

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Offene Fragen / Ideen / Diskussionsstoff (Spoilerwarnung):

  • Wie soll ich mir das Vorstellen? Auf dem Bruchstück befindet sich ein Ruinenbau (der wohl kaum klein ist mit den üblichen Statuen) und das öffnen der Tür verringert die Strukturelle Integrität um ca. 24%?!
  • Wieso kosten die Hirnscans etwas, wenn sie in keinem Log auftauchen?
  • Die Beschreibung hört sich seltsam an: Die Truppe wird von dem Rettungsschiff abgesetzt und scheint mehr oder weniger allein zu sein. Dann gehen sie in ein Gebäude und wieder raus und stehen mitten in einer lauten Menschenmenge auf einem Markt?
  • Wie praktisch beim Taschendiebstahl genau das zu erwischen was man braucht … (das Gerät zum Kontrollieren des Metat)
  • Warum wird der Monitor bei der zweiten Aktivierung der überlagernden Persona ausgeschaltet? Weil den Autoren das gerade in den Sinn kam? Später passiert es dann auch nicht wie prognostiziert. Aber welchen tieferen Sinn diese Aussage ohne jegliche Begründung hat, entzieht sich mir. Ein wenig die Spannung erhöhen?
  • Wie will die Crew glaubhaft verkaufen, dass das Monitor verschwunden ist, wenn es keine Logeinträge gibt und keine Meldung gemacht wurde?
  • Wie erklärt man dem Monitor einen plötzlichen Notfall mit einem Patienten, der nicht an Bord sein dürfte? Es wird doch vom Schiff alles mitgeschrieben.
  • Im dritten Band geht es um einen möglichen Angriff der Inaan in der Nacht aber wenn ich es aufgrund der Beschreibung richtig verstehe, befinden sie sich auf dem Raumschiff? Oder warum sind alle Räume im Landemodul?!
  • Die Aktion von Anders und Kaleni ist dumm, da offenbar genau das was sie machen ganz oben auf der Wunschliste “des obersten Heiligen” ist, wird sie damit nichts beweisen, sondern ihm in die Hände spielen. Und genau das passiert dann auch, was aber zu vorhersehbar.
  • Das Landemodul steht während dem ganzen Gerede mit dem obersten Heiligen rum, statt zu starten und warum ist der so mitteilsam? Er hat nichts davon. Keinen wundert das, obwohl vorher alle so schlau sind. Das ist absolut plump geschrieben.
  • Das Andos bei der totalen Kontrolle, die gegenüber den eigenen Leuten ausgeübt wird blind in neue Regionen mit unbekannten Gefahren vordringt ist unglaubwürdig.
  • Das macht total Sinn: Danke Kaleni, dass sie gerade die Invasion eingeleitet haben, jetzt riskieren wir alle gerne unser Leben um den Mist den sie angerichtet haben wieder zu beseitigen. Fehlt nur noch, dass ihr einer einen Orden verleiht
  • Was soll es bringen die Optik von Maynard nachzubilden, wenn man sich vor Roboter stellt? Erstens würden die jede Abweichung erkennen, zweitens war vorher von ID Chips die Rede. Es würde also nicht bringen, weil die Roboter den Schwindel sofort erkennen würden. Nun musste er nur noch die “Roids und die KI der Omega täuschen, die keinen Anlass hatten, hinter Maynards Erscheinung einen Gestaltwandler zu vermuten” – totaler Quatsch. Die Systeme würden sofort die Abweichung erkennen, vollkommen ungeachtet dafür, ob sie einen Anlass haben oder nicht. So ticken Menschen vielleicht aber Roboter und Computer nicht.
  • Wie hat Anders es geschafft die Iris von Maynard so gut zu imitieren, dass es für einen Sicherheitscheck reicht?!
  • Die technischen Hintergründe sind reichlich Fantasievoll. Reisen kann man quasi an Jeden Ort ohne Zeitverzug. Trotzdem erkunden Sonden, die sich selbst replizieren den Weltraum, den sie eigentlich schon vor Ewigkeiten erkundet haben müssten, da sie die Basis für Reisen zwischen Systemen sind. Ach und Kommunizieren kann man ohne Zeitverzug über beliebige Distanzen. Vergesst die Physik, die braucht die Serie nicht!
  • Das Ende ergibt nicht viel Sinn. Die Crew von einem Eliteschiff wurde vernichtet. Das Schiff dürfte sich Orten lassen. Weiterhin ist der oberste Heilige verschwunden und der Monitor. Die Elaios haben wurde von Archon entwendet. Also würde Andos die Elaios verfolgen. Faktisch zeigt der nächste Band auch genau das. Warum dann im Vorgänger quasi das Happy End beschrieben wird kann ich nicht nachvollziehen. Die Autoren im nächsten Band offenbar auch nicht.
  • Guter Plan gleich mal Berings Namen zu nennen, nachdem auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt wurde
  • Wieso sollte Gal-Nok davon ausgehen, dass der Klon am Treffpunkt auftaucht, wenn er eine Spionin auf Berings Schiff hat? Und die kann er mal eben mit einem kleinen Handfunkgerät irgendwo weit weg im Weltraum anfunken?
  • Die Darstellung der aktivierten Routine ist kompletter Quatsch. Alles ist voll verschlüsselt, wir kommen nicht dran aber finden und auslesen ist kein Problem. Warum löst die nicht sofort aus? 3 Einheiten Zeit, damit die Geschichte spannender wird? Abwehrmaßnahmen fußen darauf, dass man sie nicht kennt. Somit würde man auch nicht erkennen, dass man 5 Kryptoschlüssel benötigt.
  • Irgendwie lustig, dass die wichtigen Sachen immer so vertrödelt werden, damit es spannender wird. Warum auch die Signatur löschen, hat ja Zeit und wenn es gerade dramatisch wird, kommt es wieder auf die Tagesordnung.
  • Den Koffer hat Ter offenbar nicht untersucht, obwohl er das vor hatte. Warum auch. Wäre ja blöd für die Geschichte gewesen, wenn er die Verräterin vorzeitig überführt hätte.
  • Für ein paar Credits wird man wohl kaum ein Schiff voll tanken können.
  • Gahl-Nok hätte wohl kaum unauffällig den Klon ersetzen können, weil er sein Wissen nicht hat. Dazu kommt, dass es ab und an mal nett wäre den Leser irgendwie einzubeziehen.
  • Welchen Sinn hat es Sis Par nicht gleich zu töten, sondern zu fesseln aber so, dass er sich befreien kann, nackt aber mit Kleidung in der Nähe und mit Kurs auf einen Stern? Zumindest die Fesselung ist reichlich sinnlos, wenn er sich selbst befreien können soll.
  • Was hat die Entfernung mit den Fähigkeiten eines Systemreiters zu tun, nachdem Entfernung in der ganzen Serie offenbar keinerlei Rolle spielt ist es schon ziemlich bizarr, dass sie dabei plötzlich eine Rolle spielt?! Das Getexte danach hört sich auch eher an nach: §wenn man keinen Plan hat, dann redet man einfach möglichst viel wirres Zeug und dann wirkt es vielleicht glaubwürdig auf den Leser”.
  • Wenn Sis Par erst durch die Schiffsdaten weiß, dass sein Plan funktioniert (Reisegeschwindigkeit), kann er diesen Plan vorher nicht gehabt haben.
  • Erst sagt die KI, dass körperliche Gewalt nichts bringt, dann direkt danach, dass sie durch körperliche Gewalt Schäden davongetragen hat …
  • Wenn es taktisch unklug ist sich in einen Kampf zu begeben, wie kann Fesseln eine Alternative dazu sein? Machen das die Gegner ohne Kampf mit?!
  • Wie praktisch, dass die Elaios Sis Par sofort erkennt, aber Gahl Nok nicht …
  • Der neue Bereich hängt nicht am Aiken Raum. Wie kann die Elias dann hinspringen, wo doch vorher immer die Drohnen dafür benötigt werden? Und selbst wenn sie das könnte, wegen ihrer überragenden KI, wie soll die 3773 das gemacht haben mit ihrer alten Technik?
  • Die Wegbeschreibung der ersten Expedition passt nicht zur aktuellen Beschreibung und dem damit verbundenen Leichenfund.
  • Hesta wird zurückgebracht, obwohl vorher argumentiert wird, dass sie selbiges nicht können um keine unbeantwortbaren Fragen aufzuwerfen.
  • Ein neuer Netzsplitter hätte ggf. eine andere Adresse und von selbst würde dort niemand wieder landen.
  • Die “Begründung” warum Yunah allein im Landemodul zurück bleibt ist ein Musterbeispiel für unkreatives Schreiben. Es war vorher schon so klar worauf das hinausläuft.
  • Die Situation mit den Kopfgeldjägern mit der auf Skar zu vergleichen macht keinen Sinn. Yunah ist bereits gefangen und nach der Begegnung mit Tsu sind beide wahrscheinlich nicht mehr zu retten (wenn man die bisherigen Handlungen von Tsu berücksichtigt).
  • Wieso die Elaios im entscheidenden Moment nicht mehr kommuniziert bleibt unbeantwortet …
  • Es ist ziemlich leichtsinnig ohne Atemmaske die Station anzugreifen. Der Gegner müsste nur ein Betäubungsgas verwenden oder sogar ein tödliches Gas.
  • Wenn ich es richtig verstanden habe ist das Söldnerschiff damit beschäftigt der Elaios eine Falle zu stellen aber der Anführer spielt Babysitter für wehrlose Gefangene? Dann später steht das Schiff offenbar auf dem Planeten rum.
  • Mandoklaner kämpfen nur im Nahkammpf aber mit den Bordgeschützen des Schiffes haben sie kein Problem? Dazu kommt noch die Frage wie sie die auf dem Planeten abfeuern, der hat eine Krümmung. Die im Weltraum eingesetzten Waffen würden aber der Krümmung nicht folgen. Weiterhin gibt es offenbar nur einen Landeplatz. Wo steht das Schiff also? Oder haben die auch ein Landemodul und das Schiff ist im Weltraum?!
  • Ein Söldnerschiff wird von einem alten Trümmerhaufen abgeschossen und das ohne die Reaktionsfähigkeiten der Elaios? Dabei hieß es zuerst, dass das Schiff – welches die Söldner abschießt – für die Elaios keine Gefahr darstellt aber andererseits das Söldnerschiff nicht von der Elaios abgeschossen werden kann.
  • Es ist teilweise die Rede davon, dass sich das Gift automatisch aktiviert hat, dann wurde es angeblich manuell aktiviert, dann wieder automatisch. Bitte mal Korrekturlesen.
  • Warum sollte Tau Kapitän Bering die richtigen Koordinaten geben?
  • Warum hätte Yunah nicht zum Kollektiv gebracht werden können, ohne dass Archon davon etwas mitbekommt? Schließlich sind die geborgenen Stasiskammern auch dort gelandet, obwohl Omegas involviert waren.
  • Nachdem man noch nicht weiß was überhaupt auf der Harani passiert ist, wäre es wenig schlau irgendwelche Gegenstände an Bord des eigenen Schiffes zu nehmen, deren Inhalt man nicht mal kennt
  • Elaios hat mit der Aktivierung des Antriebs einen direkten Befehl ihres Kapitäns missachtet
  • Die zeitliche Logik ergibt keinen Sinn. Die Harani kann sich schneller als jedes andere Schiff (Elaios ausgenommen) durch den Aiken Raum bewegen. Wieso ist die Elaios also in sehr kurzer Zeit bei dem Schiff, dass vorher schon Jahre gereist ist?
  • Warum sollte ein Wächter einen an eine Stelle bringen, von der mal überallhin reisen kann?
  • Warum sollte der Bewacher jemand in den Bereich bringen, den er bewacht? Das ergibt keinen Sinn.
  • Wieso sollte Bering die anderen retten können, wenn der Wächter sowohl die Mannschaft als auch Elaios ausgeschaltet hat.
  • Ulam wird selbst bei jedem Öffnungsversuchs des Portals den Code ändern. Somit bringt es nicht seine Korrektur für den letzten Versuch auf der Gegenseite zu erarbeiten.
  • Das unerkannte Eindringen in die Raffinerie ergibt keinen Sinn. Die Elaios würde bereits lange vorher entdeckt werden, vollkommen ungeachtet davon, ob der Code für ein Dock richtig oder falsch ist. Die Begründung, dass die Frachter auf der Station die Elaios entdecken würden, wenn sie starten ergibt keinen Sinn. Nehmen wir als Beispiel einen heutigen Flughafen: Genau wie die Station hätte der eine Überwachung der Umgebung (in unser Welt Radar), vor allem bei einer militärischen Basis ist also von einer mindestens gleichwertigen Überwachung auszugehen, die aber mit Sicherheit die Möglichkeiten eines Frachtschiffes übersteigt. Ein Frachter der gerade startet könnte die Umgebung also sicher nicht besser überwachen.
    – Kaleni und Kohjiran schleppen eine seit ewigen Zeiten verweste Leiche durch die Gegend? Welchen Sinn soll das machen? Den Transport von einer seit vielen Jahren verfallenen Leiche – an einem Stück – stelle ich mir ohne irgendwelche Hilfsmittel sehr schwer vor.
  • Die Geschichte mit den zeitverzögerten Bewegungsmeldern, die trotz Erdbeben und Hitze nicht reagieren ist schon ziemlicher Quatsch, oder?
  • Warum braucht das “riesige Wesen aus einer anderen Dimension” die Portale um auf jemanden Aufmerksam zu werden? Offenbar reicht ja eine Sonde, die über beliebige Entfernungen gereist ist oder der Kontakt zu einem Artefakt, um sie zu erwecken.
  • Wieso kann ein Wesen das nicht mal unser Realität entstammt sich von uns ernähren uns aber nur finden, wenn wir irgendwelche Sonden starten?
  • – Die Signatur der Elios zu verbergen bringt wenig, wenn man dann auf der Station den Namen von Bering rausposaunt, als wenn er nicht von allen gesucht wird.
  • Jeder der nach dem Suchersondenursprung sucht benötigt einen Protokolldroiden. Es gibt scheinbar nur eine Station mit 5 Personen als Personal wo man die Droiden bekommt und jeder Droid bekommt eine Person als Begleitung. Sehr viele suchen nach den Sonden aber trotzdem ist die Bering offenbar der Erste, der einen Droiden abholt (weil sonst längst kein Personal mehr auf der Station wäre)? Das ist vollkommen unlogisch.
  • Seit wann ist es kein Problem mehr Elaios offen zu präsentieren? Schan müsste insofern ein Problem sein. Davon abgesehen würden sowohl Chan als auch dem Protokolldroiden die extrem kurzen Reisezeiten dank der Möglichkeiten von Elaios auffallen. Später wird sogar offen über die Möglichkeit ohne Sonden und schneller zu reisen gesprochen und das vor nicht vertrauenswürdigen Gästen.
  • Als wenn bei Raumschiffen in ferner Zukunft das Bemerken damit zusammenhängen würde, ob man beschäftigt ist oder nicht. Es würde Scanner (vergleichbar Radar) geben, die das Auftauchen der Elaios bemerken würden
  • Wenn man einfach beliebige Teile des Sondennetzes abschalten kann, wäre es ein Leiches dem fremden Wesen den Zugang zu verwehren.
  • Die Begründung, dass über den Aiken Raum eine Verbindung möglich ist, direkt zur Sonde aber nicht, ist technisch wenig glaubwürdig, weil die nächste Sonde viel weiter entfernt ist.
  • Wieso fragt Bering nicht nach was Dahana beunruhigt?
  • Die Andromeda Mission hört sich nach einem ziemlichen Selbstmordkommando an.
  • Die Elaios meint strategisch günstige Punkte für eine Sprengung von etwas zu haben, wo sie nicht mal das Material kennt ganz zu schweigen von dem Verteidigungssystemen? Ziemlicher Quatsch.
  • Die verschlüsselte Nachricht macht keinerlei Sinn. Ohne Code soll sie angeblich nicht zu entschlüsseln sein. Somit hätte Ter die Nachricht auch dann schicken können, wenn es nötig gewesen wäre.
  • Die Helme dürften kaum etwas nützen, wenn die Anzüge von Stacheln durchlöchert wurden. Davon mal abgesehen ist es sehr wahrscheinlich, dass Betäubungsmittel oder Gifte bei Wesen von anderen Welten tödliche Folgen haben würden
  • Die Sache mit dem kürzeren Weg und der neuen Route auf dem fremden Schiff ist totaler Quatsch, wenn jede Tür einen zu unbekannten Zielen führt (ein Portal ist), dessen Ziel man nicht kennt, ist auch basierend auf dem einen bekannten Weg keine kürzere Route zu errechnen.

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