Montagsfrage: Suchst du entsprechend deiner aktuellen Stimmungssituation gezielt nach Büchern bestimmter Genres oder Autoren?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Lesetechnisch habe ich die Dark Elements (Teil 6) oder auch die Harbringer Serie (englisch Teil 3) beendet. Die Marketingabteilungen für beide Sprachen hatten wohl unterschiedliche Auffassungen. Während man in den USA eine neue Serie begonnen hat, nutzt man in Deutschland offenbar den bekannten Namen und hat die Serie einfach an die erste Trilogie gehangen.

Ansonsten habe ich mich mangels mRNA Impfstoff in NRW (oder mangels Bereitschaft in NRW den über Impfzentren abseits von Zweitimpfungen zu verteilen) erstmal mit Astra impfen lassen und strebe nun bei der Zweiten Impfung den Wechsel an. Mal sehen, ob das funktioniert. Die Nebenwirkungen waren wohl im Rahmen des Üblichen. Typische Männergrippe halt, viel Leid usw. 😉 Ca. 1,5 Tage ging es mir nicht so toll. Seitdem ist bisher wieder alles ok.

Zur Frage:

Ich entscheide zwar fast immer relativ spontan auf was ich gerade Lust habe aber das hat inhaltlich keinen nachvollziehbaren Einfluss auf das Buch. Ich kann also keine Regel benennen im Sinne von, wenn ich krank bin, glücklich bin, unzufrieden bin, dann. Das läuft eher nach dem Motto (puh, das war jetzt genug High Fantasy für den Moment, jetzt wäre doch zur Abwechslung Dystopie mal was oder vom Mittelalter habe ich vorerst genug, Science Fiction wäre doch mal wieder eine Abwechslung).

Wie Antonia schreibt – ist Harry Potter – bei mir auch irgendwie assoziiert mit gewissen Empfindungen aber die Serie hat immerhin auch ein paar tausend Seiten und die liest man halt wenn man gas gibt vielleicht in 2 Wochen? Dann muss man aber schon viel Zeit mitbringen. Also für mich zumindest nichts was ich aufgrund einer aktuellen Stimmungslage mal so eben durchlese.

Bei mir hat die Stimmung ggf. eher Einfluss darauf wie viel ich lese oder eben auch andere Dinge mache.

Montagsfrage: Gibt es Bücher, bei denen sich eure Meinung über sie beim Nochmals-Lesen vollkommen geändert hat?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Da ich letzte Woche nicht dabei war, habe ich unterdessen ein paar Bücher beendet. Die Federn über London Serie, den letzten Band der Vortex Serie und den ersten Band der Botschafter Reihe. Von Lucifer habe ich mir noch den zweiten Teil der fünften Staffel angesehen. Insgesamt hat mit die 5. Staffel aber nicht gefallen. Ich hatte eher den Eindruck, dass das Team sich eine gute Zeit gemacht hat, weil es vermeintlich die letzte Staffel ist. Dann kam Plötzlich noch Staffel 6 dazu.

Zur Frage:

Die Kurzform: Nein, vollkommen geändert hat sich meine Meinung zu keinem Buch.

Dazu muss ich sagen, dass mir relativ egal ist was ein Autor später zu den Büchern noch nachschiebt was er sich dabei gedacht hat oder nicht, denn das steht nicht im Buch. Natürlich kann ich das als Zusatzinformation mitnehmen.

Ob der Autor sich das aber wirklich bereits zum Schreibzeitpunkt gedacht oder später erst ausgedacht hat, weiß ich aber trotzdem nicht. Davon abgesehen steht es eben nicht im Buch und ist somit für die Buchbewertung irrelevant.

Heute bauschen die Medien und die Netzgemeinde oft auch künstlich auf und zitieren bewusst partiell oder legen Leuten Dinge in den Mund, die sie so nicht gesagt haben. Das wird auch ein Grund dafür sein, dass wir heute meist nur noch aalglatte Politiker haben. Dann ist man eben auch weniger angreifbar. Sobald man einen Standpunkt bezieht, ist man sehr angreifbar. Trump hat mit dieser Masche ja auch alle Gegner zerlegt. Einen Satz aus einer Rede aufgreifen und zerfleischen. Ob es stimmt oder nicht ist dabei heute in der Regel egal.

Ich finde – aus heutiger Sicht – Dinge mehr oder weniger problematisch als vor 10 oder 20 Jahren. Zu Themen wie Integration, Umweltschutz, Wirtschaft, Gleichberechtigung usw. hat sich meine Meinung nicht grundsätzlich geändert.

Es wäre unrealistisch in einem Buch, dass vor 200 Jahren spielt ein Frauenbild zu zeichnen, was es so nicht gab. Das kann man in einer fiktiven Welt natürlich machen aber eher nicht in einem historischen Roman.

Es gibt regelmäßig Hype Themen wie z.B. Blacklivesmatter / Meto, die zwar ab und an mit einem Riesenaufschrei durch das ganze Netz laufen. Plötzlich fühlt sich jeder genötigt dazu seine Meinung kund zu tun und es muss doch etwas Unternommen werden (meist in Form von Aktionismus). Dann fragt man sich wieder wie wir denn in Deutschland Begriffe nutzen dürfen: Farbige, Schwarze, Afroamerikaner – alles rassistisch? Wenn man sich Unterhaltungs TV in den USA anschaut ziemlicher Nonsens. Da wir nach wie vor black benutzt. Davon ab wo sind nun alle, die mal kurz aufgeschrien haben mit ihrem langfristigen Engagement in der Sache? Der kurzfristige Aktivismus hilft bei solchen Themen leider wenig, sonst wären sie nicht schon seit Jahrzehnten aktuell.

Nach dem Aufschrei wieder komplett ruhig geworden. Genauso wie bei dem ganzen Gender Speech Thema, was ich auch für reichlich übertrieben halte. Ein Buch wird nicht besser oder schlechter, weil es nicht den aktuellen Hypes folgt, die es zu der Zeit noch nicht gab.

Karl May wird auch nicht besser oder schlechter, weil man plötzlich Sportvereine nicht mehr Red Socks oder Redskins nennen darf (und ganz ehrlich – in der Geschichte der Einwanderer und der Uhreinwohner gab es wohl deutlich kritischere Aspekte als die Benennung von Sportvereinen). Ob das nun besser oder schlechter ist als nachträglich viele Ortsbezeichnungen an den indigenen Ursprung anzulehnen (aber auch meist nicht die Originalbezeichnungen, weil man es als Eiwanderer doch nicht aussprechen kann, sei mal dahingestellt).

Andersrum geht es mir aber auch auf den Senkel, wenn ich in einem fiktiven modernen Buch wie Clockwork jemanden als Hauptcharakter präsentiert bekomme, der sich nun wirklich in alle Klischees selbst einfügt (supernaiv und maximalklassische Geschlechterbilder). Das wirkt auf mich bei einem modernen Buch was pseudo retro geschrieben wird seltsam.

Es ergibt sich natürlich generell der Effekt, dass Menschen rückwirkend betrachtet einen gewissen rosa Schleier auf Erinnerungen legen. D.h. wenn ich heute erneut Karl May lesen würde, wäre das vielleicht nicht mehr ganz so toll, wie ich das aus Jugendzeiten in Erinnerung habe. So ging es mir z.B. bei der Narnia Reihe, die primär für Kinder gedacht ist. Bedenklich finde ich auch den schon missionarischen Ansatz speziell im ersten und letzten Teil. Der hat mich sogar als Erwachsener genervt.

Was ich regelmäßig als Effekt habe ist, dass ich gerade bei komplexen Serien neue Details wahrnehme oder vor dem Hintergrund von den Informationen aus evtl. Folgebänden (wer hat die anderen Verraten usw.) Charaktere anders beobachtet, als beim ersten Lesen. Gibt es schon vorher Anzeichen auf das was bevorsteht oder bekommen Sätze / Aussagen im Nachgang einen anderen Kontext?

Wobei ich einschränkend dazu sagen muss, dass ich in der letzten Zeit wenige Bücher mehrfach lese. Früher kam das öfter vor, da konnte ich mir aber auch nicht beliebig viele Bücher kaufen. Dazu kommt noch, dass der Blog auch dazu veranlasst neue Bücher zu lesen. Wenn ich im Wochenrückblick schreibe, das ich x mal Harry Potter oder was auch immer lese ist das halt nicht sonderlich spannend.

Wie seht ihr das? Oben sind genügend Themen aufgelistet und sich nun einige getriggert fühlen, oder? 😉

Montagsfrage: Welche Bücher wurden euch mit dem Satz ‘Das musst du unbedingt lesen’ empfohlen, habt ihr aber bis jetzt noch nicht gelesen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Meine Livekonzert Blu Ray / DVD Runde habe ich nun beendet. Dabei ist mir aufgefallen wie unterschiedlich die Musiker sind. Einigen schaue ich bei einem Konzert (auch bei der Aufzeichnung davon) ziemlich gebannt zu, bei anderen verliere ich nach 10 Minuten das Interesse am Zuschauen und höre mir nur noch die Musik an. Trotzdem haben beide Musiker / Bands erfolgreich viele CDs verkauft (bzw. heute eher Songs, CDs kauft ja kaum noch einer).

Ansonsten habe ich mich in der letzten Woche eher mit Blu Rays als mit Büchern beschäftigt. Da stehen schon seit einigen Jahren viele im Blu Ray Regal, die ich mir noch nicht angeschaut habe (in der Regel habe ich die Filme irgendwann im Kino gesehen, sonst hätte ich die Blu Rays nicht gekauft).

Zur Frage:

Im Freundeskreis halten sich die Empfehlungen in Grenzen. Insofern habe ich in dem Kontext alle Empfehlungen schon gelesen. Die meisten (Teilzeit) Buchnerds lesen in einem Jahr mehr als viele im ganzen Leben.

Im Kontext von anderen Buchblogs könnte ich mir beliebig viele Empfehlungen raussuchen, da es immer neue Bücher gibt. Manchmal ergeben Häufungen von Büchern, die auf diversen Blogs empfohlen werden aber sind die nun herausragend oder wurden einfach viele Rezensionsexemplare verteilt? Genauso gibt es Bogs, die mit bestimmten Verlagen exklusiv zusammenarbeiten. Das die das Verlagsprogramm hoch und runter lesen ist naheliegend.

Bewertungen in Buchblogs lese ich mir meist nur durch, wenn mich das Buch eh schon interessiert oder ich es schon kenne und mich interessiert was andere davon halten.

Es gab auch schon andere Montagsfragen, in denen das Thema angeklungen ist. Offenbar geht es vielen Buchbloggern so, dass sie Rezensionen nicht oder bestenfalls das Fazit lesen. Es gibt einfach viel zu viele Buchrezensionen, als dass man die alle lesen könnte. Dazu kommt, dass die Geschmäcker eben verschieden sind. Was ich ganz toll finde, gefällt jemand anderem nicht und andersrum.

Auf meinem Blog sehe ich das auch ganz gut an den Aufrufzahlen. Eine Buchrezension hat in der Regel deutlich weniger Aufrufe als Rezensionen zu anderen Themen. Ob ich nun über den PCT oder über Technik schreibe. Beides wird in der Regel deutlich mehr aufgerufen.

Wie ist das bei euch? Habt ihr Leute mit denen ihr so auf einer Wellenlänge seid, dass ihr die Empfehlungen blind befolgen könnt?

Montagsfrage: Schreibt ihr auch außerhalb eures Blogs?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Gelesen habe ich in der letzten Woche eher weniger. Stattdessen habe ich mir einige Live Konzerte auf Blu Ray / DVD angesehen. Ich leide offenbar an Kultur Entzug. Die Impfungen für Normalsterbliche scheinen bei uns weiterhin in ferner Zukunft zu liegen. Ich habe es mal bei zwei Hausärzten versucht und der eine hat eine extrem lange Warteliste, der andere hat mich gleich abgewimmelt. Ihre Altersklasse ist doch noch nicht dran, wir imfen noch über 80. Ja, dann kann es ja nur noch Jahre dauern. 😉 Davor die Woche habe ich sogar zwei Bücher beendet (Unchained / Belial Göttergrieg).

Zur Frage: Schreibt ihr auch außerhalb eures Blogs (Geschichten, Bücher etc.) und habt ihr vielleicht schon selbst veröffentlicht?

Das kann ich relativ kurz machen, nein. 😉

Die längere Form ist, dass ich zwar schon mal einen groben Grundplot für eine Geschichte entworfen habe und beim lesen öfter schon mal dachte so schwierig kann das doch nicht sein, schließlich passt die Haupthandlung auf einen Bierdeckel. Die Kunst dürfte aber sein mehrere hundert oder tausend Seiten so spannend zu gestallten, dass die – in der Regel – recht simple Grundhandlung trotzdem spannend und interessant verpackt ist.

Ich habe das schon beim Schreiben der Diplomarbeit gemerkt. Es ist nicht so einfach einen Text interessant zu gestalten, Wortwiederholungen und Füllwörter zu vermeiden und auch noch dafür zu sorgen, dass sich das alles natürlich anhört.

Insofern meinen Respekt vor allen Autoren. Wahrscheinlich sind selbst – die von mir nicht so super bewerteten Bücher – noch besser als alles was aus meiner Feder kommen würde.

Abseits von Unterhaltung schreibe ich manchmal Dokumentationen und Schulungsunterlagen. Da kommt es aber weniger auf die Unterhaltung oder einen interessanten Schreibstil an, somit ist das wohl kaum vergleichbar.

Montagsfrage: Nehmt ihr regelmäßig Kontakt zu Autoren auf? Wenn ja, bezüglich welcher Themen?

Bei der Montagsfrage wird von lauter-und-leise jeden Montag eine Frage gestellt, die auf dem eigenen Blog zu beantworten ist. Diese Frage muss innerhalb einer Woche beantwortet werden.  An dieser Aktion nehmen diverse Blogs teil.

Die Montagsfrage ist umgezogen und hat nun endlich ein neues zu Hause. Bisher war die Montagsfrage bei Buchfresserchen angesiedelt und nun bei lauter-und-leise.

Ich habe die Expanse Serie beendet zumindest bis Teil 8, Teil 9 ist noch nicht erschienen. Das war ein etwas größeres Projekt.

Zur Frage:

Ich nehme ab und an Kontakt zu Autoren auf. Manchmal finde ich ein Buch so toll, dass ich einfach Austauschbedarf habe und dann schreibe ich manchmal auch Autoren an. Die meisten Antworten sogar. Ab und an ergeben Sich auch Rückfragen oder ich möchte Anmerkungen Kritik los werden. Bisher kam das in der Regel auch bei den Autoren gut an.

Manchmal kann der Austausch auch recht aufschlussreich sein. Beispielsweise hat mich an einem Buch etwas gestört (in dem Fall ging es um das Verhalten eines Charakters und ich eben diesen nicht stimmig fand – da sollten zwei Personen zwangsverkuppelt werden zum Wohle der Gemeinschaft) und in der Diskussion mit dem Autor hat sich gezeigt, das die meisten Leser sich daran nicht gestört haben.

D.h. wenn ich Kontakt aufnehme geht es mir eher um Inhalte, als um die Person.

Randnotiz: Wenn man im Nachhinein so drüber schreibt, hört sich das absolut irrelevant an, aber offenbar war es der Autorin gelungen mich emotional zu involvieren, sonst wäre es mir vermutlich total egal gewesen.

Insofern zeigt das Beispiel schön, dass Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können und auch die Bewertungen von Logik, Charakterstimmigkeit usw.

Aber das ist eher die Ausnahme, wenn ich zu jedem Buch mit dem Autor diskutieren wollte, hätte ich viel zu tun und der Autor noch mehr. 😉

Es kommt aber auch andersrum vor. D.h. wenn ich Leseexemplare bekomme und Rezensionen schreibe, dann haben teilweise die Autoren Diskussionsbedarf. Manche stoßen auch irgendwann auch meine Rezensionen und hinterlassen dann einen Kommentar.

Christopher Paolini hat sogar mit einem echten Brief geantwortet (oder vermutlich eher sein Team), ist aber leider überhaupt nicht auf die Fragen eingegangen. Dafür war die Antwort maximal stilecht (dickes Papier, Siegel, Schreibschrift usw.)

Um die Frage direkt zu beantworten: Regelmäßig nehme ich als keinen Kontakt zu Autoren auf aber ab und an schon. Es gibt auch Autoren, die den Kontakt zu den Lesern suchen (beispielsweise Bücher zu Hause bei denen abholen usw.) aber das geht natürlich nur bis zu einem gewissen Erfolgsgrad.

 

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